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Kontaktadressen

Lage

Zentralafrika.

Offizieller Staatsname

Republik Niger.

Centre Nigerien de Promotion du Tourisme

Avenue du Président H. Luebke, BP 612, NE-Niamey
Tel: 73 24 47. Fax: 73 39 40.

Ministère du Tourisme et d’Artisanat

BP 12130, NE-Niamey
Tel: 73 65 22. Fax: 73 23 87.

Botschaft der Republik Niger

Dürenstraße 9, D-53173 Bonn
Tel: (0228) 350 27 82. Fax: (0228) 350 27 68.
E-Mail: ambaniger@t-online.de
Mo-Do 09.00-12.30 und 13.30-17.00 Uhr, Fr 09.00-17.00 Uhr; (nur schriftliche Anfragen).
Anmerkung: Bei Redaktionsschluß lagen keine genauen Angaben über den Umzug der Botschaft nach Berlin vor.
Honorarkonsulate
mit Visumerteilung in Eckernförde bei Kiel (Tel: (04351) 61 81), Grünwald bei München (Tel: (089) 649 20 82), Hamburg (Tel: (040) 339 79-116) und Mannheim (Tel: (0621) 40 39 74).

Botschaft der Republik Niger

78 Avenue Franklin Roosevelt, B-1050 Brüssel
Tel: (+32) (02) 648 61 40. Fax: (+32) (01) 648 27 84.
Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr; (auch für Österreich und die Schweiz zuständig).

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Avenue Charles de Gaulle, BP 629, NE-Niamey
Tel: 72 35 10. Fax: 72 39 85.
E-Mail: amballny@intnet.ne
Österreich und die Schweiz unterhalten keine diplomatischen Vertretungen in Niger, zuständig sind die jeweiligen Botschaften in Abidjan (s. Côte d’Ivoire).

Landesvorwahl

227.

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Allgemeines

Fläche

1.267.000 qkm.

Bevölkerungszahl

11.058.590 (2003).

Bevölkerungsdichte

8,7 pro qkm.

Hauptstadt

Niamey. Einwohner: 748.600 (2003).

Geographie

Niger grenzt im Norden an Libyen und Algerien, im Osten an den Tschad, im Süden an Nigeria und Benin und im Westen an Mali und Burkina Faso. Die Hauptstadt Niamey am nördlichen Ufer des Niger ist schon seit langem ein bedeutendes Handelszentrum an diesem stark befahrenen Wasserweg. Der Fluß schlängelt sich 500 km durch den westlichen Teil des Landes. Im Süden entlang der nigerianischen Grenze befindet sich ein Landstrich mit Trockensavanne, der jedes Jahr durch Überweidung 20 km schmaler wird. Die Ténéré-Wüste nimmt bereits heute über 50% der Fläche Nigers ein. Sie wird von einer flachen Bergkette durchzogen, der Aïr ou Azbine. In den südlichen Ausläufern liegt die Provinzhauptstadt Agadez, mitten in der Halbwüste, umgeben von grünen Tälern und heißen Quellen. Die östlich der Bergkette gelegene Geröllwüste verwandelt sich in der Regenzeit in Weideland. Der Norden und Westen bestehen überwiegend aus großen Sandflächen. Am Tschad-See im Südosten wird Ackerbau betrieben.

Staatsform

Präsidialrepublik seit 1960. Verfassung von 1999. Parlament mit 83 Mitgliedern. Staatsoberhaupt: Mamadou Tandja, seit 1999. Regierungschef: Hama Amadou, seit 2000. Unabhängig seit 1960 (ehemalige französische Kolonie).

Sprache

Amtssprache ist Französisch. Umgangssprachen sind u. a. Haussa (75% der Bevölkerung) und Tamaschagh, ein Tuaregdialekt, sowie Songhai-Dscherma und Fulbe.

Religion

80% Islam, 10% Animisten, christliche Minderheiten.

Ortszeit

MEZ (UTC + 1).

Netzspannung

220/380 V, 50 Hz.

Post- und Fernmeldewesen

 

Telefon

Selbstwählferndienst.

Landesvorwahl

227.

Mobiltelefon

Netzbetreiber ist Celtel Niger (GSM 900) (Internet: www.msi-cellular.com ).

