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Kontaktadressen

Lage

Ozeanien.

Offizieller Staatsname

Unabhängiger Staat Papua-Neuguinea.

Papua New Guinea Tourism (Europe)

Kaiserstraße 47, D-60329 Frankfurt/M.
Tel: (069) 63 40 95. Fax: (069) 631 33 32.
E-Mail: png.tourism@t-online.de
Internet: www.airniugini.com.pg
Mo-Fr 10.00-17.00 Uhr; (nur tel. Auskünfte).
Für Anfragen aus ganz Europa zuständig.

Tourism Promotion Authority

Champion Parade, NIC House, 2nd Floor, PG-Port Moresby
Postanschrift: PO Box 1291, National Capital District, PG-Port Moresby
Tel: 320 02 11. Fax: 320 02 23.
E-Mail: info@pngtourism.org.pg
Internet: www.paradiselive.org.pg

South Pacific Tourism Organisation

Level Three FNPF Plaza, 343-359 Victoria Parade, FJ-Suva, Fiji
Postanschrift: PO Box 13119, FJ-Suva, Fiji
Tel: 330 41 77. Fax: 330 19 95.
E-Mail: info@spto.org
Internet: www.spto.org

Pacific Asia Travel Organisation (PATA)

Unit B1, 28th Floor, Siam Tower, 989 Rama I Road, Pathumwan, TH-10330 Bangkok
Tel: (+66) 26 58 20 00. Fax: (+66) 26 58 2010.
E-Mail: patabkk@pata.th.com
Internet: www.pata.org

Botschaft von Papua-Neuguinea (Brüssel)

Avenue de Tervuren 430, B-1150 Bruxelles
Tel (+32) (02) 779 06 09. Fax: (+32) (02) 772 70 88.
E-Mail: kundu.brussels@skynet.be
Die Botschaft von Papua-Neuguinea in Brüssel ist auch für Visa- und Konsularangelegenheiten von Staatsbürgern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zuständig.

Konsulat der Republik Österreich

c/o H.R. Holdings Pty. Ltd., Lot 03 Section 144. Badili, National Capital District, PG-Port Moresby
Postanschrift: PO Box 633, Waigani NCD, PG-Port Moresby
Tel: 321 76 10. Fax: 321 48 63.
E-Mail: hrh@daltron.com.pg
Die Bundesrepublik Deutschland und die Schweiz unterhalten keine Vertretungen in Papua-Neuguinea, zuständig für Deutschland ist die Botschaft in Canberra (s. Australien), die Interessen der Schweiz werden vom Generalkonsulat in Sydney (s. Australien) vertreten.

Landesvorwahl

675.

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Allgemeines

Fläche

462.840 qkm.

Bevölkerungszahl

5.295.816 (2003).

Bevölkerungsdichte

11,4 pro qkm.

Hauptstadt

Port Moresby. Einwohner: 324.900 (2003).

Geographie

Papua-Neuguinea besteht aus über 600 Inseln und liegt in der Mitte einer langen Inselkette, die sich als Verlängerung des südostasiatischen Festlandes im Südpazifischen Raum erstreckt. Das Land liegt 160 km nördlich von Australien und bedeckt die östliche Hälfte von Neuguinea, der zweitgrößten nichtkontinentalen Insel der Welt. Zum Staatsgebiet gehören auch die kleineren Inseln des Bismarck-Archipels (Neu-Britannien, Neu-Irland, Manus), die D'Entrecasteaux-Inseln, die nördlichen Salomonen (Bougainville und Buka) und die drei Inseln der Louisiade-Gruppe. Die westliche Hälfte der Hauptinsel bildet die indonesische Provinz Irian Jaya. Die größeren Inseln Papua-Neuguineas sind bergig und zerklüftet und von großen, fruchtbaren Tälern durchzogen. Flüsse aus dem Hochland fließen mit starkem Gefälle in die Küstenebenen hinab. Von der Nordküste der Hauptinsel erstreckt sich eine Reihe noch tätiger Vulkane bis zur Insel Neu-Britannien. Nördlich und südlich dieser zentralen Bergkette befinden sich große Mangrovensümpfe und weitläufige Flußmündungen. Im Südosten einiger Inseln gibt es Vulkane und warme Seen. Papua-Neuguinea hat die größte Anzahl unterschiedlicher Ökosysteme im Südpazifik, darunter fünf verschiedene Arten von Flachlandregenwald, 13 Bergregenwaldarten, fünf verschiedene Palmen- und Sumpfwaldarten und drei unterschiedliche Arten von Mangrovenwald.

Staatsform

Parlamentarische Monarchie (im Commonwealth) seit 1975. Verfassung von 1975. Parlament mit 109 Mitgliedern. Staatsoberhaupt: Königin Elizabeth II., vertreten durch Generalgouverneur Sir Paulias Matane, seit 2004. Regierungschef: Sir Mekere Morauta, seit 1999. Unabhängig seit 1975 (ehemaliges UN-Treuhandgebiet unter australischer Verwaltung).

