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Kontaktadressen

Lage

Westafrika.

Offizieller Staatsname

Republik Sierra Leone.

Landesvorwahl

232.

National Tourist Board of Sierra Leone

Room 100, Cape Sierra Hotel, Aberdeen, SL-Freetown
Postanschrift: PO Box 1435, SL-Freetown
Tel: (022) 27 25 20. Fax: (022) 27 21 97.
E-Mail: ntb@sierratel.sl

Ministry of Tourism and Culture

8th Floor, Youyi Building, Brookfields, SL-Freetown
Tel: (022) 24 19 99. Fax: (022) 272 197.

Botschaft der Republik Sierra Leone

Rheinallee 20, D-53173 Bonn
Tel: (0228) 35 20 01. Fax: (0228) 36 42 69.
Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr; (auch für Österreich und die Schweiz zuständig).
Anmerkung:
Honorargeneralkonsulat mit Visumerteilung in Frankfurt/M. (Tel: (06109) 3 32 77). Honorarkonsulat in Meerbusch.

Honorargeneralkonsulat der Republik Sierra Leone

Talgasse 11, Top 7, A-1150 Wien
Tel: (01) 894 05 82 10. Fax: (01) 894 05 82 40.
Di und Do 10.00-12.00 Uhr.

Generalkonsulat der Republik Sierra Leone

62 Quai Gustave Ador, CH-1207 Genève 6
Tel: (022) 735 85 78. Fax: (022) 736 25 41.
Mo-Fr 09.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr (tel. Anfragen); Di 14.00-17.00 Uhr (Publikumsverkehr).

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

False

Konsulat der Republik Österreich

U. C. I. Ltd., 2 Pilgrim’s Way, Kissy Dockyard, SL-Freetown
Tel: (022) 25 05 20. Fax: (022) 25 12 65.

Generalkonsulat der Schweizerischen Eidgenossenschaft

Freetown Cold, Storage Co. Ltd., George Brook, SL-Freetown
Postanschrift: PO Box 99, SL-Freetown
E-Mail: fcsc@sierratel.sl
Tel: (022) 23 50 56/24. Fax: (022) 24 05 55.

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Allgemeines

Fläche

71.740 qkm.

Bevölkerungszahl

5.732.681 (2003).

Bevölkerungsdichte

79,9 pro qkm.

Hauptstadt

Freetown. Einwohner: 1.051.000 (2003).

Geographie

Sierra Leone grenzt im Nordwesten, Norden und Nordosten an die Republik Guinea und im Südosten an Liberia. Im Süden und Südwesten liegt der Atlantische Ozean. Eine bis zu 110 km breite Ebene zieht sich an der Küste entlang, auf der Freetown-Halbinsel erheben sich die Sierra Lyoa Mountains (bis 1000 m). Einigen Küstenregionen sind bis zu 112 km lange Sandbänke vorgelagert. Hinter der feuchten Küstenebene beginnt das z. T. landwirtschaftlich genutzte Waldgebiet, durch das die drei wichtigsten Flüsse fließen. Das Land steigt zu den östlichen Guinea Highlands an, einem Hochplateau mit Erhebungen von über 1830 m in den Loma Mountains und Tingi Hills.

Staatsform

Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1978. Verfassung von 1991. Parlament (House of Representatives) mit 68 Mitgliedern, seit 1997 aufgelöst. Staats- und Regierungschef: Alhaji Ahmad Tejan Kabbah, seit 1996, wiedereingesetzt 1998. Unabhängig seit 1961 (ehemalige britische Kolonie).

Sprache

Amtssprache ist Englisch; Krio (Kreolisch), Malinké, Mende (Süden), Temne und andere einheimische Sprachen dienen als Umgangssprachen.

Religion

Anhänger von Naturreligionen; 39% Moslems (Sunniten) und 8% Christen (vorwiegend Protestanten).

Ortszeit

MEZ - 1 (UTC).

Netzspannung

220/240 V, 50 Hz; Adapter empfohlen.

Post- und Fernmeldewesen

 

Telefon

Selbstwählferndienst.

Landesvorwahl

232.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber sind Celtel (SL) Ltd. (Internet: www.msi-cellular.com ) und Millicom. Der Sende-/Empfangsbereich für Mobilfunk beschränkt sich auf Freetown und Umgebung.

Faxdienste

Stehen in den Büros von Sierratel zur Verfügung.

Internet/E-Mail

Internetanbieter ist Sierrra Tel Internet (Internet: www.sti.net ). In Freetown gibt es ein Internetcafé.

Telegrammaufgabe

Im Slecom House, 7 Wallace Johnson Street, Freetown.

Post

Luftpostsendungen nach Europa sind ca. 5 Tage unterwegs.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.

