Reiseführer Madagaskar
Inhaltsverzeichnis
Kontaktadressen
Lage
Indischer Ozean, 500 km vor der Küste Mosambiks.
Offizieller Staatsname
Republik Madagaskar.
Landesvorwahl
261.
Air Madagascar
Landsbergerstraße 155, D-80687 München
Tel: (089) 55 25 33 15. Fax: (089) 54 50 68 55.
E-Mail: resmdger@aviareps.com
Internet: www.airmadagascar.de oder www.airmadagascar.mg
Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr.
Ministère du Tourisme de Madagascar
Tsimbazaza, BP 610, MG-101 Antananarivo
Tel: (2022) 2 62 98, 6 68 05. Fax: (2022) 7 89 53.
E-Mail: mintour@dts.mg
La Maison du Tourisme
Place de l'Indépendence, Antaninarenina, MG-101 Antananarivo
Postanschrift: PO Box 3224, MG-101 Antananarivo
Tel: (2022) 3 51 78. Fax: (2022) 6 95 22.
E-Mail: mtm@simicro.mg
Internet: www.tourisme-madagascar.com
Botschaft der Republik Madagaskar
Seepromenade 92, D-14612 Falkensee
Postanschrift: Postfach 100168, D-14601 Falkensee
Tel: (03322) 2 31 40. Fax: (03322) 23 14 29, 23 01 52.
E-Mail: info@botschaft-madagaskar.de
Internet: www.botschaft-madagaskar.de
Honorargeneralkonsulate mit Visumerteilung in Düsseldorf (Tel: (0211) 43 26 43) und Hamburg (Tel: (040) 61 13 53 10). Honorarkonsulate mit Visumerteilung in Freiburg i. Br., München und Völklingen bei Saarbrücken.
Honorargeneralkonsulat der Republik Madagaskar
Pötzleinsdorferstraße 96, A-1180 Wien
Tel: (01) 479 12 73, 478 15 22. Fax: (01) 47 91 27 34.
E-Mail: konsulat.madagaskar@vienna.at
Mo, Mi, Do 09.00-12.00 Uhr (nach tel. Vereinbarung).
Generalkonsulat der Republik Madagaskar
Kappelergasse 14, CH-8001 Zürich
Postanschrift: Postfach 2517, CH-8022 Zürich
Tel: (01) 212 85 66. Fax: (01) 211 80 18.
E-Mail: madagaskar@homar.ch
Internet: www.consulatmadagascar.ch
Di und Do 08.30-11.30 Uhr (nach tel. Vereinbarung).
Honorarkonsulat mit Visumerteilung in Bern (Tel: (031) 368 18 63).
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
101, Rue du Pasteur Rabeony Hans (Ambodirotra), MG-Antananarivo 101
Postanschrift: BP 516, MG-Antananarivo
Tel: (2022) 2 38 02/03, 2 16 91. Fax: (2022) 266 27.
E-Mail: amballem@wanadoo.mg
Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Immeuble »ARO«, Solombavambahoaka, Frantsay 77, MG-101 Antananarivo
Postanschrift: BP 118, MG-101 Antananarivo
Tel: (2022) 6 29 97/98. Fax: (2022) 2 89 40.
E-Mail: swiemant@wanadoo.mg
Österreich unterhält keine diplomatische Vertretung in Madagaskar, zuständig ist die Botschaft in Pretoria (s. Südafrika).
Allgemeines
Fläche
587.041 qkm.
Bevölkerungszahl
16.979.744 (2003).
Bevölkerungsdichte
28,9 pro qkm.
Hauptstadt
Antananarivo (ehem. Tananarive). Einwohner: 895.300 (2003).
Geographie
Die viertgrößte Insel der Welt liegt im Indischen Ozean und ist durch die Straße von Mosambik vom afrikanischen Festland getrennt. Einige kleinere Inseln gehören zum Staatsgebiet. Die zentrale Bergkette, die Hauts Plateaux, bedeckt über die Hälfte der Hauptinsel und bedingt die ethnischen, klimatischen und landschaftlichen Unterschiede der West- und Ostküste. Die Westküste war früher mit trockenem Laubwald bedeckt und besteht heute fast nur noch aus Savanne. Die Halbwüste an der südlichen Inselspitze ist mit großen Wäldern kaktusähnlicher Pflanzen bewachsen. Die Hauptstadt Antananarivo liegt hoch in den Hauts Plateaux, fast in der Inselmitte.
