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Kontaktadressen

Lage

Südostafrika.

Offizieller Staatsname

Republik Mosambik.

Landesvorwahl

258.

Ministry of Tourism

Avenida 25 de Setembro nr 1018, MZ-Maputo
Tel: (01) 31 07 55. Fax: (01) 30 62 12.

Fundo Nacional do Turismo (FUTUR) (National Tourism Fund)

Avenida 25 de Setembro, 1203 MZ-Maputo
Postanschrift: Caixa Postal 2446, MZ-Maputo
Tel: (01) 307 32 03. Fax: (01) 30 73 24.
E-Mail: futur@futur.imoz.com
Internet: www.futur.imoz.com

Botschaft der Republik Mosambik

Stromstraße 47, D-10551 Berlin
Tel: (030) 39 87 65 00. Fax: (030) 39 87 65 03.
E-Mail: emoza@aol.com
Internet: www.mosambik-botschaft.de
Mo-Fr 09.30-12.30 Uhr; (auch für Österreich zuständig).
Honorarkonsulat in München.

Botschaft der Republik Mosambik

Rue J.-A. Gautier 13, CH-1201 Genève
Tel: (022) 901 17 83. Fax: (022) 901 17 84.
E-Mail: mission.mozambique@ties.itu.int oder mission.moza@bluewin.ch
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-17.00 Uhr.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Rue Damião de Góis 506, MZ-Maputo
Postanschrift: Caixa Postal 1595, MZ-Maputo
Tel: (01) 49 27 14, 49 29 96. Fax: (01) 49 28 88.
E-Mail: germaemb@tvcabo.co.mz

Honorarkonsulat der Republik Österreich

Avenida 24 de Julho, Piso 4, MZ-Maputo
Postanschrift: PO Box 487, MZ-Maputo
Tel: (01) 42 32 44. Fax: (01) 42 53 87.
Das Honorarkonsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der österreichischen Botschaft in Harare (s. Simbabwe).

Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft

Avenida Julius Nyerere 1213, MZ-Maputo
Postanschrift: Caixa Postal 135, MZ-Maputo
Tel: (01) 49 24 32, 49 27 44. Fax: (01) 49 24 74.
E-Mail: vertretung@map.rep.admin.ch

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Allgemeines

Fläche

799.380 qkm.

Bevölkerungszahl

17.479.266 (2003).

Bevölkerungsdichte

21,8 pro qkm.

Hauptstadt

Maputo. Einwohner: 1.114.000 (2003).

Geographie

Mosambik grenzt im Norden an Tansania, im Nordwesten an Sambia und Malawi, im Westen an Simbabwe sowie im Süden an Südafrika und Swasiland. Im Osten liegt der Indische Ozean; die Küste ist annähernd 2700 km lang mit Stränden, Lagunen, Korallenriffen und Inselketten. Nach Westen und Norden verläuft ein großes Plateau, das zu den Bergen hin ansteigt und etwa 50% der Landesfläche einnimmt. Das Plateau besteht aus trockener Savanne mit einigen Wäldern und Steppenregionen. Der Sambesi ist der größte und wichtigste der 25 Flüsse und fließt durch Mosambik in den Indischen Ozean. Die Mehrheit der Bevölkerung (98% sind Bantus) lebt an der Küste oder in den fruchtbaren Tälern, besonders in den Provinzen Sambesi und Gaza.

Staatsform

Republik seit 1990 (im Commonwealth seit 1995). Verfassung von 1990. Parlament mit 250 alle fünf Jahre gewählten Mitgliedern. Staatsoberhaupt: General Major Joaquím Alberto Chissano, seit 1986. Ministerpräsidentin: Luisa Diogo, seit Februar 2004. Ein erstes Friedensabkommen zwischen der Regierung und den rechtsgerichteten Renamo-Rebellen wurde 1992 unterzeichnet. 1994 fanden die ersten freien Wahlen statt, bei denen General Chissano im Amt bestätigt wurde. Unabhängig seit 1975 (ehemalige portugiesische Kolonie).

Sprache

Amtssprache ist Portugiesisch. Kisuaheli, Makua, Nyanja und andere Bantu-Sprachen werden ebenfalls gesprochen.

Religion

Naturreligionen (70%), muslimische, hinduistische, katholische u. a. christliche Minderheiten.

Ortszeit

MEZ + 1 (UTC + 2) .

Netzspannung

220 V, 50 Hz.

Post- und Fernmeldewesen

 

Telefon

Selbstwählferndienst.

Landesvorwahl

258.

