Hotline - Rückruf kostenlos

Kontaktadressen

Lage

Karibik.

Landesvorwahl

297.

Aruba Tourism Authority

Postfach 1204, D-64333 Seeheim
Tel: (06257) 96 29 21. Fax: (06257) 96 29 19.
E-Mail: info@aruba.de
Internet: www.aruba.de
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr; (auch für Österreich und die Schweiz zuständig).

Aruba Tourism Authority

172 L. G. Smith Boulevard, Eagle
Tel: (5) 82 37 77. Fax: (5) 83 47 02.
E-Mail: ata.aruba@aruba.com
Internet: www.aruba.com

Büro der Generalbevollmächtigten Ministerin von Aruba

R. J. Schimmelpennincklaan 1, NL-2517 JN Den Haag
Tel: (+31) (070) 356 62 00. Fax: (+31) (070) 345 14 46.
E Mail: mail@arubahuis.nl
Internet: www.arubahuis.nl
Aruba hat keine eigenen diplomatischen Vertretungen außerhalb der Niederlande. Arubas Interessen werden von den niederländischen Botschaften und Konsulaten wahrgenommen (s. Niederlande).
Die Bundesrepublik Deutschland, Österreich und die Schweiz unterhalten keine Vertretungen auf den Niederländischen Antillen, zuständig sind die Botschaften in Den Haag (s. Niederlande).

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Allgemeines

Fläche

193 qkm.

Bevölkerungszahl

70.844 (2003).

Bevölkerungsdichte

367,1 pro qkm.

Hauptstadt

Oranjestad. Einwohner: 20.700 (2003).

Geographie

Aruba ist Teil der ABC-Inseln, zu denen noch Bonaire und Curaçao zählen. Aruba, die kleinste und westlichste, ist zugleich das letzte Glied der Antillen. Die Insel liegt 30 km von der Küste Venezuelas entfernt, ist 30 km lang und nirgends breiter als 9 km. Vom Berg Jamanota (188 m) blickt man auf eine weitgehend flache Landschaft herab. Die Ostküste mit ihrer einsamen und windigen Felsenküste bietet einen reizvollen Kontrast; Gischt und Wellen haben hier bizarre Formen aus den Felsen gespült.

Staatsform

Sonderstatus innerhalb des Königreiches der Niederlande (innere Unabhängigkeit seit 1986). Verfassung von 1986. Parlament (Staten) mit 21 auf 4 Jahre gewählten Mitgliedern. Staatsoberhaupt: Königin Beatrix, vertreten durch den Gouverneur Olindo Koolman, seit 1992. Regierungschef: Nelson Oduber, seit 2001.

Sprache

Amtssprache ist Niederländisch. Englisch und Spanisch sind weit verbreitet. Daneben Papiamento, eine Mischung aus Niederländisch, Spanisch, Portugiesisch, Englisch und indischen Sprachen. Einige Inselbewohner sprechen etwas Deutsch.

Religion

82% der Bevölkerung sind römisch-katholisch.

Ortszeit

MEZ - 5 (UTC - 4).

Netzspannung

110 V, 60 Hz.

Post- und Fernmeldewesen

 

Telefon

Internationale Direktdurchwahl.

Landesvorwahl

297. Internationale Telefongespräche können von Telefonzellen, die inselweit vorhanden sind, geführt werden.

Mobiltelefon

Mobiltelefone können bei SETAR (Tel: 586 71 38. Internet: www.setar.au ) gegen Kaution und Vorlage eines Identitätsnachweises gemietet werden. SETAR betreibt ein GSM 900-Netzwerk im ganzen Gebiet der Niederländischen Antillen.

Internet/E-Mail

Ein Internetcafé befindet sich in Oranjestad (http://www.mindstreamcorp.com/ ). Hauptanbieter ist Setarnet (www.setarnet.aw ).

Fax

Faxanschlüsse sind in den meisten Hotels vorhanden.

Telegramme

Telegrammservice wird im Telegrafen- und Funkbüro angeboten, im Postgebäude in Oranjestad oder durch Setar. Postämter öffnen 07.30-12.00 und 13.00-16.30 Uhr.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.

