Hotline - Rückruf kostenlos

Kontaktadressen

Lage

Vorderasien.

Offizieller Staatsname

Republik Aserbaidschan.

Olympia-Reisen

Siegburger Straße 49, D-53229 Bonn
Tel: (0228) 40 00 30. Fax: (0228) 46 69 32.
E-Mail: info@olympia-reisen.com
Internet: www.olympia-reisen.com
Mo-Fr 08.00-18.00 Uhr.

Ministry of Foreign Affairs

Shykhalia Gurbanov Street 4, AZ-370009 Baku
Tel: (012) 92 68 56, 92 34 01. Fax: (012) 98 84 80.
E-Mail: bkat1@msa.gov.az

Botschaft der Republik Aserbaidschan

Axel-Springer-Straße 54, D-10117 Berlin
Tel: (030) 219 16 13. Fax: (030) 21 91 61 52. Konsularabt.: Tel: (030) 20 64 80 63.
E-Mail: azerbembgermany@aol.com
Internet: www.botschaft-aserbaidschan.de
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.30-18.00 Uhr. Konsularabt.: Di und Do 09.00-12.30 und 14.30-18.00 Uhr; (auch für die Schweiz zuständig).

Botschaft der Republik Aserbaidschan

Hügelgasse 2, A-1130 Wien
Tel: (01) 403 13 22. Fax: (01) 403 13 23.
E-Mail: office@azembvienna.at
Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr. 9.30-12.30 Uhr.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Ul. Mamedalieva 15, AZ-370005 Baku
Postanschrift: PO Box N. 28 und N. 29, AZ-370000 Baku-Zentrum
Tel: (012) 98 78 19. Fax: (012) 98 54 19.
E-Mail: post@bakudiplo.org
Internet: www.botschaftbaku.de
Die diplomatische Vertretung Österreichs erfolgt durch die Botschaft in Moskau (s. Russische Föderation), zuständig für die Erteilung von Touristenvisa im Rahmen des Schengen Abkommens ist die Französische Botschaft in Baku in Aserbaidschan. Die diplomatische Vertretung der Schweiz erfolgt durch die Botschaft in Tiflis (s. Georgien).

Landesvorwahl

944.

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Allgemeines

Fläche

86.600 qkm.

Bevölkerungszahl

7.830.764 (2003).

Bevölkerungsdichte

90,4 pro qkm.

Hauptstadt

Baku. Einwohner: 1.235.400 (2003).

Geographie

Aserbaidschan liegt an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien. Es grenzt an die Russische Föderation, Georgien, Armenien und den Iran. Die Republik Armenien teilt Aserbaidschan in zwei unterschiedlich große Hälften, der kleinere Teil liegt im Westen im Kleinen Kaukasus, der größere erstreckt sich im Osten vom Großen Kaukausus bis zu den Steppen der Muganskaja Ravnina und dem Kaspischen Meer. Die höchsten Erhebungen sind der Schachdag (4243 m) und der Bazar-Dyuzi (4480 m).

Staatsform

Präsidialrepublik seit 1995. Verfassung von 1995. Parlament mit 125 Mitgliedern. Staatsoberhaupt: Präsident Ilham Alijew, seit 2003. Regierungschef: Artur Rasisade, seit 1996. Zum Territorium gehören das autonome Gebiet Nagorny-Karabach und die autonome Republik Nachitschewan, die eine eigene Legislative und Exekutive besitzen. Seit 1991 unabhängiger Teilstaat der GUS.

Sprache

Amtssprache ist Aserbaidschanisch. Russisch wird ebenfalls gesprochen.

Religion

90% Muslime (davon 65% Sunniten und 35% Schiiten); christliche Minderheiten.

Netzspannung

220 V, 50 Hz.

Ortszeit

MEZ + 3 (UTC + 4).

Post- und Fernmeldewesen

 

Landesvorwahl

944. Internationale Direktdurchwahl nach Aserbaidschan. Von Baku aus ist eine internationale Direktdurchwahl ins Ausland möglich, von anderen Landesteilen müssen internationale Anrufe durch die Vermittlung getätigt werden.