Sprache

Amtssprache ist Englisch. Melanesisches Pidgin wird als Umgangssprache am häufigsten gesprochen; daneben gibt es über 700 andere Papua-Sprachen und Sprachen der verschiedenen Minderheiten.

Religion

Christentum (91%) und Naturreligionen.

Ortszeit

MEZ + 9 (UTC + 10).

Netzspannung

240 V, 50 Hz, Adapter erforderlich. Einige Hotels haben noch 110 V.

Post- und Fernmeldewesen

 

Telefon

Selbstwählferndienst.

Landesvorwahl

675. Es gibt keine Ortsnetzkennzahlen.

Mobiltelefon

Die Inbetriebnahme eines Mobilfunknetzes durch Cellnet (GSM 900) war für März 2000 geplant.

Faxeinrichtungen

Findet man in allen größeren Firmen und Behörden.

Internet/E-Mail

Hauptanbieter: Global (Internet: www.global.net.pg ). Verbindungen können unverläßlich und langsam sein.

Telegramme

Annahmestellen gibt es in den größeren Ortschaften.

Post

Luftpostsendungen nach Europa sind etwa 7-10 Tage unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr, Sa 09.00-12.00 Uhr.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.

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Reisepaß/Visum

Reisepaß/Visum

Land Visa Reisepass
Deutschland Ja Ja
Österreich Ja Ja
Schweiz Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, sollte bei der Einreise noch mindestens 6 Monate Gültigkeit haben.

Visum

Allgemein erforderlich.

Transit

Transitreisende, die innerhalb von 24 Stunden mit dem nächsten Anschluß weiterfliegen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum. Diese Regelung gilt nicht für Staatsangehörige von Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und zahlreicher weiterer Länder. Weitere Informationen geben die zuständigen diplomatischen Vertretungen.

Visaarten

Touristen-, Geschäfts- und Transitvisum.

Anmerkung

Touristenvisa und Geschäftsvisa sind auch bei Einreise nur am Jackson's International Airport erhältlich. Diese Regelung gilt nicht für Staatsangehörige von Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und zahlreicher weiterer Länder. Weitere Informationen geben die zuständigen diplomatischen Vertretungen. Transitvisa müssen vor der Einreise beantragt werden.

Visagebühren

Touristen- und Transitvisum: 9 €. Geschäftsvisum: 225 € (mehrmalige Einreise). Für Arbeits-, Forschungs- und Studienvisa gelten andere Gebühren, Auskünfte von der Botschaft.

Gültigkeitsdauer

Touristenvisum: 60 Tage; Geschäftsvisum: mehrmalige Einreise, Gültigkeit 1 Jahr, wobei man sich hierbei jeweils maximal 60 Tage aufhalten darf.

Antragstellung

Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).

Unterlagen

(a) 1 Antragsformular (pro Reisepaß). (b) Gültiger Reisepaß (mindestens 6 Monate Gültigkeit). (c) 2 Paßfotos. (d) Buchungsbestätigung eines Reisebüros (oder der Firma bei Geschäftsreisen). (e) Geldmittel- oder Unterkunftsnachweis. (f) Der postalischen Antragstellung sollten ein frankierter und adressierter Umschlag und der Zahlungsbeleg über die Visumgebühren beigefügt werden. (g) Geschäftsvisum: Ausführliches Empfehlungsschreiben mit Angaben über den Besuchsgrund, Geschäftskontakte und den Kostenträger der Reise, Lebenslauf, Beschreibung des Projekts im Land, Jahresbericht der Muttergesellschaft. (h) Nachweis eines Rückflugtickets.
Kinder sollten ebenfalls zwei Antragsformulare ausfüllen, ob sie im Elternpaß eingetragen sind oder einen Kinderausweis besitzen. Eltern können die Formulare für ihre Kinder unterzeichnen.

Anmerkung

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Bearbeitungszeit

Mindestens 48 Std. für Touristen- und Geschäftsvisa. Anträge sollten mindestens eine Woche vor der Abreise gestellt werden. Die Ausstellung vorläufiger Aufenthaltsgenehmigungen dauert 6 Wochen oder länger.

Aufenthaltsgenehmigungen

Werden i. allg. nur berufstätigen Personen wie Forschern, Journalisten, Beratern, Filmproduzenten, deren Mitarbeitern usw. ausgestellt. Weitere Informationen von den jeweiligen Botschaften und Konsulaten.

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Geld

Währung

1 Kina = 100 Toea. Währungsküzel: K, PGK (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 50, 20, 10, 5 und 2 K; Münzen sind im Wert von 1 K sowie 50, 20, 10, 5, 2 und 1 T im Umlauf.

Kreditkarten

American Express wird am häufigsten akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Werden in den meisten Geschäften und Hotels angenommen. Reiseschecks sollten in US-Dollar, britischen Pfund oder australischen Dollar ausgestellt sein.

