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Kontaktadressen

Lage

Südeuropa.

Offizieller Staatsname

Italienische Republik.

Landesvorwahl

39. [Die 0 vor der Ortsvorwahl muß mitgewählt werden.]

Staatliches Italienisches Fremdenverkehrsamt (ENIT)

Kaiserstraße 65, D-60329 Frankfurt/M.
Tel: (+49) (069) 23 74 34, 25 91 26 (Presseabteilung), (00800) 00 48 25 42 (gebührenfreie Nummer für den Prospektversand). Fax: (069) 23 28 94.
E-Mail: enit.ffm@t-online.de
Internet: www.enit.it
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.
Zweigstellen in Berlin (Tel: (030) 247 83 31) und in München (Tel: (089) 53 13 17).

Staatliches Italienisches Fremdenverkehrsamt (ENIT)

Kärntnerring 4, A-1010 Wien
Tel: (+43) (01) 505 16 30 12, (00800) 00 48 25 42 (gebührenfreie Nummer für den Prospektversand). Fax: (01) 505 02 48.
E-Mail: delegation.wien@enit.at
Internet: www.enit.it
Mo-Do 09.00-17.00 Uhr, Fr 09.00-15.30 Uhr.

Staatliches Italienisches Fremdenverkehrsamt (ENIT)

Uraniastraße 32, CH-8001 Zürich
Tel: (+41) (0) 43 466 40 40, (00800) 00 48 25 42 (gebührenfreie Nummer für den Prospektversand). Fax: (+41) (0) 43 466 40 41.
E-Mail: info@enit.ch
Internet: www.enit.it
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr (Publikumsverkehr und tel. Auskünfte).

Ente Nazionale Italiano per il Turismo (ENIT)

Via Marghera 2/6, I-00185 Rom
Tel: (+39) (06) 4 97 11. Fax: (06) 446 33 79, 446 99 07.
E-Mail: sedecentrale@enit.it
Internet: www.enit.it

Italienische Botschaft

Hiroshimastraße 1-7, D-10785 Berlin
Tel: (030) 25 44 00. Fax: (030) 25 44 01 20. Konsularabt.: Tel: (030) 25 44 01 00.
E-Mail: presse@botschaft-italien.de oder verwaltung@botschaft-italien.de
Internet: www.botschaft-italien.de
Konsularabt.: Mo-Fr 08.30-12.30 Uhr, Mi nur 14.00-17.30 Uhr.
Außenstelle der Botschaft in Köln.
Generalkonsulate in Frankfurt/M., Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München und Stuttgart. Konsulate ohne Visumerteilung in Dortmund, Freiburg/Br., Nürnberg und Saarbrücken. Honorarkonsulate in Bremen und Kiel. Konsularagenturen ohne Visumerteilung in Mannheim und Wolfsburg.

Italienische Botschaft

Rennweg 27, A-1030 Wien
Tel: (01) 712 51 21. Fax: (01) 713 97 19. Konsularabt.: Tel: (01) 713 56 71/72. Fax: (01) 715 40 30.
E-Mail: ambitalviepress@via.at
Mo-Fr 08.30-13.00 und 15.00-18.00 Uhr (tel. Auskunft).
Generalkonsulat mit Visumerteilung in Innsbruck (Tel: (0512) 58 13 33). Konsulat mit Visumerteilung in Wien. Honorarkonsulate ohne Visumerteilung in Bregenz, Graz, Klagenfurt, Linz und Salzburg.

Italienische Botschaft

(ohne Visumerteilung)
Elfenstraße 14, CH-3006 Bern
Tel: (031) 350 07 77. Fax: (031) 350 07 11.
E-Mail: ambasciata@ambitalia.ch
Internet: www.ambitalia.ch
Mo-Do 08.30-17.00 Uhr, Fr 08.30-16.00 Uhr.
Generalkonsulate mit Visumerteilung in Basel, Genf, Lausanne, Lugano und Zürich. Konsulate mit Visumerteilung in Bern und St. Gallen. Konsularagenturen in Chur, Neuchâtel (Neuenburg), Sion und Wettingen.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Via San Martino della Battaglia 4, I-00185 Rom
Tel: (06) 49 21 31. Fax: (06) 49 21 33 19.
E-Mail: mail@deutschebotschaft-rom.it
Internet: www.rom.diplo.de
Generalkonsulate in Mailand und Neapel. Honorarkonsulate in Arezzo, Bari, Bologna, Bozen (Südtirol), Cagliari, Catania, Florenz, Genua, Messina, Palermo, Rimini, Triest, Turin und Venedig.

Botschaft der Republik Österreich

Via Pergolesi 3, I-00198 Rom
Tel: (06) 844 01 41. Fax: (06) 854 32 86.
E-Mail: rom-ob@bmaa.gv.at
Internet: www.austria.it
Generalkonsulat in Mailand. Honorarkonsulate in Bari, Bologna, Florenz, Genua, Neapel, Palermo, Turin, Venedig und Verona.

Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft

Via Barnaba Oriani 61, I-00197 Rom
Tel: (06) 80 95 71. Fax: (06) 808 85 10.
E-Mail: amsuisse@rom.rep.admin.ch
Internet: www.eda.admin.ch/rome
Generalkonsulate in Genua, Mailand und Neapel. Konsulate in Bari, Bergamo, Bologna, Cagliari, Catania, Florenz, Padua, Triest, Turin und Venedig.

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Allgemeines

Fläche

301.336 qkm.

Bevölkerungszahl

57.998.353 (2003).

Bevölkerungsdichte

192,5 pro qkm.

Hauptstadt

Rom. Einwohner: 2.455.600 (2003).

Geographie

Italien gliedert sich in die italienischen Alpen, die norditalienische Tiefebene, die eigentliche Apenninenhalbinsel und zahlreiche Inseln. Sizilien, Sardinien, Elba, Ischia und Capri sind wohl die bekanntesten. Die in Oberitalien gelegenen Alpen bilden eine natürliche Grenze zu Frankreich, der Schweiz, Österreich und Slowenien. Im Süden, Südwesten und Südosten wird das Land vom Mittelmeer begrenzt. Die Apenninen, die eine Höhe bis zu 2910 m erreichen, durchziehen die gesamte Halbinsel.

Norditalien umfaßt die Alpen, die fruchtbare, dicht besiedelte Po-Ebene und den ligurisch-etruskischen Teil der Apenninen. In der Region Piemonte und Val d’Aosta liegen einige der höchsten Berge und schönsten Skigebiete Europas. Zahlreiche Gebirgsflüsse fließen von den Bergen zur Po-Ebene und durchziehen das italienische Seengebiet (Lago Maggiore, Lago di Como und Lago di Garda sind die bekanntesten). Die Po-Ebene besteht überwiegend aus fruchtbarem Schwemmland. Der Po, der größte Strom Italiens, mündet im Osten in die Adria.

Mittelitalien liegt im nördlichen Teil der italienischen Halbinsel. Die Landschaft der Toskana ist sehr abwechslungsreich; schneebedeckte Berge (Appennino Toscano), saftiges grünes Land, Hügel, Sandstrände und zahlreiche Inseln in Küstennähe erwarten den Besucher. Die Region Marche, zwischen den Apenninen und der Adria gelegen, ist ein Bergland mit Flüssen und kleinen, fruchtbaren Ebenen. Die gebirgigen Regioni (Verwaltungsbezirke) der Abruzzen grenzen im Norden an die Marche, das südlich der Abruzzen gelegene Molise grenzt im Süden an Puglia. Lazio und Campania liegen am Tyrrhenischen Meer und bilden die westliche Grenze. Umbria, das »grüne Herz Italiens«, besteht aus Hügeln und weiten Ebenen.

Süditalien reicht von Baia Domizia bis hin zum Golf von Neapel und zieht sich an der felsigen Küste entlang bis zur Grenze nach Kalabrien hin. In der Campania gibt es niedrige Berge mit flachen Küstenregionen. Die süditalienischen Apenninen sind niedriger als die nördlichen, die Appennino Neapolitano gehen langsam in das sanfte Hügelland der Umgebung von Sorrent über. Die Inseln Capri, Ischia und Procida im Tyrrhenischen Meer gehören ebenfalls zur Campania. In Apulien prägen vulkanische Hügel und abgelegene Sümpfe das Landschaftsbild. In Süditalien gibt es noch aktive Vulkane, der Vesuv, östlich von Neapel, ist einer der größten Vulkane Europas. Kalabrien, die »Stiefelspitze«, ist waldreich und dünn besiedelt.

Die Inseln

Auf dem fruchtbaren Sizilien gibt es zahlreiche Vulkane und große Lavafelder. Der Küste sind einige kleine Inseln vorgelagert. Die Landschaft von Sardinien (Sardegna) besteht aus hohen Bergen und schönen Sandstränden. In Küstennähe liegen zahlreiche felsige Inseln.

Staatsform

Republik seit 1946. Verfassung von 1946. Zweikammerparlament: Abgeordnetenhaus (630 Mitglieder) und Senat (325 Mitglieder). Staatsoberhaupt: Carlo Azeglio Ciampi, seit 1999. Regierungschef: Premierminister Silvio Berlusconi, seit 2001. Wahl des Staatsoberhauptes alle 7 Jahre durch ein Wahlmänner-Kollegium. Nationale Einheit seit 1861. Italien ist EU-Mitglied.

Sprache

Amtssprache ist Italienisch. Südtirol ist offiziell zweisprachig, es wird überwiegend Deutsch gesprochen. Ladinisch ist z. T. Schulsprache in Trentino. In den Grenzgebieten zu Frankreich und zur Schweiz von der italienischen Riviera bis zum Gebiet nördlich von Mailand wird Französisch gesprochen, Slowenisch in Triest und Gorizia. Auf Sardinien spricht man in einigen Gegenden Katalanisch. In Ferienorten und größeren Städten wird z. T. Englisch, Deutsch oder Französisch gesprochen.

Religion

90% römisch-katholisch; protestantische und jüdische Minderheiten.

Ortszeit

MEZ (UTC + 1); März bis September: MEZ + 1 (UTC + 2).

Netzspannung

220 V, 50 Hz.

Post- und Fernmeldewesen

 

Telefon

Internationale Direktdurchwahl.

Landesvorwahl

39. [Die 0 vor der Ortsvorwahl muß mitgewählt werden]. Telefonkarten für Kartentelefone sind in Postämtern, Tabakläden und bei Zeitungshändlern erhältlich.

Mobiltelefon

GSM 900/1800. Mobilfunkgesellschaften umfassen Blu SpA (Internet: www.blu.it ), Vodafone Omnitel (Internet: www.omnitelvodafone.it ), Telecom Italia Mobile (Internet: www.tim.it ) und Wind (Internet: www.wind.it ).

Fax

Viele Hotels bieten Faxdienste an.

Internet/E-Mail

Hauptanbieter ist unter anderen Freenet (Internet: www.freenet.it ), Telecom Italia Net (Internet: www.tin.it ), Tiscali (Internet: www.tiscali.it ) und Virgilio (Internet: www.virgilio.it ). Zugang zum Internet hat man an speziellen von der Telecom Italia eingerichteten Kiosken auf Flughäfen, in größeren Hotels und an anderen Orten im öffentlichen Raum. Internetcafés gibt es in allen größeren Städten.

Telegramme

Können bei Italcable persönlich oder telefonisch aufgegeben werden.

Post

Briefe innerhalb Europas benötigen in der Regel 7-10 Tage. Postlagernde Sendungen sind mit dem Vermerk Fermo Posta und dem Namen der Stadt zu versehen. Briefmarken werden außer in Postämtern auch in Tabakläden verkauft. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Sa 08.00/08.30-12.00/12.30 und 14.00/14.30-17.30/18.00 Uhr.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.

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Reisepaß/Visum

Reisepaß/Visum

Land Visa Reisepass
Deutschland Nein Nein/1
Österreich Nein Nein/1
Schweiz Nein Nein/1
Andere EU-Länder Nein Nein/1

Einreisebeschränkungen

Die Regierung von Italien verweigert Inhabern von somalischen Reisepässen den Transit und die Einreise, wenn diese nach dem 1. Januar 1991 ausgestellt oder erneuert wurden.

Anmerkung

(a) Italien ist Unterzeichner und Anwender des Schengener Abkommens. (b) Die folgenden Bestimmungen gelten auch für San Marino und Vatikanstadt.

Reisepass

Allgemein erforderlich. Staatsangehörige eines EU-Landes können mit einem gültigen oder seit höchstens einem Jahr ungültig gewordenen Reisepaß einreisen. Alle anderen Nationalitäten benötigen einen Reisepaß, der noch mindestens 3 Monate gültig sein muß.
[1] Staatsbürger folgender Länder können mit einem gültigem Personalausweis einreisen:
(a) Bundesrepublik Deutschland, Österreich, übrige EU-Länder und Schweiz;
(b) Kroatien, Liechtenstein, Monaco und San Marino.
Deutsche Kinderausweise werden anerkannt; Kinder unter 16 Jahren können auch einreisen, wenn sie im Paß eines Elternteils eingetragen sind. Allerdings verlangen einzelne Fluggesellschaften (z.B. Ryanair) auf allen Flügen für alle Passagiere Lichtbildausweise, d.h. auch für Kinder unter 16 Jahren.

Anmerkung/Reisepaß (EU-Beitrittsländer)

Aus der Verpflichtung der EU-Länder, ab dem 1. Mai 2004 den Gemeinsamen Besitzstand der EU (sog. "Acquis communautaire") umzusetzen, ergibt sich, daß für die Einreise der Staatsangehörigen der Beitrittsländer in die alten EU-Länder ein Personalausweis genügt. Inwieweit diese Vorgaben von den alten EU-Ländern in der Praxis umgesetzt werden, ist noch nicht bekannt. Es könnte sein, daß den Grenzbehörden einiger Länder die Ausweismuster noch nicht vorliegen, so daß sich die Anwendung der neuen europäischen Einreisebestimmungen möglicherweise in der Praxis nicht schlagartig verfestigt.

Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger folgender Länder für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen:
(a) Bundesrepublik Deutschland, Österreich, übrige EU-Länder und Schweiz;
(b) Andorra, Argentinien, Australien, Bolivien, Brasilien, Brunei, Bulgarien, Chile, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Hongkong (China), Island, Israel (mit einem von israelischen Behörden ausgestellten Reisepaß ist allerdings ein Visum erforderlich), Japan, Kanada, Korea (Süd), Kroatien, Liechtenstein, Macau (China), Malaysia, Mexiko, Monaco, Neuseeland, Nicaragua, Norwegen, Panama, Paraguay, Rumänien, San Marino, Singapur, Uruguay, USA, Vatikanstadt und Venezuela;
(c) Staatsangehörige aller nicht aufgeführten Länder, die eine Aufenthaltsgenehmigung für ein Schengen-Land besitzen.

Transit

Transitreisende, die innerhalb von 48 Std. weiterreisen, den Transitraum nicht verlassen und über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen, benötigen kein Transitvisum. Diese Regelung gilt nicht für Staatsbürger von Afghanistan, Äthiopien, Bangladesch, Eritrea, Ghana, Irak, Iran, Kongo (Dem. Rep.), Nigeria, Pakistan, Senegal, Somalia und Sri Lanka, die auf jeden Fall ein Transitvisum benötigen.

Visaarten

Transitvisum und Einreisevisum (Touristen- oder Geschäftsvisum).

Visagebühren

Anfragen an die Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).
Anmerkung:
Staatsangehörige von visumpflichtigen Ländern müssen vor der Einreise in den Schengenraum ein Schengenvisum beantragen. Dies wird nur bei der zuständigen konsularischen Vertretung des Landes, in dem die Person ihren dauerhaften Wohnsitz hat, ausgestellt. Deshalb werden bei den italienischen Vertretungen in Deutschland und Österreich Visa nur mehr in Individualfällen ausgestellt.

Gültigkeitsdauer

Einreisevisum: Maximal 3 Monate Aufenthalt vom Tag der Ausstellung an. Transitvisum: Maximal 5 Tage (Einreisetag zählt mit).

Antragstellung

Konsulat bzw. Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).

