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Kontaktadressen

Lage

Ostafrika.

Offizieller Staatsname

Vereinigte Republik Tansania.

Landesvorwahl

255.

Tanzania Tourist Board

IPS Building, 3rd Floor, Azikiwe Street, TZ-Dar es Salaam
Postanschrift: PO Box 2485, TZ-Dar es Salaam
Tel: (022) 211 12 44, 213 61 05. Fax: (022) 211 64 20.
E-Mail: md@ttb.ud.or.tz
Internet: www.tanzania-web.com

Botschaft der Vereinigten Republik Tansania

Eschenallee 11, D-14050 Berlin
Tel: (030) 303 08 00. Fax: (0228) 30 30 80 20.
E-Mail: info@tanzania-gov.de oder visa@tanzania-gov.de
Internet: www.tanzania-gov.de
Mo-Fr 09.00-16.30 Uhr; (auch für Österreich und die Schweiz zuständig).
Honorarkonsulat mit Visumerteilung in Hamburg (Tel: (040) 250 79 36).

Ständige Vertretung der Vereinigten Republik Tansania

47 Avenue Blanc, CH-1201 Genève
Tel: (022) 731 89 20. Fax: (022) 732 82 55.
E-Mail: mission.tanzania@itu.ch
Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr.
Anmerkung: Die Ständige Vertretung Tansanias bei den UN bietet u. a. begrenzt Hilfe bei Konsularangelegenheiten, zuständig ist ansonsten die Botschaft in Berlin (s.o.).

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Umoja House, Mirambo Street/Garden Ave., 2nd Floor, TZ-Dar es Salaam
Postanschrift: PO Box 9541, TZ-Dar es Salaam
Tel: (022) 211 74 09/-15. Fax: (022) 211 29 44.
E-Mail: german.emb.dar@raha.com
Internet: www.german-embassy-daressalam.de
Honorarkonsulat in Sansibar.

Honorargeneralkonsulat der Republik Österreich

Msasani Peninsula, Plot 1684/2 Slipway Road, TZ-Dar es Salaam
Postanschrift: PO Box 105526, TZ-Dar es Salaam
Tel: (022) 260 14 92. Fax: (022) 260 15 03.
E-Mail: austrianconsulate@raha.com
Das Honorargeneralkonsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der österreichischen Botschaft in Nairobi (s. Kenia).

Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft

Kinondoni Road, Plot 79, TZ-Dar es Salaam
Postanschrift: PO Box 2454, TZ-Dar es Salaam
Tel: (022) 266 60 08/09. Fax: (022) 266 67 36.
E-Mail: vertretung@dar.rep.admin.ch

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Allgemeines

Fläche

945.087 qkm.

Bevölkerungszahl

35.922.454 (2003).

Bevölkerungsdichte

38 pro qkm.

Hauptstadt

Dodoma. Einwohner: 164.500 (2003).
Der Regierungssitz befindet sich noch in Dar es Salaam (Einwohner 2003: 2.489.800), der ehemaligen Hauptstadt.

Geographie

Tansania liegt am Indischen Ozean und grenzt im Norden an Kenia und Uganda, im Westen an Burundi, Ruanda und Demokratische Republik Kongo und im Süden an Sambia, Malawi und Mosambik. Das tansanische Festland besteht aus der 16-64 km breiten Küstenebene mit üppiger tropischer Vegetation, der 213-1067 m hoch gelegenen Masai-Savanne im Norden und dem Hochplateau im Süden, das sich bis nach Sambia und zum Nyassa-See erstreckt. Savanne und Buschland bedecken den Großteil des Landes, Halbwüsten und fruchtbare Küstenebenen machen die verbleibende Landschaft aus. Die Binnengewässer umfassen eine Fläche von über 53.000 qkm, den größten Anteil haben die Seen des Rift Valleys, dem ostafrikanischen Grabenbruch. Die Inseln Sansibar und Pemba, ca. 45 km vor der Nordostküste, gehören zum Hoheitsgebiet.

Staatsform

Föderative Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1964. Verfassung von 1977, letzte Änderung 2000. Einkammerparlament mit 232 auf fünf Jahre gewählten Mitgliedern. Staatsoberhaupt: Benjamin William Mkapa, seit 1995. Regierungschef: Frederick Sumaye, seit 1995. Das Staatsoberhaupt wird alle fünf Jahre direkt gewählt. Unabhängig seit 1964 (Inkrafttreten der Union), ehemaliges britisches Protektorat.

Sprache

Kisuaheli und Englisch. Bantu, nilo-hamitische und khoisanische Sprachen werden ebenfalls gesprochen.

Religion

Moslems (35%, 97% auf Sansibar), Katholiken (33%), Protestanten (13%), Anhänger von Naturreligionen und hinduistische Minderheit.

