Reiseführer St. Maarten
Inhaltsverzeichnis
Kontaktadressen
Lage
Östliche Karibik, Leeward-Inseln.
St. Maarten Tourist Board
Vineyard Office Park, WG Buncamper Road 33, Philipsburg, St. Maarten, N.A.
Tel: (05) 42 23 37. Fax: (05) 42 27 34.
E-Mail: info@st-maarten.com
Internet: www.st-maarten.com
Büro des Generalbevollmächtigten Ministers der Niederländischen Antillen
Badhuisweg 173-175, NL-2597 JP Den Haag
Tel: (+31) (070) 306 61 11. Fax: (+31) (070) 306 61 10.
Die Bundesrepublik Deutschland, Österreich und die Schweiz unterhalten keine Vertretungen auf St. Maarten, zuständig sind die jeweiligen Botschaften in Den Haag (s. Niederlande).
Landesvorwahl
599.
Allgemeines
Fläche
34 qkm.
Bevölkerungszahl
41.000 (2003).
Bevölkerungsdichte
1205,9 pro qkm.
Hauptstadt
Philipsburg. Verwaltungshauptstadt der Niederländischen Antillen: Willemstad (Curaçao).
Geographie
Politisch gesehen ist St. Maarten eine von drei Windward-Inseln der Niederländischen Antillen; geographisch gesehen zählt St. Maarten zu den Leeward-Inseln der Karibik und nimmt den Südteil einer Insel in den Kleinen Antillen ein, deren Norden zu Guadeloupe gehört und St. Martin heißt. Diese Insel liegt 8 km südlich von Anguilla, 232 km östlich von Puerto Rico und 56 km nördlich von St. Eustatius. St. Maarten besteht aus bewaldeten Bergen, die von den weißen Sandstränden zum Inselinneren hin ansteigen. Im Westen weichen die Berge blauen Lagunen und Salzebenen. Für Informationen zum nördlichen Teil der Insel s. Guadeloupe.
Staatsform
Konstitutionelle parlamentarisch-demokratische Monarchie. Staatsoberhaupt: Königin Beatrix der Niederlande, vertreten durch den von ihr ernannten Gouverneur Frits Goedgedrag, seit 2002. Regierungschef: Etienne Ys, seit 2003. St. Maarten ist Teil der Niederländischen Antillen, ebenso wie Bonaire, Curaçao, Saba und St. Eustatius. Die Niederländischen Antillen, Aruba und die Niederlande haben als autonome Regionen mit interner Selbstverwaltung den gleichen Status innerhalb des niederländischen Königreiches. Die niederländische Königin wird durch einen Gouverneur vertreten, während die Niederländischen Antillen einen generalbevollmächtigten Minister in die Regierung des Königreichs entsenden. Außen- und Verteidigungspolitik werden vom Ministerrat des Königreiches entschieden, in dem auch der entsandte Minister der Niederländischen Antillen vertreten ist. Sitz der Zentralregierung der Niederländischen Antillen ist Willemstad (Curaçao). Das Parlament (Staten) der Inseln ist zuständig für die innenpolitische Gesetzgebung. Die Routineangelegenheiten jeder Insel (Bonaire, Curaçao und der Gruppe der Windward-Inseln) werden vom jeweiligen Inselrat unter der Aufsicht des Vizegouverneurs ausgeführt.
Sprache
Amtssprachen sind Niederländisch und Papiamento (einheimischer Dialekt), Französisch und Englisch werden ebenfalls gesprochen. Für Informationen zur Sprache im nördlichen Teil der Insel s. Guadeloupe.
Religion
Die Mehrheit der Bevölkerung ist protestantisch, es gibt auch katholische und jüdische Glaubensgemeinschaften.
Ortszeit
MEZ - 5 (UTC - 4).
Netzspannung
110/220 V, 60 Hz.
Post- und Fernmeldewesen
Telefon
Vollautomatisiertes System mit Selbstwählferndienst.
Landesvorwahl
599 (Niederländische Antillen), die Vorwahl von St. Maarten ist »5«.