Mobiltelefon

Dualbandgeräte sind erforderlich. Empfangsbereich: Baku und größere Städte. Örtliche Mobilnetzanbieter sind Azercell (Internet: www.azercell.com ) und Bakcell (beide GSM-Netz 900). Es bestehen zahlreiche Roaming-Verträge mit internationalen Anbietern.

Internet/E-Mail

Internetzugang ist weitverbreitet. Netzanbieter umfassen AdaNet (Internet: www.azdata.net ), Azerin (Internet: www.azerin.com ), AzEuroTel (Intenet: www.azeurotel.com ) and Bakinternet (Internet: www.bakinter.net ).

Fax

Faxanschlüsse sind weitverbreitet, besonders in internationalen Hotels.

Post

Der internationale Postverkehr ist manchmal unterbrochen und es kommt zu Verzögerungen. Briefe nach Westeuropa brauchen normalerweise 10-14 Tage. Pakete sollte man per Einschreiben senden, um die Beförderung zu beschleunigen

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.

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Reisepaß/Visum

Reisepaß/Visum

Land Visa Reisepass
Deutschland Ja Ja
Österreich Ja Ja
Schweiz Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja

Anmerkung

Aufgrund kurzfristiger Änderungen ist es ratsam, sich direkt bei der Botschaft nach den aktuellen Bestimmungen zu erkundigen.

Reisepass

Allgemein erforderlich, muß während des Aufenthalts gültig sein. Der Kinderausweis muß mit einem Lichtbild versehen sein.

Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger der GUS (außer Armenien) sowie türkische Staatsbürger (Aufenthalte von bis zu 3 Monaten).

Anmerkung

(a) Staatsbürger von Ländern, in denen es keine aserbaidschanische Vertretung gibt, können das Visum direkt am Flughafen von Baku erhalten.

Hinweis

Das Visum ist nur für die Städte gültig, die im Sichtvermerk angegeben sind. Einreisende müssen sich polizeilich melden.

Visaarten

Touristenvisum (nur mit Buchungsbestätigung eines aserbaidschanischen Reisebüros); Geschäftsvisum (nur mit Genehmigung des aserbaidschanischen Außenministeriums, die vom Geschäftspartner in Baku beantragt werden muß); Privatvisum (nur mit Einladung/Original ausgestellt vom Innenministerium in Aserbaidschan); Transitvisum (gültige Einreisepapiere für das Zielland sowie ein Rück- bzw. Weiterflugticket werden benötigt).
Erfolgt die Ein- und/oder Ausreise über Moskau, so ist jeweils zusätzlich ein russisches Transitvisum erforderlich (s. Russische Föderation).

Visagebühren

Deutschland und Schweiz
Geschäfts-/ Privat-/Touristenvisum: einmalig 45 Euro; zweimalig 88 Euro
Transitvisum: einmalig 22 Euro; zweimalig 45 Euro. In der Regel gebührenfrei für Kinder unter 16 Jahren, sofern sie keinen eigenen Reisepaß haben. Bei Expreßausstellung innerhalb von 72 Std. verdoppeln sich die Visagebühren. Alle konsularischen Gebühren werden in Euro erhoben.

Österreich
Geschäfts-/ Privat-/Touristenvisum: einmalig 40 US$; zweimalig 80 US$
Transitvisum: einmalig 20 US$; zweimalig 40 US$. In der Regel gebührenfrei für Kinder unter 16 Jahren, sofern sie keinen eigenen Reisepaß haben. Bei Expreßausstellung innerhalb von 72 Std. verdoppeln sich die Visagebühren.

Antragstellung

Zuständige konsularische Vertretung (s. Adressen).

Unterlagen

(a) 2 Paßfotos. (b) Gültiger Reisepaß (Original). (c) 1 ausgefülltes Antragsformular. (d) Zahlungsbeleg der Gebühr (nur Banküberweisung). (e) Touristenvisum: Buchungsbestätigung des Reisebüros. (f) Privatvisum: Einladung aus Aserbaidschan. (g) Geschäftsvisum: Firmenschreiben und Genehmigung des aserbaidschanischen Außenministeriums.
Bei postalischer Antragstellung sollte ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beigefügt werden. Bei persönlicher Antragstellung empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung mit der Konsularabteilung.

