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Kontaktadressen

Lage

Ostafrika.

Offizieller Staatsname

Republik Uganda.

Landesvorwahl

256.

Ministry of Tourism, Trade & Industry

Plot 1, Parliament Avenue, PO Box 4241, UG-Kampala

Uganda Tourist Board

Postanschrift: Postfach7211, UG-Kampala
Tel: (041) 34 21 96/7. Fax: (041) 34 21 88.
E-Mail: utb@starcom.co.ug
Internet: www.visituganda.com

Botschaft der Republik Uganda

Heinrich-Heine-Strasse 18, D-10179 Berlin
Tel: (030) 24 04 75 56. Fax: (030) 24 02 75 57.
E-Mail: ugembassy@yahoo.de
Mo-Do 09.00-13.00 Uhr und 14.00-16.00 Uhr, Fr 09.00-14.00 Uhr.

Honorarkonsulat der Republik Uganda

(ohne Visumerteilung)
Franz-Joseph-Straße 38, D-80801 München
Tel: (089) 33 15 44. Fax: (089) 34 68 66.
E-Mail: mail@uganda.de
Internet: www.uganda.de
Mo-Do 09.00-13.00 Uhr oder nach telefonischer Absprache.
Honorarkonsulate ohne Visumerteilung in Hamburg und Katzenelnbogen.

Generalhonorarkonsulat der Republik Uganda

(ohne Visumerteilung)
Forchheimergasse 5, A-1230 Wien
Tel: (01) 863 11 40. Fax: (01) 863 11 43.
E-Mail: consulategeneral@uganda.at
Internet: www.uganda.at
Mo-Do 09.00-12.00 und 13.00-16.00 Uhr, Fr 09.00-12.00 Uhr; (telefonische Voranmeldung).

Botschaft der Republik Uganda

(mit Visumerteilung)
Rue Antoine Carteret 6/Bis, CH-1202 Genf
Tel: (022) 339 88 10. Fax: (022) 340 35 25.
E-Mail: mission.uganda@ties.itu.int

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

15 Philip Road, Kololo, UG-Kampala
Postanschrift: Postfach 7016, UG-Kampala
Tel: (041) 50 11 11. Fax: (041) 50 11 15.
E-Mail: germemb@africaonline.co.ug

Konsulat der Republik Österreich

Plot 3 Portal Avenue, Crusader House, UG-Kampala
Postanschrift: Postfach 7457, UG-Kampala
Tel: (041) 23 51 03 oder 23 51 79. Fax: (041) 23 51 60.
E-Mail: austcon@infocom.co.ug

Konsulat der Schweizerischen Eidgenossenschaft

c/o ROKO Technical Services, Roko Town Centre, Nasser Lane, Plot 1-27, UG-Kampala
Postanschrift: PO Box 172, UG-Kampala
Tel: (041) 34 71 30/32 oder 34 72 82. Fax: (041) 34 71 31.
E-Mail: swissconsulateug@roko.co.ug

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Allgemeines

Fläche

241.139 qkm.

Bevölkerungszahl

25.632.794 (2003).

Bevölkerungsdichte

106,3 pro qkm.

Hauptstadt

Kampala. Einwohner: 1.244.000 (2003).

Geographie

Uganda grenzt im Norden an den Sudan, im Osten an Kenia, im Südosten an den Victoria-See, im Süden an Tansania und Ruanda sowie im Westen an der demokratischen Republik Kongo. Die Hauptstadt Kampala liegt am Ufer des Victoria-Sees, dessen wichtigster Abfluß der Weiße Nil ist, der durch einen Großteil des Landes fließt. Tropische Wälder, die terrassenartigen Hügel von Kigezi und die Teeplantagen an den Hängen der schneebedeckten Ruwenzori Mountains prägen das Landschaftsbild. Die unfruchtbare Karamoja-Ebene liegt an der sudanesischen Grenze, die üppig-grüne Region Buganda weist die höchste Bevölkerungsdichte auf.