Ortszeit

MEZ + 2 (UTC + 3).

Netzspannung

240 V, 50 Hz. Adapter empfohlen.

Post- und Fernmeldewesen

 

Telefon

Selbstwählferndienst. Telefonzellen sind in Postämtern und größeren Städten vorhanden. In einigen ländlichen Gebieten müssen Anrufe ins Ausland bei der Vermittlung angemeldet werden.

Landesvorwahl

255.

Mobiltelefon

GSM 900 und GSM 1800. Netzbetreiber sind Tritel (Internet: www.tritel.co.tz ), Vodacom Tanzania und Zanzibar Telecom. Der Sende-/Empfangsbereich fur Mobilfunk beschränkt sich auf die Umgebung der größeren Städte.

Internet/E-Mail

Internetanbieter sind Africa Online (Internet: www.africaonline.co.tz ), Raha (Internet: www.raha.com ) und TZ Online (Internet: www.tzonline.com ). In den Großstädten gibt es viele Internetcafés, auch in ländlichen Gebieten wird zunehmend Internetzugang angeboten.

Telegramme

Können im Postamt aufgegeben werden.

Post

Luftpost nach Europa ist ca. fünf Tage unterwegs.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.

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Reisepaß/Visum

Reisepaß/Visum

Land Visa Reisepass
Deutschland Ja Ja
Österreich Ja Ja
Schweiz Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muß bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein. Der deutsche Kinderausweis wird anerkannt.

Visum

(a) Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsangehörige folgender Länder für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten:
Hongkong (China), Kenia, Macau (China) und Uganda.
(b) Staatsbürger folgender Länder erhalten bei Einreise einen Visitors Pass für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten:
Antigua & Barbuda, Bahamas, Barbados, Belize, Botswana, Inhaber britischer Reisepässe, Brunei, Dominica, Fidschi, Grenada, Guyana, Irland, Island, Jamaika, Kiribati, Lesotho, Malawi, Malaysia, Malediven, Mauritius, Malta, Nauru, Neuseeland, Papua-Neuguinea, Ruanda, Rumänien, St. Kitts & Nevis, St. Lucia, St. Vincent & die Grenadinen, Salomonen, Sambia, Samoa, Seychellen, Simbabwe, Singapur, Swasiland, Tonga, Trinidad & Tobago, Tuvalu, Vanuatu und Zypern.

Hinweis

Staatsangehörige einiger Länder können bei der Einreise ein Visum beantragen, darunter: Bundesrepublik Deutschland, Österreich und die Schweiz. Nähere Auskünfte erteilen die zuständigen Botschaften und Konsulate.

Visaarten

Einmaliges Einreisevisum.

Visagebühren


Deutschland, Österreich, Schweiz

Je nach Nationalität unterschiedlich. 30 € für deutsche, österreichische, die meisten EU-Staatsbürger sowie Schweizer.
Visagebühren bei der Einreise am Flughafen
Deutsche: 10 US$
Österreicher: 20 US$
Schweizer: 20 US$

Gültigkeitsdauer

Maximal 3 Monate ab Einreisedatum.

Antragstellung

Honorarkonsulat oder Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).

Unterlagen

(a) Antragsformular. (b) 2 neuere Paßfotos. (c) Gültiger Reisepaß. (d) Gebühr. (e) Buchungsbestätigung für Rückflugticket.
Bei postalischer Antragstellung sollte ein adressierter Rückumschlag (Einschreiben und/oder Eilsendung) beigefügt werden. Für ausländische Schecks wird zusätzlich eine Bearbeitungsgebühr verlangt. Internationale Coupon-Response-Scheine werden nicht angenommen. (f) Geschäftsreisende: Brief aus dem der Geschäftskontakt und der Zweck der Reise hervorgeht.

Anmerkung

(a) Die vollständigen Unterlagen sollten ca. 3-4 Wochen vor der geplanten Einreise eingereicht werden. (b) Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Bearbeitungszeit

2-3 Wochen.

Aufenthaltsgenehmigung

Anfragen an die Botschaft (s. Adressen).

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Geld

Währung

1 Tansanischer Schilling = 100 Cents. Währungskürzel: TS, TZS (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 10.000, 5000, 1000, 500 und 200 TS; Münzen in den Nennbeträgen 200, 100, 50, 20, 10, 5 und 1 TS sowie 100, 50, 20, 10 und 5 Cents.

Geldwechsel

Umtausch von Bargeld – vorzugsweise US-Dollars – bei jeder Zweigstelle der National Bank of Commerce und allen autorisierten Wechselstuben. Umtauschquittungen sollten bis zur Ausreise aufbewahrt werden.

Kreditkarten

Diners Club, MasterCard und Eurocard werden nur in größeren Hotels akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Reiseschecks in US-Dollar werden empfohlen. Sie können bei jeder Zweigstelle der National Bank of Commerce und allen autorisierten Wechselstuben eingelöst werden.

