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Kontaktadressen

Lage

Westafrika.

Offizieller Staatsname

Republik Guinea.

Landesvorwahl

224.

Office National du Tourisme

BP 1275, 6 Avenue de la Republique, Immeuble Al-Aman, GN-Conakry
Tel: 45 51 63. Fax: 45 51 64.
Internet: www.guinee.gov.gn oder www.mirinet.net.gn/ont

Botschaft der Republik Guinea

Rochusweg 50, D-53129 Bonn
Tel: (0228) 23 10 98. Fax: (0228) 23 10 97.
Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr; (auch für Österreich zuständig).

Botschaft der Republik Guinea – Außenstelle Berlin

Postfach 84 03 27, D-12533 Berlin
Tel: (030) 653 37 24. Fax: (030) 65 32 22 09.
Mo - Fr 09.00 - 15.00 Uhr.
Honorargeneralkonsulate in Hamburg.

Honorarkonsulat der Republik Guinea

(mit Visumerteilung)
16 Rue Plantamour, BP 1868, CH-1211 Genève 1
Tel: (022) 731 61 90. Fax: (022) 731 17 53.
Kein Publikumsverkehr, nur postalische Beantragung. Übergeordnete Vertretung ist die Botschaft in Paris:

Ambassade de la République de Guinée

51 Rue de la Faisanderie, F-75016 Paris
Tel: (+33) (01) 47 04 81 48. Fax: (+33) (01) 47 04 57 65.
Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

BP 540, GN-Conakry
Tel: 41 15 06, 45 15 08. Fax: 45 22 17.
E-Mail: amball@sotelgui.net.gn
Internet: www.conakry.diplo.de

Honorarkonsulat der Republik Österreich

c/o Société SADIO & Frère S.A.R.L., Route du Niger Libraport, Madine, GN-Conakry
Postanschrift: BP 1167, GN-Conakry
Tel: 46 31 26. Fax: 45 26 70.

Generalkonsulat der Schweizerischen Eidgenossenschaft

Cité Chemin de fer, Immeuble Macenta, GN-Conakry
Tel: (041) 45 12. Fax: (041) 45 13.
E-Mail: cimentsdeguinee@biasy.net

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Allgemeines

Fläche

245.857 qkm.

Bevölkerungszahl

9.030.220 (2003).

Bevölkerungsdichte

36,7 pro qkm.

Hauptstadt

Conakry. Einwohner: 1.767.200 (2003).

Geographie

Guinea liegt in Westafrika und grenzt im Nordwesten an Guinea-Bissau, im Norden an den Senegal und Mali, im Osten an Côte d’Ivoire, im Süden an Liberia und im Südwesten an Sierra Leone. Guineas Flüsse versorgen einen Großteil Westafrikas mit Wasser. Der Niger fließt vom südlichen Hochland nach Norden durch Mali, bevor er sich wieder nach Süden wendet (durch Niger, Benin nach Nigeria). Die Küstenebene besteht aus Mangrovensümpfen, während die Fouta-Djalon-Hügel im Landesinneren mehrere Gebirgszüge und Plateaus in Westguinea bilden. Im Nordosten liegen die Sahelzone, die sich bis nach Mali erstreckt. Der Süden ist gebirgig.

Staatsform

Präsidialrepublik seit 1991 (III. Republik). Verfassung von 1991. Das Parlament (114 Mitglieder) wird alle 4 Jahre gewählt. Staatsoberhaupt: Lansana Conté, seit 1984. Ministerpräsident: François Lonseny Fall, im April 2004 zurückgetreten. Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 5 Jahre. Unabhängig seit 1958 (ehemalige französische Kolonie).

Sprache

Französisch ist Amtssprache; einheimische Sprachen sind u. a. Susu, Mande und Ful.

Religion

Überwiegend Muslime; christliche Minderheiten und Naturreligionen.

Ortszeit

MEZ - 1 (UTC).

Netzspannung

220 V, 50 Hz.

Post- und Fernmeldewesen

 

Telefon

Selbstwählferndienst. Telefonverbindungen sind schlecht, Auslandsgespräche müssen über die Vermittlung geführt werden. Begrenzte Telefon- und Faxverbindungen gibt es normalerweise von 18.00-06.00 Uhr.