Staatsform

Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1967. Neue Verfassung von 1995. Parlament mit 276 Mitgliedern, von denen 214 gewählt und 62 vom Präsidenten ernannt werden. Staatsoberhaupt: Yoweri Kaguta Museveni, seit 1986 (1996 im Amt bestätigt). Regierungschef: Apolo Nsibambi, seit 1999. Unabhängig seit 1962 (ehemaliges britisches Protektorat).

Sprache

Amtssprachen sind Englisch und Kisuaheli; daneben zahlreiche Bantusprachen wie Buganda, Banyoro, west- und ostnilotische Sprachen.

Religion

66% Christen, 5% Muslime und Anhänger von Naturreligionen.

Ortszeit

MEZ + 2 (UTC +3).

Netzspannung

240 V, 50 Hz. Adapter empfohlen.

Post- und Fernmeldewesen

 

Telefon

Selbstwählferndienst von und zu größeren Städten.

Landesvorwahl

256.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber sind Clovergem Celtel (Internet: www.msi-cellular.com ), MTN Uganda (Internet: www.mtn.co.ug ) und Uganda Telecom Ltd (Internet: www.utl.co.ug ). Empfangs-/Sendebereich in allen größeren Städten.

Faxdienste

Stehen im Postal & Telecommunications Office, 35 Kampala Road, Kampala, sowie in den Hauptpostämtern in Jinja und Mbale zwischen 08.00-16.00 Uhr zur Verfügung. Einige Hotels verfügen ebenfalls über Fax.

Internet/E-Mail

Hauptanbieter sind InfoCom (Internet: www.imul.com ) und MTN Uganda. Internetcafés findet man in Kampala.

Post

Luftpostsendungen nach Europa sind drei Tage bis mehrere Wochen unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.30-12.30 und 14.00-16.30 Uhr.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.

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Reisepaß/Visum

Reisepaß/Visum

Land Visa Reisepass
Deutschland Ja Ja
Österreich Ja Ja
Schweiz Ja Ja
Andere EU-Länder Ja/1 Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muß bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Der deutsche Kinderausweis wird nur anerkannt, wenn das Lichtbild mit einem Rastergerät befestigt wurde.

Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsangehörige folgender Länder für Aufenthalte von bis zu 6 Monaten:
(a) [1] Irland, Malta und Zypern (Staatsangehörige aller anderen EU-Länder benötigen ein Visum);
(b) Angola, Antigua & Barbuda, Bahamas, Barbados, Belize, Burundi, Eritrea, Fidschi, Gambia, Grenada, Jamaika, Kenia, Komoren, Lesotho, Madagaskar, Malawi, Mauritius, Ruanda, St. Vincent & die Grenadinen, Salomonen, Sambia, Seychellen, Sierra Leone, Simbabwe, Singapur, Swasiland, Tansania, Tonga und Vanuatu.

Visaarten

Besuchervisum, Transitvisum, Studentenvisum.

Visagebühren


Deutschland
Besuchervisum: 38 € (einmalige Einreise, Aufenthalt bis zu 3 Monaten); 90 € (mehrfache Einreise, Aufenthalt bis zu 6 Monaten); 170 € (mehrfache Einreise, Aufenthalt bis zu 1 Jahr). Transitvisum: 23 € (24 Std. Aufenthalt). Bei Expreßausstellung wird ein Zuschlag von 50 € zur jeweiligen Visagebühr berechnet.

Gültigkeitsdauer

Unterschiedlich je nach Visaart.

Antragstellung

Zuständige konsularische Vertretung (s. Adressen).

Unterlagen

(a) Gültiger Reisepaß. (b) Antragsformular. (c) 1 Paßfoto. (d) Gebühr (Scheck oder Banküberweisung). (e) Flugbestätigung (Rück-/Weiterflugtickets). (f) Geschäftsvisum: Einladung der Firma in Uganda und Begleitschreiben der eigenen Firma.
Der postalischen Antragstellung sollten ein frankierter und adressierter Rückumschlag (Einschreiben) und der Zahlungsbeleg über die Visumgebühren beigelegt werden.