Staatsform
Republik seit 1992 (III. Republik). Verfassung von 1992. Zweikammerparlament: Nationalversammlung (150 Mitglieder) und Senat (ein Drittel der Mitglieder wird vom Staatsoberhaupt ernannt). Staatsoberhaupt: Marc Ravalomanana, seit 2002. Regierungschef: Jaques Sylla, seit 2002. Unabhängig seit 1960 (ehemalige französische Kolonie).
Sprache
Malagasy (Madagassisch) und Französisch als Amtssprachen, regionale Sprachen dienen als Umgangssprachen.
Religion
50% Anhänger von Naturreligionen, 40% Christen und 7% Muslime.
Ortszeit
MEZ + 2 (UTC + 3).
Netzspannung
110/220 V, 50 Hz. Zweipolstecker sind gebräuchlich.
Post- und Fernmeldewesen
Telefon
Internationale Direktdurchwahl ist zu den größeren Städten möglich.
Landesvorwahl
261. Das Telekommunikationswesen ist nicht zentralisiert. Je nach Anbieter muß nach der Landesvorwahl und vor der Ortsnetzkennzahl ein zweistelliger Access-Code gewählt werden. Die verschiedenen Access-Codes sind: 20 (TELMA), 30 (Telecel), 31 (Sacel), 32 (SRR) oder 33 (Madacom). Nach der Landesvorwahl und dem Access-Code sollte die Telefonnummer siebenstellig sein (einschließlich der Ortsnetzkennzahl). Die Ortsnetzkennzahl für Antananarivo ist 22. Da sich Verbindungen schwer herstellen lassen, sollte man öfters mit wechselnden Access-Codes probieren, bis eine Verbindung zustande kommt.
Mobiltelefon
GSM 900. Netzbetreiber sind Madacom (Internet: www.madacom.com ) und SMM (Antaris). Der Sende-/Empfangsbereich für Mobilfunk beschränkt sich auf die größeren Städte.
Internet/E-Mail
Öffentlicher Internetzugang ist in den größeren Städten vorhanden. In Antananarivo gibt es mehrere Internetcafés.
Telegramme
Das Hauptpostamt (PTT) in Antananarivo bietet einen 24 Std.- Telegrammdienst an.
Post
Sendungen können postlagernd an das Hauptpostamt geschickt werden. Luftpost nach Europa ist mindestens 7 Tage unterwegs, auf dem Landweg kann es 3-4 Monate dauern.
Deutsche Welle
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.
Reisepaß/Visum
Reisepaß/Visum
| Land | Visa | Reisepass |
| Deutschland | Ja | Ja |
| Österreich | Ja | Ja |
| Schweiz | Ja | Ja |
| Andere EU-Länder | Ja | Ja |
Reisepass
Allgemein erforderlich, muß bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Der deutsche Kinderausweis (unter 10 Jahren mit Lichtbild) wird anerkannt.
Einreisebeschränkungen
Reisepässe, die von palästinensischen Behörden ausgestellt wurden, werden von Madagaskar nicht anerkannt.
Visum
Allgemein erforderlich.
Transit
Transitreisende, die innerhalb von 24 Std. weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Rück- oder Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.
Visaarten
Geschäfts-, Touristen- und Transitvisum.
Visagebühren
Deutschland und Österreich
Touristenvisum: 30 € (einmalige Einreise, für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen); 50 € (mehrmalige Einreise).
Geschäftsvisum: 30 € (einmalige Einreise, für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen); 50 € (mehrmalige Einreise).
Schweiz
Touristenvisum: 60 CHF (einmalige Einreise, für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen); 90 CHF (3 Einreisen, für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen).
Geschäftsvisum: 60 CHF (einmalige Einreise, für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen); 90 CHF (3 Einreisen, für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen); 200 CHF (mehrmalige Einreise, für einen Aufenthalt von bis zu 1 Jahr).
Die genannten Gebühren gelten bei Bezahlung in bar oder mit Postscheck-Einzahlungsschein. Bei Begleichung der Gebühren per Bankscheck wird eine zusätzliche Verwaltungsgebühr von 10 CHF erhoben. Die sofortige Erstellung des Visums ist gegen Zahlung einer Expressgebühr von 10 CHF möglich.
Gültigkeitsdauer
Visa sind ab dem Ausstellungsdatum 3 Monate gültig und berechtigen zu einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen, Verlängerung vor Ort um weitere 30 Tage möglich.
Antragstellung
Konsulat oder Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).