Mobiltelefon
TDMA digitales Mobilfunknetz betrieben durch Telcell (E-Mail: telcell@telem.an ). Nicht kompatibel mit GSM. Mobiltelefone können vor Ort gemietet werden. East Caribbean Cellular betreibt digitale und analoge Mobilfunknetze (System B) (Internet: www.eastcaribbeancellular.com ). Der Empfangs/Sendebereich beschränkt sich auf St. Maarten, St. Martin, St. Barthelemy, Saba und das angrenzende Meer.
Faxanschlüsse
Gibt es in einigen Hotels.
Internet/E-Mail
Hauptanbieter: TelNet (Internet: www.sintmaarten.net ).
Telegramme
Der Telegrammdienst wird von TELEM und ANTELCOM betrieben.
Post
Luftpost nach Europa ist 4-6 Tage unterwegs, auf dem Seeweg 4-6 Wochen.
Deutsche Welle
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.
Reisepaß/Visum
Reisepaß/Visum
| Land | Visa | Reisepass |
| Deutschland | Nein/2 | Nein |
| Österreich | Nein/3 | Ja |
| Schweiz | Nein/3 | Ja |
| Andere EU-Länder | Nein/Ja/2/3/4 | 1 |
Reisepass
Allgemein erforderlich, muss während des Aufenthalts gültig sein, ausgenommen sind Staatsbürger der folgenden Länder, die mit einem gültigen Personalausweis einreisen können:
(a) [1] Bundesrepublik Deutschland, Belgien, Frankreich, Luxemburg und Niederlande;
(b) Kanada mit Geburtsurkunde, Staatsbürgerschafts- bzw. Einbürgerungsnachweis und USA mit Wahlkarte, Geburtsurkunde, Aufenthaltsgenehmigung oder Einbürgerungsnachweis.
Anmerkung
Der deutsche Kinderausweis wird anerkannt. Touristen müssen ggf. bei der Einreise ausreichende Geldmittel für die Dauer ihres Aufenthalts nachweisen.
Visum
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger folgender Länder für einen touristischen Aufenthalt von 90 Tagen (Verlängerung um weitere 90 Tage vor Ort möglich):
(a) [2] Bundesrepublik Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien und Luxemburg;
(b) Aruba;
(c) Bolivien, Burkina Faso, Chile, Costa Rica, Ecuador, Israel, Jamaika, Korea (Süd), Malawi, Mauritius, Niger, Philippinen, San Marino, Suriname, Swasiland, Togo und USA für einen touristischen Aufenthalt von 90 Tagen (Verlängerung um denselben Zeitraum möglich);
(d) [3] Staatsbürger der meisten Länder können ohne Visum für touristische Aufenthalte von bis zu 14 Tagen (Verlängerung um denselben Zeitraum vor Ort möglich) einreisen (mit Ausnahme der unten aufgeführten Länder).
Anmerkung
[4] Staatsbürger folgender Länder müssen vor Antritt der Reise ein Visum beantragen, sofern sie dort auch ihren Wohnsitz haben: Afghanistan, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, China (VR) (außer Inhaber eines Hongkong-Passes), Côte d'Ivoire, Dominikanische Republik, Estland, Ghana, Guinea-Bissau, GUS, Haiti, Kambodscha, Kenia, Kolumbien, Korea (Nord), Kroatien, Kuba, Lettland, Libyen, Litauen, Mali, Mazedonien (Ehem. Jugosl. Rep.), Nigeria, Rumänien, Serbien und Montenegro und Vietnam.
Visaarten
Einfach- oder Mehrfachvisum.
Visagebühren
Im Bedarfsfall erteilen die niederländischen Botschaften (Adressen s. Niederlande) Auskunft.
Gültigkeitsdauer
Unterschiedlich.
Antragstellung
Büro des Generalbevollmächtigten Ministers der Niederländischen Antillen (s. Adressen). Die Niederländischen Botschaften sind keine offiziellen Vertretungen der Niederländischen Antillen, Informationen sind dort jedoch erhältlich (Adressen s. Niederlande).
Anmerkung
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Bearbeitungszeit
2-4 Wochen.
Aufenthaltsgenehmigung bzw. Arbeitserlaubnis
Anfragen an das Büro des Lieutenant Governor of the Island Territory of St. Maarten, Pondfill, Philipsburg. Niederländische Staatsbürger aus Europa dürfen sich neuerdings ohne besondere Aufenthaltsgenehmigung auf den Niederländischen Antillen niederlassen.
