Hotline - Rückruf kostenlos

Kontaktadressen

Lage

Indischer Subkontinent.

Offizieller Staatsname

Republik Indien.

Landesvorwahl

91.

Indisches Fremdenverkehrsamt

Basler Straße 46, D-60329 Frankfurt/M.
Tel: (069) 242 94 90. Fax: (069) 24 29 49 77.
E-Mail: info@indiatourismfrankfurt.com oder info@india-tourism.com
Internet: www.india-tourism.com
Mo-Fr 09.00-17.30 Uhr; (auch für Österreich und die Schweiz zuständig).

Indiatourism Dehli

88 Janpath, IN-New Delhi 110 001
Tel: (011) 23 32 03 42. Fax: (011) 23 32 01 09.
E-Mail: goitodelhi@tourism.nic.in
Internet: www.tourismofindia.com

India Tourism Development Corporation Ltd (ITDC)

SCOPE Complex, Core 8, 6th Floor, 7 Lodhi Road, IN-New Delhi 110 003
Tel: (011) 24 36 03 03. Fax: (011) 24 36 02 33.
Internet: www.theashokgroup.com

Botschaft der Republik Indien

Tiergartenstraße 17, D-10785 Berlin
Tel: (030) 25 79 50. Fax: (030) 25 79 56 20. Konsularabt.: Tel (030) 25 79 56 01. Fax: (030) 25 79 56 20.
E-Mail: info@indianembassy.de oder consular@indianembassy.de
Internet: www.indianembassy.de
Mo-Fr 09.30-17.30 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 09.30-12.30 Uhr.
Generalkonsulate mit Visumerteilung in Frankfurt/M. (Tel: (069) 153 00 50), in Hamburg (Tel: (040) 33 80 36) und in München (Tel: (089) 210 23 90). Honorarkonsulat in Essen.

Botschaft der Republik Indien

(Hauptgebäude mit Konsularabteilung)
Kärntner Ring 2, A-1015 Wien
Tel: (01) 505 86 66. Fax: (01) 505 92 19. Konsularabt.: Tel: (01) 505 86 66 18/26/29.
E-Mail: indemb@eoivien.vienna.at oder visapassport@indianembassy.at
Internet: www.indianembassy.at
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 09.00-11.00 Uhr und 14.00-16.00 Uhr.

Botschaft der Republik Indien

Kirchenfeldstraße 28, Postfach 406, CH-3005 Bern 6
Tel: (031) 351 11 10. Fax: (031) 351 15 57.
E-Mail: india@spectraweb.ch
Mo-Fr 09.30-12.30 Uhr (Publikumsverkehr) und 13.30-17.00 Uhr (tel. Auskünfte). Konsularabt.: 09.30-12.30 Uhr.
Generalkonsulat mit Visumerteilung in Genf (Tel: (022) 906 86 86).

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

6/50 G, Shanti Path, Chanakyapuri, IN-New Delhi 110 021
Postanschrift: PO Box 613, New Delhi 110001
Tel: (11) 26 87 18 31. Fax: (11) 26 87 31 17.
E-Mail: germany@vsnl.com
Internet: www.germanembassy-india.org
Generalkonsulate in Chennai (ehem. Madras), Kalkutta und Mumbai (ehem. Bombay). Honorarkonsulat in Goa.

Botschaft der Republik Österreich

EP/13 Chandergupta Marg, Chanakyapuri, IN-New Delhi 110021
Tel: (11) 26 88 90 37/39. Fax: (11) 26 88 69 29.
E-Mail: new-delhi-ob@bmaa.gv.at
Honorargeneralkonsulat in Mumbai. Honorarkonsulate in Chennai, Goa und Kalkutta.

Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft

Nyaya Marg, Chanakyapuri, IN-New Delhi 110021
Postanschrift: PO Box 392, IN-New Delhi 110001
Tel: (11) 26 87 83 72. Fax: (11) 26 87 30 93.
E-Mail: vertretung@ndh.rep.admin.ch
Internet: www.eda.admin.ch/newdelhi
Generalkonsulat in Mumbai. Konsularagenturen in Chennai und Kalkutta.

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Allgemeines

Fläche

3.287.365 qkm.

Bevölkerungszahl

1.049.700.118 (2003).

Bevölkerungsdichte

319 pro qkm.

Hauptstadt

Neu-Delhi. Einwohner: 10.203.700 (2003).

Geographie

Indien grenzt im Nordwesten an Pakistan, im Norden an China, Nepal und Bhutan und im Osten an Bangladesch und Myanmar. Die Westküste des riesigen Subkontinents liegt am Arabischen Meer, die Ostküste am Golf von Bengalen, und im Süden liegt der Indische Ozean. Sri Lanka liegt südöstlich von Indien, die Malediven liegen in südwestlicher Richtung im Indischen Ozean. Die nordöstlichsten indischen Bundesstaaten und Hoheitsgebiete sind durch einen Landstreifen mit der Hauptmasse Indiens verbunden. Das Land läßt sich grob in drei Regionen aufteilen: das Himalaya-Gebirge, welches mit einer Länge von 3500 km die Nord- und Ostgrenze Indiens bildet, das Flußnetz und -delta des Ganges, das den ganzen Norden durchzieht und das im Süden anschließende Hochland des Dekhan mit den Randgebirgszügen der Westlichen und Östlichen Ghats.

Staatsform

Bundesrepublik (im Commonwealth) seit 1950. Verfassung von 1950. Zweikammerparlament: Haus des Volkes (Lok Sabha; 545 Mitglieder) und Rat der Staaten (Rajya Sabha; 245 Mitglieder). Staatsoberhaupt: APJ Abdul Kalam, seit 2002. Regierungschef: Manmohan Singh, seit Mai 2004. Wahl des Staatsoberhauptes alle 5 Jahre durch ein Wahlmänner-Kollegium. Unabhängig seit 1947 (ehemalige britische Kolonie).

Sprache

Hindi, die Nationalsprache, wird in der Devanagri-Schrift geschrieben und von ca. 30% der Bevölkerung gesprochen. Daneben gibt es 17 gleichberechtigte Regionalsprachen, u. a. Bengali, Gujarati, Marathi, Punjabi, Sanskrit und Urdu im Norden sowie Tamil und Telegu im Süden. Englisch ist weit verbreitet.

Religion

81% Hindus, 12% Muslime (8% Sunniten, 3% Schiiten), 2,3% Christen, 2,1% Sikhs, 0,9% Buddhisten und andere Glaubensrichtungen.

Ortszeit

MEZ + 4,5 (UTC + 5,5).

Netzspannung

220 Volt, 50 Hz; starke Spannungsschwankungen, verschiedene Steckerformen. Einige Gegenden haben Gleichstrom. Mit Stromausfällen muß gerechnet werden.

Post- und Fernmeldewesen

 

Telefon

Internationale Direktdurchwahl ist weit verbreitet, wo nicht vorhanden müssen Anrufe über die Vermittlung angemeldet werden.

Landesvorwahl

91.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber: SkyCell (Internet: www.skycell-india.com ), Airtell (Internet: www.spicecell.com ), BPL Mobile (Internet: www.bplmobile.com ) und Bharti Cellular (Internet: www.airtelworld.com ). Der Sende-/Empfangsbereich für Mobilfunk beschränkt sich auf die größeren Städte.

Fax

Die meisten 5-Sterne-Hotels sowie die Büros des Overseas Communication Service bieten Faxdienste an.

Internet/E-Mail

Internetanbieter sind VSLnet (Internet: www.vsnl.net.in ) und Narmada (Internet: www.narmada.net.in ). Internetcafés sind landesweit vorhanden.

Telegramme

Können in großen Hotels und in Telegrafenämtern größerer Städte rund um die Uhr aufgegeben werden.

Post

Luftpost nach Europa benötigt etwa eine Woche. Briefmarken werden oft auch in Hotels verkauft.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.

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Reisepaß/Visum

Reisepaß/Visum

Land Visa Reisepass
Deutschland Ja Ja
Österreich Ja Ja
Schweiz Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja

Einreisebeschränkungen

Staatsbürgern von Afghanistan, in deren Reisepaß oder Flugticket ein Reiseantritt oder -transit in Pakistan vermerkt ist, wird die Einreise verweigert.

Reisepass

Allgemein erforderlich, muß noch mindestens 6 Monate gültig sein. Der deutsche Kinderausweis wird mit Lichtbild anerkannt. Die Einreise von Kindern bis zu 16 Jahren, die im Paß der Eltern eingetragen sind, ist möglich, sofern dies im Visum vermerkt ist.

Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsangehörige von Bhutan, Nepal und den Malediven für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten.

Transit

Transitreisende, die den Transitraum nicht verlassen und über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen, benötigen kein Transitvisum.

Visaarten

u.a. Transit-, Touristen-, Geschäfts-, Studenten- und Langzeitvisa.

Visagebühren

Die Gebühren richten sich nach Nationalität, Dauer und Anlaß des Besuches.

Deutsche:
Transitvisum:
12 € (15 Tage Gültigkeit, Aufenthalt von 72 Std.).
Touristenvisum:
50 € (bis zu 6 Monate Gültigkeit, mehrmalige Einreise);
80 € (bis zu 1 Jahr, mehrmalige Einreise).
Geschäftsvisum:
50 € (bis zu 6 Monate Gültigkeit, mehrmalige Einreise);
80 € (bis zu 1 Jahr, mehrmalige Einreise).
Studentenvisum: 93 € (1-5 Jahre, mehrmalige Einreise).
Langzeitvisum: 160 € (1-5 Jahre, mehrmalige Einreise).

Österreicher:
Transitvisum:
12 € (15 Tage Gültigkeit, Aufenthalt von 72 Std.).
Touristenvisum:
50 € (bis zu 6 Monate Gültigkeit, mehrmalige Einreise).
80 € (bis zu 1 Jahr, mehrmalige Einreise).
Geschäftsvisum:
50 € (bis zu 6 Monate Gültigkeit, mehrmalige Einreise);
80 € (bis zu 1 Jahr, mehrmalige Einreise).
Studentenvisum:
93 € (1-5 Jahre, mehrmalige Einreise).
Langzeitvisum: 160 € (1-5 Jahre, mehrmalige Einreise).

Schweizer:
Transitvisum:
20 CHF (15 Tage Gültigkeit, Aufenthalt von 72 Std.).
Touristenvisum:
75 CHF (bis zu 6 Monate Gültigkeit, mehrmalige Einreise).
Geschäftsvisum:
75 CHF (bis zu 1 Jahr, mehrmalige Einreise).
Studentenvisum:
135 CHF (1-5 Jahre, mehrmalige Einreise).
Langzeitvisum:
235 CHF (1-5 Jahre, mehrmalige Einreise)

Anmerkung

Alle Visa sind ab Ausstellungsdatum 6 Monate gültig.

Antragstellung

Konsulat bzw. Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).

Unterlagen

(a) Reisepaß, der noch mindestens 6 Monate gültig ist. (b) Ausgefüllter Antrag. (c) 2 Paßbilder in Farbe. (d) Postanweisung oder Scheck. (e) Frankierter und adressierter Rückumschlag (Einschreiben). (f) Geschäftsvisum: Begleitschreiben der Firma mit Angaben über Zweck und Dauer des Aufenthalts. (g) Studentenvisum: Einschreibungsbestätigung der Schule bzw. Universität.
Eine Sondererlaubnis wird für Sperrgebiete benötigt (s. Sperr- und Schutzgebiete).

Anmerkung

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Bearbeitungszeit

Persönlich: 1 Tag. Postalisch: 1 Woche.

Aufenthaltsgenehmigung

Muß vor der Einreise eingeholt werden.

Sperr- und Schutzgebiete

Für Reisen in manche Landesteile sind Sondergenehmigungen von der Botschaft bzw. der indischen Regierung erforderlich. Der Status dieser Protected Areas und Restricted Areas kann sich kurzfristig ändern, derzeit gelten Beschränkungen für die Staaten bzw. Unionsterritorien Arunachal Pradesh, Assam, die Lakshadweep-Inseln, Manipur, Meghalaya, Mizoram, Nagaland, die Andamanen und Nicobaren sowie Sikkim (Gangtok, Rumtek, Phodang, Pemayangtse) und West-Bengalen (Darjeeling).
Weitere Informationen sind von den Botschaften oder dem Fremdenverkehrsamt (s. Adressen) erhältlich.

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Geld

Währung

1 Rupie = 100 Paise. Währungskürzel: Rs, INR (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 500, 100, 50, 20, 10 und 5 Rupien; Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 Rs sowie 50, 25 und 10 Paise.

Anmerkung

Banknoten im Wert von 1 und 2 Rupien und Münzen zu 5 Paisen werden nicht mehr hergestellt, sind jedoch noch vielfach im Umlauf.

Geldwechsel

Der Umtausch darf nur bei Banken oder offiziellen Wechselstuben erfolgen. Man sollte beim Geldumtausch darauf achten, keine beschädigten Geldscheine zu bekommen, da u. U. die Annahme verweigert wird. Bargeld in US-Dollar oder britischen Pfund Sterling ist am einfachsten zu wechseln.

Kreditkarten

American Express, Diners Club, Eurocard, MasterCard und Visa werden angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Werden in größeren Hotels und zahlreichen Geschäften angenommen und können bei den Banken eingewechselt werden. Reiseschecks sollten in US-Dollar oder britischen Pfund Sterling ausgestellt sein.