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Reisepaß/Visum

Reisepaß/Visum

Land Visa Reisepass
Deutschland Nein/1 Ja
Österreich Nein/1 Ja
Schweiz Nein/1 Ja
Andere EU-Länder Nein/1 Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muß für die Dauer des Aufenthaltes gültig sein. Ausgenommen sind Staatsangehörige von Kanada und den USA, die auch mit einer Geburtsurkunde oder Aufenthaltsgenehmigung und einem Identitätsnachweis mit Foto einreisen können, sowie Staatsbürger von Luxemburg, Belgien oder der Niederlande, die mit einem gültigen Personalausweis einreisen können.

Visum

Staatsangehörige folgender Länder können ohne Visum für einen Aufenthalt von bis zu maximal 3 Monaten einreisen:
(a) [1] Bundesrepublik Deutschland, Österreich, übrige EU-Länder und Schweiz;
(b) Andorra, Antigua & Barbuda, Argentinien, Australien, Bahamas, Barbados, Belize, Bolivien, Brasilien, Brunei, Chile, Costa Rica, Dominica, Ecuador, El Salvador, Grenada, Guatemala, Guyana, Honduras, Hongkong (China), Island, Israel, Japan, Kanada, Korea (Süd), Kroatien, Liechtenstein, Macau (China), Malaysia, Mexiko, Monaco, Neuseeland, Nicaragua, Norwegen, Panama, Paraguay, San Marino, Singapur, St. Kitts & Nevis, St. Lucia, St. Vincent & die Grenadinen, Suriname, Trinidad & Tobago, Uruguay, USA, Vatikanstadt und Venezuela.
(c) alle anderen Nationalitäten für einen Aufenthalt von bis zu 14 Tagen. Staatsangehörige mancher Länder benötigen auf jeden Fall ein Visum. Weitere Informationen sind von den zuständigen Botschaften oder Konsulaten erhältlich.

Hinweis

Staatsangehörige aller Länder, die in Aruba eine Arbeit aufnehmen wollen, benötigen eine vorherige Genehmigung der Directie Openbare Orde en Veiligheid (D.O.O.V.), Torenstraat M 11, San Nicolas (Tel: (8) 4 33 22. Fax: (8) 43 53 46).

Unterlagen

a) Reisepaß, der zum Zeitpunkt des Visumantrags noch mehr als 3 Monate gültig ist. b) Ausgefülltes Antragsformular. c) 1 Paßbild mit der Adresse in Druckschrift auf der Rückseite. d) Gebühr (mit Postanweisung oder in bar). e) Belege über ausreichende Geldmittel (die drei aktuellsten Kontoauszüge). f) Rück- oder Weiterreiseticket. g) Einladungsschreiben. h) Kopie der Hotelreservierung. i) ggf. Kopie der Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz. j) Brief, aus dem die Beschäftigung, das Gehalt und die Weiterbeschäftigung nach der Rückkehr hervorgeht.

Anmerkung

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Bearbeitungszeit

Bis zu 4 Wochen.

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Geld

Währung

1 Aruba-Florin = 100 Cents. Währungskürzel: AFl, AWG (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 500, 250, 100, 50, 25, 10 und 5 AFl im Umlauf; Münzen im Wert von 5 AFl sowie 50, 25, 10 und 5 Cents.
Anmerkung: Der Aruba-Florin ist an den US-Dollar gebunden.

Geldwechsel

Der US-Dollar ist gängiges Zahlungsmittel. Andere Fremdwährungen können in Banken gewechselt werden. In Oranjestad gibt es Bankautomaten, an denen Bargeld in der Landeswährung abgehoben werden kann.

Reiseschecks

Sollten in US-Dollar oder Euros ausgestellt sein.