Unterlagen
(a) 2 Antragsformulare. (b) 2 Paßfotos. (c) Nachweis der bezahlten Rück- oder Weiterreise. (d) Geschäftsvisum: Empfehlungsschreiben.
Der postalischen Antragstellung muß ein frankierter und adressierter Umschlag und der Zahlungsnachweis der Gebühren beigefügt werden.
Anmerkung
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Bearbeitungszeit
Bei persönlicher Antragstellung sofort; 10 Tage bei postalischer Beantragung.
Geld
Währung
Seit dem 31.7.03 gibt die madegassische Zentralbank die neue Währung, den Ariary aus, die bis zum 30.11.2004 mit der bisherigen Währung, dem Madagaskar-Franc, parallel zirkulieren wird.
Währungskürzel: MGA (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 10.000, 5000 und 2000 Ariary. Münzen gibt es in den Nennwerten 1, 2, 4, 10, 20, 50 Ariary. Sie sind wegen ihres geringen Wertes aber nicht im Umlauf.
Der Ariary war vor der Kolonisierung durch Frankreich schon einmal offizielle Währungseinheit Madagaskars; die Landbevölkerung hat den Namen für das Geld stets beibehalten. Ein Ariary entspricht 5 Franc Malagasy.
Der alte Madagaskar-Franc wird bis Ende November 2004 vollständig ersetzt und bei Banken bis Ende 2005 gültig sein. Die Zentralbank tauscht ihn bis 2009.
1 Madagaskar-Franc = 100 Centimes. Währungskürzel: FMG, MGF (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 25.000, 10.000, 5000, 2500 und 1000 FMG; Münzen in den Nennbeträgen 250, 100, 50, 25, 20, 10, 5, 2 und 1 FMG.
Geldwechsel
Madagascar-Francs sind nur in Banken, offiziellen Wechselstuben in Hotels und am Flughafen in Antananarivo erhältlich. In Antananarivo stehen einige Geldautomaten zur Verfügung.
Kreditkarten
American Express, Diners Club, Eurocard, MasterCard und Visa werden in den Hotels in der Hauptstadt akzeptiert, in den anderen Ortschaften jedoch nur begrenzt angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks
Können in Banken und größeren Hotels eingetauscht werden und sollten in US-Dollar, Euro oder Schweizer Franken ausgestellt sein.
Wechselkurse
| FMG | FMG | MG Fr | MGA | MGA | |
| Dez. '02 | Apr. '03 | Sept. '03 | Jan. '04 | Apr. '04 | |
| 1 € | 6420,00 | 6454,74 | 6826,44 | 1480,05 | 1498,91 |
| 1 CHF | 4358,66 | 4415,04 | 4404,38 | 947,56 | 958,026 |
| 1 US$ | 6420,00 | 6050,00 | 5950,00 | 1162,00 | 1231,37 |
Devisenbestimmungen
Die Einfuhr der Landeswährung ist auf 5000 FMG beschränkt, die Ausfuhr ist verboten. Die Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt, Deklarationspflicht. Madegassische Banknoten können weder in Fremdwährung zurückgetauscht noch ausgeführt werden.
Öffnungszeiten der Banken
Mo-Fr 08.00-15.00 Uhr.
Duty Free
Duty Free
Folgende Artikel können zollfrei nach Madagaskar eingeführt werden:
500 Zigaretten oder 25 Zigarren oder 500 g Tabak;
1 Flasche alkoholische Getränke.
Anmerkung
Parfüm darf nicht zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art ist strikt verboten. Wertvolle elektronische Geräte (Videokameras) müssen bei der Einreise deklariert werden. Bestimmte Tier- und Pflanzenarten, Edel- und Halbedelsteine, Versteinerungen und Fossilien dürfen nicht bzw. nicht ohne entsprechende Begleitpapiere ausgeführt werden. Katzen und Hunde müssen gegen Tollwut geimpft werden.
Gesetzliche Feiertage
Gesetzliche Feiertage
1. Jan. 2004 Neujahr. 29. März Gedenktag der Revolution von 1947. 9. - 12. April Ostern. 1. Mai Tag der Arbeit. 26. Juni Unabhängigkeitstag. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 27. Sept. St. Vincent de Paul-Tag. 1. Nov. Allerheiligen. 25. Dez. Weihnachten. 30. Dez. Jahrestag der demokratischen Republik.
