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Kontaktadressen

Lage

Westafrika.

Offizieller Staatsname

Republik Senegal.

Ministère du Tourisme

23 Rue Calmette, SN-Dakar
Postanschrift: BP 4049, SN-Dakar
Tel: 822 92 26. Fax: 822 94 13.
E-Mail: mtta@primature.sn
Internet: www.primature.sn/tour
Mo-Fr 08.00-13.30 Uhr.

Botschaft der Republik Senegal

Argelanderstraße 3, D-53115 Bonn
Tel: (0228) 21 80 08. Fax: (0228) 21 78 15.
Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr; (auch für Österreich zuständig).
Anmerkung: Bei Redaktionsschluß lagen keine genauen Angaben über den Umzug der Botschaft nach Berlin vor.
Honorargeneralkonsulate
in Düsseldorf, Hamburg, München und Stuttgart. Honorarkonsulate in Berlin, Frankfurt/M. und München.

Honorargeneralkonsulat der Republik Senegal

Kohlstattgasse 3, A-6020 Innsbruck
Tel/Fax: (0512) 58 89 57.
Mo-Fr 10.00-12.00 Uhr.
Honorargeneralkonsulat in Salzburg. Honorarkonsulat in Wien.

Konsulat der Republik Senegal

Schifflände 22, CH-8001 Zürich
Postanschrift: Postfach 279, CH 8024 Zürich
Tel: (01) 251 19 45. Fax: (01) 251 18 85.
Mo-Do 09.00-11.00 Uhr.
Generalkonsulat in Fribourg. Konsulate in Lausanne, Lugano und Muri.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

20, Avenue Pasteur, Angle rue Mermoz, SN-Dakar
Postanschrift: PO Box 2100, SN-Dakar
Tel: 889 48 84. Fax: 822 52 99.
Internet: www.ambassade-allemagne.sn

Botschaft der Republik Österreich

18 Rue Emile Zola, SN-Dakar
Postanschrift: BP 3247, SN-Dakar
Tel: 637 77 72, 849 40 00. Fax: 849 43 70, 822 88 19.
E-Mail: ambaut@telecomplus.sn

Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft

Rue René N’Diaye, Angle Rue Seydou, Nourou Tall, BP 1772, SN-Dakar
Postanschrift: BP 1772, SN-Dakar
Tel: 823 05 90. Fax: 822 36 57.
E-Mail: vertretung@dak.rep.admin.ch

Landesvorwahl

221.

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Allgemeines

Fläche

196.722 qkm.

Bevölkerungszahl

10.580.307 (2003).

Bevölkerungsdichte

53,8 pro qkm.

Hauptstadt

Dakar. Einwohner: 2.476.400 (2003).

Geographie

Senegal grenzt im Süden an Guinea und Guinea-Bissau, im Osten an Mali, im Norden an Mauretanien und umschließt Gambia vollständig. Im Westen liegt der Atlantische Ozean. Der größte Teil des Landes liegt weniger als 100 m ü. d. M., Ausnahmen sind die Fouta-Djallon-Ausläufer im Südwesten und die Bambouk-Berge an der malischen Grenze. An der Küste zwischen Dakar und Saint-Louis gibt es Wanderdünen. Südlich von Dakar münden einige Flüsse in den Atlantik. Im Norden, südlich des Senegalbeckens, liegt die unfruchtbare Fouta Ferlo, eine trockene Sahelebene mit spärlicher Vegetation.

Staatsform

Präsidialrepublik seit 1963. Verfassung von 2001. Einkammerparlament mit 120 Abgeordneten. Staatsoberhaupt: Abdoulaye Wade, seit 2000. Regierungschef: Macky Sall, seit 2004. Unabhängig seit 1960 (ehemalige französische Kolonie).

Sprache

Amtssprachen sind Französisch und Wolof. Senegalo-Guineanisch, Mandé, Ful, Peul, Malinké u. a. als Umgangssprachen.

Religion

94% sunnitische Moslems; christliche und animistische Minderheiten.