Wechselkurse

AFl AFl AFl AFl AFl
Dez. '02 Apr. '03 Sept. '03 Jan. '04 Apr. '04
1 € 1,78 1,89 2,06 2,29 2,21
1 CHF 1,21 1,28 1,32 1,46 1,42
1 US$ 1,79 1,79 1,79 1,79 1,79

Devisenbestimmungen

Unbegrenzte Ein- oder Ausfuhr von Fremdwährungen und der Landeswährung. Die Einfuhr von surinamischen und holländischen Silbermünzen ist verboten.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 08.00-12.00 und 13.30-16.00 Uhr.

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Duty Free

Duty Free

Die folgenden Artikel können zollfrei nach Aruba eingeführt werden:

200 Zigaretten oder 50 Zigarren (von Personen über 16 J.);
1 l Spirituosen, 2, 25 l Wein oder 3 l Bier;
Geschenke bis zu einem Wert von 100 AFl.

Anmerkung

Lederwaren und Souvenirs aus Haiti sollten nicht nach Aruba eingeführt werden.

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Gesetzliche Feiertage

Gesetzliche Feiertage

1. Jan. 2004 Neujahr. 25. Jan. G. F. Croe-Tag. 11. Febr. Karneval. 18. März Nationalfeiertag. 9.-12. April Ostern. 30. April Geburtstag der Königin. 1. Mai Tag der Arbeit. 20. Mai Christi Himmelfahrt. 25./26. Dez. Weihnachten.

1. Jan. 2005 Neujahr. 25. Jan. G.F. Croe-Tag. 14. Febr. Karneval. 18. März Nationalfeiertag. 25.-28. März Ostern. 30. April Geburtstag der Königin. 1. Mai Tag der Arbeit. 5. Mai Christi Himmelfahrt; Befreiungstag. 16. Mai Pfingstmontag. 25./26. Dez. Weihnachten.

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Gesundheit

Gesundheit

Krankheit Vorsorge Impfbescheinigung
Gelbfieber Nein 1
Cholera Nein Nein
Typhus & Polio Nein -
Malaria Nein -
Essen & Trinken 2 -

[1]

Bei Einreise aus Infektionsgebieten ist eine Gelbfieber-Impfbescheinigung für Reisende im Alter von über 6 Monaten erforderlich.

[2]

Leitungswasser ist im allgemeinen unbedenklich. Milch ist pasteurisiert; Milchprodukte sind daher ebenso zum Verzehr geeignet wie einheimisches Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse.

Bilharziose-Erreger können in manchen Teichen und Flüssen vorkommen, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor.

Gesundheitsvorsorge

Es gibt ausgezeichnete medizinische Einrichtungen, und in vielen Hotels gibt es einen Bereitschaftsarzt. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.

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Reiseverkehr - International

Flugzeug

Aruba wird unter anderem von Air ALM, Avensa (aus Venezuela), Avianca (aus Kolumbien), American Airlines, Continental Airlines, KLM (von Amsterdam), Martinair (von Miami) und VARIG (aus Brasilien) angeflogen.

Durchschnittliche Flugzeiten

Amsterdam – Oranjestad: 9 Std; Frankfurt/Zürich/Wien – Oranjestad (über Amsterdam): 10 Std; Frankfurt/Zürich/Wien – Oranjestad (über Amsterdam und St. Maarten): 12 Std.

Internationaler Flughafen

Reina Beatrix (AUA) liegt 3,5 km südöstlich von Oranjestad. Flughafeneinrichtungen: Banken, Bars, Mietwagenschalter, Cafeteria, Restaurants, Duty-free-Shop, Tourist-Information (07.00-23.15 Uhr) und andere Geschäfte. Taxis verkehren zwischen dem Flughafen und der Stadt; außerdem gibt es Busverbindungen.

Flughafengebühren

34,25 US$ pro Person, Kinder unter 2 Jahren sind davon ausgenommen.

Schiff

Da man in Aruba hervorragend zollfrei einkaufen kann, ist die Insel ein beliebtes Ziel für Kreuzfahrten. Holland America Lines, Cunard, Royal Caribbean, Majesticund Princessfahren alle Oranjestad.

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Reiseverkehr - National

Schiff

Es gibt täglich Fährverbindungen nach De Palm Island (alle 30 Minuten zwischen 10.00 und 18.00 Uhr).