Wechselkurse

TS TS TS TS TS
Dez. '02 Apr. '03 Sept. '03 Jan. '04 Apr. '04
1 € 978,83 1118,43 1205,05 1364,64 1328,09
1 CHF 664,60 747,45 769,86 854,82 851,95
1 US$ 979,00 1036,31 1046,00 1066,00 1105,50

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbegrenzt. Deklarationspflicht. Ausfuhr von Fremdwährungen in der Höhe des bei der Einreise deklarierten Betrags.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 08.30-12.30 Uhr, teilweise auch bis 16.00 Uhr, Sa 08.30-13.00 Uhr.

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Duty Free

Duty Free

Folgende Artikel können zollfrei nach Tansania eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;
1 l alkoholische Getränke;
250 ml Parfüm.

Ein- und Ausfuhrbeschränkungen

(a) Alkohol- und Tabakwaren dürfen nur von Personen über 16 Jahren eingeführt werden. (b) Für Video- und Filmgeräte, Radios, Tonbänder und Musikinstrumente muß u. U. eine Kaution hinterlegt werden. (c) Die Einfuhr von Schußwaffen ist nur mit Sondergenehmigung möglich. (d) Wer einheimische Kunstgegenstände kauft, sollte die Quittung aufbewahren und bei der Ausreise dem Zollbeamten vorlegen.

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Gesetzliche Feiertage

Gesetzliche Feiertage

1. Jan. 2004 Neujahr. 12. Jan. Sansibar-Revolutionstag. 2. Febr. Eid al-Haji (Opferfest). 9. April Karfreitag. 12. April Ostermontag. 26. April Tag der Union. 1. Mai Tag der Arbeit. 2. Mai Mouloud (Geburtstag des Propheten). 7. Juli Saba Saba (Gewerbetag). 8. Aug. Nane Nane (Bauerntag). 14. - 16. Nov. Eid al-Fitr (Ende des Ramadan). 9. Dez. Unabhängigkeitstag. 25./26. Dez. Weihnachten.

1. Jan. 2005
Neujahr. 12. Jan. Sansibar-Revolutionstag. 26. April Tag der Union. 1. Mai Tag der Arbeit. 7. Juli Saba Saba (Gewerbetag). 8. Aug. Nane Nane (Bauerntag). 3. - 5. Nov. Eid al-Fitr (Ende des Ramadan). 9. Dez. Unabhängigkeitstag. 25./26. Dez. Weihnachten.

Anmerkung

Die oben angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, essen Muslime nicht während des Tages, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch der normale Geschäftsablauf gestört werden kann. Viele Restaurants sind tagsüber geschlossen, und der Genuß von Alkohol und Zigaretten kann begrenzt werden. Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Haji, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

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Gesundheit

Gesundheit

Krankheit Vorsorge Impfbescheinigung
Gelbfieber Ja 1
Cholera 2 2
Typhus & Polio 3 -
Malaria 4 -
Essen & Trinken 5 -

[1]

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus Infektionsgebieten kommen und über ein Jahr alt sind. Alle Länder und Regionen der endemischen Zonen werden von der tansanischen Regierung weiterhin als Infektionsgebiete betrachtet.

[2]

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3]

Ein Impfschutz gegen Typhus wird empfohlen.

[4]

Malariaschutz ganzjährig in allen Landesteilen unter 1800 m. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll hochgradig gegen Chloroquin und Sulfadoxin/Pyrimethamin resistent sein.

[5]

Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Hepatitis A und E sind weitverbreitet, und Hepatitis B ist hochendemisch. Ein Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen.
Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können vorkommen.
Pest kommt in der Tanga-Region vor.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor.
Die Schlafkrankheit kommt vor.
HIV/Aids ist weitverbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Gesundheitsvorsorge

Es gibt ca. 2000 Krankenhäuser und Kliniken, einige Kirchenmissionen haben medizinische Versorgungsstationen. Außerdem gibt es Privatärzte, Krankenhäuser und Gesundheitszentren. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.

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Reiseverkehr - International

Sicherheitshinweis

Das Auswärtige Amt in Berlin empfiehlt, auf nicht unbedingt notwendige Reisen nach Tansania zu verzichten. Aktuelle Informationen zur Sicherheitslage im Land sind bei den Auswärtigen Ämtern und Botschaften erhältlich.

Flugzeug

Tansanias nationale Fluggesellschaft heißt Air Tanzania (TC) (Internet: www.airtanzania.com ). Swiss (LX) fliegt Dar es Salaam regelmäßig an. Weitere Fluggesellschaften, die Tansania anfliegen, sind British Airways, Gulf Air, KLM, Emirates, South African Airways, Ethiopian Airways und Air India.