Bearbeitungszeit

4-7 Tage. Expreßausstellung am selben Tag.

Aufenthaltsgenehmigung

Anfragen an die zuständige konsularische Vertretung (s. Adressen).

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Geld

Währung

1 Uganda-Shilling. Währungskürzel: USh, UGS (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 20.000, 10.000, 5000 und 1000 USh, Münzen im Wert von 500, 200, 100 und 50 USh.

Geldwechsel

Ausländische Währungen können bei der Central Bank, bei Handelsbanken oder in Wechselstuben gewechselt werden.

Kreditkarten

Visa und teilweise auch MasterCard und Eurocard werden akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Sollten in US-Dollar ausgestellt sein.

Wechselkurse

USh USh USh USh USh
Dez. '02 Apr. '03 Sept. '03 Jan. '04 Apr. '04
1 € 1824,89 2099,25 2276,24 2500,13 2315,90
1 CHF 1239,02 1404,36 1470,18 1567,37 1490,23
1 US$ 1825,00 1952,65 1984,00 1953,00 1927,75

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbegrenzt, Deklarationspflicht. Das Deklarationsformular muß aufbewahrt werden. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist auf den bei der Einreise deklarierten Betrag begrenzt.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr, Sa 09.00-12.00 Uhr.

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Duty Free

Duty Free

Folgende Artikel können zollfrei nach Uganda eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 225 g Tabak;
1 Flasche Spirituosen oder Wein;
568 ml Parfüm.

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Gesetzliche Feiertage

Gesetzliche Feiertage

1. Jan. 2004 Neujahr. 26. Jan. Tag der Befreiung. 2. Febr. Eid al-Adha (Opferfest). 8. März Internationaler Frauentag. 9. April Karfreitag. 12. April Ostermontag. 1. Mai Tag der Arbeit. 3. Juni Märtyrertag. 9. Juni Heldengedenktag. 9. Okt. Unabhängigkeitstag. 14. - 16. Nov. Eid al-Fitr (Ende des Ramadan). 25./26.Dez. Weihnachten.

1. Jan. 2005 Neujahr. 21. Jan. Eid al-Adha (Opferfest). 26. Jan. Tag der Befreiung. 8. März Internationaler Frauentag. 25. März Karfreitag. 28. März Ostermontag. 1. Mai Tag der Arbeit. 3. Juni Märtyrertag. 9. Juni Heldengedenktag. 9. Okt. Unabhängigkeitstag. 3. - 5. Nov. Eid al-Fitr (Ende des Ramadan). 25./26.Dez. Weihnachten.

Anmerkung

Die oben angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, essen Muslime nicht während des Tages, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch der normale Geschäftsablauf gestört werden kann. Viele Restaurants sind tagsüber geschlossen, und der Genuß von Alkohol und Zigaretten kann begrenzt werden. Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

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Gesundheit

Gesundheit

Krankheit Vorsorge Impfbescheinigung
Gelbfieber Ja 1
Cholera 2 2
Typhus & Polio Ja -
Malaria 3 -
Essen & Trinken 4 -

[1]

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind und aus Endemiegebieten einreisen.

[2]

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3]

Malariaschutz gegen die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum ist ganzjährig in allen Landesteilen erforderlich, auch in den größeren Städten. Chloroquinresistenz wurde gemeldet.