Bearbeitungszeit

In der Regel 3-10 Werktage; 2-3 Tage für Expreßausstellung.

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Geld

Währung

1 Manat = 100 Gyapik. Währungskürzel: AM, AZM (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 50.000, 10.000, 1000, 500, 100, 50, 10 und 5 Manat. Münzen sind in den Nennbeträgen 5, 10 und 50 Gyapik im Umlauf.

Geldwechsel

US-Dollar und Euro werden fast überall angenommen und können an Flughäfen, in Wechselstuben, Hotels, einigen Restaurants und größeren Banken eingetauscht werden. Einige Hotels, Restaurants und Wechselstuben akzeptieren keine Dollar-Scheine, die vor 1992 ausgestellt wurden. Reisende sollten Banknoten in kleinen Stückelungen mit sich führen und nach Bedarf kleinere Mengen umtauschen. Schwarzmarktkurse sind nicht wesentlich günstiger als offizielle Wechselkurse.

Kreditkarten

Werden in größeren Hotels, einigen Restaurants und allen Banken in Baku akzeptiert. Bargeldzahlung wird jedoch generell vorgezogen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Werden generell nicht angenommen.

Wechselkurse

Manat Manat Manat Manat Manat
Dez. '02 Apr. '03 Sept. '03 Jan. '04 Apr. '04
1 € 4867,31 5302,73 5640,94 6311,78 6068,92
1 CHF 3298,53 3567,95 3611,59 3979,06 3880,81
1 US$ 4893,00 5010,75 4912,00 4930,50 4938,50

Devisenbestimmungen

Reisende, die ihren Wohnsitz in Aserbaidschan haben: Einfuhr der Landeswährung ist erlaubt, vorausgesetzt, die Summe wurde beim Verlassen des Landes angegeben. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt und muss bei der Einreise deklariert werden.
Reisende, die ihren Wohnsitz außerhalb von Aserbaidschan haben: Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt und muss bei der Einreise deklariert werden.
Reisende, die ihren Wohnsitz in Aserbaidschan haben: Die Ausfuhr der Landeswährung ist unbeschränkt. Deklarationspflicht. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist maximal für einen Betrag im Wert von 10.000 US$ erlaubt. Höhere Beträge müssen von der Zentralbank von Aserbaidschan genehmigt werden.
Reisende, die ihren Wohnsitz außerhalb von Aserbaidschan haben: Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist maximal in der Höhe des angegeben eingeführten Betrages erlaubt.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 09.30-17.30 Uhr.

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Duty Free

Duty Free

Folgende Artikel können zollfrei nach Aserbaidschan eingeführt werden:

1000 Zigaretten oder 1000 g andere Tabakerzeugnisse;
1,5 l Spirituosen;
2 l Wein;

Parfüm für den persönlichen Gebrauch;
Geschenke bis zu einem Wert von 10.000 US$.

Anmerkung

Bei Einreise ins Land müssen Touristen auf einem Zollformular Gegenstände für den persönlichen Gebrauch, Wertgegenstände und Fremdwährungen deklarieren. Das Formular ist bis zur Ausreise aufzuheben.

Einfuhrverbot

Waffen, Munition, Narkotika, lebende Tiere (Sondergenehmigung erforderlich), propagandistisches Material (Fotos, Schriftstücke, usw.), das sich gegen Aserbaidschan richtet, Obst und Gemüse.

Ausfuhrverbot

Waffen, Munition und Edelmetalle. Kunstgegenstände und Antiquitäten können nur mit vorheriger Erlaubnis des Kulturministeriums ausgeführt werden.

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Gesetzliche Feiertage

Gesetzliche Feiertage

1. Jan. 2004 Neujahr. 20. Jan. Tag der Märtyrer. 2. Febr. Kurban Bayram (Opferfest). 22. März Novruz Bayramy (Islamisches Neujahr). 9. Mai Tag des Sieges. 28. Mai Tag der Republik. 15. Juni Tag der Befreiung. 26. Juni Tag der Streitkräfte. 15. Okt. Unabhängigkeitstag. 12. Nov. Tag der Verfassung. 14.-16. Nov. Ramazan Bayram (Ende des Ramadan). 17. Nov. Tag der nationalen Wiedergeburt. 31. Dez. Solidaritätstag.