Unterlagen

(a) Reisepaß, muß noch mindestens 3 Monate gültig sein. (b) Aufenthaltsgenehmigung (für Staatsbürger anderer Länder mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz). (c) Antrag. (d) Rück-/Weiterreiseticket. (e) 1 Paßfoto. (f) Krankenversicherungsnachweis. (g) Ggf. Heiratsurkunde, die Ehe mit EU-Staatsangehörigem nachweist. (h) Lohnbescheinigung/Kontoauszug. Geschäftsvisum: (i) Schreiben des Sponsors oder Geschäftspartners in Italien und Referenz des Arbeitgebers. (j) Studienvisum: Schreiben der Schule, Fachhochschule oder Universität.

Bearbeitungszeit

Unterschiedlich. Einzelheiten von der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Adressen).

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Geld

Anmerkung

In 12 Mitgliedstaaten der Europäischen Union ist seit 1. Januar 1999 der Euro die offizielle Währung. Euro-Scheine und Münzen sind seit dem 1. Januar 2002 im Umlauf.

Währung

1 Euro = 100 Cents. Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.

Geldwechsel

Reiseschecks, Schecks und Fremdwährungen können bei Banken, an Bahnhöfen, auf Flughäfen und in vielen großen Hotels gewechselt werden (normalerweise zu einem ungünstigeren Wechselkurs).

Kreditkarten

Eurocard, Diners Club, MasterCard, Visa und alle gängigen internationalen Kreditkarten werden angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Werden fast überall angenommen.

EC-Karte/Sparcard

Mit EC-Bankkarte und Pin-Nummer kann europaweit Bargeld in der Landeswährung von Geldautomaten abgehoben werden. In vielen europäischen Ländern ist es auch möglich, in Geschäften mit der EC-Karte zu bezahlen. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. Ähnliches gilt für die deutsche Sparcard, dem Nachfolger des Postsparbuches als Sortenbeschaffungsmittel im europäischen Ausland. Mit Sparcard und Pin-Nummer kann Bargeld von europäischen Geldautomaten mit dem Plus-Logo abgehoben werden. Weitere Einzelheiten von allen Postbankfilialen.

Wechselkurse

Dez. '02 Apr. '03 Sept. '03 Jan. '04 Apr. '04
1 CHF 0,68 0,67 0,64 0,64 0,64
1 US$ 1,01 0,93 0,87 0,78 0,81

Devisenbestimmungen

Die Ein- oder Ausfuhr von Beträgen über 10.329,14 € oder dem entsprechenden Gegenwert in einer anderen Währung muß auf einem speziellen Formular (V2) deklariert werden.

Öffnungszeiten der Banken

Regional unterschiedlich. In der Regel Mo-Fr 08.30-13.30 und 15.00-16.00 Uhr.

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Duty Free

Duty Free

Die folgenden Artikel dürfen bei Einreise aus Nicht-EU-Ländern zollfrei nach Italien eingeführt werden:

200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 100 Zigarillos oder 250 g Tabak;
2 l Wein;
1 l Spirituosen (Alkoholgehalt über 22%) oder 2 l Spirituosen (Alkoholgehalt unter 22%);
50 ml Parfüm oder 250 ml Eau de Toilette;
500 gr Kaffee oder 200 gr Kaffeeextrakt;
100 gr Tee oder 40 gr Teeextrakt;
Geschenke bis zu einem Wert von 174,82 €.

Abschaffung des innereuropäischen Duty-free-Verkaufs

Am 30. Juni 1999 wurde der Duty-free-Verkauf von Alkohol- und Tabakprodukten auf Flug- und Schiffshäfen für Reisen innerhalb der EU abgeschafft. Manche Alkoholprodukte werden allerdings noch zu verbilligten Preisen (aber nicht zollfrei) angeboten. Andere Waren können nach wie vor tax-free eingekauft werden. Obwohl es derzeit keine gesetzlichen Einfuhrbeschränkungen zwischen den EU-Mitgliedsländern gibt, kann von Reisenden ein Nachweis darüber verlangt werden, daß die gekauften Waren lediglich für den persönlichen Bedarf bestimmt sind.

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Gesetzliche Feiertage

Gesetzliche Feiertage

1. Jan. 2004 Neujahr. 6. Jan. Dreikönigsfest. 9. - 12. April Ostern. 25. April Tag der Befreiung. 1. Mai Tag der Arbeit. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 1. Nov. Allerheiligen. 8. Dez. Mariä Empfängnis. 25./26. Dez. Weihnachten.

1. Jan. 2005 Neujahr. 6. Jan. Dreikönigsfest. 28. März Ostermontag. 25. April Tag der Befreiung. 1. Mai Tag der Arbeit. 2. Juni Jahrestag der Republik. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 1. Nov. Allerheiligen. 7. Nov. Siegestag (1. Weltkrieg). 8. Dez. Mariä Empfängnis. 25. Dez. Weihnachten. 26. Dez. St. Stephen’s-Tag.

Anmerkung

Zusätzlich werden zahlreiche Feste zu Ehren der jeweiligen Schutzheiligen abgehalten. Geschäfte bleiben meist geöffnet:
Turin (Torino)/Genua (Genova)/Florenz (Firenze): 24. Juni (Johannes der Täufer).
Mailand (Milano): 7. Dez. (St. Ambrosius).
Venedig (Venezia): 25. April (St. Markus).
Bologna: 4. Okt. (St. Petronius).
Neapel (Napoli): 19. Sept. (St. Gennaro).
Bari: 6. Dez. (St. Nikolaus).
Palermo: 15. Juli (St. Rosalia).
Rom (Roma): 29. Juni (St. Petrus).
Siena: 2. Juli und 16. Aug. (Palio-Pferderennen).
Triest (Trieste): 3. Nov.

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Gesundheit

Gesundheit

Krankheit Vorsorge Impfbescheinigung
Gelbfieber Nein Nein
Cholera Nein Nein
Typhus & Polio Nein -
Malaria Nein -
Essen & Trinken 1 -

[1]

In ländlichen Gebieten ist das Leitungswasser z. T. nicht trinkbar, »Acqua Non Potabile« bedeutet »Kein Trinkwasser«. Im Zweifelsfall abgefülltes Wasser trinken, vor allem zur Umgewöhnung zu Beginn des Aufenthaltes.

Zecken sind während der wärmeren Jahreszeit (März/April bis Oktober/November) in manchen Gebieten, vor allem im Norden Italiens, aktiv. Bei beruflicher Tätigkeit oder Freizeitaktivitäten mit möglicher Zeckenexposition in endemischen Gebieten ist eine Schutzimpfung gegen FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis), deren Erreger bereits mit dem Stich auf den Wirt übertragen werden, dringend zu empfehlen. Genaue Informationen über Zecken, Risiken und vorbeugende Maßnahmen sind zum Beispiel auch im Internet zu finden (Internet: www.medizinfo.com/waldundwiese/zecken/start.htm ). Bei Zeckenbefall im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen. Die Borreliose kommt ebenfalls landesweit vor.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Gesundheitsvorsorge

Für Staatsangehörige der EU-Länder gilt die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die Behandlung erfolgt gegen Vorlage der EHIC. (Seit dem 1. Juni 2004 wird der Auslandskrankenschein Formular E 111 durch die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) ersetzt). Aushelfender Träger ist die Unità Sanitaria Locale (USL) des Nationalen Gesundheitsdienstes. Im allgemeinen muß man einen Teil der Arzneimittelkosten selbst tragen. Schweizern wird der Abschluß einer Reisezusatzversicherung empfohlen.

In Italien gibt es zahlreiche Kurbäder, die teilweise aus der Römer-Zeit stammen. Die bekanntesten sind: Abano Terme und Montegrotto Terme (Venetien), Acqui Terme (Piemont), Chianciano und Montecatini Terme (Toskana), Fiuggi (Latium), Porretta Terme und Salsomaggiore Terme (Emilia-Romagna), Sciacca (Sizilien) und Sirmione (Lombardei). In Meran (Südtirol) wird eine spezielle Traubenkur angeboten.

Weitere Informatione zu Kurbädern in Italien ist auch vom Italienischer Verband der Kurbäder- und Heilwasserindustrien, La Federterme (Internet: www.spas.it ), erhältlich.

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Reiseverkehr - International

Flugzeug


Linienflüge:
Italiens nationale Fluggesellschaft heißt Alitalia (AZ) (Internet: www.alitalia.com ). Von Deutschland aus gibt es Direktverbindungen zu 19 italienischen Städten, u.a. Rom, Bologna, Florenz, Neapel, Palermo, Mailand und Venedig. Flugverbindungen auch von Wien, Genf und Zürich.
Italien wird auch von Lufthansa, Austrian Airlines (Internet: www.aua.com ) und Swiss (Internet: www.swiss.com ) angeflogen.
Billigflüge:
Air Alps (Internet: www.airalps.at ) fliegt ab München nach Bozen.
Air Berlin (Internet: www.airberlin.com ) fliegt von den meisten deutschen Großstädten und ab Wien nach Rom, ab Berlin und Düsseldorf nach Mailand und ab Düsseldorf nach Catania.
Air Dolomiti (Internet: www.airdolomiti.it ) verbindet München mit zahlreichen Destinationen in Italien, außerdem fliegt Air Dolomiti von Frankfurt und Wien nach Verona.
Aero Flight (Internet: www.flyaeroflight.de ) fliegt ab Frankfurt und Düsseldorf nach Catania.
EasyJet (Internet: www.easyjet.com ) bedient die Strecken Berlin Schönefeld – Neapel und Dortmund – Rom.
Fairline (Internet: www.fly-fair.com ) fliegt von Graz nach Rom und Florenz.
Germania Express (Internet: www.gexx.de ) fliegt ab München nach Rom und von einigen deutschen internationalen Flughäfen nach Neapel und Rimini.
Germanwings (Internet: www.germanwings.com ) fliegt ab Köln/Bonn und ab Stuttgart nach Rom, ab Köln/Bonn nach Bologna.
Hapag-Lloyd (Internet: www.hlf.com ) bedient zahlreiche Verbindungen zwischen Deutschland und Italien.
Hapag-Lloyd Express (Internet: www.hlx.com ) fliegt nach Italien ab Berlin, Hannover, Köln/Bonn und Stuttgart.
Helvetic (Internet: www.helvetic.com ) fliegt ab Zürich nach Rom, Neapel und Venedig,
InterSky (Internet: www.intersky.biz ) fliegt ab Friedrichshafen, München und Zürich nach Elba.
OLT (Internet: www.olt.de ) fliegt ab Bremen nach Neapel.
Ryanair (Internet: www.ryanair.com ) fliegt ab Klagenfurt und ab Karlsruhe/Baden nach Rom, ab Hamburg nach Mailand und Pisa und ab Frankfurt zu einigen Großstädten Italiens.
Volareweb (Internet: www.volareweb.com ) fliegt ab Zürich nach Elba und Neapel und bedient einige Verbindungen zwischen Italien und Berlin, Hamburg, Hannover, Frankfurt, Köln/Bonn und Stuttgart.

Durchschnittliche Flugzeiten

Frankfurt – Rom: 1 Std. 45; Frankfurt – Florenz: 1 Std. 40; Frankfurt – Venedig: 1 Std. 15; Wien – Rom: 1 Std. 25; Zürich/Genf – Rom: 1 Std. 30.

Internationale Flughäfen

Alle Flughäfen bieten: Duty-free-Shop, Mietwagenschalter, Bank/Wechselstube, Bars, Restaurants, Tourist-Information und Geschäfte. Weitere Einrichtungen sind aufgeführt.
Rom (FCO) (Fiumicino) (Internet: www.adr.it ) liegt 26 km südwestlich der Stadt (Fahrzeit 30-55 Min.). Über Terminal B werden vor allem Flugverbindungen zu und von anderen europäischen Destinationen abgewickelt. Es gibt halbstündliche Expresszüge zum Termini-Hauptbahnhof von Rom (Fahrzeit: 35 Min.). Eine langsamere Zugverbindung (nach ‘Roma Tiburtina’, ‘Orte’ oder ‘Fara Sabina’) fährt alle 15 Minuten ab und hält an mehreren Haltestellen auf der Strecke ins Stadtzentrum zum Tiburtina-Bahnhof. Zwischen 01.15-05.00 Uhr gibt es einen Nachtbus zum Tiburtina-Bahnhof, der vor der internationalen Ankunftshalle abfährt. Ein Ticket kostet 5 Euro. Taxis ins Stadtzentrum stehen jederzeit zur Verfügung; man sollte nur lizensierte Taxis mit Taxameter benutzen. Ein Flughafenzuschlag wird berechnet. Eine Taxifahrt in das Stadtzentrum kostet ca. 40 Euro. Restaurant, Wechselstube und Erste Hilfeeinrichtung sind 24 Stunden geöffnet. Apotheke, Post, Hotelreservierungsschalter, Snackbars.
Rom (CIA) (Ciampino) (Internet: www.adr.it ) liegt 32 km außerhalb der Innenstadt (Fahrzeit 60 Min.). Café. Busverbindung zur U-Bahnstation Agnina und Taxistand.
Bologna (BLQ) (G. Marconi) Marconi) (Internet: www.bologna-airport.it ) liegt 6 km nordwestlich der Stadt (Fahrzeit 20 Min.). Flughafenbusverbindung alle 30 Minuten, Taxis fahren ins Stadtzentrum (Fahrzeit 25 Min.).
Genua (GOA) (Cristoforo Colombo, Sestri) (Internet: www.airport.genova.it ) liegt 6 km westlich der Stadt (Fahrzeit 20 Min.). Busverbindung zum Hauptbahnhof alle 30 Minuten (Fahrzeit 30 Min.), Taxis fahren ins Stadtzentrum (Fahrzeit 20 Min.). Post, Hotelreservierungsschalter, Kinderkrippe.
Florenz (FLR) (Amerigo Vespucci) (Internet: www.safnet.it ) liegt 4 km nördlich von Florenz. Flughafenbusverbindung ins Stadtzentrum alle 30 Minuten (Fahrzeit 20 Min.), Taxistand (Fahrzeit 20 Min.). Duty-Free-Shop, 24-Stunden-Erste Hilfeeinrichtung.
Mailand (LIN) (Linate) (Internet: www.sea-aeroportimilano.it ) liegt 10 km östlich der Stadt (Fahrzeit 30 Min.). Ein Taxistand befindet sich auf der Ankunftsebene vor dem Terminalgebäude. Buslinie 73 der Mailänder Verkehrsbetriebe ATM verbindet den Flughafen im 10-Minuten-Takt in der Zeit von 06.05-00.55 mit der U-Bahn-Station San Babila, die an der roten Linie liegt. San Babila ist nur einen Halt von der Duomo-U-Bahn-Station im Stadtzentrum entfernt, wo man in die gelbe Nord-Süd-Linie umsteigen kann, oder vier Haltestellen von der Loreto-Station entfernt, wo man in die grüne Linie umsteigen kann. Es gibt eine Air Pullman-Shuttlebusverbindung alle 90 Minuten in der Zeit von 08.00-20.00 Uhr zum Malpensa-Flughafen auf der anderen Seite des Stadtzentrums von Mailand (Fahrzeit: ca. 75 Min.). Caronte-Busse (Tel: (02) 240 79 54) fahren ebenfalls nach Malpensa (alle 3 Stunden zwischen 07.00 und 13.00 Uhr, stündlich zwischen 16.00 und 20.00 Uhr) über Sesto S. Giovanni mit Anschlußmöglichkeit nach Monza. Der Star Fly-Flughafenbus (Tel: (02) 71 71 06) verkehrt im 30-Minuten-Takt in der Zeit von 06.05-23.45 Uhr zwischen dem Flughafen und dem Flugterminal von Mailands Hauptbahnhof. Ein weiterer Bus von SGEA (Tel: (02) 72 02 32 98) verkehrt sechsmal täglich in der Zeit von 09.00-20.30 Uhr zwischen dem Flughafen und Pavia. Alle Busse fahren auf der Ankunftsebene vor dem Terminalgebäude ab. Hotelreservierungsschalter, 24-Stunden-Erste Hilfeeinrichtung.
Mailand (MXP) (Malpensa) (Internet: www.sea-aeroportimilano.it ) liegt 46 km nordwestlich der Stadt (Fahrzeit 60 Min.). Taxistand (Fahrzeit 60 Min.), Zugverbindung ins Stadtzentrum alle 20 Minuten (Fahrzeit 40 Min.), Busverbindung zum Hauptbahnhof alle 30 Minuten (Fahrzeit 50-75 Min.). Post, Duty-free-Shop und 24-Stunden-Erste Hilfeeinrichtung.
Neapel (NAP) (Capodichino) (Internet: www.gesac.it ) liegt 8 km nördlich der Stadt (Fahrzeit 30 Min.). Post und Duty-free-Shop. Flughafenbus alle 30 Minuten, Taxistand (Fahrzeit 30 Min.). 24-Stunden-Erste Hilfeeinrichtung.
Pisa (PSA) (Galileo Galilei) (Internet: www.pisa-airport.com ) liegt 2 km nordöstlich der Stadt (Fahrzeit 5 Min.). Duty-free-Shop, Hotelreservierungsschalter.
Palermo (PMO) (Punta Raisi) (Internet: www.gesap.it ) liegt 12 km westlich der Stadt (Fahrzeit 25 Min.).
Turin (TRN) (Citta di Torino) (Internet: www.turin-airport.com ) liegt 16 km nordöstlich der Stadt (Fahrzeit 30 Min.). Hotelreservierungsschalter, Kinderkrippe, 24-Stunden-Erste Hilfeeinrichtung.
Venedig (VCE) (Marco Polo) (Internet: www.veniceairport.it ) liegt 13 km nordöstlich der Stadt (Fahrzeit 35 Min.). Busverbindung zum Stadzentrum (Fahrtzeit 20 Min.), Taxistand (Fahrzeit 20 Min.). Post, Hotelreservierungsschalter, 24-Stunden-Erste Hilfeeinrichtung.