Landesvorwahl

224.

Mobiltelefon

GSM 900. Mobilfunkgesellschaften sind Celtel Guinea (Internet: www.msi-cellular.com ), Spacetel Guinee und Sotelgui.

Internet/E-Mail

Hauptanbieter: ETI-Bull (Internet: www.eti-bull.net ) und BINNTA.

Post

In der Hauptstadt gibt es Postämter.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.

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Reisepaß/Visum

Reisepaß/Visum

Land Visa Reisepass
Deutschland Ja Ja
Österreich Ja Ja
Schweiz Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muß noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein. Der deutsche Kinderausweis (mit Lichtbild) wird anerkannt.

Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger folgender Länder für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten:
Ägypten, Algerien, Benin, Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Gambia, Ghana, Guinea-Bissau, Kap Verde, Kuba, Liberia, Mali, Marokko, Mauretanien, Niger, Nigeria, Rumänien, Senegal, Sierra Leone, Tansania, Togo und Tunesien.

Transit

Transitreisende, die innerhalb von 24 Std. mit dem nächsten Anschluß weiterfliegen, den Transitraum nicht verlassen und gültige Dokumente für die Weiterreise vorweisen können, benötigen kein Visum.

Visaarten

Transit-, Touristen- und Geschäftsvisa.

Visagebühren


Deutschland, Österreich
Touristen- und Geschäftsvisum:
6
0 € (einmalige Einreise, für max. 30 Tage Aufenthalt),
87 € (mehrmalige Einreise, für max. 90 Tage Aufenthalt).

Schweiz
Touristen- und Geschäftsvisum:
60 € (einmalige Einreise, für max. 30 Tage Aufenthalt),
87 € (mehrmalige Einreise, für max. 90 Tage Aufenthalt).
(Gebühren der Botschaft in Paris.)

Antragstellung

Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).

Unterlagen

(a) 2 Antragsformulare. (b) 2 Paßfotos. (c) Reisepaß. (d) Rückreiseticket und Nachweis ausreichender finanzieller Mittel für die Dauer des Aufenthaltes.
Der postalischen Antragstellung sollten ein adressierter Freiumschlag und der Zahlungsbeleg über die Gebühren beigefügt werden.

Anmerkung

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Bearbeitungszeit

I. allg. 24 Stunden.

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Geld

Währung

1 Guinea-Franc = 100 Centimes. Währungskürzel: FG, GNF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 5000, 1000, 500, 100, 50 und 25 FG im Umlauf, Münzen im Wert von 25, 10, 5 und 1 FG.

Geldwechsel

Hotels nehmen einige Fremdwährungen als Bezahlung an.

Kreditkarten

Eurocard und MasterCard werden teilweise akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Sollten in US-Dollar ausgestellt sein. Die Einlösegebühren sind hoch (ca. 14%).

Wechselkurse

FG FG FG FG FG
Dez. '02 Apr. '03 Sept. '03 Jan. '04 Apr. '04
1 € 1971,17 2096,08 2342,33 2566,70 2488,56
1 CHF 1341,69 1411,56 1502,53 1624,03 1.584,29
1 US$ 1976,50 1961,60 1990,00 2005,00 2012,50

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbegrenzt, Deklarationspflicht. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist auf den deklarierten Betrag beschränkt.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 08.30-12.30 und 14.30-16.30 Uhr.

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Duty Free

Duty Free

Folgende Artikel können zollfrei nach Guinea eingeführt werden:
1000 Zigaretten oder 250 Zigarren oder 1 kg Tabak;
1 Flasche alkoholisches Getränk (geöffnet);
Parfüm für den persönlichen Gebrauch.

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Gesetzliche Feiertage

Gesetzliche Feiertage

1. Jan. 2004 Neujahr. 2. Febr. Eid al-Adha (Opferfest). 12. April Ostermontag. 1. Mai Tag der Arbeit. 2. Mai Mouloud (Geburtstag des Propheten). 20. Mai Christi Himmelfahrt. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 27. Aug. Jahrestag der Frauenrevolte. 28. Sept. Tag des Referendums. 2. Okt. Tag der Republik. 1. Nov. Allerheiligen. 10. Nov. Laila toul Kadir (Tag nach der Nachtwache). 14.-16. Nov. Eid al-Fitr (Ende des Ramadan). 22. Nov. Tag der Invasion von 1970. 25. Dez. Weihnachten.

