Reiseführer Dominica
Inhaltsverzeichnis
Kontaktadressen
Lage
Karibik, Leeward-Inseln.
Offizieller Staatsname
Commonwealth Dominica.
Landesvorwahl
1 767.
National Development Corporation (NDC) – Division of Tourism
Valley Road, PO Box 293, DM-Roseau
Tel: 448 20 45. Fax: 448 58 40.
E-Mail: agreen@ndcdominica.dm
Internet: www.dominica.dm
Dominica Tourist Office
Morris-Kevan International Ltd., Mitre House, 66 Abbey Road, Bush Hill Park, GB-Enfield/Middlesex EN1 2QE
Tel: (+44) (020) 83 50 10 04. Fax: (+44) (020) 83 50 10 11.
E-Mail: dominica@ttg.co.uk
Internet: www.dominica.dm
Mo-Fr 10.00-16.00 Uhr; (auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig).
Dominica High Commission
1 Collingham Gardens, GB-London SW5 0HW
Tel: (+44) (020) 73 70 51 94/95. Fax: (+44) (020) 73 73 87 43.
E-Mail: agnesa@dominica.co.uk
Internet: www.dominica.co.uk
Mo-Fr 09.30-17.30 Uhr; (auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig).
Die Bundesrepublik Deutschland unterhält keine Vertretung auf Dominica, zuständig ist die Botschaft in Port of Spain (s. Trinidad und Tobago).
Die österreichische und schweizer Interessenvertretung erfolgt durch die jeweiligen Botschaften in Caracas (s. Venezuela).
Allgemeines
Fläche
751 qkm.
Bevölkerungszahl
69.655 (2003).
Bevölkerungsdichte
92,7 pro qkm.
Hauptstadt
Roseau. Einwohner: 20.000 (2003).
Geographie
Dominica war früher Teil der britischen Kolonie der Windward Islands, heute wird es zu den Leeward-Inseln gezählt, was der geographischen Aufteilung entspricht. Vulkane, Bergbäche, Wasserfälle, Geysire, heiße Vulkanseen, die vielen vulkanischen und auch die weißen Sandstrände sowie dichter Regenwald mit Orchideen und anderer tropischer Vegetation prägen das vielseitige Landschaftsbild. Nördlich liegt Guadelupe und südlich Martinique.
Staatsform
Republik (im Commonwealth) seit 1978. Verfassung von 1978. Einkammerparlament mit 9 ernannten und 21 gewählten Mitgliedern. Staatsoberhaupt: Vernon Shaw, seit 1998. Regierungschef: Pierre Charles, seit 2000. Unabhängig seit 1978 (ehemalige britische Kolonie).
Sprache
Amtssprache ist Englisch. Umgangssprache ist ein französisches Kreolisch (Patois). Cocoy, ein englischer Dialekt, wird in der Region um Marigot und Wesley gesprochen.
Religion
Mehrheitlich römisch-katholisch, andere christliche, muslimische, hinduistische und jüdische Minderheiten und Bahai.
Ortszeit
MEZ - 5 (UTC - 4).
Netzspannung
220/240 V, 50 Hz; Adapter erforderlich.
Post- und Fernmeldewesen
Telefon
Internationale Direktdurchwahl.
Landesvorwahl
1 767.
Mobiltelefon
TDMA-Netz. Netzbetreiber ist Cable & Wireless Dominica (Internet: www.cwdom.dm ). Besucher mit TDMA-Telefonen können gegen Angabe ihrer Kreditkartennummer Anrufe ohne Voranmeldung tätigen. Mobiltelefone können auch gemietet werden.
Fax
Faxdienste sind von Cable & Wireless Company erhältlich. Öffnungszeiten: Mo-Sa 07.00-20.00 Uhr.
Internet/E-Mail
Internetzugang in den Büros von Cable & Wireless in Roseau und in einem Internetcafé. Hauptinternetanbieter sind Cable & Wireless (CWDom) (Internet: www.tod.dm ) und Marpin.
Post
Postlagernde Sendungen werden nicht angenommen. Öffnungszeiten der Postämter: Mo 08.30-13.00 und 14.30-17.00 Uhr, Di-Fr 08.30-13.00 und 14.30-16.00 Uhr.
Deutsche Welle
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.
