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Kontaktadressen

Lage

Vorderasien.

Offizieller Staatsname

Staat Israel.

Anmerkung

Die palästinensische Teilautonomie in den von Israel geräumten Gebieten Westjordanland und im Gaza-Streifen steht unter der Verwaltung der Palästinensischen Autonomiebehörde.

Landesvorwahl

972.

Staatliches Israelisches Verkehrsbüro

Friedrichstraße 95, D-10117 Berlin
Tel: (030) 203 99 70. Fax: (030) 20 39 97 30.
E-Mail: israel@igtodeutschland.de
Internet: www.goisrael.de
Mo-Do 10.00-16.00 Uhr, Fr 10.00-13.00 Uhr.

Staatliches Israelisches Verkehrsbüro

Rossauer Lände 41/12, A-1090 Wien
Tel: (01) 310 81 74. Fax: (01) 310 39 17.
E-Mail: wien@igtofrankfurt.de
Internet: www.goisrael.at
Mo-Fr 09.30-12.30 Uhr (und nach tel. Vereinbarung).

Staatliches Israelisches Verkehrsbüro

Lintheschergasse 12, CH-8021 Zürich
Tel: (01) 211 23 44. Fax: (01) 212 20 36.
E-Mail: igto@access.ch
Internet: www.goisrael.ch
Mo-Do 09.00-17.00 Uhr, Fr 09.00-16.00 Uhr.

Ministry of Tourism

St. Bank Israel 5, IL-Jerusalem 8101
Tel: (02) 666 42 00.
Internet: www.tourism.gov.il

Palestinian Ministry of Tourism and Antiquities

PO Box 534, Manger Street, Bethlehem
Tel: (02) 274 15 81/-2/-3. Fax: (02) 274 37 53.
E-Mail: mota@visit-palestine.com
Internet: www.visit-palestine.com
Zweigstellen in Gaza, Hebron, Jericho, Nablus und Ramallah.

Botschaft des Staates Israel

Auguste-Viktoria-Straße 74-76, D-14193 Berlin
Tel: (030) 89 04 55 00. Fax: (030) 89 04 55 55. Visaabt.: Tel: (030) 89 04 55 23. Fax: (030) 89 04 55 19.
E-Mail: botschaft@israel.de oder cons-sec@berlin.mfa.gov.il
Internet: www.israel.de
Mo-Do 08.30-17.00 Uhr, Fr 08.30-14.30 Uhr. Konsularabt.: Mo-Do 09.00-13.00 Uhr, Fr 09.00-12.30 Uhr.

Palästinensische Generaldelegation

August-Bier-Straße 33, D-53129 Bonn
Tel: (0228) 21 20 35. Fax: (0228) 21 35 94.
E-Mail: palaestina@t-online.de
Internet: www.palaestina.org
Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr.
Außenstelle in Berlin (Tel: (030) 206 17 70. Fax: (030) 27 59 63 57).

Botschaft des Staates Israel

Anton-Frank-Gasse 20, A-1180 Wien
Tel: (01) 47 64 60. Fax: (01) 47 64 65 55.
E-Mail: info-sec@vienna.mfa.gov.il
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr. Konsularabt.: 09.00-12.00 Uhr.

Botschaft des Staates Israel

Alpenstraße 32, CH-3006 Bern
Tel: (031) 356 35 88, 356 35 09. Fax: (031) 356 35 56.
Konsularabt.: Tel: (031) 356 35 04. Fax: (031) 56 35 55.
E-Mail: info@bern.mfa.gov.il oder cons-sec@bern.mfa.gov.il
Internet: http://bern.mfa.gov.il
Mo-Do 09.00-17.00 und Fr 09.00-14.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Do 09.00-12.00 Uhr.
Ständige Vertretung ohne Visumerteilung in Genf.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

3 Daniel Frisch Street, 19. Stock, IL-Tel Aviv 64731
Postanschrift: PO Box 16038, IL-Tel Aviv 61160
Tel: (03) 693 13 12/13. Fax: (03) 696 92 17.
E-Mail: ger_emb@netvision.net.il
Internet: www.germanemb.org.il
Honorarkonsulate in Eilat und Haifa.

