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Kontaktadressen

Lage

Karibik, Insel Hispaniola.

Offizieller Staatsname

Republik Haiti.

Landesvorwahl

509.

Secretariat d’Etat au Tourisme

8 Rue Légitime, HT-6112 Port-au-Prince
Tel: 223 56 31, 223 56 33. Fax: 221 36 13, 223 53 59.
E-Mail: ministere@haititourisme.net
Internet: www.haititourisme.net

Botschaft der Republik Haiti

Meinekestraße 5, D-10719 Berlin
Tel: (030) 88 55 41 34. Fax: (030) 88 55 41 35.
E-Mail: haitbot@aol.com
Internet: www.ambassadehaiti.de oder http://ayiti.de/himnet/bonn/
Mo-Fr 09.00-14.00 Uhr.
Honorarkonsulate in Aidlingen, Bremen, Frankfurt/M., Mainz und Neustadt/Weinstraße.

Honorarkonsulat der Republik Haiti

Annagasse 1/2, A-1010 Wien
Tel: (01) 512 54 96. Fax: (01) 512 54 97.
Mo-Fr 08.30-12.30 Uhr.

Konsulat der Republik Haiti

(mit Visumerteilung)
Forchstraße 182, CH-8032 Zürich
Tel: (01) 381 69 89. Fax: (01) 381 49 64.
E-Mail: office@consulat-haiti.ch
Mo-Fr 09.00-11.00 und 15.00-17.00 Uhr.

Ständige Vertretung der Republik Haiti

64 Rue de Monthoux, CH-1201 Genève
Tel: (022) 732 76 28. Fax: (022) 732 55 36.
E-Mail: mission.haiti@ties.itu.int
Mo-Fr 09.30-13.00 und 14.00-17.00 Uhr; (auch für Österreich zuständig).

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

2 Impasse Claudinette, Bois Moquette, Pétion-Ville, HT-Port-au-Prince
Postanschrift: PO Box 1147, HT-Port-au-Prince
Tel: 257 61 31, 257 72 80. Fax: 257 41 31.
E-Mail: germanem@haitelonline.com oder amballemagne@hainet.net
Honorarkonsulat in Cap Haïtien.

Honorargeneralkonsulat der Republik Österreich

12 Rue du Quai, HT-Port-au-Prince
Postanschrift: PO Box 248, HT-Port-au-Prince
Tel: 22 20 42, 22 49 93. Fax: 23 18 86, 23 49 30.
E-Mail: commercesa@compa.net oder hacken8@aol.com

Generalkonsulat der Schweizerischen Eidgenossenschaft

12 Rue Ogé , Place Saint-Pierre, HT-6140 Pétion-Ville, Port-au-Prince
Postanschrift: BP 15164, HT-6140 Pétion-Ville, Port-au-Prince
Tel: 257 98 62, 257 05 03. Fax: 257 63 77.
E-Mail: vertretung@ppc.rep.admin.ch

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Allgemeines

Reisewarnung

Die innenpolitische Krise in Haiti spitzt sich weiter zu. Deutsche, deren Anwesenheit in Haiti nicht unbedingt erforderlich ist werden dringend aufgefordert, bestehende Möglichkeiten zur Ausreise zu nutzen, sofern sie sicher durchgeführt werden kann. Weiterhin wird vor Reisen nach Haiti gewarnt. Aktuelle Sicherheitshinweise erteilen die Auswärtigen Ämter in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Fläche

27.750 qkm.

Bevölkerungszahl

7.527.817 (2003).

Bevölkerungsdichte

258,7 pro qkm.

Hauptstadt

Port-au-Prince. Einwohner: 1.119.000 (2003).

Geographie

Haiti liegt im bewaldeten und gebirgigen Westteil der Insel Hispaniola, der zweitgrößten Antillen-Insel. Der Ostteil der Insel wird von der Dominikanischen Republik eingenommen. Zum Staatsgebiet von Haiti gehören die Île de la Gonâve im gleichnamigen Golf und die Insel La Tortue nördlich der Hauptinsel. Die Küste bietet Buchten und Strände im Wechsel mit üppiger subtropischer Vegetation. Der Naturhafen von Port-au-Prince liegt an einer tiefen, hufeisenförmigen Bucht.