Bus/Pkw

Das Straßennetz der Insel ist ausgezeichnet. Die Beschilderung entspricht internationalem Standard. Bus: Öffentliche Busse verkehren regelmäßig zwischen den Städten, der Hauptbusstation in Oranjestad und den Hotels am Eagle Beach und Palm Beach. Fahrpläne sind bei Hotels oder im Fremdenverkehrsamt erhältlich. Taxi: Die Taxizentrale befindet sich in Oranjestad (Pos Abao 41). Taxis haben keine Taxameter, die Fahrpreise sind jedoch festgelegt und sollten vor Fahrtantritt erfragt werden. Ein Trinkgeld erwartet der Fahrer nur, wenn er mit schwerem Gepäck behilflich ist. Mit einem Mietwagen lernt man die Insel wahrscheinlich am besten und bequemsten kennen. Fast alle großen Autoverleihfirmen (Hertz, Avis, National und Budget) sowie einige einheimische Firmen sind vertreten. Hotels sind bei der Mietwagenvermittlung gern behilflich, Mindestalter: 21-25 Jahre. Man kann auch Motorroller, Mopeds und Fahrräder leihen. Unterlagen: Internationaler Führerschein oder Führerschein des eigenen Landes, seit mindestens 2 Jahren gültig. Eine Versicherung wird empfohlen.

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Unterkunft

Hotels

Die meisten Hotels am Palm Beach und Eagle Beach bieten sehr hohen Komfort. Viele dieser luxuriös ausgestatteten Hotels liegen direkt am Strand, haben Swimmingpools, Einkaufsmöglichkeiten, Sportanlagen und Abendunterhaltung. Hotelpreise sind im Sommer bedeutend niedriger, da sich die Hauptsaison hier über den Winter erstreckt. Zu den Hotelpreisen werden 16,6 % Steuer und Bedienung hinzugerechnet, auf Speisen 15%. Kategorien: Alle Unerkünfte werden in Luxus und 1. Klasse eingeteilt. Weitere Informationen von der Aruba Tourism Authority in Seeheim (s. Adressen) oder von der Aruba Hotel and Tourism Association (AHATA), PO Box 542, L. G. Smith Boulevard 174, Oranjestad. (Tel: (8) 2 26 07. Fax: (8) 2 42 02. E-Mail: ahata@setarnet.aw ).

Ferienhäuser und -wohnungen

Kleine Auswahl, aber günstige Preise. Es gibt einige Ferienanlagen, vor allem in der Noord-Region. Das Fremdenverkehrsamt erteilt weitere Auskünfte, ein Verzeichnis ist dort ebenfalls erhältlich.

Pensionen

Es gibt nur wenige Pensionen, die meisten davon in der Nähe von Malmok unweit der großen Hotels. Weitere Informationen vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

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Urlaubsorte & Ausflüge

Urlaubsorte & Ausflüge

-

Größter Anziehungspunkt sind die zahlreichen Strände: Arashi Beach mit seiner faszinierenden Unterwasserwelt (am nordwestlichen Ende des California Point), Spaans Lagoen, Commandeurs Baai und Bachelor’s Beach (herrlich für Windsurfer) sowie die Sandbänke am Baby Beach und am Grapefield (alle an der Südküste). Unweit von Baby Beach, bei Seroe Colorado, liegt Rodger’s Beach; hier ist die Brandung stärker. Die schönsten Strände an der Nordküste sind Boca Prins, Dos Playa und Andicouri. Eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten dieser Küstenregion ist die Natural Bridge, die von der starken Brandung aus dem Korallenriff herausgewaschen wurde. Als größte natürliche Brücke der Karibik ist sie Arubas bekanntestes Naturwunder. Die Brandung an der Nordküste ist sehr stark, und alle Wetter- und Wasserwarnungen sollten ernstgenommen werden. Palm Beach an der Nordwestküste besteht aus 10 km Sandstrand, Palmen und mehrstöckigen Hotelkomplexen. Am Eagle Beach, westlich von Druif Baai bis südlich von Palm Beach, überwiegen Flachbauhotels.