Botschaft der Republik Österreich

Beit Crystal, 12 Rehov Hahilazon, Ramat Gan, IL-Tel Aviv 52522
Tel: (03) 612 09 24/26, 613 06 83. Fax: (03) 751 07 16.
E-Mail: tel-aviv-ob@bmaa.gv.at
Internet: www.austrian-embassy.org.il
Honorarkonsulate in Eilat, Haifa, Jerusalem und Tel Aviv.

Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft

228 Rue Hayarkon, IL-Tel Aviv 63405
Postanschrift: PO Box 6068, IL-Tel Aviv 61060
Tel: (03) 546 44 55. Fax: (03) 546 44 08.
E-Mail: vertretung@tel.rep.admin.ch
Internet: www.eda.admin.ch/telaviv
Konsularagentur in Eilat.

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Allgemeines

Fläche

20.991 qkm.

Bevölkerungszahl

6.116.533 (2003).

Bevölkerungsdichte

291,4 pro qkm.

Hauptstadt

Jerusalem. Einwohner: 695.500 (2003).

Geographie

Israel liegt an der Ostküste des Mittelmeeres und grenzt im Norden an Libanon und Syrien, im Osten an Jordanien und im Südwesten an Ägypten. Die Palästinensischen Autonomiegebiete liegen größtenteils im Westjordanland und südwestlich im Gazastreifen. Das Land erstreckt sich gen Süden durch die Wüste Negev nach Eilat, dem Urlaubsort am Roten Meer. Die fruchtbare Sharon-Ebene liegt an der Mittelmeerküste. Im Landesinneren, parallel zur Küste, liegt die Bergregion mit fruchtbaren Tälern im Westen und Wüste im Osten. Der große Senkgraben beginnt hinter der Quelle des Jordan und erstreckt sich südlich durch das Tote Meer (tiefster Punkt der Erde) und weiter südlich durch das Rote Meer nach Ostafrika.

Staatsform

Republik seit 1948. Einzelne Gesetze für Teilbereiche haben Verfassungscharakter, keine schriftliche Verfassung. Staatsoberhaupt: Moshe Katzav, seit 2000. Regierungschef: Ariel Sharon, seit 2001.

Sprache

Amtssprachen sind Neuhebräisch und Arabisch. Englisch wird viel gesprochen, außerdem Jiddisch und je nach Herkunftsland der Einwanderer u. a. Rumänisch, Ungarisch, Französisch, Spanisch, Deutsch und Russisch.

Religion

81 % Juden; 14 % Muslime, christliche und andere Minderheiten.

Ortszeit

MEZ + 1 (UTC + 2); März bis September: MEZ + 2 (UTC + 3).

Netzspannung

220 V, 50 Hz. Dreipolige Stecker, falls erforderlich, können Adapter vor Ort gekauft werden.

Post- und Fernmeldewesen

 

Telefon

Selbstwählferndienst.

Landesvorwahl

972. Die regionalen Telefonbücher sind in Hebräisch gedruckt, es gibt jedoch eine Besucherausgabe in Englisch.

Mobiltelefon

Netzbetreiber ist die Partner Communications Company Ltd (GSM 900; Internet: www.orange.co.il ), das Netwerk deckt das ganze Land und Teile der See ab. Mobiltelefone können am Ben Gurion Flughafen gemietet werden. Es wird darauf hingewiesen, daß die Benutzung eines Mobiltelefones am Steuer verboten ist.

Fax

Faxanschlüsse sind weitverbreitet.

Internet/E-Mail

Hauptanbieter: Internet Gold (Internet: www.zahav.net.il ) und PalNet (Internet: www.palnet.com ). Internetcafés sind weit verbreitet.

Telegramme

Können beim Telegrafenamt aufgegeben werden.

Post

Luftpost nach Europa benötigt bis zu einer Woche. Nach Tel Aviv und Jerusalem kann postlagernd geschrieben werden. Öffnungszeiten der Postämter: So-Do 08.30-12.30 und 15.30-18.30 Uhr (Mi nur vormittags), Fr 08.00-12.00 Uhr. Samstags (am Sabbat) und an Feiertagen sind Postämter geschlossen, nicht jedoch das Telegrafenamt.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.

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Reisepaß/Visum

Reisepaß/Visum

Land Visa Reisepass
Deutschland 1 Ja
Österreich Nein/1 Ja
Schweiz Nein/1 Ja
Andere EU-Länder Nein/1 Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muß noch 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein. Der deutsche Kinderausweis wird anerkannt (ab 10 Jahren ist ein Lichtbild erforderlich).