1. Jan. 2005 Neujahr. 25. März Karfreitag. 28. März Ostermontag. 29. März Jahrestag des Aufstandes von 1947. 1. Mai Tag der Arbeit. 26. Juni Unabhängigkeitstag. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 27. Sept. St. Vincent de Paul-Tag. 1. Nov. Allerheiligen. 25. Dez. Weihnachten. 30. Dez. Jahrestag der demokratischen Republik.
Gesundheit
Gesundheit
| Krankheit | Vorsorge | Impfbescheinigung |
| Gelbfieber | Nein | 1 |
| Cholera | 2 | 2 |
| Typhus & Polio | Ja | - |
| Malaria | 3 | - |
| Essen & Trinken | 4 | - |
[1]
Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus Infektionsgebieten kommen oder die im Transit durch solche Gebiete gereist sind.
[2]
Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3]
Malariarisiko der vorherrschenden gefährlicheren Form Plasmodium falciparum besteht ganzjährig in allen Landesteilen, besonders in den Küstengebieten. Chloroquinresistenz wurde gemeldet.
[4]
Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Hepatitis A und E sind weitverbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch.
Die Pest kommt in den Provinzen Antananarivo, Antsiranana, Fianarantsoa, Mahajanga und Toamasina vor.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Gesundheitsvorsorge
Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen und sollte die Notrückführung einschließen.
Reiseverkehr - International
Sicherheitshinweise
Bei Reisen in Madagaskar sollten die üblichen Sicherheitsvorkehrungen beachtet werden. Weitere Informationen sind von den zuständigen Botschaften und den Auswärtigen Ämtern in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.
Flugzeug
Madagaskars nationale Fluggesellschaft Air Madagascar (MD) (Internet: www.air-mad.com ) bietet Flugverbindungen zu anderen Zielen in der Region (u.a. nach Réunion, Mauritius, Kenia, Tansania, zu den Komoren und den Seychellen) und nach Europa (Paris). Air France (AF) fliegt von Frankfurt, München, Wien und Zürich über Paris nach Antananarivo.
Durchschnittliche Flugzeit
Frankfurt– Antananarivo: 14 Std.
Internationale Flughäfen
Antananarivo (TNR) liegt 17 km außerhalb der Stadt. Wechselstube, Restaurant. Busse fahren zum Büro von Air Madagascar und zum Hilton Hotel. Taxis vorhanden.
Weitere Flughäfen: Nosy Bé (NOS) (Flüge zu den Seychellen), Mahajanga (Ostafrika und die Komoren), Toamasina (Mauritius und Réunion-Inseln) und Arivonimamo (internationaler Ausweich-Flughafen), liegt 45 km von der Hauptstadt entfernt.
Schiff
Haupthafen der Insel ist Toamasina. Passagierschiffe laufen Madagaskar im Rahmen von Kreuzfahrten durch den Indischen und Pazifischen Ozean an.
Reiseverkehr - National
Flugzeug
Der Großteil Madagaskars mit Ausnahme einiger Städte des mittleren Hochlands ist per Flugzeug erreichbar, es gibt über 200 Landepisten. Air Madagaskar (MD) fliegt 51 Städte und Ortschaften auf der Insel an und bietet den Air Tourist Pass an, der beliebig viele Flüge innerhalb eines begrenzten Zeitraumes bietet.
Schiff
Der bedeutendste Hafen ist Toamasina. Stromschnellen machen viele Flüsse unbefahrbar. Das Ministère du Tourisme de Madagascar (s. Adressen) bietet Foto-Safaris in kleinen Booten auf den Flüssen Betsiboka und Tsiribihina sowie Segeltörns an. Der Pangalanes-Kanal verläuft auf 600 km parallel zur Ostküste, Schlick verhindert allerdings zur Zeit auf weiten Strecken den kommerziellen Verkehr.
Bahn
Es gibt Passagierzüge von Toamasina (Ostküste) über Antananarivo nach Antsirabe (eine Nebenstrecke führt zum Alaotra-See) sowie von Manakara (ebenfalls an der Ostküste) nach Fianarantsoa. Die nördliche Strecke soll noch ausgebaut werden, die Südstrecke führt durch dichten Regenwald. Waggons 1. Klasse sind klimatisiert. Auf allen Strecken verkehren täglich ein oder zwei Züge. Kinder unter 4 Jahren reisen umsonst, Kinder von 4-6 Jahren zum halben Preis.