Ortszeit

MEZ - 1 (UTC).

Netzspannung

220 V, 50 Hz.

Post- und Fernmeldewesen

 

Telefon

Selbstwählferndienst.

Landesvorwahl

221.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber sind Sentel (Internet: www.millicom.com ), dessen Sende-/Empfangsbereich sich auf die Hauptstadt Dakar und Umgebung beschränkt, und Sonatel (www.sonatel.sn ). Beide Betreiber haben Roaming-Abkommen zu Mobilfunkgesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Fax

Sonatel ist für die gesamten Telekommunikationseinrichtungen zuständig und bietet Faxeinrichtungen. Einige Hotels stellen ihre eigenen Anschlüsse zur Verfügung.

Internet/E-Mail

Internetanbieter ist Telecom Plus (Internet: www.telecomplus.sn ). In Dakar, Saint Louis und anderen größeren Städten gibt es Internetcafés.

Telegramme

In den Hauptpostämtern und mehreren Hotels ist dieser Service vorhanden.

Post

Luftpostsendungen nach Europa sind 7-10 Tage unterwegs, auf dem Landweg dauert es 2-6 Wochen.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.

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Reisepaß/Visum

Reisepaß/Visum

Land Visa Reisepass
Deutschland Nein Ja/1
Österreich Nein Ja/1
Schweiz Ja Ja
Andere EU-Länder Nein/Ja/2 Ja/1

Reisepass

Allgemein erforderlich. Der Reisepaß muß bei der Einreise noch mindestens 3 Monate gültig sein. Der deutsche Kinderausweis wird grundsätzlich anerkannt, Kinder sollten jedoch im Reisepaß der Eltern eingetragen sein.
Ausgenommen sind
(a) Staatsangehörige von Mauretanien, die mit einem Personalausweis einreisen können;
(b) [1] Staatsangehörige der folgenden Länder, wenn sie in einer organisierten Gruppe einreisen: Belgien, Bundesrepublik Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Schweden und Spanien.

Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger folgender Länder für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen:
(a) [2] Bundesrepublik Deutschland, Österreich und übrige EU-Länder (außer: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern);
(b) Benin, Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Israel, Japan, Kanada, Kap Verde, Kongo (Rep.), Liberia, Mali, Marokko, Mauretanien, Mauritius, Niger, Nigeria, Sierra Leone, Ruanda, Südafrika, Togo, Tunesien, USA und Zentralafrikanische Republik.

Transit

Transitreisende, die mit dem nächsten Flugzeug weiterreisen, den Transitraum nicht verlassen und über Weiterreisedokumente verfügen, benötigen kein Transitvisum.

Visaarten

Touristen-, Geschäfts- und Transitvisum.

Visagebühren

15 € (für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen); 25 € (für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten).

Gültigkeitsdauer

Maximal 3 Monate.

Antragstellung

Konsulat oder Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).

Unterlagen

(a) Gültiger Reisepaß. (b) 2 Paßfotos. (c) 2 Antragsformulare. (d) Nachweis ausreichender Geldmittel für die Dauer des Aufenthaltes. (e) Geschäftsvisum: Firmenschreiben. (f) Adressierter Freiumschlag (Einschreiben).

Anmerkung

(a) Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden. (b) Staatsbürger folgender Länder benötigen zur Visumerteilung eine Sondergenehmigung: Afghanistan, Albanien, Angola, Äquatorialguinea, Bosnien-Herzegowina, Chile, China (VR), Guyana, Hongkong (China), Irak, Iran, Jemen, Jordanien, Korea (Nord), Kroatien, Kuba, Laos, Lettland, Libanon, Libyen, Litauen, Malediven, Mosambik, Pakistan, Russische Föderation, São Tome & Principé, Slowakische Republik, Sudan, Syrien, Vietnam und Zypern.

Bearbeitungszeit

Persönliche Beantragung 1 Tag, postalisch ca. 1 Woche. Bei Anträgen von Staatsbürgern, die eine Sondergenehmigung brauchen, dauert die Bearbeitungszeit 6-8 Wochen.