Durchschnittliche Flugzeiten

Zürich – Dar es Salaam: 9 Std. 50; London – Dar es Salaam: 11 Std. 15.

Internationaler Flughafen

Dar es Salaam International Airport (DAR) liegt 15 km südwestlich der Stadt. Bank/Wechselstube (24 Std. geöffnet), Post, Duty-free-Shops, Tourist-Information, Hotel-Reservierungsschalter, Mietwagenschalter, Bars, Restaurants. Busse und Taxis ins Stadtzentrum (Fahrzeit 25-30 Min.).
Kilimanjaro International Airport (JRO) und Zanzibar Airport (ZNZ). Geschäfte, Postamt, Bar und Restaurant. Busse und Taxis fahren von Kilimanjaro nach Arusha.

Flughafengebühren

20 US$ für alle Abflüge von Sansibar. Transitpassagiere und Kinder unter zwei Jahren sind davon ausgenommen.

Schiff

Passagier- und Frachtlinien laufen Dar es Salaam an. Die MS Sepideh verkehrt zwischen Tansania und Mombasa (Kenia). Auf dem Tanganjika-See werden Fährverbindungen nach Bujumbura (Burundi), Kongo (Dem. Rep) und Mpulungu (Sambia) angeboten. Auf dem Victoria-See gibt es Verbindungen nach Kenia und Uganda.

Bahn

Züge der Tanzania-Zambia Railway Authority (Tazara) fahren zweimal wöchentlich von Dar es Salaam nach Kapiri Mposhi (Sambia), an der Grenze steigt man um. Der Zug hat einen Speisewagen. Von Kigoma und Mwanza kann man per Schiff die Reise nach Burundi, Ruanda und Uganda fortsetzen. Züge sind meist überfüllt, aber Bahnbeamte helfen bei der Suche nach einem Sitzplatz. Sein Gepäck sollte man in Sichtweite behalten.

Bus/Pkw

Gute geteerte Straßen verbinden Tansania, Sambia und Kenia. Die befestigte Great North Road führt von Lusaka (Sambia) direkt nach Dar es Salaam. Die Straßenverbindungen zwischen Tansania, Ruanda und Mosambik sind äußerst schlecht.

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Reiseverkehr - National

Flugzeug

Air Tanzania (TC) und zahlreiche private Fluggesellschaften fliegen regelmäßig alle größeren Städte an. Die Flüge sind in der Regel zuverlässig, trotzdem sollte man sich vor Abflug in einem Büro der Fluggesellschaft nach eventuellen Flugplanänderungen erkundigen. Alle Nationalparks haben Landepisten. Kleinflugzeuge zweier Chartergesellschaften fliegen die Landepisten der Städte und im Busch an.

Flughafengebühren

2000 TS für Abflüge von Sansibar zu allen Zielen in Tansania.

Schiff

Ein Schnellboot verkehrt täglich in beide Richtungen zwischen Dar es Salaam und Sansibar (Fahrzeit 60-90 Min.). Auf derselben Strecke verkehren das Tragflächenboot Sea Express und die Katamaranfähre Flying Horse. es gibte auch eine Verbindung von Sansibar nach Pemba. Dampfer verkehren auf dem Tanganjika- und dem Victoria-See. Es gibt drei Klassen, die 1. Klasse ist bequem und selten überfüllt. Die Dampfer des Victoria-Sees verbinden Bukoba, Mwanza und Musoma; die Fahrpläne werden nicht immer eingehalten.

Bahn

Züge der Tanzania Railways Corporation (TRC) verkehren auf den wichtigsten Strecken. TRC fährt täglich von Dar es Salaam nach Mwanza und Kigoma; Speisewagen vorhanden. Tazara fährt zur sambischen Grenze. Weitere Auskünfte erteilen die Tanzania Railways Corporation, PO Box 468, Dar es Salaam. Tel: (22) 211 05 99. Fax: (22) 211 65 25.

Bus/Pkw

Ein gutes, wetterfestes Straßennetz verbindet alle größeren Städte. Nebenstraßen sind oft in schlechtem Zustand und in der Regenzeit (April - Mai) nur mit Fahrzeugen mit Allradantrieb befahrbar. Nachtfahrten sollten vermieden werden, da man auf wilde Tiere, Rinder und Ziegen auf der Straße stoßen kann. Ersatzteile sind schwer erhältlich, Benzinengpässe kommen vor. Linksverkehr. Busse verbinden fast alle Ortschaften und sind recht preiswert, jedoch eher unzuverlässig. Besonders während der Regenzeit werden Fahrpläne nicht immer eingehalten, und Ausfälle sind häufig. Mietwagen: Fahrzeuge ohne Chauffeur sind teuer und selten, empfehlenswert sind Fahrzeuge mit Chauffeur. Unterlagen: Internationaler Führerschein empfohlen, unter Vorlage des eigenen Führerscheins stellt die Polizei eine befristete Fahrerlaubnis aus.