Anmerkung

(a) Arabische Länder (außer Ägypten, Jordanien und die Vereinigten Arabischen Emirate) verweigern die Einreise, wenn sich ein israelischer Stempel im Paß befindet. Falls die Weiterreise in arabische Länder erfolgt, werden Einreise- und Sichtvermerke nicht in den Reisepaß, sondern auf ein gesondertes Blatt (Formblatt AL-17) gestempelt. Nähere Angaben erteilen die konsularischen Vertretungen. (b) Ehemalige israelische Staatsbürger mit ausländischem Paß müssen einen schriftlichen Nachweis erbringen, daß sie ihre israelische Staatsbürgerschaft aufgegeben haben.

Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten Staatsbürger folgender Länder, die einen Einreisestempel kostenlos bei der Einreise erhalten:
(a) [1] Bundesrepublik Deutschland (nur Personen, die nach dem 1. Jan. 1928 geboren sind), Österreich, übrige EU-Länder und Schweiz;
(b) Argentinien, Australien, Bahamas, Barbados, Bolivien, Brasilien, Chile, Costa Rica, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Fidschi, Guatemala, Haiti, Hongkong (China), Island, Jamaika, Japan, Kanada, Kolumbien, Korea (Süd), Kroatien (nur touristische Zwecke), Lesotho, Liechtenstein, Malawi, Mauritius, Mexiko, Monaco, Mongolei, Neuseeland, Norwegen, Panama, Paraguay, Philippinen, San Marino, St. Kitts & Nevis, Südafrika, Suriname, Swasiland, Trinidad & Tobago, Uruguay, USA, Vanuatu und Zentralafrikanische Republik.

Visaarten

Touristen- und Transitvisum.

Visagebühren

Unterschiedlich je nach Nationalität und Reisezweck, Anfragen an die konsularischen Vertretungen.

Gültigkeit

Im allgemeinen bis zu 2 Monaten. Eine Verlängerung ist gegen eine Gebühr möglich, Beantragung bei den Büros des Innenministeriums.

Antragstellung

Konsularabteilung der Botschaft bzw. Generalkonsulat (s. Adressen).

Unterlagen

(a) 2 Antragsformulare. (b) 2 Paßfotos. (c) Rück- oder Weiterreiseticket. (d) Gebühr. (e) Buchungsbestätigung vom Reisebüro bzw. bei Individualreisen eine Einladung. (f) Bei postalischer Beantragung ist ein frankierter Rückumschlag beizulegen. (g) Zusätzlich für ansässige Ausländer in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Aufenthaltsgenehmigung/Arbeitserlaubnis.

Bearbeitungszeit

Je nach Nationalität verschieden.

Aufenthaltsgenehmigung

Anfragen an das Innenministerium.

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Geld

Währung

1 Neuer Israelischer Shekel = 100 Agorot. Währungskürzel: NIS, ILS (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 200, 100, 50 und 20 NIS im Umlauf. Münzen im Wert von 10 und 5 NIS sowie 50 und 10 Agorot.

Geldwechsel

Fremdwährungen dürfen nur in hierzu berechtigten Banken und Hotels umgetauscht werden. Nicht ausgegebene Landeswährung sollte vor der Abreise zurückgetauscht werden. Wer die Hotelrechnung oder manche Einkäufe in Fremdwährung bezahlt (vor allem in US$, Pfund Sterling oder Euro), ist von der Mehrwertsteuer befreit.

Kreditkarten

Alle größeren Kreditkarten werden akzeptiert.

Reiseschecks

Werden häufig angenommen, empfohlen werden US$- und Euro-Reiseschecks.

Wechselkurse

NIS NIS NIS NIS NIS
Dez. '02 Apr. '03 Sept. '03 Jan. '04 Apr. '04
1 € 4,63 4,95 5,23 5,62 5,58
1 CHF 3,16 3,35 3,37 3,59 3,55
1 US$ 4,64 4,64 4,44 4,39 4,52

Devisenbestimmungen

Reisende, die ihren Wohnsitz in Israel haben: Keine Beschränkungen für die Einfuhr der Landeswährung. Einfuhr von Fremdwährungen darf nicht höher sein als der bei der Ausreise angegebene Betrag. Ausfuhr der Landeswährung begrenzt auf den Gegenwert von 200 US$ in NIS. Ausfuhr von Fremdwährungen begrenzt auf den Gegenwert von 3000 US$.
Reisende, die ihren Wohnsitz außerhalb von Israel haben: Einfuhr von Landes- und Fremdwährungen unbegrenzt. Für die Ausfuhr von Landeswährung muß vor der Abreise bei der örtlichen Bank eine Genehmigung eingeholt werden. Ausfuhr von Fremdwährungen in Höhe des bei der Einreise deklarierten Betrages.