1. Jan. 2005 Neujahr. 21. Jan. Eid al-Adha (Opferfest). 28. März Ostermontag. 21. April Mouloud (Geburtstag des Propheten). 1. May Tag der Arbeit. 5. Mai Christi Himmelfahrt. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 27. Aug. Jahrestag der Frauenrevolte. 28. Sept. Tag des Referendums. 2. Okt. Tag der Republik. Nov Laila toul Kadir (Tag der Nachtwache); Tag der Invasion von 1970. 1. Nov. Allerheiligen. 3.-5. Nov. Eid al-Fitr (Ende des Ramadan). 25. Dez. Weihnachten.

Anmerkung

Die oben angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, essen Muslime nicht während des Tages, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch der normale Geschäftsablauf gestört werden kann. Viele Restaurants sind tagsüber geschlossen, und der Genuß von Alkohol und Zigaretten kann begrenzt werden. Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

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Gesundheit

Gesundheit

Krankheit Vorsorge Impfbescheinigung
Gelbfieber Ja 1
Cholera 2 2
Typhus & Polio Ja -
Malaria 3 -
Essen & Trinken 4 -

[1]

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus Infektionsgebieten kommen und über ein Jahr alt sind. Reisenden nach Guinea wird eine Gelbfieberimpfung dringend empfohlen.

[2]

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3]

Malariaschutz ganzjährig landesweit erforderlich. Die vorherrschende gefährlichere Malariaform Plasmodium falciparum soll chloroquinresistent sein.

[4]

Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Nur pasteurisierte Milchprodukte konsumieren. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen oder Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind ungefährlich.
Hepatitis A und E sind weit verbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können vorkommen.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Die Leishmaniase kommt vor.
Cholera kommt vor, besonders in der Conakry-Provinz.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor. Das Zeckenbißfieber kann auftreten. Bei Zeckenbefall im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.

Gesundheitsvorsorge

Einfache medizinische Versorgung ist in Conakry gewährleistet. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.

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Reiseverkehr - International

Sicherheitshinweis

Wegen der angespannten innenpolitischen Lage bestehen Sicherheitsrisiken bei Reisen nach Guinea. Reisende sollten sich bei den jeweiligen Botschaften oder Auswärtigen Ämtern über die momentane Sicherheitslage informieren.

Flugzeug

Die nationale Fluglinie heißt Guinee Airlines (J9). Es gibt regelmäßige Flüge von Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Gambia, Ghana, Guinea-Bissau, dem Kongo, Marokko und Nigeria. Air France (AF) fliegt fünfmal wöchentlich von Paris nach Conakry. Guinea wird auch von Ghana Airways angeflogen.

Durchschnittliche Flugzeit

Brüssel – Conakry: 9 Std. (einschließlich Zwischenaufenthalt in Amsterdam oder Paris).

Internationaler Flughafen

Conakry (CKY) liegt 13 km südwestlich der Stadt. Taxis vorhanden.
Anmerkung: Ausländische Besucher sind am Flughafen besonders häufig Ziele von Trickbetrügern und Taschendieben. Wenn möglich, sollten Reisende sich von Geschäftskontakten, Reiseveranstaltern oder Bekannten abholen lassen.

Schiff

Die Schnellverbindung mit dem Luftkissenboot von Conakry nach Freetown (Sierra Leone) ist derzeit wegen des Bürgerkriegs eingestellt. Es gibt Fährverbindungen nach Mali, wenn der Wasserstand des Niger hoch genug ist.

Bus/Pkw

Straßen verbinden Conakry mit Freetown (Sierra Leone) und mit Monrovia (Liberia) sowie Bamako (Mali) mit Siguiri und Kankan. Die Straßen nach Liberia und Mali sind oft in schlechtem Zustand. Es gibt Busverbindungen von Tambacounda (Senegal) und Bamako (Mali).
Anmerkung: Die Grenzgebiete zu Sierra Leone und Liberia sollten wegen andauernder Konflikte in diesen Ländern gemieden werden. Die Grenze zwischen Guinea und Côte d’Ivoire ist derzeit geschlossen. Nähere Informationen erteilen die jeweiligen Botschaften und konsularischen Vertretungen.