Anmerkung

Reisende mit dem Ziel Florenz können nach Pisa fliegen und von dort die Zugverbindung vom Flughafen Pisa nach Florenz benutzen (Fahrzeit 1 Std.). Der Bahnhof befindet sich im Flughafen von Pisa. Die Abfahrtszeiten der Züge sind auf die Ankunfts- und Abflugszeiten der internationalen Flüge sowie der wichtigsten Inlandflüge abgestimmt.

Schiff

Schiffs- und Fährverbindungen zwischen Italien und Albanien, Frankreich, Griechenland, Korsika, Kroatien, Malta, Marokko, Montenegro, Spanien, Türkei sowie Tunesien. Weitere Auskünfte erteilen Reedereien und das Fremdenverkehrsamt. Informationen über den Fährverkehr im östlichen Mittelmeer sind auch bei Euronautic Tours (Internet: www.euronautic.de ) erhältlich.
Folgende Schifffahrtsgesellschaften verkehren zwischen Italien und dem Ausland:
- Albanien: u.a. Adriatica di Navigazione, Ikaria Lines, Italian Ferries Alta Velocita, Ventouris Ferries;
- Kroatien: u.a. Adriatica di Navigazione, Jadrolinija, Larivera, Aliscafi SNAV (Internet: www.snavali.com );
- Montenegro: u.a. Adriatica di Navigazione, Morfimar, Neptunia München;
- Griechenland: u.a. Anek Lines, Superfast Ferries, Minoa Lines, Blue Star Ferries/Marlines, Italian Ferries Alta Velocita;
- Tunesien: u.a. Companie Tunisienne de Navigation (COTUNAV), Linee Lauro, Tirrenia;
- Malta: u.a. Virtu Ferries, Grandi Navi Veloci/Grimaldi;
- Spanien: u.a. Grandi Navi Veloci, Neptunia München;
- Türkei: u.a. Marmara Lines, Anatolia Ferries, Turkish Maritime Lines, Sancak Lines;
- Marokko: u.a. COMANAV (Internet: www.comanav.co.ma ), Neptunia Shipping.

Bahn

Direktverbindungen teilweise mit Kurswagen in die meisten größeren Städte Italiens.
Der Cisalpino verkehrt täglich zwischen Stuttgart, Zürich, dem Tessin und Mailand.
Autoreisezüge (Internet: www.dbautozug.de ) verkehren von Deutschland aus nach Bozen, Livorno, Verona und Rimini. Schnelle, bequeme EC-Bahnverbindungen von Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Der EuroNight, der D-Nacht, der UrlaubsExpress und der DB NachtZug (Internet: www.nachtzugreise.de ) verbinden Deutschland mit Italien.
In allen EuroCity-Zügen stehen Speisewagen, Selbstbedienungsrestaurants und Minibars zur Verfügung. Weitere Auskünfte erteilen die Fahrkartenausgabe- und Informationsstellen der DB (Internet: www.bahn.de ) , ÖBB (Internet: www.oebb.at ) und SBB (Internet: www.sbb.ch )

Bus/Pkw

Gute Verbindungen über die Alpen- und Apenninentunnel. Für folgende Tunnel in die Schweiz und nach Frankreich sind besondere Maut-Gebühren zu entrichten: Fréjus-Tunnel, Mont-Blanc Tunnel, Großer St.-Bernhard-Tunnel und Munt-la-Schera-Tunnel. Fernbus: Eurolines-Busse (Internet: www.eurolines.com ) fahren von und nach Italien. Fahrplan- und Tarifinformationen sind erhältlich von der italienischen Eurolines-Generalvertretung (Eurolines Italia, Internet: www.eurolines.it ) oder den Eurolines-Vertretungen in Deutschland (Deutsche Touring GmbH, Adresse: Am Römerhof 17, D-60486 Frankfurt/M. Tel: (069) 79 03 50. Fax: (069) 790 32 19. E-Mail: service@deutsche-touring.com , Internet: www.deutsche-touring.com ), Österreich (Eurolines Austria – Blaguss Reisen GmbH, Internet: http://eurolines.blaguss.at/index.php ) und der Schweiz (Eggmann + Frey, Internet: www.alsa-eggmann.ch ).

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Reiseverkehr - National

Flugzeug

Alitalia (AZ) und andere Fluggesellschaften fliegen alle größeren Städte des Landes an. Es gibt über 30 Flughäfen. Nähere Auskünfte erteilen die Fluggesellschaften oder das Fremdenverkehrsamt ENIT (s. Adressen).

Schiff

Italiens wichtigste Hafenstädte sind Genua, Venedig, La Spezia, Neapel, Messina, Bari, Pescara, Ancona, Triest, Palermo, Catania, Livorno und Brindisi. Zahlreiche Auto- und Passagierfähren verbinden die Hafenstädte ganzjährig.
Folgende Schifffahrtsgesellschaften bedienen die italiensichen Landesteile und Inseln:
- Sardinien: u.a. Tirrenia, Moby Lines, Linee Lauro;
- Sizilien: u.a. Grandi Navi Vel., Navitalia, Ustica Lines, Tirrenia;
- Isola di Capri: u.a. Caremar, Alilauro, Linee Partenop;
- Korsika - Sardinien: u.a. Moby Lines, Saremar, Corsica Maret;
- Isola di Ischia: u.a. Alilauro, Caremar, Aliscafi SNAV;
- Sorrent: Aliauro;
- Eolische/Liparische Inseln: u.a. Siremar, Aliscafi SNAV;
- Italien - Korsika: u.a. Linee Lauro, Happy Lines, Moby Lines;
- Isola d'Elba: u.a. Toremar, Moby Lines;
- Isola del Giglio: Toremar;
- Inseln Tremiti: u.a. Adriatica di Navigazione;
- Isola Capraia/Gorgona/Pianosa: Toremar;
- Pantelleria: u.a. Siremar, Ustica Lines;
- Pontinische Inseln: Caremar Formia;
- Ustica: Siremar, Ustica Line;
- Lampedusa: Siremar, Ustica Lines;
- Egadi: Siremar.

Fähren

Fähren und Tragflächenboote fahren regelmäßig zu den Inseln Capri, Elba, Giglio, Sardinien (Sardegna), Sizilien (Sicilia) und zu den Äolischen Inseln. Es gibt auch Verbindungen entlang der Küste.

Bahn

Die italienischen Staatsbahnen Ferrovie dello Stato (FS) (Internet: www.trenitalia.com ) verfügen über ein umfangreiches Schienennetz. Die Fahrpreise sind günstig und richten sich im Regionalbereich nach Kilometerzonen. Eine Sonderfahrkarten für im Ausland ansässige Passagiere ist der Trenitalia Pass. Seine Gültigkeit beträgt zwischen 4 und 10 Tagen innerhalb von zwei Monaten, und er kann bis zu sechs Monaten vor Reiseantritt gekauft werden. Vor jedem Reisetag muß das Datum im entsprechenden Feld im Paß eingetragen werden. Das Trenitalia Pass-Angebot sieht auch Ermäßigungen, wie z.B. Hotel-Rabatte vor. Auch im Angebot ist der Trenitalia Pass Jugend für Jugendliche von bis zu 26 Jahren und der Trenitalia Pass Saver für Gruppen von bis zu 5 Personen. Weitere Informationen unter anderem auch von der Website (s. oben). Neben der Staatsbahn gibt es mehrere regionale Eisenbahngesellschaften, deren Züge vor allem auf Kurz- und Schmalspurstrecken fahren. Von Palermo und Catania/Siracusa auf Sizilien gibt es regelmäßige Verbindungen zum italienischen Festland. Auf Sardinien verkehren täglich mehrere Züge zwischen Cagliari, Porto Torres und Olbia. EURO DOMINO-Netzkarte und InterRail-Paß gelten. Einzelheiten s. Deutschland.

Bus/Pkw

Das italienische Straßennetz hat eine Länge von über 300.000 km mit mehr als 6000 km Autobahn. Für die Benutzung der meisten Autobahnen muß eine Mautgebühr bezahlt werden (ausgenommen die Strecken Salerno – Reggio Calabria, Palermo – Catania und Palermo – Mazara del Vallo). Die Maut für italienische Autobahnen wird mit zwei verschiedenen Systemen berechnet: Bei der Mehrzahl der Autobahnen gilt das geschlossene System, bei dem sich die Gebührenhöhe nach der Streckenlänge richtet. Man zieht bei der Einfahrt eine Mautkarte. Beim offenen System wird ein Pauschalbetrag bezahlt. Gezahlt werden kann in bar, mit gängigen Kreditkarten, mit der ec/Maestro-Karte oder mit der Viacard, die bei den ADAC-Geschäftsstellen erhältlich ist. Zahlreiche Tankstellen schließen zwischen 12.00 und 15.00 Uhr, man sollte sich vorher nach den regionalen Öffnungszeiten erkundigen. Bleifreies Benzin ist an fast jeder Tankstelle erhältlich. Informationen über das italienische Straßennetz sind auch von der Società Autostrade (Internet: www.autostrade.it ) erhältlich.
Die ADAC-Auslands-Notrufstation in Mailand bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und Unfallschutzes Hilfeleistungen bezüglich Hotels, Mietwagen, Fahrzeug- oder Krankenrücktransporte. Die Notrufstation ist rund um die Uhr besetzt (Tel: (02) 66 15 91. Internet: www.adac.de ).
Verkehrsbestimmungen:
Alle Fahrzeuge müssen ein rotes Warndreieck mitführen.
Seit dem 1. April 2004 ist das Tragen von fluoreszierenden Warnwesten für Autofahrer Pflicht, wenn sie ihr Fahrzeug außerhalb von geschlossenen Ortschaften verlassen und sich auf der Fahrbahn aufhalten - was bei Panne oder Unfall der Fall ist.
Tagsüber muß jederzeit das Abblendlicht eingeschaltet sein.
Straßenbahnen haben Vorfahrt.
Promillegrenze: 0,5 ‰.
Parkverbot an schwarz-gelb markierten Bordsteinen.
Anschnallpflicht.
Telefonieren während der Fahrt ist nur mit einer Freisprecheinrichtung gestattet.
Privates Abschleppen ist auf italienischen Autobahnen verboten. Der Pannendienst ist unter der Rufnummer 116 zu erreichen, Standort, Wagennummer und Wagentyp angeben.
Höchstgeschwindigkeiten:
in geschlossenen Ortschaften: 50 km/h,
auf Landstraßen: 90 km/h,
auf Schnellstraßen: 110 km/h,
auf Autobahnen: 130 km/h (110 km/h bei Regen),
auf dreispurigen Autobahnen: 150 km/h in den gekennzeichneten Abschnitten (allerdings nur bei günstigen Wetterbedingungen).
Strafmandate aller Art müssen sofort bezahlt werden. Die Strafen für Geschwindigkeitsübertretungen sind sehr hoch.

Pkw

Es gibt Autoreisezüge der italienischen Eisenbahn. Weitere Einzelheiten vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen) oder dem ADAC und anderen Automobilclubs.

Fernbus

Langstreckenbusse verkehren zwischen Ortschaften und Städten. Die regionalen Busliniennetze sind sehr gut, auch auf Sardinien und Sizilien. In abgelegeneren Gebieten sorgen Bahnen und Busse für ausreichende Verbindungen – man sollte sich jedoch immer nach den Fahrplänen erkundigen, da manche Busse nur frühmorgens und abends verkehren und der Betrieb sonntags mitunter stark eingeschränkt ist.

Mietwagen

Können in fast allen Städten und Urlaubsorten von italienischen und internationalen Verleihfirmen gemietet werden. Preise und Konditionen sind unterschiedlich. Die örtlichen Mietwagenfirmen bieten in der Regel günstigere Preise. Viele Mietwagenagenturen haben Schalter am Flughafen oder Informationsstände in Hotels. Avis, Europcar, Hertz und Maggiore findet man in Rom. Unterlagen: Die Internationale Grüne Versicherungskarte oder ein gleichwertiger Versicherungsnachweis für Pkw oder Boot muß mitgeführt werden. Der Abschluß einer Kurzkasko- und Insassen-Unfallversicherung wird wegen der niedrigen Deckungssummen empfohlen. Fahrzeugpapiere müssen mitgeführt werden; ist das Fahrzeug nicht Eigentum des Fahrers, so muß dieser im Besitz einer Benutzungsvollmacht sein. Nationaler Führerschein (rosafarbener EU-Führerschein) und nationale Zulassung ausreichend. Motorräder können ohne besondere Zollformalitäten vorübergehend eingeführt werden. Ein Führerschein oder Motorradführerschein wird für Motorräder über 49 ccm benötigt.

Stadtverkehr

Alle Städte und Großstädte (Rom, Mailand, Neapel, Turin, Genua und Venedig) haben ein gutes öffentliches Nahverkehrssystem. U-Bahn (Metropolitana): In Rom gibt es zwei U-Bahnlinien. Die U-Bahnen fahren So-Fr 05.30-22.30 Uhr und samstags 05.30-00.30 Uhr. Die Linie Metropolitana A führt von der Via Ottaviano über Stazione Termini zur Via Anagnina, die Linie Metropolitana B verkehrt zwischen der Haltestelle Stazione Termini und dem Messegelände (EUR, Via Laurentina). Mailand und Turin haben ebenfalls eine U-Bahn. Straßenbahn: In Rom gibt es acht Straßenbahnlinien, das Liniennetz umfaßt 28 km. Mailand, Neapel und Turin haben ebenfalls ein Straßenbahnnetz. Bus: Buslinien verkehren in allen Städten und Großstädten. Das umfangreiche Busliniennetz in Rom wird durch U-Bahn und Straßenbahnen ergänzt. Fahrkarten gelten für alle öffentlichen Verkehrsmittel und ermöglichen es dem Fahrgast, innerhalb von 75 Minuten beliebig oft umzusteigen. Tages- oder Wochenkarten kann man von Fahrkartenautomaten am Straßenrand, an Haltestellen, auf Bahnhöfen, in Tabakläden, bei Kiosks, Cafés, Hotels oder in Reisebüros kaufen. Für Touristen bieten sich das BTI (Integriertes Touristenticket), gültig an drei Tagen in Bussen, U-Bahnen und Straßenbahnen, sowie das BTR (Regionales Touristenticket), gültig an drei Tagen in Bussen, U-Bahnen, Straßenbahnen und in Regionalzügen. Informationen sind vom Informationsbüro der ATAC-Auskunftsstelle (Internet: www.atac.roma.it ) gegenüber dem Bahnhof Stazione Termini erhältlich. In einigen Städten fahren auch Oberleitungsbusse. In den größeren Städten kauft man die Fahrkarten in der Regel vor Fahrtantritt am Automaten oder in Geschäften. Im Bus entwertet ein Automat die Fahrscheine. Sammelfahrscheine (Heftchen mit fünf Fahrscheinen) können ebenfalls im voraus gekauft werden. In den meisten Städten gibt es einen Einheitstarif. Taxi: In Rom sind Taxis teuer, und es wird ein Zuschlag für Nachtfahrten, Gepäck und telefonische Bestellung berechnet. Die Tarife sind auf einer Liste mit englischer Übersetzung verzeichnet. Taxis können an bestimmten Sammelstellen gestoppt oder telefonisch bestellt werden. Taxis ohne Taxameter benutzt man besser nicht. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld, die Rechnung sollte aber aufgerundet werden. Stadtrundfahrten: Auf einer Stadtrundfahrt erhält man einen Eindruck der vielen Sehenswürdigkeiten. In Rom kann man auch in einer Pferdekutsche durch die Stadt fahren. In Venedig können Besucher in gemieteten Booten oder Gondeln die Kanäle der Stadt befahren – öffentliche Fähren sind allerdings billiger.