Öffnungszeiten der Banken

So-Fr 08.30-12.00, So, Di und Do 16.00-18.00 Uhr.

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Duty Free

Duty Free

Folgende Artikel dürfen zollfrei nach Israel eingeführt werden:
250 Zigaretten oder 250 g Tabakwaren (Personen ab 17 J.);
1 l Spirituosen (Personen ab 17 J.);
2 l Wein (Personen ab 17 J.);
250 ml Parfüm oder Eau de Cologne;
Geschenke bis zum Wert von 150 US$.

Anmerkung

Für die Einfuhr von Blumen, Pflanzen und Samen ist eine Genehmigung erforderlich. Die Einfuhr von Frischfleisch ist verboten.

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Gesetzliche Feiertage

Gesetzliche Feiertage

6.-12. April 2004 Pesach (Jüdisches Ostern). 26. April Yom Ha’Atzmaut (Unabhängigkeitstag). 26. Mai Shavu’ot (Pfingsten). 16./17. Sept. Rosh Hashana (Jüdisches Neujahr). 25. Sept. Yom Kippur (Versöhnungstag). 30. Sept.-6. Okt. Sukkoth (Laubhüttenfest). 7. Okt. Shemini Atzeret (Fest der Erneuerung und Danksagung). 8.-14. Dez. Chanukah (Lichterfest).

24.-30. April 2005 Pesach (Jüdisches Ostern). 14. Mai Yom Ha’Atzmaut (Unabhängigkeitstag). 13. Juni Shavu’ot (Pfingsten). 30. Sept.-6. Okt. Sukkot (Laubhüttenfest). 4./5. Okt. Rosh Hashana (Jüdisches Neujahr). 13. Okt. Yom Kippur (Versöhnungstag). 25. Okt. Shemini Atzeret (Fest der Erneuerung und Danksagung). 28. Dez.-2. Jan. Chanukah (Lichterfest).

Anmerkung

Jüdische Feiertage beginnen am Abend (bei Sonnenuntergang) vor den angegebenen Daten. Nur der erste und der letzte Tag von Pessach und Sukkot werden offiziell als nationale Feiertage anerkannt. In den Festwochen kann es jedoch zu Unterbrechungen des normalen Tagesablaufs kommen, da viele Geschäfte und Firmen früher schließen. Der jüdische religiöse Feiertag ist der Sabbat, der von Freitagabend bis Samstagabend (Sonnenuntergang) dauert. Ämter und Geschäfte schließen deshalb am Freitag meist früher. Muslimische und christliche Feiertage werden von den Angehörigen dieser Glaubensrichtungen ebenfalls begangen. Je nach Stadtviertel oder Religionszugehörigkeit wird der wöchentliche Ruhetag also am Freitag, Samstag oder Sonntag eingehalten.

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Gesundheit

Gesundheit

Krankheit Vorsorge Impfbescheinigung
Gelbfieber Nein Nein
Cholera Nein Nein
Typhus & Polio Ja -
Malaria Nein -
Essen & Trinken 1 -

[1]

Leitungswasser ist in der Regel gechlort und relativ sauber, es können jedoch unter Umständen leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthaltes wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Milch, Milchprodukte, Fleischwaren, Geflügel, Obst und Gemüse können unbesorgt verzehrt werden.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Hepatitis A tritt auf, Hepatitis B ist endemisch.

Gesundheitsvorsorge

Israel hat ausgezeichnete medizinische Einrichtungen, und Urlauber können alle Erste-Hilfe-Zentren und Unfallstationen in Anspruch nehmen. Gesundheitszentren sind mit einem roten Davidsstern auf weißem Grund gekennzeichnet. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.

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Reiseverkehr - International

Sicherheitshinweis

In den Gebieten und Orten im Westjordanland und dem Gazastreifen kommt es immer wieder zu Anschlägen. Reisen in die palästinensischen Gebiete (Westjordanland und Gazastreifen) sollten vermieden werden. Wegen der kriegerischen Auseinandersetzungen sollten Reisende sich besonders vorsichtig verhalten, und die aktuelle politische Entwicklung verfolgen.