Wechselkurse

Rs Rs Rs Rs Rs
Dez. '02 Apr. '03 Sept. '03 Jan. '04 Apr. '04
1 € 48,10 50,58 53,34 58,16 53,60
1 CHF 32,79 34,36 34,59 37,12 34,40
1 US$ 48,23 47,41 45,32 45,43 43,35

Devisenbestimmungen

Die Einfuhr der Landeswährung ist untersagt. Die Ausfuhr der Landeswährung ist ebenfalls verboten, es sei denn, die Weiterreise erfolgt nach Nepal (keine Banknoten in den Nennbeträgen 100 Rs oder darüber), Bangladesch, Pakistan oder Sri Lanka (bis zu 20 Rs pro Person). Für die Einfuhr von Fremdwährungen, die einen Wert von 5000 US$ in Bargeld und/oder in Reisechecks/Bargeld übersteigen, besteht Deklarationspflicht. Ausfuhr bis zur Höhe des deklarierten Betrags. Beim Geldumtausch muß ein Beleg gegengezeichnet oder eine entsprechende Bescheinigung ausgestellt werden. Diese Belege müssen bei der Ausreise vorgelegt werden, um Rücktausch zu ermöglichen.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 10.00-14.00 Uhr, Sa 10.00-12.00 Uhr.

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Duty Free

Duty Free

Die folgenden Artikel dürfen von Personen über 17 Jahren zollfrei nach Indien eingeführt werden:

200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;
1 l alkoholische Getränke;
250 ml Eau de Toilette;
Artikel für den persönlichen Bedarf oder Geschenke bis zum Wert von 600 Rs (Ausländer) oder 3000 Rs (indische Staatsbürger).

Anmerkung

Hochwertige Gegenstände wie z.B. Videokameras müssen bei der Einreise deklariert werden. Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden bereits beim Besitz von kleinen Mengen (auch Haschisch) mit drakonischen Haftstrafen geahndet. Mitgeführte Devisen, derzeit ab 5000 US$ (bar oder Reiseschecks), sind bei der Einreise zu deklarieren. Bei Verstößen hiergegen und gegen Zollvorschriften droht Verhaftung bei der Ausreise.

Einfuhrverbot

Betäubungsmittel, Pflanzen, Waffen, Gold- oder Silberbarren sowie Münzen, die keine Zahlungsmittel sind.

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Gesetzliche Feiertage

Gesetzliche Feiertage

26. Jan. 2004 Tag der Republik. 2. Febr. Idu’z Zuha/Bakrid (Opferfest). 22. Febr. Muharram. 3. April Mahavir Jayanti. 9. April Karfreitag. 2. Mai Geburtstag des Propheten. 4. Mai Buddhas Geburtstag. 15. Aug. Tag der Unabhängigkeit. 2. Okt. Mahatma Gandhi’s Geburtstag. 22. Okt. Dussehra. 12. Nov. Diwali. 14. - 16. Nov. Eid al-Fitr (Ende des Ramadan). 26. Nov. Guru Nanaks Geburtstag. 25. Dez. Weihnachten.

21. Jan. 2005 Idu’z Zuha/Bakrid (Opferfest). 26. Jan. Tag der Republik. 10. Febr. Muharram (Islamisches Neujahr). 20. März Sri Rama Navami (Geburtstag von Sri Rama). 24. März Mahavir Jayanti. 25. März Karfreitag. 24. April Buddhas Geburtstag. 23. Mai Milad-Un-Nabi (Geburtstag des Propheten). 15. Aug. Tag der Unabhängigkeit. 2. Okt. Mahatma Gandhi’s Geburtstag. 12. Okt. Vijaya Dasami/Dussera. 2. Nov. Diwali. 3. - 5. Nov. Eid al-Fitr (Ende des Ramadan). 26. Nov. Guru Nanaks Geburtstag. 25. Dez. Weihnachten.

Anmerkung

Fast alle indischen religiösen Feste und Feiertage werden nach dem Mondjahr berechnet, ihr Datum ändert sich daher von Jahr zu Jahr. Zusätzlich zu den obengenannten Feiertagen gibt es zahlreiche weitere religiöse Festivals, die in manchen Bundesstaaten als Feiertage gelten. Eine vollständige Liste ist vom Fremdenverkehrsamt erhältlich.

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Gesundheit

Gesundheit

Krankheit Vorsorge Impfbescheinigung
Gelbfieber Nein 1
Cholera 2 2
Typhus & Polio Ja/5 -
Malaria 3 -
Essen & Trinken 4 -

[1]

Alle Reisenden, die über 6 Monate alt sind und aus Infektionsgebieten einreisen, benötigen eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber. Wer auf dem Seeweg oder per Flugzeug ohne Impfbescheinigung ankommt, wird 6 Tage in Quarantäne gehalten, falls der Reisende: (a) innerhalb der letzten 6 Tage ein Infektionsgebiet verlassen hat, (b) einen Transitaufenthalt in einem Infektionsgebiet hatte (ausgenommen, der Transit erfolgte per Flugzeug und der Transitraum wurde nicht verlassen; es liegt jedoch im Ermessen der Gesundheitsbehörden, ob diese Ausnahmeregelung anerkannt wird), (c) mit einem Schiff ankommt, das innerhalb der letzten 30 Tage von einem im Infektionsgebiet liegenden Hafen ausgelaufen ist oder dort angelegt hat (ausgenommen, das Schiff ist zuvor nach WHO-Standards desinfiziert worden) und (d) mit einem Flugzeug aus einem Infektionsgebiet einreist und nicht gemäß Indian Aircraft Public Health Rules von 1954 oder WHO-Standards desinfiziert worden ist.

[2]

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3]

Malariarisiko ganzjährig landesweit in Gebieten unter 2000 m Höhe mit Ausnahme der Bundesstaaten Himachal Pradesh, Jammu und Kaschmir sowie Sikkim. Die gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum soll stark chloroquinresistent sein.

[4]

Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen oder zur Eiswürfelbereitung abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch ist vielerorts erhältlich und sollte auch nur mit keimfreiem Wasser angerührt werden. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- oder Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß essen. Der Genuß von Schweinefleisch, Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis wurde gemeldet.
Hepatitis B ist endemisch.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Auch das Zeckenbißfieber ist endemisch.
Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht während und nach der Regenzeit vor allem in Andhra Pradesh und in den Reisanbaugebieten im Süden und Osten des Landes.
Für Langzeitaufenthalt und Studium ist ein negativer HIV-Test erforderlich.

[5]

In Indien besteht ein erhöhtes Polioerkrankungsrisiko. Reisenden wird empfohlen, nur mit gültigem Polioimpfschutz einzureisen.

Gesundheitsvorsorge

Persönliche Medikamente bringt man am besten in ausreichender Menge mit. Es gibt staatliche Kliniken in den Städten und Privat- und Fachärzte in den Stadtrandgebieten. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen.

Bei der Ausreise

Viele Länder verlangen Belege über Schutzimpfungen von Besuchern, die aus Indien einreisen.

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Reiseverkehr - International

Sicherheitshinweis

Hinweis für ganz Indien: Terroranschläge sind landesweit nicht auszuschließen. Es wird daher durchgängig zu Wachsamkeit geraten, insbesondere bei größeren Menschenansammlungen, in der Nähe von Regierungsgebäuden und nationalen Wahrzeichen sowie an religiösen Stätten. In jüngster Zeit gab es in Großstädten, so in New Delhi, Einzelfälle von Gewaltkriminalität gegen ausländische Frauen. Die unmittelbaren Grenzregionen zwischen Indien und Pakistan sollten gemieden werden. Wegen der Gefahr terroristischer Gewalttaten wird vor Reisen nach Jammu und Kaschmir gewarnt. Sowohl in Srinagar als auch in Jammu kann es zu Bombenattentaten auf öffentlichen Plätzen kommen. Wegen erheblicher Sicherheitsrisiken sollten in Ladakh die Grenzgebiete und die Gegend westlich von Lamayuru (einschließlich insbesondere die Straße von Lamayuru nach Kargil) gemieden werden. Generell wird davor gewarnt, allein oder mit einem nicht ausgewiesenen Führer durch diese Gegenden zu trekken, per Autostop zu reisen oder an einsamen Plätzen zu zelten. Bei Reisen in die Nordostregion Indiens besteht wegen der seit Jahren andauernden Unruhen mit terroristischer Gewalt in Assam, Manipur, Tripura und Nagaland ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Von Reisen dorthin wird abgeraten. Besondere Reisegenehmigungen werden u.a. für Sikkim, Arunachal Pradesh, Nagaland, Manipur und Mizoram wie auch für die Andaman und Nicobar Islands benötigt. Reisende sollten die aktuelle Entwicklung in den Medien verfolgen. Weitere Informationen sind von den Auswärtigen Ämtern erhältlich.

Flugzeug

Indiens nationale Fluggesellschaft Air India (AI) (Internet: www.airindia.com ) bietet Flugdienste von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Lufthansa (LH) bietet Direktflüge von Frankfurt/M. nach Delhi an. Emirates (Internet: www.emirates.de ) fliegt ab Frankfurt und ab München nach Delhi. Swiss fliegt Mumbai und Delhi von Zürich aus an. Die indische Inlandfluggesellschaft Indian Airlines (IC) bietet auch Flugverbindungen nach Bangladesch, Malaysia, den Malediven, Nepal, Pakistan, Singapur, Sri Lanka, Thailand und in den Nahen Osten an.
Ermäßigungen: Die Hauptsaison für Indien liegt zwischen Oktober und Januar. In der Nebensaison (Mitte März - Mitte Juni) werden verbilligte Flüge angeboten. Besonders günstig sind Flüge in der Sommersaison (Anfang Mai - Ende September).

Durchschnittliche Flugzeiten

Frankfurt – Delhi: 8 Std; Frankfurt – Kalkutta: 11 Std. 30; Frankfurt – Chennai: 11 Std. 15; Frankfurt – Mumbai: 8 Std.

Internationale Flughäfen

Mumbai (BOM) (Chhatrapati Shivaji International) (Internet: www.airportsindia.org.in ) liegt 29 km nördlich der Stadt. Bank, Bars, Autovermietung, Duty-free-Shops, Postamt, Restaurants, Geschäfte, Tourist-Information und Hotelreservierung.
Busse bringen die Passagiere zum Büro der Air India (AI) in die Innenstadt und zu den größeren Hotels. Taxis fahren direkt zur Stadt, die Gebühren sind festgesetzt (Fahrzeit 50-57 Min.).
Kalkutta (CCU) (Netaji Subhas Chandra Bose International) (Internet: www.airportsindia.org.in )liegt 17 km nordöstlich der Stadt. Bank, Bars, Autovermietung, Duty-free-Shops, Postamt, Restaurants, Geschäfte, Tourist-Information und Hotelreservierung.
Zubringerbusse fahren rund um die Uhr zum Büro der Indian Airlines (IC) und zu den größeren Hotels. Ein weiterer Bus fährt alle 10 Min. (05.30-22.00 Uhr) vom Flughafen zur Stadt (Fahrzeit 45 Min.). Taxis vorhanden (Fahrzeit 40-70 Min.).
Delhi (DEL) (Delhi Indira Gandhi International) (Internet: www.airportsindia.org.in ) liegt 22 km südlich der Stadt. Bank, Autovermietung, Duty-free-Shops, Postamt, Restaurant, Geschäfte, Tourist-Information und Hotelreservierung. Ein Bahnreservierungsschalter (Tel: 25 65 37 75) für die Bahnreisebuchung ab New Delhi Hauptbahnhof befindet sich vor der Zollabfertigungshalle in Terminal II (Öffnungszeiten: 08.00-20.00 Uhr). In den Ankunftsbereichen gibt es Stände der Airports Authority of India und der Delhi Traffic Police, wo man Gutscheine für Taxifahrten ins Stadtzentrum erwerben kann. Die Quittung ist bis zur Ankunft am Zielort aufzubewahren und dann dem Taxifahrer auszuhändigen. Festpreise für verschiedene Ziele im Stadtzentrum sowie Sonderzuschläge sind an den Schaltern im Flughafen ausgehängt oder auch auf der Homepage des Flughafens ersichtlich. Die Schalter für im voraus bezahlte Taxis befinden sich vor der Zollabfertigungshalle und außerhalb der Ankunftshalle (West Wing). Taxis mit Taxameter und motorisierte Rikschas stehen ebenfalls vor dem Terminalgebäude zur Verfügung. Busse drei verschiedener Busunternehmen verkehren durchgehend im 20-Minuten-Takt zwischen dem Flughafen und dem Stadtzentrum von Delhi (Fahrzeit: ca. 50 Min.): Die Busse von Pradeep Travels, die grünen und gelben Busse der Delhi Transport Corporation und die weiß-blauen EATS-Busse fahren rund um die Uhr vor dem Ankunftsbereich des internationalen Terminals ab; alle genannten Busverbindungen halten am Inlandsterminal und am Busbahnhof von New Delhi. Klimatisierte Luxusreisebusse fahren vom internationalen Terminal zu größeren Städten in der Region Punjab wie Amritsar über Karnal, Ambala, Rajpura, Ludhiana, und Jullandhar. Informationen und Fahrkarten sind am Schalter von Punjab Tourism in der Ankunftshalle von Terminal II erhältlich.
Chennai (MAA) liegt 14 km südwestlich der Stadt. Taxistand, Bank, Autovermietung, Duty-free-Shops, Postamt, Restaurants, Geschäfte und Tourist-Information. Ein Zubringerbus erwartet alle ankommenden Flüge zwischen 09.00-23.00 Uhr. Züge verkehren alle 20-30 Min. zwischen 05.00-23.00 Uhr. Die Buslinie 18A fährt alle 25 Min. zwischen 05.00-22.00 Uhr. Taxis fahren ins Stadtzentrum (Fahrzeit 20 Min.).
Cochin International Airport (COK) (Internet: www.cochin-airport.com ) liegt nördlich von Cochin. Taxistand. Duty-free-Shops, Restaurants, Geschäfte und Tourist-Information.
Thiruvananthapuram International (TRV) liegt 10 km westlich von Trivandrum in Kerala. Bank, Wechselstube, Ambulanz, Postamt, Autovermietung, Restaurant, Duty-free-Shops und Tourist-Information. Stündlicher Bus (Fahrzeit 30 Min.) oder Taxi ins Stadtzentrum.

Schiff

Die größten Passagierhäfen sind Mumbai, Kalkutta, Kochi, Chennai, Calicut, Panaji (Goa) und Rameswaram (Überfahrten nach Sri Lanka, derzeit wegen politisch angespannter Lage kein Passagierverkehr). Indische Häfen werden von internationalen Reedereien und Kreuzfahrtveranstaltern, u.a. von Star Clippers, angelaufen.