Fahrzeiten

Von Rom zu den anderen größeren Städten Italiens (ungefähre Angaben in Std. und Min.):

Flugzeug Bahn Bus/Pkw
Florenz 0.45 2.30 2.30
Mailand 0.65 6.00 6.00
Venedig 0.65 6.30 6.00
Neapel 0.45 2.30 2.00
Palermo 0.60 14.30 10.00
Cagliari 0.55 - -

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Unterkunft

Hotels

Es gibt insgesamt rund 40.000 Hotels. Jedes Hotel hat feste Zimmerpreise, die mit den regionalen Fremdenverkehrsämtern vereinbart wurden. Die Preise richten sich nach Standard, Saison, Service und Lage. Der Fremdenverkehrsverband veröffentlicht jährlich ein Hotel- und Pensionenverzeichnis (Annuario Alberghi), das in Reisebüros oder beim Fremdenverkehrsamt ENIT eingesehen werden kann.
Bedienung ist in den Preisen der Hotels und Pensionen bereits enthalten. Die Mehrwertsteuer (IVA) in Höhe von 10% (19% in Luxushotels) wird nur auf die Zimmerpreise aufgeschlagen. Laut Gesetz müssen sich Hotelgäste vom Hotel eine offizielle Quittung ausstellen lassen.

Rom hat unzählige Hotels, trotzdem empfiehlt sich Vorausbuchung. Die Hotelpreise sind hoch, und zahlreiche Extras werden aufgeschlagen. Man sollte sich immer den Gesamtpreis im voraus geben lassen. Preisbewußte Urlauber finden einfache Unterkünfte in billigen Hotels, die Zimmer mit Dusche auf der Etage anbieten, z. B. im Viertel nördlich der Stazione Termini. Preiswerte Hotels gibt es landesweit. Besonders in den Städten empfiehlt sich auch hier eine Vorausbuchung. Es gibt zahlreiche regionale Hotelverbände in Italien, der wichtigste Verband auf nationaler Ebene ist Federalberghi, Via Toscana 1, I-00187 Rom. (Tel: (06) 42 74 11 51. Fax: (06) 42 87 11 97. E-Mail: info@italyhotels.it ; Internet: www.italyhotels.it ). Kategorien: 1-5 Sterne.

Motels

An allen Autobahnen und wichtigen Land- und Bundesstraßen.

Ferienhäuser/Ferienwohnungen

In fast allen Urlaubsorten können Villen, Ferienwohnungen und Ferienhäuser gemietet werden. Das Fremdenverkehrsamt und die regionalen Verkehrsämter (Azienda Autonoma di Soggiorno) erteilen weitere Auskünfte. Die örtlichen Fremdenverkehrsämter haben auch Adressen von Familien, die Zimmer vermieten.

Feriendörfer

Dörfer aus Bungalows und Appartementhäusern gibt es in fast allen beliebten Urlaubsgebieten. Die Bungalows bieten im Schnitt Unterkunftsmöglichkeiten für vier Personen. Zur Ferienanlage gehören meistens auch Restaurants.

Jugendherbergen

Über 50 Jugendherbergen gehören dem italienischen Jugendherbergswerk an (Associazione Italiana Alberghi per la Gioventù, Via Cavour 44, I-00184 Rom. (Tel: (06) 487 11 52. Fax: (06) 488 04 92. E-Mail: aig@uni.net ; Internet: www.ostellionline.com ).
Das Fremdenverkehrsamt in Rom, Via Parigi 5, I-00185 Rom. (Tel: (06) 48 89 92 53. Fax: (06) 48 89 92 50. E-Mail: apt.roma@libero.it ; Internet: www.romaturismo.it ), hat eine Adressenliste mit den Öffnungszeiten.

In den Sommermonaten sollte im voraus reserviert werden (in den beliebten Urlaubsgebieten und den größeren Städten mindestens 14 Tage im voraus). In einigen Städten gibt es auch andere preiswerte Unterkunftsmöglichkeiten für Schüler und Studenten.

Camping/Wohnwagen

Das örtliche Fremdenverkehrsamt in der nächstgelegenen Stadt gibt Auskünfte über die besten Zeltplätze der Umgebung. Auf den größeren Plätzen können Zelte und Wohnwagen gemietet werden. Es stehen insgesamt über 2100 Campingplätze zur Verfügung. Touring Club Italiano und Federcampeggio (Adressen s. u.) geben eine Broschüre heraus, Campeggi e Villaggi Turistici in Italia, die alles Wissenswerte enthält.

Eine Übersicht der wichtigsten Campingplätze mit Kartenmaterial, die Carta d’Italia Parchi Campeggio, ist kostenlos erhältlich beim Centro Internazionale Prenotazioni, Federcampeggio, Casella Postale 23, I-50041 Calenzano (Firenze). (Tel: (055) 88 23 91. Fax: (055) 882 59 18. E-Mail: federcampeggio@tin.it ; Internet: www.federcampeggio.it ). Die Preise richten sich nach Lage und Ausstattung. Es gibt Preisnachlässe für Mitglieder der AIT, FICC und FIA. Für Kinder unter drei Jahren wird an vielen Zeltplätzen keine Gebühr erhoben.

Auf den Campingplätzen des Touring Club Italiano (TCI) erwarten die Urlauber bereits aufgestellte Zelte, Restaurants usw. Weitere Auskünfte vom TCI, Corso Italia 10, I-20122 Mailand. (Tel: (02) 8 52 61. Fax: (02) 852 64 06. E-Mail: viaggi@touringclub.it ; Internet: www.touringclub.it ).

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Urlaubsorte & Ausflüge

Norditalien

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Regioni (Verwaltungsbezirke): Valle d’Aosta, Piemonte, Lombardia, Liguria, Trentino Alto Adige, Veneto, Emilia-Romagna und Friuli-Venezia Giulia.

VALLE D’AOSTA (Aosta-Tal): In dieser reizvollen Gegend, die an Frankreich und die Schweiz grenzt, liegen die höchsten Berge Europas – Mont Blanc, Monte Rosa, Cervino (Matterhorn) und Gran Paradiso. Valle d’Aosta ist politisch autonom und unterscheidet sich hinsichtlich seiner Kultur von den übrigen Landesteilen. Die Muttersprache der meisten Bewohner ist Französisch. Die Ruinen zahlreicher Burgen und Festungsanlagen zeugen von der strategischen Bedeutung dieser Region in früheren Zeiten als Zugang zu den zwei wichtigsten Routen über die Alpen, dem Kleinen und dem Großen San Bernardino-Paß.
In Aosta, der wichtigsten Stadt der Region, gibt es viele gut erhaltene Bauwerke aus der Römerzeit und aus dem Mittelalter. Die imposanten römischen Stadtmauern sind beinahe vollständig erhalten geblieben. Die Altstadt hat, wie alle militärischen Siedlungen der damaligen Zeit, ein rechtwinkliges Straßennetz.
Mehrere ausgezeichnete Skiorte liegen in dieser Region, u. a. Courmayeur und Cervinia (s. Skigebiete).
Der Gran-Paradiso-Nationalpark ist ein beliebtes Ausflugsgebiet für Bergwanderer und Bergsteiger.
Der Mont-Blanc-Tunnel hat die San Bernardino-Pässe als wichtigste Route für den Frachtverkehr weitgehend abgelöst.

PIEMONTE (Piemont): Die dichtbesiedelte obere Po-Ebene ist das Zentrum der italienischen Schwerindustrie. Das Bergland, weiter westlich an der französischen Grenze, ist dagegen nur dünn besiedelt. Im Norden liegt der wunderschöne Lago Maggiore. Schon seit der Römerzeit haben Stadtbewohner hier Ruhe und Entspannung gefunden. Einer der bekanntesten Rotweine Italiens, der Barolo, wird hier gekeltert, und auch der beliebte Sekt Asti Spumante stammt aus dieser Region. Anfang dieses Jahrhunderts war Torino (Turin) die Automobil-Hauptstadt der Welt. Auf dem Dach der Hauptniederlassung von Fiat, die man besichtigen kann, wurde eine Teststrecke in Originalgröße aufgebaut. Breite Alleen, von Bogengängen gesäumte Straßen und elegante Häuser haben der Stadt den Beinamen La Parigi d’Italia (das Paris Italiens) eingebracht. Die Via Roma, die größte Einkaufsstraße, führt zur Piazza San Carlo (17./18. Jh.), dem beliebtesten Platz der Stadt. Im Barockpalast Palazzo Madama ist das städtische Museum für Alte Kunst untergebracht. Das Leichentuch von Turin kann im weißen Marmor-Dom aus dem 15. Jahrhundert besichtigt werden.

LOMBARDIA (Lombardei): In dieser fruchtbaren Gegend herrscht ein gemäßigtes Klima. Die Seen (Como, Garda, Lugano und Maggiore, der zu Piemont und zur Lombardei gehört) machen diese Region zu einem der beliebtesten Urlaubsgebiete. Auch in der Lombardei gibt es Niederlassungen der Schwerindustrie. Im Gebirge an der Schweizer Grenze liegen ausgezeichnete Skigebiete. Minestrone (Gemüsesuppe) und Osso buco (Kalbshaxenscheiben) sind die kulinarischen Spezialitäten der Region.
Die elegante Stadt Milano (Mailand) ist ein weltbekanntes Finanz-, Geschäfts- und Modezentrum. Die modernen Wolkenkratzer, die es in dieser Menge in keiner anderen italienischen Stadt gibt, stehen im interessanten Gegensatz zur historischen Altstadt. Der prächtige gotische Mailänder Dom wurde vor 500 Jahren errichtet. Leonardo da Vincis weltberühmtes Fresko »Das Abendmahl« kann im Kloster Santa Maria della Grazie bewundert werden. Das Teatro della Scala ist eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt.
In Pavia, der alten Provinzhauptstadt, steht der nach Plänen von Bramante und Leonardo da Vinci erbaute Dom. Cremona ist der Geburtsort des legendären Geigenbauers Stradivari. Der Dichter Vergil wurde in Mantua geboren. Bergamo ist ebenfalls einen Besuch wert.
Die großen Seen des Nordens liegen in Tälern, die von den Alpen bis auf die Ebenen hinunterreichen. Der Gardasee ist der größte See Italiens und wohl auch der eindrucksvollste. Das äußerst angenehme Klima, die bezaubernde Landschaft und die idealen Bedingungen für Wassersport ziehen Jahr für Jahr unzählige Besucher aus aller Welt an. Die Umgebung ist ein herrliches Wandergebiet. An der Nordküste erhebt sich der Monte Baldo, der als langgestreckter Bergrücken das Vallagarina-Tal und auf der anderen Seite das Ostufer begrenzt. Von seinem Gipfel aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf das Nordufer. Im Verlaufe der klimatischen Entwicklung durch die Jahrtausende entstand auf dem Monte Baldo eine einzigartige und abwechslungsreiche Flora; so gedeihen hier z. B. Lorbeerbäume, Steineichen, Olivenbäume und Alpenblumen. Das östliche Ufer des Gardasees, auch »Riviera degli Olivi« genannt, zeichnet sich durch eine liebliche Landschaft mit mittelalterlichen Burgen und Dörfern aus. Auch das südliche und südöstliche Hinterland der Riviera degli Olivi, das sich zwischen dem Gardasee und dem Eschtal befindet, ist einen Besuch wert. Moränenhügel, Weinberge, Burgen, Villen und idyllische Dörfer machen den Reiz dieses Landschaftsstriches aus. Eine von Napoleon angelegte Straße verläuft parallel zum See und bevor sie in das Eschtal einmündet, erreicht sie den Park Natura Viva, der nicht nur ein Reservoir für vom Aussterben bedrohte Tiere ist, sondern auch ein Zentrum für Didaktik, Information und Forschung; hier befindet sich eine interessante Sammlung zur Flora und Fauna aus der ganzen Welt.
In den frühen Morgenstunden wehen am Gardasee die Winde regelmäßig von Norden nach Süden und am Nachmittag in entgegengesetzter Richtung, so daß der See zu einem hervorragenden Betätigungsfeld für alle Arten von Wassersport wird, das vor allem Segler und Surfer aus aller Welt anzieht.
Auch der Comer See und dessen Umgebung sind herrlich. Inmitten reizvoller subtropischer Vegetation liegen zahlreiche hübsche Ferienorte. Die Ufer des schönen Lago Maggiore sind dichtbesiedelt. Der größte Teil des Luganer Sees liegt in der Schweiz.
Die meistbesuchten Urlaubsorte am Lago Maggiore sind Pallanza (der schöne Botanische Garten der Villa Taranto ist sehenswert), Stresa, Arona, Intra und Orta; am Comer See: Cadenabbia, Cernobbio, Bellagio, Tremezzo und Menaggio; am Gardasee: Limone, Desenzano und Gardone. Südlich des Gardasees liegt die Halbinsel Sirmione, die für ihr mildes Mittelmeerklima, ihre bezaubernde Landschaft und die Grotten des Catull – eine archäologische Fundstätte einer ehemaligen römischen Villa an der Spitze der Halbinsel – bekannt ist. Hier befinden sich auch die schön erhaltene Scaligerburg und die heilkräftige Boiola-Quelle, die 300 m vom Ufer entfernt in 17 m Tiefe im Gardasee entspringt. Zahlreiche Unterkünfte und regelmäßige Fährverbindungen zu anderen Orten an der Seeküste stehen zur Verfügung.
Die beliebtesten Ferienorte im Gebirge für Sommer- und Winterurlaube sind Livigno (zollfreie Zone), Madesimo, Stelvio, Santa Caterina, Valfurva, Bormio, Aprica und Chiesa.

LIGURIA (Ligurien): Der italienische »Stiefel« beginnt an der ligurischen Küste an der Grenze zu Frankreich. Die über 200 km lange felsige Küste der Riviera ist die Côte d’Azur Italiens. Das Hügelland in Küstennähe ist kaum für den Tourismus erschlossen.

Genova (Genua), die Provinzhauptstadt Liguriens, ist schon seit langer Zeit ein bedeutender Marine- und Handelshafen. Kolumbus und Garibaldi, der berühmte italienische Freiheitskämpfer, wurden nicht weit von hier geboren.

Urlaubsorte

Ventimiglia, San Remo, Diano Marina, Alassio, Pietra Ligure, Spotorno, Santa Margherita, Rapallo, Portofino, Sestri Levante, Lerici und die Cinque Terre.

TRENTINO ALTO ADIGE (Trentino/Südtirol): Diese Gebirgsregion an der österreichischen Grenze erstreckt sich zu beiden Seiten des Eisacktals (Val d'Isarco). Der Fluß entspringt beim Brennerpaß und mündet südlich von Bozen in die Etsch (Adige). Im Osten liegen die eindrucksvollen Dolomiten, ein Teil der Südalpen. Die Bewohner der abgelegenen Täler sprechen noch Ladinisch, eine alte romanische Sprache, die dem Lateinischen ähnelt.

Trento (Trient) und Bolzano (Bozen) sind die bedeutendsten Städte dieser Region. Viele der schönsten Urlaubsorte liegen in den Bergen: Solda, Meran, Selva di Val Gardena, Santa Cristina, Oritsei, Corvara, Bressanone, Brunico, Vipiteno, Madonna di Campiglio, Canazei, Moena, Pozza di Fassa, San Martino di Castrozza und Riva.