Reisepaß/Visum
Reisepaß/Visum
| Land | Visa | Reisepass |
| Deutschland | Nein/2 | Ja |
| Österreich | Nein/2 | Ja |
| Schweiz | Nein/2 | Ja |
| Andere EU-Länder | Nein/2 | Ja/1 |
Reisepass
Allgemein erforderlich, muß mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein. Ausgenommen sind [1] Staatsbürger von Antigua & Barbuda, Frankreich (für Aufenthalte von bis zu 14 Tagen), Grenada, St. Kitts-Nevis, St. Lucia und St. Vincent & die Grenadinen mit gültigem Personalausweis sowie Kanada und den USA bei Vorlage einer Geburtsurkunde zusammen mit einem Identitätsnachweis mit Foto.
Visum
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger der folgenden Länder für Aufenthalte von bis zu 6 Monaten (sofern nicht anders angegeben):
[2] (a) Bundesrepublik Deutschland, Österreich (bis zu 21 Tagen), übrige EU-Länder (Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern bis zu 21 Tagen) und Schweiz (bis zu 21 Tagen);
(b) Antigua & Barbuda, Argentinien, Costa Rica, Grenada, Israel, Japan, Korea (Süd), Mexiko, Norwegen, St. Kitts-Nevis, St. Lucia, St. Vincent & die Grenadinen, Suriname, Taiwan (China), USA und Venezuela;
(c) Inhaber britischer Pässe, unabhängig vom Ausstellungsort;
(d) Staatsbürger aller anderen Länder für touristische Aufenthalte von bis zu 21 Tagen, vorausgesetzt, sie verfügen über gültige Rück- oder Weiterreisetickets und können glaubhaft machen, daß sie nicht vorhaben, länger im Land zu bleiben.
Verlängerungen sollen vor Ort beim Immigration Department in Roseau (Police Headquarters) beantragt werden.
Visagebühren
Deutschland, Österreich, Schweiz
Single-entry: £10.
Antragstellung
High Commission (s. Adressen).
Anmerkung
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Aufenthaltsgenehmigung
Um eine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten, muß man zuerst eine Arbeitserlaubnis (Work Permit) beantragen.
Geld
Währung
1 Ostkaribischer Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: EC$, XCD (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 100, 50, 20, 10 und 5 EC$ im Umlauf; Münzen in den Nennwerten 1 EC$ und 50, 25, 10, 5, 2 und 1 Cent. Da die Landeswährung an den US-Dollar gebunden ist, wird dieser auch als Zahlungsmittel anerkannt.
Kreditkarten
American Express, Visa und teilweise auch Eurocard und MasterCard werden akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks
Werden von den meisten Hotels angenommen. Reiseschecks sollten in US-Dollar ausgestellt sein.
Wechselkurse
| EC$ | EC$ | EC$ | EC$ | EC$ | |
| Dez. '02 | Apr. '03 | Sept. '03 | Jan. '04 | Apr. '04 | |
| 1 € | 2,69 | 2,89 | 3,06 | 3,46 | 3,29 |
| 1 CHF | 1,82 | 1,95 | 1,98 | 2,18 | 2,11 |
| 1 US$ | 2,70 | 2,70 | 2,67 | 2,70 | 2,67 |
Devisenbestimmungen
Unbegrenzte Einfuhr der Landes- und Fremdwährungen, Deklarationspflicht.
Reisende, die ihren Wohnsitz in Dominica haben: Touristen dürfen zweimal im Jahr pro Person Geld maximal im Gegenwert von 3.000 EC$ ausführen. Geschäftsreisende dürfen pro Reisetag Geld maximal im Gegenwert von 1.000 EC$ ausführen, maximal aber 30.000 EC$ pro Jahr.
Reisende, die ihren Wohnsitz außerhalb von Dominica haben: Ausfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen in Höhe des eingeführten, angegebenen Betrages. Für Kreditkartenbesitzer gilt eine Ausfuhrbeschränkung von 2500 EC$, für jeden darüber hinausgehenden Betrag muß ein Wechselbeleg vorgelegt werden.
Öffnungszeiten der Banken
Mo-Do 08.00-15.00 Uhr, Fr 08.00-17.00 Uhr.
Duty Free
Duty Free
Folgende Artikel können zollfrei nach Dominica eingeführt werden:
200 Zigaretten oder entsprechende Menge an Tabakprodukten (Personen über 18 J.);
2 l alkoholische Getränke (Personen über 18 J.).