Faxanschlüsse

Stehen in einigen größeren Hotels zur Verfügung.

Internet/E-Mail

Hauptanbieter: Sonitel. Zugang zum Internet in größeren städtischen Gebieten.

Telegrammaufgabe

Im Haupttelegrafenamt in Niamey, einigen Hotels und allen anderen Telegrafenämtern. Es gibt drei Gebührenklassen.

Post

Luftpost nach Europa ist bis zu zwei Wochen unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: 07.30-12.30 und 15.30-18.00 Uhr.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.

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Reisepaß/Visum

Reisepaß/Visum

Land Visa Reisepass
Deutschland Ja Ja
Österreich Ja Ja
Schweiz Ja Ja
Andere EU-Länder 1 Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muß noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein. Kinder sollten im Reisepaß der Eltern eingetragen sein. Staatsbürger der folgenden Länder können mit einem gültigen Personalausweis einreisen:
Benin, Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Mali, Mauretanien, Nigeria, Senegal und Togo.

Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsangehörige der folgenden Länder für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten:
(a) [1] Dänemark und Finnland.
(b) Benin, Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kap Verde, Liberia, Mali, Marokko, Mauretanien, Nigeria, Norwegen, Ruanda, Senegal, Serbien und Montenegro, Sierra Leone, Togo, Tschad, Tunesien und Zentralafrikanische Republik;
(c) Ausländische Staatsbürger mit Wohnsitz in Niger, die einen gültigen Permis de Sejour oder Visa de Sejour besitzen.

Transit

Transitreisende, die innerhalb von 24 Stunden weiterreisen, gültige Dokumente für die Weiterreise vorweisen können und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum. Staatsangehörige mancher Länder benötigen in jedem Fall ein Visum. Nähere Auskünfte erteilen die Konsularabteilungen der Botschaften.

Visagebühren

Touristenvisum: 50 € (einmalige Einreise), 100 € (mehrmalige Einreise).

Gültigkeitsdauer

Maximal 3 Monate ab Ausstellungsdatum.

Antragstellung

Konsulat oder Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).

Unterlagen

(a) 1 Antragsformular. (b) 3 Paßfotos. (c) Reisepaß, noch mindestens 6 Monate gültig. Der postalischen Antragstellung sollten ein frankierter Rückumschlag und der Zahlungsbeleg über die Visumgebühr (Kopie der Postanweisung oder Scheck) beigefügt werden.

Anmerkung

Folgende Dokumente müssen bei der Einreise vorgelegt werden: (a) Gelbfieber-Impfbescheinigung. (b) Rück- oder Weiterreiseticket. (c) Touristen, die auf dem Landweg einreisen: Nachweis über die Bereitschaft einer anerkannten Bank, die Rückflugkosten im Notfall zu übernehmen (Übersetzung auf Französisch) sowie für Fahrzeughalter ein Nachweis über einen gültigen Haftpflicht-Versicherungsschutz (aktuelle Informationen vom ADAC erhältlich). (d) Nachweis über den Abschluß einer Reiseversicherung. (e) Nachweis über ausreichende Geldmittel.

Bearbeitungszeit

2-3 Tage.

Aufenthaltsgenehmigung

Muß vor Ablauf des Einreisevisums vor Ort beim Innenministerium in Niamey beantragt werden.

Anmerkung

(a) Wüstensafaris sind nur mit Führer erlaubt. Weitere Auskünfte von den Reisebüros vor Ort. (b) In jedem Ort, in dem übernachtet wird, muß der Paß der Polizei vorgelegt werden.

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Geld

Währung

1 CFA (Communauté Financiaire Africaine) Franc* = 100 Centimes. Währungskürzel: CFA Fr, XOF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 10.000, 5000, 2500, 1000 und 500 CFA Fr im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 250, 100, 50, 25, 10, 5 und 1 CFA Fr.

Anmerkung

[*] Der CFA Franc (XOF) wird von der Banque des Etats de l’Afrique de l’Ouest (BCEAO, Staatsbank der Westafrikanischen Staaten) herausgegeben und von den 8 Mitgliedern der Afrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA) Benin, Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo benutzt. Der von der Banque des Etats de l’Afrique Centrale (BEAC, Staatsbank der Zentralafrikanischen Staaten) herausgegebene CFA Franc (XAF) ist kein gesetzliches Zahlungsmittel. Der CFA Franc ist an den Euro gekoppelt.