Flugzeug

Israels Fluggesellschaft heißt El Al Israel Airlines (LY) (Internet: www.elal.co.il ). Es gibt Flugverbindungen der Lufthansa von Frankfurt/M., München, Köln und Berlin nach Tel Aviv, Austrian Airlines fliegt ebenfalls von Wien nach Tel Aviv.

Durchschnittliche Flugzeiten

Frankfurt – Tel Aviv: 4 Std; Wien – Tel Aviv: 3 Std. 30; Zürich – Tel Aviv: 3 Std. 30.

Internationaler Flughafen

Tel Aviv Ben Gurion International (TLV) liegt 14 km südöstlich der Stadt. Bank und Post (beide 24 Std. geöffnet), Duty-free-Shops, Restaurants, Mietwagenschalter, Geschäfte, Hotelreservierung, behindertengerechte Einrichtungen und Tourist-Information. Stündlicher Shuttleservice nach Tel Aviv (04.00-00.00 Uhr; Fahrzeit 25 Min.), außerdem halbstündliche EGGED Busverbindungen zur Stadt (05.00-23.00 Uhr; Fahrzeit 40 Min.). Sheruts (Sammeltaxis) sind kaum teurer als Busse und fahren ab, wenn alle Plätze besetzt sind. Der Flughafenbus der El Al verkehrt zwischen dem Flughafen und dem Flughafen-Terminal in der Innenstadt. Die Abfahrt hängt von den ankommenden Flügen der El Al ab.
Eilat Central Airport (EHT) liegt 8 km östlich von Eilat. Flughafenbus zur Stadt alle 15 Min. (Fahrzeit 20 Min.). Taxistand (Fahrzeit 10 Min.).

Schiff

Die größten Passagierhäfen sind Haifa und Ashdod, wo Kreuzfahrtschiffe aus Venedig und anderen Mittelmeerhäfen anlegen. Ausländischen Jachten stehen daneben auch noch Eilat, Herzliya, Tel Aviv und Ashkelon als Einreisehäfen zur Verfügung. Es gibt regelmäßige Auto- und Passagierfährverbindungen von Zypern und Griechenland (Piräus) nach Haifa. Informationen vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen). Routenbeschreibungen und Informationen sind auch von Euronautics Tours (Internet: www.euronautic.de ) erhältlich.

Bus/Pkw

Es besteht eine tägliche Busverbindung nach Kairo. Im allgemeinen ist die Einreise nach Israel auf dem Landweg stark eingeschränkt. Es bestehen zwei Grenzübergänge nach Ägypten und zwei Grenzübergänge nach Jordanien. Im Süden steht der Übergang Arava Crossing Point zwischen Eilat und Aqaba zur Verfügung. Die Einreise in andere arabische Nachbarstaaten ist nicht möglich.

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Reiseverkehr - National

Flugzeug

Ein gutes Inlandsflugnetz verbindet Tel Aviv mit Eilat und allen größeren Städten, Anbieter sind die Arkia/Israel Inland Airways (IZ) und Israir (ISR).

Schiff

Von Tiberias am Westufer des See Genezareth (Yam Kinneret) zum Kibbuz En Gev am Ostufer verkehrt eine Fähre. An der Mittelmeerküste laufen Fähren alle Häfen an. Örtliche Hafenbehörden erteilen genaue Auskünfte.

Bahn

Israel Railways (Internet: www.isarail.org.il ) provides bietet regelmäßige Zugverbindungen zwischen Tel Aviv, Netanya, Hadera, Haifa, Akko und Nahariya an. Es gibt außerdem eine tägliche Zugverbindung zwischen Tel Aviv und Jerusalem, die einer landschaftlich besonders schönen Route folgt. Zwischen Freitagabend und Samstagabend (Sabbat) sowie an religiösen Feiertagen herrscht kein Bahnverkehr.

