Reiseführer Schweiz
Inhaltsverzeichnis
Kontaktadressen
Lage
Mitteleuropa.
Offizieller Staatsname
Schweizerische Eidgenossenschaft.
Landesvorwahl
41.
Schweiz Tourismus
Rossmarkt 23, D-60311 Frankfurt/M.
Postanschrift: Postfach 160754, D-60070 Frankfurt/M.
Tel: (069) 25 60 01 26 (Reisebranche), (00800) 10 02 00 30 (europaweite Hotline für Informationen, Buchungen und Prospektversand, gebührenfrei). Fax: (00800) 10 02 00 31 (europaweite Nummer, gebührenfrei).
E-Mail: info.de@switzerland.com oder res@switzerland.com
Internet: www.myswitzerland.com
Schweiz Tourismus
Postfach 34, A-1015 Wien
Tel: (01) 513 26 40 (Reisebranche), (00800) 10 02 00 30 (europaweite Hotline für Informationen, Buchungen und Prospektversand, gebührenfrei). Fax: (00800) 10 02 00 31 (europaweite Nummer, gebührenfrei)
E-Mail: info.at@switzerland.com oder res@switzerland.com
Internet: www.myswitzerland.com
Schweiz Tourismus
Tödistraße 7, CH-8027 Zürich
Postanschrift: Postfach, CH-8045
Tel: (01) 288 11 11, (00800) 10 02 00 30 (europaweite Hotline für Informationen, Buchungen und Prospektversand, gebührenfrei). Fax: (01) 288 12 05, (00800) 10 02 00 31 (europaweite Nummer, gebührenfrei).
E-Mail: info@switzerland.com oder res@switzerland.com
Internet: www.myswitzerland.com
Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4a, D-10557 Berlin
Tel: (030) 390 40 00. Fax: (030) 391 10 30.
E-Mail: info@botschaft-schweiz.de oder vertretung@ber.rep.admin.ch
Internet: www.botschaft-schweiz.de
Mo-Fr 09.00-12.00 (Publikumsverkehr) und 08.00-17.00 Uhr (tel. Anfragen).
Generalkonsulate in Dresden, Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, München und Stuttgart. Honorarkonsulat in Emmendingen bei Freiburg i. Br.
Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Prinz-Eugen-Straße 7, A-1030 Wien
Tel: (01) 7 95 05. Fax: (01) 795 05 21.
E-Mail: vertretung@vie.rep.admin.ch
Internet: www.eda.admin.ch/wien
Konsularabteilung der Botschaft
Prinz-Eugen-Straße 10, 5. Stock, A-1040 Wien
Tel: (01) 7 95 05. Fax: (01) 795 05 20.
Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr.
Konsulat in Graz. Konsularagenturen in Bregenz, Innsbruck, Linz, Salzburg und Völkermarkt.
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Willadingweg 83, CH-3006 Bern
Postanschrift: Postfach 250, CH-3000 Bern 16
Tel: (031) 359 41 11. Fax: (031) 359 44 44.
E-Mail: post@deutsche-botschaft.ch
Internet: www.deutsche-botschaft.ch
Generalkonsulat in Genf. Honorarkonsulate in Basel, Lugano und Zürich.
Botschaft der Republik Österreich
Kirchenfeldstraße 77/79, CH-3005 Bern
Postanschrift: Postfach 266, CH-3000 Bern 6
Tel: (031) 356 52 52. Fax: (031) 351 56 64.
E-Mail: bern-ob@bmaa.gv.at
Generalkonsulat in Zürich. Honorargeneralkonsulate in Basel und Genf. Honorarkonsulate in Chur, Lausanne, Lugano, Luzern und St. Gallen.
Allgemeines
Fläche
41.285 qkm.
Bevölkerungszahl
7.318.638 (2003).
Bevölkerungsdichte
177 pro qkm.
Hauptstadt
Bern. Einwohner: 122.700 (2003).
Geographie
Die Schweiz grenzt im Westen an Frankreich, im Norden an Deutschland, im Osten an Österreich und das Fürstentum Liechtenstein und im Süden an Italien. Das Land gliedert sich in drei Großlandschaften: die Schweizer Alpen, das hügelige Schweizer Mittelland, das vom Bodensee bis zum Genfer See reicht, und dem Schweizer Jura, ein rauhes, langgestrecktes Faltengebirge. In der Schweiz liegen die höchsten Berge Europas. Trotz des hohen Anteils des Landes an Hochgebirge sind 43% Wiesen und Weiden. Die Milch- und Viehwirtschaft spielt eine dementsprechend wichtige Rolle. Die höchsten Berge sind die Dufourspitze im Monte-Rosa-Massiv (4634 m) an der italienischen Grenze, der Dom (4545 m), das Weißhorn (4507 m) und das Matterhorn (4477 m). Die beliebtesten Urlaubsgebiete sind das Engadin, das Berner Oberland, das Gebiet um den Vierwaldstätter See, das Wallis und das Tessin.
Staatsform
Parlamentarischer Bundesstaat seit 1848. Verfassung von 1848, mit zahlreichen Änderungen, neue Verfassung vom 1. Januar 2000. Parlament (Bundesversammlung): Nationalrat mit 200, Ständerat mit 46 Mitgliedern. Staats- und Regierungschef ist der Bundespräsident, der jährlich von der Bundesversammlung neu gewählt wird. Amtsinhaber 2003: Pascal Couchepin. Verwaltungstechnische Gliederung in 20 Vollkantone und 6 Halbkantone mit jeweils eigener Verfassung, Parlament und Regierung. Die Exekutive liegt beim siebenköpfigen Bundesrat, einer Kollegialbehörde, dem der Bundespräsident vorsteht.
Sprache
63,7% der Bevölkerung sprechen Deutsch in den verschiedenen schwyzerdütschen Dialektformen (Ost-, Nord- und Zentralschweiz); 19,2% Französisch (West- und Südwestschweiz); 7,6% Italienisch (Kanton Tessin/Ticino) und 0,6% Rätoromanisch (Kanton Graubünden/Grisons). 8,9% sind anderssprachig.
Religion
Römisch-katholisch (46,1%) und evangelisch-reformiert (40%). Jüdische und moslemische Minderheiten.
Ortszeit
MEZ (UTC + 1); März bis Oktober: MEZ + 1 (UTC + 2).
Netzspannung
230 V, 50 Hz.
Post- und Fernmeldewesen
Telefon
Selbstwählferndienst.
Landesvorwahl
41.
Mobiltelefon
GSM 900 und 1800. Hauptnetzbetreiber sind Swisscom (Internet: www.swisscom.com ), Orange (Internet: www.orange.ch ) und TDC Switzerland (Internet: www.sunrise.com ). Internationale Roaming-Abkommen bestehen.
Faxanschlüsse
In Telegrafenämtern, Postämtern und den meisten großen Hotels.
Internet/E-Mail
Internetzugang steht in Telefonzellen von Swisscom zur Verfügung, bezahlbar mit Telefonkarte oder Kreditkarte. Internetanbieter: SwissOnline (Internet: www.swissonline.ch ) und Bluewin (Internet: www.bluewin.ch ). Internetcafés sind überall vorhanden.
Telegrammservice
Auf allen Postämtern.
Post
Briefe sind bis zu 3 Tagen unterwegs. Postlagernde Sendungen kann man an alle Postämter senden. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 07.30-12.00 und 13.45-18.30 Uhr. Die Postämter schließen am Samstag um 11.00 Uhr.
Reisepaß/Visum
Reisepaß/Visum
| Land | Visa | Reisepass |
| Deutschland | Nein | Nein/1 |
| Österreich | Nein | Nein/1 |
| Schweiz | - | - |
| Andere EU-Länder | Nein | Nein/Ja/1 |
Reisepass
Allgemein erforderlich, muß bei Visumpflicht noch mindestens 3 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein. Der deutsche Kinderausweis wird bis zum vollendeten 16. Lebensjahr anerkannt. [1] Staatsangehörige folgender Länder können mit gültigem Personalausweis einreisen:
(a) Bundesrepublik Deutschland, Österreich und übrige EU-Länder (außer: Estland, Lettland, Litauen, Polen und Tschechische Republik);
(b) Liechtenstein, Monaco und San Marino.
Visum
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger folgender Länder für Urlaubs- und Geschäftsreisen von bis zu 3 Monaten:
(a) alle EU-Länder und unter Reisepaß aufgeführte Länder;
(b) Andorra, Antigua und Barbuda, Argentinien, Australien, Bahamas, Barbados, Brasilien, Brunei, Bulgarien, Chile, Costa Rica, Dominica, El Salvador, Fidschi, Grenada, Guatemala, Guyana, Honduras, Hongkong (China), Island, Israel, Jamaica, Japan, Kanada, Kiribati, Korea (Süd), Kroatien, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Nicaragua, Norwegen, Panama, Paraguay, Rumänien, Salomonen, Singapur, St. Kitts-Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Südafrika, Surinam, Trinidad und Tobago, Tuvalu, Uruguay, USA, Vatikanstadt und Venezuela;
(d) Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien, Taiwan (China), Thailand und Vereinigte Arabische Emirate, wenn sie ein gültiges Schengen-Visum (mehrfache Einreise) besitzen;
Transit
Transitreisende benötigen kein Visum, wenn sie innerhalb von 48 Stunden weiterreisen. Zudem müssen eine bestätigte Flugreservierung und alle anderen Dokumente für die Weiterreise vorgelegt werden. Staatenlose Personen benötigen immer ein Transitvisum. Staatsbürger der folgenden Länder benötigen kein Transitvisum, wenn sie ein Visum oder Aufenthaltsgenehmigung für EU-Länder, Andorra, Island, Kanada, Monaco, San Marino oder die USA besitzen: Afghanistan, Äthiopien, Angola, Bangladesch, Kongo (Dem. Rep.), Ghana, Guinea, Indien, Irak, Iran, Libanon, Nigeria, Pakistan, Sierra Leone, Somalia, Sri Lanka und Türkei.
Anmerkung
Wer wiederholt in die Schweiz einreist, ohne die Absicht zu haben, eine Erwerbstätigkeit auszuüben, muß sich bei der Fremdenpolizei melden, wenn der Aufenthalt insgesamt 6 Monate innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten überschreitet. Personen, die mit einem Visum oder einer Aufenthaltsgenehmigung einreisen, müssen sich innerhalb von 8 Tagen bei der Fremdenpolizei melden.
Visaarten
Touristen-, Besuchs-, Geschäfts- und Transit-/Flughafentransitvisum (ein- und zweifach).
Visagebühren
Unterschiedlich, je nach Nationalität und Visaart.
Gültigkeitsdauer
Unterschiedlich, je nach Aufenthaltsgrund.