Wechselkurse

K K K K K
Dez. '02 Apr. '03 Sept. '03 Jan. '04 Apr. '04
1 € 3,81 3,98 3,79 4,17 3,84
1 CHF 2,59 2,64 2,44 2,66 2,51
1 US$ 3,81 3,73 3,31 3,26 3,20

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen für die Einfuhr von Landes- und Fremdwährungen.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Do 09.00-15.00 Uhr, Fr 09.00-17.00 Uhr und Sa 08.00-12.00 Uhr.

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Duty Free

Duty Free

Folgende Artikel können zollfrei nach Papua-Neuguinea eingeführt werden:
260 Zigaretten oder 250 g Zigarren oder 250 g Tabak (nur Personen über 18 J.);
1 l alkoholische Getränke (nur Personen über 18 J.);
Parfüm für den persönlichen Gebrauch;
Geschenke bis zu einem Gesamtwert von 200 K (Personen unter 18 J. bis 100 K).

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Gesetzliche Feiertage

Gesetzliche Feiertage

1. Jan. 2004 Neujahr. 9. April Karfreitag. 12. April Ostermontag. 7. Juni Geburtstag der Königin. 23. Juli Gedenktag. 16. Sept. Verfassungs- und Unabhängigkeitstag. 25./26. Dez. Weihnachten.

1. Jan. 2005
Neujahr. 25. März Karfreitag. 28. März Ostermontag. 13. Juni Geburtstag der Königin. 21. Juli Gedenktag. 16. Sept. Verfassungs- und Unabhängigkeitstag. 25./26. Dez. Weihnachten.

Anmerkung

Zusätzlich werden noch diverse regionale Feiertage begangen.

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Gesundheit

Gesundheit

Krankheit Vorsorge Impfbescheinigung
Gelbfieber Nein 1
Cholera Nein Nein
Typhus & Polio Ja -
Malaria 2 -
Essen & Trinken 3 -

[1]

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus Infektionsgebieten kommen und über ein Jahr alt sind.

[2]

Malariarisiko besteht ganzjährig landesweit unterhalb von 1800 m. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll Sulfadoxin/Pyrimethamin- und stark chloroquinresistent sein.

[3]

Wasser sollte vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist pasteurisiert, und Milchprodukte sind unbedenklich. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Hepatitis A kommt vor, Hepatitis B ist endemisch.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt ebenfalls vor.
Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht ganzjährig v.a. in ländlichen und suburbanen Gebieten, v.a. Western- und Gulf Province, Milne Bay Province.
Für Arbeits- und Daueraufenthaltserlaubnis ist ein Gesundheitszeugnis mit negativem HIV-Test erforderlich.

Gesundheitsvorsorge

Die medizinischen Einrichtungen sind sehr begrenzt. Die größten Krankenhäuser sind das Port Moresby General Hospital (Papua-Region), das Goroka Base Hospital (Hochland) und das Angau Memorial Hospital. Es gibt 16 weitere Krankenhäuser und 460 medizinische Versorgungsstationen im ganzen Land sowie Privatpraxen in den größeren Städten. Begrenzte Behandlungsmöglichkeiten stehen auch in den christlichen Missionen zur Verfügung. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen.

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Reiseverkehr - International

Sicherheitshinweis

Reisende sollten sich insbesondere in der Hauptstadt Port Moresby, der zweitgrößten Stadt Lae, im Hochland und auf Bougainville eines sehr hohen Sicherheitsrisikos bewußt sein.

Flugzeug

Papua-Neuguineas nationale Fluggesellschaft ist Air Niugini (PX) (Internet: www.airniugini.com.pg ). Es gibt keine Direktflüge aus Europa.

Airpässe

Der Visit South Pacific Pass gilt in Australien, Neuseeland und dem Südpazifik und ist auf dem Streckennetz folgender Fluggesellschaften gültig: Qantas, Air Caledonie, Air Nauru, Air Niugini, Air Pacific, Air Vanuatu, Royal Tongan Airlines, Polynesian Airlines und Solomon Airlines. Mit dem Visit South Pacific Pass können u.a. folgende Ziele angeflogen werden: Sydney, Melbourne und Brisbane (Australien), Wellington, Auckland und Christchurch (Neuseeland), Cook-Inseln, Fidschi, Nauru, Neukaledonien, Samoa, Tahiti, Tonga und Vanuatu. Der Paß gilt nur in Verbindung mit einem internationalen Flugschein. Mindestens zwei Coupons müssen vor Ankunft im Südwestpazifik gekauft werden, zusätzliche Coupons (bis maximal 8) können vor Ort gekauft werden. Innerhalb Australiens ist nur ein Stopover erlaubt, außerhalb an jedem Ort, der angeflogen wird. Die Reise muß außerhalb des Südpazifiks begonnen werden, und es ist ratsam, die Flüge im voraus zu buchen.