Geld
Währung
1 Niederländischer-Antillen-Gulden = 100 Cents. Währungskürzel: NAG, ANG (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 250, 100, 50, 25, 10 und 5 NAG; Münzen in den Nennbeträgen 100, 50, 25, 10, 5, 2.5 und 1 Cent. Viele Gedenkmünzen, die es in Werten zwischen 10 und 200 NAG gibt, sind legale Zahlungsmittel. Die Währung ist an den US-Dollar gebunden. Der US-Dollar wird ebenfalls als Zahlungsmittel angenommen. Preise sind in der Regel sowohl in Gulden als auch in US-Dollar angegeben.
Kreditkarten
Alle bekannten Kreditkarten werden akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der jeweiligen Kreditkarte.
Reiseschecks
Werden bevorzugt in US-Dollar angenommen.
Wechselkurse
| NAG | NAG | NAG | NAG | NAG | |
| Dez. '02 | Apr. '03 | Sept. '03 | Jan. '04 | Apr. '04 | |
| 1 € | 1,77 | 1,89 | 2,05 | 2,29 | 2,19 |
| 1 CHF | 1,20 | 1,28 | 1,32 | 1,45 | 1,41 |
| 1 US$ | 1,78 | 1,77 | 1,78 | 1,79 | 1,78 |
Devisenbestimmungen
Unbegrenzte Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährungen. Beträge die den Gegenwert von 20.000 NAG überschreiten, müssen angegeben werden. Die Einfuhr von Silbermünzen der Niederlande und Surinames ist verboten.
Öffnungszeiten der Banken
Mo-Fr 08.30-11.30 und 13.30-16.30 Uhr. Manche Banken haben samstags geöffnet.
Duty Free
Duty Free
Folgende Artikel können zollfrei in die Niederländischen Antillen eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (Personen über 15 J.);
2 l alkoholische Getränke (Personen über 15 J.);
Geschenke bis zu einem Wert von 100 NAf.
Einfuhrverbot: Lederwaren und Souvenirs aus Haiti.
Gesetzliche Feiertage
Gesetzliche Feiertage
1. Jan. 2004 Neujahr. 9. - 12. April Ostern. 30. April Geburtstag der Königin. 1. Mai Tag der Arbeit. 8. Mai Siegesfeier (2. Weltkrieg). 20. Mai Christi Himmelfahrt. 21. Juli Schoelcher Tag (Abschaffung der Sklaverei). 1. Nov. Allerheiligen. 11. Nov. St. Maarten-Tag. 15. Dez. Tag des Königreiches. 25./26. Dez. Weihnachten.
1. Jan. 2005 Neujahr. 25. März Karfreitag. 27./28. März Ostern. 29. April Karneval. 30. April Geburtstag der Königin. 1. Mai Tag der Arbeit. 5. Mai Christi Himmelfahrt. 8. Mai Siegesfeier (2. Weltkrieg). 21. Juli Schoelcher Tag (Abschaffung der Sklaverei). 1. Nov. Allerheiligen. 11. Nov. St. Maarten-Tag. 15. Dez. Tag des Königreiches. 25./26. Dez. Weihnachten.
Gesundheit
Gesundheit
| Krankheit | Vorsorge | Impfbescheinigung |
| Gelbfieber | Nein | 1 |
| Cholera | Nein | Nein |
| Typhus & Polio | Nein | - |
| Malaria | Nein | - |
| Essen & Trinken | 2 | - |
[1]
Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus Infektionsgebieten kommen und über sechs Monate alt sind.
[2]
Leitungswasser wird aus einer Meerwasserentsalzungsanlage gewonnen und ist unbedenklich. In Flaschen abgefülltes Mineralwasser ist überall erhältlich. Milch ist pasteurisiert, und einheimische Milchprodukte sind unbedenklich. Einheimisches Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse können ohne Bedenken gegessen werden.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Bilharziose-Erreger können in manchen Teichen und Flüssen vorkommen, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor.
Gesundheitsvorsorge
Es gibt ein Krankenhaus in Cay Hill, das St. Maarten Medical Center. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.