Antragstellung
Konsulat oder Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).
Unterlagen
(a) 1 Antrag. (b) 1 Paßfoto. (c) Gültiger Reisepaß (sollte zum Zeitpunkt der Abreise aus der Schweiz noch min. 3 Monate Gültigkeit haben). (d) Gebühr (in bar oder Postanweisung). (e) Ggf. Nachweis ausreichender Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts (mindestens 100 Sfr pro Tag). (f) In einigen Fällen auch Einladung (muß von der kantonalen Fremdenpolizei genehmigt sein), Nachweis der Geschäftsverbindungen oder Arbeits-/Verdienstbescheinigung. (g) Rück-/Weiterreiseticket. (h) Ggf. Meldezettel, Aufenthaltsgenehmigung und Versicherungskarte. (i) Ggf. Hotelreservierung.
Bearbeitungszeit
1 Woche bis 8 Wochen, je nach Nationalität.
Aufenthaltsgenehmigung
Informationen von den konsularischen Vertretungen (s. Adressen) oder der Fremdenpolizei.
Geld
Währung
1 Schweizer Franken = 100 Rappen oder Centimes. Währungskürzel: sfr, CHF (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 1000, 500, 200, 100, 50, 20 und 10 sfr; Münzen sind im Wert von 5, 2 und 1 sfr sowie 50, 20, 10 und 5 Rappen im Umlauf.
Kreditkarten
Eurocard, American Express, MasterCard, Diners Club, Visa und andere gängige internationale Kreditkarten werden überall angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
EC-Karte/Sparcard
Mit EC-Bankkarte und PIN-Nummer kann europaweit Bargeld in der Landeswährung von Geldautomaten abgehoben werden. In vielen europäischen Ländern ist es auch möglich, in Geschäften mit der EC-Karte zu bezahlen. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. Ähnliches gilt für die deutsche Sparcard, dem Nachfolger des Postsparbuches als Sortenbeschaffungsmittel im europäischen Ausland. Mit Sparcard und Pin-Nummer kann Bargeld von europäischen Geldautomaten mit dem Plus-Logo abgehoben werden. Weitere Einzelheiten von allen Postbankfilialen.
Wechselkurse
| CHF | CHF | CHF | CHF | CHF | |
| Dez. '02 | Apr. '03 | Sept. '03 | Jan. '04 | Apr. '04 | |
| 1 € | 1,46 | 1,48 | 1,55 | 1,56 | 1,56 |
| 1 US$ | 1,47 | 1,38 | 1,35 | 1,22 | 1,30 |
Devisenbestimmungen
Keine Beschränkungen.
Öffnungszeiten der Banken
Mo-Fr 08.30-16.30 Uhr in den Großstädten; Mo-Fr 08.30-12.00 und 14.00-16.30/17.30 Uhr in ländlichen Gegenden (regionale Abweichungen möglich).
Duty Free
Duty Free
Folgende Artikel können zollfrei in die Schweiz eingeführt werden
(a) Reisende aus europäischen Ländern:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (Personen über 17 J.).
(b) Reisende aus außereuropäischen Ländern:
400 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 500 g Tabak (Personen über 17 J.);
(c) Reisende aus europäischen und außereuropäischen Ländern:
2 l alkoholische Getränke bis zu 15% Alkoholgehalt (Personen über 17 J.);
1 l alkoholische Getränke über 15% Alkoholgehalt (Personen über 17 J.);
Geschenke bis zu einem Wert von 100 sfr sowie andere Waren im Wert bis zu 100 sfr (ausgenommen alkoholische Getränke und Tabakwaren, die nur in den o. a. Mengen abgabenfrei sind).
Einfuhrverbot
Betäubungsmittel, Elfenbein, Absinth. Strenge Regelungen bestehen für die Einfuhr von Fleisch und Fleischwaren, Butter, Lebensmitteln, Tieren, Giften, Schußwaffen und Munition.
Gesetzliche Feiertage
Gesetzliche Feiertage
1. Jan. 2004 Neujahr. 2. Jan. Berchtolds-Tag. 9. April Karfreitag. 12. April Ostermontag. 20. Mai Christi Himmelfahrt. 31. Mai Pfingstmontag. 1. Aug. Nationalfeiertag. 25./26. Dez. Weihnachten.
1. Jan. 2005 Neujahr. 2. Jan.* Berchtolds-Tag. 25. März* Karfreitag. 28. März* Ostermontag. 5. Mai* Christi Himmelfahrt. 15. Mai* Pfingstmontag. 1. Aug. Nationalfeiertag. 25./26. Dez. Weihnachten.
Anmerkung
In verschiedenen Kantonen gibt es weitere Feiertage (halbe oder ganze Tage).
Gesundheit
Gesundheit
| Krankheit | Vorsorge | Impfbescheinigung |
| Gelbfieber | Nein | Nein |
| Cholera | Nein | Nein |
| Typhus & Polio | Nein | - |
| Malaria | Nein | - |
| Essen & Trinken | Nein | - |
Zecken sind während der wärmeren Jahreszeit (März/April bis Oktober/November) vor allem in den nördlichen Kantonen und Niederungen entlang des Rhein aktiv. Bei beruflicher Tätigkeit oder Freizeitaktivitäten mit möglicher Zeckenexposition in endemischen Gebieten ist eine Schutzimpfung gegen FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis), deren Erreger bereits mit dem Stich auf den Wirt übertragen werden, dringend zu empfehlen. Genaue Informationen über Zecken, Risiken und vorbeugende Maßnahmen sind zum Beispiel auch im Internet zu finden (Internet: www.medizinfo.com/waldundwiese/zecken/start.htm ). Bei Zeckenbefall im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.
Gesundheitsvorsorge
Die Leistungsaushilfe bei vorübergehendem Aufenthalt in der Schweiz bezieht sich seit 1. Juni 2002 auf alle 15 EU-Mitglieder sowie die EFTA-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen. Sie ist nicht mehr auf stationäre Behandlungen begrenzt. Aushelfender Träger ist die Gemeinsame Einrichtung KVG, Gibelinstraße 25, CH-4503 Solothurn (Tel: (+41) (032) 625 48 20. Fax: (+41) (032) 625 48 29. E-Mail: info@kvg.org ; Internet: www.kvg.org ). Broschüren über Bäder, Kurorte und Sanatorien sind vom Fremdenverkehrsamt (s. Kontaktadressen) erhältlich.
Reiseverkehr - International
Flugzeug
Linienflüge:
Die internationale Fluglinie Swiss (Internet: www.swiss.com ), bietet Flugziele in ca. 60 Länder an.
Billigflüge:
Air Alps (Internet: www.airalps.at ) verbindet Innsbruck mit Bern; und Linz mit Zürich.
Air Berlin (Internet: www.airberlin.com ) verbindet Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Wien mit Zürich.
Air Dolomiti (Internet: www.airdolomiti.it ) verbindet München mit Basel und Genf.
EAE European Air Express (Internet: www.eae.aero ) verbindet Düsseldorf mit Bern; und Köln/Bonn mit Genf.
EasyJet (Internet: www.easyjet.com ) verbindet Berlin Schönefeld mit Basel.
Germania Express (Internet: www.gexx.de ) verbindet Berlin, Düsseldorf, Hamburg und München mit Zürich.
Gemanwings (Internet: www.germanwings.com ) verbindet Köln/Bonn mit Zürich.
Hapag-Lloyd (Internet: www.hlf.de ) verbindet München und Stuttgart mit Basel.
Hapag-Lloyd Express (Internet: www.hlx.com ) verbindet Köln/Bonn mit Genf.
Helvetic (Internet: www.helvetic.com ) verbindet Wien mit Zürich.
InterSky (Internet: www.intersky.biz ) verbindet Berlin und Wien mit Bern.
Durchschnittliche Flugzeiten
Frankfurt – Basel/Mühlhausen: 1 Std. 15; Frankfurt – Genf: 1 Std. 10; Frankfurt – Zürich: 1 Std. 05. Flugverbindungen gibt es auch von Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn, Leipzig/Halle, München, Münster/Osnabrück, Nürnberg und Stuttgart.
Wien – Zürich: 1 Std. 20; Wien – Basel/Mühlhausen: 2 Std. 30. Weitere Flugverbindungen von Graz, Innsbruck, Linz und Salzburg.
Internationale Flughäfen
Zürich (ZRH)
(Kloten) (Internet: www.zurich-airport.com ) liegt 11 km nördlich der Stadt (Fahrzeit 20-30 Min.). Banken, Post, Mietwagen- und Hotelreservierungsschalter, Tourist-Information, Konferenzeinrichtungen, Apotheke, Duty-free-Shops, Bars, Restaurants. Der SBG-Flughafenbahnhof befindet sich im Untergeschoß des Terminals, mit regelmäßigen Zugverbindungen nach Zürich und zu zahlreichen anderen Zielen in der ganzen Schweiz. Gepäckträger sind Reisenden gegen eine Gebühr beim Gepäcktransport vom Flughafen zum Flughafenbahnhof behilflich. Servicezeiten: 06:00 - 22:00 Uhr. Die Taxistandplätze befinden sich direkt bei den Ausgängen der Ankunft 1 und 2. Eine Taxifahrt vom Flughafen Zürich in die Zürcher Innenstadt kostet etwa 50 CHF (35 € ). Airport Taxi: Tel: +41 (0)1 800 77 77 (Reservierung). Verschiedene Hotels rund um den Flughafen und in der Stadt Zürich bieten einen eigenen Bus-Service an. Die Busse erwarten ihre Gäste auf der Vorfahrt zwischen der Ankunft 1 und 2. Der Busbahnhof befindet sich neben dem Parkhaus 2. Elf Buslinien verkehren zwischen dem Flughafen und Städten und Dörfern in der Umgebung. Die Linien 1, 2, 759 und 768 fahren über die Haltestelle "Balsberg", von wo man Anschluß zur Regionalbahn S7 hat. Linie 781 fährt über Glattbrugg, wo man Anschluß zur Regionalbahnlinie S5 hat. Ein ausgezeichnetes Nachtbus-Netz verbindet den Flughafen mit Zielen in der ganzen Schweiz.