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Geld

Währung

CFA (Communauté Financiaire Africaine) Franc* = 100 Centimes. Währungskürzel: CFA Fr, XOF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 10.000, 5000, 2500, 1000 und 500 CFA Fr im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 250, 100, 50, 25, 10, 5 und 1 CFA Fr.

Anmerkung

[*] Der CFA Franc (XOF) wird von der Banque des Etats de l’Afrique de l’Ouest (BCEAO, Staatsbank der Westafrikanischen Staaten) herausgegeben und von den 8 Mitgliedern der Afrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA) Benin, Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo benutzt. Der von der Banque des Etats de l’Afrique Centrale (BEAC, Staatsbank der Zentralafrikanischen Staaten) herausgegebene CFA Franc (XAF) ist kein gesetzliches Zahlungsmittel. Der CFA Franc ist an den Euro gebunden.

Kreditkarten

American Express und teilweise auch Diners Club, Eurocard, MasterCard und Visa werden akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Reiseschecks in Euro werden empfohlen.

Wechselkurse

CFA Fr CFA Fr CFA Fr CFA Fr CFA Fr
Dez. '02 Apr. '03 Sept. '03 Jan. '04 Apr. '04
1 € 655,96 655,96 655,96 655,96 655,96
1 CHF 444,54 441,98 422,87 419,47 420,87
1 US$ 659,42 613,03 571,49 512,41 532,33

Devisenbestimmungen

Die Einfuhr der Landeswährung und anderer Währungen der französischen Währungszone ist unbeschränkt, die Ausfuhr der Landeswährung und anderer Währungen der französischen Währungszone ist auf 20.000 CFA Fr begrenzt. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbegrenzt, Deklarationspflicht. Ausfuhr von Fremdwährungen maximal in Höhe des Gegenwertes von 50.000 CFA Fr.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Do 08.00-11.15 und 14.30-16.30 Uhr.

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Duty Free

Duty Free

Folgende Artikel können zollfrei nach Senegal eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (Personen über 18 J.);
Parfüm für den persönlichen Gebrauch;
Geschenke im Wert von bis zu 5000 CFA Fr.

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Gesetzliche Feiertage

Gesetzliche Feiertage

1. Jan. 2004 Neujahr. 2. Febr. Tabaski (Opferfest). 22. Febr. Tamkarit (Islamisches Neujahr). 4. April Unabhängigkeitstag. 12. April Ostermontag. 1. Mai Tag der Arbeit. 2. Mai Geburtstag des Propheten Mohammed. 20. Mai Christi Himmelfahrt. 31. Mai Pfingstmontag. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 1. Nov. Allerheiligen. 14. - 16. Nov. Korité (Ende des Ramadan). 25. Dez. Weihnachten.

1. Jan. 2005 Neujahr. 21. Jan. Tabaski (Opferfest). 10. Febr. Tamkarit (Islamisches Neujahr). 28. März Ostermontag. 4. April Unabhängigkeitstag. 21. April Geburtstag des Propheten Mohammed. 1. Mai Tag der Arbeit. 5. Mai Christi Himmelfahrt. 16. Mai Pfingstmontag. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 1. Nov. Allerheiligen. 3. - 5. Nov. Korité (Ende des Ramadan). 25. Dez. Weihnachten.

Anmerkung

Die oben angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Korité vorangeht, essen Muslime nicht während des Tages, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch der normale Geschäftsablauf gestört werden kann. Viele Restaurants sind tagsüber geschlossen, und der Genuß von Alkohol und Zigaretten kann begrenzt werden. Einige Unterbrechungen können auch während des Korité auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Tabaski, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

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Gesundheit

Gesundheit

Krankheit Vorsorge Impfbescheinigung
Gelbfieber Ja 1
Cholera 2 2
Typhus & Polio Ja -
Malaria 3 -
Essen & Trinken 4 -

[1]

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus Endemiegebieten kommen.