VENETO (Venetien): Das Gebiet der unteren Po-Ebene, das östliche Ufer des Gardasees und die östlichen Dolomiten bildeten einst die Republik Venedig.
Die 4 km vom Festland entfernte Lagunenstadt Venedig (Venezia) liegt auf 118 Inseln (Laguna Veneta) im Golf von Venedig (Golfo di Venèzia) in der nördlichen Adria. Ihre günstige Lage brachte der Republik Venedig entscheidende wirtschaftliche und militärische Vorteile gegenüber ihren Handelsrivalen und verhalf ihr zu Wohlstand und Ansehen. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten und die wohl größten architektonischen Meisterwerke der Stadt sind der Dogenpalast, der Markusplatz und die Seufzerbrücke. Im 15. und 16. Jahrhundert erlebte die Stadt ihre kulturelle Blütezeit. Tizian, Tintoretto, Monteverdi und Vivaldi sind nur einige der bekanntesten Namen, die die große kulturelle Bedeutung Venedigs bezeugen. Abseits der Hauptwasserstraßen führen enge Kanäle zu kleinen Plätzen mit schönen gotischen Kirchen. Hier kann man sich in frühere Jahrhunderte zurückversetzt fühlen, zumal Venedig vom Lärm des Autoverkehrs verschont geblieben ist. Das Gran Teatro La Fenice in Venedig - eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt - wurde am 14. Dezember 2003 im Beisein des italienischen Staatspräsidenten wieder eröffnet, nachdem es fast acht Jahre zuvor, in der Nacht vom 29. auf den 30. Januar 1996 durch einen Brand nahezu völlig zerstört wurde. Auf die erste Oper muss man allerdings bis zur Spielzeiteröffnung im November 2004 warten, wenn unter Lorin Maazel die "Traviata" aufgeführt werden soll. Solange wird noch wie in den vergangenen Jahren im Theaterzelt PalaFenice auf der Tronchetto-Insel und im kleineren Teatro Malibran unweit der der Rialtobrücke gespielt.

Wichtige Museen und Sehenswürdigkeiten

Glockenturm der Markuskirche, Accademia delle Belle Arti (große Sammlung venezianischer Malerei vom 14.-18. Jh., u. a. Tizian und Tintoretto), Palazzo Rezzioni (Museum für angewandte Kunst und Möbel des 18. Jahrhunderts), Casa Goldini (San-Toma-Landungsbrücken) und Correr Stadtmuseum.

Anmerkung

Der Damm, der Venedig mit dem Festland verbindet, ist stark befahren, und Staus sind häufig. Obwohl eine Großgarage direkt in Venedig zur Verfügung steht, empfiehlt es sich, die Parkplätze auf dem Festland zu benutzen und sich zu Fuß, per Bus, Boot, Zug oder Taxi auf den Weg nach Venedig zu machen. Es gibt mehrere Parkplätze am nördlichen Ende des Damms.
Die venezianischen Adligen ließen sich prachtvolle Villen in der Umgebung Venedigs errichten. Einige von ihnen können besichtigt werden. Die Villa Pisani in Stra und die Villa Vamarana in Vicenza sind besonders sehenswert.
In Padua steht die berühmte Basilika des St. Antonius, der hier begraben liegt. In der Stadt können Werke von Giotto (Freskos in der Kapelle der Scrovegni) und Donatello besichtigt werden. In den Kurorten Abano und Montegrotto kann man Thermalbäder gegen rheumatische Beschwerden nehmen.
Der Architekt Andrea Palladio wurde in Vicenza geboren. Die Basilica Palladiana und der Palazzo Chiericatai wurden von ihm errichtet.
In der guterhaltenen römischen Arena in Verona werden während der Sommermonate Opern aufgeführt. Die Kirche von San Zeno beeindruckt durch ihre schlichte Schönheit. Verona liegt unweit des Ostufers des Gardasees. Die beliebtesten Urlaubsorte am See sind Peschiera, Bardolino, Garda, Torri del Benaco und Malcesine.

Cortina d’Ampezzo ist Italiens bekanntester Wintersporturlaubsort, der erfahrenen Skifahrern jedoch nicht unbedingt die schwierigsten Pisten bietet. Der Ort ist im Sommer ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Dolomiten.

EMILIA ROMAGNA: Sanftes Hügelland ist charakteristisch für diese Region, die zwischen dem Po und den Apenninen liegt. Wie überall in der Po-Ebene sind Landwirtschaft und Schwerindustrie die wichtigsten Einnahmequellen.
In Bologna, einer der ältesten Städte Italiens, steht die älteste Universität Europas (1119 gegründet). Der Dom von San Pietro, die riesige gotische Kirche von San Petronio, zahlreiche Paläste und die schiefen Türme an der Piazza di Porta Ravegnana sind überaus sehenswert. Bologneser Sauce und Bologneser Würstchen sind die kulinarischen Spezialitäten der Stadt.
In Parma steht ein romanischer Dom mit einem schönen 63 m hohen freistehenden Glockenturm. Opern von Verdi, der im nahegelegenen Sant’Agata lebte, stehen häufig auf dem Spielplan des Opernhauses.
In Ravenna befindet sich das Grab des berühmten italienischen Dichters Dante. Die unzähligen Mosaiken in den romanischen Bauwerken der Stadt sind weltberühmt, und die internationale Mosaik-Schule steht auch Ausländern offen.
Aus Faenza kommen die berühmten Fayence-Töpferwaren. Das internationale Institut für Keramik hat für das Wiederaufleben dieses Handwerkes gesorgt.

Modena und Ferrara liegen ebenfalls in dieser Region. In beiden Städten gibt es sehenswerte Paläste der Familie Este. Reggio war die ehemalige Provinzhauptstadt.

Urlaubsorte

Z. B. Rimini, Riccione, Cattolica, Milano Marittima und Cesenatico, um nur einige zu nennen. In dieser Gegend befindet sich auch die Republik San Marino, der ein eigener Eintrag gewidmet ist.

FRIULI VENEZIA GIULIA (Friaul-Julisch Venetien): Der Nordosten grenzt an Österreich und Slowenien. Die Region zeichnet sich durch eine interessante Mischung verschiedener Kulturen aus. Über die Hälfte der Bevölkerung spricht friulanisch, das dem Lateinischen ähnelt.
Die österreichischen Kaiser veranlaßten im 18. Jahrhundert den Bau eines großen Hafens in Triest und beendeten damit die lange Vorherrschaft Venedigs an der Adria. Der Hafen von Triest ist auch heute noch der wichtigste Seehafen der Region. Nach dem Zusammenbruch der k.u.k-Monarchie wurde Triest italienisch. Einige römische Ruinen, wie das Theater aus dem 2. Jahrhundert, können besichtigt werden. Fast alle architektonisch interessanten Bauwerke stammen jedoch aus dem 18. Jahrhundert.

Urlaubsorte

Sistina, Duino, Lignano und Grado.
Landeinwärts in der fruchtbaren Ebene von Friaul befinden sich die bedeutenden Agrarzentren Udine und Pordenone. Weiter nördlich liegen die Ausläufer der östlichen Dolomiten und der Julischen Alpen, die heute zu Slowenien gehören. Die Region wird augenblicklich für den Skitourismus erschlossen. Die Straße schlängelt sich durch das dramatische Flußtal des Isonzo. Das Wasser des Flusses hat eine eigenartige Färbung durch die Mineralien, die in den Julischen Alpen ausgewaschen werden.

Skigebiete

Die bekanntesten Skiorte Italiens liegen in den Alpen und den Dolomiten. In den Apenninen gibt es einige gute Pisten, und auch auf den Hängen des Ätna auf Sizilien kann man Ski laufen. In den nachfolgenden Wintersportorten stehen Hotels, Pensionen, Ferienhäuser und erstklassige Skilifte zur Verfügung. Einzelheiten vom Fremdenverkehrsamt.
Aostatal: Cervinia, Courmayeur, Chamois, Gressoney, La Thuille, Pila, Valtournenche.
Piemont: Bardonecchia, Claviere, Limone-Piemont, Macugnaga, Sauze d’Oulx, Sestriere, Sportinia.
Lombardei: Aprica, Bormio, Chiesa di Valmalenco, Foppolo, Livigno, Madesimo, Ponte di Legno, Santa Caterina di Valfurva, Tonale.
Trentino: Andalo, Canazei, Madonna di Campiglio, Marilleva, Pozza di Fassa, San Martino di Castrozza.
Südtirol: Alpi di Siusi (Seiseralm), Campo Tures (Sand in Taufers), Colfosco (Kolfuschg), Corvara in Badia (Kurfar), die Crontour-Gegend (insgesamt zehn Orte, u. a. Brunico/Bruneck und San Vigilio di Marebbe/St. Vigil in Enneberg), Dobbiaco (Toblach), Nova Levante (Welschnofen), Ortisei (St. Ulrich), Passo Stelvio (Stilfserjoch), Renon (Ritten), San Candido (Innichen), Santa Cristina Valgardena (St. Christina), Selva di Val Gardena (Wolkenstein), Val Senales (Schnalstal).
Friaul-Julisch Venetien: Piancavallo, Sella Nevea.
Venetien: Alleghe, Arabba, Ravascletto, Cortina d’Ampezzo, Falcade.

Mittelitalien

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Regioni: Toscana, Marche, Umbria, Abruzzen, Molise und Lazio.
Die TOSKANA ist eine fruchtbare Region zwischen den nördlichen Apenninen und dem Mittelmeer. Weinberge, Zypressenwälder und abgelegene Bergdörfer sind typisch für diese Landschaft. Der bekannteste italienische Wein, der Chianti, kommt aus dieser Gegend. Montecatini, Bagni di Lucca, Casciano Terme und Chianciano sind nur einige der zahlreichen vulkanischen Heilbäder.
In Firenze (Florenz), der bedeutendsten Stadt der Toskana, erwarten den Besucher die berühmtesten Kunstwerke und Bauwerke der Renaissance. Die wunderschöne Stadt liegt an den Ufern des Arno am Fuß der bewaldeten Ausläufer der Apenninen. Brunelleschis revolutionärer Entwurf der Kuppel des Doms von Santa Maria del Fiore gilt allgemein als die erste architektonische Umsetzung der Ideen der Renaissance. Die wunderbare Piazza del Duomo ist ein beliebter Treffpunkt. Zwischen dem Platz und dem Arno liegen die herrlichen Paläste Palazzo Strozzi, Palazzo Corsini, Palazzo Rucelli, Palazzo Vecchio und die Uffizien (Palazzo degli Uffizi), in denen die berühmteste Gemäldegalerie Italiens untergebracht ist. Weiter nördlich stehen die Kirchen Santa Maria Novella und San Lorenzo (an deren Bau Brunelleschi, Michelangelo und andere beteiligt waren) sowie der imposante Palazzo Medici-Riccardi. Über die Ponte Vecchio erreicht man den Palazzo Pitti und die Boboli-Gärten auf der anderen Seite des Flusses. Die Uffizien besitzen eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt. Gemälde mit überwiegend biblischen Themen und Ikonen (u. a. von Lorenzo Monaco, Giottino und Gentile da Fabriano) repräsentieren die Übergangsperiode des ausgehenden Mittelalters. Kunstfreunde finden hier außerdem Gemälde italienischer Meister aus der Zeit der Renaissance bis hin zum frühen 18. Jahrhundert. Botticellis »Geburt der Venus«, Leonardo da Vincis »Verkündigung«, Michelangelos »Heilige Familie«, Tizians »Urbino Venus« und Caravaggios »Junger Bacchus« sind in den Uffizien ausgestellt. Eines der interessantesten Gemälde ist Caravaggios »Medusa«. Michelangelos berühmte Statue des David kann in der Akademie der Schönen Künste (Accademia delle Belle Arti) neben der Universität bewundert werden.

Museen und Galerien

Accademia delle Belle Arti, 60 Via Ricasoli; Bargello Museum, Via Proconsolo; Boboli-Gärten, Palazzo Pitti; Degli Argenti Museo (Silbermuseum), Palazzo Pitti; Medici Kapellen, Piazza Madonna; Museo d’Arte Moderna (Museum der Modernen Kunst), Piazza Pitti; Galleria Palatina, Palazzo Pitti; San-Marco-Museum, Piazza San Marco; Galleria degli Uffizi (Uffizien), Loggiato degli Uffizi.

Siena, eine auf einem Hügel gelegene Kleinstadt, erlebte seine Blütezeit noch vor der Renaissance. Das Schlendern durch Sienas Straßen ist wie eine Zeitreise durch das Mittelalter: schmale Gassen ohne Bürgersteige, Kopfsteinpflaster, alte Häuser dicht an dicht im romanischen und gotischen Stil. Autos haben hier keinen Platz, Motorradfahrer dürfen nur eingeschränkt fahren. Der riesige Campanile (Glockenturm) des Palazzo Pubblico blickt über die Piazza del Campo (die wohl am besten erhaltene gotische Piazza Italiens) im Mittelpunkt der Stadt. Hier finden im Sommer die Palio-Pferderennen statt. Siena, der Geburtsort der hl. Katherina, ist auch ein bedeutendes Zentrum religiösen Lebens. In der 700 Jahre alten Universität werden im Sommer italienische Sprachkurse angeboten.
Der berühmte Schiefe Turm von Pisa, nördlich von Siena, ist ein freistehender Campanile und gehört zum nahegelegenen gotischen Dom aus dem 11. Jahrhundert. Kolonnaden umgeben den viereckigen Innenhof des Campo-Santo-Friedhofes, der im 13. Jahrhundert im toskanisch-gotischen Stil erbaut wurde. Beeindruckend sind die Statuen und Gräber aus römischer und frühchristlicher Zeit.

Lucca, die Stadt der hundert Kirchen, ist von einer breiten Stadtmauer umgeben. Arezzo ist eine Stadt, die Moderne und Mittelalter perfekt in sich vereint. Die Burg und die Kathedrale der Medici, erbaut vom 13. bis 16. Jahrhundert, stehen majestätisch auf einem Felshügel und überschauen den modernen Teil der Stadt, die darunter im Flachland liegt. Die Piazza Grande ist ein wunderschöner mittelalterlicher Platz mit einem alten Brunnen in seiner Mitte, umgeben von eindrucksvollen historischen Gebäuden wie: dem Palazzo della Fraternità, der Kirche Santa Maria della Pieve und der Loggiato del Vasari (früher die Residenz von Vasari, Kunsthistoriker und Patron von vielen berühmten italienischen Malern). Die Basilika di San Francesco beherbergt die berühmten Fresken von Piero della Francesca, die Geschichte des Kreuzes. Inmitten all dieser Geschichte blüht die Stadt heute und ist ein Zentrum des Antiquitätenhandels. Livorno ist ein bedeutender Handelshafen. In Carrara wird seit der Zeit der Etrusker feinster weißer Marmor abgebaut. An der toskanischen Küste laden zahlreiche Sandstrände zum Sonnenbaden ein. Die bekanntesten Urlaubsorte sind Viareggio, Forte dei Marmi, Lido di Camaiore, Marina di Pietrasanta, Marina di Massa, Tirrenia, Castiglione della Pescaia, San Vincenzo, Castiglioncello, Quercianella, Porto Santo Stefano, Porto Ercole, Ansedonia und Talamone. Der toskanischen Küste ist eine Inselgruppe vorgelagert, von denen Elba und Giglio die bekanntesten sind. Es gibt regelmäßige Fährverbindungen, und auch Tragflächenboote verkehren zwischen den Inseln und dem Festland.

MARCHE (Marken): Diese bergige Region an der Adriaküste liegt südlich von San Marino.
In der Hafenstadt Ancona, der Provinzhauptstadt, können zahlreiche römische Ruinen und Bauwerke besichtigt werden, darunter der Trajansbogen (Arco di Traiano; 115 n. Chr.) am ehemaligen Römerhafen.

Urbino, der Geburtsort Raphaels, ist eine hübsche, auf einem Hügel gelegene Stadt. In der Gemäldegalerie des herzöglichen Palastes (Palazzo Ducale, 15. Jh.), einem der schönsten Renaissancepaläste des Landes, hängen mehrere Werke des berühmten italienischen Malers. Interessierte können das Geburtshaus von Raphael besuchen.
In Loreto steht angeblich das Geburtshaus von Jesus. Zahllose Pilger aus der ganzen Welt besuchen jährlich die Stadt und die bekannte Wallfahrtskirche (16. Jh.). Der Legende nach sollen Engel das Geburtshaus im 13. Jahrhundert von Nazareth nach Loreto gebracht haben, um es vor plündernden Arabern in Sicherheit zu bringen. Das Haus liegt innerhalb der kunstvoll angelegten gotischen Sanctuaria della Santa Casa. Die Madonna von Loreto wurde im Jahre 1920 zur Schutzheiligen der Pilger erklärt.