Genf/Genève (GVA) (Internet: www.gva.ch ) liegt 5 km nördlich der Stadt. Banken, Post, Reisebüro, Tourist-Information, Mietwagenschalter, Konferenzeinrichtungen, Duty-free-Shops, Bars, Restaurants. Der Flughafenbahnhof ist 300 m von den Abflugs- und Ankunftsbereichen entfernt; alle Züge halten am Genfer Hauptbahnhof Genève-Cornavin (Fahrzeit: 7 Min) und es gibt direkte Zugverbindungen zu Zielen in der ganzen Schweiz und in anderen europäischen Ländern. Haltestellen für Linienbusse der öffentlichen Verkehrsgesellschaft Genf (TPG) befinden sich vor den Abflugs- und Ankunftshallen. Die Buslinie 10 fährt im 10-Minuten-Takt ins Genfer Stadtzentrum, die Buslinie 18 im 30-Minuten-Takt zum Hauptquartier der UN. Es gibt Regionalbusverbindungen vom französischen Sektor zu Städten in der Umgebung. Der Aéro Skibus verkehrt zwischen dem Flughafen (internationale und französische Sektoren) und zahlreichen französischen Skiurlaubsorten. Aero-Express bietet Shuttlebusverbindungen zwischen dem Genfer Flughafen und Grenoble, Chambéry und Lyon an. Kostenlose Hotelshuttlebusse fahren alle 20 Min. (nach 06.00 Uhr) vor dem Ankunftsbereich zu allen größeren Hotels ab. Taxis und Limousinen fahren jederzeit ins Genfer Stadtzentrum und die Umgebung. Eine Fahrt in das Stadtzentrum von Genf kostet zwischen 30-35 CHF.
Bern (BRN) (Belp) (Internet: www.alpar.ch ) liegt 9 km außerhalb der Stadt. Tourist-Information, Mietwagen- und Hotelreservierungsschalter, Konferenzraum, Duty-free-Shop, Snackbar, Restaurant. Bustransfer zum Berner Hauptbahnhof (Fahrzeit 20 Min.). Bahnverbindung vom Berner Flughafen zum Flughafen Zürich.
Basel (BSL)
(Basel-Mühlhausen EuroAirport) (Internet: www.euroairport.com ) liegt 8 km von Basel und 25 km von Mühlhausen (Frankreich). Bank/Wechselstube, Konferenzräume, Tourist-Information, Mietwagenschalter, Duty-free-Shop, Bars, Restaurants. Taxistände befinden sich vor der Ankunftshalle, sowohl auf der schweizerischen als auch auf der französischen Seite. Eine Fahrt vom Stadtzentrum Basel zum EuroAirport kostet ca. 40 CHF; vom Stadtzentrum Mulhouse zum EuroAirport ca. 35 Euro (tagsüber), ca. 50 Euro (nachts) und vom Stadtzentrum Freiburg zum EuroAirport ca. 110 Euro. Die Buslinie 30 fährt Mo-Sa 06.05-20.33 Uhr und So von 10.35-20.35 Uhr alle 15-30 Minuten über Kannenfeldplatz und Spalentor zum Baseler SBB-Hauptbahnhof (Fahrzeit zum Hauptbahnhof: ca. 20 Min.). Die Air Line 50 fährt Mo-Sa 05.10-23.45 Uhr und So 05.25-23.45 Uhr ebenfalls zum SBB-Bahnhof im Stadtzentrum von Basel (Fahrzeit: ca. 15 Min.). Weitere Informationen sind von Postauto Nordwestschweiz erhältlich (Tel: (+41) (061) 205 51 11. Internet: www.postauto.ch ). Ferner fahren auch Busse nach Mulhouse und Freiburg (Deutschland) täglich vom Flughafen.
Flughafengebühren
Keine.
Bahn
Gute Direktverbindungen in alle Nachbarländer, insbesondere mit den schnellen EuroCity-Zügen. Zahlreiche EuroCity-Züge verbinden die Schweiz mit Deutschland und Österreich mit Weiterfahrt nach Belgien, Italien, Rumänien und Ungarn sowie in die Tschechische Republik und die Niederlande. Die EuroNight-Nachtzüge (EN) bieten Schlaf- und Liegewagen auf europäischen Strecken, u. a. auf der Strecke Zürich – Graz/Budapest.
Die komfortablen Züge von CityNightLine (CNL)
verbinden Zürich und Basel mit Berlin (Berliner), Dresden (Semper), Hamburg (Komet), Norddeich / Dortmund (Sirius), über Stuttgart mit München, Salzburg, Linz und Wien (Donau Kurier). Die vollklimatisierten Nachtreisezüge bieten komfortable Ruhesessel, 4er- und 6er-Liegewagen sowie Schlafwagen der Kategorien Economy und Deluxe (Economy: 1er-, 2er- und 4er-Kabinen sowie Eco Family Kabine; Deluxe: 1er- und 2er-Kabinen). Weitere Informationen erteilt CityNightLine CNL AG, Bahnhofsplatz 15, CH-8023 Zürich. Tel: (01) 225 75 70. Fax: (01) 225 75 01. (E-Mail: info@citynightline.ch ; Internet: www.citynightline.ch )
Bus/Pkw
Mehrere Hauptverkehrsadern in Nord-Süd-Richtung verlaufen in der Schweiz. Wichtigster Alpenpaß ist der St. Gotthard. Internationale Bedeutung haben auch der Simplonpaß, der Große St. Bernhard, der San Bernardino, der Julierpaß, der Malojapaß und der Umbrailpaß. Der Tunnel durch den Großen St. Bernhard (Internet: www.grandsaintbernard.ch ) verbindet das Wallis mit dem Aostatal, der Munt-la-Schera-Tunnel Zernez mit Livigno (Italien), der St.-Gotthard-Straßentunnel die Zentralschweiz mit dem Tessin, der San-Bernardino-Tunnel Graubünden mit dem Tessin. Die Benutzung der Tunnel ist gebührenpflichtig (s. auch Autobahnsteuer/Reiseverkehr – National).
Fernbus: Eurolines-Busse (Internet: www.eurolines.com ) fahren von und in die Schweiz. Fahrplan- und Tarifinformationen sind erhältlich von der schweizerischen Eurolines-Generalvertretung (Eggmann + Frey, Internet: www.alsa-eggmann.ch
) oder den Eurolines-Vertretungen in Deutschland (Deutsche Touring GmbH, Adresse: Am Römerhof 17, D-60486 Frankfurt/M. Tel: (069) 79 03 50. Fax: (069) 790 32 19. E-Mail: service@deutsche-touring.com ; Internet: www.deutsche-touring.com ) und Österreich (Eurolines Austria – Blaguss Reisen GmbH, Internet: http://eurolines.blaguss.at/index.php ).
Reiseverkehr - National
Flugzeug
Der innerschweizerische Flugverkehr wird u.a. von Swiss betrieben.
Bahn
Das Streckennetz umfaßt 16.000 km einschließlich Postautolinien, Bergbahnen und Schiffahrtslinien. Betreiber sind die Schweizerischen Bundesbahnen (Adresse: Postfach, CH-3030 Bern, Internet: www.sbb.ch ) und private Unternehmen wie die Rhätische Bahn in Graubünden/Grisons und die Berner Oberlandbahnen. Die wichtigsten Züge führen Speisewagen und einen Minibar-Service. Fahrrad- und Autovermietungen stehen an allen größeren Bahnhöfen zur Verfügung. Viele der Wintersportorte kann man nur mit Bergbahnen erreichen. Der Höhepunkt jeder Schweizer Reise ist eine Fahrt auf einer der zahlreichen Panoramastrecken u.a. mit dem
Bernina Express: Chur - St. Moritz - Berninapass - Poschiavo - Tirano;
Heidi Express: Landquart - Davos - Berninapass - Tirano;
Glacier-Express: Zermatt - Brig - Andermatt - Chur - Davos/St. Moritz;
Golden Pass: Luzern - Brünig;
Panoramic-Express: - Interlaken - Zweisimmen;
Crystal Panoramic-Express: - Montreux - Genf oder mit dem
Voralpen-Express: Romanshorn - St.Gallen - Rapperswil - Arth-Goldau - Luzern.
Sonderfahrkarten
Erhält man u. a. vom Schweiz Tourismus, DB- und ÖBB-Fahrkartenausgaben und Dertour-Reisebüros. Auskünfte erteilt auch die Vertretung der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) in Stuttgart: Arnulf-Klett-Platz 2, D-70173 Stuttgart. Tel: (0711) 230 80 10. Fax: (0711) 23 08 01 90. (E-Mail: schweizerbahnen@t-online.de ).
Der Swiss Pass berechtigt zu beliebig vielen Fahrten auf den Bahn-, Postauto- und Schiffstrecken und zur Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in 37 Städten während 4, 8, 15, 22 Tagen oder 1 Monat. Rabatte bei vielen Bergbahnen sind ebenfalls mitinbegriffen.
Mit dem Swiss Flexi Pass (nur in der Schweiz erhältlich) hat man freie Fahrt auf dem gesamten Netz des Swiss Travel Systems an 3, 4, 5, 6 oder 8 wählbaren Tagen innerhalb eines Monats. Neben Swisspass und Swiss Flexi Pass gibt es weitere Sonderfahrkarten wie die Swiss Card, Familienkarte oder Swiss Youth Pass. Regionale Ferienpässe sind in gewissen Regionen im Sommer erhältlich. Weitere Informationen von den Schweizer Bundesbahnen (s.o.), Fremdenverkehrbüros, der DB oder ÖBB. Der InterRail-Paß und die Euro Domino-Netzkarte sind auch in der Schweiz gültig, Einzelheiten s. Deutschland.
Schiff
Die Schweiz ist nicht nur ein Land der Berge, sondern auch der Seen und Flüsse. U.A. auf den folgenden Gewässern fahren in den Sommermonaten Schiffe und Ausflugsdampfer: Aare, Bodensee, Genfer See, Lac de Joux, Luganersee, Vierwalstättersee und Zürichsee. Zum halben Preis fährt man mit dem Swiss Boat Pass oder speziell für Familien mit dem Swiss Family Boat Pass.
Bus/Pkw
Die Schweiz verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz. Viele Bergstraßen sind eng, äußerst kurvenreich und oft im Winter bei ungünstigen Witterungsbedingungen nicht befahrbar. Schneeketten und Winterreifen werden im Winter benötigt. Viele Tankstellen sind mit Noten- oder Kreditkartenautomaten ausgerüstet und ermöglichen das Tanken auch bei Nacht. Bleifreies Benzin wird an jeder Tankstelle angeboten. Bus: Postbuslinien fahren auch die abgelegensten Dörfer an. Mietwagen: Buchungsbüros der größeren europäischen Firmen in allen Städten, Hotels, Flughäfen und größeren Bahnhöfen. Automobil-Clubs:
Automobil-Club der Schweiz, Wasserwerkgasse 39, CH-3000 Bern 13. Tel: (031) 328 31 11. (Internet: www.acs.ch ). Touring-Club der Schweiz, Chemin de Blandonnet 4, Postfach 820, CH-1214 Vernier. Tel: (022) 417 27 27. Fax: (022) 417 20 20. (Internet: www.tcs.ch ). Unterlagen: Nationaler Führerschein. Fahrzeugschein. Die Mitnahme der internationalen Grünen Versicherungskarte wird empfohlen, um vollen Versicherungsschutz zu gewährleisten. Bei der vorübergehenden Einfuhr eines Privatfahrzeuges ist bei einem Aufenthalt von bis zu einem Jahr kein Zolldokument erforderlich.