[4]

Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Hepatitis A und E sind weit verbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können vorkommen.
Zeckenbißfieber kommt vor. Bei Zeckenbefall im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.
Die Schlafkrankheit kommt v.a. vom nördlichen Viktoriasee bis nördlich des Kyogasees und im Grenzgebiet nördlich des Edwardsees vor.
Die Pest tritt vereinzelt in den Distrikten Arua im Norden und Nebbi im Westen auf, es besteht jedoch ein geringes Infektionsrisiko.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
HIV/Aids ist weitverbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Gesundheitsvorsorge

Die Mitnahme einer Reiseapotheke wird empfohlen, man sollte sich vor der Einreise bei der Botschaft erkundigen, ob die Einfuhr gebührenpflichtig ist. Nur in den größeren Städten gibt es angemessene medizinische Versorgung. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung mit Notrückführung wird dringend empfohlen.

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Reiseverkehr - International

Sicherheitshinweis

Bei Reisen in den Norden (Distrikte Adjumani, Gulu, Kitgum, Pader, Apac und Lira, sowie Kotido und Moroto) und Westen (Distrikt Bundibugyo) bestehen erhebliche Sicherheitsrisiken. Weitere Informationen sind von den Botschaften oder Auswärtigen Ämtern erhältlich.

Flugzeug

Ugandas größte nationale Fluggesellschaft, Uganda Airlines (QU), hat ihre Flugdienste eingestellt. British Airways, South African Airways Egyptair und Emirates fliegen Uganda an.

Durchschnittliche Flugzeiten

Frankfurt – Kampala: 9 Std. 40 (reine Flugzeit, Zwischenaufenthalt in Brüssel); Wien – Kampala: 11 Std. 25 (reine Flugzeit, Zwischenaufenthalt in Brüssel); London – Kampala: 8 Std; Zürich – Kampala: 9 Std. 40 (reine Flugzeit, Zwischenaufenthalt in Brüssel).

Internationaler Flughafen

Entebbe (EBB) liegt 35 km südwestlich von Kampala (Fahrzeit 40 Min.). Bank, Wechselstube, Post, Apotheke, Duty-free-Shop, Mietwagen- und Hotelreservierungsschalter, Tourist-Information, Bars, Restaurants. Busverbindungen zur Stadt. Taxis vorhanden.

Anmerkung

Alle in Uganda gekauften Flugtickets müssen in harter Währung bezahlt werden. Die Flughafengebühren betragen 20 US$, sind jedoch meist im Ticketpreis enthalten.

Bahn

Derzeit keine Passagierverbindungen. Kenyan Railways bietet Verbindungen (oft Nachtzüge) zwischen Nairobi und Kampala.

Bus/Pkw

Straßen führen in alle Nachbarstaaten, die Grenzen sind jedoch nicht immer geöffnet. Die Verbindungsstraßen nach Kenia sind gut. Reisende sollten sich auf jeden Fall vor Überquerung der Grenze nach Ruanda über die aktuelle Sicherheitslage informieren. Von einer Grenzüberquerung in die Demokratische Republik Kongo wird dringend gewarnt. Bus: Linien- und Ausflugsbusse fahren von Nairobi (Kenia) nach Uganda.

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Reiseverkehr - National

Flugzeug

Uganda Airlines (QU) fliegt von Entebbe aus alle größeren Städte einschließlich Arua und Kasese an. Auch Charterflüge sind möglich.

Schiff

Ein Dampfschiff verbindet Entebbe und die Ssesse-Inseln.

Bus/Pkw

Linksverkehr. Der Zustand der Straßen ist unterschiedlich. Die Hauptstadt Kampala ist Verkehrsknotenpunkt; im Norden nur wenige Straßen. Polizeikontrollen können vorkommen. Busse fahren in fast alle Regionen, sind jedoch nicht gerade für ihre Pünktlichkeit bekannt und oft überfüllt. Regelmäßige Verbindungen gibt es zwischen Entebbe und Kampala (Fahrzeit 1 Std.) und von und zum Flughafen. Außerdem gibt es Minibusse, die sogenannten Matutas, die in die meisten Teile des Landes fahren und ein schnelles und bequemes, wenn auch etwas überfülltes Transportmittel darstellen. Taxis sind durch schwarzweiße Streifen gekennzeichnet und meist deutlich teurer als Matutas. Unterlagen: Internationaler Führerschein.