Durchschnittliche Flugzeit

Die reine Flugzeit von Frankfurt nach Port Moresby beträgt ca. 17 Std., die Gesamtreisezeit ist jedoch erheblich länger (rund eineinhalb Tage).

Internationaler Flughafen

Port Moresby (POM) (Jackson Field) liegt 11 km südlich der Stadt. Flughafenbus zur Stadt. Duty-free-Shop, Bank, Mietwagenschalter, Tourist-Information.

Flughafengebühren

30 K. Kinder unter 2 Jahren sowie Transitreisende, die den Flughafen nicht verlassen, sind hiervon befreit.

Schiff

Die internationalen Häfen sind Lae, Madang, Port Moresby, Wewak (Sepik), Rabaul (Neu-Britannien), Kieta (nördliche Salomonen) und Momote (Manus). Regelmäßige Passagier-/Kreuzschiffverbindungen werden von CTC, Lindblad, World Discoverer und Expedition Cruises betrieben, außerdem gibt es Verbindungen im Fracht-/Passagierverkehr.

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Reiseverkehr - National

Flugzeug

Air Niugini (PX) bietet Verbindungen zu den wichtigsten Städten, die Flugpreise sind jedoch hoch. Da das Land extrem unwegsam und gebirgig ist, ist das Flugzeug das beste Verkehrsmittel. Inlandflüge sollten zwischen November und Februar gebucht werden. Über 100 Ziele im ganzen Land werden angeflogen und über 20 größere Städte miteinander verbunden. Für im voraus gebuchte Ausflüge gibt es Ermäßigungen. Außerdem können Flugzeuge gechartert werden.

Schiff

Kreuzfahrten und Ausflugsfahrten (3-16 Tage) werden angeboten, sowohl zu anderen Orten an der Küste als auch zu den Inseln. Die Reederei Lutheran Shipping bietet Fracht-/Passagierverbindungen (einschl. Passagierkabinen und Mahlzeiten) zwischen Madang und Lae an. Im Programm der Melanesian Tourist Services sind Expeditionsfahrten von Alotau nach Madang mit Zwischenstation auf den Trobriand-Inseln sowie von Madang nach Timbunke über den Fluß Sepik. In einigen Landesteilen stellen die Flüsse die Hauptverkehrsadern für die einheimische Bevölkerung dar, das wichtigste Transportmittel ist der Einbaum. In diesen Gegenden kann man kleine Motorboote mieten oder auf Frachtschiffen Passagen buchen. Kreuzfahrten werden vor allem auf dem Sepik angeboten (s. Urlaubsorte & Ausflüge).

Bus/Pkw

Linksverkehr. Der Straßenbau im Landesinneren schreitet nur langsam voran. Das bisherige Straßennetz umfaßt 19,736 km und verbindet die Städte an der Nordküste (Madang und Lae) mit den größeren Orten im Hochland. Bus: Begrenzte Busliniennetze in Port Moresby und abgelegeneren Regionen. Touristenzentren haben normalerweise keine öffentlichen Verkehrsmittel. Im Hochland verkehrt ein Bus zwischen Goroka und Lae bzw. Mount Hagen, und Busse des Lomutoba Travel Service verbinden Lae mit Goroka. Man kann auch Busse chartern. Taxis gibt es in den regionalen Hauptstädten. Mietwagen sind in den größeren Städten bei den bekannten Firmen erhältlich. Unterlagen: Nationaler Führerschein bei Aufenthalten von bis zu drei Monaten.

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Unterkunft

In ganz Papua-Neuguinea gibt es angemessene und komfortable Unterkünfte, die Preise liegen etwas über dem Durchschnitt für den Raum Australien/Ozeanien.

Hotels

Hotels von internationalem Standard befinden sich in Port Moresby, Lae, Madang und fast allen größeren Städten. Die meisten Motels bieten gute und preisgünstige Übernachtungsmöglichkeiten.

Lodges

In den Hochländern und am Fluß Sepik kann man in Lodges übernachten, die nur per Boot oder mit dem Flugzeug erreichbar sind. Sie sind normalerweise einstöckig und aus natürlichen Materialien der Region gebaut.

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Urlaubsorte & Ausflüge

Port Moresby

-

Die Hauptstadt Port Moresby liegt am Hafen Fairfax. Hier befinden sich das Nationalparlament und das Nationalmuseum, der Botanische Garten und die katholische Kirche (im Haus-Tambaran-Stil). Es gibt viele Sportmöglichkeiten (u. a. Tauchen, Windsurfen, Segeln, Wasserski, Golf, Tennis und Squash).
Auch die Umgebung der Hauptstadt bietet eine Fülle von Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören die Kokoda- und die Sogeri-Straße: Die 40 km lange Kokoda-Straße nimmt ihren Anfang in Port Moresby, und die Sogeri-Straße führt durch zahlreiche Gummibaumplantagen zu vielen atemberaubenden Aussichtspunkten.
Village Arts liegt in der Nähe des Flughafens in Six Mile und ist eine staatliche Kunstgewerbehandlung, die die beste Artefaktausstellung des Landes bietet.
Andere Sehenswürdigkeiten in der Nähe von Port Moresby sind der Wairiata-Nationalpark, die Moitaka-Krokodilfarm, die Loloata-Insel und das Seepark-Ozeanarium.