Stadtverkehr

In Dar es Salaam gibt es Busse und Minibusse; es gelten Einheitsfahrpreise. Die Busse sind oft überfüllt und unzuverlässig. In Dar es Salaam stehen Taxis vor den Hotels zur Verfügung. Sie haben festgelegte Tarife für Fahrten innerhalb der Stadt. In anderen Städten sollten die Tarife im voraus vereinbart werden. Es sollten nur offizielle Taxis benutzt werden. Taxifahrer erwarten 10% Trinkgeld.

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Unterkunft

Hotels

Hotels aller Klassen stehen zur Verfügung. Preiswertere Hotels sind zweckmäßig, jedoch weniger komfortabel, und häufig ausgebucht. Preise sind i. allg. recht hoch. Zwei Personen können sich meist ein Einzelzimmer teilen; dies ist jedoch nicht in Hotels der höheren Preisklassen möglich.

Lodges

Lodges stehen in allen Nationalparks zur Verfügung. Buchung über das Tanzania Tourist Board (s. Adressen).

Guest Houses

Einheimische Bars bieten zum Teil auch preiswerte Unterkünfte an, allerdings sollte man mit Betrunkenen rechnen, das Zimmer mit einem Reisegefährten teilen und Wertgegenstände im Auge behalten. Vorausbuchung nicht möglich. Dem jeweiligen Standard entsprechend sind Guest Houses in den Städten oft teuer.

Camping

Campingplätze gibt es in den folgenden Parks: Arusha-Nationalpark (vier), Tarangire-Nationalpark (zwei), Manyara-See-Nationalpark (zwei), Ngorongoro Conservation Unit (zwei), Serengeti-Nationalpark (sieben), Kilimanjaro-Nationalpark (einen), Mikumi-Nationalpark (zwei) und Ruaha-Nationalpark (zwei). Einige bieten Waschgelegenheiten, Toiletten, Hütten und Feuerholz; in anderen ist die Ausstattung teilweise recht einfach. Bereits vor der Ankunft sollte man eine Erlaubnis zum Betreten sowie zum Fotografieren und Filmen beantragen und sich über Preise und Campbenutzungsordnung informieren. Schriftliche Buchungen an: Tanzania National Parks, PO Box 3134, Arusha. Tel: (027) 250 34 71, 250 19 30. Fax: (027) 254 82 16. (E-Mail: tanapa@yako.habari.co.tz )

Jugendherbergen

Manyara-See-Nationalpark (hauptsächlich für Schul- und Lehrgruppen), Serengeti-Nationalpark, YMCA-Hostels in Moshi und Dar es Salaam sowie das YWCA-Hostel (für Frauen und auch Paare) in Dar es Salaam.

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Urlaubsorte & Ausflüge

Dar es Salaam

-

Die Hafenstadt und ehemalige Hauptstadt Dar es Salaam ist idealer Ausgangspunkt für jeden Urlaubsaufenthalt in Tansania. Vom Flughafen sind der Kilimanjaro, Dodoma (die neue Hauptstadt) und Sansibar leicht erreichbar. Man kann Wildtiere aller Art beobachten, angeln und eine Reihe von Wassersportarten ausüben. Die Strände laden zum Schwimmen und Sonnenbaden ein. Die geschäftige Metropole hat einige Sehenswürdigkeiten: Das Nationalmuseum, das Observatorium und die Universität von Dar es Salaam sowie das Dorfmuseum mit Beispielen traditioneller Architektur und traditionellen Kunstgewerbes.

Die Küste

-

Im Fischerdorf Msasani, ca. 8 km von der Hauptstadt entfernt, kann man Gräber aus dem 17. Jahrhundert besichtigen. Im südlich gelegenen Kilwa Kisiwani gibt es arabische und portugiesische Ruinen zu erforschen.
In der Umgebung von Dar es Salaam liegen zahlreiche Strände, besonders empfehlenswert sind Kunduchi, Mjimwena und Mbwa Maji. Das Fischerdorf Kunduchi liegt ca. 24 km nördlich der Hauptstadt. Ganz in der Nähe befinden sich Ruinen persischer Moscheen und Grabstätten. Das Bahari- und das Kunduchi Beach-Hotel liegen ca. 3 km von der Insel Mbudya entfernt. Die unbewohnte Insel gehört zu einem geschützten Korallenriff und ist ideal zum Tauchen, Schnorcheln und Angeln. Das African Vacation Village auf der Halbinsel in der Nähe von Kunduchi ist eine weitere unabhängige Hotelanlage. Die Insel Sinda (14 km vor Dar es Salaam) bietet ideale Bedingungen zum Schnorcheln und Muschelsammeln.
72 km nördlich von Dar es Salaam liegt Bagamoyo. Die kleine Stadt liegt in der Nähe von Sansibar in einer wunderschönen Bucht mit herrlichen Stränden. Die Moschee und die arabischen Grabstätten gehen auf das 18. und 19. Jahrhundert zurück. 5 km südlich liegt das Dorf Kaole, dessen nahegelegene Moschee und Säulen 800 Jahre alt sein sollen. Die zweitgrößte Hafenstadt des Landes, Tanga, ist idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zur Usambara-Bergkette und nach Moshi am Fuße des Kilimanjaro.