Pkw/Bus
3500 km des Straßennetzes sind geteert. Viele Straßen sind reparaturbedürftig. Asphaltierte Straßen verbinden die Städte des zentralen Hochlands und führen weiter zur Ost- und Nordwestküste. Die drei Hauptverbindungsstraßen führen von Antananarivo nach Mahajanga (RN4), nach Toamasina (RN2) und nach Fianarantsoa (RN7). In anderen Landesteilen gibt es einige befestigte Straßen, die Mehrheit besteht allerdings aus unbefestigten Wegen, von denen viele während der Regenzeit (November bis April) unbefahrbar sind. Fernbusse sind oft überfüllt und eher unzuverlässig. Einheitsfahrpreise. Taxi: Außer in Antananarivo und Fianarantsoa gelten Einheitsfahrpreise. In diesen beiden Städten werden Preise danach berechnet, ob man in die Ober- oder Unterstadt möchte. Taxis gibt es in zwei Ausführungen: Taxi-bes sind schneller und bequemer; Taxi-brousses (Buschtaxis) sind preiswerter, allerdings langsamer, da sie öfter anhalten und auch in die ländlichen Gegenden fahren. Preise sollten im voraus vereinbart werden. Rikschas: Pousse-Pousses befördern Passagiere überallhin, ausgenommen sind verkehrsreiche Gebiete oder zu steile Hänge. Die Preise hängen von der jeweiligen Entfernung ab. Kutschen: Es verkehren noch einige Passagierkutschen in Antananarivo. Mietwagen gibt es nur in den größeren Touristenstädten; Versicherungsbedingungen im voraus erfragen. Motorräder können ebenfalls gemietet werden. Unterlagen: Internationaler Führerschein wird empfohlen.
Anmerkung
Das Ministère du Tourisme de Madagascar (s. Adressen) bietet eine große Auswahl an Touren, die bis zu einem Monat dauern können. Wer auf eigene Faust reisen will, sollte bedenken, daß es in bestimmten Bergregionen Banditen gibt. Das Klima und unwegsames Terrain erschweren zudem Überlandreisen in vielen Regionen fast das ganze Jahr über.
Unterkunft
In der Hauptstadt Antananarivo sowie in Nosy Bé und Toamasina gibt es mehr Hotels als in anderen Regionen. In letzter Zeit wurden jedoch Resorts und Mittelklasse-Hotels mit angemessenen Übernachtungspreisen eröffnet. Außerdem sind Gruppen- und Jugendherbergen vorhanden. Außerhalb der größeren Städte sind Unterkünfte, die europäischem Standard entsprechen, dünn gesät – bei Reisen in abgelegene Regionen sollte dies vorher bedacht werden. Weitere Informationen vom Fremdenverkehrsamt in Antananarivo. Die Air-Madagascar-Agenturen erteilen ebenfalls Auskunft (s. Adressen). Kategorien: Hotels sind mit 1-5 Sternen ausgezeichnet (5 Sterne entsprechen in etwa 3 Sternen in Europa). Mit Ravinala (Palmen) werden die ländlichen Unterkünfte ausgezeichnet.
Urlaubsorte & Ausflüge
Das zentrale Hochland
-
Die Hauptstadt und mehrere andere wichtige Städte liegen in der zentralen Region der Hauts Plateaux, einer Kette schroffer und von Schluchten durchzogener Berge, die in der Mitte Madagaskars von Nord nach Süd verlaufen.
Antananarivo, oft als Tana abgekürzt, ist auf drei Ebenen erbaut. Der Palast der Königin und das damit verbundene königliche Dorf (Rova) stehen unter Denkmalschutz. Auf der niedrigsten Ebene der Stadt befindet sich der Analakely-Markt. Auf dem Zuma-Markt ist freitags am meisten los; man sollte sich aber vor Taschendieben in acht nehmen. Tsimbazaza, der Zoo und Botanische Garten, ist Do, So und an öffentlichen Feiertagen geöffnet. Das Touristen-Informationsbüro liegt ganz in der Nähe. Nach Sonnenuntergang sollte man sich nicht zu weit vom Hotel entfernen.
Ambohimanga ist der Geburtsort des Staates Madagaskar und liegt 20 km von der Hauptstadt entfernt. Die Stadt ist von Wäldern umgeben und als »Blaue Stadt«, »Heilige Stadt« und auch als »Verbotene Stadt« bekannt. Auch hier gibt es einen königlichen Palast. Die Zitadelle war einmal eine bedeutende Merina-Festung, und es stehen noch heute Gebäude, die für Zeremonien benutzt wurden. Das Haupttor besteht aus einer Steinscheibe, die nur von 40 Männern bewegt werden kann. Sonntags finden hier rituelle Ahnenverehrungen statt.