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Reisepaß/Visum

Reisepaß/Visum

Land Visa Reisepass
Deutschland Ja Ja
Österreich Ja Ja
Schweiz Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja

Anmerkung

Staatsbürger Liberias benötigen eine Einreisegenehmigung der Regierung Sierra Leones, ansonsten wird die Einreise verweigert.

Reisepass

Allgemein erforderlich, muß noch mindestens 3 Monate gültig sein. Der deutsche Kinderausweis wird mit 2 Lichtbildern anerkannt.

Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsangehörige von Benin, Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kap Verde, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Senegal und Togo für einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen.

Transit

Transitreisende, die innerhalb von 24 Stunden mit dem nächsten Anschluß weiterfliegen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Visagebühren

50 €.

Visaarten

Touristen- und Geschäftsvisum.

Gültigkeitsdauer

Einreisegenehmigungen und Visa sind normalerweise für Aufenthalte von 3 Monaten gültig; Verlängerungsmöglichkeit vor Ort, maximale Aufenthaltsdauer: 6 Monate.

Antragstellung

Konsulat bzw. Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).

Hinweis

Bei Ein- und Ausreise ist eine Flughafengebühr von ca. 20 US$ zu entrichten.

Unterlagen

(a) 2 Antragsformulare. (b) 2 Paßfotos. (c) Gültiger Reisepaß. (d) Nachweis ausreichender Geldmittel für die Dauer des Aufenthaltes. (e) Gebühr. (f) Einladung bzw. Bestätigung des Reisebüros. (g) Geschäftsvisum: Firmenschreiben.
Der postalischen Antragstellung sollten ein frankierter Rückumschlag (Einschreiben) und der Zahlungsbeleg über die Visagebühren beigefügt werden.

Bearbeitungszeit

3-7 Tage.

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Geld

Währung

1 Leone = 100 Cents. Währungskürzel: Le, SLL (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 5000, 1000, 500, 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Le im Umlauf; Münzen in den Nennbeträgen 100 und 50 Le.

Kreditkarten

American Express und teilweise auch MasterCard, Diners Club, Eurocard und Visa werden akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Werden nicht empfohlen.

Wechselkurse

Le Le Le Le Le
Dez. '02 Apr. '03 Sept. '03 Jan. '04 Apr. '04
1 € 1699,74 2446,02 2710,32 3136,39 2943,33
1 CHF 1153,62 1624,09 1682,98 1982,89 2039,05
1 US$ 1700,00 2287,50 2352,50 2450,00 2450,00

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist auf 50.000 Le begrenzt. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbegrenzt, Deklarationspflicht. Ausfuhr maximal in Höhe des bei der Einreise deklarierten Betrages.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Do 08.00-13.30 Uhr, Fr 08.00-14.00 Uhr.

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Duty Free

Duty Free

Folgende Artikel können zollfrei nach Sierra Leone eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 225 g Tabak;
1,136 l alkoholische Getränke.

Einfuhrverbot

Betäubungsmittel.

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Gesetzliche Feiertage

Gesetzliche Feiertage

1. Jan. 2004 Neujahr. 2. Febr. Eid al-Adha (Opferfest). 9. April Karfreitag. 12. April Ostermontag. 27. April Unabhängigkeitstag. 2. Mai Maulid-un-Nabi (Geburtstag des Propheten). 14. - 16. Nov. Eid al-Fitr (Ende des Ramadan). 25./26. Dez. Weihnachten.

1. Jan. 2005 Neujahr. 21. Jan. Eid al-Adha (Opferfest). 25. März Karfreitag. 28. März Ostermontag. 21. April Maulid-un-Nabi (Geburtstag des Propheten). 27. April Unabhängigkeitstag. 3. - 5. Nov. Eid al-Fitr (Ende des Ramadan). 25./26. Dez. Weihnachten.

Anmerkung

Die oben angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, essen Muslime nicht während des Tages, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch der normale Geschäftsablauf gestört werden kann. Viele Restaurants sind tagsüber geschlossen, und der Genuß von Alkohol und Zigaretten kann begrenzt werden. Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

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Gesundheit

Gesundheit

Krankheit Vorsorge Impfbescheinigung
Gelbfieber Ja 1
Cholera 2 2
Typhus & Polio Ja -
Malaria 3 -
Essen & Trinken 4 -

[1]

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus Infektionsgebieten einreisen.

[2]

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3]

Malariaschutz gegen die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum ist ganzjährig in allen Landesteilen erforderlich. Chloroquinresistenz wurde gemeldet.

[4]

Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken sind unbedenklich.
Hepatitis A und E sind weitverbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch.
Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können vorkommen.
Zeckenbißfieber, Cholera und die Schlafkrankheit kommen vor.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor.
HIV/Aids ist weitverbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Gesundheitsvorsorge

Es gibt nur wenige medizinische Einrichtungen, der Standard ist nicht sehr hoch. Kirchliche Missionen und internationale Hilfsorganisationen unterhalten einige medizinische Einrichtungen und Sozialdienste. Eine Reiseapotheke sollte mitgenommen werden. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen.