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Reiseverkehr - National

Flugzeug

Guinee Airlines (J9) bietet einige Inlandflüge zwischen Conakry, Labé, Kissidougou, Macenta, Siguiri, Boké, Kankan und N’Zérékoré an.

Bahn

Derzeit gibt es keine Bahnverbindungen.

Bus/Pkw

Die Straßen sind in schlechtem Zustand und Polizeikontrollen sind sehr häufig. In der Regenzeit (Mai - Oktober) ist die Straßenbenutzung oft unmöglich. Die Straßen zwischen Conakry (über Kindia) und Kissidougou sowie zwischen Boké und Kamsar sind asphaltiert, ebenso die Straße nach Freetown (Sierra Leone). Um die Kriminalität einzudämmen, hat die Regierung eine Sperrzeit eingeführt, zwischen 00.00 und 06.00 Uhr dürfen die Straßen nicht befahren werden. Taxis sind vorhanden, Fahrpreise sollten im voraus vereinbart werden. Busse: Die staatliche Busgesellschaft SOGETRAG bietet Verbindungen von Conakry zu vielen Städten. Busse sind verhältnismässig bequem und billig. Auch Buschtaxis sind ein populäres Transportmittel.

Stadtverkehr

Busse und Taxis sind in Conakry preiswert. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.

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Unterkunft

Hotels

In Conakry findet man einige teure Hotels mit akzeptablem Komfort, auch in Labé, Kindia und Dalaba gibt es einige Hotels. Unterkünfte sollte man lange im voraus buchen und eine schriftliche Bestätigung verlangen.

Pensionen

Gibt es in den meisten größeren Städten. Informationen vor Ort.

Camping

Zelten ist nicht gestattet.

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Urlaubsorte & Ausflüge

Urlaubsorte & Ausflüge

-

Nach der Unabhängigkeitserklärung 1958 blieb Guinea lange Zeit isoliert, und erst nach dem Tod des Diktators Sekou Touré im Jahre 1984 öffnete sich das Land allmählich dem Tourismus. Dennoch ist Guinea auch heute noch eines der am wenigsten besuchten Länder Afrikas.
Guineas Reiz liegt in seiner unberührten Landschaft mit Bergen und Ebenen, Savannen und Wäldern. Die drei großen Flüsse Westafrikas – der Gambia, der Senegal und der Niger – entspringen hier. Das Fouta-Djalon-Hochland ist bekannt für seine malerischen Hügel, Täler und Wasserfälle; die Region wird hauptsächlich von den moslemischen Fula bewohnt. Im Osten liegen viele historische Städte. Im Süden befindet sich Guinée Forestière, ein mit Regenwald bewachsenes Hochland, das von nicht-islamischen Volksgruppen bewohnt wird.
Die Hauptstadt Conakry befindet sich auf der Insel Tumbo und wird durch einen 300 m langen Pier mit der Halbinsel Kaloum verbunden. Die schöne Kathedrale (1930) in der Stadtmitte ist sehenswert. Ganz besonders interessant sind die Kakimbon-Höhlen bei Ratoma, die einen bedeutenden religiösen Stellenwert haben und auch in vielen Legenden eine Rolle spielen.
Die Iles de Los, unweit der Halbinsel Kaloum, sind einen Besuch wert und leicht von Conakry aus erreichbar. Le Voile de la Mariée, ca. 150 km von Conakry in der Nähe von Kindia, ist ein malerischer Ort am Fuß eines ca. 70 m hohen Felsens, von dem der Fluß Sabende inmitten üppiger tropischer Vegetation in einen Teich hinabrauscht. In Pita, zwischen Dalaba und Labé, sollte man sich den Kinkon-Wasserfall nicht entgehen lassen, der 150 m in die Tiefe stürzt.
In Guinea gibt es keine Nationalparks; die Tierwelt kann am besten in den Savannen im Nordosten, zwischen dem Tinkisso River und der Grenze zu Mali, sowie am Fuße des Fouta-Djalon-Plateaus und in den südöstlichen Landesteilen beobachtet werden.