Lae und die Provinz Morobe

-

Lae ist die zweitgrößte Stadt in Papua-Neuguinea, ein wichtiges Wirtschaftszentrum und ein Seehafen. Der Botanische Garten gehört zu den schönsten des Landes. Der Berg Lunaman bietet einen guten Ausblick über den Huon-Golf und das Markham-Tal.
Unweit von Lae liegt Wau, ein früheres Goldbergbauzentrum. Das Ökologische Institut in Wau ist eine privat finanzierte Organisation, die auch einen Zoo und ein kleines Museum unterhält. Zu den Sehenswürdigkeiten in der Nähe von Wau gehören der McAdam-Nationalpark und der Mount Kaindi, Finschafen (eine äußerst pittoreske Küstenstadt) und die Tami-Inseln, auf denen die berühmten geschnitzten Holzschüsseln hergestellt werden. Sialum ist eine reizvolle Küstenregion und bekannt für ihre Korallenterrassen. Wildwasser-Rafting auf dem Watut-Fluß ist möglich.

Madang

-

Madang ist die Haupstadt der gleichnamigen Provinz und Ausgangspunkt vieler Inselrundfahrten und Bootsfahrten auf dem Fluß Sepik (s. eigenes Kapitel). Die Stadt hat zahlreiche Geschäfte, Hotels, Restaurants und Märkte. In den nahegelegenen Orten Yabobs und Bilbils kann man beim traditionellen Töpfern zusehen.
Die Bewohner der Manam-Inseln stellen ihre Häuser aus ineinander geflochtenen Blättern und Blattstielen von Sago- und Toddy-Palmen her. Die Menschen am Fluß Ramu bauen ähnliche Häuser, die aber auf Pfählen stehen. Ihre traditionellen Schnitzereien sind von den Völkerstämmen am Sepik beeinflußt. Die Bergbewohner sind kleinwüchsiger als andere Bevölkerungsgruppen Papua-Neuguineas. Sie bauen Salat, Radieschen, Kohl und Kartoffeln an. Bei den Familien der Küstenbewohner stehen Halsbänder aus Hundezähnen, Kopfbänder aus Tambu-Muscheln und Amulette aus Schweinehauern hoch im Kurs.

Der Fluß Sepik

-

Dieser Fluß ist der längste in Papua-Neuguinea. Er schlängelt sich von den Bergen nahe der indonesischen Grenze durch kaum erschlossene Dschungelgebiete, Sümpfe und Grasland, bevor er die 1,6 km breite Meeresmündung erreicht. Der Sepik bildet zahllose gekrümmte Wasserwege, Seen, Nebenflüsse, Sümpfe und Lagunen. Teilweise wurden Kanäle zur Begradigung angelegt. Das Haus Tambaran in Angoram stellt Kunstwerke aus den Gebieten entlang des gesamten Flußlaufs aus. Im Dorf Kambaramba und anderen Ortschaften werden die Häuser zum Schutz vor Überflutungen auf Pfählen gebaut, und der Einbaum ist das wichtigste Transportmittel; für Besucher werden Kreuzfahrten veranstaltet. An den Dachgiebeln und Häuserpfosten läßt sich unschwer erkennen, daß die Holzschnitzerei zu den wichtigsten regionalen Handwerkskünsten gehört. Besonders schöne Beispiele findet man im Dorf Tambanum.
In Timbunke findet man weitere Beispiele örtlicher Bautechniken (einschließlich Brückenbau).
In der Umgebung der Chambri-Seen leben einige der vielen Vogelarten, für die Papua-Neuguinea berühmt ist – u. a. Silberreiher, gescheckte Reiher, Gabelweihen, Kormorane und Eisvögel. Eine weitere Attraktion der Chambri-Region ist das Dorf Aibom, wo Kamine, Kochtöpfe und andere Gefäße in Aufbaukeramik von Frauen getöpfert und in offenen Feuerplätzen gebrannt werden.
In Kanganaman wird ein Haus Tambaran wiederaufgebaut, das für die Landeskultur von großer Bedeutung ist. Korogo ist für seine »Mei-Masken« berühmt.
Am Oberlauf des Sepik beherrschen Insektentotems die Stammesgruppen und Kunstformen. Die Buge der Kanus sind oft ebenso kunstvoll verziert wie die Leitern, die in die Behausungen führen. In Waskusk wird auf der Decke des Haus Tambaran der Traum eines Führers erzählt. Der Ort ist je nach Zustand des Flusses manchmal unerreichbar. In Yigei kann man Garamut-Trommeln (»Schlitzgongs«) im Stil des oberen Sepik sehen und hören. In Swagap verlaufen interessante weiße und gelbe Muster entlang des Wassers. In diesem Dorf werden schlichte, aber elegante Tonwaren und Kamine sowie Kanus von ausgezeichneter Qualität hergestellt.
Neben der vielfältigen Vogelwelt der Chambri-Seen ist auch das mannigfaltige Tierleben auf dem Sepik und seinen Nebenflüssen faszinierend. Große Sumpf- und Grasgebiete am Fluß bilden die Heimat von Stelzvögeln, Reihern, Fischadlern und vielen anderen Wildvögeln. Manchmal werden in der Nacht oder am frühen Morgen Exkursionen in den Dschungel angeboten, bei denen man die einzigartige Geräuschkulisse erleben kann, die die Vögel bei ihrer Vorbereitung zur Jagd veranstalten.
Es werden auch verschiedene Flußfahrten veranstaltet, deren Routen jedoch flexibel sind, da sie von den örtlichen Gegebenheiten abhängen, und versucht wird, Besuchern möglichst viele der interessanten einheimischen Bräuche und Feste nahezubringen.