Mobiltelefon

GSM 1800 und GSM 900. Der Sende-/Empfangsbereich für Mobilfunk beschränkt sich auf die Hauptstadt Maputo und einige Städte im Süden. Netzbetreiber ist Mcel (Internet: www.mcel.co.mz ).

Internet/E-Mail

Internetanbieter ist Teledata (Internet: www.teledata.mz ). In Maputo gibt es zwei Internetcafés (eines davon befindet sich in der Avenida Julius Nyerere).

Telegramme

Verbindungen kommen über Südafrika zustande. Die meisten Städte des Landes sind durch verschiedene Kommunikationseinrichtungen miteinander verbunden.

Post

Postdienst in den größeren Städten. Luftpostsendungen nach Europa sind normalerweise 5-7 Tage unterwegs, manchmal auch länger.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.

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Reisepaß/Visum

Reisepaß/Visum

Land Visa Reisepass
Deutschland Ja Ja
Österreich Ja Ja
Schweiz Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muß noch mindestens 6 Monate gültig sein. Der deutsche Kinderausweis wird mit Lichtbild anerkannt, es empfiehlt sich jedoch für Kinder ein eigener Paß.

Einreisebeschränkungen

Die Regierung von Mosambik verweigert die Einreise allen, die außerhalb von Mosambik wohnen und Inhaber von Pässen sind, die sie als Mosambikaner ausweisen und die vor dem 25. Juni 1975 ausgestellt wurden.

Visum

Allgemein erforderlich.

Visaarten

Touristen- und Geschäftsvisum.

Visagebühren


Deutschland, Österreich
Touristen- und Geschäftsvisum:
30 €; (für Aufenthalte bis zu 30 Tagen, einmalige Einreise),
40 €; (für Aufenthalte von 31 bis 60 Tagen, einmalige Einreise),
50 €; (für Aufenthalte von 61 bis 90 Tagen, einmalige Einreise).
60 €; (für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen, mehrmalige Einreise).
Transitvisum: 20 €; (für Aufenthalte von bis zu 7 Tagen).

Schweiz
Touristen- und Geschäftsvisum:
60 CHF (einmalige Einreise),
80 CHF (zweimalige Einreise),
90 CHF (mehrmalige Einreise).

Gültigkeitsdauer

In der Regel 1 bzw. 3 Monate ab Einreise (Verlängerungsmöglichkeit vor Ort).

Antragstellung

Konsulat bzw. Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).

Unterlagen

(a) Antragsformular (b) 2 Paßfotos. (c) Reisepaß (mindestens noch 6 Monate gültig). (d) Einladung oder Kopie der Reise-/Hotelbuchung. (e) Frankierter und adressierter Briefumschlag mit 3,58 € (Einschreiben).

Anmerkung

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Bearbeitungszeit

1-3 Tage, Eilausstellung gegen Aufpreis möglich.

Aufenthaltsgenehmigung

Anträge an die Botschaft.

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Geld

Währung

1 Mosambik Metical = 100 Centavos. Währungskürzel: Mt, MZM (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100.000, 50.000, 10.000, 5000, 1000, 500, 100 und 50 Mt; Münzen sind im Wert von 5000, 1000, 500, 100, 20, 10, 5, 2,5 und 1 Mt im Umlauf.

Geldwechsel

Bargeld kann man in Wechselstuben am Flughafen oder in Banken tauschen. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar oder südafrikanischen Rand.

Kreditkarten

Werden selten akzeptiert.

Wechselkurse

Mt Mt Mt Mt Mt
Dez. '02 Apr. '03 Sept. '03 Jan. '04 Apr. '04
1 € 23.144,35 24.913,10 26.749,8 30.211,6 28412,0
1 CHF 15.709,63 17.071,04 17.245,9 18.859,4 18.026,42
1 US$ 23.144,35 23.352,00 23.322,5 23.600,0 23.379,5

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist nicht gestattet. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbegrenzt, Deklarationspflicht. Ausfuhr in Höhe der deklarierten Einfuhr.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 07.30-15.30 Uhr.

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Duty Free

Duty Free

Folgende Artikel können zollfrei nach Mosambik eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 250 g Tabak;
0,75 l Spirituosen;
Parfüm für den persönlichen Gebrauch (geöffnet).

Einfuhrbeschränkungen

Die Einfuhr von Betäubungsmitteln ist verboten. Für Schußwaffen wird eine Einfuhrgenehmigung benötigt.