[2]

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3]

Malariaschutz gegen die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum ganzjährig in allen Landesteilen erforderlich. Chloroquinresistenz wurde gemeldet.

[4]

Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Hepatitis A und E sind weitverbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können vorkommen.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Gesundheitsvorsorge

In Dakar gibt es zahlreiche Ärzte, und die meisten Arzneimittel sind erhältlich. Im Landesinneren ist die medizinische Versorgung dürftig. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen.

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Reiseverkehr - International

Sicherheitshinweise

Von Reisen in die westliche und mittlere Casamance auf dem Landweg sowie von der Benutzung der von Gambia durch die Casamance nach Guinea-Bissau führenden Nationalstraße 4 wird abgeraten. Auch der südlich des Casamanceflusses gelegene Teil der Casamance sollte gemieden werden.

Flugzeug

Senegals nationale Fluggesellschaft heißt Air Sénégal (DS). Thomas Cook Airlinesbietet Direktflüge von Frankfurt/M. nach Dakar an. Air France fliegt von Frankfurt/M., Wien und Zürich über Paris nach Dakar. Air Afrique fliegt ebenfalls Dakar an.

Durchschnittliche Flugzeiten

Frankfurt – Dakar: 5 Std.; Wien – Dakar: 5 Std. 45; Zürich – Dakar: 5 Std. 10.

Internationaler Flughafen

Dakar (DKR) (Leopold Sedar Senghor) liegt 17 km nordwestlich der Stadt (Fahrzeit 25 Min.). Bank, Wechselstube (08.00-14.00 Uhr), Postamt (24-Std.), Tourist-Information, Mietwagenschalter, Duty-free-Shops, Bars, Restaurants. Taxis und Busse stehen zur Verfügung.

Schiff

Regelmäßige Verbindungen von Frankreich, den Kanarischen Inseln, Marokko, Spanien sowie von mehreren südamerikanischen und westafrikanischen Häfen. Haupthafen ist Dakar.

Bahn

Es gibt eine Verbindung nach Bamako (Mali). Auf der Strecke verkehren zwei Personenzüge (ein senegalesischer und eine malischer) mit Speise- und Schlafwagen. Die Fahrt dauert 30-36 Std. Man sollte den senegalesischen Zug benutzen, da dessen Ausstattung besser ist.

Bus/Pkw

Die Straßen von Mauretanien sind geteert und gut instandgehalten; der beste Grenzübergang ist bei Rosso. Die ungeteerte Straße von Guinea-Bissau überquert die Grenze bei São Domingo. Eine weitere Straße führt von Mali über Tambacounda in den Senegal. Ferner gibt es eine 5500 km lange Straße durch die Sahara, die von Algerien durch Mali verläuft. Die Trans-Gambische Schnellstraße »überquert« den Fluß Gambia mit der Fähre. Busse und Taxis fahren regelmäßig zu den Grenzübergängen.

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Reiseverkehr - National

Flugzeug

Air Sénégal (DS) fliegt die größeren Städte des Landes an. Gambia Air Shuttle bietet zweimal täglich Flugdienste von Dakar nach Banjul (Gambia).

Schiff

Eine Fähre verkehrt zwischen Dakar und Ziguinchor (Fahrzeit 20 Std.). Shuttle-Fähren verkehren regelmäßig von Dakar zur Gorée-Insel. Eine neue Schiffsverbindung, der L'Express du Senegal, verbindet Dakar, Banjul und Ziguinchor, die Preise sind eher teuer.

Bahn

Züge verbinden Dakar und alle Städte an der Strecke nach Bamako in Mali. Zusätzliche Verbindungen von Dakar nach Saint-Louis. Gegenwärtig wird das Netz modernisiert und erweitert. Kinder unter 3 Jahren reisen kostenlos, Kinder zwischen 3 und 9 Jahren fahren zum halben Preis.