Einfuhrbeschränkungen: verschiedene Pflanzen einschließlich Bananen, Kokosnüsse, Kaffee und Avocados.
Gesetzliche Feiertage
Gesetzliche Feiertage
1. Jan. 2004 Neujahr. Febr./März Karneval. 9. April Karfreitag. 12. Apr. Ostermontag. 1. Mai Tag der Arbeit. 31. Mai Pfingstmontag. 2. Aug. Feiertag. 3. Nov. Unabhängigkeitstag. 4. Nov. Gemeindetag. 25./26. Dez. Weihnachten.
1./2. Jan. 2005 Neujahr. 7. Febr. Karneval. 25. März Karfreitag. 28. März Ostermontag. 2. Mai Nationalfeiertag. 16. Mai Pfingstmontag. 1. Aug. August-Montag. 3. Nov. Unabhängigkeitstag. 4. Nov. Gemeindetag. 25./26. Dez Weihnachten.
Gesundheit
Gesundheit
| Krankheit | Vorsorge | Impfbescheinigung |
| Gelbfieber | Nein | 1 |
| Cholera | Nein | Nein |
| Typhus & Polio | Nein | Nein |
| Malaria | Nein | Nein |
| Essen & Trinken | 2 | - |
[1]
Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus Infektionsgebieten kommen und über ein Jahr alt sind.
[2]
Leitungswasser ist gechlort und relativ sauber, kann jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen hervorrufen. Während der ersten Urlaubstage wird abgefülltes Wasser empfohlen. Wasser außerhalb der Städte ist nicht immer keimfrei und sollte sterilisiert werden. Dysenterien (Amöbenruhr und Bakterienruhr) sind weit verbreitet. Milch ist pasteurisiert, und einheimische Milchprodukte können ohne Bedenken verzehrt werden; das gleiche gilt für Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kann ebenfalls vorkommen.
Gesundheitsvorsorge
Behandlungen müssen im voraus bezahlt werden. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.
Reiseverkehr - International
Flugzeug
Es gibt keine Direktverbindungen von Europa. Die Fluggesellschaften LIAT (LI), Air Guadeloupe, American Eagle, EC Express und Caribbean Star fliegen Dominica an. Die meisten Flugverbindungen aus Europa erfolgen über Antigua, Barbados, Guadeloupe, Martinique oder Puerto Rico mit anschließendem Regionalflug nach Dominica.
Durchschnittliche Flugzeiten
Frankfurt – Roseau: 12 Std. (über London und Antigua).
Internationale Flughäfen
Melville Hall (DOM), der ältere Flughafen, liegt ca. 64 km nordöstlich von Roseau (Fahrzeit 1 Std.).
Canefield (DCF) liegt 5 km nördlich von Roseau. Snack, Tourist-Information, Mietwagenschalter (Avis und Budget).
Flughafengebühren
14 US$.
Schiff
Die Reederei Geest und einige andere Frachtlinien laufen Dominica an. Kabinen sind komfortabel, ihre Zahl ist jedoch beschränkt, und Vorausbuchung wird empfohlen. Express des Iles ist eine Linienfähre (Katamaran mit 200 Sitzplätzen), die Dominica mit Guadeloupe, Martinique, St. Lucia und Les Saintes verbindet. Andere Kreuzfahrtschiffe laufen Woodbridge Bay (5 km von Roseau entfernt) an. Der neue Anleger in der Prince Rupert Bay, Portsmouth dient als Fracht- und Kreuzschiffhafen.
Reiseverkehr - National
Bus/Pkw
Die Insel verfügt über ein gutes Straßennetz von über 700 km Länge, der Verkehr außerhalb Roseaus ist minimal. Linksverkehr. Busverbindungen gibt es in fast alle Städte und Dörfer. Taxis sind geeignete Verkehrsmittel. Mietwagen sind erhältlich, aber nicht alle Straßen sind problemlos befahrbar. Einheimische Firmen bieten Jeeptouren an. Mindestmietzeit: 3 Std. Unterlagen: Internationaler Führerschein empfohlen. Gegen Vorlage des eigenen Führerscheins wird eine befristete Fahrerlaubnis ausgestellt.
