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Kontaktadressen

Lage

Zentralafrika, Westküste Äquatorialafrikas.

Offizieller Staatsname

Republik Kongo.

Landesvorwahl

242.

Ministère du Tourisme et de l’Environnement

BP 2480, CG-Brazzaville
Tel: 81 40 30/31. Fax: 81 40 25.

Botschaft der Republik Kongo

Rheinallee 45, D-53173 Bonn
Tel: (0228) 35 83 55. Fax: (0228) 369 86 23.
E-Mail: botschaft.kongobrz@t-online.de
Mo-Fr 10.00-16.00 Uhr; (auch für Österreich zuständig).
Honorarkonsulate in Dreieich-Sprendlingen und München.

Honorargeneralkonsulat der Republik Kongo

(mit Visumerteilung)
Rathausstraße 15, A-1010 Wien
Tel: (01) 40 44 13 00. Fax: (01) 40 44 14 00.
E-Mail: konsulat@republikkongo.at
Mo-Fr 10.00-16.00 Uhr.

Konsulat der Republik Kongo

11 Rue de Pâquis, CH-1201 Genève
Tel: (022) 731 88 21/26. Fax: (022) 731 88 17/18.
E-Mail: mission.congo-brazza@deckpoint.ch
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.30-17.00 Uhr.

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

s/c Congo Timer (COTIM), Avenue Denis Loemba, CG-Pointe-Noire
Postanschrift: BP 1162, CG-Pointe-Noire
Tel: 94 13 14. Fax: 94 11 12.
E-Mail: Consulatrfaco@aol.com
Das Honorarkonsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der deutschen Botschaft in Libreville (s. Gabun).
Österreich und die Schweiz unterhalten keine diplomatischen Vertretungen in der Republik Kongo, zuständig für Österreich ist die Botschaft in Lagos (s. Nigeria), für die Schweiz die Botschaft in Kinshasa (s. Demokratische Republik Kongo).

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Allgemeines

Fläche

342.000 qkm.

Bevölkerungszahl

2.954.258 (2003).

Bevölkerungsdichte

8,6 pro qkm.

Hauptstadt

Brazzaville. Einwohner: 1.169.900 (2003).

Geographie

Kongo grenzt im Norden an Kamerun und die Zentralafrikanische Republik, im Osten an die Dem. Rep. Kongo, im Südwesten an den Atlantik und die angolanische Enklave Cabinda und im Westen an Gabun. Große Gebiete des Landes bestehen aus Sümpfen, Savannen und dichten Wäldern. Die Flüsse sind die einzigen Verbindungen ins Landesinnere. Der gewaltige Strom Kongo und seine Nebenflüsse bilden den größten Teil der Grenze zur Dem. Rep. Kongo und entwässern gleichzeitig die Sümpfe im nördlichen Landesteil. Die schmale, sandige Küstenebene wird von Lagunen aufgelockert, hinter denen die Mayombe-Berge aufragen. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt im Süden des Landes.

Staatsform

Republik seit 1992. Verfassung von 1992. Übergangsparlament mit 75 ernannten Mitgliedern. Staats- und Regierungschef: Denis Sassou-Nguesso, seit 1997. Unabhängig seit 1960 (ehemalige französische Kolonie). Aufgrund der politischen Umorientierung von Militärherrschaft zu demokratischem Mehrparteiensystem kommt es immer wieder zu Unruhen.

Sprache

Amtssprache ist Französisch. Lingala, Monokutuba, Sanga, Téké, Ubangi und Kikongo sind ebenfalls gebräuchlich.

Religion

50% Anhänger von Naturreligionen, 40% Katholiken, 10% protestantische und islamische Minderheiten.

Ortszeit

MEZ (UTC + 1).

Netzspannung

220 V, 50 Hz; Adapter empfehlenswert.

Post- und Fernmeldewesen

 

Telefon

Selbstwählferndienst.