Staatsform

Präsidialrepublik seit 1987. Verfassung von 1987. Zweikammerparlament: Abgeordnetenhaus mit 82 Mitgliedern, Senat mit 27 Mitgliedern. Ministerpräsident: Gerard Latortue, seit März 2004. Unabhängig seit 1804 (ehemalige französische Kolonie).

Sprache

Französisch und Kreolisch (Mischung aus Französisch, Englisch, Spanisch und westafrikanischen Sprachen), das von rund 85% der Bevölkerung gesprochen wird. In Touristengebieten wird häufig auch Englisch gesprochen.

Religion

Überwiegend römisch-katholisch (80%) und Protestanten (10%), im April 2003 wurde auch der Voodoo-Kult in Haiti als offizielle Religion anerkannt. Etwa 70% der Bevölkerung gelten als Voodoo-Anhänger. Obwohl Voodoo besonders im westlichen Religionsverständnis oft mit »Schwarzer Magie« gleichgesetzt wird, handelt es sich um eine polytheistische Religion mit Tanzritualen und Gesängen.

Ortszeit

MEZ - 6 (UTC - 5), April bis Oktober: MEZ - 5 (UTC - 4).

Netzspannung

110 V, 60 Hz.

Post- und Fernmeldewesen

 

Telefon

Selbstwählferndienst.

Landesvorwahl

509. Keine Ortsnetzkennzahlen.

Mobiltelefon

GSM-Netz wurde vor kurzem eingeführt, Netzbetreiber ist Haïtel. Mobiltelefone können vor Ort gemietet werden.

Internet/E-Mail

In größeren Städten gibt es Internetcafés. Internetanbieter sind Compa (Internet: www.compa.net ), Hintelfocus (Internet: www.haitiworld.com ) und Netcom (Internet: www.dnetwork.net ).

Post

Luftpost nach Europa benötigt bis zu einer Woche. Das Hauptpostamt in Port-au-Prince, Cité de l’Exposition, befindet sich am Place d’Italie. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-20.00 Uhr und Sa 08.30-12.00 Uhr. Briefe, die nach 09.00 Uhr abgegeben werden, werden erst am folgenden Werktag weiterbefördert.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.

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Reisepaß/Visum

Reisepaß/Visum

Land Visa Reisepass
Deutschland Nein Ja
Österreich Nein Ja
Schweiz Nein Ja
Andere EU-Länder Nein Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muß bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Der deutsche Kinderausweis wird anerkannt, ein Eintrag im Paß eines Elternteils reicht zur Einreise nicht aus.

Visum

Nicht erforderlich für touristische Aufenthalte von bis zu 90 Tagen, ausgenommen sind Staatsangehörige von China (VR), Dominikanische Republik, Kolumbien und Panama, die ein Visum benötigen. Bei Ankunft in Haiti muß ein Einreiseformular ausgefüllt und bei der Ausreise wieder vorgelegt werden.

Anmerkung

Für Aufenthalte über 90 Tagen muß vor der Einreise nach Haiti bei der zuständigen Auslandsvertretung ein Besuchervisum (Kosten: 30 US$) beantragt werden. Weitere Auskünfte von den konsularischen Vertretungen.

Transit

Transitreisende, die mit dem gleichen oder dem nächsten Anschluß innerhalb von 24 Stunden weiterreisen und die den Transitraum nicht verlassen und über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen, benötigen kein Visum.

Anmerkung

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Aufenthaltsgenehmigung

Informationen von der Botschaft.

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Geld

Währung

1 Gourde = 100 Centimes. Währungskürzel: Gde, HTG (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 500, 250, 100, 50, 10, 5, 2 und 1 Gourde. Münzen in den Nennbeträgen 5 und 1 Gourde sowie 50, 20, 10 und 5 Centimes.

Anmerkung

Preisangaben erfolgen überwiegend nicht in Gourdes, sondern in Dollar, wobei stets der sog. haitianische Dollar gemeint ist (1 haitianischer Dollar entspricht 5 Gourdes).

Geldwechsel

US-Dollar werden überall gewechselt und als Zahlungsmittel anerkannt. Andere Fremdwährungen können nur in einigen Banken gewechselt werden. Es ist ratsam, Bargeld (US-Dollar) in ausreichender Menge und ausgewogener Stückelung mitzubringen.