Kreditkarten

Eurocard, MasterCard und Diners Club werden in begrenztem Umfang akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Sollten in Euro ausgestellt sein, um hohe Umtauschgebühren zu vermeiden.

Wechselkurse

CFA Fr CFA Fr CFA Fr CFA Fr CFA Fr
Dez. '02 Apr. '03 Sept. '03 Jan. '04 Apr. '04
1 € 655,96 655,96 655,96 655,96 655,96
1 CHF 444,54 441,98 422,87 419,47 420,87
1 US$ 659,42 613,03 571,49 512,41 532,33

Devisenbestimmungen

Keine Einfuhrbeschränkungen. Die Ausfuhr der Landeswährung ist auf 25.000 CFA Fr beschränkt. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 08.00-11.00 und 16.00-17.00 Uhr.

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Duty Free

Duty Free

Folgende Artikel können zollfrei nach Niger eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 25 Zigarren oder 250 g Tabak (Personen über 15 J.);
1 l Wein und 1 l Spirituosen (Personen über 15 J.);
250 ml Parfüm und 500 ml Eau de Toilette.
Ein- und Ausfuhrbeschränkungen: Die Einfuhr von pornographischen Artikeln ist verboten. Für die Einfuhr von Sportgewehren benötigt man eine besondere Genehmigung, die von den Zollbehörden erteilt werden kann. Das Ausgraben und die Ausfuhr von antiken Kunstgegenständen ist nicht gestattet. Für Empfangs- und Übertragungsgeräte benötigt man eine Sondergenehmigung.

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Gesetzliche Feiertage

Gesetzliche Feiertage

1. Jan. 2004 Neujahr. 2. Febr. Tabaske (Opferfest). 12. April Ostermontag. 24. April Concord-Tag. 1. Mai Tag der Arbeit. 2. Mai Mouloud (Geburtstag des Propheten). 3. Aug. Unabhängigkeitstag. 14. - 16. Nov. Eid al-Fitr (Ende des Ramadan). 18. Dez. Tag der Republik. 25. Dez. Weihnachten.

1. Jan. 2005 Neujahr. 21. Jan. Tabaske (Opferfest). 28. März Ostermontag. 21. April Mouloud (Geburtstag des Propheten). 24. April Concord-Tag. 1. Mai Tag der Arbeit. 3. Aug. Unabhängigkeitstag. 3. - 5. Nov. Eid al-Fitr (Ende des Ramadan). 18. Dez. Tag der Republik. 25. Dez. Weihnachten.

Anmerkung

(a) Die oben angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, essen Muslime nicht während des Tages, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch der normale Geschäftsablauf gestört werden kann. Viele Restaurants sind tagsüber geschlossen, und der Genuß von Alkohol und Zigaretten kann begrenzt werden. Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Tabaske, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern. (b) Nigers kleine christliche Gemeinde feiert auch Ostern, Pfingsten, Christi Himmelfahrt, Mariä Himmelfahrt, Allerheiligen und Weihnachten.

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Gesundheit

Gesundheit

Krankheit Vorsorge Impfbescheinigung
Gelbfieber Ja 1
Cholera 2 2
Typhus & Polio Ja -
Malaria 3 -
Essen & Trinken 4 -

[1]

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind.

[2]

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3]

Malariarisiko besteht ganzjährig in allen Landesteilen. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll stark chloroquinresistent sein.

[4]

Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Hepatitis A und E sind weitverbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können v.a. in ländlichen Gebieten von Dezember bis Mai vorkommen.
HIV/Aids ist weitverbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Gesundheitsvorsorge

Die Hauptkrankenhäuser befinden sich in Niamey und in Zinder. Nur in den größeren Ortschaften ist die medizinische Versorgung einigermaßen angemessen. Da Arzneien nur schwer erhältlich sind, empfiehlt es sich, seine eigenen Medikamente mitzubringen. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung mit Notrückführung wird dringend empfohlen.

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Reiseverkehr - International

Flugzeug

Die meisten internationalen Flüge werden von Air Afrique (RK) und Air France angeboten. Weitere Fluglinien, die Niger anfliegen, sind Air Algerie, Royal Air Maroc und Sudan Airways.