Das Hochland

-

Die Mehrheit der Bevölkerung lebt im unzugänglichsten Teil des Landes.
Die Eastern Highlands haben von allen Gebieten des Landes den längsten Kontakt mit dem Westen. Kainantu kann man von Lae aus über den Kassim-Paß erreichen. In der Stadtmitte erwartet den Besucher ein großes Kulturangebot, das den Verkauf von traditionellem Kunstgewerbe und Unterricht im Drucken und Weben miteinschließt. Die größte Stadt ist Goroka, das Landwirtschafts- und Wirtschaftzentrum des Hochlandes. Die umfangreiche Sammlung des J.-K.-McCarthy-Museums beinhaltet neben regionalem Kunsthandwerk eine Reihe von Fotografien, die von Erforschern der Insel in den Pioniertagen der Fotografie aufgenommen wurden. Die Raun-Raun-Theatergruppe in der Innenstadt inszeniert zeitgenössische Aufführungen traditioneller Geschichten und Legenden. Das 10 km von Goroka entfernte Dorf Bena Bena hat die größte Handweber-Organisation des Hochlandes. Ganz in der Nähe liegt Asaro, wo sich die Männer mit grauem Schlamm bedecken und für die Touristen die historischen Rachefeldzüge gegen das Nachbardorf vorführen.
Die Kleinstadt Kundiawa ist Hauptstadt der Provinz Simbu. Einige der örtlichen Höhlen werden als Gräber benutzt, andere sind jedoch noch bewohnt. Die Flüsse Wahgi und Purari laden zu Floßfahrten ein. Der 4694 m hohe Mount Wilhelm ist der höchste Berg in Papua-Neuguinea.
In vieler Hinsicht gleicht Mount Hagen, Hauptstadt der Provinz Western Highland, einer Wildweststadt. Sie wuchs erst in jüngster Zeit auf Stadtgröße an. Die Stadt hat ein Kulturzentrum. Der Baiyer-River-Naturschutzpark, 55 km nördlich von Mount Hagen, ist ideal zum Beobachten von Paradiesvögeln. Hier leben auch Opossums, Baumkänguruhs und Papageien.
Das Mendi-Tal in den Southern Highlands ist für seine eindrucksvolle Landschaft und Kalksteinhöhlen bekannt. Hier wohnen die Huli-Perückenmänner, die ihre Gesichter rot und gelb schminken und kunstvoll dekorierte Echthaarperücken tragen.
Zu den vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten in Wabang in der Provinz Enga zählen eine Kunstgalerie und ein Museum. Man kann jungen Künstlern bei der Herstellung von Sandbildern zusehen. Schutzschilder, Perücken, Waffen und Gebrauchsgegenstände aus ganz Papua-Neuguinea können im Museum besichtigt werden. Enga ist die ursprünglichste der Hochlandprovinzen.

Die Inseln

-

Die Hauptinseln sind Neu-Britannien, Neu-Irland und die Admiralitäts-Inseln (die zusammen den Bismarck-Archipel bilden), die nördlichen Salomon-Inseln Bougainville und Buka sowie eine weiter südliche Inselgruppe, die die Trobriand- und die D’Entrecasteaux-Inseln einschließt.
Die Hauptstadt von Neu-Britannien, Rabaul, bietet mehrere Hotels, Klubs, Restaurants, Tanz- und andere Unterhaltungsveranstaltungen. Es gibt auch Sportplätze, z. B. einen Golfplatz, aber das Hauptgewicht liegt eindeutig auf Wassersport, einschl. Tauchen, Angeln, Segeln und Windsurfen. Man kann diverse interessante Stätten besichtigen: das Gunantabu (die Überreste der Residenz Königin Emmas) mit ihrem Privatfriedhof; die Ruinen des Deutschen Regierungshauses auf dem Namanula-Hügel; das 576 km lange unterirdische Tunnelsystem, das von den Japanern angelegt wurde; den Admirals-Bunker, der heute ein Museum ist; einen Orchideenpark und den Markt in Rabaul, der im ganzen Südpazifikraum bekannt ist. Die Aussichtspunkte Malmaluan und Namanula bieten einen guten Panoramablick. Abenteuersuchende und Kletterbegeisterte können die erloschenen und aktiven Vulkane der Insel erkunden.
Das Inselvolk der Baining führt nachts spektakuläre Feuertänze auf.