Sansibar und Mafia-Insel

-

Die Insel Sansibar ist nur 20 Flugminuten von Dar es Salaam entfernt. Die Stadt Sansibar beherbergt einige eindrucksvolle Bauwerke - die Altstadt Stone-Town wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Häuser der Altstadt sind aus glitzernden Korallenblöcken erbaut und zeichnen sich durch zahlreiche Balkone aus. Das ehemalige Haus des britischen Forschungsreisenden Dr. Livingstone ist einen Besuch wert. Die Anglikanische Kathedrale wurde auf den Überresten des alten Sklavenmarkts errichtet. Vor dem Palast des Sultans und dem Beit-el-Ajaib (Haus der Wunder) am Hafen gleiten heute noch malerische Dhaus vorbei. Inmitten tropischer Vegetation und duftender Gewürzplantagen stößt man auf Paläste, Festungen, Aquädukte und Badehäuser.

Anmerkung

Auf Sansibar sollte man die islamischen Sitten und Gebräuche beachten. Weitere Informationen unter Welt des Islam (s. Anhang).
Die Insel Mafia kann in ca. 40 Flugminuten von Dar es Salaam erreicht werden. Hier gibt es eine einzigartige Unterwasserwelt. Die Mafia Island Lodge ist bei Sportanglern aus aller Welt beliebt. Motorboote und Ausrüstungen kann man mieten.

Kilimanjaro

-

Der mit 5895 m höchste Berg Afrikas zieht Bergsteiger aus aller Welt an. Alle Aufstiege müssen von einem Führer begleitet werden. Gipfelstürmer sollten ca. drei Tage einplanen und warme Kleidung mitnehmen. Es gibt drei Rasthütten in verschiedenen Höhen, in der letzten sollte man sich genügend Zeit zur Akklimatisierung lassen. Näheres unter Sport.

Die Nationalparks

-

Die 11 Nationalparks Tansanias bedecken eine Fläche von 33.660 qkm. Zusätzlich gibt es die einmalige Ngorongoro Conservation Area, ein Schutzgebiet, in dem die Masai weiterhin ihre Rinder hüten, sowie zehn weitere Wildreservate.
Der weltbekannte Serengeti-Nationalpark umfaßt eine Fläche von 14.763 qkm. Im artenreichsten Tierschutzgebiet Tansanias findet man u. a. Gnus, Gazellen, Zebras, Elefanten, Löwen und unzählige Vogelarten. Jedes Jahr kann man die eindrucksvolle Nord-Süd-Wanderung der riesigen Herden auf der Suche nach Weideland beobachten. Beste Besuchszeit: November bis Mai.
Ngorongoro Conservation Area: Dieses Schutzgebiet erstreckt sich zwischen dem Natron-See im Nordosten, dem Enaysi-See im Süden und dem Manyara-See im Osten. Im Schutzgebiet liegt auch der aktive Vulkan Ol Doinyo Lengai (Gottesberg), der 1983 letztmals ausbrach. Das Herzstück des Parks ist der 610 m tiefe Ngorongoro-Krater, der mit seinen 20 km Durchmesser und einer Gesamtfläche von 311 qkm ein Zehntel des Schutzgebietes ausmacht. Der Krater bietet einer unvorstellbar artenreichen Tierwelt Schutz und Lebensraum. U. a. sind hier Zebras, Gnus, Gazellen, Elefanten, Nashörner, Leoparden, Löwen, Giraffen und Büffel beheimatet. Der sodahaltige Magadi-See am Kratergrund lockt zahlreiche Vögel, insbesondere Flamingos, an.
Manyara-See-Nationalpark: Das Rift Valley bildet den beeindruckenden Hintergrund einer Region mit Wäldern, Savannen, Sümpfen und dem sodahaltigen See. Der Park ist vor allem die Heimat großer Elefantenherden; aber auch Büffel, Paviane, Nashörner, Impalas, Löwen, Giraffen, Leoparden, Zebras, andere Herdentiere und verschiedene Affenarten sind hier anzutreffen. In Manyara gibt es auch zahlreiche Vogelarten.
Der Arusha-Nationalpark liegt im Ngurdoto-Krater, der zu einem vor ca. 250.000 Jahren erloschenen Vulkan gehört. Von besonderen Aussichtspunkten kann man Büffel, Nashörner, Elefanten, Giraffen und Warzenschweine beobachten.
Mikumi-Nationalpark: Dieses Reservat umfaßt 1300 qkm. Hier kann man Löwen, Zebras, Flußpferde, Leoparden, Geparden, Giraffen, Impalas, Gnus und Warzenschweine in freier Wildbahn sehen. Ein beliebtes Besucherziel ist der Kikaboga Hippo Pool, die Badestelle der Flußpferde. Obwohl Dezember bis März die beste Besuchszeit ist, sind Ausflüge ganzjährig möglich.
Ruaha-Nationalpark: Eines der weltweit größten Elefantenschutzgebiete (ca. 118 km von Iringa entfernt) liegt in den südlichen Hochländern an einer wetterfesten Straße. Man kann auch zahlreiche Antilopenarten beobachten. Die Landschaft der Ruaha-Schlucht ist unvergeßlich. Flug- und Buslinien verbinden Iringa mit Dar es Salaam und anderen Städten. Beste Besuchszeit: Juli bis November.
Tarangire-Nationalpark: Dieser Park ist knapp 130 km von Arusha entfernt und liegt 8 km abseits der Straße, die vom Kap der Guten Hoffnung nach Kairo führt. Der Artenreichtum dieses Parks wird nur noch durch die Serengeti übertroffen.
Gombe-Nationalpark: In dem an den Ufern des Tanganjika-Sees in der Nähe von Kigoma gelegenen Schutzgebiet leben ca. 200 Schimpansen. Seit ca. 30 Jahren wird hier das Verhalten der Schimpansen erforscht und aufgezeichnet.
Selous-Game Reserve: Das Selous-Wildreservat im Süden des Landes ist Heimat einer der größten Elefantenherden der Erde. Löwen, Nilpferde, Krokodile und andere Tiere sind ebenfalls in großer Zahl vertreten. 1982 wurde das Reservat von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Man kann Wandersafaris und Flußfahrten mit Führern unternehmen.
Weitere Nationalparks in Tansania sind Katavi, Kilimanjaro, Mahale Mountains, Rubondo und Udzungura Mountains. Ferner gibt es die Meeres- und Wasserschutzgebiete Kilwa Reserve, Tanga Coral Gardens, Rufigi Delta und Latham Island Reserve.