Durchschnittliche Flugzeit

Keine Direktflüge. Am besten fliegt man über Paris; Paris - Niamey: 7 Std.

Internationaler Flughafen

Niamey (NIM) liegt 12 km südöstlich der Stadt (Fahrzeit 25 Min.). Post, Wechselstube, Mietwagenschalter, Bars, Geschäfte. Taxistand. Kostenloser Bustransfer für die Gäste vieler Hotels vom Flughafen.

Bus/Pkw

Eine der Hauptverbindungsstraßen führt von Kano (Nigeria) nach Zinder, Fernstraßen gibt es auch nach Benin, Burkina Faso und Mali. Die wichtigste Transsahara-Wüstenpiste führt von Algier nach Asamakka und Arlit, mit einer asphaltierten Straße nach Agadez. Das Fahren in der Wüste kann schwierig sein, da Straßenmarkierungen nicht immer sichtbar sind, und Benzin knapp ist. Busverbindungen von Burkina Faso, Benin und Mali.

Sicherheitshinweis

Besonders in der Nordregion besteht eine Gefährdung durch kriminelle Banden. Touristische Reisen sollten nur mit erfahrenen Reiseveranstaltern durchgeführt werden. Reisen in die Grenzregionen, die östliche Ténéré-Wüste sowie die Ein- und Ausreise über die Landesgrenzen nach Algerien, Libyen und den Tschad sollten vermieden werden. Weitere Informationen über die aktuelle Sicherheitslage von den Botschaften oder Auswärtigen Ämtern.

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Reiseverkehr - National

Hinweis

Besucher müssen sich in jeder Stadt, in der sie übernachten, bei der Polizei melden.

Flugzeug

Air Niger bietet Verbindungen von Niamey nach Agadez, Zinder, Arlit und Maradi. Charterflüge können durch Air Niger oder Transniger in Niamey organisiert werden.

Bus/Pkw

Es gibt über 10.000 km Allwetterstraßen. Die Hauptverkehrsstraßen des Landes führen von Niamey nach Zinder, Tahoua, Arlit und Gaya. Viele Nebenstraßen sind während der Regenzeit nicht befahrbar. Die beste Zeit für Überlandfahrten ist von Dezember bis März. Tankstellen sind recht selten, und Reparaturen sind außerordentlich teuer. Man darf nur auf der Route reisen, die am Ausgangsort polizeilich im Reisepaß vermerkt wurde. Bus: Zwischen den größeren Ortschaften gibt es relativ gute Busverbindungen. Von Niamey verkehren Busse nach Zinder, Agadez, N’guemi und Tera. In anderen Landesteilen fährt man normalerweise als Passagier in Lastwagen; falls man in der Fahrerkabine sitzen möchte, muß man einen Zuschlag bezahlen. Buschtaxis verkehren im ganzen Land. Mietwagen kann man mit und ohne Fahrer mieten, außerhalb der Hauptstadt nur mit Fahrer. Anmerkung: In den meisten Landesteilen benötigt man ein Fahrzeug mit Allradantrieb, einen Führer und eine vollständige Ausrüstung. Unterlagen: Internationaler Führerschein, Carnet de Passage und zwei Paßfotos. Mindestalter: 23 Jahre.

Fahrzeiten

von Niamey zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):

  Bus/Pkw
Zinder 12.00
Maradi 9.00
Tahoua 7.00
Dosso 1.00
Tillabéri 0.45
Agadez 17.00

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Unterkunft

Hotelzimmer sind schwer zu bekommen; Unterkunft in einem der internationalen Hotels sollte lange im voraus gebucht werden. Gute Hotels findet man in Niamey, Zinder, Ayorou, La Tapoa, Maradi und Agadez. Außerdem gibt es Encampments in Agadez, Boubon, Namaro und Tillabéri. Die örtlichen Hotels nehmen keine Reservierungen entgegen. Weitere Informationen vom Ministère du Tourisme de l’Artisanat sowie vom Centre Nigerien du Promotion du Tourisme (s. Adressen).