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Gesetzliche Feiertage

Gesetzliche Feiertage

1. Jan. 2004 Neujahr. 3. Febr. Heldentag. 7. April Tag der Frauen von Mosambik. 1. Mai Tag der Arbeit. 25. Juni Unabhängigkeitstag. 7. Sept. Siegestag (Gedenken an das Abkommen von Lusaka). 25. Sept. Tag der Streitkräfte. 24. - 26. Dez. Tag der Familie; Weihnachten.

1. Jan. 2005 Neujahr. 3. Febr. Heldentag. 7. April Tag der Frauen von Mosambik. 1. Mai Tag der Arbeit. 25. Juni Unabhängigkeitstag. 7. Sept. Siegestag (Gedenken an das Abkommen von Lusaka). 25. Sept. Tag der Streitkräfte. 25. Dez. Tag der Familie; Weihnachten.

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Gesundheit

Gesundheit

Krankheit Vorsorge Impfbescheinigung
Gelbfieber Nein 1
Cholera 2 2
Typhus & Polio Ja -
Malaria 3 -
Essen & Trinken 4 -

[1]

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus Infektionsgebieten kommen und über ein Jahr alt sind.

[2]

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3]

Malariaschutz ganzjährig in allen Landesteilen erforderlich. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll stark gegen Chloroquin- und Sulfadoxin/Pyrimethamin resistent sein.

[4]

Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Hepatitis A und E sind weitverbreitet, Hepatits B ist hochendemisch.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können ebenfalls auftreten.
Pest kommt in den Provinzen Tete und Zambezia vor.
Die Schlafkrankeit kommt in der Provinz Tete vor.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
HIV/Aids ist weitverbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Gesundheitsvorsorge

Es gibt nur wenige medizinische Einrichtungen, der Standard ist allgemein niedrig; auf je 44.000 Einwohner entfällt ein Arzt. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung mit Notrückführung wird dringend empfohlen.

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Reiseverkehr - International

Flugzeug

Mosambiks nationale Fluggesellschaft heißt LAM – Linhas Aereas de Moçambique (TM). Maputo wird u. a. von TAP Air Portugal, Air France, Air Mauritius, Ethiopian Airlines und South African Airways angeflogen.

Durchschnittliche Flugzeiten

Paris – Maputo: 12 Std; Lissabon – Maputo: 10 Std; Frankfurt – Maputo: ca. 14 Std. (über Johannesburg oder Lissabon).

Internationale Flughäfen

Maputo International (MPM) (Mavalane) liegt 3 km nordwestlich der Stadt (Fahrzeit 15 Min.). Bank, Post, Duty-free-Shops, Tourist-Information, Mietwagenschalter, Bars, Restaurants. Taxis stehen zur Verfügung.
Beira (BEW) liegt 13 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 15 Min.). Restaurant, Geschäfte und Postamt.

Flughafengebühren

20 US$ für internationale Flüge, 10 US$ für Flüge innerhalb Afrikas, ausgenommen Transitpassagiere und Kinder unter zwei Jahren.

Schiff

Einige Frachtschiffe laufen Maputo und Beira an, Passagierschiffe verkehren nur unregelmäßig.

Bahn

Ein Zug verkehrt zwischen Johannesburg und der mosambikanischen Grenze bei Komatipoort, wo es eine Anschlußverbindung nach Maputo gibt (Fahrzeit 15 Std.). Es bestehen Verbindungen zwischen Harare und Beira/Maputo und von Malawi nach Beira (die Grenze muß u. U. zu Fuß überquert werden). Außerdem verkehrt ein Nachtzug von Durban nach Maputo. Der Zugverkehr ist sehr unregelmäßig.

Bus/Pkw

Gute Verbindungsstraßen führen in alle Nachbarstaaten, mit Ausnahme von Tansania. Die geltenden Einreisebestimmungen und die Namen der Grenzübergänge sind von der Botschaft erhältlich. Bus: Es gibt eine tägliche Busverbindung von Maputo nach Johannesburg, und es bestehen gute Verbindungen zu anderen Städten in Südafrika. Minibusse verkehren zwischen Maputo und Swasiland über den Grenzübergang bei Namaacha.

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Reiseverkehr - National

Flugzeug

Flugzeuge bieten die sicherste Reisemöglichkeit für längere Strecken. Linien- und Charterflüge verbinden Maputo mit Blantyre (Malawi), Inhambane, Beira, Quelimane, Tete, Lichinga, Nampula und Pemba. Der Flughafen in Maputo hat je nach Jahreszeit unterschiedliche Verkehrszeiten. Flugtaxidienste stehen zur Verfügung.