Mantasoa liegt 80 km von der Hauptstadt entfernt und ist ein beliebtes Picknick- und Ausflugsziel. Das Gelände umfaßt einen künstlichen See, Pinienwälder und Madagaskars erstes Industriegelände.
Ampefy (90 km von der Hauptstadt entfernt) ist ein vulkanisches Gebiet mit Wasserfällen, einem Vulkansee und Geysiren.
Perinet (auch Andasibe) liegt 140 km von der Hauptstadt entfernt, ist ein Naturschutzgebiet und die Heimat des Indri (schwanzloser Maki) sowie vieler Orchideenarten.
Antsirabe (170 km von der Hauptstadt entfernt) ist ein Thermalbad sowie Madagaskars größtes Industriezentrum. Die Stadt wird von vulkanischen Hügeln mit Kraterseen umgeben. Madagaskars zweithöchster Berg, der Tsiafajovona, ragt westlich der Straße von Antananarivo empor.
Der Norden
-
Der üppig-grüne Norden des Landes wird von zwei großen Bergen überragt. Der Tsarantanana (2880 m), der höchste Berg der Insel, ist besonders im höhergelegenen Regenwald mit Riesenfarnen und Flechten bewachsen. Der Nationalpark Montagne d’Arbre (1500 m) beherbergt die berühmten Orchideen und zahlreiche Lemurarten. Im Osten fällt zwischen Dezember und März der Monsunregen.
Mahajanga ist die Provinzhauptstadt an der Mündung des größten Flusses von Madagaskar, dem Betsiboka. Die Straße zur Stadt ist nur zwischen Juli und Oktober befahrbar. Man kann mit Booten nach Nosy Bé und zu anderen Inseln fahren. Die interessantesten Höhlen der Insel liegen in der Nähe von Anjohibe, 90 km im Landesinneren. Bei Ankarafantsika befindet sich ein Naturschutzgebiet.
Nosy Bé ist Madagaskars wichtigstes Urlaubsgebiet. Die Insel wird von kleineren Inseln umgeben und liegt vor der Westküste. Man kann sie in einer Flugstunde von der Hauptstadt aus erreichen. Die größte Stadt ist Andoany (Hell-Ville). Ganz in der Nähe stößt man auf die Ruinen eines indischen Dorfes aus dem 17. Jahrhundert.
Der kosmopolitische Küstenhafen Antsiranana (früher Diégo Suarez) an der nördlichsten Inselspitze überblickt einen schönen Golf. Oberhalb der Stadt entfaltet sich eine herrliche Landschaft mit Seen, Wasserfällen, Höhlen und Regenwald. Für den Besuch des nahegelegenen Nationalparks am Montagne d’Arbre ist eine Genehmigung vom Ministère des Eaux et Forêts (Außenstelle in der Stadt) erforderlich. Boote fahren zur Insel Nosy Bé. Bei Ramena gibt es einen schönen Sandstrand, allerdings wird hier vor Haien gewarnt. Die Straße Richtung Süden zur Hauptstadt ist nur zwischen Juli und Oktober befahrbar.
Ile Ste-Marie (Nosy Boraha) ist eine Insel vor der Ostküste, 150 km nördlich von Toamasina. Einige historische Stätten sind hier zu finden, einschl. Madagaskars ältester katholischer Kirche.
Die Provinzhauptstadt Toamasina liegt an der Ostküste und hat den größten Hafen des Landes. Sie liegt acht Autostunden von Antananarivo entfernt und bietet wie die Landeshauptstadt mehrere Märkte, einschl. des Bé-Basar. 11 km nördlich der Stadt liegen die Ivolina-Gartenanlagen mit zahlreichen Pflanzen- und Tierarten.
Das weiter südlich gelegene Vatomandry ist ein beliebter Strandurlaubsort; wegen der Haie kann man allerdings nicht im Meer baden.
Der Süden
-
Im kargen Süden fallen vor allem die vielen seltsamen affenbrotbaumartigen Pflanzen auf.