Kreditkarten

American Express wird fast überall, Diners Club, Visa und Mastercard teilweise akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Sollten in US-Dollar ausgestellt sein und werden in den meisten größeren Geschäften und Banken akzeptiert.

Wechselkurse

Gde Gde Gde Gde Gde
Dez. '02 Apr. '03 Sept. '03 Jan. '04 Apr. '04
1 € 36,40 42,68 45,02 53,45 45,75
1 CHF 24,43 28,95 29,71 33,08 31,89
1 US$ 36,50 40,00 38,25 41,75 37,00

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen von Beträgen, die den Gegenwert von 100.000 Gde übersteigen, muß deklariert werden.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 08.30-16.00 Uhr. Einige Banken öffnen auch samstags 08.30-13.00 Uhr.

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Duty Free

Duty Free

Folgende Artikel können zollfrei nach Haiti eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 1 kg Tabak;
1 l Spirituosen;
Parfüm oder Eau de Toilette für den persönlichen Gebrauch.

Anmerkung

Einwohner Haitis dürfen zusätzlich Neuwaren für den persönlichen Gebrauch bis zu einem Wert von 2500 Gde pro Jahr importieren.

Einfuhrverbot

Kaffee, Streichhölzer, reiner Alkohol, alle Fleischprodukte aus Brasilien oder der Dominikanischen Republik, Betäubungsmittel und Schußwaffen (ausgenommen sind Sportgewehre mit Einfuhrlizenz).

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Gesetzliche Feiertage

Gesetzliche Feiertage

1. Jan. 2004 Unabhängigkeitstag. 2. Jan. Tag der Ahnen. 24. Febr. Karneval. 14. April Pan-Amerika-Tag. 9. April Karfreitag. 1. Mai Tag der Arbeit. 18. Mai Flaggentag. 22. Mai Tag der Nationalen Souveränität. 20. Mai Christi Himmelfahrt. 10. Juni Fronleichnam. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 8. Okt. Todestag von Henri Christophe. 17. Okt. Todestag von Dessalines. 24. Okt. Tag der Vereinten Nationen. 1. Nov. Allerheiligen. 2. Nov. Allerseelen. 18. Nov. Gedenktag an die Schlacht von Vertières. 5. Dez. Tag der Entdeckung. 25. Dez. Weihnachten.

1. Jan. 2005 Unabhängigkeitstag. 2. Jan. Tag der Ahnen. 21. März Karneval. 25. März Karfreitag. 14. April Pan-Amerika-Tag. 1. Mai Tag der Arbeit. 5. Mai Christi Himmelfahrt. 18. Mai Flaggentag. 26. Mai Fronleichnam. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 17. Okt. Todestag von Dessalines. 24. Okt. Tag der Vereinten Nationen. 1. Nov. Allerheiligen. 2. Nov. Allerseelen. 18. Nov. Gedenktag an die Schlacht von Vertièrés. 25. Dez. Weihnachten.

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Gesundheit

Gesundheit

Krankheit Vorsorge Impfbescheinigung
Gelbfieber Nein 1
Cholera Nein Nein
Typhus & Polio 2 -
Malaria 3 -
Essen & Trinken 4 -

[1]

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus Infektionsgebieten kommen.

[2]

Ein Polioimpfschutz wird empfohlen.

[3]

Malariaschutz ganzjährig erforderlich in Gebieten unter 300 m Höhe, insbesondere in den Waldgebieten von Gros Morne, Hinche, Maissade, Ouanaminthe, Chantal und Jacmel. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll stark cloroquinresistent sein.

[4]

Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten vermieden werden; ebenso Schweinefleisch, rohe Salate und Mayonnaise. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Bilharziose-Erreger können in manchen Teichen und Flüssen vorkommen, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Hepatitis A und B treten auf.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor (Hauptübertragungszeit: August bis Februar).
HIV/Aids ist weitverbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Gesundheitsvorsorge

Die medizinischen Einrichtungen sind begrenzt, die hygienischen Verhältnisse ungenügend. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen.

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Reiseverkehr - International

Flugzeug

Lufthansa (LH) oder British Airways (BA) fliegen von Frankfurt/M., Austrian Airlines (OS) von Wien und Swiss von Zürich nach Miami, von Miami Flugverbindungen mit American Airlines(AA) oder Continental Airlines (CO) nach Port-au-Prince. Air France (AF) bietet mehrmals wöchentlich Direktflüge von Paris nach Port-au-Prince.