Bus/Pkw

Das Straßennetz ist ausgezeichnet. Entfernungen von Jerusalem: Tel Aviv 62 km, Eilat 312 km, Haifa 159 km, Tiberias 157 km, Totes Meer 104 km, Zefat 193 km und Netanya 93 km. Fernbus: EGGED und DAN sind die beiden großen Fernbusgesellschaften. Der Israbus-Paß gilt 7, 14, 21 oder 30 Tage auf allen Routen der EGGED-Gesellschaft. Schnelle, preiswerte und unbegrenzte Fahrten in alle Landesteile. Außerdem 50% Ermäßigung bei einer halbtägigen Stadtrundfahrt in Tel Aviv oder Jerusalem. Der Paß ist in allen Büros der EGGED-Tours erhältlich sowie am Ben Gurion Flughafen. Mit einigen Ausnahmen gibt es zwischen Freitagabend und Samstagabend und an religiösen Feiertagen keine Busverbindungen.

Hinweis

Per Anhalter fahren ist erlaubt, israelische Fahrer sind jedoch verpflichtet, vorzugsweise Soldaten mitzunehmen.

Taxi

Es gibt gewöhnliche Taxis und Sammeltaxis (Sheruts). In Sheruts bezahlt man den festgesetzten Fahrpreis; Taxis sind verpflichtet, Taxameter einzuschalten. Mietwagen gibt es in den größeren Städten. Mietgebühren und Benzin sind relativ teuer, für kurze Ausflüge werden Taxis empfohlen. Mietwagen sollten im voraus reserviert werden, sie können auch schon vom Ausland her bestellt werden. Unterlagen: Internationaler Führerschein (Mindestalter 21 Jahre) und eine internationale Kreditkarte.

Stadtverkehr

In den Städten verkehren zuverlässige Linienbusse der DAN- und EGGED-Gesellschaften.

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Unterkunft

Unterkunft

Von einfachen Guest Houses bis zu 5-Sterne-Hotels wird ein breites Spektrum an Unterkunftsmöglichkeiten angeboten. Einmalig ist der Alternativurlaub in den Kibbuzhotels. Kibbuz-Rundreisen (in klimatisierten Bussen) sind sehr beliebt. Besucher übernachten dabei in einer Reihe von Kibbuzhotels und lernen so das gesamte Land kennen. Seit Jahrzehnten arbeiten Volontäre aus aller Welt für einige Wochen oder Monate gegen Unterkunft und Verpflegung in Kibbuzim. Nähere Auskünfte vom Verkehrsbüro oder der Vereinigten Kibbuzbewegung, Eschersheimer Landstraße 162, D-60322 Frankfurt/M. Tel: (069) 74 01 51. Fax: (069) 74 58 60. Die Vereinigte Kibbuzbewegung vermittelt Kibbuzaufenthalte mit Hin- und Rückflug für junge Leute bis 32, Mindestaufenthalt 2 Monate, und bietet oft auch günstige Rundreisen an.

Hotels

Über 300 Hotels sind beim Ministerium für Tourismus registriert. Zur Hauptsaison (Juli - August) und während der religiösen Feiertage sollte möglichst bald im voraus gebucht werden. 305 Hotels sind Mitglieder des Hotelverbands: Israel Hotel Association, 29 Ha’mered Street, PO Box 50066, IL-Tel Aviv. Tel: (03) 517 01 31. Fax: (03) 510 01 97. (E-Mail: infotel@israelhotels.org.il ; Internet: www.israelhotels.org.il ). Eine Liste von Hotels mit behindertengerechten Einrichtungen (Travel for the Disabled) ist vom Verkehrsbüro (s. Adressen) erhältlich.

Feriendörfer

In den Feriendörfern am Mittelmeer und am Roten Meer stehen oft Zweibett-Häuschen oder kleine Bungalows mit Klimaanlagen als Unterkunft zur Verfügung. Die meisten Anlagen sind von April bis Oktober geöffnet.

Kibbuzhotels

Etwa 130 der 280 Kibbuzim haben Hotels in landschaftlich schöner Lage, die im allgemeinen ganzjährig geöffnet sind. Kibbuzhotels sind sauber und komfortabel, bieten moderne Speisesäle und einen guten Einblick in das Kibbuzleben. Die meisten Kibbuzim haben Swimmingpools (jedoch nicht alle können von Hotelgästen benutzt werden). Informationen von den Verkehrsbüros. Kategorien: 3 oder 4 Sterne.