Reiseverkehr - International
Flugzeug
Die nationale Fluggesellschaft der Niederländischen Antillen heißt ALM (LM). KLM (KL) bietet Flugdienste nach St. Maarten, ebenso Lufthansa (LH). Die regierungseigene Winair mit Sitz auf dem Princess Juliana Airport (SXM) fliegt regelmäßig die Kleinen Antillen an. WM bietet auch Charterflüge zu allen anderen Zielen der östlichen Karibik. St.Maarten wird auch von BWIA West Indies Airways (BW) angeflogen.
Airpässe
Der Caribbean BWIA Airpass eröffnet Reisenden fast die gesamte Karibik und ist gültig im innerkaribischen BWIA Streckennetz: Antigua und Barbuda, Barbados, Caracas, Grenada, Guyana, Jamaika, St. Lucia, St. Maarten, St. Vincent und Trinidad und Tobago. Er berechtigt zu unbegrenzten Flügen mit BWIA in einem Zeitraum von 30 Tagen, allerdings müssen die gewünschten Strecken schon beim Kauf festgelegt werden, die Daten können jedoch auch erst später bestimmt werden. Zulässig ist jeweils nur ein Stopover pro Insel.
Durchschnittliche Flugzeiten
Frankfurt – St. Maarten: 10 Std.; Los Angeles – St. Maarten: 9 Std.; New York – St. Maarten: 4 Std. 10; St. Croix – St. Maarten: 45 Min.
Internationale Flughäfen
Princess Juliana Airport (SXM) liegt 15 km westlich von Philipsburg; Flüge aus den USA, Europa und von den anderen Karibischen Inseln landen hier. Gute Busverbindungen nach Philipsburg. Die Flughafeneinrichtungen umfassen Bank, Restaurant, Duty-free-Shops und Mietwagenschalter. Ein Taxistand ist vorhanden.
Esperance (SFG) liegt im französischen Inselteil, ist kleiner und kann keine Jets aufnehmen.
Flughafengebühren
20 US$ (Transitreisende und Kinder unter zwei Jahren ausgenommen). 5 US$ bei Flügen zu den anderen Inseln der Niederländischen Antillen.
Schiff
Kreuzfahrtschiffe von Holland America, Cunard, Prince’s Cruise und Royal Viking laufen regelmäßig die Insel an. Es gibt Fährverbindungen nach Saba, St. Kitts, Nevis und St. Barts.
Reiseverkehr - National
Schiff
Für Ausflüge zu den Nachbarinseln, zum Angeln, Wasserskifahren und Tauchen kann man kleine Boote mieten.
Bus/Pkw
Die meisten Straßen sind in gutem Zustand. Mit Taxis kommt man überall hin. Es gibt keine Taxameter, die Tarife sind jedoch festgelegt. Nach Mitternacht steigen die Preise um 50%. Minibusse fahren von 07.00-00.00 Uhr. Es gibt regelmäßige Busverbindungen zwischen Philipsburg und Marigot. Mietwagen mit und ohne Chauffeur sind am Flughafen und in der Hauptstadt erhältlich. Unterlagen: Führerschein des eigenen Landes.
Unterkunft
Hotels
Es gibt über 40 Hotels mit fast 9000 Betten. Von Spielkasinos über Friseursalons bis hin zu vielfältigen Wassersporteinrichtungen ist in den meisten Hotels gesorgt; selbst die kleineren Strandhotels bieten i. allg. einen Swimmingpool, Restaurant und einige Wassersportausrüstungen. Auf Hotelrechnungen werden 5% Steuer und oft 10-15% Bedienungsgeld aufgeschlagen. Manche Hotels berechnen auch 10% extra für Stromversorgung. Nähere Auskünfte vom Hotelverband: St. Maarten Hospitality and Trade Association, PO Box 486, Philipsburg. Tel: (05) 42 01 08. Fax: (05) 42 01 07. (E-Mail: info@shta.com ; Internet: www.shta.com )
Pensionen
Es gibt einige preiswerte Guest Houses sowie Ferienwohnungen für Selbstversorger.
Urlaubsorte & Ausflüge
Urlaubsorte & Ausflüge
-
Das Wahrzeichen von St. Maarten ist der dichtbewaldete, erloschene Vulkan Mount Flagstaff. Außer traumhaften Stränden an der Süd- und Westküste gibt es auch einige Sehenswürdigkeiten.