Durchschnittliche Flugzeiten

Frankfurt – Port-au-Prince: 11-12 Std; Paris – Port-au-Prince: 12 Std.

Internationale Flughäfen

Port-au-Prince (PAP) liegt 8 km nordöstlich der Stadt (Fahrzeit 25 Min.). Flughafeneinrichtungen: Duty-free-Shop, Wechselstube, Mietwagenschalter, Imbißstube, Bars und Taxistand.
Cap Haïtien (CAP) ist Haitis zweiter internationaler Flughafen und liegt 10 km von Cap Haïtien entfernt.

Flughafengebühren

30 US$ plus 10 Gourde (Sicherheitspauschale). Transitpassagiere und Kinder unter 2 Jahren sind davon ausgenommen.

Schiff

Haiti wird von mehreren Kreuzfahrtschifflinien, darunter Royal Caribbean,angelaufen. Die wichtigsten Häfen sind Port-au-Prince und Cap Haïtien.

Bus/Pkw

Es gibt Busverbindungen in die Dominikanische Republik.

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Reiseverkehr - National

Flugzeug

Linienflugzeuge von Caribintair verkehren täglich zwischen Port-au-Prince und Cap Haïtien, Hinche und Jérémie. Buchungen sollten vor dem Abflug bestätigt werden, da Stornierungen oder Verspätungen vorkommen. Privatcharter ist ebenfalls möglich.

Schiff

Von Port-au-Prince aus werden Segelbootfahrten zu den Stränden angeboten, besonders reizvoll ist eine Fahrt im Glasbodenboot über das Sand Cay Reef.

Bus/Pkw

Allwetterstraßen gibt es von Port-au-Prince nach Cap Haïtien und Jacmel. Fahrten in das Landesinnere sind aufgrund des schlechten Straßenzustands zeitraubend; vor Nachtfahrten wird wegen erhöhter Gefahr von Unfällen und Überfällen abgeraten. Fernbus: Von Port-au-Prince fahren Busse nach Cap Haïtien, Jacmel, Jérémie, Hinche, Les Cayes und Port de Paix. Die Verbindungen sind unregelmäßig. Taxi: Kombiwagen (Camionettes) verbinden Port-au-Prince mit Pétionville sowie einigen anderen Städten. Mietwagen können in Port-au-Prince und Pétionville sowie am Flughafen und in den Hotels gemietet werden. Außerhalb von Port-au-Prince ist Benzin nur schwer erhältlich. Unterlagen: Internationaler Führerschein.

Stadtverkehr

Die farbenfrohen Tap-taps fahren in Port-au-Prince zu Einheitsfahrpreisen, sind aber oft überfüllt. Taxis haben keine Taxameter, aber Preise für bestimmte Strecken sind von der Regierung festgelegt. Auf allen anderen Strecken sollte man den Fahrpreis im voraus vereinbaren. Nummernschilder von Taxis fangen mit »P« an. Sammeltaxis (Publiques) sind am preiswertesten. Man kann Taxis für Ausflüge stunden- oder tageweise mieten.

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Unterkunft

Die Unterkunftsmöglichkeiten sind eher begrenzt. Es gibt kleine Gasthäuser, Pensionen sowie einige Luxushotels. Die meisten Unterkünfte befinden sich in Port-au-Prince und Pétionville, Strandhotels liegen jedoch überwiegend an der Straße nach St. Marc nördlich der Hauptstadt oder westlich in Richtung Petit-Gonâve. Darüber hinaus gibt es Urlaubsquartiere in Cap Haïtien, in Jacmel, in der Gegend des Gonâve-Golfs sowie um Les Cayes und Petit-Gonâve. In den Stadthotels kann die Hitze drückend sein, Swimmingpool und Klimaanlagen sind unentbehrlich. Vom 16. April bis zum 15. Dezember werden erhebliche Preisnachlässe angeboten. Grundsätzlich werden 10% Bedienungsgeld und 5% Regierungssteuer auf Hotelrechnungen aufgeschlagen. Näheres vom Secrétariat d’Etat du Tourisme (s. Adressen).

Hinweis

Zimmer für die Karnevalszeit sollten lange im voraus gebucht werden.