Landesvorwahl

242. Verbindungen nach Europa sind generell schlecht.

Fax

Faxanschlüsse sind in größeren Hotels vorhanden.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber ist CelTel Congo SA (Internet: www.msi-cellular.com ) und Libertis Telecom. Mobiltelefone können gemietet werden. Die Netzabdeckung beschränkt sich auf Brazzaville und Point Noire.

Internet/E-Mail

Hauptanbieter sind Africances (Internet: www.africances.com ) und Congonet (Internet: www.congonet.cg ). Internetzugang ist in größeren Hotels möglich.

Telegramme

Können in den Hauptpostämtern und einigen Hotels in den Städten aufgegeben werden.

Post

Die Post ist eher unzuverlässig. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 07.30/8.00-12.00 und 14.30-17.30 Uhr; für Briefmarkenverkauf und Telegrammaufgabe Mo-Sa 08.00-20.00 Uhr; sonn- und feiertags 08.00-12.00 Uhr.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.

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Reisepaß/Visum

Reisepaß/Visum

Land Visa Reisepass
Deutschland Ja Ja
Österreich Ja Ja
Schweiz Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich.

Visum

Allgemein erforderlich.

Visaarten

Touristen-, Einreise- und Transitvisum.

Visagebühren

Unterschiedlich je nach Visum und Aufenthaltsdauer. Auskünfte erteilen die konsularischen Vertretungen (s. Adressen).

Deutschland und Österreich
Touristenvisum: 80 € (15 Tage gültig), 155 € (3 Monate gültig).

Schweiz
Touristenvisum: 80 CHF (15 Tage gültig), 120 CHF (3 Monate gültig).

Gültigkeitsdauer

Je nach Visaart unterschiedlich.

Antragstellung

Konsulat oder Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).

Unterlagen

(a) Antragsformular. (b) 2 Paßfotos. (c) Reisepaß (mind. noch 6 Monate gültig). (d) Gebühr. (e) Rück- oder Weiterreiseticket und/oder Buchungsbestätigung des Hotels. (f) Für Geschäftsreisen zusätzlich ein Firmenschreiben mit Angaben über den Zweck der Reise. (g) Bei der Beantragung in Genf wird außerdem eine Gelbfieber-Impfbescheinigung sowie eine Aufenthaltsbewilligung für Nicht-Schweizer verlangt. Bei Antragstellung auf dem Postweg sollte ein frankierter Rückumschlag und ein Zahlungsbeleg über die Visumgebühren beigefügt werden.

Bearbeitungszeit

Persönlich: sofort; postalisch: 1-2 Wochen.

Aufenthaltsgenehmigung

Anfragen an die Direction de Sécurité d’Etat in Brazzaville.

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Geld

Währung

1 CFA (Communauté Financiaire Africaine) Franc* = 100 Centimes. Währungskürzel: CFA Fr, XAF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 10.000, 5000, 2000, 1000 und 500 CFA Fr im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 500, 100, 50, 25, 10 und 5 CFA Fr.

Anmerkung

[*] Wird von der Banque des Etats de l’Afrique Centrale (BEAC, Staatsbank der Zentralafrikanischen Staaten) herausgegeben und von Äquatorialguinea, Gabun, Kamerun, Kongo, Tschad und der Zentralafrikanischen Republik verwendet. Der von der Banque des Etats de l’Afrique de l’Ouest (BCEAO, Staatsbank der Westafrikanischen Staaten) herausgegebene CFA Franc (XOF) ist kein gesetzliches Zahlungsmittel. Der CFA Franc ist an den Euro gebunden.

Kreditkarten

Diners Club, MasterCard und Eurocard werden selten akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Sollten in Euro oder US-Dollar ausgestellt sein.

Wechselkurse

CFA Fr CFA Fr CFA Fr CFA Fr CFA Fr
Dez. '02 Apr. '03 Sept. '03 Jan. '04 Apr. '04
1 € 655,96 655,96 655,96 655,96 655,96
1 CHF 444,54 441,98 422,87 419,47 419,77
1 US$ 659,42 613,03 571,49 512,41 530,48

Devisenbestimmungen

Keine Informationen verfügbar.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 06.20-13.00 Uhr (Schalter schließen um 11.30 Uhr).