Bus/Pkw

Das Netz asphaltierter Straßen verbindet die größeren Städte an der Küste. Das Straßennetz im Landesinneren ist weniger gut und während der Regenzeit oft unpassierbar. An den Ein- und Ausgängen der Dörfer gibt es häufig Geschwindigkeitskontrollen, Strafmandate müssen sofort bezahlt werden. Taxis mit Taxametern gibt es in den meisten Städten. Es ist preiswerter, ein Taxi auf der Straße anzuhalten, als es zum Hotel kommen zu lassen. Von Mitternacht bis 06.00 Uhr sind die Tarife doppelt so hoch. Buschtaxis und Kombiwagen sind ideal für Fahrten ins Landesinnere. Mietwagen sind in Dakar und in den größeren Städten erhältlich. Unterlagen: Französischer oder internationaler Führerschein. Grüne Versicherungskarte.

Stadtverkehr

In Dakar verkehren Busse und Minibusse.

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Unterkunft

Hotels

Einige Hotels von internationalem Standard gibt es in Petite Côte, einem Küstenabschnitt mit Stränden zwischen Dakar und Joal. In Casamance entstanden luxuriöse Ferienanlagen. Während der Hauptsaison von Dezember bis Mai sollte man Unterkünfte in Dakar im voraus buchen. Die meisten Zimmer haben Klimaanlage, die Preise sind jedoch recht hoch.

Andere Unterkunftsmöglichkeiten

Dorfhütten: Manchmal kann man in Dorfhütten übernachten, aber man sollte seinen eigenen Schlafsack dabeihaben.
Missionen: Die katholischen Missionen nehmen Besucher nur in Ausnahmefällen auf.

Camping

Von wildem Zelten ist dringlichst abzuraten. Auf den staatlichen Campingplätzen (Campements) stehen einige Betten zur Verfügung, aber kein Bettzeug. In den abgelegeneren Regionen sind die Einrichtungen einfach. Manchmal stehen auch Bungalows und afrikanische Hütten zur Verfügung.

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Urlaubsorte & Ausflüge

Urlaubsorte & Ausflüge

-

Dakar ist eine geschäftige Hafenstadt mit Restaurants, Geschäften und einem abwechslungsreichen Nachtleben. Die Gorée-Insel, ehemaliger befestigter Sklavenmarkt, kann per Fähre erreicht werden. Hier kann man das Historische Museum besichtigen und dem Zoo einen Besuch abstatten. Das IFAN-Museum bietet eine große Sammlung westafrikanischer Masken und Musikinstrumente. Der Sandaga- und der Kermelmarkt bieten für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas. Auch die Altstadt von Dakar ist einen Besuch wert. Der N’Gor-Strand auf der gleichnamigen Insel ist ein schönes Ausflugsziel.

Saint-Louis ebenfalls von den Franzosen zur Zeit des Sklavenhandels gegründet und war einst die Hauptstadt Senegals. Die Stadt hat immer noch eine nostalgisch-provinziale Atmosphäre mit engen Straßen und kolonialen Häusern. Die schönen Strände der Umgebung laden zum Entspannen ein. Von hier ist auch eine mehrtägige Ausflugsfahrt auf dem Senegal möglich.

Ziguinchor ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region Casamance mit ihren Mangrovensümpfen. Im Parc National de Basse Casamance kann man u. a. rote Kolobusaffen, Leoparden, Duikerböcke und Krokodile sehen. Man kann hier in Touristen-Campements wohnen, die von Dörfern oder Kollektiven betrieben werden.
Hauptsehenswürdigkeiten auf der Karaban-Insel sind die Ruinen einer bretonischen Kirche und ein malerischer Kolonialort.
Die Nationalparks Niokolo Koba, Basse Casamance, Langue de Barbarie und Djoudi beeindrucken vor allem im Winter durch ihre artenreiche Vogelwelt. In allen diesen Parks stehen einfache Unterkünfte (Campements) zur Verfügung. Der Lac de Guiers bietet zahlreichen Vogelarten einen Lebensraum.
Das Quellgebiet des Saloum-Flusses ist eine archäologische Fundgrube. Der Parc du Delta du Saloum ist ein Naturparadies mit Sümpfen, Dünen und kleinen Inseln.
Die besten Strände des Landes befinden sich in Cap Skiring und südlich von Dakar, an der Petite Côte.