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Sozialprofil

Essen & Trinken

In den Restaurants der Hauptstadt wird westliche Küche angeboten, in den Restaurants der anderen Landesteile findet man einheimische Spezialitäten wie Jollof Rice und Fischgerichte, die stark gewürzt sein können. Als Beilage wird zumeist Reis serviert. Die Grundnahrungsmittel sind Maniok, Yamswurzel und Mais. Einheimische essen gern eine sehr scharfe Maissuppe, die in Flaschenkürbissen serviert wird. Getränke: In den Restaurants der größeren Hotels der Hauptstadt gibt es eine große Auswahl an alkoholischen Getränken, einschl. guter westafrikanischer Biersorten, die auch in Bars angeboten werden.

Nachtleben

Das Unterhaltungsangebot unfaßt Nachtklubs und Kinos. In den Straßen trifft man oft auf singende und tanzende Gruppen, die auf traditionellen Musikinstrumenten oder selbstgemachten Gitarren spielen. Conakry ist ein lebendiges Musikzentrum, besonders schön sind die Gesänge des Kindia-Stammes.

Einkaufstips

Auf den Märkten findet man gute Angebote. Beliebte Souvenirs sind die typisch bunten Kleidungsstücke, Holzschnitzereien, Lederläufer mit einfachen schwarzweißen Mustern, Metallschmuck, einheimische Schallplatten, Flaschenkürbisse und Schmuck. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 09.00-18.00 Uhr.

Sport

Im »Stadion des 28. September« in Landreah finden zahlreiche Sportveranstaltungen statt. Fußball ist die populärste Sportart. Schwimmen: Strände gibt es auf den Iles de Los vor der Küste von Conakry, die Strömung ist jedoch stark. Schwimmer sollten vorsichtig sein und auf Ratschläge der Einheimischen hören.

Land & Leute

Obwohl die islamischen Bräuche nicht so streng eingehalten werden, sollte man Sitten und Gebräuche respektieren. Alltagskleidung ist angemessen. Straßenkriminalität ist ausgeprägt, Wertsachen sollten nicht zur Schau gestellt werden. Vor Beginn einer Konversation sollte man den Gegenüber begrüßen und sich nach seinem Wohlbefinden erkundigen. Fotografieren: Hierfür ist eine Genehmigung vom Ministère de l’Intérieur et de la Sécurité erforderlich, die im voraus beantragt werden muß. Trinkgeld: 5% Bedienungsgeld ist normalerweise in der Rechnung enthalten.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Die Mehrheit der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt (72%), Subsistenzwirtschaft herrscht vor. Neben der Landwirtschaft spielt der Bergbau eine große Rolle. Guineas große Bauxitvorkommen entsprechen einem Drittel der weltweiten Ressourcen und erbringen den Großteil der Exporterlöse. Diamanten, Gold und Aluminium werden ebenfalls abgebaut. Darüber hinaus existieren Pläne zum Abbau von Eisenerz und Granit. Dank seiner reichen Bodenschätze kam das Land in den Genuß massiver Entwicklungshilfe aus Ost und West. Guinea hat aus der wachsenden regionalen Zusammenarbeit Vorteile ziehen können; so produziert Kamerun z. B. Aluminium aus guineischem Bauxit. Guinea ist mit Liberia und Sierra Leone Mitglied der Mano River Union und gehört zusammen mit Gambia und Senegal zur Gambia River Basin Development Organisation. Ferner ist Guinea Mitglied der ECOWAS (Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten). Guineas Hauptabsatzmärkte sind Frankreich und die USA, gefolgt von Belgien, Luxemburg, Spanien und Brasilien als weiteren wichtigen Handelspartnern.

Geschäftsverkehr

Gute Französischkenntnisse erforderlich. Geschäftszeiten: Mo-Do 08.00-16.30 Uhr, Fr 08.00-13.00 Uhr.

Kontaktadressen

Handelsabteilung der Botschaft der Republik Guinea, Rochusweg 50, D-53129 Bonn. Tel: (0228) 23 10 98. Fax: (0228) 23 10 97.
Chambre de Commerce, d’Industrie et d’Agriculture de Guinée (Industrie- und Handelskammer), BP 545, Conakry. Tel: 44 44 95, 41 41 95.

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Klima

Klima

Tropisch und schwül. Regenzeit von Mai - Oktober, Trockenzeit von November - April.

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