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Urlaubsorte & Ausflüge

Urlaubsorte & Ausflüge

-

Niamey, am Nordufer des Niger, ist eine weitläufige Stadt mit moderner Innenstadt und Elendsquartieren in den Vororten. Der Kleine und der Große Markt sind einen Besuch wert. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Große Moschee, das Nationalmuseum (großer Park mit Botanischem Garten, Zoo und Kunstgewerbeausstellung), das französisch-nigerische Kulturzentrum und das Hippodrom. Stadtrundfahrten werden angeboten.
Südlich von Niamey liegt der bekannte Parc National du W, in dem Büffel, Elefanten, Löwen, Hyänen, Schakale, Paviane und viele verschiedene Vogelarten leben. Der Niger-Fluß fließt hier durch die Mékron-Schlucht.

Agadez, die malerische Hauptstadt der Tuareg, ist noch immer ein Karawanenknotenpunkt, hier wird rege Handel getrieben. In den Nebenstraßen kann man schöne Silber- und Lederwaren kaufen. Das Minarett der Moschee ist aus getrocknetem Lehm gebaut worden und ist fast 500 Jahre alt. Man kann Ausflüge in die Berge zu den Quellen in Igouloulef und Tafadek machen, oder zur prähistorischen Stätte bei Iférouane. Das nördlich von Agadez gelegene Aïr-Gebirge hat etwas mehr Niederschlag als die Halbwüste, von der es umgeben ist. Als Folge der Dürre, die sich bis hierher ausgewirkt hat, nimmt der Tierbestand rapide ab. Für Reisen in dieses Gebiet ist u. U. eine Sondergenehmigung erforderlich. Weiter im Norden finden sich die berühmten Sanddünen von Temet. Abenteuerlustige können die Wüste Ténéré durchqueren und die Djado-Berge besuchen.

Zinder war bis 1927 die Hauptstadt Nigers. In der Nähe der Stadtmitte befinden sich der Sultanspalast und die Moschee, von deren Minarett man einen Rundblick hat. Der Stadtteil Zengou war früher ein Lager- und Rastplatz für Karawanen. Donnerstags findet ein Markt statt, auf dem man Lederwaren kaufen kann.
Auf der Strecke nach Zinder liegt Dosso, das im 13. Jahrhundert nach dem Fall der Gao von den Zarma gegründet wurde. Der Palast und der belebte Dorfplatz, auf dem viele Festivals und offizielle Feierlichkeiten stattfinden, sind sehenswert.
Nigers wirtschaftliches Zentrum ist Maradi. Der Palast des Sultans und die Moschee sind einen Besuch wert.

Ayorou an der Grenze zu Mali ist ein alter Handelsposten; sonntags findet hier ein Kamel-Markt statt. Wer ein bißchen Glück hat, kann in der Gegend um Tillabéri Giraffen sehen. In Niamey kann man Zweitagestouren buchen.

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Sozialprofil

Essen & Trinken

Einheimischer Fisch, Fleisch und Gemüse werden zur Zubereitung europäischer, asiatischer und afrikanischer Gerichte verwendet. Die Auswahl an importierten Getränken ist gut. Aufgrund der Dürre können jedoch Versorgungsengpässe bei einheimischen Lebensmitteln auftreten. In größeren Städten findet man einige gute Restaurants und Hotelrestaurants. Alkoholische Getränke sind nicht überall erhältlich.

Nachtleben

In Niamey gibt es mehrere Nachtklubs mit Musik und Tanz sowie drei Freiluftkinos.

Einkaufstips

Decken, Lederartikel, verzierte Kalebassen, Silberschmuck, Schwerter und Messer. Im Centre des Métiers d’Art de Niger in der Nähe des Nationalmuseums findet man eine gute Auswahl an einheimischen Artikeln. Höfliches Handeln ist üblich. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-12.00 und 16.00-19.00 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr.

Sport

Mit Kanus und Motorbooten kann man auf dem Niger zum Parc National du W an der Grenze nach Burkina Faso und Benin fahren. In Niamey und Agadez gibt es mehrere Schwimmbäder, in Flüssen und Seen sollte man nicht baden. In der Hauptstadt befinden sich außerdem zwei Reitschulen. Angeln ist ganzjährig möglich, die Hauptsaison ist von April bis September. Jagen nach Großwild ist verboten.