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Reiseverkehr - International

Sicherheitshinweise

Bei Reisen nach Sierra Leone, besonders in den Norden und Osten des Landes, besteht generell ein Sicherheitsrisiko. Von Fahrten ins das Grenzgebiet zu Liberia wird abgeraten. Weitere Informationen werden von den zuständigen Botschaften und Auswärtigen Ämtern erteilt.

Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft heißt Sierra National Airlines (LJ). Sierra Leone wird außerdem von KLM und Air Gambia angeflogen.

Durchschnittliche Flugzeit

Frankfurt – Freetown: 6 Std.

Internationaler Flughafen

Freetown (FNA) (Lungi) liegt 13 km nördlich der Stadt (Fahrzeit 45 Min.). Wechselstube (24-Std.), Postamt, Geschäfte, Bars. Katamaran-/Fährverbindung sowie Helikopterflüge zur Stadt (Flugzeit 6 Min.). Taxis und Busse zur Stadt benutzen die Autofähre.

Flughafengebühren

20 US$, Transitreisende sind davon ausgenommen.

Schiff

Vom Haupthafen Freetown Verbindungen nach Liberia und Guinea.

Bahn

Gegenwärtig keine Personenzüge.

Bus/Pkw

Es gibt Verbindungsstraßen von Guinea und Liberia, sie können jedoch, je nach der aktuellen politischen Lage, u. U. gesperrt sein. Die Botschaft (s. Adressen) erteilt weitere Auskünfte.

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Reiseverkehr - National

Flugzeug

Sierra National Airlines (LJ) bietet derzeit keine Inlandflüge an. Privatflugzeuge können gemietet werden.

Schiff

Fähren verbinden alle Küstenhäfen miteinander. Weitere Informationen vor Ort.

Bus/Pkw

Die Hauptstraßen sind geteert, während Nebenstraßen nur schlecht instandgehalten und in der Regenzeit oft unpassierbar sind. Nachts befinden sich auf den Hauptstraßen in der Nähe der Städte oft Straßenblockaden. Bus: Die Sierra Leone Road Transport Corporation sorgt für Verbindungen im Nah- und Fernverkehr. Die Busse sind schnell, preiswert und verkehren zwischen allen größeren Städten. Unterlagen: Internationaler Führerschein.

Stadtverkehr

Die Road Transport Corporation betreibt in Freetown Busliniendienste in begrenztem Umfang. Ein Großteil der öffentlichen Verkehrsmittel sind Minibusse und Sammeltaxis.

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Unterkunft

Unterkunft

In Freetown gibt es mehrere Hotels von internationalem Standard; Vorausbuchung wird empfohlen. Auf der Freetown-Halbinsel befinden sich bei Lakka und Tokay drei weitere Luxushotels. Das YMCA (CVJM) in Freetown bietet preiswerte Unterkünfte mit Gemeinschaftsbädern und Kochgelegenheiten. Im Landesinneren sind nur wenige Hotels vorhanden, aber in Bo gibt es ein Hotel von internationalem Standard, und in Kenema stehen einige einfache Unterkünfte zur Verfügung. Manche Rasthausplätze kann man nur über das Innenministerium buchen, man sollte seine eigene Bettwäsche bzw. einen Schlafsack mitbringen. Nähere Informationen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

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Urlaubsorte & Ausflüge

Urlaubsorte & Ausflüge

-

Die Strände der Freetown-Halbinsel sind am leichtesten zu erreichen. Der Leicester Peak bietet einen Panoramablick auf die Stadt. Eine enge, steile Straße führt durch die Berge zu den alten kreolischen Dörfern (um 1800 gegründet) Leicester, Gloucester und Regent. Die Dörfer Sussex, York, Kent, Waterloo, Hastings und Wellington wurden von befreiten Sklaven gegründet. Die Straße schlängelt sich durch das malerische Grafton Valley, vorbei am Guma Valley, und führt schließlich zum Damm-See. Die Strände der Halbinsel sind schön und ideal zum Schwimmen und Sonnenbaden. Bureh Town und Number Two River sind vielleicht die reizvollsten.
Dichtbewaldete Hügel umschließen die geschäftige historische Hafenstadt Freetown. Bei einem Stadtbummel sollte man sich den 500 Jahre alten Baumwollbaum und den De-Ruyter-Stein ansehen. Im King’s Yard fand die Landverteilung für befreite Sklaven statt, ein Besuch des Museums bietet Einblicke in die Lokalgeschichte. Das Fourah-Bay-College ist die älteste Universität Westafrikas, die Marcons-Kirche wurde 1820 erbaut. Auf dem King-Jimmy-Markt und den Basaren kann man nach Herzenslust stöbern.
Auf der Bunce-Insel befand sich einer der ersten Sklavenmärkte Westafrikas.