Christliche Hospize

Landesweit gibt es Hospize (von Angehörigen unterschiedlicher Glaubensrichtungen betrieben), die preiswerte Unterkunft und Verpflegung anbieten. Pilgergruppen werden bevorzugt, die meisten dieser Herbergen nehmen jedoch auch Urlauber auf. Größe und Standard sind sehr unterschiedlich, zumeist ist die Einrichtung einfach. Das Verkehrsbüro (s. Adressen) erteilt weitere Infomationen.

Camping

Zeltplätze gibt es in allen Regionen. Zur Ausstattung gehören zumeist Toiletten, Duschen, elektrischer Strom, Restaurants/Cafeterias, Geschäfte, Telefon, Postschalter, Erste-Hilfe-Einrichtungen, schattige Picknickplätze und Feuerstellen sowie Tag- und Nachtbewachung. Anfahrt mit dem Bus, Auto oder Wohnwagen. Meistens können Zelte, Campinghütten und die nötige Ausrüstung gemietet werden. Alle bieten Schwimmgelegenheiten, entweder am Zeltplatz oder in der näheren Umgebung.

Jugendherbergen

Jugendherbergen können aus Schlafsälen, Familienbungalows, Hütten oder modernen Schlafkabinen bestehen und sind landesweit vertreten. Informationen erteilt der Jugendherbergsverband IYHA, International Convention Center, 1 Sazar Street, PO Box 6001, IL-Jerusalem 91060. Tel: (02) 655 84 00. Fax: (02) 655 84 01. (E-Mail: iyha@iyha.org.il ; Internet: www.youth-hostels.org.il )

Ferienwohnungen

Stehen ebenso wie Zimmer landesweit zur Verfügung. Der Fremdenverkehrsverband veröffentlicht ein Verzeichnis.

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Urlaubsorte & Ausflüge

Urlaubsorte & Ausflüge

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Israel ist ein faszinierendes Land mit großer landschaftlicher Vielfalt. Für viele Reisende ist Israel vor allem das Gelobte Land – Jerusalem ist die Wiege des Judentums, des Christentums und eine der heiligen Städte des Islam. Zu einer christlichen Pilgerfahrt gehören die Etappen des Kreuzweges (Via Dolorosa), die Grabeskirche in Jerusalem, ein Besuch der Geburtskirche in Bethlehem und der Verkündigungskirche in Nazareth, ein Ausflug zum See Genezareth und ein Besuch des Jordan.

Die Hauptstadt Jerusalem teilt sich in zwei Bezirke, die neue Stadt und die jahrtausende alte sogenannte Old City. Die Old City unterteilt sich in vier Viertel, ein jüdisches, ein arabisches, ein christliches und ein armenisches. Alle vier Teile haben ihre eigenen Sehenswürdigkeiten und heben sich in allen Aspekten voneinander ab. Das jüdische Viertel wurde restauriert und wirkt klinisch sauber. Der arabische Teil ist unübersichtlicher, belebter und lauter. Zu den bekanntesten Attraktionen zählen die Klagemauer, die Via Dolorosa, die Grabeskirche, zahlreiche Kapellen, Synagogen, Moscheen und Ausgrabungsstätten sowie der teilweise überdachte Basar, auf dem von Souvenirs über Kleidung und Lebensmittel bis hin zu Haushaltsgegenständen alles zu finden ist. Man kann auch den Berg Zion besteigen oder einen Rundgang auf den Mauern der Old City machen. Im Westen der Stadt liegt Yad Vaschem, Gedenkstätte an die 6 Millionen Juden, die im Holocaust des Dritten Reiches ihren Tod fanden. Südlich der Stadt, nur eine kurze Busfahrt entfernt, liegt Bethlehem (s. Westjordanland). Weitere Ausflüge nach En Karem und Abu Ghaush werden ebenfalls angeboten.

Tel Aviv ist eine sehr junge Stadt (knapp 100 Jahre) und spiegelt eine südeuropäische Architektur wider. Deutlich gemacht wird das Alter der Stadt durch das angrenzende Jaffa, das mit fast 3000 Jahren eine der ältesten Städte des Landes ist. Der Hafen war einst einer der ersten bekanntesten Häfen der Welt. Jaffa liegt auf einer Anhöhe und bietet eine atemberaubende Aussicht auf die Strände von Tel Aviv. Tel Aviv ist Heimat der Israelischen Philharmonie, einer Universität und zahlreicher Museen. In den Parkanlagen werden im Sommer Volksmusikkonzerte zum Mitsingen und -tanzen veranstaltet, auch Freunde der Klassik und des Jazz kommen auf ihre Kosten. Viele Bars und Strandcafés bleiben bis in die frühen Morgenstunden geöffnet, wonach die ersten Frühstückscafés zu einem Milkshake einladen.