Verkehrsbestimmungen:
Anschnallpflicht;
Kinder unter 12 Jahren müssen auf dem Rücksitz Platz nehmen.
Bei schlechten Lichtverhältnissen muß das Abblendlicht eingeschaltet sein.
Alkohol am Steuer wird mit hohen Geldbußen belegt.
Promillegrenze: 0,8. (Ab 1.1.2005: 0,5).
Auf manchen Bergstraßen sind Schneeketten vorübergehend Pflicht.
Telefonieren mit dem Mobiltelefon ist während der Fahrt nur über die Freisprechanlage erlaubt.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
in geschlossenen Ortschaften: 50 km/h;
auf Landstraßen: 80 km/h;
auf Autobahnen: 120 km/h;
Für Fahrzeuge mit Spikes-Reifen beträgt die Höchstgeschwindigkeit 80 km/h.
Autobahnsteuer (Vignette)
Für die Benutzung der Schweizer Autobahnen und Nationalstraßen muß man pro Kalenderjahr pauschal 40 CHF bezahlen. Anhänger und Wohnwagen kosten zusätzlich 40 CHF. Vignette-Aufkleber kann man an den Grenzübergängen, bei Postämtern, Tankstellen und Automobilwerstätten kaufen, sie gelten für mehrfache Einreisen innerhalb der Gültigkeitsdauer (jeweils vom 1. Dezember bis zum 31. Januar des übernächsten Jahres, d. h. 14 Monate). Es empfiehlt sich, die Aufkleber bereits im voraus beim nächstgelegenen Schweizer Verkehrsbüro oder bei einem der Automobilclubs zu erwerben, um Wartezeiten an den Grenzübergängen zu vermeiden. In Deutschland verkauft der ADAC die Vignette für 26 € oder sie kann auch direkt an der Tank- und Rastanlage Bad Bellingenund gekauft werden, oder über das Internet bei der Deutschen Post.
Grosser St. Bernhardtunnel: Einfache Durchfahrt für zweiachsige Fahrzeuge, deren Höhe bei der vorderen Achse 1,30 m nicht übersteigt, mit oder ohne kleinen Anhänger/Wohnwagen, sowie Wohnmobile und Touristenbusse bis 9 Personen kostet 18,20 €; Hin- und Rückfahrt 25,60 €; Auto mit Anhänger oder Wohnmobil 27 €, Dreiachsige Fahrzeuge 67,50 € und Fahrzeuge mit 4 oder mehr Achsen 101 € (Motorräder 10,10 € bzw. 13,50 €). Mehrfahrtenkarten sind für alle Kategorien erhältlich. Weitere Informationen sind vor Ort erhältlich oder beim Verkaufsdienst der Tunnel-Gesellschaft unter Tel: (027) 788 44 00, Fax: (027) 788 44 01. Internet: www.grandsaintbernard.ch .
Stadtverkehr
Die städtischen Verkehrsmittel gelten als vorbildlich. Straßenbahnen und Vorortzüge verkehren in Basel, Bern, Genf, Neuchâtel und Zürich. Diese und viele andere Städte haben auch Oberleitungsbusse. Fahrkartenautomaten stehen überall zur Verfügung. Fahrscheine können selbstverständlich auch an Informations- und Verkaufsschaltern erworben werden. Tickets werden allerdings nicht direkt im Bus verkauft. Die Fahrpreise richten sich nach den jeweiligen Fahrzonen; Tageskarten, die für eine oder mehrere Städte gültig sind, werden ebenfalls angeboten. Swiss Pass, Swiss Flexi Pass (nur an gültigen Tagen) und Swiss Youth Pass sind auf 37 städtischen Verkehrsnetzen gültig.
Die ZürichCARD ist für 24 oder 72 Stunden erhältlich und kostet 15 sfr bzw. 30 sfr. Neben kostenloser Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln im Großraum Zürich berechtigt diese Karte auch zum Eintritt in 43 Museen. In 24 Zürcher Restaurants gibt es mit der ZürichCARD einen Gratis-Welcome-Drink und einen geführten Altstadtbummel zum halben Preis. Bei AVIS erhält man mit der ZürichCARD zudem einen kostenlosen Upgrade für den Mietwagen. Erhältlich ist sie am Flughafen und an einigen Bahnhöfen Zürichs.
Fahrzeiten
von Zürich zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
| Flugzeug | Bahn | Bus/Pkw | |
| Basel | 0.30 | 1.05 | 1.10 |
| Bern | - | 1.10 | 1.15 |
| Genf | 0.40 | 2.55 | 2.45 |
| Lugano | 0.45 | 3.00 | 3.00 |
Unterkunft
Hotels
Die Hotels haben durchweg einen hohen Standard und bieten meist viel Komfort. Man sollte im voraus buchen, die Verkehrsbüros nehmen allerdings keine Buchungen entgegen. Die Palette reicht von vornehmen Luxushotels bis hin zu Gasthäusern und Pensionen mit Familienatmosphäre. Es gibt auch zahlreiche Unterkünfte, die behindertengerecht ausgestattet sind. Der »Hotelführer für Behinderte in der Schweiz« ist von Mobility International Schweiz erhältlich, Adresse: Froburgstraße 4, CH-4600 Olten. Tel: (062) 206 88 35. Fax: (062) 206 88 39. (E-Mail: info@mis-ch.ch ; Internet: www.mis-infothek.ch )
Etwa 43% der Hotels sind dem Schweizer Hotelier-Verein (SHV) angeschlossen. Adresse: Monbijoustraße 130, Postfach, CH-3001 Bern. Tel: (031) 370 41 11. Fax: (031) 370 44 44. (E-Mail: info@swisshotels.ch ; Internet: www.swisshotels.com )
Kategorien
1-5 Sterne; Geltungsbereich: die dem SHV angeschlossenen Hotels.
5 Sterne: Sehr hoher Standard, viel Komfort, für gehobene Ansprüche. Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Farbfernseher. 16-24stündiger Etagenservice. Mindestgröße: 35 Gästezimmer.
4 Sterne: Hoher Standard. Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC; 16-24stündiger Etagenservice; 60% der Zimmer haben Farbfernseher. Mindestgröße: 25 Gästezimmer.
3 Sterne: Sehr guter Standard. 75% der Zimmer mit Bad oder Dusche/WC. Mindestgröße: 10 Zimmer.
2 Sterne: Guter Standard. 30% der Zimmer mit Bad oder Dusche/WC.
1 Stern: Einfache saubere Unterkünfte.
Anmerkung
Die Mitgliedschaft im SHV ist freiwillig, daher ist es durchaus möglich, daß einige erstklassige Hotels nicht registriert sind. Je nach Urlaubsort gibt es geringfügige Preisunterschiede. Der SHV veröffentlicht einen jährlichen Hotelführer mit Angaben über Preise, Ausstattung und Service der 2591 dem Verband angeschlossenen Hotels und Pensionen. Der Führer enthält zusätzlich touristische Informationen und ist im Buchhandel erhältlich. Für jüdische Feriengäste steht ein Verzeichnis von Hotels und Restaurants zur Verfügung, die koscheres Essen anbieten. Darüber hinaus gibt es gesonderte Verzeichnisse von Hotels mit Vorrichtungen für Behinderte und Unterkünften, die besonders für Familien geeignet sind. Broschüren und Verzeichnisse sind vom Verkehrsbüro erhältlich.
Ferienhäuser und -wohnungen
Informationen über Ferienhäuser, Chalets, Appartements und Ferienwohnungen vom örtlichen Verkehrsbüro oder ansässigen Maklern. Das Schweizer Verkehrsbüro verschickt auf Anfrage eine Adressenliste.
Bäder und Kurorte
Ein Verzeichnis der Schweizer Badekurorte ist vom Schweizer Verkehrsbüro erhältlich. Weitere Auskünfte erteilen der Verband Schweizer Heilbäder, Rosenbergweg 10c, Postfach 829, CH-6301 Zug. Tel: (041) 726 30 03. Fax: (041) 726 30 04. (Internet: www.heilbad.org ) sowie der Verband Schweizer Kurhäuser (VSK), Oberdorfstraße 53b, CH-9100 Herisau. Tel: (071) 350 14 14. Fax: (071) 350 14 18. (E-Mail: info@wohlbefinden.com ; Internet: www.wohlbefinden.com )
Privatkliniken
Informationen über Privatkliniken und Sanatorien sind der Broschüre Privatkliniken in der Schweiz zu entnehmen, die beim Verkehrsbüro erhältlich ist.
Jugendherbergen
Personen über 25 erhalten nur dann ein Bett, wenn ausreichend Platz vorhanden ist. Ein internationaler oder nationaler Jugendherbergsausweis muß vorgelegt werden. Man sollte mindestens 5 Tage im voraus buchen. Buchungsbestätigung bei Beilage der Internationalen Jugendherbergs-Rückantwortkarte möglich. Ein Verzeichnis der Schweizer Jugendherbergen ist vom Schweizer Verkehrsbüro erhältlich oder von den Schweizer Jugendherbergen, Schaffhauserstraße 14, Postfach 161, CH-8042 Zürich. Tel: (01) 360 14 14. Fax: (01) 360 14 60. (E-Mail: booking@youthhostel.ch; Internet: www.youthhostel.ch )
Camping
Es gibt etwa 450 Zeltplätze in der Schweiz. Auf Privatgrundstücken/Ackerland sollte man nicht zelten. Campingführer werden vom Verband Schweizerischer Campings (VSC/ASC) veröffentlicht (erhältlich im Buchhandel oder beim Verband). Die Adresse des Verbandes Schweizerischer Campings (VSC/ASC) ist: Sekretariat, Bahnhofstraße 2, Postfach, CH-3322 Schönbühl. Tel: (031) 852 06 26. Fax: (031) 852 06 27. (E-Mail: info@swisscamps.ch ; Internet: www.swisscamps.ch )
Urlaubsorte & Ausflüge
Nordschweiz
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Zürich (Internet: www.zurichtourism.ch ), die größte Stadt der Schweiz, liegt am Zürichsee, dem die Limmat entfließt. Das Zürcher Schauspielhaus ist eine der renommiertesten deutschsprachigen Bühnen. Ein Besuch im Schweizerischen Landesmuseum lohnt sich (bedeutende kulturhistorische Sammlung). Im Kunsthaus sind Gemälde und Skulpturen von Weltrang ausgestellt. Das barocke Zunfthaus zur Meise ist für seine Keramiksammlung bekannt. In der Basilika Fraumünster (13.-15. Jh.) befinden sich Buntglasfenster von Marc Chagall. Wahrzeichen der Stadt sind die Doppeltürme des Großmünster (11.-13. Jh.). Das Rathaus stammt aus der Spät-Renaissance (17. Jh.). Die Bahnhofstraße ist eine der schönsten Einkaufsstraßen Europas. Im Sommer sind Bootsfahrten auf dem Zürichsee beliebt. Wenn möglich, sollte man einen Tagesausflug auf den Üetliberg machen, den man mit der Üetlibergbahn erreicht. Bei gutem Wetter eröffnet sich von der Aussichtsplattform ein wunderbarer Rundblick auf die Alpenkette.