Urlaubsorte

Gabicce, Pesaro (Rossinis Geburtsort), Fano, Senigallia, Civitanova, San Benedetto del Tronto, Porto Recanati und Porto Potenza Picena. In den Badeorten an der Adria ist für alles gesorgt. Weniger besuchte Strände liegen unterhalb der eindrucksvollen Costa-Conero-Klippen wenige Kilometer südlich von Ancona.

UMBRIA (Umbrien) ist eine vom Tourismus noch kaum berührte gebirgige Region im Landesinneren zwischen der Toskana und den Marken und ist auch als das »grüne Herz Italiens« bekannt. Es gibt nur wenig Industrie und nur einige größere Orte. Mit seiner mittelalterlichen Architektur, den ländlichen Steinbauten auf den sanften Hügeln und den zahlreichen Flüssen gleicht die Landschaft hier der Toskana. Im Tal des Flusses Nera und in der Gegend um die Monti Sibillini ist die Landschaft etwas rauher, mit tiefen Schluchten, malerischen Bergdörfern und weiten Hochebenen wie dem Piano Grande, dem Piano Piccolo und dem Piano Perduto bei Castelluccio. Umbrien ist von einer reichhaltigen Geschichte geprägt: neben architektonischen Werken des Mittelalters und der Rennaissance in Städten wie Assisi, Perugia, Spoleto und Orvieto oder in den weniger bekannten Ortschaften Spello, Montefalco, Città della Pieve, Città di Castello, Castiglione del Lago, Narni, Norcia und Montone findet man Spuren der Umbrer, Etrusker und Römer.

Perugia, die Provinzhauptstadt Umbriens, ist 2500 Jahre alt. Besonders sehenswert sind die alten etruskischen Stadtmauern, die Piazza IV Novembre mit der Kathedrale und der Palazzo dei Priori, das Rathaus, in dem Umbriens Nationalgalerie, die Galleria Nazionale dell’ Umbria, untergebracht ist. Darin sind unter anderem eine Gemäldesammlung von Pietro Vannucci, Piero della Francesca, Pinturicchio und Beato Angelico zu sehen. Die Fontana Maggiore wird allgemein als schönster mittelalterlicher Brunnen Italiens bezeichnet. Zahlreiche römische Ruinen können ebenfalls besichtigt werden.
Die Università per Stranieri bietet Kurse für Ausländer an, die sich für die italienische Sprache und Kultur interessieren.

Assisi ist eine malerische mittelalterliche Stadt, die östlich von Perugia auf einem Hügel liegt. Hier lebte und wirkte der hl. Franziskus, der Gründer des Franziskanerordens. Giottos 28 Fresken, die die Basilika di San Francesco, die älteste gotische Kirche Italiens, schmücken, stellen den Lebensweg des Heiligen dar. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der von Goethe so geschätzte Minervatempel, die Kathedrale San Rufino mit ihrer romanischen Fassade und dem barocken Interieur, die Basilica di Santa Chiara sowie die aus dem 17. Jahrhundert stammende Basilica di Santa Maria degli Angeli, ein monumentales Bauwerk, halb Renaissance, halb Barock, das sich wuchtig im Talgrund erhebt. Im Inneren des mächtigen Hallenbaus steht das buntbemalte Kapellchen Porziuncola (»kleine Portion«), das ein beliebter Aufenthaltsort des Hl. Franziskus war. Orvieto liegt auf einem vulkanischen Felsmassiv, das sich vom umbrischen Flachland erhebt. In der sehr gut erhalten gebliebenen Stadtmitte stehen zahlreiche etruskische Denkmäler und Gebäude. Zu den eindrucksvollsten Bauwerken gehören der gotische Dom, der Palazzo Papale aus dem 13. Jahrhundert und der Palazzo del Popolo. Der Pozzo della Cava ist ein geniales Werk etruskischer Wasserbauingenieure. In Spoleto findet jeden Sommer das Festival dei Due Mondi statt, das 14 Tage lang ein gigantisches Angebot an Theater, Musik und Tanz bietet. Die mittelalterliche Stadt am Rande des Spoletana-Tals erstreckt sich malerisch über einen Hügelrücken, über dem die Burganlage Rocca Albornoziana thront, die noch bis in die 80er Jahre als Gefängnis diente, in dem sowohl Mitglieder der linksradikalen Brigate Rosse als auch Mafiosi eingekerkert waren. Unter den zahlreichen Monumenten des Mittelalters und der Renaissance befinden sich der römische Triumphbogen Arco di Druso, das Römische Theater und die berühmte Ponte delle Torri, ein mächtiger Aquädukt, der östlich der Altstadt das Tessino-Tal überspannt und von Goethe als »das zweite Werk der Menschheit« gepriesen wurde. Città di Castello ist die Bergfestung der Vitelli-Familie. Gubbio, eine gut erhaltene mittelalterliche Stadt am Fuße des Monte Ingino, ist das Zuhause der bekannten Eugubinischen Tafeln die ältesten überlieferten Aufzeichnungen des umbrischen Volkes. In Todi, das eine gute Aussicht auf das Tibertal bietet, gibt es einen schönen mittelalterlichen Platz, der von einer Reihe historischer Gebäude umgeben ist, darunter der Palazzo del Popolo aus dem 13. Jahrhundert, der Palazzo del Capitano und die Kathedrale.
In den meisten historischen Stadtkernen umbrischer Städte befinden sich regionale Museen, von denen die bedeutendsten die Galleria Nazionale dell’ Umbria in Perugia (s. o.), die Kunstgalerie in Città, in der auch die Burri-Sammlung moderner Kunst untergebracht ist, und die Montefalco-Galerie sind. Darüberhinaus bietet Umbriens Landschaft zahlreiche Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten. Der Parco Nazionale dei Monti Sibillini beherbergt eine erstaunlich vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Am Fuße des Gebirges befinden sich mittelalterliche Dörfer und Abteien. Im Parco Regionale del Monte Cucco können verzweigte Höhlengänge, unterirdische Wasserwege und Mineralquellen besichtigt werden. In den unberührten Waldlandschaften können oft Fossilien gefunden werden. Die stillen Seen und Hügel des Parco Regionale del Trasimeno, dem Zuhause vieler Zugvögel, sind in unzähligen Gemälden des 15. Jahrhunderts verewigt worden. Der Parco Regionale del Tevere, der angelegt wurde, um die Geschichte des bedeutenden Flusses zu reflektieren, ist durch seine Eichenwälder und archäologischen Stätten der Umbrer, Etrusker und Römer bekannt. Durch den Parco Regionale del Fiume Nera fließen die Flüsse Velino und Nera. Ein See und die Marmore-Wasserfälle sind hier ebenfalls zu sehen. Entlang des Flußtals liegen kleine befestigte Städte, Klöster und Wachtürme. Weitere besuchenswerte Parks sind der Parco Regionale del Monte Subasio mit der historischen Stadt Assisi (s. o.) sowie der Parco Regionale del Colfiorito, in dem sich der Berg Orve und zahlreiche befestigte Dörfer befinden.

ABRUZZI (Abruzzen): Sie umfassen die höchsten Teile der apenninischen Gebirgskette. Die Berge im Norden sind öde, und der Boden ist so karg, daß kaum etwas angebaut werden kann. Auf dem Kalksteinmassiv des Gran Sasso wurde ein Wintersportkomplex errichtet. Die südlichen Hochländer sind von einem weitläufigen Buchenwald überzogen, der zum Nationalpark erklärt wurde. In L’Aquila, der größten Stadt, steht eine imposante Burg. Die bekanntesten Urlaubsorte sind Giulianova, Silvi Marina, Francavilla und Montesilvano. Pescara ist hauptsächlich ein Fischereihafen.

MOLISE: Der Boden dieser Gebirgsregion, eines der ärmsten Gebiete des italienischen Festlandes, ist sehr karg. Campobasso ist die wichtigste Stadt dieser dünn besiedelten Region. Vasto ist der einzige größere Urlaubsort.

LAZIO (Latium) liegt im westlichen Teil des italienischen »Stiefels«; vulkanische Hügel, Seen und schöne Strände prägen das Landschaftsbild. Der Frascati ist der bekannteste Wein dieser Gegend. Über die Hälfte der Bevölkerung der Region lebt in Rom, das auf sieben Hügeln zu beiden Seiten des Tiber (Tevere) liegt.

Rom: An jeder Straßenecke der italienischen Hauptstadt und größten Stadt des Landes stößt man auf Überreste aus über 2000 Jahren Geschichte. Die Straßen enthalten Denkmäler aus allen Epochen der bewegten Geschichte der Stadt – das Kolosseum und das Forum Romanum sind die bekanntesten aus der klassischen Antike, Basiliken erinnern an die Anfänge des Christentums, und das Stadtzentrum wird bestimmt durch die Brunnen und Kirchen des Barock. Die Via del Corso, Roms wichtigste Durchgangsstraße, durchschneidet die Stadtmitte von der Piazza Venezia im Süden, mit dem gewaltigen Denkmal des Vittorio Emanuele II (Ende des 19. Jahrhunderts zu Ehren des ersten italienischen Königs und im Gedenken an die Vereinigung Italiens errichtet), bis hin zur Piazza del Popolo im Norden, an die sich die Grünflächen der Villa Borghese, Roms größtem Park, anschließen. Östlich der Via del Corso liegen die eleganten Einkaufsstraßen, darunter die Via Condotti und die Via Borgognona, die zur Piazza di Spagna mit der berühmten Spanischen Treppe führt. Unweit von hier lädt der barocke Brunnen Fontana di Trevi Besucher ein, ihre Rückkehr nach Rom zu sichern, indem sie eine Münze, mit dem Rücken zum Brunnen, ins Wasser werfen. Westlich der Via del Corso winden sich enge Gassen hinab zum Tiber. Hier, im historischen Mittelpunkt der Stadt, befindet sich die am vollständigsten erhaltene Struktur des antiken Roms. Das Pantheon (125 n. Chr.) auf der Piazza della Rotonda ist das Werk des Kaisers Hadrian. Der Durchmesser der gewaltigen Kuppel und die Höhe des Bauwerks haben die gleichen Maße, d. h. würde man die halbkugelförmige Kuppel zu einer Kugel ergänzen, läge diese auf dem Fußboden auf. Das Innere des faszinierenden Gebäudes wird durch das Sonnenlicht erhellt, das durch das neun Meter große Loch in der Kuppel strömt. Ganz in der Nähe des Pantheons liegt die Piazza Navona, ein belebter, langgezogener Platz mit barocken Prunkbauten Berninis und Borrominis, auf dem sich Tag und Nacht Menschen tummeln. Jenseits des Tiber liegt die Vatikanstadt, der ein eigener Eintrag gewidmet ist. Auf dem Weg zum Vatikan kommt man an der runden, majestätischen Castel Sant’ Angelo (Engelsburg) vorbei, der letzten Ruhestätte des Kaisers Hadrian und, in späteren Jahren, der wichtigsten Verteidigung der päpstlichen Enklave. Weiter südlich, immer noch auf dem westlichen Ufer des Tiber, liegt Trastevere, der alternative Mittelpunkt der Stadt mit zahlreichen Bars, Restaurants und Diskotheken.

Urlaubsorte

Im Bergland, den Castelli Romani, verbringen die Römer oft ihre Wochenenden. Tivoli, Frascati, Genzano, Castel Gandolfo und Rocca di Papa sind die beliebtesten Ausflugsziele. Ostia, der alte Hafen von Rom, ist heute ein beliebter Badeort. In Anzio, Sabaudia, San Felice Circeo, Terracina und Sperlonga kann man ebenfalls einen erholsamen Badeurlaub verbringen. 30 km vor der Küste liegt die idyllische Insel Ponza.

Civitavecchia ist ein bedeutender Handels- und Marinehafen.

Süditalien

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Regioni: Campania, Puglia, Basilicata und Calabria.

CAMPANIA (Kampanien): Die Campania Felix (»Gesegnetes Land«), wie die Region von den Römern genannt wurde, hat fruchtbare Böden, ein mildes Klima und für süditalienische Verhältnisse Wasser im Überfluß.

Napoli (Neapel), die drittgrößte Stadt Italiens, ist für seine herrliche Lage am Golf von Neapel und für seine reizvolle Umgebung bekannt. Über der Stadt erhebt sich der mächtige Krater des Vesuvs. Die Stadt ist eine Mischung aus sehenswerten Kunstschätzen und Bauwerken, Mietshäusern, alten Palästen mit bröckelndem Putz und lautstarken Straßenhändlern. Das klassizistische Teatro San Carlo (1737) ist nach der Mailänder Scala das bedeutendste Opernhaus Italiens.

Museen und Kunstgalerien

Capodimonte Museum, Via San Martino 76; Castelnuovo Maschio Angioino, Piazza Municipio; Floridiana Duca Di Martina Museum, Via Cimarosa al Vomero; G. Filangieri Museum, Via del Duomo; Königsgemächer im Palazzo Reale (Königlicher Palast), Piazza del Plebiscito.
Eine gebührenpflichtige Straße führt fast bis zum Gipfel des Vesuvs. Die letzten 100 m muß man zu Fuß bewältigen, auf einem Trampelpfad aus Bimsstein. Von der Besucherplattform, die direkt an der Caldera steht, eröffnet sich nicht nur ein atemberaubender Blick in den dampfenden Krater, sondern auch eine herrliche weite Aussicht auf den Golf von Neapel. Ganz in der Nähe liegen die Überreste von Pompeji und Herculaneum, die 79 n. Chr. durch einen Ausbruch des Vesuvs zerstört wurden.

Caserta war einst der Landsitz der Könige von Neapel. Versailles diente als Vorbild für das königliche Barockschloß. In Paestum können imposante griechische Tempel besichtigt werden.

Urlaubsorte

Sorrento, Amalfi, Positano, Ravello, Maiori, Vietri sul Mare, Palinuro und die Inseln Capri und Ischia.

PUGLIA (Apulien): Diese südöstliche Region erstreckt sich von den bewaldeten Berghängen von Gargano, dem »Sporn«, bis zum Flachland der Salentine-Halbinsel, dem »Absatz« des Stiefels. Dazwischen liegt Murge, ein Kalksteinplateau voller Höhlen (insbesondere bei Castellana). Bari und Taranto sind bedeutende Industriehäfen.
Aufgrund seiner günstigen Lage als Tor zum östlichen Mittelmeer war Apulien eine der bedeutendsten Regionen des römischen Reiches. Die Hafenstadt Brindisi ist der Endpunkt der Via Appia, auf der Produkte aus den östlichen Provinzen des Landes und aus dem Ausland nach Rom und weiter in die nördlichen Regionen transportiert wurden. Sehenswert sind u. a. der Dom (12. Jh., barockisiert) und die schöne Kirche Santa Maria del Casale mit ihren wunderbaren Fresken (14. Jh.). Die Ausstellungsstücke im Museo Archeologico Provinciale dokumentieren den Wohlstand der Region zur damaligen Zeit. Der Dichter Vergil starb 19 v. Chr. in Brindisi.
Zwischen Alberobello und Selva di Fasano liegt das Murge-Plateau. In dieser Gegend findet man äußerst ungewöhnliche Steingebäude, die sogenannten Trulli. Diese Häuser ähneln den bekannteren Nuraghi auf Sardinien. Es handelt sich um kreisrunde Steingebäude mit spitzen oder kegelförmigen Dächern aus Stein. Am nördlichen Ende des Plateaus liegt das eindrucksvolle Castel del Monte, eine achteckige Burg, die im 13. Jahrhundert von dem Stauferkaiser Friedrich II. als Jagdschloß errichtet wurde. Im nahegelegenen Canosa di Puglia sind die Überreste der bedeutenden Römerstadt Canusium zu sehen.
Das Frauenkloster Santa Maria delle Grazie in San Giovanni Rotondo ist ein bedeutender Wallfahrtsort aufgrund seiner Verbindung mit Padre Pio da Petralcina.
Gute Badestrände liegen an der Adriaküste zwischen Barletta und Bari.