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Duty Free

Duty Free

Folgende Artikel können zollfrei in den Kongo eingeführt werden:
200 Zigaretten oder eine Kiste Zigarren oder Tabak (Frauen dürfen nur Zigaretten einführen);
1 Flasche Spirituosen und 1 Flasche Wein;
Parfüm für den persönlichen Gebrauch (geöffnet)
.

Anmerkung

Sportgewehre dürfen nur mit besonderer Genehmigung eingeführt werden. Beim Import von teuren Gegenständen (Kameras, Uhren) wird geraten, die Rechnung mitzuführen.

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Gesetzliche Feiertage

Gesetzliche Feiertage

1. Jan. 2004 Neujahr. 5. Febr. Tag des Präsidenten. 8. Febr. Tag der Jugend. 8. März Internationaler Frauentag. 18. März Marien Ngouabi-Tag. 1. Mai Tag der Arbeit. 22. Juni Gründung der Volksarmee. 31. Juli Anfang der Revolution. 15. Aug. Unabhängigkeitstag. 25. Dez. Weihnachten. 31. Dez. Tag der Republik.

1. Jan. 2005 Neujahr. 8. März Internationaler Frauentag. 1. Mai Tag der Arbeit. 10. Juni Gedenktag der Konferenz für Nationale Souveränität. 15. Aug. Nationalfeiertag. 25. Dez. Weihnachten.

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Gesundheit

Gesundheit

Krankheit Vorsorge Impfbescheinigung
Gelbfieber Ja 1
Cholera 2 2
Typhus & Polio Ja -
Malaria 3 -
Essen & Trinken 4 -

[1]

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind. Eine Gelbfieberimpfung wird allen Reisenden in die Republik Kongo dringend empfohlen.

[2]

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
Cholera kommt besonders in den Gebieten um Kouilou und Pointe Noire vor.

[3]

Malariarisiko ganzjährig in allen Landesteilen. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll stark chloroquinresistent sein.

[4]

Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Dosenmilch und Milchpulver nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Hepatitis A und E sind weitverbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können auftreten.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
HIV/Aids ist weitverbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Zeckenbißfieber kommt vor. Bei Zeckenbefall im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.
Die Schlafkrankheit kommt vor.

Gesundheitsvorsorge

Außerhalb von Brazzaville ist die medizinische Versorgung lückenhaft. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen.

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Reiseverkehr - International

Flugzeug

Air Afrique (RK), Air France (AF), Aero-Service (5R), Business Aviation (5E) und Cameroon Airlines (UY) bieten Flüge nach Brazzaville an. Es gibt keine Direktflüge von Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach Kongo, alle Flüge aus Europa gehen über Paris.

Durchschnittliche Flugzeiten

Paris – Brazzaville: 9 Std.

Internationale Flughäfen

Brazzaville (BZV) (Maya Maya) liegt 4 km nordwestlich der Stadt. Restaurant und Mietwagenschalter (u.a. InterRent, Hertz und Europcar). Taxis vorhanden.
Pointe-Noire (PNR) liegt 5,5 km außerhalb der Stadt. Taxis vorhanden.

Schiff

Frachtschiffe laufen Pointe-Noire an. Stündlich fährt eine Fähre über den Kongo von Kinshasa (Dem. Rep. Kongo) nach Brazzaville (Fahrzeit 20 Min.). Fähren auf dem Ubangi verbinden Kongo mit der Zentralafrikanischen Republik.

Bus/Pkw

Es gibt Straßen von Lambaréné (Gabun) nach Loubomo und Brazzaville. Die Verbindungsstraße von Kamerun ist nur in der Trockenzeit befahrbar. Eine weitere Straße verbindet Pointe-Noir mit Cabinda (Angola). Anreise auch über die Demokratische Republik Kongo möglich.