Bahn

Der einzige Übergangspunkt zwischen Indien und Pakistan liegt zwischen Amritsar und Lahore. Zur Zeit verläuft der Grenzverkehr zwischen diesen beiden Ländern allerdings nur eingeschränkt. Die praktischste Überlandstrecke nach Nepal führt per Zug nach Raxaul (Bundesstaat Bihar) und dann mit dem Bus nach Kathmandu oder per Zug nach Gorakphur und von dort über den Grenzübergang Sunauli nach Kathmandu. Es ist auch möglich, mit dem Zug nach Nantanwa (Uttar Pradesh) zu fahren und von dort den Bus nach Kathmandu bzw. Pokhara zu nehmen. Man kann jedoch auch mit dem Bus von Darjeeling über die südlichen Ebenen nach Kathmandu fahren. Nach Bhutan gelangt man, indem man den Zug nach Siliguri und dann den Bus nach Phuntsholing nimmt. Es gibt auch eine Flugverbindung mit Druk Air zwischen Kalkutta und Paro. Nach Bangladesch fährt man von Kalkutta mit dem Zug bis kurz vor die Grenze bei Bangaon (Westbengalen), dann per Motor-Rikscha über die Grenze nach Benapol mit Anschluß nach Dhaka über Khulna oder Jessore. Eine weitere Route führt von Darjeeling über Siliguri und Jalpaiguri nach Haldibari. Zur Zeit ist allerdings nur eine Flugverbindung von Kalkutta nach Dhaka möglich.

Bus/Pkw

Bei Indienreisen auf dem Landweg von Europa ist es unbedingt erforderlich, sich vor Abreise über den Grenzverkehr, die Visavorschriften und die aktuelle politische Lage aller Länder auf dem Weg zu informieren. Die Bus- und Bahnverbindungen zwischen Indien und Pakistan sind unterbrochen.

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Reiseverkehr - National

Flugzeug

Linienflüge:
Die nationale Fluggesellschaft im Inlandverkehr heißt Indian Airlines (IC) (Internet: www.indian-airlines.nic.in ). Außerdem gibt es die folgenden privaten Fluggesellschaften: Alliance Air (CD), Gujarat Airways (G8), Jagson Airlines, Jet Airways (9W) und Sahara India Airlines (S2). Das Flugnetz verbindet über 70 Städte.
Billigflüge:
Air Deccan (Internet: www.airdeccan.net ) verbindet zahlreiche Städte im Süden Indiens.

Ermäßigungen

Indian Airlines bietet verschiedene vergünstigte Flugtickets für Ausländer an sowie für Inder, die im Ausland leben. Alle Tickets sind ganzjährig erhältlich und müssen in harter Währung (wie US-Dollar oder Euro) bezahlt werden. Discover India ist beispielsweise vom ersten Flug an wahlweise 15 oder 21 Tage gültig und bietet unbegrenzte Inlandflüge in der Touristenklasse der Indian Airlines. Flughäfen dürfen nur zum Umsteigen ein zweites Mal angeflogen werden.
Das Ticket India Wonder Fares ist 7 Tage gültig und ist je nach Wahl in Nordindien, Westindien, Südindien oder Ostindien gültig. Ausführliche Informationen über Fahrpreisermäßigungen von Indian Airlines (Internet: www.indian-airlines.nic.in ). Auch Jet Air und Sahara bieten Sondertariffe an. Weitere Informationen erteilt die jeweilige Fluggesellschaft.

Schiff

Fähren fahren von Kalkutta, Vishakapatnam und Chennai nach Port Blair auf die Andaman-Inseln sowie von Kochin und Calicut zu den Lakshadweep-Inseln. Der Fahrplan ist saisonbedingt und generell während des Monsuns eingestellt. Eine besonders schöne Bootsfahrt führt durch die »Backwaters« in der Umgebung von Kochi in Kerala. Verschiedene örtliche Touren sind möglich. Zum Beispiel Calicut - Cochin und Allepey - Kottayam.

Bahn

Indiens nationales Eisenbahnnetz wird von Indian Railways (Internet: www.indianrail.gov.in ) betrieben, und ist das größte Asiens und das zweitgrößte der Welt. Die gesamte Schienenstrecke beträgt 62.000 km, und es gibt über 7000 Bahnhöfe und über 11.000 Lokomotiven, von denen etliche noch mit Dampf betrieben werden. Zugreisen sind relativ preiswert. Schnellzüge verbinden alle größeren Städte, Nahverkehrszüge den Rest des Landes. Alle Fernzüge verfügen über Speisewagen und bieten unter anderem 1. und 2. Klasse (klimatisiert), sowie 1.Klasse Schlafwagen an. Hauptrouten:
Mumbai–Ahmadabad (5 x täglich),
Mumbai–Bangalore–Mysore (2 x täglich),
Mumbai–Kalkutta (3 x täglich),
Mumbai–Chennai (3 x täglich),
Mumbai–New Delhi (4 x täglich),
Mumbai–Patna (5 x täglich),
Mumbai–Pune (5 x täglich);
Kalkutta–Allahabad (3 x täglich),
Kalkutta–New Jalpaiguri–Darjeeling (historische Schmalspurbahn, 1 x täglich),
Kalkutta–Chennai (3 x täglich),
Kalkutta–New Delhi (3 x täglich);
Delhi–Agra (Taj Express, 5 x täglich),
Delhi–Ahmedabad (4 x täglich),
Delhi–Allahabad (5 x täglich),
Delhi–Jaipur (5 x täglich),
Delhi–Chennai (3 x täglich);
Chennai–Ernakulam–Kochi (1 x täglich).

Sonderzüge

Die Luxuszüge Palace-on-Wheels und Royal Orient sind im Stil der Salonwagen indischer Maharajas ausgestattete Züge mit Dampflok, die den Indienreisenden zu faszinierenden Destinationen in Gujarat und Rajasthan bringen. Alle Waggons sind mit Salon, Badezimmern, zwei Toiletten und kleiner Kochnische sowie vier Kabinen mit je zwei nebeneinanderliegenen Betten ausgestattet. Die Waggons weisen Klima- und Stereoanlage sowie ein Funktelefon auf, mit dem man jederzeit den Service rufen kann. Zusätzlich hat der Zug einen Speisewagen, eine Bar, eine Aussichtsplattform und ein vollständig eingerichtetes Erste-Hilfe-Abteil. Reisekosten, alle Mahlzeiten, Elefanten- und Kamelritte, Bootsfahrten, Besichtigungsfahrten mit Führer und Eintrittsgebühren sind im Fahrpreis inbegriffen. Buchungen und nähere Informationen von der Generalvertretung der Indischen Eisenbahnen Asra-Orient (Adresse s. u.). Die Deccan Queen fährt von Bombay nach Pune. Der neue Shatabdi Express verbindet Neu-Delhi mit Kanpur. Der Taj Express fährt täglich von Neu-Delhi nach Agra und zurück. Weitere Auskünfte erteilt auch das Fremdenverkehrsamt.
Bergzüge: Die gemächlichen Bergzüge, die im 19. Jahrhundert gebaut wurden, verbinden viele Hill Stations und Bergregionen. Die Route Kalkutta-Darjeeling ist besonders malerisch, auf dieser Zugstrecke überquert man 500 große und kleine Brücken (Fahrtzeit 8 Std.) und hat hervorragende Möglichkeiten, die Landschaft zu fotografieren, da das Fahrttempo langsam und gemütlich ist.
Die Züge des Rajdhani Express sind Luxus-Schnellzüge, die Delhi mit Mumbai, Kalkutta, Chennai, Bangalore, Bhubhaneswar, Guwahati, Jammu Tawi, Secunderabad, Thiruvananthapuram, Ahmedabad, Ajmer und weiteren Städten verbinden. Der Konkan Express verbindet die Bundesstaaten Marharshtra, Goa, Karnatka und Kerala. Die Fahrtstrecke führt durch 72 Tunnel und über viele Brücken.

Ermäßigungen

Der Indrail Pass gilt für unbegrenzte Zugfahrten innerhalb der Gültigkeitsdauer und muß in ausländischer Währung bezahlt werden (US-Dollar oder Euro). Kinder zwischen 5 und 12 Jahren haben Anspruch auf den Child Indrail Pass und bezahlen ungefähr die Hälfte. Kinder unter 5 Jahren fahren umsonst. Indrail-Pass -Benutzer müssen für Reservierungen, Schlafwagen, Verpflegung im Schnellzug und ähnliches extra bezahlen, können dies aber schon vom Wohnsitzland aus tun. Es gibt drei Klassen: klimatisiert mit Schlafwagon; 1. Klasse mit Liege oder klimatisiertem Sesselwagon; 2. Klasse. Gültigkeitsdauer: Der Indrail Pass ist ein Jahr lang gültig, innerhalb dieses Zeitraums fängt die Gültigkeitsdauer vom Datum der ersten Zugfahrt an und endet je nach Paß 1-90 Tage später. Platzreservierung ist dringend erforderlich, speziell bei Nachtfahrten, und kann schon im Reisebüro im Heimatland, andernfalls am Bahnhof oder in Reisebüros in Indien gemacht werden. Reservierungen werden der Reihe nach bearbeitet, daher sollte man auf vielbefahrenen Strecken 2-3 Monate im voraus buchen. Buchungen werden bis zu 12 Monate im voraus entgegengenommen. Verlängerungen des Indrail Pass sind nur unter ganz außergewöhnlichen Umständen möglich, können auf Anfrage beim Büro des Railway Divisional oder Zonal Headquarter bewilligt werden, und erläuternde Dokumente oder Unterlagen müssen beigefügt werden. Der Indrail Pass kann bei der Generalvertretung der Indian Railways, Asra Orient, erworben werden: Kaiserstr. 50, D-60329 Frankfurt/M. Tel: (069) 256 27 20, 25 30 98. Fax: (069) 23 20 45. (E-Mail: info@asra-orient.com ; Internet: www.asra-orient.com )

Bus/Pkw

Bus: Ein umfangreiches Busnetz verbindet alle Landesteile und ist besonders nützlich in den Bergregionen ohne Bahnverkehr. Der öffentliche Verkehr ist jedoch oft überfüllt und nicht besonders komfortabel. Nähere Auskünfte erteilen die regionalen Fremdenverkehrsämter. Ashok Travels & Tours (ATT) bietet Bustouren ab Delhi und Agra, von Bangalore nach Tirupati, von Chennai nach Tirupati, von Bangalore über Mysore und Ooty zurück nach Bangalore, von Kolkata über Siliguri und zurück nach Kolkata sowie von Mata nach Vaishnodevi. Weitere Informationen gibt es online unter www.theashokgroup.com. Mietwagen: In den bekanntesten und meistbesuchten Gegenden können staatlich zugelassene Tourist Cars mit Chauffeur (und oft auch Klimaanlage) gemietet werden, die Kosten sind etwas höher als beim normalen Taxi. Es gibt National Highways (Autobahnen) und State Highways (Bundesstraßen) in allgemein gutem Zustand, außerdem Land- und Dorfstraßen, die gewöhnlich nicht befestigt sind. Die Landstraßen werden von Autos, Bussen, Lastwagen, Rikschas und Auto-Rikschas, Fahrrädern, Mopeds, Kühen und Fußgängern benutzt, was das Vorwärtskommen oft recht schleppend macht. Hupen und Fahrradklingeln spielen eine große Rolle im Straßenverkehr. Unterlagen: Ein Carnet de Passage mit voller Versicherung und die grüne Versicherungskarte werden von Personen verlangt, die ihr eigenes Auto mit nach Indien bringen. Ein internationaler Führerschein ist ebenfalls erforderlich. Eine zeitlich begrenzte Fahrlizenz kann aber auch von den örtlichen Behörden gegen Vorlage eines gültigen Ausweises und Führerscheins ausgestellt werden.
Verkehrsbestimmungen:
Linksverkehr.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
in Ortschaften: 50 km/h.

Stadtverkehr

In den größeren Städten stehen Taxis und Rikschas (meist dreirädrige Motor-Rikschas, manchmal auch Fahrrad-Rikschas) zur Verfügung, der Fahrpreis wird pro Kilometer berechnet. Rikschas sollten nur von Reisenden mit starken Nerven benutzt werden, da der zum Teil abenteuerliche Verkehr hautnah miterlebt wird. Nicht alle Taxis haben Taxameter; man sollte darauf bestehen, daß der Taxameter, falls vorhanden, eingeschaltet wird. Die Tarife ändern sich von Zeit zu Zeit, es kommt daher oft vor, daß der verlangte Preis nicht mit der Summe auf dem Zähler übereinstimmt; die Fahrer sollten jedoch die neuesten Listen auf Anfrage vorlegen. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind zwar billig, jedoch oft überfüllt. Mumbai Electric Supply & Transport (BEST) betreibt ein ausgezeichnetes Nahverkehrsnetz in Mumbai, die Stoßzeiten sollte man jedoch vermeiden und sich besonders in den Bussen vor Taschendieben in Acht nehmen. In Kalkutta gibt es eine U-Bahn.

Fahrzeiten

von Delhi zu anderen Städten in Indien (ungefähre Angaben in Std. und Min.):

Flugzeug Schiff Bahn Bus/Pkw
Mumbai 1.50 - a17.30 28.00
Kalkutta 2.00 - b18.00 30.00
Chennai 3.00 - 32.00 45.00
Hyd’bad 1.55 - 24.00 40.00
Agra 0.40 - 3.15 4.30
Jaipur 0.40 - 5.15 6.00
Jammu 1.50 - 16.00 14.45
Triv’rum c5.00 - 60.00 62.00
Patna 1.30 - 16.00 22.00
Port Blair c5.05 d - c

Anmerkung

[a] Schnellzug (nicht täglich), der normale Zug braucht 23 Std. [b] Schnellzug (nicht täglich), der normale Zug braucht wesentlich länger. [c] Aufenthalt in Chennai nicht berücksichtigt. [d] Bootsfahrt von Chennai 3-4 Tage.
Weitere Informationen (einschließlich Landkarten, Fahrpläne der Schnellzüge und ausführlichere Zeittafeln) vom Indischen Fremdenverkehrsamt.