BASILICATA (Basilikata) ist eine abgelegene und überwiegend gebirgige Gegend zwischen Apulien und Kalabrien. Im Norden, inmitten dichter Wälder, liegt der Monte Vulture, ein erloschener Vulkan. Zahlreiche Flüsse, die von den südlichen Apenninen zum Golf von Taranto fließen, bewässern die fruchtbare Ebene nördlich von Metaponto, dem Geburtsort Pythagoras’.

Potenza, die größte Stadt der dünnbesiedelten Region, mußte im Jahre 1857 nach einem heftigen Erdbeben fast vollständig wiederaufgebaut werden. Im 2. Weltkrieg wurde die Stadt erneut zerstört.

CALABRIA (Kalabrien): Die »Stiefelspitze« ist eine wunderschöne Region mit hohen Bergen, dichten Wäldern und noch relativ leeren Stränden. Fast die Hälfte Kalabriens ist von Kastanien-, Buchen-, Eichen- und Pinienwäldern bedeckt. Steinpilze (Porcini), frisch, getrocknet und eingemacht, sind eine Spezialität der Region. In den höheren Lagen gibt es nur noch karges Weideland. Durch Trockenlegung einiger Sümpfe in Küstennähe wurde Land gewonnen, auf dem Anbau möglich ist. In den Bergen des Sila-Massivs leben Wölfe. Catanzaro, Cosenza und Reggio (an der Straße von Messina) sind die bedeutendsten Städte dieser Region. Die schönsten Sandstrände liegen an der Westküste. Ein typisches und besonders malerisches Städtchen ist Tropea, auf den Felsen über dem Tyrrhenischen Meer gebaut, mit einer vor allem zur Abendzeit lebhaften Geschäftsstraße, die in einer Aussichtsplattform über dem Meer endet. Die von kleinen Felsenbuchten unterteilten Sandstrände erstrecken sich von Nord nach Süd. Am Ionischen Meer, an der Ostküste, sind die Strände rauh und felsig, dafür bieten sie Abgeschiedenheit und Ruhe, vor allem in der oft schon sehr warmen Vorsaison im Mai und Juni.

Sizilien und Sardinien

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Sizilien (Sicilia): Die strategische Lage der Insel zwischen Italien und Nordafrika, der fruchtbare Boden und die fischreichen Gewässer waren Anreiz genug für Griechen, Karthager, Römer, Byzantiner, Araber, Normannen, Angevier, Aragoner, Bourbonen und, während des 2. Weltkrieges, für deutsche und alliierte Truppen, die Inseln zu besetzen.

Palermo, die Hauptstadt, ist eine herrliche Stadt, deren großartige Architektur beeindruckt. Viele imposante Bauwerke, vornehmlich im normannischen und barocken Baustil, erwarten den Besucher. Besonders beeindruckend sind die Kirchen von Martorana, Santa Maria di Gesù, San Giuseppe dei Teatini und San Cataldo sowie die Kathedrale Santa Rosalia (1184-1185) und der Palazzo dei Normanni, das Königsschloß mit herrlicher Kapelle. In den Katakomben des Kapuzinerklosters liegen Tausende von Mumien.

Siracusa (Syrakus) hat wohl den besten Naturhafen Italiens. Die Stadt liegt auf einer kleinen Insel in Küstennähe und hat viele historische Bauwerke, darunter ein sehenswertes Amphitheater (5. Jh. v. Chr.). Archimedes lebte hier bis zu seinem Tode.
Fast alle Gebäude Catanias stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die Stadt mußte nach mehreren heftigen Erdbeben wiederaufgebaut werden. Ganz in der Nähe liegt der Ätna, Europas größter aktiver Vulkan.
Weiter nördlich, direkt auf den Klippen, liegt der bezaubernde Ferienort Taormina. Von hier aus kann man den Ätna sehen. Schöne Strände laden zum Baden ein. Das guterhaltene griechische Theater (3. Jh. v. Chr.), das Kastell auf dem Monte Tauro und der Don San Nicola sind sehenswert.
Die lebendige Hafenstadt Messina wurde im Jahr 1908 durch ein Erdbeben fast völlig zerstört und gehört heute zu den modernsten Städten Italiens. Der Dom, ursprünglich im 11. Jahrhundert errichtet, wurde originalgetreu wiederaufgebaut. Messina ist Anlegeplatz der Fährschiffe vom italienischen Festland.
Überall auf Sizilien stößt man auf Überreste der Kulturen der zahlreichen Invasoren: die herrlichen Mosaike in der normannischen Kathedrale zu Montreale, beeindruckende Ruinen griechischer Tempel in Agrigent, die besser erhalten sein sollen als vergleichbare Überreste in Griechenland, und die byzantinischen Höhlenbehausungen und -gräber im felsigen Cava-d’Ispica-Tal in der Nähe von Modica. Ein riesiger Apollotempel kann in Selinunte besichtigt werden.

Urlaubsorte

Cefalù (in der Nähe von Palermo), Mondello, Acitrezza, Acireale, Taormina (s.o.) und Tindari. An der Südküste gibt es ausgedehnte Sandstrände. Sizilien ist von vielen kleinen malerischen Inseln umgeben: Lipari, Vulcano, Panarea und Stromboli (die Liparischen Inseln), Ustica, Favignana, Levanzo, Marettimo, Pantelleria und Lampedusa.

SARDINIEN (Sardegna) ist die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Das kaum bewohnte Landesinnere mit seinen Felsen und Klüften erinnert an eine Mondlandschaft. In den letzten Jahren wurden Infrastruktur und und touristische Einrichtungen in einigen Gebieten verbessert, besonders an der nördlichen Costa Smeralda und an der Westküste in der Nähe von Alghero. Sardinien ist der einzige italienische Verwaltungsbezirk, in dem es keine Autobahnen gibt. Die Sprache der Sarden hat mit dem Lateinischen mehr gemein als das heutige Italienisch.

Cagliari, die Inselhauptstadt, liegt in einem sumpfigen Tal im Süden der Insel. Die Stadt wurde von den Phöniziern gegründet und von den Römern, die sie Carales nannten, ausgebaut.

Sassari liegt im Nordwesten, in der Nähe des Feriengebietes in der Umgebung von Alghero. Die von der Landwirtschaft geprägte Stadt Nuoro, an den Ausläufern des zentralen Bergmassivs, ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge ins Landesinnere. Olbia, Fischereihafen und Endpunkt der Autofähren, liegt am Rand der Costa Smeralda.
Überall auf der Insel gibt es Relikte aus der Bronzezeit. Am bekanntesten sind die kreisrunden (manchmal auch kegelförmigen) Nuraghi-Steinbehausungen. Die größte dieser Siedlungen aus der Bronzezeit steht im Nuraxi, etwa 80 km nördlich von Cagliari.
Die reizvollsten Badeorte sind Santa Margherita di Pula, Alghero, Santa Teresa, Porto Cervo und Capo Boi. Auch auf der Insel La Maddalena kann man herrliche Badeferien verbingen.

Rundreisen

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5-tägige: (a) Venedig – Padua – Verona – Mantua – Venedig. (b) Die Palladinischen Villen – Venedig – Verona – Padua – Vicenza. (c) Mantova – Cremona – Farrara – Pavia – Brescia. 7-tägige: (a) Turin – Mailand – Verona – Padua – Venedig. (b) Florenz – Lucca – Pisa – St. Gimignano – Siena – Arezzo – Florenz. (c) Rom – Ostia – Terracina – Ponza – Sperlonga – Tivoli – Frascati – Rom. (d) Neapel – Pompeii – Sorrento – Capri – Positano – Amalfi – Ravello – Herculaneum.

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Sozialprofil

Essen & Trinken

Viele Restaurants bieten ein besonderes Touristenmenu (Menu turistico) an. In Italien gibt es mehr als 20 Weinanbaugebiete, vom Val d’Aosta an der französischen Grenze bis nach Sizilien im Süden.

Getränke: Die Weingüter der Chianti-Gruppe unterliegen den strengen Chianti-Classico-Qualitätskontrollen (am Gallo nero, dem schwarzem Hahn am Flaschenhals erkennbar). Die Chianti-Region ist das einzige Gebiet Italiens mit einer derartigen Qualitätskontrolle. Weine mit der Aufschrift Denominazione di origine controllata kommen aus offiziell anerkannten Weinanbaugebieten (ähnlich der Appellation controllée in Frankreich). Qualitätsweine tragen die Aufschrift Denominazione controllata e garantita. Die Wermutweine von Piemonte sind rosafarben und trocken oder dunkel und süß im Geschmack. Aperitifs wie Campari und Punt e Mes sind weltbekannt, ebenso wie die Liköre Strega, Galliano, Amaretto und Sambuca.

Rom: Gerichte: Abbacchio (Lamm in Weißwein mit Rosmarin), Cannelloni (Nudeln mit Fleisch, Kalbshirn, Spinat, Ei und Käse gefüllt), Broccoli Romani (Brokkoli in Weißwein), Salsa Romana (Wild in süßsaurer brauner Soße mit Rosinen, Maronen und Linsenpüree), Gnocchi alla Romana (Kartoffelklöße). Käsesorten: Mozzarella, Caciotta Romana (halbfetter milder Schafskäse), Pecorino (harter kräftiger Schafskäse), Gorgonzola. Weißweine: Frascati, Albano, Grottaferrata, Velletri, Montefiascone, Marino. Rotweine: Marino, Cesanese, Piglio.

Piemont: Gerichte: Bagna Caoda (traditionelle Anschovis-Suppe mit Gemüse), Fritto Misto Piemontese (gebratenes Fleisch mit Gemüsebeilage), Bonet (Schokoladekuchen mit Kaffee und Keksen)

Aosta-Tal: Gerichte: Fundata (Käse-Fondue mit Milch, Eigelb mit Trüffeln und weißem Pfeffer), Zabaglione (warme Nachspeise aus Eischaum und Marsalawein). Weine: Barolo, Barbera, Barbaresco, Gattinara, Grignolino.

Lombardei: Gerichte: Risotto alla Milanese (Reis mit Safran und Weißwein), Zuppa Pavese (wohlschmeckende klare Suppe mit pochiertem Ei), Minestrone (Gemüsesuppe), Osso buco (Kalbshaxenscheiben mit Tomatensoße und Reis), Panettone (Weihnachtskuchen mit Rosinen und kandierten Früchten). Weine: Valtellina, Sassella, Grumello, Inferno.

Trentino und Südtirol: Beide Regionen sind bekannt für ausgezeichnete Wurst und Schinken. Weine: Lago di Caldaro, Santa Maddalena.

Venetien: Gerichte: Fegato alla Veneziana (hauchdünn geschnittene Kalbsleber mit Zwiebeln in Butter gebraten), Baccalà alla Vicentina (gepökelter Kabeljau, in Milch gedünstet), Radicchio rosso di Treviso (wilder, leicht bitterer roter Salat). Weine: Soave, Bardolino, Valpolicella.

Friaul-Julisch Venetien: Gerichte: Pasta e fagioli (Nudeln mit Bohnen), Prosciutto di San Daniele (Schinken). Weißweine: Tokai, Malvasia, Pinot Bianco, Pinot Grigio. Rotweine: Merlot, Cabernet, Pinot Nero.

Ligurien: Gerichte: Pesto (Soße aus Basilikum, Knoblauch, Pinienkernen und Pecorino-Käse), Cima Genovese (kaltes Kalbfleisch gefüllt mit Kalbshirn, Zwiebeln und Kräutern), Pandolce (Kuchen mit Orangengeschmack). Wein: Sciacchettra.

Emilia-Romagna: Gerichte: Parmigiano (Parmesankäse), Prosciutto di Parma (Parmaschinken), Spaghetti Bolognese (Nudeln mit einer Soße aus Fleisch, Käse und Tomaten), Vitello alla Bolognese (Kalbskottelet mit Parmaschinken und Käse), Cotechino e zampone (Würstchen und mit Schweinefleisch gefüllte Schweinshaxe). Weine: Lambrusco, Albana, Trebbiano, Sangiovese.

Toskana: Gerichte: Bistecca alla Fiorentina (großes T-Bone-Steak über dem Holzfeuer gegrillt, mit frischgemahlenem schwarzen Pfeffer und Olivenöl gewürzt), Minestrone alla Fiorentina (kräftige Gemüsesuppe mit Landbrotscheiben), Pappardelle alla lepre (Nudeln mit Hasensoße), Tortina di carciofi (gebackene Artischockenpastete), Cinghiale di Maremma (Wildschwein aus der Maremma-Region in der Nähe von Grosseto), verschiedene Gerichte mit Schinken, Würstchen und Steak. Süßigkeiten: Panforte di Siena (Gebäck aus Honig, kandierten Früchten, Mandeln und Gewürznelken), Castagnaccio (Maronenkuchen mit Nüssen und Sultaninen), Ricciarelli (dünne Kekse aus Honig und Mandeln aus Siena). Weine: Chianti, Vernaccia, Aleatico, Brunello di Montalcino.

Marken: Gerichte: Brodetto (verschiedene Fischsorten auf Toastbrot, garniert mit Kartoffeln, Sellerie, Tomaten, Lorbeerspitzen und Weißwein), Pasticciata (Nudeln, im Ofen gebacken). Weine: Verdicchio.

Abruzzen-Molise: Gerichte: Die beliebteste Pasta der Region ist Maccheroni alla chitarra, weil die Teigwaren in dünne Streifen geschnitten werden. Süßigkeiten: Parrozzo (Schokoladenkuchen), Zeppole (süße Nudeln). Rotwein: Cerasolo di Abruzzo, Montepulciano. Weißwein: Trebbiano (trocken). Centerbe ist ein hochprozentiger Likör.

Umbrien: Gerichte: Schwarze und weiße Trüffel, Spaghetti, Porchetta alla Perugina (Spanferkel), Carne ai capperi e acciughe (Kalbsfleisch mit Kapern und Kräutersoße), hervorragende Würstchen, Salamisorten und Prosciutto, die in ganz Italien geschätzt werden. Sehr gutes kaltgepreßtes Olivenöl kommt aus dieser Region. In der umbrischen Küche verwendete einheimische Zutaten sind: Schweine- und Rindfleisch, Käse, Linsen aus Valnerina, Fisch aus dem Trasimeno-See und dem Fluß Nera sowie Pilze, Gemüse und Kartoffeln aus Colfiorito. Weine: Orvieto (weiß, süß oder trocken) und zahlreiche Rot- und Weißweine (darunter Rubesco aus Torgiano und Weine aus Sagrantino und Montefalco).

Kampanien: Gerichte: Pizza (kulinarischer Stolz der Campania) mit allen möglichen Belägen, Bistecca alla pizzaiola (Steak mit Soße aus Tomaten, Knoblauch und Oregano), Sfogliatelle (süße Käsetaschen mit Ricottakäse), Mozzarella (Kuh- oder Büffelmilch). Die Weine der Region kommen von den Inseln Capri und Ischia.

Apulien: Gerichte: Coniglio ai capperi (Kaninchen mit Kapern) und Ostriche (panierte frische Austern). Weine: Sansevero, Santo Stefano, Aleatico di Puglia.

Kalabrien und Basilikata: Gerichte: Sagne chine (Lasagne mit Artischocken und Fleischbällchen), Zuppa di cipolle (Zwiebelsuppe mit italienischem Weinbrand), Sarde (frische Sardinen mit Olivenöl und Oregano), Alici al limone (frische Anchovis in Zitronensaft gebacken), Melanzane sott’olio (eingelegte Auberginen). Süßigkeiten: Mostaccioli (Schokoladenkekse), Cannariculi (gebratenes Honiggebäck). Weine: Agliatico, Cirò.

Sizilien: Gerichte: Pesce spada (gegrillter Schwertfisch mit Weinbrand, Mozzarella und Kräutern gefüllt), Pasta con le Sarde (Nudeln mit frischen Sardinen), Caponata (gehaltvolles Gericht mit Oliven, Anchovis und Auberginen), Pizza Siciliana (Pizza mit Oliven und Kapern), Triglie alla Siciliana (gegrillte Meerbarbe mit Orangenschale und Weißwein). Süßigkeiten: Cassata (Eiscreme in verschiedenen Geschmacksrichtungen, kandierte Früchte und Bitterschokolade), Frutti di marturana (Marzipanfrüchte). Weine: Regaleali, Corvo di Salaparuta (rot und weiß, sehr aromatisch und ideal zu Fisch), Marsala.