Wer die Einsamkeit vorzieht, sucht sich einfach einen menschenleeren Strand zum Sonnenbaden aus. Man kann auch in das Landesinnere (Cunucu) fahren und das Land der Kakteen, Divi-Divi-Bäume und der alten Dörfer durchstreifen. Die eigenartige Form des Divi-Divi-Baums (auch Watapanas genannt) hat ihn zum inoffiziellen Wahrzeichen Arubas gemacht. Durch die südwestlichen Passatwinde sind die Bäume oft in den ungewöhnlichsten Formen gewachsen. Sehr beliebt sind Entdeckungsfahrten mit besonders ausgerüsteten Unterseebooten, bei denen man die schillernde Unterwasserwelt hautnah erleben kann. Pastellfarbene Giebel und eine Windmühle, die Stück für Stück aus Holland importiert wurde und heute ein Restaurant beherbergt (De Oude Mole), sind typische Zeugnisse des niederländischen Erbes in der Hauptstadt Oranjestad. Der täglich stattfindende Markt im Paardenbaai (Schonerhafen) bietet Fisch, Obst und Gemüse an. Das Historische Museum ist im Zoutman-Fort untergebracht, dem ältesten Gebäude der Insel (1796). Der Willem-Turm wurde 1868 errichtet. Jeden Dienstag findet im Hof ein Minifestival mit Musik statt, das einen Einblick in die Inselkultur ermöglicht. Besuchenswert sind außerdem das Archäologische Museum, das Geologische Museum und das Numismatik-Museum. Oranjestad ist bekannt für seine guten Einkaufsmöglichkeiten, die größte Auswahl bietet die Einkaufsstraße Caya Betico Croes.

Das Bubali-Vogelschutzgebiet erreicht man von der Hauptstadt über die in das Inland führende nördliche Straße. Special-Interest-Exkursionen in verschiedenen Sprachen werden für archäologisch Interessierte, Vogel- und Naturfreunde durchgeführt. In den einsamen Dünen an der Nordspitze der Insel erhebt sich der California-Leuchtturm. Taucher können mit Booten zu einem alten deutschen Frachter fahren, der hier während des 2. Weltkrieges sank. Auch die Kapelle Alto Vista in Altovista an der Nordküste ist einen Besuch wert. Es gibt mehrere Höhlensysteme auf Aruba. Die Fontein-Höhlen wurden früher von den Arawak-Indianern bewohnt, den Ureinwohnern Arubas. Die Höhlenwände schmücken Malereien, die vermutlich einst indianischen Opferritualen dienten. Wilde Fledermäuse finden in den Höhlen von Quadirikiri Unterschlupf. Die besterhaltenen indianischen Zeichnungen der Insel sind im Arikok-Nationalpark zu sehen. Fast genau im geographischen Mittelpunkt der Insel liegt die alte Siedlung Santa Cruz, in der einst das erste Kreuz der Insel errichtet worden sein soll. Auf der Ebene nordwestlich von Santa Cruz erhebt sich der Hooiberg (»Heuhaufenberg«). Einige hundert Stufen führen zum Gipfel (165 m), von dem man bis nach Venezuela sehen kann. Nordöstlich liegt die Ortschaft Noord, die für die Kirche der Heiligen Anna bekannt ist. Die älteste Kirche Arubas hat einen wundervoll geschnitzten Eichenaltar. Die Straße von Noord führt zum California-Leuchtturm (s. o.). Folgt man der Straße weiter, gelangt man nach Bushiribana, das zur Zeit des Goldrausches auf Aruba seine Blütezeit erlebte. 1824 wurde hier Gold gefunden und bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges geschürft. Schmelzkessel und -öfen sind erhalten geblieben. Nicht weit davon liegen die Ruinen einer Piratenburg. In Balashi im Süden wurde ebenfalls Gold gefunden. Im südöstlichen Teil der Insel liegt Arubas zweitgrößte Stadt, St. Nicolas. Im östlich gelegenen Seroe Colorado, Heimat der Leguane Arubas, gibt es weitere herrliche Strände.