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Unterkunft

Unterkunft

In den größeren Städten gibt es mehrere einfache Hotels mit zweckmäßiger Ausstattung. Die Bettenkapazität soll erhöht werden. Einige der großen Nationalparks bieten ebenfalls Unterkünfte (s. Urlaubsorte und Ausflüge). Weitere Auskünfte erteilt das Uganda Tourist Board (s. Adressen) oder die Hotels and Catering Association of Uganda, c/o Hotel Diplomat, PO Box 21985, Kampala. Tel: (041) 26 76 25. Fax: (041) 26 76 55. (Internet: www.uganda.co.ug/hcau.htm )

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Urlaubsorte & Ausflüge

Urlaubsorte & Ausflüge

-

Anmerkung

Im überwiegenden Teil des Landes ist die Sicherheitslage derzeit grundsätzlich stabil. Fahrten in den Norden Ugandas, vor allem in die Distrikte Gulu, Kitgum und teilweise auch Kotido und Moroto, in den Westen, hier insbesondere in die Distrikte Bundibugyo, Kasese und Kabarole, sowie in das südwestliche Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo und zu Ruanda sollten allerdings vermieden werden. Aktuelle Informationen zur Sicherheitslage in nachstehend aufgeführten Gebieten sollten unbedingt vor Antritt der Reise bei der Botschaft oder dem Auswärtigen Amt eingeholt werden.

Kampala: In der Hauptstadt befinden sich das interessante Uganda Museum sowie Moscheen und Paläste des alten Königreichs Buganda. Zahlreiche Geschäfte, Straßenmärkte und lebhafter Verkehr zeichnen die Innenstadt aus. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen die Kabaka Tombs auf dem Kasubi Hill, die Gräber der Könige der Buganda. Die Kibuli-Moschee, die katholische Rubaga-Kathedrale, die anglikanische Namirebe-Kathedrale und der riesige Sikh-Tempel sind ebenfalls besuchenswert.
Der internationale Flughafen in Entebbe in der Nähe von Kampala ist für viele Ausgangspunkt einer Ugandareise. Die Stadt hat einen Botanischen Garten und einen Badestrand am See (Bilharziosegefahr).
Von Kasese bieten sich Ausflüge in die Ruwenzori Mountains und zu den Edward- und George-Kraterseen an.

Fort Portal ist ideal für Fahrten zu den Thermalquellen von Bundibugyo und zum Tororo-Tierschutzgebiet.
Ein Abenteuer ist die Gorillabeobachtung im Gebiet des Mount Muhavura und des Mount Mgahinga. Kisoro ist Ausgangspunkt der Bergtouren in das Habitat des größten Menschenaffens der Welt. In der Nähe gibt es sieben Seen mit guten Fischgründen.

Mbale liegt in einer fruchtbaren Ebene. Dieser Ort in der Nähe des Mount Elgon ist bei Bergwanderern und Bergsteigern gleichermaßen beliebt.

Nationalparks: Die größten sind Kabalega, Ruwenzori und Kidepo. Kabalega und Ruwenzori bieten gute Unterkunftsmöglichkeiten; der Ruwenzori-Nationalpark (auch Queen-Elizabeth-Nationalpark genannt) gilt als einer der großartigsten afrikanischen Parks überhaupt. Im East National Park in der Nähe von Kampala gibt es Lodges, Banda (Hütten) und Campingplätze.

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Sozialprofil

Essen & Trinken

In und um Kampala gibt es zahlreiche Restaurants. Alle staatlichen Hotels bieten einheimische und internationale Gerichte an. Spezialitäten sind Matooke (Bananenbrei), Hirsebrot, Maniok, Süßkartoffeln, Huhn- und Rindfleischeintöpfe sowie Meeresfrüchte. Getränke: Nationalgetränk ist Waragi, ein Bananen-Gin.