Regensberg ist eine der schönsten Städte der Schweiz. Die mittelalterliche Burg in Rapperswil ist ebenfalls sehr sehenswert. Schaffhausen (Internet: www.stadt-schaffhausen.ch ) liegt oberhalb des berühmten Rheinfalls am nördlichen Flußufer. Bei Föhn kann man auch von hier die Alpen sehen.
Nordwestschweiz
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Die alte Universitäts- und Handelsstadt Basel (Internet: www.baseltourismus.ch ) liegt zwischen dem Elsaß und dem Jura am Rhein. Es gibt über 30 Museen, besonders interessant ist das Historische Museum Basel oder das Puppenhaus Museum. Die Öffentliche Kunstsammlung Basel umfaßt das Kunstmuseum mit seinen umfangreichen Sammlungen niederländischer und deutscher Malerei des 15.-17. Jahrhunderts und das Kupferstichkabinett, sowie das Museum für Gegenwartskunst. Im Kunstmuseum ist u.a. auch die weltweit größte Sammlung von Arbeiten der Holbein-Familie zu sehen. Die mittelalterliche Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen ist sehenswert, ebenso wie die 1460 gegründete Universität Basel, die älteste Universität der Schweiz. Hier lehrten u.a. die Philosophen Friedrich Nietzsche und Karl Jaspers. Die ältesten Teile des Münsters stammen aus dem 9.-13. Jahrhundert, seine zwei Türme sind weithin sichtbar. Bemerkenswert sind auch das Spalentor (1370) und die Peterskirche (15. Jh.). Die Lage im Dreiländereck verleiht Basel eine weltoffene Atmosphäre, und Ausflüge nach Deutschland und Frankreich bieten sich an. Im nahen Jura kann man herrliche Bergwanderungen unternehmen. In Solothurn gibt es Bauwerke aus der Zeit der Renaissance und des Barock. Wer etwas Zeit mitbringt, sollte auch einen Abstecher nach Aarau und Baden mit ihren malerischen Altstädten machen. Sehenswert ist auch der Badekurort Rheinfelden. Erholung findet man bei Bootsfahrten auf dem Rhein.
Westschweiz
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Jura, Neuchâtel (Neuenburg) und Fribourg (Freiburg): Der Bieler See, der Murtensee und der Neuenburger See liegen an den Ausläufern des Jura. Das Hügelland, die Franches Montagnes im Kanton Jura sowie die Alpenausläufer im Kanton Fribourg bieten gute Wander-, Zelt- und Angelmöglichkeiten. Die Schlucht des Doubs ist besonders eindrucksvoll. Fribourg (Internet: www.fribourgtourism.ch ) ist eine der schönsten historischen Städte der Schweiz. Gruyère (Greyerz) im Süden des Kantons Fribourg ist eine Voralpenregion, in der viel Milch- und Viehwirtschaft betrieben wird. Gruyère ist eine hübsche Stadt, deren Stadtmauern vollständig erhalten geblieben sind. In La Chaux-de-Fonds und in Le Locle kann man ein Uhrenmuseum besuchen.
Urlaubsorte: St-Blaise, La Chaux-de-Fonds, Le Locle, Neuchâtel, Auvernier, Colombier, La Neuveville, Fribourg, Gruyère, Murten, Le Brassus und St-Ursanne.
Genf und Genfer See: Die Universitätsstadt Genf (Genève) (Internet: www.geneve-tourisme.ch ) liegt am Rhoneausfluß des Genfer Sees (Lac Léman). Hier sind über 200 internationale Organisationen ansässig, unter anderem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Rote Kreuz. Die Vereinten Nationen (UN) haben ihren europäischen Hauptsitz im Palais des Nations, einem 1936 erbauten wuchtigem Gebäudekomplex. Das Palais des Nations war früher der Sitz des 1920 gegründeten Völkerbund (LON), dem direkten Vorläufer der UN. Nach Auflösung des Völkerbundes zogen 1946 die Vereinten Nationen in den Palais ein. Den Palais des Nations umgibt ein Park, in dem zahlreiche Pfauen leben. Von hier aus bietet sich auch ein wundervoller Blick über den Genfer See auf die gegenüberliegenden Bergmassive. Es finden täglich Führungen durch den Park und das Palais statt, besichtigt werden u.a. Konferenzsäale, elegante Zimmer und Marmorflure sowie zahlreiche Kunstwerke und Skulpturen, Gastgeschenke von verschiedenen UN-Mitgliedsländern.
Genf besitzt an die 30 Museen und über 100 Kunstgallerien. Besuchenswert ist besonders das Musée d'Horlogerie, ein Uhren- und Emaillearbeitenmuseum, das Musée Ariana (Porzellan- und Fayencesammlungen), sowie das Musée International de la Croix-Rouge, das die Geschichte und Arbeit des Roten Kreuzes erläutert. Das Musée de l'Art et Histoire und das Petit-Palais sind die wichtigsten Kunstmuseen. Im Genfer Vorort Cologny befindet sich die Bibliotheca Bodmeriana/Fondation Martin Bodmer, die einmalige Privatsammlung des Schweizers Sammlers Martin Bodmer. Die Sammlung umfasst über 160.00 Exponate, die die Geschichte der schönen Künste, Musik und Geisteswissenschaften illustrieren. Erstausgaben der klassischen Werke von William Shakespeare und John Locke, illuminierte Manuskripte, Skulpturen, Originalpartituren von Liszt, einige der ersten gedruckten Bibeln, antike Globen und Autogramme von literarischen und politischen Persönlichkeiten der letzten Jahrhunderte, sind nur einige der bibliophilen und antiquarischen Kostbarkeiten, die hier zu besichtigen sind. Von Cologny aus hat man auch einen Panoramablick auf den Genfer See und den Palais des Nations auf dem gegenüberliegenden Seeufer.
Die weltbekannte See-Fontäne Jet d'Eau mit ihrer 140 m hohen Wassersäule ist eine der meistfotografiertesten Sehenswürdigkeiten Genfs. Ganz in der Nähe liegt die Ile Rousseau, ein kleines Inselchen, das dem Philosophen und Schriftsteller Jean-Jaques Rousseau gewidmet ist. Rousseau's Geburtshaus befindet sich nahe des Rathauses in der Altstadt. Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten ist die romanische Kathedrale St-Pierre, die inmitten der malerischen Genfer Altstadt liegt. Antiquarische Geschäfte und elegante Läden drängen sich entlang der verwinkelten Kopfsteinpflastergassen. Wöchentlich findet ein kleiner antiquarischer Buchmarkt auf einem Platz unterhalb St-Pierres statt. Von der Kathedrale aus schlängeln sich mittelalterliche Sträßchen zum Place du Bourg-de-Four, dem ältesten Platz der Stadt. Besuchenswert ist auch das alte Rathaus Hotel de Ville aus dem 16. Jahrhundert. Genf besitzt viele schöne Parks, im Jardin Anglais gibt es eine originelle Blumenuhr.
Das Freizeitangebot für Aktivurlauber ist vielseitig, vor allem Wassersport, Golf, Reiten und Bergsteigen sind beliebt. Südlich von Genf, bereits auf französischem Boden, liegt der Mont Salève, dessen Kalkwände eine ausgezeichnete Kletterschule hervorgebracht haben. Romantiker können auch mit Pferd und Wagen über die Jurahöhen ziehen. Im Winter vertreibt man sich die Zeit mit Skilaufen und Schlittschuhlaufen. Weinberge bedecken die Hänge der Monts du Lavaux; Riex und Epesses sind zwei der bekanntesten Weindörfer am Nordufer des Genfer Sees.
Lausanne (Internet: www.lausanne-tourisme.ch ), die Hauptstadt des Kantons Vaud (Waadt), liegt am Nordufer des Genfer Sees. Wahrzeichen sind die Kathedrale Notre Dame in der Cité, der Altstadt, und das benachbarte Schloß (1397-1431). Lausanne ist der Hauptsitz des 1894 gegründeten Olympischen Komitees, das Musée Olympique bietet einen Überblick über die Geschichte der modernen olympischen Spiele und die olympische Bewegung. Das Rathaus mit Renaissancefassade ist ebenfalls sehenswert. 15 Museen und ein vielseitiges Kultur- und Sportangebot sorgen für Abwechslung. Ein weltweit einmaliges Museum ist das Musée de l'Art Brut, das Gemälde und Skulpturen von verhaltens- und geistesgestörten Menschen ausstellt. Über 20.000 mitreißende und beängstigende Werke von 300 Patienten psychatrischer Krankenhäuser, Gefängnisinsassen und Mitglieder von Randgruppen der Gesellschaft, sind in einer ständigen Ausstellung zu sehen.
Die Altstadt von Lausanne kann man am besten zu Fuß erforschen. Schön ist ein Spaziergang am alten Hafen Port d’Ouchy. Von Ouchy kann man mit der Zahnradbahn in die Lausanner Innenstadt hinauffahren. Eine Vielzahl kleiner Flüsse und Hügel bestimmt das Landschaftsbild in der Waadt. Umgeben von Weinbergen liegt das Château d’Aigle, die ehemalige Residenz der bernischen Landvögte. Eines der bedeutendsten Baudenkmäler der Schweiz ist die ehemalige Benediktinerklosterkirche St-Pierre (11. Jh.) in dem Städtchen Romainmôtier. Auf dem Gletscher bei Les Diablerets kann man auch im Sommer Ski laufen. Die Aussicht auf den Montblanc (mit 4807 m der höchste Berg Europas) ist unbeschreiblich. Villars ist ein populärer Wintersport- und Luftkurort. Der 1300 m hoch gelegene Kurort Leysin bietet herrliche Panoramablicke auf die Rhoneebene, das Montblanc-Massiv und den Genfer See.
Sommerurlaubsorte: Lausanne, Montreux, Yverdon, Nyon-Coppet, Morges, Vevey, Villeneuve, Château-d’Oex, Les Diablerets, Leysin, Villars, Gryon, Payerne, Ste-Croix, Orbe und Vallée de Joux.