1. Jan. 2005 Neujahr. 20. Jan. Tag der Märtyrer. 8. März Internationaler Frauentag. 21. März Novruz Bayramy (Islamisches Neujahr). 9. Mai Tag des Sieges. 28. Mai Tag der Republik. 15. Juni Tag der Befreiung. 26. Juni Tag der Streitkräfte. 18. Okt. Unabhängigkeitstag. 12. Nov. Tag der Verfassung. 17. Nov. Tag der nationalen Wiedergeburt. 31. Dez. Solidaritätstag.

Anmerkung

Die angegebenen Daten für islamische Feiertage richten sich nach dem Mondkalender und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Ramazan Bayram vorangeht, essen Muslime nicht tagsüber, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf kommen kann. Diese Unterbrechungen können auch während des Ramazan Bayram auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Kurban Bayram, hat keine festgelegte Zeitdauer; es dauert i. allg. zwei Tage.

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Gesundheit

Gesundheit

Krankheit Vorsorge Impfbescheinigung
Gelbfieber Nein Nein
Cholera Nein Nein
Typhus & Polio Ja -
Malaria 1 -
Essen & Trinken 2 -

[1]

Malariarisiko besteht von Juni bis Oktober in einigen kleinen Gebieten in der Grenzregion im Süden sowie im Gebiet von Khachmas im Norden. Vereinzelt wurden auch Fälle in den Vororten von Baku gemeldet. Es tritt ausschließlich die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax auf.

[2]

Leitungswasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts empfiehlt es sich daher, abgefülltes Wasser zu trinken, welches im allgemeinen überall erhältlich ist. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Dosenmilch oder Milchpulver nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte sollten aus pasteurisierter bzw. abgekochter Milch hergestellt sein. Außerhalb der Städte sollte Trinkwasser vorsichtshalber abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Hepatitis B ist endemisch.
Landesweit kommen die durch Zeckenbisse verursachte Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die Borreliose vor.

Gesundheitsvorsorge

Die medizinische Versorgung ist kostenlos, und auch Touristen werden in Notfällen weitgehend unentgeltlich behandelt. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte seine Reiseapotheke ausreichend bestücken. Angesichts der Arzneimittelknappheit, veralteter Geräte und der insgesamt unzulänglichen medizinischen Versorgung wird der Abschluß einer Reisekrankenversicherung mit Notrückführung dringend empfohlen.

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Reiseverkehr - International

Sicherheitshinweis

Für den Besuch einiger Regionen ist eine Genehmigung erforderlich, die vor Abreise eingeholt werden muß. Die südwestlichen Regionen Aserbaidschans sowie die Grenzgebiete zu Armenien sollten wegen der immer wieder aufflackernder Kämpfe gemieden werden. Ein Grenzübertritt zwischen Armenien und Aserbaidschan ist nicht möglich. Die Einreise über Jalama nach Rußland ist für Nichtstaatsbürger der GUS-Staaten nicht möglich. Aktuelle Informationen zur Sicherheitslage sind bei den Auswärtigen Ämtern in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft Azerbaijan Airways (J2) bietet Verbindungen nach Ankara, London, Kiev, Dubai, Teheran, Istanbul und Tel Aviv. Lufthansa bietet Direktflüge von Frankfurt/M. nach Baku. Fluglinien, die Aserbaidschan anfliegen sind u.a. British Airways, Iran Air, Imair, SAS, Turkish Airlines, United Airlines und Aeroflot. Meistens Verbindungen nach Baku über Moskau und St. Petersburg mit Weiterflug am nächsten Tag. Die Flüge auf den Strecken Moskau – Baku bzw. St. Petersburg – Baku haben oft Verspätung oder werden storniert.

Durchschnittliche Flugzeiten

Frankfurt – Baku: 5 Std; Frankfurt – Moskau/St. Petersburg: 3 Std. 05; Wien – Moskau/St. Petersburg: 3 Std; Zürich – Moskau: 3 Std. 30; Zürich – St. Petersburg: 3 Std. 15; Moskau – Baku: 3 Std.