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Unterkunft

Informationen über die nachfolgenden Kategorien sind vom Fremdenverkehrsamt erhältlich.

Hotels

Moderne Hotels von internationalem Rang gibt es in allen großen Städten und Urlaubsorten. Im allgemeinen wird erstklassige europäische und indische Küche angeboten. Die bekannte Hotelkette Taj Group bietet erstklassige Unterkunft sowohl in ihren 8 Luxusshotels als auch in Ihren diversen gut ausgestatteten Geschäftshotels. Einige sogenannte Palast-Hotels sowie Freizeitanlagen in atemberaubender Landschaft und Hotels in Regionen von kultureller Bedeutung gehören ebenfalls zu dieser internationalen Kette. Die Preise sind im Vergleich zu vielen anderen Ländern niedrig. Meistens werden 10% Bedienung und 7-15% Luxussteuer berechnet.

Ein Hotelverzeichnis ist beim Fremdenverkehrsamt erhältlich oder von The Federation of Hotel and Restaurant Associations of India, M-75 (Market), Greater Kailash II, IN-New Delhi 110048. (Tel: (11) 732 26 45. E-Mail: hotels@planetindia.net ; Internet: www.fhraindia.com ).

Kategorien: Luxuriöse 5- und 4-Sterne-Hotels mit Klimaanlagen, komfortable 3-Sterne-Hotels mit klimatisierten Räumen und einfache 1- und 2-Sterne-Hotels.

Heritage Hotels

Einzigartigen Komfort und besonderes Ambiente bietet die Kategorie der Heritage Hotels. Ehemalige Maharadschapaläste, Jagdhäuser und prächtige Wohnhäuser reicher Händler und Bankiers wurden zu stilvollen Hotels umgebaut, ohne dabei den ursprünglichen Glanz und Charakter zu verändern. Weitere Informationen vom Fremdenverkehrsamt oder der Heritage Hotels Association (E-Mail: info@heritagehotels.com ; Internet: www.heritagehotels.com ).

Tourist Bungalows

Stehen in fast jedem Urlaubsort zur Verfügung (als Holiday Homes in Maharashtra und Gujarat und als Tourist Lodges in Westbengalen bekannt) und stehen unter Kontrolle der jeweiligen State Government Tourist Development Corporation, mit Ausnahme der Großstädte Delhi, Kalkutta, Chennai, Mumbai und Bangalore.
Die Unterkünfte bestehen aus sauberen Einzel-, Doppel- und Familienzimmern, zumeist mit Bad und Gemeinschaftsküchen, einige haben eigene Kochmöglichkeiten. Buchungen (Anzahlung wird verlangt) sollten entweder durch den Direktor der Corporation oder direkt mit dem Verwalter des Bungalows gemacht werden.

Jugendherbergen

Sind praktische und preiswerte Stützpunkte für organisierte Touren, zum Wandern und Bergsteigen. Die 16 Herbergen des Ministeriums für Tourismus sind über alle Regionen verteilt und ideal gelegen, um sowohl die Tiefebene als auch Bergstationen (die besten Erholungsorte während der heißen Sommermonate) zu erforschen. Jede Herberge hat ca. 40 Betten in getrennten Schlafsälen. Matratzen, Bettwäsche, Decken, abschließbare Schränke, Steckdosen, Gemeinschaftsküchen sowie Parkplätze stehen zur Verfügung. Weitere Informationen sind erhältlich bei der Youth Hostels Association of India, 5 Nyaya Marg, Chanakyapuri, IN-New Delhi 110021. (Tel: (11) 611 02 50. Fax: (11) 611 34 69. E-Mail: yhostel@del2.vsnl.net.in ).

Camping

Adressen der Zeltplätze für Pfadfinder vom General Secretary for India, All India Boy Scouts Association. Informationen über Bharat-Zeltplätze (ebenfalls Pfadfinder) vom National Secretary, Bharat Scouts & Guides.

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Urlaubsorte & Ausflüge

Urlaubsorte & Ausflüge

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Indien ist ein Land mit einer abwechslungsreichen und bewegten Geschichte; es gibt keinen Besucher, dessen Phantasie von den majestätischen Palästen, Tempeln und großartigen Städten altehrwürdiger Kulturen nicht beflügelt wird. Hill Stations (Bergstationen) bieten eine willkommene und erfrischende Erholung von der Hitze der Ebenen – zumindest Simla muß man gesehen haben. Ebenfalls interessant sind Mussoorie, Ranikhet, Nainital (in der Nähe von Delhi) und Darjeeling, ein beliebtes Urlaubsziel in der Nähe von Kalkutta, wo man den Mount Everest und die gesamte Bergkette des Kanchenjunga sehen kann. Die bekanntesten Hill Stations sind im Text vermerkt, ebenso die schönsten Berggegenden zum Trekking.

Der Norden

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Delhi besteht aus zwei Stadtteilen: Neu-Delhi, Hauptstadt und Regierungssitz, ist eine moderne Stadt mit breiten, schattigen Alleen, weitläufigen Parkanlagen und Kolonialbauten des englischen Architekten Lutyens; das alte Delhi dagegen ist eine jahrhundertealte Stadt mit engen, gewundenen Gassen, Tempeln, Moscheen und Märkten. Besondere Beachtung verdienen das »Rote Fort«, die Jama-Masjid-Moschee (größte Indiens) und der hohe Turm der Qutab Minar. Außerdem sollte man sich die Chandni-Chowk (einst reichste Straße der Welt, in der man auch heute noch zahlreiche Gold- und Silberschmieden findet), die von Jai Singh erbaute Sternwarte Jantar Mantar sowie die Gedenkstätte von Mahatma Gandhi am Ufer des Flusses Yamuna nicht entgehen lassen. Delhi zieht die besten Musiker und Tänzer des Landes an und bietet dadurch die Gelegenheit, der Musik von Sitar, Sarod und Tabla zu lauschen, zu der oft Tänze aufgeführt werden. Am Janpath, einer der Hauptstraßen Delhis, findet man eine Vielfalt an Ständen, die einheimische Ware anbieten. Wer Zeit hat, sollte dem Hotel Imperial am Janpath einen Besuch abstatten. Die altmodisch romantische Atmosphäre verleiht ihm einen ganz besonderen Charme.

UTTAR PRADESH: Östlich von Delhi liegt der Bundesstaat Uttar Pradesh, durch den der heilige Ganges fließt. An seinem Ufer liegt Varanasi, das religiöse Zentrum Indiens. Die Stadt selbst ist ein Labyrinth gewundener Gassen, voller farbenfroh gekleideter Pilgerscharen und Sadhus (Heilige Männer), die den Göttern Opfergaben darbieten. Delhi liegt an der Spitze des »Goldenen Dreiecks« – einer Region mit zahlreichen historischen Stätten und Baudenkmälern. 200 km südöstlich von Delhi liegt Agra mit dem weltbekannten Taj Mahal. Dieses prunkvolle Mausoleum wurde 1643 von dem Mogul-Herrscher Shah Jahan für seine Lieblingsfrau Mumtaz Mahal als Zeichen seiner Liebe errichtet. Er wurde später von seinem Sohn im naheliegenden imposanten »Roten Fort« eingekerkert. Andere Wahrzeichen sind der Akbar-Palast, Jahangir Mahal, der achteckige Turm Mussumman Burj und die Perlenmoschee. Besonders interessant ist Fatehpur Sikri, die 35 km von Agra gelegene verlassene Stadt des Mogulkaisers Akbar. Sie war nur 12 Jahre Hauptstadt Akbars, bis sie wegen Wassermangels verlassen wurde.

RAJASTHAN: Am südwestlichen Punkt des »Goldenen Dreiecks« liegt Jaipur, das Tor zum Wüstenstaat Rajasthan. Jaipur ist eine Stadt mit breiten Alleen und zahlreichen Palästen und ist wegen der charakteristischen Farbe ihrer Gebäude als »Rosa Stadt« bekannt. Dem Palast der Winde Hawa Mahal sollte man auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Hier konnten die Frauen des Hofes das Treiben der Stadt beobachten, ohne selbst gesehen zu werden. Das königliche Observatorium Jantar Mantar ist ebenfalls sehenswert. Wer die Pracht der alten Herrscher Indiens genießen möchte, kann sich im Rambagh Palace umsehen, der heute ein Hotel beherbergt. Etwas außerhalb liegt der besonders schöne Amber Palace (Bernstein-Palast). In der Nähe von Ajmer liegt die kleine Stadt Pushkar, wo alljährlich Anfang November einer der größten Kamelmärkte der Welt abgehalten wird. Im Anschluß gibt es eine Art Jahrmarkt mit Kamel- und Pferderennen, Riesenrad und anderen Attraktionen, die Tausende von tribal people (Angehörige von verschiedenen ethnischen Gruppen) aus der Umgebung anziehen. Im Südwesten liegt Udaipur, bekannt durch das auf einer Insel im See gebaute Lake Palace Hotel; im Norden, inmitten der Wüste Rajasthans, liegt Jodhpur, eine Stadt mit engen, gewundenen Gassen und einer imposanten Festung. Die Oase Jaisalmer war Halteplatz auf der alten Karawanenstraße nach Persien.

MADHYA PRADESH: Südlich des »Goldenen Dreiecks« liegt der Bundesstaat Madhya Pradesh. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten finden sich in der Nähe seiner Nordgrenze. Die große Festung von Gwalior erhebt sich ca. 160 km von Agra entfernt. Im Osten liegt Khajuraho mit seinen berühmten erotischen Tempelverzierungen.

HIMACHAL PRADESH: Die Landschaft reicht von den kahlen Felsen und reißenden Bächen der Täler von Spiti und Lahaul im Norden bis zu den Obstgärten von Kangra und Chamba. In Manali führt eine Wanderung am Fluß Bhaga entlang nach Keylong und dann weiter zum Bara-Shigri-Gletscher oder über den Baralacha-Paß nach Leh (s. u.). Kulu liegt in einem schmalen Tal zwischen dem Himalaya und dem Fluß Beas und ist berühmt für seine Tempel und religiösen Feste. Unvergleichlich ist die Aussicht vom Rohtang-Paß. Von der Stadt Dharamsala im Kangra-Tal dringt man zum Bharmaur-Tal und über den Indrahar-Paß zu noch höhergelegenen Bergpässen vor. Chamba liegt auf einer Anhöhe oberhalb des Flusses Ravi und ist nach den aromatischen Bäumen benannt, die hier zwischen reichverzierten Tempeln gedeihen. Gute Trekking-Pfade führen vom nahegelegenen Dalhousie zum Gletschersee von Khajjiar und zu den Pässen von Sach und Chini. Simla, ehemals die Sommerhauptstadt der Briten, liegt hoch in den Bergen und lädt zu Treks ins Kulu-Tal über den Jalori-Paß und weiter zu den Tälern von Kalpur und Kinnaur ein. Im nahegelegenen Kufri gibt es ein Wintersportzentrum mit Eisbahn und Skipisten. In Kulu und Manali gibt es preiswerte Hotels, Blockhäuser, Ferienhäuser und Berghütten. Weniger bekannt sind die Hill Stations Dalhousie, Dharamsala, Nahan, Paonta Saheb, Keylong, Chamba und Kangra.

JAMMU und KASCHMIR ist Indiens nördlichster Bundesstaat. Sicherheitshinweis: Von Reisen in den Bundesstaat Jammu und Kaschmir, einschließlich der Region Ladakh, wird wegen bewaffneter Überfälle sowie Entführungen und Ermordung ausländischer Touristen dringend abgeraten. In Indien gibt es Reiseveranstalter die dennoch einen Besuch von Jammu und Kaschmir anbieten. Es wird dringend davor gewarnt, sich darauf einzulassen. Aktuelle Informationen zur Sicherheitslage in Indien sind von den Auswärtigen Ämtern in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

Der Westen

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Mumbai (Bombay): Die größte Metropole Westindiens und Hauptstadt des Bundesstaates Maharashtra ist Mumbai mit seiner Mischung aus geschäftigem Hafen und moderner Industrie, unzähligen kleinen und großen Märkten und glasverkleideten Wolkenkratzern. In den Mumbai-Filmstudios werden mehr Filme produziert als in Hollywood. Der Mahalaxmi-Course ist einer der besten Pferderennplätze Indiens. Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist das Gateway to India, hier beginnen Ausflugsschiffe ihre 10 km lange Fahrt durch den Hafen zur Elephanta-Insel mit ihren Höhlentempeln aus dem 8. Jahrhundert, deren Wände mit faszinierenden großen Felszeichnungen geschmückt sind. Bekannteste Strände: Juhu Beach (überfüllt) mit 5-Sterne-Hotelkomplex. Strände außerhalb Mumbais: Madh, Marve, Manori mit preiswerten Hotels, Tithal, Ubhrat, Hajira, Diu (Unionsterritorium), Daman (Unionsterritorium), Chorwad, Dahanu, Dwarka. Preiswerte Hotels und Ferienhäuser.

Hill Stations

Mahabaleshwar, Panchgani, Panhala, Matheran, Lonavla, Khandala, Erangal, Saputara.

Südöstlich von Mumbai liegen mehrere schöne Bergstationen, im besonderen Matheran, Mahabaleshwar und Puna mit seinen friedlichen Bund Gardens.

Maharashtra: Östlich von Mumbai liegt Aurangabad, Ausgangspunkt für Abstecher zu zwei der bekanntesten in Felsen gemeißelten Tempel der Welt. Die buddhistischen Höhlentempel von Ajanta sind mindestens 2000 Jahre alt. Insgesamt 30 Höhlen dringen tief in die steilen Wände der Felsschlucht ein und sind mit hervorragend erhaltenen Zeichnungen des damaligen täglichen Lebens geschmückt. Die Zeichnungen in den Höhlen von Ellora erzählen religiöse Geschichten der Hindus, Buddhisten und Dschainas. Der Tempel von Kailasa ist ebenfalls sehenswert.