Neu-Irland und die Admiralitäts-Inseln liegen abseits der üblichen Touristenpfade. Auf den nordwestlichen Admiralitäts-Inseln gibt es keine Bäume. Die Inselbewohner fertigen Kanus aus Baumstämmen, die den Sepik heruntergetrieben werden.

Bougainville und Buka werden durch eine Reihe von Inselchen voneinander getrennt. Bougainville ist ganz auf Touristen eingestellt. Vor der Küste kann man ausgezeichnet tauchen und schwimmen; die Insel bietet gute Möglichkeiten für Buschwanderungen und Höhlenexpeditionen. Angeboten werden u. a. eine sechsstündige Wanderung (bergab) von Panguna nach Arawa sowie ein dreitägiger Ausflug zum Gipfel des Mount Balbi, einem erloschenen Vulkan. Man sollte sich vor Beginn eines solchen Ausflugs beim Tourism Officer eine Genehmigung für den Besuch einiger Dörfer entlang der Reiseroute besorgen. In Arawa gibt es einen 9-Loch-Golfplatz und im nahegelegenen Dorf Kerei eine Schmetterlingsfarm, die man nach vorheriger Vereinbarung besuchen kann. Ein weiterer interessanter Ausflug führt zur gewaltigen Kupfermine von Bougainville.
Überall in Papua-Neuguinea findet man noch Relikte aus der japanischen und deutschen Besatzungszeit. Das Wrack von Admiral Yamamotos Flugzeug liegt im Regenwald von Buin.
Die Inseln um Bougainville haben zahllose weiße Sandstrände.
Die Trobriand-Inseln sind von allen Inseln der Provinz Milne Bay am leichtesten zu erreichen. Auch hier gibt es ausgezeichnete Wassersportmöglichkeiten.
Die D’Entrecasteaux-Inseln erheben sich steil und gebirgig aus dem Meer. In der Mitte der Goodenough-Insel befindet sich ein großer Stein, der mit mysteriösen Gemälden dekoriert ist.

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Sozialprofil

Essen & Trinken

Die meisten Hotelrestaurants stehen auch Nichtgästen offen. In den besser erschlossenen Regionen ist die Speisenauswahl groß, in abgelegeneren Gegenden sind die Gerichte einfacher. Frischer Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst wie z. B. Ananas, Papayas, Mangos, Passionsfrüchte und Bananen, stehen immer häufiger auf der Speisekarte. Die traditionelle Küche Papua-Neuguineas verwendet viel Wurzelgemüse wie Taro, Kaukau und Yamswurzeln, außerdem Sago und Schweinefleisch (zu traditionellen Festen im Erdofen gegart). Tischbedienung ist üblich. Das Angebot an alkoholischen Getränken umfaßt u. a. verschiedene bekannte Biersorten.

Nachtleben

In mehreren Hotels in Port Moresby finden abends Tanzveranstaltungen und andere Live-Unterhaltungsprogramme statt. Es gibt zwei Kinos, ein Autokino und Theateraufführungen. Die Programme werden in den Regionalzeitungen veröffentlicht. Manchmal werden Sing-Sings abgehalten.

Einkaufstips

Besonders beliebte Mitbringsel sind u. a. zeremonielle Masken und Statuetten aus Angoram und der Sepikregion, Buka-Korbwaren, Pfeile und Bogen, dekorierte Äxte, Töpferwaren und anderes einheimisches Kunsthandwerk. Die Schmetterlingsfarmen verschicken seltene Arten in die ganze Welt. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr und Sa 09.00-12.00 Uhr. Einige Geschäfte haben länger oder auch sonntags geöffnet.