Winterurlaubsorte: Rochers-de-Naye, Les Avants, Château-d’Oex, Rougemont, Les Diablerets, Leysin, Villars, Gryon, St-Cergue, Ste-Croix und Vallée de Joux.
Montreux (Internet: www.montreux.ch ) am Genfer See wird auch oft die 'Perle der Schweizer Riviera' genannt. Von hier aus bieten sich klassisch schöne Blicke auf den See und die Berge. Montreux ist für sein mildes Klima und entspannte Kurortatmosphäre bekannt. Jeden Juli findet hier das weltberühmte internationale Jazzfestival statt - Vorausbuchung wird empfohlen. Nur eine kurze Busfahrt entfernt liegt das Chateau de Chillon, ein trutziges Wasserschloß aus dem 12. Jahrhundert und eines des meistbesuchtesten Sehenswürdigkeiten der Schweiz. Von der Folterkammer aus hat man einen wundervollen Blick über den See, der grünblaue Wasserspiegel ist beinahe auf Augenhöhe. Das Chateau, am Rande des Genfer Sees erbaut und auf drei Seiten von Wasser umgeben, spielte im 19. Jahrhundert eine Rolle in den Erzählungen und Romanen von Schriftstellern wie Jean-Jaques Rousseau, Perce Bysshe Shelley und Victor Hugo. Am bekanntesten wurde das Schloß Chillon jedoch von dem englischen Schriftsteller Lord Byron in seinem Gedicht 'The Prisoner of Chillon' verewigt. Auf den Säulen und Mauern des Schloßverlieses haben unzählige Touristen ihre Unterschrift in den Stein gekratzt, u.a. findet sich hier auch die Unterschrift Lord Byrons, die durch einen Glaskasten geschützt ist.
Vevey (Internet: www.vevey.ch ) ist eine kleine malerische Stadt, die in der Nähe von Montreux liegt. Vevey's berühmtester Bürger war Charlie Chaplin, der hier die letzten 25 Jahre seines Lebens verbrachte und auf dem örtlichen Friedhof begraben liegt. An der Uferpromenade steht eine vielbesuchte Chaplin-Statue und alljährlich findet das Festival International du Film de Comédie de Vevey statt.
Zentralschweiz
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Das Berner Oberland (Internet: www.berneroberland.com) mit der Jungfrau-Region ist eines der schönsten Feriengebiete der Schweiz. Adelboden, Grindelwald und Lenk waren schon im 19. Jahrhundert vor allem beim europäischen Adel beliebt. Der zwischen dem Thuner- und dem Brienzer See gelegene Ferien- und Luftkurort Interlaken ist das Tor zum Berner Oberland und Ausgangspunkt der schmalspurigen Berner-Oberland-Bahnen (BOB). Jungfrau (4158 m), Mönch (4099 m) und Eiger (3970 m), dessen gefährliche, fast senkrecht abfallende Nordwand erst 1938 erstiegen wurde, gehören zu den bekanntesten Gipfeln der Schweiz. Auf das Jungfraujoch führt eine Zahnradbahn. Das stark vergletscherte Finsteraarhorn ist mit 4275 m der höchste Berg der Berner Alpen. Den besten Panoramablick hat man vom Niesen (2362 m) am Südwestufer des Thuner Sees, zu erreichen mit der Standseilbahn von Mülenen. Klare Seen, Bergflüsse, vergletscherte Gipfel und Blumenwiesen machen den Reiz dieser Region aus.
Adelboden ist ein Bergdorf mit guten Wintersportmöglichkeiten. Man erreicht Adelboden, wie auch Zweisimmen, von Spiez am Thuner See aus. Der Luftkurort Thun hat eine reizvolle Innenstadt. Von Mürren, einem autofreien Ferien- und Wintersportort, kann man mit der Schilthornbahn auf das 2970 m hohe Schilthorn fahren. Weitere Ausflugsziele sind die Wasserfälle bei Gießbach und das Freilichtmuseum von Ballenberg.
In Bern (Internet: www.berne.ch ), der Hauptstadt der Schweiz, hat man einen Ausblick auf den Jura im Westen und im Süden auf die Voralpen und die Alpen. Der mittelalterliche Stadtkern, der von der UNESCO zum Weltkulturgut erklärt wurde, befindet sich auf der Aarehalbinsel zwischen dem Zeitglockenturm und der Nydeggkirche. Die zahlreichen Museen sind besuchenswert. Bern verfügt über die größte Sammlung von Arbeiten des Malers Paul Klee.
Sommerurlaubsorte: Interlaken, Mürren, Wengen, Lenk, Grindelwald, Adelboden, Brienz, Meiringen, Thun und Spiez.
Winterurlaubsorte: Interlaken, Mürren, Wengen, Lenk, Grindelwald, Adelboden, Gstaad, Lauterbrunnen, Zweisimmen und Meiringen.
Luzern und Umgebung: Berge, Seen, Nadelwälder und Weideland sind charakteristisch für das beliebte Urlaubsgebiet. Das durch zwei Zahnradbahnen erschlossene Bergmassiv der Rigi ist berühmt für seine großartigen Aussichtspunkte. Die besten sind Kulm (1800 m) und Scheidegg (1665 m). Luzern (Internet: www.luzern.org ) liegt am Vierwaldstätter See, auf dem Fahrten mit Raddampfern angeboten werden. Die Hofkirche, das Rathaus (1602-1606) und das Löwendenkmal sind nur einige der interessantesten Bauwerke der Stadt. Die 170 m lange überdachte Kapellbrücke, die über die Reuß führt, war ursprünglich eine der ältesten Holzbrücken des Landes (1333 errichtet). Im Sommer 1993 brannte sie ab, wurde jedoch innerhalb eines Jahres wiederaufgebaut. Das Richard-Wagner-Haus und das Verkehrshaus der Schweiz sind ebenfalls einen Besuch wert. Auf dem nahegelegenen Rotsee wird alljährlich die Rotsee-Regatta ausgetragen. Sonnenberg, Gütsch, Pilatus und alle anderen Berge im Umkreis von Luzern erreicht man mit Drahtseilbahnen, Skiliften und Zahnradbahnen. Sehr reizvoll ist die Fahrt von dem Kurort Engelberg zum Titlis (3239 m), der zu jeder Jahreszeit mit Schnee bedeckt ist. In Engelberg selbst gibt es ein großartiges Benediktinerkloster (1120) und eine Barockkirche zu sehen, in der sich die größte Orgel der Schweiz befindet. In Schwyz stehen schöne Patrizierhäuser.
Sommerurlaubsorte: Luzern, Engelberg, Weggis, Vitznau, Schwyz, Sarnen, Küssnacht, Hergiswil, Gersau, Einsiedeln, Bürgenstock und Brunnen.
Winterurlaubsorte: Engelberg, Andermatt, Melchsee-Frutt, Rigi und Sörenberg.
Ostschweiz
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Graubünden (Grisons): In Graubünden (Internet: www.graubuenden.ch ) betreibt man Alpwirtschaft, Ackerbau, Viehzucht und in den warmen Tälern auch Weinbau. In der rauhen bündnerischen Gebirgsregion gibt es insgesamt 150 Täler. In der Region Engadin (Internet: www.engadin.ch ) liegt unter anderen der weltberühmte Wintersportort St. Moritz. Auch Davos, Klosters und Arosa sind in aller Welt für ihre hervorragenden Wintersportmöglichkeiten bekannt. St. Moritz (Internet: www.stmoritz.ch ) ist Inbegriff der Eleganz, das 1560 m hoch gelegene Davos bietet auch Kunstinteressierten etwas – das Ernst-Ludwig-Kirchner-Museum zeigt die größte Privatsammlung der Arbeiten des Malers. In St. Moritz, Pontresina und Zuoz findet man die typischen Engadiner Steinhäuser. Durch das Hochtal des Engadin (1000-1800 m), dessen Hänge mit Lärchenwäldern bedeckt sind, fließt der Inn. Die höchste Erhebung Graubündens ist die Bernina (4049 m) an der Grenze zu Italien. Chur ist Ausgangspunkt der Rhätischen Bahn, die u. a. nach St. Moritz, Arosa und Disentis fährt. Sehenswert sind die St. Luziuskirche, die Kathedrale (12.-13. Jh.) und das Rätische Museum. Von Chur erreicht man auch viele andere schöne Skiorte. Die Busfahrt von Chur über den San-Bernardino-Paß nach Bellinzona im Tessin ist atemberaubend. Flims ist ein Luftkurort, eingebettet in eine wundervolle Berglandschaft. Der Kanton Graubünden blickt auf eine lange Geschichte zurück; die vielen Schlösser, Burgen, Kirchen und Kapellen sind Zeugnisse der großen Vergangenheit. Den 168 qkm großen Schweizer Nationalpark erreicht man am besten von Zernez aus. Er ist zu einem Drittel bewaldet und bietet z. B. Murmeltieren, Rotwild, Steinwild und Adlern einen Lebensraum. Die Wanderwege (insgesamt 80 km) dürfen nicht verlassen werden.
Urlaubsorte (ganzjährig Saison): Flims, St. Moritz, Arosa, Davos, Bad Scuol, Bad Tarasp-Vulpera, Bad Vals, Bergün, Chur, Disentis, Klosters, Laax, Lenzerheide, Müstair, Obersaxen, Pontresina, Poschiavo, San Bernardino, Samedan, Savognin, Sedrun, Sils, Silvaplana und Zernez.
Östlich und südlich des Bodensees
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Das Gebiet um den Bodensee am Nordrand der Alpen hat ein ausgespochen mildes Klima, was den Wein- und Obstanbau begünstigt. Die Voralpenregion Appenzell (Internet: www.appenzell.ch ), deren höchste Erhebung der Säntis (2504 m) ist, ist ein ideales Bergwandergebiet. Das grüne Weideland erstreckt sich bis nach St. Gallen und weiter zum Bodensee. Der Rhein durchfließt den Bodensee und bildet bei Schaffhausen den Rheinfall, den größten Wasserfall Mitteleuropas. Stein am Rhein ist eine mittelalterliche Kleinstadt. St. Gallen (Internet: www.st.gallen-bodensee.ch ) hat eine Altstadt mit Patrizierhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Besonders sehenswert sind die Stiftsbibliothek im Innenhof des Benediktinerklosters, die Kantonsbibliothek St. Gallen, die 1551 gegründet wurde, und die barocke Domkirche.
Sommerurlaubsorte: Schaffhausen, Stein am Rhein, Uferorte am Bodensee, Wildhaus und Unterwasser.
Winterurlaubsorte: Wildhaus und Unterwasser im Toggenburg.