Internationaler Flughafen

Baku Bina (BAK) liegt ca. 30 km oder 40 Autominuten von Baku. Flughafeneinrichtungen umfassen eine Bank/Wechselstube, Gepäckaufbewahrung und Autovermietung. Es gibt Taxis und Busse ins Stadtzentrum. Taxis zur Stadt kosten 40,000 AM.

Schiff

Passagierfähren verkehren regelmäßig über das Kaspische Meer von Baku nach Krasnowodsk (Turkmenistan) und in die iranischen Hafenstädte Bandar Anzali und Bandar Nowshar. Im Winter wird der Fährverkehr manchmal wegen schlechter Wetterlage vorübergehend eingestellt.

Bahn

Es gibt Verbindungen nach Tbilisi in Georgien und nach Machatschkala (Dagestan) in der Russischen Föderation. Eine Zugstrecke von Nachitschewan (Enklave in Armenien) führt in die iranische Stadt Tabriz. Der Zugverkehr ist generell sehr langsam und es gibt Berichte über Raubüberfälle auf manchen Strecken.

Bus/Pkw

Pkw: Es gibt Strecken von Aserbaidschan in den Iran, nach Georgien und in die Russische Föderation. An den Grenzen kommt es oft zu langen Verzögerungen, so daß der öffentliche Verkehr manchmal schneller ist. Bus: Es gibt regelmäßige Busverbindungen auf den folgenden Routen: Baku-Teheran, Baku-Tbilisi und Baku-Derbent (Russische Föderation).

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Reiseverkehr - National

Bus/Pkw

Das Straßennetz umfaßt insgesamt 57.770 km. Viele Straßen befinden sich in einem schlechten Zustand; für Fahrten in die Berge empfiehlt sich Allradantrieb. Mietwagen: Avis und Hertz haben Niederlassungen in Baku. Unterlagen: Internationaler Führerschein.

Stadtverkehr

Fahrpreise für Taxis sollten generell im voraus vereinbart werden, die anfangs genannten Preise sind meistens zu hoch angesetzt. U-Bahn: Baku hat ein 28 km langes U-Bahnsystem mit zwei Linien. Die meisten Besucher benutzen jedoch Taxis oder Privatwagen. Es gibt Busse und Straßenbahnen, die von Baku in die Vororte fahren, jedoch meist überfüllt sind.

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Unterkunft

Hotels

Die meisten Hotels wurden privatisiert und verfügen über Satelliten-, Telefon- und Faxanschlüsse. Hygienestandard, Service und Verpflegung haben sich stark gebessert. Mehrere größere Hotelketten sind nun in Aserbaidschan vertreten, u.a. Hyatt Regency, Hyatt Park und Grand Hotel Europe.

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Urlaubsorte & Ausflüge

Urlaubsorte & Ausflüge

-

Aserbaidschan bietet zahlreiche interessante historische und architektonische Sehenswürdigkeiten. Dazu kommt eine sehr reizvolle Landschaft. Beliebte Urlaubsgebiete waren schon in Sowjetzeiten die Badeorte am Kaspischen Meer.

Die aserbaidschanische Hauptstadt Baku ist islamischen Ursprungs und überblickt das Kaspische Meer. Die von einer Stadtmauer umgebene Altstadt Itscheri Scheher mit ihren Teehäusern und geschäftigen engen Gassen hat ein typisch orientalisches Flair. Vom Jungfrauenturm (Kyz-Kalasy, 12. Jh.) eröffnet sich ein herrlicher Blick auf die Bucht. Nur einen Katzensprung entfernt stehen zwei alte Karawansereien mit gewölbten Dächern und weitläufigen Höfen aus dem 14. und 16. Jahrhundert. In der Dschuma-Moschee ist das Museum für Teppiche und Angewandte Kunst untergebracht, mit einer interessanten Sammlung aserbaidschanischer Teppiche, Schmuckgegenstände, Stickereien, Holzschnitzereien und Filigranarbeiten aus Metall. Das Synyk-Kalah-Minaret in der Nähe des Museums wurde 1093 errichtet und ist das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt. Nur ein paar Schritte weiter befindet sich der prächtige Palast der Schahs von Shirvan. Palast, Mausoleum und Gerichtshof können besichtigt werden. Ebenso prachtvoll sind die Gebäude, die während des Ölbooms um die Jahrhundertwende entstanden. Wahre Märchenfassaden aus Tausendundeiner Nacht im neogotischen oder Renaissance-Stil zeugen von Originalität und Exzentrizität der reichen Ölmagnate, die sie bauen ließen. Auch die Architektur der Folgezeit ist durchaus experimentierfreudig, der 1926 errichtete Bahnhof Sabuchinsky ist im Stil einer riesigen Medresse (islamische Koranschule) erbaut.