Veranstaltungskalender

Zu den wichtigen Festlichkeiten zählen Guerewol, ein Volksfest zum Ende der Regenzeit, sowie das Cure salée, wenn die Nomaden sich zum Viehauftrieb versammeln. Alljährlich finden traditionelle Wettkämpfe und eine Landwirtschaftsmesse statt, auf der auch Kunstgewerbeartikel ausgestellt werden. Alle zwei Jahre wird ein Festival für die Jugend veranstaltet.

Genaue Informationen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

Land & Leute

Zwanglose Kleidung wird überall akzeptiert. Frauen sollten keine kurzen Röcke tragen. Traditionelle Glaubenssätze und islamische Sitten sollten respektiert werden. Fotografieren: Filmen ist nur mit Genehmigung der Polizei erlaubt; Reiseveranstalter und Fremdenverkehrsämter sind gern beim Einholen der Genehmigung behilflich. Filme sind teuer, vom Entwickeln im Land wird abgeraten. Personen sollte man nicht fotografieren, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen. Das Fotografieren von Militäranlagen, Flugplätzen und Verwaltungsgebäuden (einschl. des Präsidentenpalastes) ist verboten. Trinkgeld: 10% werden fast immer erwartet. Die meisten Hotels berechnen 10-15% Bedienungsgeld.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Niger ist eines der ärmsten Länder der Welt. 86% der Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft beschäftigt, obwohl der Anteil der Nutz- an der Gesamtfläche nur 5% beträgt. Dürrekatastrophen, fortschreitende Wüstenbildung und Schädlingsbefall machen dem Land zu schaffen. Nur 10% der Agrarprodukte, vor allem Erdnüsse und Baumwolle, sind für den Export bestimmt. Der Nahrungsmittelbedarf der Bevölkerung muß z. T. durch Importe und Entwicklungshilfe gedeckt werden. Die wichtigste Einnahmequelle ist der Uranexport; angesichts des Überangebots bei kaum steigendem Bedarf liegt der Weltmarktpreis jedoch gegenwärtig weit unter dem der 70er Jahre. Frankreich und Japan nehmen Uran zu subventionierten Preisen ab. Gips, Kohle und Zinn werden auch abgebaut, außerdem gibt es erwiesene Ablagerungen von Mineralen, darunter Kupfer, Mangan, Lithium, Blei und Wolfram, die noch ausgeschöpft werden müssen. Ölvorkommen werden ebenfalls gemeldet. Nigers Industrie ist sehr begrenzt, hauptsächlich werden Nahrungsmittel, Getränke, Textilien und Zement hergestellt. Die Beziehungen mit internationalen Finanzorganisationen, vor allem dem IMF, sind sehr angespannt, Streitigkeiten über Rückzahlungen und Wirtschaftsreform wurden durch den Putsch von 1999 noch verschärft. Im Jahr 2000 erklärte sich die Weltbank bereit, im Gegenzug für Wirtschaftsreformen ein kleines Unterstützungspaket bereitzustellen. Die Mitgliedschaft in der CFA Franc Zone garantiert eine gewisse Währungsstabilität. Niger ist Mitglied der Westafrikanischen Handelsgemeinschaft ECOWAS sowie verschiedener anderer regionaler Körperschaften, die sich mit wirtschaftlicher Zusammenarbeit befassen. Haupthandelspartner sind Frankreich (30% der Importe, 76% der Exporte), Nigeria (28% der Importe, 11% der Exporte), Côte d'Ivoire, Japan und Deutschland.

Geschäftsverkehr

Leichtes Sakko und Krawatte bzw. Sommerkleid/leichtes Kostüm genügen. Französischkenntnisse sind unbedingt erforderlich, da kaum Dolmetscher- und Übersetzerdienste zur Verfügung stehen. Geschäftszeiten: Mo-Fr 07.30-12.30 und 15.00-18.00 Uhr, Sa 07.30-12.30 Uhr.

Kontaktadresse

Chambre de Commerce, d’Agriculture, d’Industrie et d’Artisanat du Niger (Industrie- und Handelskammer), Place de la Concertation, BP 209, NE-Niamey. Tel: 73 22 10. Fax: 73 46 68.

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Klima

Klima

Die Sommer sind sehr heiß. Trockenzeit ist von Oktober bis Mai. Beste Reisezeit: Anfang November bis Anfang März.

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