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Sozialprofil

Essen & Trinken

Spezialitäten sind Chicken au Yassa (Huhn mit Zitrone, Paprikaschoten und Zwiebeln), Tiebou Dienne (Reis und Fisch), Dem à la Saint-Louis (gefüllte Meeräsche), Maffe (Huhn oder Hammel in Erdnußsoße) und Accras (eine Art Fettgebackenes). Tischbedienung ist üblich, und islamische Tischsitten herrschen vor. Man ißt mit der rechten Hand, vor allem, wenn man einen einheimischen Gastgeber hat; in Restaurants westlichen Stils ist jedoch Besteck vorhanden. Getränke: In einigen Hotels gibt es Bars und Klubs, in denen alkoholische Getränke angeboten werden. Traditionell trinkt man Pfefferminztee. Der Palmwein der Casamance-Region wird entweder frisch oder gegoren getrunken. Toufam (eine Art Joghurt mit Zuckerwasser verdünnt) wird Besuchern in Toucouleur-Dörfern serviert.

Nachtleben

Traditionelle Festivals finden das ganze Jahr über statt. In Dakar gibt es mehrere Nachtklubs, und an der Straße nach N’Gor ein Spielkasino. Die Kinos zeigen die neusten französischen Filme.

Einkaufstips

Handeln ist üblich. Mitbringsel sind holzgeschnitzte Spielbretter, Masken und Statuen, Musikinstrumente und Metallarbeiten, traditionelle Stoffe, Stickereien und Kleidungsstücke, Tonwaren, Keramikketten und Schmuck aus Holz. Öffnungszeiten der Geschäfte: Unterschiedlich, meist Mo-Sa 08.00-12.00 und 14.30-18.00 Uhr. Einige Geschäfte öffnen auch Sonntag vormittags, andere haben montags geschlossen.

Sport

Schwimmen: Zahlreiche Hotels haben eigene Swimmingpools, und der Dakar Lido bietet gute Bademöglichkeiten. Die Strände in der Region Casamance, in der Hann-Bucht, an der »Kleinen Küste« und auch N’Gor-Strand sind ideal zum Schwimmen. Die Küste von Kap Vert bis nach Saint-Louis eignet sich nicht zum Baden. Wasserskianlagen sind am »Kinderstrand« Dakars, an der Lagune zwischen N’Gor und der Insel sowie in den Jachthäfen der Hann-Bucht vorhanden. Fischen: Das Centre de Pêche Sportive im Hafen Dakars und die Jachthäfen der Hann-Bucht vermieten vollausgerüstete Boote. Tauchen: Die Tauchgründe der Kap-Vert-Halbinsel sind ausgezeichnet. Reiten: Pferde kann man in der Region Kap Vert mieten. In N’Gor, Nianing, Dakar und Cap Skiring gibt es Tennisplätze und in Camberene einen 9-Loch-Golfplatz. In Dakar-Yoff kann man Minigolf spielen. Publikumssport: Die Senegalesen sind begeisterte Fußball-Fans und lieben den Afrikanischen Ringkampf. Jeden Sonntag finden in der Fass-Arena und in den Vororten oder auch im Iba-Mar-Diop-Stadion, nahe der Großen Moschee, Spiele und Wettkämpfe statt.

Veranstaltungskalender

Das ganze Jahr über finden traditionelle senegalesische Feste statt. Außerdem gibt es eine jährliche Modeschau und eine Kunstmesse in Dakar. Im April/Mai findet alljährlich das internationale Saint Louis Jazz Festival statt.

Einzelheiten vom Ministère du Tourisme (s. Adressen).