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Urlaubsorte & Ausflüge

Port-au-Prince

-

Die Hauptstadt Port-au-Prince hat über 750.000 Einwohner. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören der Marché de Fer, die beiden Kathedralen, das Kunstmuseum, die Statue des Unbekannten Sklaven und die Häuser und Villen aus der Zeit um die Jahrhundertwende mit ihrer kuriosen Mischung verschiedener Architekturstile. Eines von ihnen ist heute das Musée Defly. Der Hügelvorort Pétionville ist ruhiger und bietet einige der besten Restaurants, Galerien und Nachtklubs der Stadt.

Cap Haïtien und die Nordküste

-

Am Heiligabend des Jahres 1492 strandete Kolumbus an der Küste Hispaniolas, nicht weit vom heutigen Cap Haïtien. Das Wrack der Santa Maria liegt ganz in der Nähe. Heutzutage kann Cap Haïtien in 40 Flugminuten von der Hauptstadt aus erreicht werden. Die Stadt liegt am Fuß üppig-grüner Berge umgeben von Stränden. Die Zitadelle im Gebirge 40 km südlich von Cap Haïtien und ganz in der Nähe die Ruinen des Palastes Sanssouci sind ein Muß. Beide sind von Milot aus erreichbar. Die Ruinen verdeutlichen den Einfluß, den Versailles auch auf dieses »Sanssouci« ausgeübt hat.

Jacmel und die Südküste

-

Auf der gut ausgeschilderten Bergstraße ist die Fahrt nach Jacmel ein angenehmer Zweistundenausflug durch eine atemberaubende Landschaft. Die Südküste bietet zahlreiche Strände; die hoch in den Bergen gelegene Stadt Kenscoff ist bei Einheimischen als Urlaubsort beliebt.

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Sozialprofil

Essen & Trinken

Neben französischer Küche findet man kreolische Spezialitäten, französische, tropische und afrikanische Einflüsse werden auf interessante Art miteinander verbunden. Zu empfehlen sind Guineahuhn mit saurer Orangensoße, Tassot de dinde (getrocknetes Truthahnfleisch), Grillot (Schweinefleisch), Diri et djondjon (Reis mit schwarzen Pilzen), Riz et pois (Reis mit Erbsen), Langouste flambé (flambierter Hummer), Ti malice (kleine Banane), Piment oiseau (scharfe Soße) und Grillot et banane pese (Koteletts mit Bananen). Zum verlockenden Angebot an Süß- und Nachspeisen gehören Süßkartoffelpudding, Mangokuchen, frisches Kokosnußeis, Cashewnüsse und frisches Obst. Getränke: In besseren Restaurants wird französischer Wein angeboten. Das Inselgetränk ist jedoch Rum. Der einheimische Barbancourt wird in Haitis ältester Brennerei gebrannt.

Nachtleben

Das Angebot ist vielfältig und reicht von Spielkasinos über afrikanische Trommelmusik bis zu westlicher Musik und Tanz. Abends finden in mindestens einem der großen Hotels Veranstaltungen statt, die Hauptattraktionen sind Folkloregruppen und Aufführungen von Voodoo-Tänzen und Gesängen. Samstag nachts wird auf den Freiluftbühnen der Volkstanz Bamboche aufgeführt.

Einkaufstips

Auf dem Marché de Fer gibt es einheimische Waren unterschiedlicher Qualität, z. B. Schnitzereien, bedruckte Stoffe, Lederartikel, Gemälde (besonders die berühmte naive Malerei), Strohhüte, Halsbänder und Schmuck aus Obstkernen, Zigarren und Lebensmittel. Port-au-Prince bietet eine gute Auswahl an Geschäften und Boutiquen mit einem reichhaltigen Angebot an einheimischen und importierten Artikeln. Handeln ist üblich. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-12.00 und 13.00-16.00 Uhr, Sa 08.00-13.30 Uhr.

Sport

Wassersport: Die Strände von Kyona und Ibo (auf der Insel Cacique) bieten die besten Möglichkeiten zum Schwimmen, Tauchen, Segeln, Wasserskifahren und zur Teilnahme an Boomba-Regatten (einheimische Einbäume). Fischen: La Gonâve ist bei Hochseefischern beliebt. Tennisplätze findet man in El Rancho, am Strand von Ibo, am Ibo-See, am Strand von Kaloa, in den Royal Haitian Hotels, im Habitation Le Clerc, im Club Mediterranée in Montraus und im Pétionville Club, der auch einen 9-Loch-Golfplatz hat. Publikumssport: Fußball ist der beliebteste Nationalsport, gefolgt von Basketball.