GUJARAT: Im Nordwesten liegt der Bundesstaat Gujarat, bekannt durch feine Seidenstoffe, als Geburtsort Mahatma Gandhis und als letzter Zufluchtsort der asiatischen Löwen tief im Gir-Wald. Im Januar 2001 ereignete sich in Gujarat ein schweres Erdbeben, das rund 20000 Todesopfer forderte; der Wiederaufbau zerstörter Städte und Siedlungen wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Ahmedabad, im Osten des Bundesstaates, ist die Textilhauptstadt Indiens und produziert die weltbekannten Seidenstoffe. Ahmedabad ist auch der Sitz des von Gandhi gegründeten Sabarmati-Ashram, in dem seine Ideologie der Gewaltlosigkeit noch heute lebendig ist. Gandhis Geburtsort ist das Fischerdorf Porbandar, 320 km weiter westlich.

GOA: Weiter südlich liegt Goa. Die 100 km lange, palmengesäumte Küste birgt einige der schönsten Strände des Subkontinents. Goa war bis 1961 eine portugiesische Kolonie – die charmante Mischung romanischer und indischer Kultur ist noch heute spürbar. Panaji ist die Hauptstadt des Bundesstaates und eine der ruhigsten und schönsten Städte Indiens. Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale. Old Goa ist mit dem Bus erreichbar und weist eine erstaunliche Vielzahl architektonischer Stilrichtungen auf. Sehenswerte Gebäude sind die Basilika, das Kloster und die Kirche des Franz von Assisi. Im nahegelegenen Ponda steht der 400 Jahre alte Tempel von Shri Mangesh. Der luxuriöse Hotelkomplex in Aguada, das Taj-Urlaubsdorf und die Aguada-Einsiedelei sind nur eine kleine Auswahl der vielfältigen Unterkunftsmöglichkeiten in Goa. Goa hat mehrere Naturschutzgebiete, einschließlich Bondla in den Bergen der Western Ghats, wo Wildschwein und Sambar in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden können. Der Bundesstaat kann sich einer eindrucksvollen Vielfalt portugiesischer und indischer Gerichte sowie farbenprächtiger Feste rühmen, darunter der Karneval Mardi Gras

Der Süden

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Der Süden Indiens ist bisher am wenigsten von ausländischer Kultur beeinflußt worden.

Chennai (Madras), Haupstadt des Bundesstaates Tamil Nadu, ist Indiens viertgrößte Stadt und die Wiege der historischen Drawiden-Zivilisation, die eine der ältesten Schriften der Welt entwickelten. Dieses bekannte Zentrum der Tempelbildhauerei ist auch die Heimat des klassischen Stils der indischen Tänze. Trotz einer Ausdehnung von 130 qkm gibt es in der Metropole nur wenige mehrstöckige Gebäude, und Chennai hat eher das Flair einer Marktstadt. Empfehlenswert ist ein Besuch im Fort St. George, wo die Geschichte von Chennai festgehalten ist; auch der Kapeleeswar-Tempel mit seinen reichverzierten, imposanten Türmen ist interessant. Strände: Covelong, Fisherman’s Cove, Urlaubsort direkt am Wasser. Mamallapuram (Chennai): Bungalows und Tempel direkt am Strand. Kanya Kumari, Tiruchendur, Rameswaram, Karikal (Unionsterritorium), Pondicherry (Unionsterritorium). Hill Stations: Ootacamund (Udagamandalam), Kodaikanal. Silvery Lake: Hotels und Ferienhäuser. Yercaud, Coonoor, Kotagiri.

TAMIL NADU: Im Süden gibt es mehrere wichtige religiöse Zentren, besonders Kanchipuram mit unzähligen Tempeln und den eindrucksvollen Gopurams oder Stadttoren, die mit Götterstatuen verziert sind. Im Landesinneren liegen Madurai mit einem großen, geschäftigen Tempel und Thanjavur. Tiruchirapalli ist einen Besuch wert; das Wahrzeichen der Stadt ist eine imposante Festung auf felsiger Anhöhe. Weiter südlich an der Küste liegen Pondicherry, eine hübsche Stadt in typisch-französischer Bauart, sowie die Hafenstadt Rameswaram.

KERALA: Im Südwesten liegt der Bundesstaat Kerala mit seinen zahlreichen Badeorten. Einer der schönsten ist Kovalam mit feinsandigen Stränden und einem modern eingerichteten Touristenkomplex mit luxuriösen Bungalows und einem fünfstöckigen Hotel mit Swimmingpool. Die regionale Hauptstadt Trivandrum mit dem bekannten Padmanabhaswamy-Tempel liegt nur wenige Kilometer entfernt. Tiefer im Landesinneren liegt das Periyar-Wildreservat mit seiner vielfältigen Tier-und Pflanzenwelt. Cranganorre, Alleppey und Kochi sind weitere Urlaubsorte in Kerala. Hill Stations: Ponmundi, Munnar. Die 36 Lakshadweep-Inseln liegen ca. 400 km von der Küste Keralas entfernt – ein tropisches Inselparadies mit Korallenriffen und türkisblauen Lagunen im Arabischen Meer. Die für den Besuch der Inseln erforderliche Sondergenehmigung ist in Kochi erhältlich, von wo aus dreimal die Woche Flüge zu den Inseln aufbrechen. Nur zwei der zehn bewohnten Inseln, Bangaram Island, sind für den Tourismus geöffnet.

KARNATAKA: Nördlich von Kerala liegt der Bundesstaat Karnataka mit relativ leeren Stränden in Karwar, Mahe und Udipi. Die Hauptstadt Bangalore, eine reiche Stadt mit vielen reizvollen Gartenanlagen und Parks, ist Zentrum der elektronischen und technischen Industrie. Südwestlich liegt Mysore, wo vor allem Räucherstäbchen hergestellt werden. Einen Besuch des prunkvollen Maharaja-Palasts sollte man sich nicht entgehen lassen, am Eingang gibt man seine Schuhe ab und gleitet barfuß über edle Marmor- und Mosaikfußböden. Sonntag abends wird der Palast bei Musikbegleitung spektakulär angestrahlt. Karnataka hat eine Anzahl bedeutender religiöser und historischer Stätten, einschließlich der bizarren Ruinen in Hampi nördlich von Bangalore und der riesigen Statue von Gott Bahubali in Sravanabelagola, nördlich von Mysore.Strände: Ullal, Udupi (Hindu-Wallfahrtsort), Mahe, Mangalore. Hill Station: Mercara.

ANDRA PRADESH: Nordöstlich von Karnataka liegt der Bundesstaat Andra Pradesh mit der Hauptstadt Hyderabad. Visakhapatnam, Indiens viertgrößter Hafen, liegt 220 km weiter östlich.

Strände

Mypad, Machilipatnam, Manginipundi, Bheemunipatnam.

Hill Station

Horseley Hills.

Der Osten

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Kolkata (Kalkutta) ist die größte Stadt Indiens, Hauptstadt des Bundesstaates Westbengalen und Handelszentrum des Ostens. Die Stadt wurde im 17. Jahrhundert als britischer Handelsposten eingerichtet und entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einer pulsierenden Großstadt. Das koloniale Erbe bleibt erhalten in den Gebäuden der Chowringhee- und der Clive-Street, die heute Jawaharlal Nehru Road und Netaji Subhash Road heißen. Kalkutta ist ein Zentrum zahlreicher kreativer und intellektueller Aktivitäten; einige der besten Filmproduzenten des Landes sind hier zuhause. Das Indische Museum der Stadt ist das beste Asiens. Andere Sehenswürdigkeiten sind die Viktoria-Gedenkstätte aus weißem Marmor, das Octherlony-Institut und das Hauptquartier der Rama-Krishna-Bewegung. Auf der anderen Seite des Flusses liegen der Kali-Tempel von Dakshineshwasar und der Botanische Garten.

Strand

Digha, preiswerte Hotels, Ferienhäuser.

Hill Stations

Kalimpong, Mirik.

BIHAR und ORISSA: Weiter westlich liegt der Bundesstaat Bihar mit dem religiösen Zentrum Bodhgaya, einem heiligen Ort für Hindus und Buddhisten. Hauptstadt des Bundesstaates ist Patna, das im November, wenn Rindermarkt ist, eher wie eine Kleinstadt wirkt. Hill Station: Netarhat.
Der Staat Orissa hat drei Tempelstädte. Die bedeutendste ist Bhubaneswar. Hier standen einmal nicht weniger als 7000 Tempel, leider sind nur 500 davon erhalten geblieben. Der größte Tempel, Lingaraja, ist dem Hindugott Shiva gewidmet. Nach einer kurzen Fahrt Richtung Süden kommt man nach Puri, einer der vier heiligsten Städte Indiens, die wegen ihrer Strände auch als Ferienort geschätzt wird. Im Juli und August findet in Puri eines der aufsehenerregendsten Festspiele Indiens statt, das Rath Yatra oder »Wagenfest«: Götterstatuen auf riesigen hölzernen Triumphwagen werden durch die Straßen gezogen und von Pilgern verehrt. Weiter nördlich an der Küste liegt Konarak, bekannt für seine abgelegene »Schwarze Pagode« – ein riesiger, dem Sonnengott gewidmeter Tempel in Form eines von Pferden gezogenen Triumphwagens. Diese Skulptur ist ebenso bewundernswert wie die Darstellungen in Khajuraho und zählt zu den besten Indiens.

DARJEELING: Das weltbekannte Teeanbaugebiet Darjeeling erstreckt sich über einen Bergabhang, der tief ins Tal abfällt, und bietet einen herrlichen Blick auf den Kanchenjunga, mit 8586 m dritthöchster Berg der Welt. Hier liegt das Hauptquartier des Himalayan Mountaineering Institute. Darjeeling ist auch die Heimat des als Sherpa Tenzing bekannten Mount-Everest-Bergsteigers Tenzing Norgay. Eine der malerischsten Bahnfahrten der Welt ist die Reise mit der »Spielzeugeisenbahn« von Kalkutta nach Darjeeling. Der letzte Teil der Reise führt durch Urwald, Teegärten und Pinienwälder. Eine zweieinhalbstündige Busfahrt führt nach Kalimpong, einer Marktstadt am Fuße des Himalaya. Besonders ins Auge fallen die fünf Gipfel des mächtigen Kanchenjunga, es gibt aber auch sanfte Hügel und Täler mit Nadelwäldern, türkisfarbenen Seen und sanft rauschenden Bächen. Kurze und lange Treks sind möglich zu den Tiger Hills (herrliche Aussicht) und den Gipfeln von Phalut, Sandakphu, Singalila und Tanglu.

Sicherheitshinweis: Wegen zunehmender Gewalttätigkeiten im Nordosten Indiens (Assam, Manipur, Tripura und Nagaland) wird derzeit von Reisen dorthin dringend abgeraten. Besondere Reisegenehmigungen werden derzeit für die Bundesstaaten Sikkim, Arunachal Pradesh, Nagaland, Manipur und Mizoram benötigt.

SIKKIM: Der Bergstaat Sikkim im Norden ist ein Wunderland mit Farnen und Blumen, Vögeln und Schmetterlingen, Orchideen und Bambus, Eichen- und Nadelwäldern, umgeben von sanft dahinrauschenden Flüssen, Terrassenfeldern und üppigem Rhododendron. Tief im Herzen der Region liegen Sikkims berühmte Klöster, deren weiße Gebetsfahnen sich vom strahlendblauen Himmel abheben. Die Hauptstadt und Hill Station Gangtok ist Ausgangspunkt für Abstecher in den geheimnisumwobenen Norden und Osten der Region, zum heiligen Yaksum, Pemayangtse und zu den Bergen in der Nähe von Bakkhim und Dzongri.

ASSAM und MEGHALAYA: Noch weiter östlich liegen die Bundesstaaten Assam und Meghalaya. Assam hat als Teeanbaugebiet Weltruf und ist außerdem für seine Nationalparks bekannt, die von der Hauptstadt Guwahati aus erreichbar sind. Im Manas-Tigerreservat gibt es außer Tigern auch Wasserbüffel, Elefanten und Goldene Langur-Affen in Grasland, Regenwald und Flußlandschaft; im Kaziranga-Nationalpark lebt das seltene einhörnige Indische Nashorn. Shillong ist die Hauptstadt Meghalayas, eine Hill Station und die Heimat des Khasi-Volkes.

ANDAMAN- und NICOBAR-INSELN: Im Golf von Bengalen liegen die Andaman- und Nicobar-Inseln, ein üppig bewaldeter Archipel mit exotischen Pflanzen und einer großen Vielzahl von Korallen und tropischen Fischen. Port Blair ist die Hauptstadt und von Chennai aus per Schiff oder Flugzeug erreichbar. Für die Inseln gelten besondere Einreisebedingungen, manche Gegenden erfordern eine Sondereinreisegenehmigung. Viele der Inseln sind weiterhin für ausländische Besucher nur begrenzt zugänglich, um die Eingeborenen, die auf einigen Inseln völlig abgeschieden von der Zivilisation leben, zu schützen. Für weitere Informationen siehe Reisepaß/Visum.

Trekking

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Im weiteren folgt eine Beschreibung der wichtigsten Trekking-Regionen in Indien. Für praktische Informationen über Trekking siehe Sozialprofil/Sport.