Land & Leute

Zur Begrüßung gibt man sich die Hand, auch wenn man die betreffende Person schon mehrmals and diesem Tag getroffen hat. Wer ein Dorf besucht und übernachten oder die Umgebung besuchen möchte, sollte dem Dorfhäuptling oder Schullehrer einen Höflichkeitsbesuch abstatten. Sie dienen oft als Übersetzer und sind hilfreiche Führer. Oft werden Unterkünfte als Freundschaftsgeschenk angeboten, und eine Bezahlung ist unerwünscht. Ein kleines Gastgeschenk wie Arzneien, Lebensmittel oder Geld für die Dorfgemeinschaft ist jedoch angebracht. Alltagskleidung wird überall akzeptiert. Badekleidung gehört an den Strand oder den Swimmingpool. Einige öffentliche Gebäude, vor allem Moscheen, sind Nichtraucherzonen. Trinkgeld: 10-15% für Bedienung wird auf alle Hotel- und Restaurantrechnungen aufgeschlagen. Taxifahrer erhalten normalerweise kein Trinkgeld.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Erdnüsse erbringen die größten Exporteinkünfte des Landes. Die Wirtschaftslage des Landes hängt daher stark von der Erdnußernte und den Weltmarktpreisen ab. In den letzten Jahren ließen beide zu wünschen übrig, und Senegal mußte Finanzhilfe aus dem Ausland beantragen, um die notwendigen Lebensmittel importieren zu können. Weitere landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Reis, Zucker und Baumwolle werden erst seit kurzem verstärkt angebaut. Die Fischgründe des Landes sind reichhaltig, allerdings flächenmäßig klein. Der Abbau von Mineralien ist gegenwärtig auf Phosphate beschränkt – die chemische Industrie verarbeitet Kalk- und Aluminiumphosphate. Es gibt einige Eisenerzvorkommen, und im Landesinneren vermutet man Erdölvorkommen, nach denen zur Zeit gesucht wird. Nach der Côte d’Ivoire ist Senegal das am weitesten industrialisierte Land Westafrikas. Die bedeutendsten Industriezweige sind die Verarbeitung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Phosphaten, die Textilindustrie, der Schiffbau, der Bau von Lastkraftwagen sowie die Herstellung von landwirtschaftlichen Geräten, Lebensmitteln, Druckereierzeugnissen, Düngemitteln, Farben und Zement. Senegal ist Mitglied der CFA-Franc-Zone und der Economic Community of West African States (ECOWAS). Frankreich ist der größte Handelspartner, gefolgt von der Côte d’Ivoire, Indien und Italien. Der Tourismus ist von zunehmender Bedeutung.

Geschäftsverkehr

Leichter Anzug bzw. Kleid sind für Geschäftstreffen angemessen. Die Geschäftssprache ist Französisch. Termine sollten im voraus vereinbart werden. Pünktlichkeit wird erwartet, obwohl die Geschäftspartner sich oft verspäten. Visitenkarten in französischer oder englischer Sprache sind zu empfehlen. Zwischen Juli und Oktober ist Urlaubszeit. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-12.30 und 13.00-16.00 Uhr. Während des Ramadan haben einige Büros 07.30-14.30 Uhr geöffnet.

Kontaktadresse

Chambre de Commerce, d’Industrie et d’Agriculture de la Région de Dakar (Industrie- und Handelskammer von Dakar), 1 Place de l’Indépendance, BP 118, Dakar. Tel: 823 71 89. Fax: 823 93 63. (E-Mail: cciad@telecomplus.sn ; Internet: www.tpsnet.org/francais/cciad/acceuil.htm )

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Klima

Klima

Dezember bis Mai (Trockenzeit), wenn Passatwinde an der Küste für willkommene Abkühlung sorgen, ist die beste Reisezeit. Im Anschluß an die Trockenzeit wehen heiße Monsunwinde vom Süden her, die die Regenzeit und heißes, schwüles Wetter mit sich bringen. In der Region Casamance und im Südosten kommen die meisten Niederschläge vor.

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