Kobustan (ca. 70 km südlich von Baku) ist ein kleines Dorf, das für seine 10.000 Jahre alten Felsenmalereien bekannt ist. Die Höhlen und Felsformationen bedecken eine Fläche von 100 qkm. Häufigste Darstellungsmotive sind Jagdszenen, rituelle Tänze, religiöse Zeremonien, Schiffe und Tiere. In viele Felsen haben römische Soldaten im 1. Jahrhundert Initialen und Kommentare zu den Bildern eingeritzt. Auf der Halbinsel Abscheron, die jenseits von Baku ins Kaspische Meer hineinragt, kann man einige Burgen aus dem 14. Jahrhundert besichtigen, die die Schahs von Shirvan als Verteidigungsposten gegen Angriffe vom Meer bauen ließen. Am besten erhalten sind die Festungen in Ramana, Nardaran und Mardkyany. Die Spitze der Halbinsel ist heute Naturschutzgebiet. In Ramana gibt es Reste alter Ölfelder, auf denen sich ab und zu zoroastrische Feueranbeter zu Tanzritualen einfinden. Zarathustra war ein iranischer Religionsstifter, der im 6. Jahrhundert v. Chr. lebte und die altiranische Religion erneuerte. Die brennbaren Gase lockten schon im 18. Jahrhundert indische Feueranbeter an, die hier den Surakhany-Tempel bauten, der bis 1918 eine wichtige Wallfahrtsstätte für parsische Pilger war (20 km nordöstlich von Baku). Einige der Pilgerbehausungen werden heute als Wachsmuseum genutzt, in dem die Rituale der Feueranbetung erklärt werden. 130 km westlich von Baku in den Ausläufern des Kaukasus liegt die alte Hauptstadt Shumaka, früher bedeutendes Handelszentrum des Landes. Im 2. Jahrhundert gegründet, zerstörten wiederholt Erdbeben (zuletzt 1902) und plündernde Armeen die antike Stadt, so daß von der einstigen Pracht wenig übrig blieb. Hauptsehenswürdigkeiten sind die Moschee, die Ruinen einer Festung (beide 10. Jh). und das Königliche Mausoleum mit seinen sieben Kuppeln. Archäologische Funde deuten darauf hin, daß Sheki (380 km westlich von Baku an der georgischen Grenze) eine der ältesten Siedlungen im Kaukasus ist. Schon vor 2500 Jahren lebten hier Menschen. Eindrucksvoll sind der mit Fresken geschmückte Sommerpalast (18. Jh.) und die alte Festung, die ein Heerführer bauen ließ, der Sheki zur Hauptstadt eines unabhängigen Khanates machte. Die Basare und Karawansereien zeugen von der einstigen Bedeutung der Stadt als Handelszentrum. Seide, für die Sheki berühmt war, wird heute noch hier hergestellt.