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Reiseverkehr - National

Reisehinweise

Von Bahnreisen in der Republik Kongo wird wegen des schlechten Zustandes der Bahngleise/Signalanlagen und häufiger Überfälle abgeraten. Die innerkongolesischen Flugverbindungen sind ebenfalls unsicher, auch der technische Zustand der Flugzeuge ist nicht immer zuverlässig. Aktuelle Reiseinformationen sind bei den Botschaften und Auswärtigen Ämtern erhältlich.

Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft Lina Congo (GC) bietet Linienflüge nach Pointe-Noire mit Zwischenstopps in Loubomo und Ouesso an. Es gibt private Charterflugdienste nach Owando, Zanaga und Impfondo.

Flughafengebühren

3400 CFA Fr auf Inlandsflügen.

Schiff

Dampfer verkehren von Brazzaville aus auf dem Kongo und dem Ubangi. Die Flüsse sind als Verkehrswege von großer Bedeutung.

Bahn

Das Streckennetz wird durch die Congo-Océan-Eisenbahngesellschaft betrieben. Es gibt Verbindungen zwischen Brazzaville und Pointe-Noire (Fahrzeit bis zu 3 Tage. Man sollte im voraus buchen und sich nicht auf Fahrpläne verlassen. Kinder unter 5 Jahren reisen kostenlos, Kinder von 5-9 Jahren zahlen die Hälfte.

Bus/Pkw

Straßen sind meist unbefestigte Sandpisten und nur in der Trockenzeit mit Allradantrieb befahrbar. Rund 1240 km (10%) des gesamten Straßennetzes sind asphaltiert. Von Nachtfahrten wird abgeraten. Mietwagen: Zahlreiche Verleihfirmen haben Niederlassungen in Brazzaville, ein Verzeichnis ist in den größeren Hotels erhältlich. Unterlagen: Internationaler Führerschein.

Stadtverkehr

In Brazzaville verkehren Minibusse. In Brazzaville, Pointe-Noire und Loubomo gibt es Taxis ohne Taxameter, der Fahrpreis sollte vor der Abfahrt vereinbart werden.

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Unterkunft

Die Unterkunftsmöglichkeiten beschränken sich im wesentlichen auf Brazzaville, Loubomo und Pointe-Noire. Das Hotelangebot in den genannten Städten ist relativ gut. Hotelpreise und Vorausbuchungen sind über Air France erhältlich. Weitere Informationen vom Ministère du Tourisme et de l’Environnement (s. Adressen).

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Urlaubsorte & Ausflüge

Hinweis

Von Reisen außerhalb von Brazzaville und Pointe Noire wird abgeraten. Reisende sollten sich vor Antritt der Reise bei der jeweiligen Botschaft oder dem Auswärtigen Amt über die aktuelle Sicherheitslage informieren.

Urlaubsorte & Ausflüge

-

Die Hauptstadt Brazzaville liegt an der Westseite des Malebo-Beckens am Kongo. Die alte Kathedrale St. Firmin, der Vorort Poto Poto, die Tempelmoschee, die Märkte in Ouendze und Moungali und das Nationalmuseum gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten. Der Stadtpark lädt zu Spaziergängen ein.
150 km nördlich der Hauptstadt liegt das historische Dorf M’Bé, die Hauptstadt König Makokos. Beliebte Ausflugsziele sind ferner der Bleu-See und das Tal der Schmetterlinge.
Südlich von Brazzaville liegen die tosenden Stromschnellen des Kongos, die Foulakari-Fälle und das Trou de Dieu, das einen Rundblick über die umliegende Landschaft bietet.
Die größte Küstenstadt, Pointe-Noire, ist für ihren abendlichen Markt bekannt. Herrliche Strände finden Sonnenhungrige in der Region Côte Sauvage. An der gesamten Küste, in den Flüssen und den Seen Nago und Kayo gibt es gute Fischgründe. In Mayombé (150 km im Landesinneren) und an der Lagune von Gounkouati ist die Landschaft besonders reizvoll.

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Sozialprofil

Essen & Trinken

In den Restaurants findet man überwiegend französische Küche. Einige Restaurants, wie am Nanga-See und im Grand Hotel (Loubomo), bieten afrikanische Spezialitäten wie Piri Piri (Huhn mit Pfeffer), Mohambe (Huhn in Palmöl), Maniokblätter oder Paka Paka in Palmöl.