Fahrzeiten
von Roseau zu den folgenden Orten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
| Canefield Airport | 0.15 |
| Melville H. Airport | 1.15 |
| Portsmouth | 1.00 |
Unterkunft
Hotels
In den letzten Jahren hat sich das Hotelangebot vergrößert. Das größte Hotel hat 170 Zimmer. Drei Hotels stehen am Rand des Nationalparks. Weitere Informationen von der Dominica Hotel and Tourism Association, 38 King George V Street, PO Box 384, Roseau. (Tel: 448 65 65. Fax: 448 02 99. E-Mail: dhta@cwdom.dm ).
Kategorien: Die meisten Hotels bieten verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten an, u. a. Modified American Plan (Halbpension) sowie European Plan (nur Übernachtung).
Apartments/Cottage
Wahlweise mit vollem oder begrenztem Dienstleistungsservice oder Selbstverpflegung.
Guest Houses
Es gibt zahlreiche komfortable, gemütliche Guest Houses und Pensionen. 5% Steuern und 10% Bedienung werden extra berechnet.
Camping
Zelten wird gegenwärtig ungern gesehen. Safariausflüge mit Übernachtung werden von einigen Veranstaltern angeboten.
Urlaubsorte & Ausflüge
Urlaubsorte & Ausflüge
-
Die Hauptstadt Roseau an der Westküste ist das größte Touristenziel. Die Strände haben überwiegend schwarzen Vulkansand, aber im Nordosten findet man auch einige weiße Sandstrände. Tauchen, Segeln und Hochseefischen sind die beliebtesten Sportarten.
Der 7000 ha große Morne Trois Pitons National Park liegt im Süden Dominicas. Der Boiling Lake, der zweitgrößte »Kochende See« der Welt, wurde 1922 entdeckt. Der Emerald Pool, die erfrischenden Wasserfälle Middleham- und Sari Sari Falls, die 200 m hohen Trafalgar Waterfalls, die klaren Seen Freshwater- und Boeri Lake und das Valley of Desolation sind weitere schöne Ausflugsziele.
Der Cabrits Historical Park wurde 1987 angelegt. Die Cabrits-Halbinsel mit den Ruinen der Forts Shirley und George (18. und 19. Jh.) sowie das Museum des Fort Shirley sind nur einige der vielen Anziehungspunkte. Um die Halbinsel herum liegt ein Korallenriff, der erste Unterwasser-Nationalpark Dominicas. Weitere interessante Ausflugsziele sind das Gebiet der Kariben-Indianer, die Schwefelquellen, das Waldschutzgebiet mit 135 verschiedenen Vogelarten, der Botanische Garten, die Titou-Schlucht und die Regenwälder mit ihrer üppigen Flora und artenreichen Fauna.
Sozialprofil
Essen & Trinken
Während der Schonzeit zwischen April und August sind Krebse, Mountain Chicken (Landfrosch) und Langusten nur tiefgefroren erhältlich. Man sollte die Spezialität des Hauses oder Tages bestellen, da diese frisch zubereitet wird. Kreolische Spezialitäten sind Tee-Tee-Ree (kleine junge Fische), Lambi (Meerschnecke), Agouti (Nagetier), Manicou (geräuchertes Schweine- und Wildtaubenfleisch) sowie Crabbacks (Panzer roter und schwarzer Krebse, mit gewürztem Krebsfleisch gefüllt). Die scharfe Bello Hot Pepper Sauce wird lokal hergestellt und zu allen Gerichten angeboten. Preise sind angemessen. Restaurants schließen an Wochentagen ca. um Mitternacht, an Wochenenden ist länger geöffnet. Wurzelgemüse wie Yams oder Rüben werden auf der Speisekarte oft als »Provisions« bezeichnet. Getränke: Fruchtsäfte und Rumpunsch sind ausgezeichnet, besonders erfrischend ist der »Coconut Rumpunch« des Anchorage Hotels (frische Kokosmilch, Zucker, Rum, Magenbitter, Vanille und Grenadine). Sea Moss ist ein aus Seetang hergestelltes alkoholfreies Getränk mit Pfefferminzgeschmack. Spirituosen, vor allem der einheimische Rum, sind preiswert; Wein (meist französischer oder kalifornischer) ist dagegen teuer. Die Auswahl an Bier ist gut.
Nachtleben
Einige Hotelbars haben bis 23.00 Uhr geöffnet, und an den Wochenenden gibt es in vielen Hotels Unterhaltungsprogramme. Ein beliebtes Vergnügungslokal in Roseau ist La Robe Créole, das abendlich Musik und an Wochenenden Live-Unterhaltung bietet. The Warehouse, Scorpio und Doubles International gehören zu den beliebtesten Diskotheken. Bei vielen Folkloreabenden tragen Sänger und Tänzer Originaltrachten.