Veranstaltungskalender

23./24. Febr. 2004 Karneval, landesweit. 25. Febr. - 27. März Ra Ra (Karneval), Leogane. 14. April Pan-America-Tag, landesweit. Juli/Aug. Traditionelle religiöse Feste in zahlreichen Ortschaften, u.a. in Limonade, Plaine du Nord, Petit-Gonâve und Ouanaminthe. 1./2. Nov. Gede/Fétdemó. 5. Dez. Tag der Entdeckung (Feierlichkeiten anläßlich von Columbus’ Landung an Haitis Nordküste im Jahr 1492), landesweit.

Weitere Auskünfte erteilt das Secrétariat d’Etat au Tourisme (s. Adressen).

Land & Leute

Zwanglose Kleidung wird akzeptiert, Badekleidung gehört an den Strand oder Swimmingpool. Nur in sehr eleganten Restaurants wird Abendgarderobe erwartet. Wegen der Gefahr von Raubüberfallen sollten Wertsachen nicht zur Schau gestellt werden, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit ist größte Vorsicht angebracht. Fotografieren: Die ablehnende Haltung zahlreicher Haitianer dagegen sollte unbedingt respektiert werden. Trinkgeld: Hotels und Restaurants berechnen 10%. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Haiti ist ein Niedriglohnland mit riesigen Einkommensunterschieden zwischen reichen und armen Bevölkerungsschichten. Nach Schätzungen der Weltbank leben 85% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. 62% der Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft beschäftigt, hauptsächlich auf Kaffee-Plantagen. Die Ausfuhr von Kaffee erbringt 25% der Exporterlöse. Die konstant niedrigen Weltmarktpreise und die Dürren der achtziger Jahre führten zu einem drastischen Rückgang der Exporteinnahmen. Neben Kaffee werden Kakao, Zucker, Süßkartoffeln, Sisal und Produkte der Leichtindustrie ausgeführt. Sinkende Weltmarktpreise beeinträchtigten den Bauxitbergbau, einen weiteren wichtigen Wirtschaftszweig. Daneben werden Marmor, Kalkstein und Ton abgebaut, außerdem gibt es noch unausgeschöpfte Kupfer-, Silber- und Goldvorkommen. Die einst zukunftsträchtige Tourismusindustrie spielt infolge der politischen Unruhen der letzten Jahre kaum noch eine Rolle. Die Industrie leidet generell an der fehlenden Infrastruktur. Trotz Haitis starker Abhängigkeit von Entwicklungshilfe, wurden ausländische Unterstützungspläne durch innenpolitische Unstimmigkeiten verzögert. 1997 trat Haiti der Karibischen Wirtschaftsunion CARICOM bei. Haupthandelspartner sind, neben den USA, Japan, Frankreich, Italien und Belgien.

Geschäftsverkehr

Dolmetscherdienste können in der Regel vermittelt werden. Geschäftsreisende werden normalerweise vom einheimischen Geschäftspartner zum Essen eingeladen und sollten eine Gegeneinladung aussprechen. Auf Pünktlichkeit wird Wert gelegt. Geschäftsreisen legt man am besten in die Monate November bis März. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr.

Kontaktadressen

Handelsabteilung der Ständigen Vertretung von Haiti, 64 Rue de Monthoux, CH-1201 Genf. Tel: (022) 732 76 28. Fax: (022) 732 55 36.
Chambre Haïtienne de Commerce et d’Industrie (Industrie- und Handelskammer), Cité de l’Exposition, Boulevard Harry Truman, Boîte Postale 982, Port-au-Prince. Tel: 22 24 75, 222 86 61. Fax: 22 02 81.
Chambre Franco-Haïtienne de Commerce et d’Industrie, Holiday Inn Plaza, Suite 327, Port-au-Prince. Tel: 223 84 04, 223 84 24. Fax: 223 81 31, 223 88 46.

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Klima

Klima

Tropisch mit periodisch auftretenden Regenfällen ganzjährig; in Höhenlagen wesentlich kühler, an den Küsten sehr schwül.

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