Nachtleben

In den größeren Städten treten einheimische Musikbands auf. In Brazzaville und Pointe-Noire gibt es Nachtklubs.

Einkaufstips

Die beiden größten Märkte sind in Moungali und Ouendze. Auf den Freiluftmärkten in den Dörfern Makana und M’Pila (3 km von Brazzaville) werden Ton- und Korbwaren angeboten. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 08.00-12.00 und 15.00-18.00 Uhr. Einige Geschäfte schließen Montag nachmittags, manche haben Sonntag morgens geöffnet.

Sport

In Brazzaville gibt es gute Segelmöglichkeiten, Reit- und Golfplätze. An der Küste bei Pointe-Noire ist Angeln sehr beliebt. Der Plage Mandaine ist ein geschützt liegender Badeort mit guten Wasserskimöglichkeiten und Jachthäfen. Die Lagunen bei Gounkouati sind für ihren Fischreichtum bekannt.

Veranstaltungskalender

Informationen über Veranstaltungen sind vom Ministère du Tourisme et de l’Environnement erhältlich (s. Adressen).

Land & Leute

Die üblichen Höflichkeitsformen sollten bei Einladungen beachtet werden, kleine Geschenke sind gern gesehen. Zwanglose Alltagskleidung wird überall akzeptiert, Miniröcke und Shorts sollten jedoch nicht an allen öffentlichen Orten getragen werden. Fotografieren: Es is verboten, öffentliche Gebäude und Einrichtungen zu fotografieren. Trinkgeld: In Hotels und Restaurants 10%. Gepäckträger erwarten kein Trinkgeld.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Erdöl und Erdölprodukte sind die wichtigsten Exportgüter des Landes. Die Forstwirtschaft ist einer der Haupterwerbszweige. Etwa 60% der Staatsfläche ist bewaldet, die Hälfte davon ist Nutzwald. Ca. 60% der Erwerbstätigen sind in der Forst- und Landwirtschaft beschäftigt. Für die eigene Nahrungsmittelversorgung ist der Kongo dennoch zum Teil auf Lebensmittelimporte angewiesen. Angebaut werden vor allem die Grundnahrungsmittel Maniok und Kochbananen für den Eigenverbrauch sowie Palmöl, Zucker, Kakao und Kaffee für den Export. Weitere 12% der Erwerbstätigen sind in der Industrie beschäftigt, die Erdölgewinnung ist der wichtigste Industriezweig. Der Kongo ist Mitglied der CFA-Franc-Zone und der Union Douaniere et Economique de l'Afrique Centrale (UDEAC). 1994 wurde in Kongo, unterstützt durch den Internationalen Währungsfonds und die Weltbank, ein Structural Adjustment Programme in Angriff genommen. Die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen wurde allerdings durch die politischen Unruhen behindert. Steigende Ölpreise und die zunehmende politische Stabilisierung haben die wirtschaftliche Lage der Republik Kongo wieder etwas verbessert. Spanien und die USA sind die wichtigsten Ölabnehmer, etwa 2/3 der Importe werden aus Frankreich bezogen (hauptsächlich Lebensmittel, Eisen und Maschinerie).

Geschäftsverkehr

Anzug und Krawatte bzw. Kostüm sind in der Regel nur bei Verhandlungen mit Regierungsbeamten üblich, jedoch nicht bei Geschäftstreffen. Französischkenntnisse sind erforderlich, da keine Übersetzer- und Dolmetscherdienste zur Verfügung stehen. Geschäftsreisen legt man am besten in die Monate Januar bis März und Juni bis September. Geschäftszeiten: Mo-Fr 07.00-14.00 Uhr, Sa 07.00-12.00 Uhr.

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Klima

Klima

Tropisches Klima mit kurzen Regenzeiten zwischen Oktober und Dezember und langen Regenzeiten von Mitte Januar bis Mitte Mai. Haupttrockenzeit zwischen Mai und September.

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