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Sozialprofil

Essen & Trinken

Fast alle Hotels bieten einheimische Spezialitäten aus Mais, Bohnen, Maismehl, Fisch und Fleisch an. In den großen Hotels werden auch europäische Gerichte angeboten. Meeresfrüchte wie Hummer, Krabben, Krevetten, Thunfisch und Hai stehen ebenso auf der Speisekarte wie tropische Früchte aller Art. Tischbedienung ist üblich. Getränke: Kaffee und Tee sind hervorragend. Alkoholkonsum ist gestattet, und das einheimische Bier ist besonders schmackhaft. Spezialitäten sind Konyagi (einheimischer Gin) und Afrikoko, ein Likör mit Schokolade und Kokosnuß. Der süße Dodoma-Wein ist in Rot und Rosé erhältlich. In den Bars wird am Tresen bedient.

Nachtleben

In Dar es Salaam gibt es vier Nachtklubs und ein Kabarett. Kinos sind klimatisiert, ein Autokino ist auch vorhanden. In der Oyster Bay befindet sich das Little Theatre.

Einkaufstips

Trommeln, alte Messing- und Kupfergegenstände, Schmuckwaren und Holschnitzereien. Auf »Souvenirs« wie Jagdtrophäen, Tierfelle, Elfenbein u. ä. sollte man verzichten, da diese unter das Artenschutzabkommen fallen und nicht in die Bundesrepublik, die Schweiz oder nach Österreich eingeführt werden dürfen. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.30-12.00 und 14.00-18.00 Uhr, Sa 08.30-12.30. Einige Geschäfte sind auch sonntags geöffnet.

Sport

In vielen Sportklubs, ob privat oder in Hotels, muß man vorübergehend Mitglied werden. In zahlreichen Urlaubsorten gibt es Tennis- und Basketballplätze. Bergsteigen: Bergtouren auf den Kilimanjaro und andere Berge setzen Erfahrung, gute Ausrüstung mit warmer Kleidung, angemessenem Schuhwerk, Handschuhen und Kopfbedeckung voraus. Man sollte bedenken, daß selbst für niedrige Gipfel Führer und Träger notwendig sind. Zahlreiche Hotels bieten Bergtouren mit Trägern und Verpflegung an, die allerdings teuer sind. Vorausbuchung wird empfohlen. Bergsteiger können eigene Ausrüstungen mitbringen und in den Parks Träger und zusätzliche Ausrüstungen mieten (z. B. warme Schlafsäcke und Bekleidung). Wassersport: An der Küste kann man segeln, schwimmen und angeln. Die Angelsaison dauert von September bis März.