Jammu und Kaschmir bieten einige der bekanntesten Trekking-Routen in Indien. Wegen der vorherrschenden politischen Spannungen wird von Reisen und Trekkingtouren in dieser Region jedoch dringend abgeraten. Aktuelle Informationen zur Sicherheitslage in Indien sind von den Auswärtigen Ämtern in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

Aravalli-Berge: Die Aravallis sind Überbleibsel der ältesten Bergkette des Subkontinents und erinnern eher an große Felsbrocken; sie sind so karg, daß nur Akazien und Dattelpalmen in der Nähe von Oasen wachsen. Mount Abu ist die größte Hill Station der Region und liegt auf einer isolierten, von grünen Wäldern umgebenen Hochebene. Von hier aus können Tagesausflüge zu verschiedenen interessanten Tempeln unternommen werden. Der Arbuda-Devi-Tempel ist aus Fels gehauen, die Aussicht über die umliegenden Berge ist ausgezeichnet. Guru Shikhar, Gaumukh und Achalgarh Fort sind ebenfalls innerhalb eines Tages erreichbar.

Satpura-Range: Diese Bergkette erstreckt sich entlang des mittleren Indiens, liegt größten Teils in Madhya Pradesh und stellt die nördliche Grenze des Dekhan dar. Von Pachmarhi, einer Hill Station, sind Treks zu den Gipfeln Mahadeo und Dhupgarh möglich.

GARWHAL: Diese Region liegt hoch im Garhwal-Himalaya und wird oft in den Geschichten und Legenden der indischen Götter erwähnt. In den üppigen Tälern und hochaufragenden, schneebedeckten Bergspitzen entspringen der lebensspendende »Ganga« und mehrere andere große Flüsse. Mussoorie, sehr beliebt bei den Briten der Kolonialzeit, ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für Abstecher in die Täler von Gangotri und Yamounotri. Die Quelle des Ganges in Gaumukh ist ebenfalls von hier aus erreichbar. Rishikesh liegt nördlich der heiligen Stadt Haridwar, von hier aus gelangt man zum heiligen Schrein Badrinath. Der Weg dorthin führt durch das atemberaubende »Tal der Blumen«, besonders sehenswert während der Blüte im August. Weitere Wanderziele sind der Hemkund-See, das Mandakini-Tal und Kedarnath, einer der 12 Jyotirlinge des Gottes Shiva. Der faszinierende Tempel ist besonders sehenswert.

KUMAON: Diese Region reicht vom Himalaya im Norden bis zu den grünen Gebirgsausläufern von Terai und Bhabar, besteht aus den drei nordöstlichen Himalaya-Provinzen von Uttar Pradesh. Almora ist einer der bekanntesten Treffpunkte und eine ideale Basis für Treks durch Pinien- und Rhododendronwälder mit fantastischem Ausblick auf schneebedeckte Berge. Der Pindiri-Gletscher und das Someshwar-Tal können von hier aus erreicht werden. Nainital ist eine von großen Obstgärten umgebene Hill Station, von hier aus bieten sich kurze Ausflüge in das Bhim-Tal, Khurpa-Tal und zum Binayak-Wald an. Ranikhet ist der Ausgangspunkt für Treks zum Kausani.

Die Western Ghatsverlaufen vom Fluß Tapti bis zur Südspitze des Subkontinents parallel zur Westküste Indiens, ein Großteil liegt in Karnataka. Weiter südlich in Karnataka liegt Coorg auf einer grünen Kuppe in bergiger Landschaft. Madikeri ist der Ausgangspunkt vieler Treks durch dieses Gebiet. Die Upper Palani Hills in Tamil Nadu sind Ausläufer der Ghats. Zwei kürzere Wanderpfade führen von Kodaikanal zum Pillar Rock und der Green Valley View. Courtallam, ebenso in Tamil Nadu, ist von dichter Vegetation und Kaffee- und Gewürzplantagen umgeben.

Mahabaleshwar: Im Norden der Bergkette der Western Ghats ist die höchste Hill Station in diesem Gebiet und eine ideale Basis für Treks nach Lonavla, Khandala, Matheran und zum malerischen Bhor Ghat mit seinen Wasserfällen, Seen und Wäldern.

Nilgiris: Die Berge im Westen von Tamil Nadu, von denen auch ein Teil in Kerala liegt, sind mit ihrer mäßigen Höhe und dem milden Klima ideal zur Erholung von der Hektik der Städte. Sie sind wegen ihrer violetten Schattierung als Blue Mountains bekannt und übersät mit Orangengärten, Teeplantagen, bewaldeten Abhängen und stillen Seen. Von Ootacamund (Ooty im allgemeinen Sprachgebrauch) aus kann man zu den Wenlock Downs, den Kalahatti-Fällen und zum Mudumali-Wildreservat trekken. Coonor ist günstig für Abstecher zum Droggs Peak und Lambs Rock, während Kotagiri, die älteste der genannten Bergstationen, durch ihre geschützte Position viele schattige Wanderwege zum Erforschen der erholsamen Nilgiris bietet.

Tier- und Pflanzenwelt

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Die geographische Vielfalt des Subkontinents Indien spiegelt sich auch in der Tierwelt wieder: es gibt über 350 Säugetierarten und 1200 verschiedene Vogelarten. Jede Region hat etwas Besonderes zu bieten: das Hangul-Rotwild findet man nur in den Tälern von Kaschmir, das Nashorn an wenigen Stellen des Flusses Brahmaputra im Osten, die schwarzen Langur-Affen in den Westlichen Ghats, und im Westen ist die Heimat der letzten asiatischen Löwen.
Der Bengalische Tiger und der Indische Elefant sind trotz drastischer Reduzierung ihrer Bestände noch in den meisten Regionen zu finden.
Über 200 Parks und Wildreservate bieten gute Gelegenheiten, fast alle Tierarten aus nächster Nähe zu sehen. Im Anschluß eine Aufzählung der wichtigsten Schutzgebiete. Unterkunft sollte im voraus gebucht werden, entweder beim Verkehrsamt des jeweiligen Bundesstaates oder bei der Leitung des Reservats.

NORDINDIEN
Dachigam Wildlife Sanctuary(Kaschmir). Weites Tal, Berghänge. Die einzige Heimat des seltenen Hangul-Rotwilds; Leoparden, Schwarz- und Braunbären, Reiher.
Govind Sagar Bird Sanctuary (Himachal Pradesh). Vogelschutzgebiet mit Kranichen, Enten, Gänsen und Krickenten.
Corbett National Park (Uttar Pradesh). Ausläufer des Himalaya in der Nähe von Dhikala; Salwälder und -ebenen; Tiger, Elefanten, Cheetal (geflecktes Rotwild), Nilgai (indische Antilope) und verschiedene Vogelarten. Hervorragende Angelgründe im Fluß Ramganga.
Dudhwa National Park (Uttar Pradesh). Nepalesische Grenze; Tiger, Faultiere und Panther.
Naina Devi National Park - Tal der Blumen (Uttar Pradesh). Dieser »Dachgarten« liegt auf einer Höhe von 3500 m. Sondergenehmigung erforderlich.
Sariska National Park (Rajasthan). Ca. 200 km von Delhi entfernt. Wald und offene Ebenen; Sambar (größtes indisches Rotwild), Nilgai (indische Antilope), Blackbuck, Panther, Tiger; gut in der Dunkelheit.
Ranthambhore (Sawai Madhopur/Rajasthan). Bewaldete Hügel, Ebenen und Seen; Simbar, Chinkara (indische Gazelle), Tiger, Faultiere, Krokodile und Zugvögel.
Keoladeo Ghana Bird Sanctuary (Rajasthan). Indiens schönster Vogelpark, viele einheimische Wasservögel, Zugvögel aus Sibirien und China, Kraniche, Gänse, Störche, Reiher sowie Schlangen.
Bandhavgarh National Park (Madhya Pradesh). Dieser Park in den Vindhyan-Bergen hat eine große Anzahl verschiedener Tiere, einschl. Panther, Sambar und Gaur.
Kanha National Park (Madhya Pradesh). Salwald und Grasland; einzige Heimat der Barasingha (Sumpf-Rotwild); Tiger, Cheetal, Gaur.
Shivpuri National Park (Madhya Pradesh). Offener Wald am See; Chinkara, Chowsingha (vierhörnige Antilope), Nilgai, Tiger, Leoparden, Wasservögel.

OSTINDIEN
Namdapha National Park (Arunachal Pradesh). Tiger, Leopard, Gaur.
Kaziranga National Park (Assam). Elefantengras und Sümpfe; Nashörner, Wasserbüffel, Tiger, Leoparden, Elefanten, Rotwild, viele Vogelarten. Elefantenritte im Park möglich.
Manas Wildlife Sanctuary (Assam). An der Grenze nach Bhutan, Regenwald, Grasland und Flußbänke; Nashörner, Wasserbüffel, Tiger, Elefanten, Langur-Affen, Wasservögel. Fischen ist erlaubt.
Nameri National Park (Assam). Tiger und Wasservögel. Fischen erlaubt.
Palamau Tiger Reserve (Bihar). Bewaldete Hügel; Tiger, Leoparden, Elefanten, Sambar, Dschungelkatzen, Rhesusaffen, gelegentlich Wölfe.
Hazaribagh National Park (Bihar). Hügellandschaft mit Salwald; Sambar, Nilgai, Cheetal, Tiger, Leoparden, gelegentlich Muntjaks (Rotwild).
Sundarbans Tiger Reserve (Westbengalen). Mangrovenwälder; Tiger, Rotwild, Krokodile, Delphine, zahlreiche Vogelarten. Mit gemieteten Booten zu erreichen.
Jaldapara Wildlife Sanctuary (Westbengalen). Tropischer Wald und Grasland; Nashörner, Elefanten, zahlreiche Vogelarten.
Simlipal Tiger Reserve (Orissa). Riesiger Salwald; Tiger, Elefanten, Leoparden, Sambar, Cheetal, Muntjaks und Chevrotain.
Chilika Sanctuary (Puri). Zahlreiche Vogelarten, Delphine.

SÜDINDIEN
Periyar Wildlife Sanctuary (Kerala). Großer künstlicher See; Elefanten, Gaur, wilde Hunde, Schwarze Langur-Affen, Otter, Schildkröten, viele Vogelarten einschließlich des Nashornvogels. Rundfahrten per Boot.
Vedanthangal Water Birds Sanctuary (Tamil Nadu). Einer der größten Brutplätze in Indien. Kormorane, Reiher, Störche, Pelikane, Lappentaucher und viele andere.
Point Calimere Bird Sanctuary(Tamil Nadu). Vor allem für Flamingos bekannt, aber auch Reiher, Krickenten, Brachvögel, Regenpfeifer, Blackbuck und Wildschweine.
Pulicat Bird Sanctuary (Andhra Pradesh). Flamingos, graue Pelikane, Reiher, Seeschwalben.
Dandeli National Park (Karnataka). Bisons, Panther, Tiger und Sambar. Von Goa aus leicht erreichbar.
Jawahar National Park (einschließlich Bandipur und Nagarhole National Parks/Karnataka und der Wildschutzgebiete von Mudumalai/Tamil Nadu und Wayanad/Kerala). Riesige Mischwälder; größte Elefantenherde Indiens, Leoparden, Gaur, Sambar, Muntjaks, Rieseneichhörnchen. Einheimische Vogelarten.

WESTINDIEN
Tadoba National Park (Maharashtra). Teakwälder und See; Tiger, Leoparden, Nilgai, Gaur. Besuche auch nach Einbruch der Dunkelheit.
Sasan Gir National Park (Gujarat). Bewaldete Ebenen und See; letzte Heimat des asiatischen Löwen; Sambar, Chowsingha, Nilgai, Leoparden, Chinkara und Wildschweine.
Nalsarovar Bird Sanctuary (Gujarat). See; Zugvögel; einheimische Vögel einschließlich Flamingos.
Little Rann of Kutch Wildlife Sanctuary (Gujarat). Wüste; Khur-Herden (Indiens Wildesel), Wölfe, Karakal.
Velavadar National Park (Gujarat). Delta-Grasland; große Blackbuck-Herden.
Krishnagiri Uparan National Park (Maharashtra). Früher als Bolivri bekannt. Kanheri-Höhlen, Vihar, Tulsi und Powai-Seen, Wasservögel. Löwen-Safaripark in der Nähe.

Rundreisen

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5-tägige: (a) Delhi – Agra – Jaipur. (b) Trivendrum – Kochi – Periyar Wildlife Sanctuary. (c) Kalkutta – Darjeeling – Sikkim. (d) Shimla – Kullu – Manali. 7-tägige: (a) Delhi – Varanasi – Khajuraho – Agra. (b) Mumbai – Aurangabad – Jaipur – Delhi. (c) Mumbai – Bangalore – Goa. (d) Chennai – Bangalore – Trivandrum – Mumbai.