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Sozialprofil

Essen & Trinken

Die aserbaidschanische Küche setzt sich aus türkischen, georgischen und zentralasiatischen Elementen zusammen. Das Nationalgericht Plow kann enttäuschend (mit pampigem Reis und fettem Hammelfleisch) oder vorzüglich ausfallen (duftend und würzig mit Pinienkernen, Gemüse und Trockenobst neben dem obligatorischen Reis und Fleisch). Manche Arten Plow enthalten Hühner- anstelle von Hammelfleisch und zusätzlich Kastanien. Schaschlik vom Grill ist beliebt, darunter Lyulya kebab, gewürztes Hackfleisch vom Lamm am Spieß, das oft an Straßenständen erhältlich ist. Mahlzeiten werden oft mit einer dickflüssigen Suppe wie etwa Piti eingeleitet, einem Hammelfleischeintopf mit Kichererbsen, der in irdenen Töpfen auf kleiner Flamme im Ofen gegart und anschließend in denselben Gefäßen serviert wird. Dogva ist eine scharfe Joghurt- und Spinatsuppe mit Reis und Fleischklößchen. Stör kommt frisch und geräuchert auf den Tisch, und Kaviar kommt traditionell aus dem Kaspischen Meer. Steigende Umweltbelastung hat zu einer bedrohlichen Abnahme der Fischbestände geführt, aber Stör ist nach wie vor erhältlich – wenn auch zu hohen Preisen. Kutab-Pasteten mit Spinat- oder Kürbisfüllung, eine weitere Spezialität der Region, sind den türkischen Birekas ähnlich. Getränke: In den Tschai Khanas (Teehäusern) sitzen ausschließlich Männer und trinken gezuckerten schwarzen Tee aus winzigen Gläsern. Ausländische Frauen, die sich in diese ansonsten exklusiv männliche Atmosphäre wagen, werden nicht abgewiesen, aber zumeist intensiv gemustert. Obwohl die meisten Aserbaidschaner der Konfession nach moslemische Schiiten sind, ist Alkohol erhältlich. Wein und Weinbrand werden örtlich hergestellt, russischer Wodka ist beliebt, und importierte Spirituosen werden als Zeichen des Wohlstands geschätzt.

Nachtleben

Einige Restaurants, Nachtbars und Nachtclubs haben in Baku aufgemacht, besucht werden sie vor allem von Touristen und einheimischen Geschäftsleuten. Winston’s und Lord Nelson sind zwei beliebte Pubs.

Einkaufstips

Wer sich einen echten aserbaidschanischen Teppich als Souvenir mit nach Hause nehmen möchte, sollte in die Teppichweberei nach Nardaran fahren. Einheimische Seide, Keramikwaren und andere Kunstgewerbeartikel kann man auf dem Sharg Bazar in Baku erstehen; Handeln ist üblich. Teppiche oder andere Waren, die vor 1960 hergestellt wurden, unterliegen einer Steuer, und können nur mit einer Genehmigung des Kulturministeriums ausgeführt werden. Artikel, die in Kunstgalerien oder Souvenirläden zum Verkauf angeboten werden, haben diese Bescheinigung meist schon. Wer an Marktständen oder von Privatpersonen kauft, muß sich die Genehmigung besorgen. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 09.00-19.00 Uhr.

Sport

Sporteinrichtungen sind nicht immer auf dem neuesten Stand. Tennisplätze gibt es am Neftchiler Prospekt in Baku. Fußball, Softball und Kricket sind populär. Die Fitness Clubs des Hyatt Regency und des Hotel Europe können gegen Gebühr auch von Nicht-Gästen benutzt werden.