Flughafengebühren

7 US$.

Bahn

Keine Verbindung zwischen Maputo und Beira. Zugverkehr zwischen Beira und Tete; weitere Verbindungen über den Gleisanschluß Monapo von den Städten Moçambique und Naçala nach Nampula und Lichinga. Züge fahren von Maputo nach Goba und Ressano Garcia sowie Richtung Norden auf der Strecke nach Simbabwe. Drei Klassen. Schlafwagen sind selten, Speisewagen und klimatisierte Abteile sind nicht vorhanden. Sitzplätze und Schlafwagen muß man im voraus buchen. Verspätungen sind häufig.

Bus/Pkw

Geteerte Straßen verbinden Maputo mit Beira und Beira mit Tete. Längere Fahrten über Land sind aufgrund der weitverbreiteten Verminung und bewaffneter Raububerfälle gefährlich. Es wird empfohlen, die Reiseroute mit der Botschaft vor Ort zu besprechen. Linksverkehr. Busse fahren in fast alle Regionen und sind das preiswerteste Verkehrsmittel. Auf längeren Fahrten sollte man Wasser und Lebensmittel mitnehmen. An der Grenze nach Simbabwe und im Norden des Landes muß man mit häufigen Straßen- und Ausweiskontrollen rechnen. Taxis in Maputo haben Taxameter, für längere Fahrten sollte der Fahrpreis im voraus vereinbart werden. Es gibt kaum Taxis außerhalb Maputos. Taxifahrer erwarten 10% Trinkgeld. Mietwagen sind bei drei Firmen erhältlich. Bezahlung nur in Devisen. Unterlagen: Internationaler Führerschein.

Stadtverkehr

Das Busliniennetz in Maputo wurde vor kurzem erweitert, und neue Busse erhöhen den Fahrkomfort.

Sicherheitshinweis

Die Kriminalität ist besonders in den Großstädten sehr hoch. Touristen sollten sich dementsprechend vorsichtig verhalten. Überlandfahrten bei Dunkelheit sollten unterlassen werden. Im Landesinnern gibt es immer noch einige markierte und unmarkierte Minenfelder.

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Unterkunft

Hotels

In Maputo und Beira findet man Hotels von internationalem Standard, Unterkünfte in kleineren Städten sind eher einfach. Weitere Informationen vom Direcçao Nacional do Turismo (s. Adressen) oder von der Website der Eduardo Mondlane University in Mosambik (Internet: www.mozambique.mz ).

Ferienhäuser und -wohnungen

Einige preiswerte Ferienhäuser, Bungalows und sogenannte Rondavels (runde strohgedeckte Häuser) können gemietet werden.

Camping

An den Stränden sowie im Gorongosa-Nationalpark gibt es Campingplätze. Zelten ist auch auf den Grundstücken mehrerer christlicher Missionen möglich.

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Urlaubsorte & Ausflüge

Urlaubsorte & Ausflüge

-

Mosambik ist kaum für den Tourismus erschlossen. Es sind nur Gruppenreisen erlaubt.

Beira hat schöne Strände und ist der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge zum Gorongosa-Nationalpark. Für einen Strandurlaub eignen sich auch Ponta do Ouro, Malagane (im Süden), die Inhaca-Insel (nahe Maputo), Xai-Xai, San Martino do Bilene und Chonguene. Tofo (ca. 400 km nördlich der Hauptstadt) ist ein kleiner Badeort bei Inhambane. Das Museum in Maputo stellt Gemälde und Skulpturen bekannter einheimischer Künstler aus. Die Kunstgalerie im Arbeitsministerium ist ebenso sehenswert wie der bunte Markt. Moçambique ist eine Stadt mit zahlreichen Gebäuden aus der portugiesischen Kolonialzeit (17. und 18. Jh.) sowie einigen Moscheen.
Die Bazaruto-Inseln sowie die nördlich von Beira gelegenen Santa-Carolina- und Zalala-Inseln sind beliebte Urlaubsorte.

NATIONALPARKS: Mosambik hat drei Tierschutzgebiete. Der Maputo-Elefantenpark liegt am rechten Ufer des Maputo-Flusses. Der Gorongosa-Nationalpark ist von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet, Besuche können durch das LAM-Büro (Maputo) gebucht werden. Man erreicht den Park über die Landepiste in Chitengo, im Park sind Führer und Flugzeuge vorhanden. Der Marromeu-Nationalpark liegt an der Mündung des Sambesi.