Die Provinzhauptstadt Fianarantsoa ist ein wichtiges Zentrum der Wein- und Reisproduktion sowie ein guter Ausgangspunkt, um das südliche Hochland zu erforschen. Zu den interessantesten Ortschaften der umliegenden Berge gehört Amabalavao, das die »Heimat der Verstorbenen« sein soll. Man stellt hier Antemore-Papier und Lamba-Aridrano-Seide her. An den nahegelegenen Ambondrome- und Ifandana-Felsen kann man die Knochen der hier verehrten Vorfahren sehen. Der Ifandana-Felsen war 1811 der Schauplatz eines Massenselbstmords. In Ambositra und den benachbarten Zafimaniny-Dörfern werden komplizierte Holzeinlegearbeiten hergestellt. Der Isalo-Nationalpark liegt in einer Sandsteinbergkette (erreichbar per Fahrzeug mit Allradantrieb oder zu Fuß mit einem Führer, Zelten ist möglich). In Ranomafana ist ein Thermalbad. Im Strandurlaubsort Mananjary an der Ostküste sollte man der Haie wegen nicht im Meer baden.
Taolanaro (vormals Fort Dauphin) liegt an der Südostspitze der Insel und war die erste französische Siedlung auf Madagaskar. Teile der Festung aus dem 17. Jahrhundert sind noch zu sehen. Die Stadt und ihre Umgebung sind für Meeresfrüchte, Orchideen und fleischfressende Pflanzen bekannt, die man auch im landwirtschaftlichen Mandona-Zentrum in der Baie de Sainte-Luce sehen kann. In der Nähe befindet sich der Berenty-Nationalpark, in dem einige seltene Tierarten leben.
Der Westen
-
Der Westen Madagaskars war einst mit üppigen Laubwäldern bewachsen, besteht aber heute überwiegend aus Savanne. Dieser Landesteil ist nur spärlich bevölkert, der größte Wirtschaftszweig der Region ist die Zucht von Zebus, einer Ochsenart, die im 8. Jahrhundert von südostasiatischen Siedlern eingeführt wurde.
Toliara ist die Provinzhauptstadt der Südwestküste mit herrlichen Stränden sowie Gelegenheiten zum Tauchen, Fischen, Segeln und weiteren Wassersportarten.
Sozialprofil
Essen & Trinken
Zu den Spezialitäten zählen Ro (Kräuter und Blattgemüse mit Reis vermischt); Rind- und Schweinefleisch, das in Essig, Wasser und Öl mariniert und dann mit Gemüse, Zwiebeln und eingelegtem Gemüse gekocht und mit Pimento gewürzt wird; Ravitoto (ein Eintopf aus Fleisch und Blattgemüse); Ramazava (Blattgemüse, Rind- und Schweinefleischstücke, gebraten); Vary amid ’anana (Reis, Blattgemüse oder Kräuter, Fleisch und manchmal Garnelen), das oft mit Kitoza (langen Scheiben gepökeltem oder gesalzenem Fleisch) gegessen wird. Getränke: In Madagaskar hergestellt werden Litchel (Aperitif aus Litchis), Betsabetsa (eine Art Bier aus Zuckerrohr) und Toaka gasy (aus Zuckerrohr und Reis destilliert) sowie »Three-Horses«-Pilsner. Zu den alkoholfreien Getränken zählen Ranon ’apango oder Rano vda (ein Reisgetränk) und einheimisches Mineralwasser.
Nachtleben
Es gibt einige Discotheken. Spielkasinos befinden sich in Antananarivo, Toamasina und auf Nosy Bé. In den meisten größeren Städten findet man Kinos und Theater.
Einkaufstips
Zu den Handarbeiten zählen Lamba (traditionelle Stoffquadrate aus Webstoffen mit unterschiedlichen Mustern); Zafimaniny-Holzeinlegearbeiten; Silberarbeiten wie Mahafaly-Kreuze und Vangavanga-Armbänder; Edelsteinschmuck; Artikel aus geflochtenem Schilfrohr, Raffiabast und Stroh. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 08.00-18.00 Uhr (zwischen 12.00-14.00 Uhr meist geschlossen).
Sport
Tennis: In den meisten größeren Städten findet man Tennisplätze. Golf kann man in Tana spielen. Wassersport: Viele Städte haben öffentliche Schwimmbäder. Vom Baden an der Ostküste wird wegen der Haie abgeraten. Die besten Tauchzentren befinden sich auf Nosy Bé (sowie auf den Nachbarinseln Tanikely, Nosy Mitsio und Nosy Radama), Nosy Lava, Toliara und Ile Ste-Marie (Nosy Boraha). Wasserski- und Seglerzentren gibt es in Ambohibao (Mantasoa-See), Antsirabe (auf dem Andraikiba-See) und in Ramena. Wandern: Die Direction du Tourisme bietet Wander- und Trekking-Touren in unterschiedlichen Landesteilen an, die nach Interessengruppen zusammengestellt werden. Ponyausritte werden ebenfalls veranstaltet. Publikumssport: Auf Fußballfelder stößt man in allen Landesteilen, und während der Trockenzeit werden zuweilen auch Reisfelder als Fußballplätze benutzt. Basketball und Volleyball sind außerordentlich beliebt, so daß hierfür überdachte Stadien gebaut wurden.