Südschweiz
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Wallis (Valais): Das Wallis (Internet: www.wallis.ch ) im oberen Rhonetal erstreckt sich bis zum Genfer See. Zwischen Alpennord- und Südseite findet man eine abwechslungsreiche Landschaft. In den stark vergletscherten Walliser Alpen liegen die höchsten Gipfel der Schweiz: Dufourspitze (4634 m), Dom (4545 m), Weißhorn (4507 m) und Matterhorn (4477 m). Die Wald- (2300 m) und Schneegrenzen (3200 m) liegen sehr hoch. Kleine Dörfer mit alten Holzhäusern klammern sich förmlich an die Berghänge. In den zahlreichen romantischen Seitentälern liegen viele schöne Urlaubsorte, die bekanntesten sind Saas Fee im Saastal und Zermatt im Mattertal, das vom Matterhorn überragt wird. Zermatt ist ein renommiertes Wintersportzentrum. Im Ort selbst sind Autos nicht zugelassen; wer nicht zu Fuß unterwegs ist, bewegt sich mit Pferd und Wagen fort. Es gibt gut markierte Wanderwege; Seilbahnen, Ski- und Sessellifte erschließen auch die Hochlagen. Erholungssuchende Bergwanderer und ehrgeizige Bergsteiger kommen gleichermaßen auf ihre Kosten. Europas höchste Seilbahn führt auf das Kleine Matterhorn bei Zermatt. Im Wallis liegen die größten Schweizer Gletscher: der 25 km lange Große Aletschgletscher bedeckt 87 qkm. Den berühmten Rhonegletscher und die Eisgrotte bei Gletsch sowie den unterirdischen See bei St-Léonard sollte man sich ansehen. In der historischen Kleinstadt Brig am Südufer der Rhone steht das bedeutendste Barockschloß der Schweiz, das Stockalperschloß. Der Bischofssitz Sion (Sitten) und Martigny mit seiner Burgruine sind ebenfalls sehenswert und gute Ausgangspunkte für Ausflüge in die Umgebung. Wer Burgen mag, sollte nach Leuk, Sierre, Sion und Monthey fahren.
Urlaubsorte (ganzjährig Saison): Zermatt, Saas Fee, Crans-Montana, Leukerbad, Champex, Champéry, Riederalp, Bettmeralp und Verbier.
Winterurlaubsorte: Bellwald, Fiesch, Grächen, Les Marécottes, Champéry-Planachaux, Morgins, Salvan und Finhaut.
Ticino (Tessin): Im südlichsten Kanton der Schweiz spricht man italienisch, Klima und Atmosphäre sind mediterran. Lugano (Internet: www.lugano.ch ), die größte Tessiner Stadt, liegt am Fuß des San Salvatore und des Monte Brè am Lago di Lugano. Die Stadt gehört zu den beliebtesten Schweizer Ferienzielen. Schöne Piazzas, Palazzos, Palmen und die lange Uferpromenade machen ihren Reiz aus. Kunsthistorisch Interessierte sollten sich die Kathedrale San Lorenzo ansehen. Locarno am Lago Maggiore mit seinen engen Gassen und Straßencafés ist besonders schön im Frühling und im Herbst. Die Stadt liegt wunderschön, Gärten und Weinberge bedecken die umliegenden Hügel. Die zauberhaften Dörfer der Gegend sind mit dem Bus zu erreichen. Ausflugsfahrten zu den oft idyllischen Pässen, u. a. zum Lukmanier-, Furka- und dem Oberalppaß, werden angeboten. Auch Mailand und Venedig liegen in erreichbarer Nähe. Schiffahrten kann man auf dem bezaubernden Lago Maggiore unternehmen. Bei Brissago liegen zwei reizvolle Inseln, die Isole di Brissago. Auf der größeren der beiden Inseln gibt es einen Botanischen Garten mit mediterraner Vegetation. Naturfreunde sollten die Region Bolle di Magadino aufsuchen, eine noch fast unberührte Landschaft. Das Paläontologische Museum in Meride ist ebenfalls sehenswert.
Urlaubsorte: Locarno, Ascona, Brissago, Lugano, Morcote und Gandria.
Skiorte
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Adelboden-Region:
Adelboden
: Saison: Weihnachten bis Anfang April. Beschauliches Bergdorf mit wenig Nachtleben. Lenk
: Saison: Mitte Dezember bis Ende März. Ausgezeichnete Pisten, aber sehr ruhig. Gut für Familien, kaum Nachtleben. Kandersteg
: Anfänger und Fortgeschrittene. Begrenzte Anzahl von Pisten.
Crans/Montana-Region:
Crans-sur-Sierre
: Saison: Mitte Dezember bis Mitte April. Momentan sehr »in«, lebhaftes Nachtleben. Montana
: Gemischtes Publikum, ruhiger. Abends ist recht viel los. Anzère
: Saison: Mitte Dezember bis Mitte März. Speziell für junge Leute.
Davos/Klosters-Region:
Davos
: Saison: Dezember bis Mitte April. Nur wenig Abwechslung für junge Leute. Gutes Après-Ski-Angebot. Klosters
: Saison: Dezember bis Mitte April. Ruhiger Ort, teures Après-Ski. Eher für ältere Semester. Arosa: Saison: Dezember bis Ende April. Für Skiläufer und Nichtsportler ist gesorgt. Pferdeschlitten.
Engadin:
St. Moritz: Saison: Anfang Dezember bis Ende April. Renommierter, großer und teurer Winterurlaubsort. Vielfältiges Freizeitangebot und Nachtleben für jedes Alter und jeden Geschmack. Pontresina
: Saison: Anfang Dezember bis Mitte April. In der Nähe von St. Moritz. Celerina
: Reizvolles traditionelles Dorf. Das Nachtleben findet im nahegelegenen St. Moritz statt. Samnaun
: Gut für Skilanglauf. Zollfreie Zone. Zuoz
: Begrenzte Abfahrtsmöglichkeiten. Hübsches Dorf.
Flims-Region:
Laax: Altes Bauerndorf. Ausgezeichnete Skimöglichkeiten für Anfänger und Fortgeschrittene. Flims: Saison: Mitte Dezember bis Mitte April. Ruhiger Ort mit Skischule. Ausgezeichnete Pisten, Gletscher (Vorab 3000 m). Gutes Freizeitangebot, auch Nichtskiläufer werden sich nicht langweilen.
Gstaad: Saison: Weihnachten bis Anfang April. Berühmter Wintersportort. Schick und teuer. Viel Après-Ski. Château-d’Oex: Vor allem Anfänger. Traditioneller Bergort. Unterkunft meist in Chalets. Rougemont: Idyllisches Dorf. Gut für Skilanglauf. Wenig Nachtleben. Saanenmöser, Schönried und Saanen: Schöne Chalets. Alle Klassen. Zweisimmen: Ortschaft mit Skischule. Wird allen Ansprüchen gerecht. Wenig Nachtleben
. Les Diablerets: Saison: Mitte Dezember bis Mitte April. Beschaulicher Ort, ideal für Familien. Gute Anfängerhügel. Vielfältige Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Skilauf auch im Sommer auf dem Gletscher möglich. Leysin: Saison: Mitte Dezember bis Mitte März. Recht ruhiges Nachtleben. Viele Schulklassen. Villars-sur-Ollon: Saison: Mitte Dezember bis Ende März. Ruhiger, typisch schweizerischer Ort. Kaum Nachtleben. Les Mosses: Gut für Anfänger und Fortgeschrittene. Ruhiges Nachtleben.
Jungfrau-Region:
Grindelwald: Saison: Mitte Dezember bis Ende März. Im alten Stil. Abends ist nicht allzuviel los. Wengen: Saison: Dezember bis April. Breites Freizeit- und Unterhaltungsangebot, auch Nichtskiläufer müssen sich nicht langweilen. Mürren: Saison: Anfang Dezember bis Mitte April. Rustikales Chaletdorf.
Lenzerheide-Region:
Valbella: Für alle Klassen. Eine schwierige Abfahrt. Gut für Familien. Wunderschöne Umgebung. Lenzerheide: Saison: Mitte Dezember bis Mitte April. Gute Restaurants. Eher ruhiges Nachtleben.
Obertoggenburg-Region:
Alt St. Johann: Bildschön. Beliebt, aber nicht überlaufen. Für Fortgeschrittene, einige schwierige Pisten. Wildhaus: Nicht überlaufen. Abfahrtspisten für alle Klassen. Breites Freizeit- und Unterhaltungsangebot. Das Nachtleben findet zum größten Teil in den Hotels statt.
Portes du Soleil-Region:
Champéry: Saison: Mitte Dezember bis Anfang April. Ruhiger Ort, beliebt bei Familien. Champoussin: Ausgezeichnete Pisten, für alle Klassen. Morgins: Hübscher Skiort. Überwiegend leichte Abfahrten. Gut für Familien.
Riederalp-Regio:
Bettmeralp: Zwei Abfahrten für Anfänger, zwei für Könner, der Rest für Fortgeschrittene. Gute Restaurants. Angemessene Preise. Riederalp: Saison: Anfang Dezember bis Ende März. Schöne Umgebung. Kaum Nachtleben, ruhig.
Sargans-Region:
Wangs-Pizol: Einige gute Abfahrten, die einiges Können erfordern. Gute Skischule für Kinder und Anfänger. Wenig Nachtleben. Braunwald: Für Anfänger und Fortgeschrittene. Liftpässe anderer Skigebiete sind nicht gültig. Flumser Berge: Gut für Skilanglauf. Kaum Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeiten für Nichtskiläufer. Gut für Familien.
Verbier/Les Quatres Valées-Region:
Verbier: Saison: Mitte Dezember bis Ende April. Für Könner. Vielfältiges Freizeit- und Unterhaltungsangebot für junge Leute. Bruson: Ruhiger. Die meisten Hänge sind für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Super St. Bernard: Eine Skistation ohne Unterkünfte, ein schöner Tagesausflug. Für alle Klassen. Thyon 2000: Moderner Skiort. Eine lange Abfahrt. Alle anderen Pisten für Anfänger und Fortgeschrittene. Wenig Abwechslung. Gut für Gruppen und Familien.
Andermatt-Region:
Andermatt: Saison: Mitte Dezember bis Mitte April. Breites Freizeit- und Unterhaltungsangebot für Nichtskifahrer. Recht lebhaftes Nachtleben. Engelberg: Saison: Mitte Dezember bis Mitte April. Historischer Bergort. Einige Abfahrten für Könner und Fortgeschrittene. Relativ gutes Nachtleben. Hoch-Ybrig (Zentralschweiz): Ideal für Familien. Mittelmäßiges Nachtleben. Wunderschöne Landschaft.