Sport

Die ausgezeichneten Fischgründe in Port Moresby, Lae, Madang, Rabaul und Wewak laden zum Angeln ein. Informationen von Moresby Game Fishing Club, Box 5028, Boroko. Der Port Moresby Golf Club ist einer der ältesten in Papua-Neuguinea und steht auch Besuchern offen. Weitere Golfklubs befinden sich in Lae, Madang, Rabaul, Wau und Minj. Reiten: Auf der Illimo Farm, Port Moresby, kann man Pferde mieten und Reitunterricht nehmen. Der Royal Papua Yacht Club bietet Besuchern ein breites Angebot an Segelmöglichkeiten; die Saison beginnt Ende April. Zum Tauchen stehen Anlagen und Ausbilder zur Verfügung, besonders gute Tauchmöglichkeiten bieten sich in den Wracks und Riffen vor Port Moresby, Rabaul und Madang. Die Inseln Loloaka und Wuvulu eignen sich ebenfalls für Tauchurlaube. Der Unterwasserklub in Port Moresby steht auch Besuchern offen. Squashplätze und -ausrüstungen findet man in größeren Orten. Das Angebot an organisierten Wandertouren reicht von einfachen Buschwanderungen bis zu langen Expeditionen durch das zerklüftete Landesinnere.

Veranstaltungskalender

Besucher sollten auch auf jeden Fall an einem Sing-Sing (Singfest) teilnehmen, falls sich die Gelegenheit bietet. Von Zeit zu Zeit finden Blumenfeste statt.

Weitere Auskünfte erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

Land & Leute

Kleidung darf leicht und zwanglos sein. Shorts sind durchaus akzeptabel, aber Badekleidung sollte nur am Strand oder Swimmingpool getragen werden. In einigen Hotels gehören abends für Männer lange Hosen zum guten Ton, Krawatten sind selten erforderlich. Bei besonderen gesellschaftlichen Anlässen ist für Frauen ein langes Kleid angemessen. Trinkgeld ist nicht üblich und wird nicht gern gesehen.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Die Mehrheit der Erwerbstätigen ist in der Landwirtschaft tätig, die wichtigsten Exportprodukte sind Kopra, Kaffee, Kakao, Holz, Palmöl, Gummi, Tee, Zucker und Erdnüsse. Die Entdeckung bedeutender Mineralvorkommen (u. a. Kupfer, Gold, Silber und Chrom) hat der Wirtschaft des Landes in den letzten Jahren neue Impulse gegeben. Die Gewinne aus dem Gold- und Kupferexport allein dürften dem Land bis weit über die Jahrtausendwende hinaus zu einer positiven Bilanz verhelfen. Papua-Neuguinea hat eines der größten Kupfervorkommen der Welt, die gesamte Produktion wird per Langzeitvertrag nach Japan und Westeuropa ausgeführt. Öl- und Erdgaslager werden ebenfalls z. Zt. erschlossen. In der Leichtindustrie ist ein ständiger Aufschwung zu verzeichnen, hauptsächlich in der Produktion für den Binnenmarkt – hierunter fallen u. a. die Bauindustrie, Druckereien, Brauereien sowie Abfüllungs- und Verpackungsindustrien. Die sowieso schon kleine Tourismusindustrie hat in den letzten Jahren unter den politischen Unruhen in Bougainville gelitten. Die wirtschaftliche Stabilität wird überdies durch eine relativ hohe Verbrechensrate, tiefwurzelnde ethnische Konflikte und Umweltprobleme (einer extremen Trockenzeit 1997 folgte eine Flutwelle im Jahr 1998) bedroht. Überdies verstärkte die asiatische Wirtschaftskrise die gespannte Situation. Die seit 1999 amtierende Regierung konnte mit größerem Erfolg als ihre Vorgänger Unterstützung von der internationalen Finanzwelt und ausländischen Investoren sichern, um die größten wirtschaftlichen Probleme des Landes zu lösen, d.h die Staatsverschuldung zu senken und die Währung zu stabilisieren. Ein vom IMF gesponsortes Structural Adjustment Programme wurde 2000 in die Wege geleitet. Papua-Neuguinea ist Mitglied der Asian Development Bank und der South Pacific Commission. Wichtigste Bezugsgebiete sind Australien (50% Marktanteil), außerdem Japan, Singapur und die USA.

Geschäftsverkehr

Im allgemeinen sehr ungezwungen, Anzug oder Kostüm sind nicht erforderlich – Hemd oder Safarianzug bzw. Kleid genügt. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-16.30 Uhr. Behörden: Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr.

Kontaktadressen

Papua New Guinea Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer), PO Box 1621, Port Moresby. Tel: 321 30 57. Fax: 321 05 66. (E-Mail: pngcci@global.net.pg ; Internet: www.pngcci.org.pg )
Investment Promotion Authority, PO Box 5053, Boroko NCD 111. Tel: 321 73 11. Fax: 320 22 37. (Internet: www.ipa.gov.pg )

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Klima

Klima

An den Küsten herrscht heißes, tropisches Klima. Im Hochland kühler mit unterschiedlichen klimatischen Verhältnissen in den verschiedenen Gebieten durch Einflüsse von Passatwinden im Südosten und dem Monsun im Nordwesten. Höchste Niederschlagsmenge während des Monsuns im Nordwesten zwischen Dezember und März. In Port Moresby ist zur gleichen Zeit Trockenzeit. In Hochlagen mitunter Frost und Schneefall.

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