Veranstaltungskalender
Es finden viele traditionelle Veranstaltungen und Feste statt, besonders in ländlichen Gegenden (s. Land & Leute). Mphira gasy (traditionelle Sänger) tragen singend und tanzend Geschichten vor. Eine typische Vorstellung dauert zwischen einer halben und einer ganzen Stunde. Die Reisernte wird in vielen Ortschaften gefeiert.
Weitere Informationen sind von den Fremdenverkehrsämtern erhältlich (s. Adressen).
Land & Leute
Zwanglose Kleidung ist durchaus angemessen, nur in vornehmeren Hotels und Restaurants rechnet man eventuell mit eleganter gekleideten Gästen. Einladungen in Privathäuser sind eher selten. Außerhalb der größeren Städte sollte man die örtlichen Tabus (Fady) respektieren. In manchen Gegenden ist es heute noch vereinzelt üblich (soweit die Kosten dieser Aktion es zulassen), einen Ahnen zum Dorffest einzuladen und ihn zu diesem Zweck auszugraben, damit er persönlich anwesend sein kann. Später wird er dann in neue Totenhemden gekleidet und wieder begraben. Dieses Ritual (als Famadihana bekannt) zeigt das Festhalten der Bevölkerung an althergebrachten Traditionen. Fotografieren: Militärische oder Polizeieinrichtungen sollten nicht fotografiert werden. Trinkgeld: 10-15% Trinkgeld in Restaurants ist üblich. Trinkgeld ist auch in chinesischen und vietnamesischen Einrichtungen üblich.
Wirtschaftsprofil
Wirtschaft
Madagaskar ist überwiegend ein Agrarland. Kaffee, Vanille, Gewürznelken, Sisal, Kakao und Fisch sind die wichtigsten Exportgüter (Madagaskar ist der größte Vanilleproduzent der Welt). Die Grundnahrungsmittel Reis und Maniok werden überwiegend für den Eigenbedarf angebaut. Die Wirtschaft unterliegt massiver staatlicher Kontrolle. Das Land verfügt über bedeutende Mineralvorkommen (u. a. Chrom, Uran und Bauxit), die Lagerstätten sind jedoch oft schwer zugänglich, und der Abbau erwies sich bislang als unwirtschaftlich. Etwa 12% des Bruttosozialprodukts erwirtschaftet die Fertigungsindustrie, überwiegend Nahrungsmittelverarbeitung und Textilien. Die negative Zahlungsbilanz der vergangenen Jahre wurde mit Hilfe des Internationalen Währungsfonds in den achtziger Jahren etwas aufgebessert, aber das Land ist immer noch von Krediten und Entwicklungshilfe der EU (besonders von Frankreich) und der Weltbank abhängig. Seit die madagassische Währung auf dem Weltmarkt gehandelt wird, ist die Inflationsrate stark angestiegen. Wichtigste Handelspartner sind Frankreich (36%), die USA, Deutschland und Japan.
Geschäftsverkehr
Leichte Tropenkleidung ist auch bei Geschäftsterminen angemessen. Die Botschaft kann nach vorheriger Vereinbarung Dolmetscher zur Verfügung stellen.
Kontaktadressen
Fédération des Chambres de Commerce, d’Industrie et d’Agriculture de Madagascar (Industrie- und Handelskammer)
BP 258, MG-101 Antananarivo
Tel: (2022) 2 02 11. Fax: (2022) 2 02 13.
Klima
Klima
Heißes und subtropisches Klima, in den Bergen ist es kühler. Regenzeit: November - März. Trockenzeit: April - Oktober. Im Süden und Westen ist es heiß und trocken. Die Monsunregen im Osten und Norden bringen zwischen Dezember und März Stürme und Wirbelstürme mit sich. In den Bergen, einschl. Antananarivo, ist es zwischen November und April warm und gewittrig, ansonsten trocken, kühl und windig.