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Sozialprofil

Essen & Trinken

Zu den einheimischen Spezialitäten zählen Stobà (Eintopf mit Lamm- oder Ziegenfleisch), Cala (fritierte Bohnen), Pastechi (fleischgefüllte Pasteten), Ayacas (in Blätter gewickelte Fleischröllchen) und Sopito (dickflüssige Fischsuppe). Die Auswahl internationaler Gerichte ist groß.

Nachtleben

Im Autokino und dem einzigen anderen Kino werden die neuesten amerikanischen, europäischen und südamerikanischen Filme gezeigt. Bekannt ist Aruba jedoch vor allem für die zehn Spielkasinos, die von 11.00 Uhr bis in die frühen Morgenstunden geöffnet sind. Oranjestad bietet außerdem mehrere Diskotheken und Nachtklubs mit Revuen und Live-Shows.

Einkaufstips

Einkaufen in Aruba ist so gut wie zollfrei, und die Geschäfte führen Waren aus aller Welt. Es lohnt sich, Parfüm, Tischdecken und Bettbezüge, Schmuck, Uhren, Kameras, Kristallglas, Porzellan und andere Luxusartikel einzukaufen. Auch einheimische Handarbeiten sind schöne Mitbringsel. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 09.00-12.00 und 14.00-18.00 Uhr.

Sport

Das klare, warme Wasser, die gleichbleibend guten Windverhältnisse und die ausgezeichneten Sporteinrichtungen machen die Insel zu einem Paradies für Wassersportler. An der Nordküste liegen die Strände Dos Playa und Andicouri, die besonders zum Wellenreiten geeignet sind. Surfer sollten auf die teilweise recht starke Strömung achten. Das klare Wasser erlaubt eine Sicht bis auf 30 m Tiefe, und das Korallenriff ist ideal zum Tauchen. Tauch- und Wassersportausrüstungen können von verschiedenen Anbietern gemietet werden. Auch Exkursionen werden angeboten. Es gibt gute Fischgründe, u. a. für Thunfisch sowie blauen und weißen Fächerfisch. Boote und Ausrüstungen kann man mieten. Segler finden ideale Bedingungen in Aruba, organisierte Tages- oder Nachtfahrten werden von verschiedenen Veranstaltern durchgeführt. Parasegeln ist ebenfalls beliebt. In den großen Hotels stehen neben Wasserski-Ausrüstungen auch Tennisplätze zur Verfügung. Es gibt eine hochmoderne Kegelbahn mit verschiedenen gastronomischen Einrichtungen (Eagle Bowling Palace in Oranjestad). Der neue 18-Loch-Golfplatz, Tierra del Sol, gilt als einer der schwierigsten in der ganzen Karibik. Dieser bislang einzige grüne Parcours der Insel liegt im äußersten Norden in der Nähe des California-Leuchtturmes. Ein Minigolfplatz ist ebenfalls vorhanden. Rancho del Campo, Rancho Daimari, Rancho Notorious und Rancho El Paso bieten verschiedene Reittouren, auf denen man die Insel erkunden kann. Volleyball, Fußball und Baseball werden im Guillermo-Prospero-Trinidad-Sportzentrum gespielt.

Veranstaltungskalender

Jan./Febr. 2004 Karneval, inselweit. Febr. (1) Lichterparade (Bootsregatta, Kostüme, Fackelumzüge), inselweit. (2) Große 50. Karnevalsparade, Oranjestad. März Internationaler Aruba Half-Marathon. 30. April Geburtstag von Königin Beatrix. Juni Arubas 19. internationaler Triathlon. Juli (1) Heineken Music Festival. (2) Aruba Perrier Reef Care Project (jährliche Umweltschutzkampagne). Aug. Aruba International Pro-Am Golfmeisterschaft. Okt. (1) Festival de las Americas (jährliches Musikfestival). (2) Internationale Tour von Aruba (jährliche Radfahrveranstaltung). Nov. Aruba International Catamaran Regatta.5. Dez. Nikolaustag.