Land & Leute

Aserbaidschaner sind sehr freigiebig und machen gern Geschenke, vor allem in Form von Blumen, Souvenirs und kleinen Leckereien. Um soviel Freundlichkeit erwidern zu können, packt man am besten einige Kleinigkeiten ins Reisegepäck. Einheimische Frauen halten sich meist sehr im Hintergrund. Sie servieren ausländischen Gästen das Essen, werden jedoch fast nie daran teilnehmen. Sie freuen sich über einen Blumenstrauß, aber man sollte nicht versuchen, sie in lange Gespräche zu verwickeln und aus sich heraus zu locken. Weibliche Reisende werden mit ausgesuchter Höflichkeit behandelt, die für westliches Empfinden allzu oft in übertriebene Aufmerksamkeiten ausarten kann. Es ist daher ratsam, sich zurückhaltend zu kleiden und zu verhalten. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Visitenkarten werden nicht nur bei geschäftlichen Treffen, sondern in der Regel auch beim ersten persönlichen Vorstellen überreicht. Trinkgeld: Personal in Restaurants erwartet Trinkgeld, zum Teil schon im voraus. Taxifahrer erhalten ebenfalls Trinkgeld. Man sollte sich generell im voraus über die gängigen Beträge informieren.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Aserbaidschan ist eines der ärmsten Länder der ehemaligen Sowjetrepubliken. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, und nach offiziellen Angaben leben über 90% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Die politische Krise und der Abbruch der Handelsbeziehungen innerhalb der ehemaligen UdSSR führte zu einem dramatischen Produktivitätsrückgang: Zwischen 1990 und 1996 sank die Produktion durchschnittlich um 10-15% jährlich, die Inflationsrate war astronomisch. Aufgrund der stabileren politischen Lage hat sich allgemein auch die wirtschaftliche Situation seitdem gebessert. 1997 erfuhr das BIP einen Zuwachs um 5,8%, die Inflationsrate sank um 0,4%. Aserbaidschan ist immer noch überwiegend ein Agrarland, Baumwolle, Getreide, Obst und Gemüse sind die wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Die Schafzucht spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Störzucht am Kaspischen Meer wird durch wachsende Umweltprobleme bedroht. Das Land verfügt über zahlreiche Rohstoffe (Eisenerz, Schwefelkies, Bauxit, Kupfer, Zink, Kobalt und Edelmetalle) und einige Wasserkraftwerke. Die Fertigungswirtschaft umfaßt neben der Eisen- und Stahlherstellung die Bereiche Nahrungsmittelverarbeitung, Textil- und petrochemische Industrie sowie Maschinenbau (vor allem Bohrausrüstungen) und Radio- und Fernmeldetechnik. Hauptexportgüter sind Baumwolle, Öl, chemische Erzeugnisse und Nahrungsmittel. Die Wirtschaftslage Aserbaidschans hängt stark von der Entwicklung im Ölsektor ab, der für über 90 % des Exporte des Landes verantwortlich ist. Die ausländischen Investitionen stiegen 2001 nach eine dreijährigen Rückgang wieder stark an, mehr als 60 % kamen der Ölindustrie zugute. In den nächsten Jahren werden weitere Auslandsinvestitionen für mehrere Großprojekte im Bereich von Ölfeldern und Pipelines erwartet. Obwohl die Regierung in den letzten Jahren erhebliche Wirtschaftreformen durchgeführt hat, mangelt es jedoch noch an einer entschlossenen Umsetzung der neuen Gesetze. Weiterhin leidet die Wirtschaft unter der fortlaufenden Flüchtlingssituation und dem andauernden Nagorny-Karabach-Konflikt. Die wichtigsten Handelspartner Aserbaidschans sind die Russische Föderation, Iran, Türkei und Deutschland. Georgien und Hongkong sind zentrale Exportmärkte für Öl und Erdgas.

Geschäftsverkehr

Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr.

Kontaktadressen

Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
(Ost-Ausschuß der Deutschen Wirtschaft) Breite Straße 29, D-10178 Berlin
Tel: (030) 20 28 14 52. Fax: (030) 20 28 24 52.
E-Mail: ost-ausschuss@bdi-online.de
Internet: www.ostausschuss.de

Wirtschaftskammer Österreich
(Osteuropareferat)
Wiedner Hauptstraße 63, A-1045 Wien
Tel: (01) 501 05 43 22. Fax: (01) 50 10 52 55.
E-Mail: awo.gus@wko.at
Internet: www.wko.at

Interessengemeinschaft für die GUS (IG-GUS)
c/o SOFI, Stauffacherstraße 45, CH-8026 Zürich
Tel: (01) 249 30 50. Fax: (01) 249 31 33.
E-Mail: info@ig-gus.ch
Internet: www.ig-gus.ch

Industrie- und Handelskammer der Republik Aserbaidschan
Ul. Istiglaliyat 31/33, AZ-37 00 01 Baku
Tel: (012) 93 46 90. Fax: (012) 97 19 97.

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Klima

Klima

In den Ebenen herrscht warmes, trockenes Wetter vor. In Bergregionen und Niederungen kann es auch recht kühl werden. Höchste Niederschlagsmenge im Westen.

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