TIERSCHUTZGEBIETE: Besuchsgenehmigungen und einen Führer erhält man vom Ministerium für Forst- und Landwirtschaft in Freetown.
Den Outamba-Kilimi-Nationalpark im Norden kann man von Freetown mit Bus, Auto oder Flugzeug erreichen. Die eindrucksvolle Landschaft ist Lebensraum von Elefanten, Schimpansen und Zwerg-Flußpferden.
Das Sakanbiarwa-Naturschutzgebiet sollte man Anfang des Jahres besuchen, die Blütenpracht der Orchideenarten ist eine wahre Augenweide.

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Sozialprofil

Essen & Trinken

Englische, französische, armenische und libanesische Gerichte werden in den Restaurants der Hauptstadt angeboten. In vielen Hotels bestimmt die afrikanische Küche die Speisekarte, einheimische Spezialitäten sind köstlich zubereiteter Fisch und Hummer, Garnelen, exotische Früchte und Gemüse.

Nachtleben

In Freetown gibt es Nachtklubs und zwei Spielkasinos. Musik, Tanz und typisch einheimische Unterhaltung bieten die Hotels am Lumley Beach und in der Region Cape Sierra. Die bekanntesten einheimischen Musikgruppen treten auf der Terrasse eines Strandklubs auf.

Einkaufstips

Masken, Lederarbeiten und Holzschnitzereien. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 08.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr.

Sport

In der Ferienregion des Cape Sierra, bei Lakka und Tokay gibt es gute und sichere Strände, die sich zum Schwimmen eignen; Surfen, Segeln und Hochseeangeln bieten sich außerdem an. Taucher können sich an den schönen Korallen der klaren Gewässer am York Beach und am Lumley Beach erfreuen. Der Golfklub ist ausgezeichnet. Fußball und Basketball, Tauchen, Schwimmen, Gymnastik und Leichtathletik sind im Siaka-Stadion und -Sportzentrum in Freetown möglich. Im Stadion werden außerdem Fußball-Ligaspiele ausgetragen.

Land & Leute

Stammesoberhäupter, Religion und Geheimgesellschaften spielen immer noch eine große Rolle im gesellschaftlichen Leben und sorgen für sozialen Zusammenhalt. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand, und die üblichen Höflichkeitsformen gelten auch hier. Kleine Geschenke der Firma oder aus dem Heimatland des Gastes werden gern angenommen. Alltagskleidung wird überall akzeptiert, und elegante Kleidung wird nur zu besonderen Anlässen erwartet. Trinkgeld: Hotels und Restaurants berechnen 10-15% für Bedienung. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Sierra Leone ist eines der ärmsten Länder der Welt und auf westliche Entwicklungshilfe angewiesen. Etwa zwei Drittel der Erwerbspersonen sind in der Landwirtschaft tätig, die in erster Linie Kaffee, Kakao, Ingwer und Maniok produziert. Die Fischerei ist ebenfalls von großer Bedeutung. Stützpfeiler der Wirtschaft und größter Devisenbringer ist jedoch der Bergbau – Rutil (Titanerz) steht dabei an erster Stelle (44% der Exporteinnahmen), Diamanten und Gold sind ebenfalls von großer Bedeutung. Die verstärkte Nutzung von Wasserkraft und Solarenergie ist geplant. Arbeitslosigkeit und Inflation sind hoch. Sierra Leone ist Mitglied der African Development Bank (ADB) und der Economic Community of West African States (ECOWAS). Die wichtigsten Handelspartner sind die USA, Großbritannien, Deutschland und die Niederlande.

Geschäftsverkehr

Englisch ist in Geschäftskreisen am gebräuchlichsten. Terminvereinbarung und Visitenkarten sind üblich, Pünktlichkeit wird erwartet. September bis Juni sind die besten Monate für Geschäftsreisen. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-12.00/12.30 und 14.00-16.30/17.00 Uhr.

Kontaktadresse

Sierra Leone Chamber of Commerce, Industry and Agriculture (Industrie-, Handels- und Landwirtschaftskammer), Lamina Sankoh Street, Freetown. Tel: (022) 22 63 05. Fax: (022) 22 80 05. E-Mail: cocs@sierratel.sl ; Internet: www.cocsl.bizhosting.com .

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Klima

Klima

Ganzjährig tropisch und schwül, die beste Reisezeit ist zwischen November und April. Meeresbrisen sorgen in der Küstenregion für willkommene Abkühlung. Von Dezember bis Januar weht der trockene und staubige Harmattan-Wind von der Sahara her.

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