Philipsburg, die einzige Stadt, liegt auf einem Landstreifen, der den Great Salt Pond (die Salzmarsch) vom Ozean trennt. Viele Gebäude stammen aus der frühen Kolonialzeit, und Philipsburg strahlt trotz der vielen Duty-free-Shops eine Kolonialatmosphäre aus. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die neun Kirchen mit ihren Schindeldächern und das Jubiläumsdenkmal der Königin Wilhelmina. In der Nähe liegt Fort Amsterdam aus der Zeit der ersten Siedler. In den bewaldeten Hügeln um den Mount Flagstaff im Landesinneren gibt es einige Ruinen alter Plantagenhäuser. Das Border Monument ist Zeugnis der 300 Jahre andauernden Zusammenarbeit zwischen Holländern und Franzosen. Jenseits der Grenze (Reisepaß nicht erforderlich) liegt der Marktort Marigot.
Ausflüge
Man kann für alle Wassersportarten und zum Fischen Boote mieten.
Sozialprofil
Essen & Trinken
Die Speisekarte zeugt von niederländischen, englischen und kreolischen Einflüssen. Meeresfrüchte aller Art gehören zu den Spezialitäten. Getränke: Alkoholische Getränke sind preiswert. Die meisten bekannten Marken sind erhältlich.
Nachtleben
Viele Restaurants und Bars bieten Live-Unterhaltung. In den großen Hotels gibt es Spielkasinos.
Einkaufstips
Gute Auswahl in den Duty-free-Shops in Philipsburg. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 08.00-12.00 und 14.00-18.00 Uhr.
Sport
Die meisten größeren Hotels bieten Wassersport-Ausrüstungen sowie Swimmingpools und Tennisplätze. Das Mullet Bay Resort verfügt über einen Golfplatz.
Veranstaltungskalender
Der Karneval beginnt in der zweiten Woche nach Ostern, dauert drei Wochen und endet mit der spektakulären Verbrennung der Figur von König Moui-Moui. Preisrennen finden jeden Monat statt, und einmal im Jahr wird ein Staffellauf veranstaltet, der an das Wettringen zwischen Franzosen und Holländern um die Herrschaft über die Insel erinnern soll. Jeden Februar findet eine Regatta statt.
Weitere Informationen von den Fremdenverkehrsämtern (s. Adressen).
Land & Leute
Niederländische Sitten und Gebräuche, verstärkt auch amerikanische Einflüsse. Leichte, zwanglose Baumwollkleidung wird empfohlen. Abends etwas elegantere Kleidung. Trinkgeld: In den Hotelrechnungen sind immer 5% Steuer und manchmal 10-15% für Bedienung enthalten. Hotelportiers, Kellner und Barpersonal erwarten 10-15%. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.
Wirtschaftsprofil
Wirtschaft
Die Insulaner betreiben Ackerbau, Viehzucht und Fischerei für den Eigenbedarf, der Tourismus hat jedoch den größten wirtschaftlichen Stellenwert. 70% aller Besucher der Niederländischen Antillen kommen nach St. Maarten, etwa eine halbe Million Touristen pro Jahr, viele von ihnen Teilnehmer an Kreuzfahrten. Weitere Investitionen sind geplant, darunter ein neuer Hafenkomplex, in dem bis zu acht Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig anlegen können. Weitere Arbeitsplätze liegen in der Verwaltung der Niederländischen Antillen.
Geschäftsverkehr
Bei geschäftlichen Treffen geht es recht formell zu. Leichter Tropenanzug bzw. Kostüm sind angebracht. Terminvereinbarungen sollten im voraus getroffen werden, auf Pünktlichkeit wird großen Wert gelegt. Geschäftszeiten: Mo-Fr 07.30-12.00 und 13.30-16.30 Uhr.
Kontaktadresse
St. Maarten Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer der Windward-Inseln), Cannegieter Street 11, PO Box 454, Philipsburg. Tel: (05) 42 35 90. Fax: (05) 42 35 12.
Klima
Klima
Die hohen Temperaturen werden durch die kühlen Passatwinde gemildert.