Einkaufstips
Einheimische Handarbeiten, einschl. Hüte, Taschen und Läufer aus Vetivergras und Bananenblättern, sind beliebte Mitbringsel. Das Carib Reserve Crafts Centre bietet Taschen aus zwei Lagen Riedgras an, die vergraben werden, um eine dreifarbige Schattierung zu erzeugen. Danach werden sie in faserige Blätter gewickelt, die sie wasserdicht machen. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-13.00 und 14.00-16.00 Uhr, Sa 08.00-20.00 Uhr.
Sport
Tauchausrüstungen sind von Hotels und einigen Reiseveranstaltern erhältlich. Paragliding, Windsurfen und Wasserskifahren werden von vielen Strandhotels angeboten, Ausrüstungen können gemietet werden. Schwimmen ist im klaren Meerwasser und den meisten Flüssen möglich. Das Anchorage Hotel und einige Reisebüros vermieten auch Motor- und Segelboote. Hochsee-Angelfahrten, Ausritte und Touren für Wander- und Naturfreunde werden ebenfalls angeboten. Einige Hotels haben auch Tennis- und Squashplätze.
Veranstaltungskalender
Febr. 2004Karneval (Mas Dominik’), zweiwöchige Feiern, Paraden, Tanz, Kostümen und Musik. Juni Kunstfestival. Okt. World Creole Music Festival. 3. Nov. Feiern zum Unabhängigkeitstag. Dez. Christmas Festival.
Genaue Informationen vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).
Land & Leute
Legere Kleidung wird akzeptiert, aber Badekleidung und Shorts sollten nicht in der Stadt getragen werden. Abendkleidung sollte zwanglos, aber konservativ sein. Die katholische Kirche spielt eine große Rolle. Fotografieren: Bevor man jemanden ablichtet, fragt man am besten »OK – Alright?«, diese Redewendung ist auch eine gebräuchliche Grußformel. Trinkgeld: Hotels und Restaurants berechnen 10% für Bedienung. Abseits der Touristenzentren ist Trinkgeld nicht in der Rechnung enthalten und dem Gast überlassen, 10-15% sind angemessen. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.
Wirtschaftsprofil
Wirtschaft
Etwa 26% der Insel werden landwirtschaftlich genutzt. Bananen, Kokosnüsse, Zitrusfrüchte und Kakao sind die Hauptexportgüter. Die Leichtindustrie produziert vor allem Pflanzenöl, Fruchtsäfte, Zigaretten und Seife. Die führenden Unternehmen des Landes machten Ende der achtziger Jahre große Verluste, woraufhin ein Programm zur Diversifizierung der Wirtschaftsbasis verabschiedet wurde. Die industrielle Entwicklung krankte bisher an der unzureichenden Infrastruktur, und auch der Tourismus spielt im Vergleich zu den anderen Karibikinslen eine eher unbedeutende Rolle. Die verhältnismäßig hoch entwickelten Industrien der Mitgliedstaaten der Wirtschaftsgemeinschaft CARICOM hielten Dominica lange davon ab, der Organisation beizutreten. Der Beitritt erfolgte erst nachdem ausreichende Schutzgarantien zugesichert wurden. Finanzhilfen und günstige Kredite der EU dienten zur Überbrückung der Übergangsphase. Die wichtigsten Handelspartner sind Großbritannien, die USA und die CARICOM-Partnerländer.
Geschäftsverkehr
Englisch ist Geschäftssprache. Terminabsprache und Visitenkarten gelten als selbstverständlich. Eine zwanglose Atmosphäre herrscht auch im Geschäftsleben. Geschäftszeiten der Behörden: Mo 07.30-14.30 Uhr.
Kontaktadresse
Dominica Association of Industry and Commerce (DAIC)
PO Box 85, 6 Cross Lane, DM-Roseau
Tel: 448 28 74. Fax: 448 68 68.
E-Mail: daic@marpin.dm
Konferenzen/Tagungen
Informationen und Planungshilfen von der National Development Corporation (s. Adressen).
Klima
Klima
Ganzjährig heiß und subtropisch. Die Hauptregenzeit (Juli - Oktober) ist die heißeste Jahreszeit.