Diese Angaben stellen nur eine Auswahl dar. Weitere Informationen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

Land & Leute

Die meisten gesellschaftlichen Begegnungen finden in einer ungezwungenen Atmosphäre in den Hotels statt. Einheimische tragen keine Shorts in der Stadt, sind dergleichen aber von Gästen gewöhnt. Badekleidung gehört an den Strand. Zum Ausgehen am Abend zieht man sich oft eleganter an, besonders zum Besuch der Kasinos. Trinkgeld: Hotels und Restaurants berechnen zumeist 15% extra für Bedienung. Ein Bedienungsgeld von 10-15% ist angemessen, wo dieser Zuschlag nicht berechnet wird. Taxifahrer erhalten Trinkgeld nur, wenn sie mit dem Gepäck helfen.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Nachdem 1824 in Balashi Gold entdeckt wurde, war die Goldgewinnung bis 1916 wichtigster Wirtschaftszweig. Die Förderung wurde jedoch unwirtschaftlich, und die Goldminen verfielen. Die zweitgrößte Stadt Arubas, St. Nicolas, entwickelte sich nach der Eröffnung der Lago-Ölraffinerie Mitte der 1920er Jahre zum Wirtschaftszentrum der Insel. Die Raffinerie, einst eine der größten der Welt, wurde 1985 geschlossen. 1990 unter amerikanischer Firmenleitung wiedereröffnet ist der neue Betrieb auf die Raffinerie, Umladung und Lagerung von Öl spezialisiert. Die Ölindustrie hat daraufhin ihre zentrale Bedeutung für die Wirtschaft Arubas wiedergewonnen. Der Tourismus ist inzwischen Hauptdevisenbringer. Die Feriengäste kommen zum größten Teil aus den USA und Venezuela, aber auch aus der Schweiz und aus Deutschland. Neben dem Tourismus spielen Finanzdienste im Offshore-Bankwesen und die Datenverarbeitung eine immer wichtigere Rolle. Der zollfreie Im- und Export sowie die Lagerung von Waren im Freihafen mit seinen Lade- und Dockanlagen sind weitere Haupteinnahmequellen. Im Juni 2000 wurde Aruba jedoch von der Organisation for Economic Development (OECD) als eine von 35 weltweiten Steueroasen eingestuft, deren finanzielle Strukturen einer großangelegten Steuerhinterziehung und Geldwäsche förderlich sein könnten. Die Regierung hat seitdem verschiedene Maßnahmen ergriffen, um den strengen Auflagen der OECD entgegenzukommen. Aufgrund der schlechten Bodenqualität spielt die Landwirtschaft nur eine untergeordnete Rolle. Die Leichtindustrie beschränkt sich auf die Bereiche Tabakwaren, Getränke und Konsumgüter. Aruba ist assoziiertes Überseegebiet der Europäischen Union. Die wichtigsten Handelspartner sind die Niederlande, USA, Kolumbien und Venezuela.

Geschäftsverkehr

Geschäftszeiten: I. allg. Mo-Fr 08.00-12.00 und 13.00-16.30 Uhr.

Kontaktadresse

Aruba Chamber of Commerce and Industry
Zoutmanstraat 21, PO Box 140, Oranjestad
Tel: (8) 2 15 66. Fax: (8) 3 39 62.
E-Mail: auachamber@setarnet.aw
Internet: www.arubachamber.com

Konferenzen/Tagungen

Auskünfte und Planungshilfen sind erhältlich bei der Aruba Tourism Authority in Oranjestad (s. Adressen) oder folgender Adresse:

De Palm Tours NV
L. G. Smith Boulevard 142, Oranjestad
Tel: (8) 2 44 00, 2 45 45. Fax: (8) 2 30 12.
E-Mail: depalminfo@setarnet.aw
Internet: www.depalm.com

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Klima

Klima

Der Passat sorgt bei einer Durchschnittstemperatur von 28°C für Abkühlung. Zwischen Oktober und Dezember können kurze Regenschauer auftreten.

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