Zermatt-Gebiet:
Zermatt: Saison: Anfang Dezember bis Mitte April. Für alle Klassen. Reges Nachtleben. Breites Freizeit- und Unterhaltungsangebot für Nichtsportler. Saas Fee: Saison: Anfang Dezember bis Mitte April. Gutes Après-Ski. Autofrei. Grächen: Für Anfänger und Fortgeschrittene. Viel Abwechslung für Nichtskiläufer.
Rundreisen
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5-tägige: Lausanne – Montreux – Matterhorn. 7-tägige: (a) Zürich – Bodensee – St. Gallen – Chur – Luzern – Zürich. (b) Bern – Neuchâtel – Lausanne – Fribourg – Bern.
Sozialprofil
Essen & Trinken
Emmentaler, Appenzeller, Gruyère und Tête de Moine sind nur einige der bekanntesten Schweizer Käse. Sehr beliebt sind auch Gerichte aus geschmolzenem Käse wie Raclette (am offenen Kamin oder Tischgrill erhitzter, auf Pfännchen geschabter Käse) oder Käsefondue (im Topf mit Wein erhitzter Käse, in den Weißbrotstücke getunkt werden). Eine der vielen leckeren regionalen Spezialitäten ist Bündnerfleisch (getrocknetes Rindfleisch). Papet vaudois ist ein wohlschmeckendes Gericht aus Lauch und Kartoffeln. Es gibt unzählige Salamisorten und Würste aus Schweinefleisch, darunter Landjäger, Beinwurst, Engadinerwurst oder Knackerli. Rösti (geschnittene und gebratene Kartoffeln) und Fondue Bourguignonne (mit verschiedenen Soßen serviertes Fleischfondue) sind auch sehr schmackhaft. Gugelhopf (Napfkuchen, oft mit Sahnecremefüllung) und Fasnachtsküchli (Puderzuckergebäck, das in der Karnevalszeit gegessen wird) sind besonders leckere Süßigkeiten. Weitere süße Köstlichkeiten sind Engadiner Nuß-, Zuger Kirsch- und Aargauer Rüblitorte. Schweizer Schokolade ist weltberühmt. Getränke: Die Auswahl an Schweizer Weinen ist groß. Obstbranntweine wie Kirsch, Marc, Pflümli und Williams sowie Schweizer Bier sind ebenfalls beliebt.
Nachtleben
In den meisten Städten und Urlaubsorten gibt es Kinos, Theater, Nachtklubs und/oder Diskotheken. In zahlreichen Orten kann man in Spielkasinos sein Glück versuchen. In Bars und Restaurants werden oft einheimische Unterhaltungsprogramme geboten.
Einkaufstips
Schweizer Uhren, volkstümliche Handarbeiten wie Stickereien und Spitzenwaren, Leinen, Berner Holzschnitzereien, Schokolade, Bergkäse und Schweizer Taschenmesser.
Öffnungszeiten der Geschäfte
Mo-Fr 08.00-18.30 Uhr, Sa 08.30-16.00 Uhr. Viele Geschäfte schließen zwischen 12.00 und 13.30 Uhr. In den Städten sind Kaufhäuser und andere Geschäfte am Montag vormittag geschlossen. Einmal pro Woche bleiben die Geschäfte in den Großstädten bis 21.00 Uhr geöffnet.
Sport
Bergsteigen/Wandern: Die Schweizer Berge sind ideal für erholungssuchende Bergwanderer und erfahrene Bergsteiger. Gute Ausrüstung ist unbedingt erforderlich, und man sollte immer den Wetterbericht abwarten. Tennis: Viele Hotels haben Tennisplätze. Golf: Ein Verzeichnis aller Golfplätze ist vom Verkehrsamt erhältlich. Fahrräder kann man fast überall mieten. Wassersport: Gute Wassersportmöglichkeiten auf vielen Schweizer Seen. Wasserski, Segeln und Kanufahren kann man besonders gut auf dem Lago di Lugano, dem Genfer und dem Neuenburger See. Wintersport: Die unzähligen Skiorte sind die Hauptattraktion des Landes. Man kann alle Wintersportarten betreiben (Skilaufen, Rodeln, Bobfahren, Eislaufen, Eisstockschießen usw.), Näheres s. o. Hundeschlitten-Trekkings werden speziell im Schweizer Jura durchgeführt. Squash, Badminton, Drachenfliegen und Paragleiten sind ebenfalls möglich.
Veranstaltungskalender
Jan. 2004 Welt-Schneefest, Grindelwald. Jan./Febr. Prix de Lausanne (Tanzwettbewerb), Lausanne März Karneval in Basel. Internationale Motorenausstellung in Genf. April Ostermarkt, Nyon. Apr./Mai Internationales Jazzfestival, Bern. Europäische Kunstausstellung in Genf.
Juni Internationale Kunstausstellung, Basel; Internationales Comic Festival, Sierre. Juli Allianze Swiss Open (Tennis), Berner Oberland. Schweizer Alpiner Marathon, Davos. Montreux Jazz Festival.
1. Aug. Schweizer Nationalfeiertag (Feiern und Feuerwerke landesweit, insbesondere in Basel). Aug. Fêtes de Genève (Feuerwerk, Straßentheater und Konzerte), Genf. Okt. Cultura - Kunst- und Antiquitätenmesse, Basel. Aug./Sept.
Internationales Musikfestival, Luzern. Okt./Nov. Expovina (Weinmesse), Zürich. 31. Dez. Silvesterzauber, Zürich.
(Dies ist nur eine kleine Auswahl der jährlichen Veranstaltungen. Schweiz Tourismus (s. Adressen) veröffentlicht eine vollständige Liste.
Land & Leute
Es ist üblich, Blumensträuße auszuwickeln, bevor man sie der Gastgeberin überreicht. Rote Rosen schenkt man nur der Partnerin; Chrysanthemen und weiße Astern werden nur für Begräbnisse verwendet. Freizeitkleidung ist üblich. Zu besonderen Anlässen und in guten Restaurants trägt man elegantere Kleidung. Trinkgeld ist grundsätzlich inbegriffen; bei guter Bedienung rundet man jedoch den Rechnungsbetrag großzügig auf.
Wirtschaftsprofil
Wirtschaft
Die Schweiz ist ein hochentwickeltes Industrieland mit einer stark exportorientierten Wirtschaft. Hauptexportgüter sind Maschinen, Kunststoffe und Farben, Schmuckwaren, Uhren (95% aller Schweizer Uhren werden exportiert), Agrochemie und Arzneimittel. Im Bereich der Fertigungswirtschaft ist die Schweiz besonders für ihre Präzisionsinstrumente und -maschinen weltbekannt. Die Nahrungsmittelindustrie (v. a. Schokolade, Käse und Babynahrung) hat international einen guten Ruf. Obwohl die Schweiz die Hälfte des eigenen Nahrungsmittelbedarfs durch Importe deckt, ist die Landwirtschaft durchaus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Angebaut werden hauptsächlich Getreide, Kartoffeln und Zuckerrüben sowie Wein, Obst und Tabak im Tessin, im Wallis und am Genfer See. Viehzucht und Milchwirtschaft sind ebenfalls von Bedeutung. Die Schweiz ist arm an Bodenschätzen und von Rohstoffimporten abhängig. Der Fremdenverkehr ist neben dem Bank- und Versicherungswesen die wichtigste Erwerbsquelle im Dienstleistungssektor. Die Schweiz ist eines der bedeutendsten Finanzzentren in Europa. Wichtigste Arbeitgeber sind der Tourismus und die Hotellerie. Der Anteil des Tourismus an der Beschäftigung beträgt 10,6%. 2000 kamen über 11 Mio. Touristen in die Schweiz, was einer Zuwachsrate von 6.5% gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Etwa 34% der Erwerbstätigen sind in der Industrie beschäftigt. Das Bruttoinlandsprodukt verzeichnete 1999 ein durchschnittliches Jahreswachstum von rund 2%. Die Arbeitslosenquote lag 1999 bei 2,7%, und bleibt damit im internationalen Vergleich sehr niedrig. Die Inflationsrate betrug in 2000 1,5%. Hauptexportmärkte sind die EU-Länder, vor allem Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien sowie die USA und Japan. Die Schweiz ist Mitglied der Europäischen Freihandelszone (EFTA), und wird zunächst weder dem EWR noch der EU beitreten.
Geschäftsverkehr
Visitenkarten sind üblich. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00/08.30-12.00 und 14.00-17.00/18.00 Uhr.
Kontaktadressen
Handelsabteilung der Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Otto-von-Bismarck-Allee 4a, D-10557 Berlin. Tel: (030) 390 40 00. Fax: (030) 391 10 30. (E-Mail: vertretung@ber.rep.admin.ch )
Handelskammer Schweiz-Österreich, Neuer Markt 4, A-1010 Wien. Tel: (01) 512 79 50. Fax: (01) 513 92 82.
Osec Business Network Switzerland, Stampfenbachstraße 85, CH-8035 Zürich. Tel: (01) 365 51 51. Fax: (01) 365 52 21. (E-Mail: info.zurich@osec.ch ; Internet: www.osec.ch ). Zweigstellen in Lausanne und Lugano.
Schweizerischer Handels- und Industrieverein, Hegibachstrasse 47, Postfach 1072, CH-8032 Zürich. Tel: (01) 421 35 35. Fax: (01) 421 34 34. (E-Mail: info@economiesuisse.ch ; Internet: www.economiesuisse.ch )
Weitere Informationen ferner von den regionalen Handelskammern in den einzelnen Kantonen.
Konferenzen/Tagungen
Die verkehrsgünstige Lage im Herzen Europas sowie ihre Neutralität und Stabilität machen die Schweiz zu einem bevorzugten Ziel für Tagungen internationaler Organisationen. Alle größeren Städte und viele der kleineren Urlaubs- und Kurorte sind für Kongresse auch mit hohen Teilnehmerzahlen eingerichtet; Hotels und Kongreßzentren bieten modernste Konferenzeinrichtungen, einschließlich Dolmetscherdienste und audiovisueller Hilfsmittel. In allen Großstädten stehen besondere Kongreßdienste als Anlaufstelle für Ratsuchende und Interessenten zur Verfügung. Swiss Congress & Incentives Club (SCIC) bietet landesweit ein umfassendes Dienstleistungsangebot. Anschrift: Tödistraße 7, CH-8027 Zürich. Tel: (01) 201 53 00. Fax: (01) 201 53 01. (E-Mail: scib@switzerlandtourism.ch ; Internet: www.myswitzerland.ch )
Klima
Klima
Nördlich der Alpen überwiegend atlantisches Klima, südlich davon im Tessin herrscht mediterranes Klima mit sehr warmen Sommern und milden, sonnigen Wintern. In den höheren Lagen ist es beträchtlich kühler. Ganzjährig gemäßigtes Klima in der Nordschweiz.