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Sozialprofil

Essen & Trinken

Das unvergeßliche Aroma Indiens besteht nicht nur aus Jasmin und Rosen, sondern auch aus den Düften der Gewürze der indischen Küche – besonders bei der Curry-Zubereitung. Das Wort »Curry«, eine englische Ableitung von Kari, heißt nichts weiter als »würzige Soße«. In Indien versteht man unter Curry daher weit mehr als die im Westen erhältliche Gewürzmischung aus Gelbwurz, Kardamom, Ingwer, Koriander, Muskatnuß und Kreuzkümmel. Dem indischen Koch stehen an die 25 verschiedene, frisch vor Gebrauch geröstete und gemahlene Gewürze zur Verfügung, um die richtige Zusammensetzung oder Masalas auszutüfteln. Die Zusammensetzungen variieren erheblich zwischen den verschiedenen Regionen. Obwohl nicht alle Hindus Vegetarier sind, gibt es eine außerordentlich große Vielzahl wohlschmeckender Gemüsegerichte. Im Norden sind Fleischgerichte häufiger: Rogan Josh (Lammcurry), Gushtaba (gewürzte Fleischbällchen in Joghurt) und das feine Biryani (Huhn oder Lamm mit Reis, mit Zucker und Rosenwasser abgeschmeckt). Die Mughlai-Küche ist gehaltvoll, cremig, gut gewürzt und mit viel Nüssen und Safran versehen. Die sehr beliebten Tandoori-Gerichte (mariniertes Huhn, Fleisch oder Fisch im Tonofen gebacken) und Kebabs sind ebenfalls Spezialitäten des Nordens. Im Süden gibt es viele scharf gewürzte Gemüsegerichte. Besondere Spezialitäten sind Bhaji (Gemüsecurry), Biryani (Reisgericht mit Curry), Dosa (hauchdünne, knusprige Pfannkuchen aus Linsenmehl mit schmackhafter Gemüsefüllung und Kokosnußsoße), Idli (Reismehlklöße), Sambar (dünnflüssiger Gemüsecurry) und Raita (Joghurt mit geraspelter Gurke und Minze). Kokosnüsse spielen eine große Rolle in der südindischen Küche. An der Westküste gibt es eine große Auswahl an Fisch und Meeresfrüchten, Bombay Duck (mit Curry gewürzter oder gebratener Bombloe-Fisch) und Pomfret (indischer Lachs) sind nur zwei Beispiele. Fisch ist auch ein wichtiger Bestandteil der bengalischen Küche: Dahi Maach (mit Curry – besonders Kurkuma und Ingwer – gewürzter Fisch in Joghurtsauce) und Mailai (Krabben mit Curry und Kokosnuß). Während Reis die Hauptbeilage im Süden ist, wird im Norden sehr oft flaches Brot angeboten: Pooris, Chappatis und Nan. Überall in Indien, vom vornehmsten Hotelrestaurant bis hin zum billigen Imbißstand, kann man Dhal (scharfe Linsensuppe) und Dhai (Joghurt als Beilage) bestellen; letzteres ist nicht nur sehr schmackhaft, sondern hilft auch, die mitunter sehr stark gewürzten Gerichte zu »entschärfen« – viel besser als ein Glas Wasser oder Bier.
Nachspeisen sind indische Süßigkeiten, deren Hauptzutaten oft angedickte Milch, Zucker, Honig, Ghee, Nüsse und Sirup sind; besonders unwiderstehlich sind u. a. Kulfi (indisches Eis), Rasgullas (mit Rosenwasser abgeschmeckte Quarkbällchen), Gulab Jamun (Mehl, Joghurt und gemahlene Mandeln) und Jalebi (in Fett gebackenes, spiralförmiges Sirupgebäck). Natürlich gibt es auch ausgezeichnetes Obst, je nach Region und Jahreszeit wie z. B. Orangen, Bananen, Mangos, Granatäpfel, Melonen, Aprikosen, Äpfel, Papayas, Ananas und Erdbeeren. Um die Verdauung zu fördern und den Mundraum zu neutralisieren kaut man nach dem Essen Pan (in Betelblatt eingewickelte Gewürze wie Anis und Kardamom). Samosas, Pakora, Dosa und Vada sind als kleine Zwischenmahlzeiten an jeder Straßenecke erhältlich; in den größeren Städten werden auch europäische Süßigkeiten angeboten. Europäische Gerichte guter Qualität sind auch vielerorts zu finden.

Getränke: Tee ist das beliebteste Getränk, und viele Teesorten aus Indien sind weltweit bekannt. Wenn man nicht ausdrücklich »Tray Tea« bestellt, wird dem Tee automatisch Milch und Zucker beigefügt. Kaffee erfreut sich zunehmender Beliebtheit, vor allem im Süden. Nimbu Pani (Limonensaft mit Soda), Lassi (Buttermilch) und Kokosmilch direkt aus der Nuß sind angenehme Durstlöscher. In den Restaurants wird am Tisch bedient; je nach Region und Stil des Restaurants können alkoholische Getränke zum Essen bestellt werden. Hotelbars findet man in den größeren, »internationalen« Hotels. Auf Anfrage erhält man von den indischen Botschaften, Konsulaten oder Fremdenverkehrsämtern ein All India Liquor Permit, diese Genehmigung wird zusammen mit dem Visum ausgestellt und ermöglicht den Einkauf alkoholischer Getränke in Gujarat, Hargana und Andhra Pradesh, in denen z. Zt. Einschränkungen für den Alkoholkauf gelten. Das Fremdenverkehrsamt klärt über den neuesten Stand auf; hier kann man auch Auskünfte über alle anderen Ge- und Verbote erhalten, die in den jeweiligen Bundesstaaten bestehen. Besonders in den Großstädten gelten bestimmte Tage der Woche als »Trockentage«, in denen Alkohol nicht verkauft werden darf. Zumeist ausgiebig gezuckerte Sprudel- und Colagetränke, abgefülltes Wasser und europäische alkoholische Getränke sind überall erhältlich.

Nachtleben

Ein Nachtleben im westlichen Sinne ist in Indien schwer zu finden, nur in einigen großen Städten gibt es Nachtklubs und Diskotheken. Kulturelle Veranstaltungen mit Darbietungen indischer Tänze und Musik sind die üblichen Höhepunkte. Mumbai und Kalkutta sind die Metropolen der indischen Filmindustrie (auch Bollywood genannt. Der Name stammt von der Abkürzung Bombay Hollywood), die Zahl der produzierten Spielfilme ist dreimal so hoch wie in den USA. Fast jede Stadt hat mindestens ein Kino, einige zeigen manchmal Filme in englischer Sprache. Musik und Tanz, Liebesdramen und Politik spielen, zusammen mit anderen Einflüssen, eine große Rolle in der indischen Filmkunst. In Großstädten führen Theater oft Bühnenstücke in englischer Sprache auf.

Einkaufstips

Die Traditionen und Methoden des indischen Kunsthandwerks sind seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben und dadurch vervollkommnet worden. Jede Region hat ihre eigene Spezialität und jede Stadt ihre eigenen Kunsthandwerker mit besonderen Fingerfertigkeiten. Seiden, Gewürze, Schmuck und viele andere typisch indische Waren sind weltbekannt. Handeln ist üblich, außer in State Emporiums und einigen anderen Läden mit Festpreisen. State Emporiums sind die Kunstgewerbeläden einzelner Bundesstaaten, deren festgesetzte Preise der Unterstützung der Kunsthandwerker zugute kommen sollen. Textilien: Die Stoffherstellung ist eine der wichtigsten Industrien; indische Seiden, Baumwollstoffe und Wollfasern zählen zu den besten der Welt. Unter den Seidenstoffen ist Brokat aus Varanasi der bekannteste, andere Variationen kommen aus Patna, Murshidabad, Kanchipuram und Surat. In Rajasthan werden bunte Batik-Baumwollstoffe hergestellt, während Chennai für einen Stoff bekannt ist, bei dem sich die Farben nach einigen Wäschen vermischen, was als besonderer Effekt geschätzt wird. Landesweit wird das Himroo-Tuch angefertigt, eine Mischung aus Seide und Baumwolle. Kaschmirwolle dürfte wohl das bekannteste Ausfuhrgut Indiens sein. Teppiche: Indiens Teppichindustrie ist ebenfalls eine der größten der Welt, und viele Beispiele dieses alten und wunderschönen Handwerks sind in Museen ausgestellt. Kaschmirs Teppiche zeigen Muster persischen Ursprungs, sind aus reiner Wolle, Baumwollgarn oder Seide hergestellt, außerordentlich erlesen und sehr teuer. In Darjeeling findet man die unverkennbaren bunten tibetanischen Läufer. Kleidung ist sehr preiswert und wird in vielen Geschäften auf Wunsch innerhalb kurzer Zeit nach Maß angefertigt oder geändert. Kleider gibt es aus Seide, Himroo, Baumwolle, Brokat, Chiffon und Chinons. Kleidung aus Rajasthan ist bunt und mit unzähligen kleinen Spiegeln besetzt; auch Taschen, Mützen und Geldgürtel in diesem Stil sind zu finden. Schmuck ist traditionsreich, schwer (besonders aus Rajasthan) und überaus vielfältig. Indische Silberware ist weltberühmt. Man kann Schmucksteine direkt am Kaufort verarbeiten lassen. Außer Diamanten gibt es Lapislazuli, Rubine, Saphire, Mondsteine und Aquamarine. Hyderabad ist eines der Weltzentren für Perlen. Indische Frauen und Mädchen tragen oft eine große Anzahl Armreifen aus Silber, buntem Glas oder Plastik, die es auf jedem Markt in erstaunlicher Farben- und Größenvielfalt zu kaufen gibt. Kunstgewerbe und Lederwaren: Auch hier hat jede Region ihre eigene Spezialität. Erhältlich sind Arbeiten aus Bronze, Messing (oft mit Silber eingelegt), Flechtwerk und Keramik. Kaschmir ist bekannt für die kunstvolle Verarbeitung von Pappmaché; die fertigen Produkte werden oft mit Blattgold dekoriert. Agras Spezialität sind Marmor- und Alabastereinlegearbeiten in Schachspielen und Schmucktellern. Indische Lederwaren wie Sandalen und Hausschuhe sind von ausgezeichneter Qualität. Holzartikel: Statuen, Kästchen, Schalen und andere Gegenstände aus Sandelholz werden in Karnataka, aus Rosenholz in Kerala und Chennai, aus indischem Walnußholz in Kaschmir angefertigt. Weitere Spezialitäten: Chutneys, Gewürze und Teesorten; Parfüm, Seifen, handgefertigtes Papier, Spielkarten aus Orissa und Musikinstrumente. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 09.30-18.00 Uhr in den großen Geschäften.

Anmerkung

Tierfelle, aus Tierhaut gefertigte Gegenstände, Antiquitäten und Kunstgegenstände, die älter als 100 Jahre sind, dürfen nicht ausgeführt werden.

Sport

Kricket ist Indiens Nationalsport und erregt hier ebenso lebhaftes Interesse wie Fußball in Europa, vor allem während der Test Season im Winter, wenn die Nationalmannschaft in allen Großstädten zu sehen ist. Fast jede Stadt hat ihr eigenes Team. Skilaufen wird immer beliebter, einige der schönsten Wintersportgebiete liegen im Norden (einschließlich Gulmarg und Kufri) inmitten herrlicher Landschaft. Wildwasserfahren ist ein weiterer relativ neuer Sport, für den die Flüsse des Himalaya besonders nach der Schneeschmelze wie geschaffen sind. Kamelritte: Safaris in die Thar-Wüste dauern zwischen einem und 15 Tagen und sind eine gute Gelegenheit, diese Gegend vom Kamelrücken aus kennenzulernen. Delhi ist das Landeszentrum für Bergsteigen, weitere Informationszentren gibt es in den Aravalli-Hills und den Western Ghats. Paragliding, Ballonfahrten und Segelfliegen nehmen an Beliebtheit zu. Autorennen ist ein beliebter Publikumssport. Das bekannteste und hindernisreichste Rennen ist die Himalayan Car Rally. Viele der großen Hotels haben Swimmingpools und bieten weitere Wassersportarten wie Segeln, Rudern und Wasserskifahren an. Zum Tauchen eignen sich vor allem die Andamanen. Fischfang ist im Kanga-Tal und in Simla, Darjeeling, Orissa und im Himalaya möglich. Angelgeräte kann man bei den örtlichen Fischereibehörden ausleihen, die auch Auskünfte über die Saison und die benötigten Genehmigungen ausstellen. Golfspieler werden zahlreiche Plätze finden, Hotels vermitteln Einzelheiten über die Benutzung/Mitgliedschaft. Die Kalkuttaer Amateur-Golfmeisterschaften ziehen viele Golfspieler an; der Standard ist hoch; provisorische Mitgliedschaft ist vom Royal Calcutta Golf Club erhältlich. Srinagar und Gulmarg haben ebenfalls gute Golfplätze und halten im Frühling und Herbst Turniere ab. Shillong soll den schönsten Golfplatz der Welt haben. Weitere Sportarten sind Reiten in den Bergstationen und Tennis und Squash in Hotels und Privatklubs. Fußball nimmt an Beliebtheit zu; Polo und Hockey haben den Indern viele Goldmedaillen eingebracht.
Indien ist das ideale Reiseziel für einen Trekking-Urlaub – kürzere, leicht zu bewältigende Strecken können hier durchaus mit anspruchsvollerem Bergsteigen zu den schneebedeckten Gipfeln verbunden werden, man braucht nur Ausdauer für die langen Strecken und Anpassungsfähigkeit für die ständig wechselnde, atemberaubend schöne Landschaft. Der Himalaya – die höchste Bergkette der Erde – bildet mit einer Länge von 3500 km die Nord- und Ostgrenzen Indiens. Das Schauspiel der schneebedeckten Gipfel ist unvergleichlich: Gletscher, mit Fichten bewachsene Abhänge, Flüsse und üppige, mit wilden Blumen übersäte Wiesen. Die indische Halbinsel mit ihren grünen Wäldern und duftenden Orchideen bietet eine natürliche Schönheit ganz anderer Art (s. Urlaubsorte & Ausflüge). Ausrüstung: Zelt, Schlafsack, Schaum- oder Luftmatratze, Rucksack, Schirm (gleichzeitig Wanderstab), Sonnenhut, Sonnenbrille, Toilettenartikel. Kleidung: Anorak, gefütterte Jacke, Pullover, wollene Unterwäsche (für die Hochlagen), Handschuhe. Fußbekleidung: Leichte, flexible und bequeme Wanderschuhe (2 Paar für lange Wanderungen), mindestens 3 Paar Wollsocken, Fußpuder. Erste Hilfe: Sterilisierte Watte; Bandagen; Wund-Desinfektionsmittel; Tabletten zur Wasserdesinfektion; Mittel gegen Husten, Erkältungen, Kopfschmerzen, Magenschmerzen usw; Augentropfen, Creme gegen Sonnenbrand, ein wärmendes Getränk für Notfälle, Salz- und Mineraltabletten gegen Krämpfe. Verschiedenes: Taschenlampe, Thermos/Wasserflasche, Insektenschutzmittel, Spiegel, Fettcreme, Lippensalbe, Wanderstock, extra Schnürsenkel, Nadel und Faden, Konserven und Trockennahrung. Unterkunft und Verpflegung sollten unterwegs ausreichend erhältlich sein. Genehmigungen für Sperr- und Schutzgebiete: s. Reisepaß/Visum. Jahreszeit: Je nach Region, das Fremdenverkehrsamt gibt genaue Auskünfte. Im allgemeinen ist es in den Bergen am angenehmsten zwischen April und Juni und von September bis November. In den Tälern von Lahaul, Pangi, Zanskar und Ladakh können auch während der Regenzeit (Juni bis August) Wanderungen unternommen werden, da hier nur geringer Niederschlag fällt.
Anmerkung: Bei Trekkingtouren in Indien sollte unbedingt darauf geachtet werden, daß ausreichend starke Funkgeräte mitgeführt werden, da andernfalls in Notfällen eine rechtzeitige Einleitung von Rettungsaktionen nicht sichergestellt ist.