Einkaufstips

Schmuck, Holzschnitzereien, Korbwaren, Tee, Kaffee und Keramik. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-13.00.

Sport

Bergwandern ist speziell auf dem Mount Elgon (bei Mbale) zu empfehlen. Wandern im Ruwenzori-Gebiet ist derzeit wegen Rebellenaktivitäten behördlich verboten. Die zahlreichen Gewässer im Landesinneren, besonders die sieben Seen bei Kisoro, bieten gute Fischgründe. Mit Ausnahme des Nagubo-Sees in den Kigezi-Hügeln wird wegen Bilharziosegefahr vom Schwimmen abgeraten. Es gibt einen 18-Loch-Golfplatz in Kampala sowie kleinere Plätze in allen größeren Städten.

Land & Leute

Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Zwanglose Kleidung ist meist angebracht. Das Fotografieren militärischer Einrichtungen ist verboten. Trinkgeld: Kellner und Taxifahrer erhalten 10% Trinkgeld.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Ugandas wichtigster Wirtschaftssektor ist die Landwirtschaft, die zur Hälfte der gesamten Wirtschaftsleistung beiträgt und über 80% der Erwerbstätigen beschäftigt. Viehzucht und eine Reihe von Grundnahrungsmitteln decken den Eigenbedarf. Neben Kaffee als Hauptexportgut werden Tee, Kakao, Tabak und Zuckerrüben angebaut.
Der industrielle Sektor stellt Textilien, Zement, Düngemittel, Metallwaren und eine Vielzahl von Haushaltsartikeln her. Der einst bedeutende Kohleabbau wurde noch nicht wieder intensiviert, obwohl die ugandische Regierung im Jahr 1999 entsprechende Pläne ankündigte. Derzeit werden Kalkstein und Kobalt abgebaut. Darüber hinaus sind Zinn-, Wolfram-, Beryllium- und Tantalvorkommen bekannt. Während der 1990er Jahre konnte die Wirtschaft Ugandas ein kontinuierliches Wachstum verzeichnen; am meisten hatte sie unter der enormen Schuldenlast zu leiden. Seit 1995 wurden Uganda mehrmals Teilbeträge seiner Auslandsverschuldung vom Internationalen Währungsfonds und der Weltbank erlassen. Im Gegenzug mußte sich die Regierung zu verschiedenen Reformen verpflichten, wie zum Beispiel zur Beseitigung der Preiskontrollen und Handelsbeschränkungen sowie zu einer Kürzung der öffentlichen Ausgaben. Uganda ist Mitglied der Afrikanischen Entwicklungsbank und des COMESA (Common Market for Eastern and Southern Africa). Haupthandelspartner sind Kenia, Großbritannien, die USA, Japan, die Vereinigten Arabischen Emirate und Indien.

Geschäftsverkehr

In Geschäftskreisen wird Englisch gesprochen. Termine sollten im voraus vereinbart werden. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-12.45 und 14.00-17.00 Uhr.

Kontaktadressen

Handelsabteilung der Ständigen Vertretung von Uganda, Rue Antoine Carteret 6, CH-1202 Genf. Tel: (022) 339 88 10. Fax: (022) 340 70 30.
Uganda Investment Authority, PO Box 7418, Kampala. Tel: (041) 25 15 62/65. Fax: (041) 34 29 03. (E-Mail: info@ugandainvest.com ; Internet: www.ugandainvest.com )

Konferenzen/Tagungen

Informationen vom Uganda International Conference Centre, PO Box 7057, Kampala. Tel: (041) 23 59 04. Fax: (041) 25 91 30. (E-Mail: nileh@imul.com )

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Klima

Klima

Aufgrund der Höhenlage (über 1200 m) sind die Temperaturen in einigen Landesteilen trotz der Nähe zum Äquator verhältnismäßig niedrig. Heftige Regenfälle zwischen März und Mai sowie Oktober und November.

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