Veranstaltungskalender

Im Sukuma- (oder Bujora-) Museum, 15 km östlich von Mwanza, werden wöchentlich die traditionellen Tänze des Wasukuma-Stammes aufgeführt, u.a. der Bugobobobo (Sukuma-Schlangentanz). Während des islamischen Festes Eid al-Fitr gibt es eine Veranstaltung in Makunduchi auf Sansibar, bei der sich Männer aus dem Süden und Norden mit Palmwedeln von Bananenpalmen geißeln, gefolgt von traditionellen Liedern, die von den Frauen der Dorfgemeinschaft gesungen werden, und einer Fest- und Tanznacht. Im Juli finden in Sansibar das Mwakakongwa Festival und das Tarnasha Festival statt. Aktuelle Informationen über Veranstaltungen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

Land & Leute

Zur Begrüßung und zum Abschied gibt man sich die Hand. Eine einzelne Person wird mit Jambo begrüßt, worauf man ein Jambo erwidert. Gruppen begrüßt man mit Hamjambo und grüßt mit Hatujambo zurück. Traditionell ißt man mit der Hand, und Gastgeber freuen sich über ein Geschenk. Ein Aschenbecher ist normalerweise ein Zeichen, daß geraucht werden darf. Kinos und öffentliche Verkehrsmittel sind Nichtraucherzonen. Vor allem auf Sansibar, wo 95 % der Bevölkerung muslimisch sind, sollte auf zurückhaltende Kleidung geachtet werden. Fotografieren: Es ist strikt verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughäfen, Brücken etc.) zu fotografieren. Mitunter wird eine geringe Geldsumme erwartet. Grundsätzlich immer um Erlaubnis fragen, bevor man jemanden fotografiert. Trinkgeld ist nicht üblich, obwohl Kellner und Träger oft ein kleines Entgelt erwarten.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

80% der Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft tätig, in der sowohl Nahrungsmittel für den Eigenbedarf als auch Exportprodukte wie Baumwolle, Kaffee, Tee, Sisal, Tabak, Gewürznelken und Cashewnüsse angebaut werden. Niedrige Preise haben die Exporteinkünfte trotz erhöhter Produktion konstant gehalten. Im Bergbau werden in geringem Umfang Diamanten, Gold und Edelsteine gefördert. Zuckerraffinerien, Brauereien, Textilien- und Zigarettenfabriken sind die wichtigsten Bereiche der nicht sehr umfangreichen Industrie. Großbritannien ist das wichtigste Bezugsgebiet. Hauptexportländer sind die Bundesrepublik Deutschland, Indien und Taiwan (China). Im Gegenzug für finanzielle Unterstützung durch den Internationalen Währungsfonds verpflichtete sich die tansanische Regierung zu zahlreichen Sparmaßnahmen. Tourismus ist mittlerweile eine der wichtigsten Wirtschaftssparten des Landes. Tansanias hohe Auslandsschulden bestehen allerdings weiterhin und das Land ist auf westliche Wirtschaftshilfe angewiesen. Tansania ist u.a. Mitglied der African Development Bank (ADB) und der Ostafrikanischen Gemeinschaft EAC. Haupthandelspartner sind Großbritannien, Japan, Deutschland, Kenia und Kongo (Brazzaville).

Geschäftsverkehr

Einheimische Geschäftsleute erwarten die üblichen Höflichkeitsformen. Auf äußere Erscheinung wird großen Wert gelegt; Sakko und Krawatte oder Safarianzug bzw. Kleid, Kostüm oder Hosenanzug sind angemessen. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.00-16.30 Uhr, Sa 08.00-13.00 Uhr. Behörden: Mo-Fr 07.30-15.30.

Kontaktadresse

Tanzania Chamber of Commerce, Industry and Agriculture (Industrie-, Landwirtschafts- und Handelskammer), PO Box 9713, Dar es Salaam. Tel: (022) 211 94 36/37. Fax: (022) 211 94 37. (E-Mail: tccia.hq@cats-net.com , Internet: www.tccia.co.tz ).

Konferenzen/Tagungen

Weitere Informationen von Arusha International Conference Centre (AICC), PO Box 3081, Arusha. Tel: (027) 250 80 08, 250 25 93. Fax: (027) 250 66 30. (E-Mail: aicc@habari.co.tz ; Internet: www.aicc.co.tz )

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Klima

Klima

Tropisches Klima, an der Küste heiß und feucht, Regenzeit von März bis Mai. Äußerst trocken in der Hochebene; im nordwestlichen Hochland herrscht kühles und gemäßigtes Klima mit Regenzeiten von November bis Dezember und Februar bis Mai.

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