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Sozialprofil

Essen & Trinken

Spezialitäten sind Piri-Piri-Huhn, Schalentiere (besonders lecker sind gegrillte Garnelen aus der Delagoa-Bucht mit Piri-Piri-Soße), Matapa (Erdnußsoße mit Maniokblättern) mit Reis oder Wusa (dicker Maisbrei). In den größeren Städten gibt es Restaurants und Hotelrestaurants.

Nachtleben

In Maputo gibt es Nachtklubs mit Tanz und Musik. Kinos sind in den größeren Städten vorhanden.

Einkaufstips

Korbwaren, Schilfrohrmatten, Holzschnitzereien, bedruckte Stoffe und Lederartikel. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.30-12.30 und 14.00-18.00 Uhr, Sa 08.00-13.30 Uhr.

Sport

Gute Angelgründe (Fächerfisch, Barracuda, Segel- und Schwertfisch), besonders in den Gewässern um die Inhaca-Insel (Maputo), die Bazanito-Inselgruppe und die Moçambique-Insel. Schwimmen: Es gibt wunderschöne Strände und Lagunen – Vorsicht vor Haien ist jedoch geboten. Viele Hotels haben Swimmingpools. Tauchen: Einige Urlaubsorte vermieten Ausrüstungen. Besonders das Zavora-Korallenriff ist ein wahres Unterwasserparadies.

Land & Leute

Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Portugiesische Sitten und Gebräuche sowie die anderer südeuropäischer Länder sind weit verbreitet. Freizeitkleidung wird überall akzeptiert, elegante Kleidung wird nur selten benötigt. Das Fotografieren von Soldaten, Flughäfen, Brücken und Regierungsgebäuden ist untersagt. Trinkgeld wird in Hotels nicht gern gesehen, sonst sind 10% üblich.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Durch die Überschwemmungen Anfang 2000 wurden weite Teile des Landes zerstört und somit auch ein Großteil des von der Regierung seit Ende des Bürgerkriegs 1994 geleisteten Fortschritts zunichte gemacht. Nach jahrelanger wirtschaftlicher Schwächung konnte Ende der 90er Jahre ein starkes Wachstum verzeichnet werden (ca. 7% pro Jahr) und die wirtschaftliche Zukunft Mosambiks sah zunehmend positiver aus. Die Landwirtschaft, in der ca. 80% der Bevölkerung beschäftigt sind, bildet den Hauptsektor der Wirtschaft. Produkte sind Cashewnüsse, Tee, Zucker, Sisal, Mais, Baumwolle, Kopra, pflanzliche Öle und Zitrusfrüchte. Die Forstwirtschaft gewinnt zunehmend an Bedeutung und das Fischereiwesen ist eine weitere wichtige Nahrungs- und Exportquelle. In der Herstellungsindustrie wird ein Viertel des Bruttoinlandsproduktes erzeugt, Produkte sind u.a. Fertignahrungsmittel, Textilien, Getränke, Zement und Düngemittel. Im Bergbau werden Kohle, Salz, Bauxit, Edelsteine und Marmor abgebaut, außerdem wird Erdgas gewonnen und über Pipelines nach Südafrika transportiert.
1999 wurde eine Unterstützungsinitiative für Mosambik beschlossen, und ein Großteil der Schulden konnte getilgt werden (nach den Überschwemmungen wurden die Mittel noch erhöht). Nach den Katastrophen des Jahres 2000 mußte Mosambik erneut um finanzielle Unterstützung bitten, und scheint sich nun allmählich wieder zu erholen. Mosambik ist Mitglied der Southern African Development Community. Südafrika, die USA und Portugal sind die wichtigsten Handelspartner.

Geschäftsverkehr

In der heißen Jahreszeit trägt man Safari- oder leichte Tropenanzüge bei geschäftlichen Treffen, ansonsten sind Jackett oder Sommeranzüge bzw. Sommerkleider angebracht. Es gibt kaum Dolmetscher- und Übersetzerdienste in Maputo. Januar ist die Hauptferienzeit in Mosambik, Geschäftsreisen in dieser Zeit vermeidet man am besten. Geschäftszeiten: Mo-Fr 07.30-12.30 und 14.00-17.30 Uhr.

Kontaktadresse

Câmara de Comércio de Moçambique, CP 1836, Rua Mateus Sansão Mutemba 452, MZ-Maputo. Tel: (01) 49 19 70. Fax: (01) 49 04 28.

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Klima

Klima

Sehr heißes, in Küstenregionen tropisch-feuchtes Klima. Im Landesinneren ist es kühler, die Niederschlagsmenge variiert je nach Höhenlage.

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