Veranstaltungskalender

Nachfolgend eine Auswahl der zahlreichen indischen Feste und Festspiele für 2004: 4.-7. Jan. 2004 Pondicherry Yoga Festival. 5.-20. Jan. Dalai Lama’s Kalachakra Intitiation (religiöse Zeremonie), Bodh Gaya. 6.-7. Jan. Bikaner Kamel-Festival (Kamelrennen, Kamelparaden und Kamelschönheitswettbewerbe). 13.-15. Jan. Internationales Drachen-Festival, Jaipur und Ahmedabad. 15.-16. Jan. Pongal Festival (Ernte-Festival)), Tamil Nadu. 17. Jan. Jallikattu (waghalsige Stunts werden vorgeführt), Alanganallur. Febr. Goa-Karneval. 4.-6. Febr. Wüsten- Festival, Jaisalmer. 18.-27. Febr. Taj Mahotsava (Kunst, Kunsthandwerk, Musik und Kulinarisches), Agra. 6. März Elefanten-Festival, Jaipur; Holi (Festival der Farben), landesweit und besonders in Jaipur. 7. März Holla Mohalla (altes Sikh-Festival), in ganz Punjab. 19. März Maha Shivrati, die Tempel von Shiva, landesweit. 23.-24. März Gangaur (Frühlings-Festival zu Ehren der Gottheit Gauri), Jaipur, Jodhpur, Udaipur Bikaner und Nathdwara. April Ramnavami (Geburtstag Ramas), landesweit; Mahavir Jayanti Festival (Jain-Festival), Mumbai. 1. Mai Maharashtra-Tag, Mumbai. 1.-3. Mai Moatsu Festival, Chuchuyimlang. 1.-31. Mai Mumbai Mango Verrücktheit. 4. Mai Buddha Purnima (Geburtstag Buddhas), landesweit. 16. Mai Banganga-Messe, Jaipur. 25. Mai Eid E Mouloud (muslimisches Fest), landesweit. 1.-3. Juni Sommer-Festival, Mount Abu. 9.-10. Juni Hemis Festival, Leh. 1. Juli Rath Yatra, (Hindu-Festvial und Prozession), Puri. 6. Juli Dalai Lamas Geburtstag, Dharamsala. 2. Aug. Nag Panchami (Schlangentag), Mumbai. 9. Aug. Kranti Divas (Freiheitstag), Mumbai. 12. Aug. Narali Purnima (Kokosnuss-Tag), Maharashtra. 20. Aug. Krishna Janmashtami (Krishnas Geburtstag), landesweit. 22. Aug. Raksha Bandhan (Festival der Geschwister), Mumbai. 22. Aug. - 1. Sept. Mumbas Tribut an Ganesh (fröhliches Festival), Mumbai. 30. Aug. - 8. Sept. Onam Festival, Trichur, Cheruthurthy, Aranmulai und Kottayam. 30. Aug. - 28. Sept. Gogamedi-Messe. 31. Aug. - 2. Sept. Tarnetar-Messe, Tempel von Shiva in Gujarat. Sept. Ganesh Chaturthi (Festival des Elefanten-Gottes Ganesh), landesweit. 25. Sept. - 3. Okt. Navarati (Hindu-Festival des Tanzes), Mumbai. 27.-29. Sept. Internationaler Reise- und Tourismusmarkt, Neu Dheli. 20.-22. Okt. Dussehra (Hindu-Festvial), landesweit. 4.-9. Nov. Ganga Mahotsava (Waschungen im Ganges), Varanasi. 12. Nov. Deepvali (Hindu-Festival der Lichter), landesweit. 23. Nov. Sai Babas Geburtstag, Puttaparthi. 23.-26. Nov. Pushkar Kamelmesse, Ajmer. 24. Dez. - 3. Jan. 2005 Weihnachtsparties (Strandparties), Goa.

Weitere Informationen sind bei den Fremdenverkehrsämtern (s. Adressen) erhältlich.

Land & Leute

In Indien grüßt man sich bei formellen Anlässen mit gefalteten Händen, über die der Kopf gebeugt wird, und sagt Namaste. Für indische Frauen ist es unziemlich, die Hand zum Gruß zu geben. Als Zeichen des Respekts berührt man die Füße älterer Leute zur Begrüßung. Beim Betreten heiliger Stätten wird man gebeten, die Schuhe auszuziehen. Die meisten Inder ziehen auch vor dem Betreten ihrer Häuser die Schuhe aus. In den meisten Gegenden ißt man mit der Hand, dabei wird ausschließlich die rechte Hand benutzt. Strikte, seit langer Zeit gültige Verhaltensweisen regeln vielerorts noch heute religiöse und gesellschaftliche Anlässe. Zahlreiche Hindus sind Vegetarier und viele, besonders Frauen, trinken keinen Alkohol. Sikhs und Parsis rauchen nicht. Es ist wichtig, diese Bräuche zu beachten. Kleine Geschenke als Anerkennung der gebotenen Gastlichkeit sind angebracht. Frauen sollten sich dezent kleiden, kurze oder sehr enge Kleider sollten vermieden werden, sie rufen nur unwillkommene Beachtung hervor. Ausgebildete englischsprachige Fremdenführer gibt es in allen Touristengegenden, manche sprechen auch deutsch, französisch, italienisch, spanisch, russisch oder japanisch. Die Gebühren sind festgelegt, das regionale Fremdenverkehrsamt gibt gern Auskunft. Offizielle Fremdenführer besitzen einen Ausweis des Ministeriums für Tourismus. Bestimmte, geschützte Sehenswürdigkeiten dürfen von inoffiziellen Fremdenführern nicht betreten werden. Fotografieren: Es gibt Einschränkungen zum Schutz mancher Sehenswürdigkeiten und der Nationalparks. Genehmigungen für die Benutzung von Blitzlicht und Stativ in bestimmten Gebäuden erteilt die Archaeological Survey of India, New Delhi. In den Naturschutzparks wird eine Gebühr erhoben. Brücken und militärische Einrichtungen darf man zumeist nicht fotografieren, auch auf Bahnhöfen sind Kameras offiziell nicht gern gesehen. Fotografieren in Stammesgebieten ist nicht gestattet. Näheres von den Fremdenverkehrsämtern. Trinkgeld: Es ist üblich, Trägern, Kellnern, Fremdenführern und Fahrern Trinkgeld zu geben; dies ist normalerweise nicht in der Rechnung enthalten.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Trotz Regierungskrise und Kaschmir-Konflikt zeigt die indische Wirtschaft positive Tendenzen. Das stärkste Wachstum verzeichnet der Softwarebereich (58%), zu den weiteren Wachstumsbranchen zählen Industrieproduktion, Dienstleistungsbereich, Energiesektor und andere Infrastrukturbereiche. Die landwirtschaftliche Produktion erlebt einen deutlichen Rückgang, im allgemeinen ist eine deutliche Verschiebung vom primären auf den sekundären und tertiären Sektor zu beobachten. Der Dienstleistungssektor trägt bereits zu mehr als der Hälfte des Bruttoinlandsprodukts bei. Negativ beeinflußt werden die positiven Aussichten der indischen Wirtschaft unter anderem durch eine Verdopplung der Inflationsrate des Haushaltsjahres 1999/2000 gegenüber dem Vorjahr sowie ein wiederum hohes Haushaltsdefizit. Der Anstieg des Außenhandelsbilanzdefizits ist auf steigende Importzahlen zurückzuführen, die die ebenfalls wachsenden Exportzahlen übertreffen. Mit einem weiteren Wachstum des Imports und somit des Handelsbilanzdefizits durch umfangreiche Einfuhr von militärischen Gütern und hohe Ölpreise wird gerechnet. Die Währungsreserven des Landes haben einen Höchststand erreicht und decken damit den Importbedarf von rund 106 Monaten ab. Indiens Schuldenstruktur mit einem Anteil der langfristigen Verbindlichkeiten von 94,6% ist als günstig einzustufen, generell stellen die Rückzahlungsverpflichtungen des Landes für die Volkswirtschaft jedoch eine erhebliche Belastung dar. Die dualistische indische Wirtschaftsstruktur besteht zum einen aus einer wachsenden Mittelschicht von mehr als 70 Mio. Einwohnern mit ansehnlicher Kaufkraft und zum anderen aus der Mehrheit der Bevölkerung, insbesondere der Landbevölkerung, die am Wirtschaftsgeschehen kaum teilnimmt.

Geschäftsverkehr

Englisch ist als Geschäftssprache weit verbreitet. Es gibt viele englischsprachige Dolmetscher und Übersetzungsbüros. Indische Geschäftsleute sind Besuchern gegenüber äußerst gastfreundlich. Es ist üblich, Visitenkarten auszutauschen; die Visitenkarte sollte dem indischen Geschäftspartner mit beiden Händen überreicht werden. Die besten Monate für Geschäftsreisen sind von Oktober bis März, Unterkunft sollte im voraus gebucht werden. Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.30-17.00 Uhr und Sa 09.30-13.00 Uhr.

Kontaktadressen

Indo-German Chamber of Commerce
Postanschrift: PO Box 11092, IN-Mumbai 400 020
Straßenadresse: Makers Tower 'E', Cuffe Parade, IN-Mumbai 400 005
Tel: (022) 56 65 21 21. Fax: (022) 56 65 21 20.
E-Mail: bombay@indo-german.com
Internet: www.indo-german.com

Schweizerisch-Indische Handelskammer
c/o OSEC Business Network Switzerland,
Postfach 346, CH-8035 Zürich
Tel: (01) 365 55 05. Fax: (01) 363 20 53.
E-Mail: sicc@osec.ch
Internet: www.sicc.ch

Ministry of External Affairs
South Block, IN-New Delhi 110 011
Tel: (11) 23 01 23 18. Fax: (11) 23 79 30 62.

Associated Chambers of Commerce and Industry of India (ASSOCHAM)
11 Community Centre, Zamrudpur, IN_New Delhi 110 048
Tel.: (11) 26 29 23 10 21. Fax: (11) 26 45 19 81.
E-Mail: assocham@sansad.nic.in
Internet: www.assocham.org

Federation of Indian Chambers of Commerce and Industry (FICCI)
Federation House, Tansen Marg, IN-New Delhi 110001
Tel: (11) 23 73 87 60 70. Fax: (11) 23 32 07 14.
E-Mail: ficci@ficci.com
Internet: www.ficci.com

Konferenzen/Tagungen

Die wichtigsten Kongreß- und Ausstellungszentren liegen in New Delhi, Mumbai, Kalkutta, Chennai, Srinagar, Agra, Jaipur, Udaipur, Varanasi, Bhubaneswar, Hyderabad, Bangalore und Panaji. Zusätzlich findet man vielerorts erstklassige Hotels und Vortragssäle, die für Tagungen und Konferenzen zur Verfügung stehen. Air India, Indian Airlines, führende Hoteliers und Reiseagenturen sind Mitglieder der International Congress and Conference Association (ICCA) und bieten in enger Zusammenarbeit einen erstklassigen Service für internationale Konferenzen an. Eventuell gewünschte Besichtigungsfahrten vor oder nach Tagungen werden ebenfalls organisiert. Eine hilfreiche Broschüre mit Informationen zu Konferenzeinrichtungen ist von GITO (s. Adressen) erhältlich.

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Klima

Klima

Heiß und tropisch mit regionalen Unterschieden. Kühler von November bis Mitte März. Heißeste Zeit zwischen April und Juni. Monsun in den meisten Regionen im Sommer zwischen Juni und September.

Westlicher Himalaya

Srinagar ist am schönsten zwischen Mai und Oktober; im Winter ist es kalt und feucht. Simla liegt höher und ist daher kälter im Winter, und Orte wie Pahalgam, Gulmarg und Manali sind zu dieser Zeit normalerweise eingeschneit (Dezember bis März). In Ladakh kann es zu extremen Temperaturfällen kommen.

Nördliche Ebenen

Extremes Klima, warm im Binnenland von April bis Mitte Juni, fällt unter den Gefrierpunkt im Winter (Dezember/Januar). Heiß im Sommer mit Monsunregen zwischen Juni und September.

Mittleres Indien

Im Bundesstaat Madhya Pradesh ist die Hitze im Sommer erträglicher, Monsunregen sind hier am stärksten zwischen Juli und September. Im Winter nachts recht kalt.

Westliches Indien

Am angenehmsten von Oktober bis März, die Abende können ziemlich kalt sein. Mitunter sehr heiß im Sommer, Monsunregen fallen zwischen Mitte Juni und Mitte September.

Südwesten

Am schönsten zwischen November und März. Die Regenzeit fällt zwischen April und Juli. Sommertemperaturen ähnlich wie in Nordindien, jedoch sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Kühle Brisen an der Küste. Im Binnenland haben Mysore und Bijapur ein angenehmes Klima mit wenig Regen.

Südosten

Tamil Nadu hat nordöstliche Monsunregen zwischen Oktober und Dezember, Temperaturen und Luftfeuchtigkeit sind das ganze Jahr über hoch. In den Bergen muß man in der Wintersaison mit Kälte rechnen. Hyderabad ist heiß, aber weniger drückend im Sommer und bedeutend kühler im Winter.

Nordosten

März bis Juni und September bis November sind die besten und trockensten Monate. Während des restlichen Jahres gibt es hier heftige Regenfälle, die man am besten meidet.

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