Sardinien: Zahlreiche Fischgerichte (z. B. Hummer in Suppen, Eintöpfen oder gegrillt), Burrida (Eintopf mit Katzenhai und Rochen), Calamaretti alla Sarda (gefüllte junge Tintenfische). Weine: Vernaccia, Cannonau, Piani, Oliena, Malvasia.

Nachtleben

Nachtklubs, Diskotheken, Restaurants und Bars findet man in jeder größeren Stadt und in den Urlaubsgebieten. In Rom werden im Pasquino-Kino, Vicolo della Paglia (in der Nähe der Santa Maria in Trastevere), Filme in englischer Sprache gezeigt. Das Opernhaus und die St.-Cecilia-Akademie veranstalten Open-air-Konzerte im Sommer. Eine Freilichtbühne liegt in der Nähe der Bäder von Caracalla. Jazz-, Folklore-, Rock- und Country-Musik-Konzerte werden in verschiedenen Konzertsälen und Clubs veranstaltet.

Einkaufstips

Italienische Waren sind weltbekannt für ihre Eleganz, ihren Schick und ihre hohe Qualität. Italienisches Design ist sehr gefragt. Man sollte beim Kauf von Antiquitäten vorsichtig sein, in Italien gibt es geschickte Fälscher. Für größere Käufe wird mitunter Rabatt gegeben. Florenz, Mailand und Rom sind führende Modestädte, aber die Boutiquen der Kleinstädte sind ebenfalls einen Besuch wert. Einige Städte sind für besondere Produkte bekannt: Como (Lombardei) für Seide; Prato (Toskana) für Textilien; Empoli (Toskana) für Flaschen und Gläser aus grünem Glas; Deruta (Umbrien) und Faenza (Emilia-Romagna) für Keramik und Carrara (Toskana) für Marmor. In Torre Annunziato (Kampanien) und Alghero (Sardinien) werden Kunstgewerbeartikel aus Korallen hergestellt. In Castelfidardo (Marke) gibt es eine Akkordeonfabrik, und es werden Gitarren und Orgeln gebaut. In Valenza (Piemont) haben sich zahlreiche Kunsthandwerker auf die Goldschmiedekunst spezialisiert. »Confetti« (mit Zucker überzogene Mandeln) gehören zu jeder Hochzeit in Italien, sie kommen aus Sulmona (Abruzzen). Keramikfliesen werden in Vietri sul Mare (Kampanien) produziert. Ravenna (Emilia-Romagna) ist für Mosaiken berühmt.
Führende Einkaufszentren:

Rom: Die Geschäfte in der vornehmen Gegend um die Via Condotti und die Via Sistina bieten eine Riesenauswahl an Bekleidungsstücken aller Moderichtungen, Farben und Designs an, die allerdings teuer sind. Die Geschäfte in der Via Vittorio Veneto sind ebenfalls teuer. An den Bücherständen der Piazza Borghese werden alte Bücher und Drucke verkauft. Secondhandgeschäfte findet man in der malerischen Via del Governo Vecchio, ein paar verwinkelte Gassen von der Piazza Navona entfernt. Sonntagmorgens findet ein Flohmarkt an der Porta Portese in Trastevere statt.

Mailand: Die eleganten Geschäfte liegen in der Via Montenapoleone. Preise sind höher als in anderen Großstädten.

Venedig: Ist berühmt für mundgeblasene Glasartikel, die auf Murano hergestellt werden. Klöppelspitzen von der Insel Burano sind exquisit und sehr teuer.
Die Goldschmiede von Florenz bieten ihre hochwertigen Waren in den Geschäften auf beiden Seiten der Ponte-Vecchio-Brücke an. Florentinischer Gold- und Silberschmuck hat eine besonders seidige Oberfläche, die satinato genannt wird. Filigranarbeiten werden ebenfalls angeboten. Kameen sind schöne Mitbringsel.

Süditalien: Töpferwaren und Teppiche in allen Regionen, Filigranschmuck und Gegenstände aus Gußeisen und Messing in den Abruzzen, Holzschnitzereien in Kalabrien, Korallen und Kameen in Kampanien, Textilien und Tischdecken auf Sizilien und Sardinien. In Cagliari werden kunstvolle Kopien der Bronzestatuen der Nuraghe, die während der Bronzezeit auf Sardinien lebten, angeboten. Die eleganten Geschäfte der größeren Städte wie Neapel, Bari, Reggio di Calabria, Palermo und Cagliari haben eine große Auswahl italienischer Waren. Viele Kleinstädte haben Wochenmärkte. Die hier angebotenen Souvenirs sind oft Massenartikel von schlechter Qualität, die nicht regional hergestellt wurden.

Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-So 08.30-12.30 und 15.30-22.00 Uhr. In Norditalien schließen die Geschäfte mitunter früher. Lebensmittelgeschäfte haben oft Mittwoch nachmittags geschlossen.

Sport

Fußball ist Italiens Nationalsport. Radrennen ist die andere große Leidenschaft der italienischen Sportfans (der Giro d’Italia, der durch ganz Italien führt, ist fast ebenso berühmt wie die Tour de France). Autorennen finden in Monza in der Nähe von Mailand statt (Lombardei). Segeln, Motorradrennen und Reiten sind weitere beliebte Sportarten. Golf: Ausgezeichnete Golfplätze gibt es im ganzen Land: von der Lombardei und Trentino im Norden über die Toskana und Latium in der Nähe von Rom bis nach Kalabrien im Süden. Das Klima auf Sardinien garantiert eine lange Golfsaison. Tennis: Tennisplätze (Hallen und Freiluftplätze) stehen in den größeren Städten und in den Urlaubsorten zur Verfügung. Das beliebte Boccia wird in den Dörfern traditionell am Sonntag nach dem Kirchgang gespielt. Fischen: Angeln und Fischen kann man in den Flüssen Norditaliens und im Mittelmeer. Boote können mit oder ohne Besatzung gemietet werden. Sardinien, Sizilien, die Tremiti-Inseln (Apulien), die Adria und die Küsten der Toskana und Liguriens sind ein Paradies für Taucher und Schnorchler. Ausrüstungen können gemietet werden. Wintersport: Die bekanntesten Wintersportgebiete findet man in Cervinia und Courmayeur im Aostatal, Claviere und Sauze d’Oulx in Piemont, Aprica und Bormio in der Lombardei, Alpi di Siusi, Cortina d’Ampezzo, Marilleva und Selva di Valgardena in den Dolomiten (Trentino/Südtirol, Venetien), Abetone (Toskana), Campo Imperatore (Latium) sowie in mehreren Orten in den Abruzzen. Reiten: Im Mai findet in Rom eine bedeutende internationale Pferdeschau statt. Pferderennen: Die erste Saison beginnt auf der Capanelle-Rennbahn im Februar. Es gibt drei Saisons von jeweils zwei Monaten Dauer. Die zweite Saison fängt im Mai an, die dritte im September. Alle 2 Jahre findet das berühmte Palio Pferderennen in Siena statt, eine Veranstaltung, die ihre Wurzeln im 13. Jahrhundert hat. Auf der Trabrennbahn von Villa Gloria finden im Februar und von Juni bis November Rennen statt. In Genua und Santa Margherita Ligure werden regelmäßig Jachtregatten veranstaltet. Kanuregatten werden im Juli in Santa Margherita Ligure durchgeführt.

Veranstaltungskalender

In fast allen Städten und Dörfern werden traditionelle religiöse Feste begangen, oder es finden Feierlichkeiten zum Gedenken an bedeutende historische Ereignisse statt. Im Anschluß eine Auswahl der interessantesten und wichtigsten Festivals:
Agrigento: Mandelblüte, Folklorefestival (März).
Arezzo: Traditionelles Turnier der Sarazenen mit Rittern in Rüstungen, das auf das 13. Jahrhundert zurückgeht (1. Sonntag im September).
Ascoli Piceno: Turnier der Quintana, Historienspiel mit über 1000 Teilnehmern (1. Sonntag im August).
Assisi: Begehen der Karwoche, Musik- und Gesangswettbewerbe (1. Wochendende im Mai). Calendimaggio, Musik- und Gesangswettbewerb (jährlich in der ersten Maiwoche).
Bari: Sagra di San Nicola, Prozession in historischen Kostümen (1. Wochenende im Mai).
Cagliari: Sagra di Sant’Efisio, eine der größten und prachtvollsten Prozessionen der Welt (1. Mai).
Florenz: Scoppio del Carro, Sprengung eines Karrens auf dem Domplatz (Ostermontag); Calcio in Costume, Fußballspiel des 16. Jahrhunderts in mittelalterlichen Kostümen (Juni).
Foligno: Revival eines Turniers aus dem 17. Jahrhundert mit 600 Rittern in Rüstungen (2. Sonntag im September).
Gubbio: Festa dei Ceri (15. Mai).
Lucca: Luminario die Santa Croce, Illuminationen und Prozession (14. September).
Marostica: Schachspiel mit lebenden Figuren (2. Wochenende im September).
Neapel: Festa di S. Gennaro, zur Feier des Heiligen (19. Sept.).
Nuoro: Fest des Erlösers (letzte Augustwoche).
Oristano: Sa Sartiglia, mittelalterlicher Umzug und Turnier (Karnevalszeit).
Orvieto: Umbria Jazz Winter (Neujahr).
Perugia: Umbria Jazz (Juli).
Piana Degli Albanesi (Palermo): Dreikönigsfest nach byzantinischem Zeremoniell (6. Januar); Osterfeiern (Ostersonntag).
Pisa: Historische Regatta und Festbeleuchtung (Juni).
Rom: Epiphanias-Jahrmarkt (6. Januar); Festa dè Noantri (16. - 24. Juli).
Sansepolcro (Arezzo): Mittelalterlicher Wettkampf (2. Sonntag im September).
Sassari: Cavalcata Sarda, traditioneller Umzug mit über 3000 Teilnehmern (3. Sonntag im Mai).
Siena: Il Palio di Siena, Pferderennen ohne Sattel (2. Juli und 16. August).
Spoleto: Spoleto Festival.
Terni: Umbria Jazz Gospel & Soul Easter Festival (Ostern).
Venedig: Carnevale (Februar); Umzug der Gondeln (16./17. Juli); historische Regatta (1. Sonntag im September).
Viareggio: Carnevale (Februar).
Viterbo: Prozession der Santa Rosa (3. September).
Weitere Informationen von den Fremdeverkehrsämtern (s. Adressen).

Land & Leute

Die römisch-katholische Kirche spielt in Italien auch heute noch eine wichtige Rolle und übt einen starken Einfluß auf die Sozialstruktur aus. Der Familienzusammenhalt ist bedeutend stärker als in den meisten anderen europäischen Ländern. Freizeitkleidung ist weitverbreitet, Badeanzüge gehören jedoch an den Strand. Korrekte Kleidung wird beim Betreten von Kirchen und in kleinen, traditionellen Gemeinden erwartet. Auf schriftlichen Einladungen wird im allgemeinen vermerkt, ob Anzug oder Smoking bzw. Kostüm oder Abendkleid erwünscht sind. In einigen öffentlichen Gebäuden, in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Kinos ist Rauchen verboten. Vorsichtsmaßnahmen gegen Diebstahl sollten getroffen werden, besonders in den Großstädten. Trinkgeld: Bedienungsgeld und Umsatz- bzw. Aufenthaltssteuern sind in den Hotelrechnungen enthalten. Das Bedienungspersonal erwartet zusätzlich 5-10% Trinkgeld.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Die italienische Wirtschaft befindet sich derzeit in einer stabilen Aufwärtsentwicklung, die von der kräftigen Konjunktur in der Eurozone unterstützt wird. Maßgeblich verursacht wurde diese positive Entwicklung durch einen deutlichen Anstieg der Export- und Investitionsnachfrage, nachdem sich die Exporte nach dem Einbruch 1999 infolge der Krisen in Asien und Lateinamerika deutlich erholt haben. Besonders die Ausfuhren in Länder außerhalb der EU konnten erhebliche Zuwächse verbuchen. Italien hat keine Bodenschätze und kein Erdöl, und die meisten Rohstoffe müssen importiert werden. Die Wirtschaft ist daher stark auf den Export angewiesen, um die Importgüter bezahlen zu können. Die Importe, insbesondere aus Ländern außerhalb der EU, steigen aufgrund der kräftigen Konjunkturentwicklung noch stärker, so daß der Trend eines stärkeren Wachstums der Einfuhr gegenüber der Ausfuhr weiter anhält. Als Folge davon sinkt der Außenhandelsüberschuß kontinuierlich. Eine positive Entwicklung verzeichnet die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Der überwiegende Anteil der neu geschaffenen Arbeitsplätze ist jedoch befristet oder basiert auf Teilzeit- bzw. Leiharbeit oder freier Mitarbeit, insbesondere im Dienstleistungssektor. Auch der gegenüber dem industrialisierten Nord- und Mittelitalien traditionell ärmere Süden wurde von dieser Aufwärtsentwicklung erfaßt. Bis 2003 wird ein ausgeglichener Haushalt angestrebt sowie eine Reduzierung des Schuldenstandes; Einsparungen sollen in Höhe des Vorjahres vorgenommen werden. Zu den Hauptanbauprodukten Italiens zählen Zucker, Weizen, Mais, Tomaten und Weintrauben. Italien ist der weltgrößte Weinproduzent. Der Tourismus spielt eine wichtige Rolle. Mit rund 37 Mio. ausländischen Feriengästen in 1999 ist Italien das viertbeliebteste Reiseziel weltweit. Derzeit leidet die italienische Wirtschaft vor allem an der Schuldenlast der öffentlichen Hand, obwohl die Regierung die im Rahmen der Europäischen Währungsunion (EWU) gebotenen Bemühungen um die Sanierung und Konsolidierung der öffentlichen Finanzen weiterhin fortsetzt. Die wichtigsten Handelspartner Italiens sind die EU-Länder, Lateinamerika, die USA, Kanada, Saudi-Arabien, die Russische Föderation und Libyen.

Geschäftsverkehr

Italienischkenntnisse sind von großem Vorteil. Terminvereinbarung ist üblich. Ministerien und fast alle Behörden schließen um 13.45 Uhr. Beamte sind nachmittags ohne vorherige Termine nicht erreichbar. Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.

Kontaktadressen

Deutsch-Italienische Handelskammer
Via Napo Torriani 29, I-20124 Milano
Tel: (02) 67 91 31. Fax: (02) 66 98 09 64.
E-Mail: info@ahk-italien.it
Internet: www.ahk-italien.it

Italienische Handelskammer für Deutschland
Kettenhofweg 65, D-60325 Frankfurt/M
Tel: (069) 97 14 52 10. Fax: (069) 97 14 52 99.
E-Mail: info@ccig.de
Internet: www.itkam.de
Zweigstellen in Berlin, Leipzig, Hamburg und Freiburg.

Italienische Handelskammer für Österreich
Reisnerstraße 20, A-1030 Wien
Tel: (01) 715 87 82. Fax: (01) 715 87 89.
E-Mail: vienna@italcham.at
Internet: www.italcham.at

Italienische Handelskammer für die Schweiz
Seestraße 123, CH-8027 Zürich
Tel: (01) 289 23 23. Fax: (01) 201 53 57.
E-Mail: info@ccis.ch
Internet: www.ccis.ch

Unione Italiana delle Camere di Commercio, Industria, Artigianato e Agricoltura
Piazza Sallustio 21, I-00187 Rom
Tel: (06) 4 70 41. Fax: (06) 487 19 95.
E-Mail: segretaria.generale@unioncamere.it
Internet: www.unioncamere.it

Konferenzen/Tagungen

Zahlreiche Hotels haben Konferenzräume. Weitere Informationen vom Italian National Convention Bureau, c/o ENIT (s. Adressen).

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Klima

Klima

Mittelmeerklima, außer in den Alpen und in den Apenninen. Heiße Sommer, ganz besonders im Süden. Frühling und Herbst mild und sonnig. Kalte Winter mit viel Schnee in Oberitalien, ansonsten mild; trockener und wärmer, je weiter man nach Süden kommt.

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