HAIFA UND GALILÄA: Haifa ist Israels größte Hafenstadt mit einer alten Festung, modernen Einkaufszentren und Industriegebieten – eine interessante und lebendige Stadt und idealer Ausgangspunkt für Besuche in die Umgebung.
Der Mittelmeerküste entlang Richtung Süden gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten wie das Sharon-Tal mit herrlichen Orangenhainen, das historische Cäsarea und En Hod, die Künstlerkolonie.
Galiläa: Im Norden des Landes liegen der See Genezareth (Kinneret) mit den Heilquellen bei Tiberias, außerdem Nazareth, die Bet-She’Arim-Katakomben und Meggido. Kurorte, die schon seit der Römerzeit existieren, sind weiterhin populär. Im Museum für die Archäologie des Mittelmeerraumes sind viele interessante Funde aus dieser Region ausgestellt.

DER NEGEV: Diese Wüstenregion, die einen Großteil des südlichen Israel einnimmt, ist heute weitgehend bewässert und wird landwirtschaftlich genutzt. Es gibt hier die schönsten Sonnenuntergänge. Die Geschichte der Stadt Be’Er Sheva (Beersheba), der Heimat Abrahams, reicht bis ca. 4000 v. Chr. zurück. Im Osten liegt das faszinierende Tote Meer in einer trockenen, heißen Wüstenlandschaft. Es ist mit 400 m u. d. M. der tiefste Punkt der Erde. Besucher können selten der Versuchung widerstehen, den erstaunlichen Auftrieb in dem warmen, milchigen, für seine Heilwirkung gepriesenen Wasser selbst zu spüren. Kein Fisch und keine Pflanze kann in diesem Gewässer überleben – das Wasser ist siebenmal salziger als Meerwasser. Die Kureinrichtungen am Toten Meer sind auf Schuppenflechte, Neurodermitis und Allergien spezialisiert. En Gedi: In dieser Oase nahe am Toten Meer gibt es zahlreiche Wasserfälle und Wildtierarten. Im Süden des Negev liegt Eilat am Roten Meer. Hier gibt es zahlreiche Hotels und Wassersportmöglichkeiten; die größte Anziehungskraft üben die ganzjährig angenehmen Temperaturen und das Rote Meer aus – schon wenige Meter vom Strand entfernt, im knietiefen Wasser, stößt man auf Korallenriffe und einen erstaunlichen Artenreichtum exotischer Fische und anderer Meerestiere. 30 km nördlich von Eilat liegt der Timna-Nationalpark.

WESTJORDANLAND (WEST BANK) UND GAZA: Für Historiker und Besucher gleichermaßen interessant ist die Stadt Jericho mit ihrer über 10.000jährigen Geschichte. Die Stadt liegt 260 m u. d. M., 36 km östlich von Jerusalem und ist eine der ältesten durchgehend besiedelten Städte der Welt. Stadttürme und -mauern sind mehr als 4000 Jahre älter als die ägyptischen Pyramiden. Die Domestizierung von Tieren und Pflanzen erfolgte in Jericho tausend Jahre früher als in Mesopotamien und Ägypten. Hebron liegt in der gebirgigen Gegend südlich von Jerusalem auf 1000 m Höhe. Charakteristisch für diese Stadt sind die engen und verwinkelten Gassen, die Steinhäuser mit flachen Dächern und die alten Basare. Bethlehem, die Geburtsstätte Jesu, liegt 750 m ü. d. M., 10 km südlich von Jerusalem, an einer alten Karavanen-Route. Nablus ist Landwirtschafts,- Industrie- und Handelszentrum im nördlichen Westjordanland. Rammallah ist wegen seines angenehm kühlen Klimas beliebt und zeichnet sich durch sein internationales Flair aus. Samaria und Gaza liegen an der Mittelmeeküste, 32 km nördlich der ägyptischen Grenze. Wegen seiner geografischen Lage ist diese Gegend seit jeher ein altes Handelszentrum für Zitrusfrüchte und andere Waren.

Sicherheitshinweis

Mit Anschlägen entlang der Grenzlinie zur Westbank und dem Gazastreifen muß gerechnet werden. Von Reisen in die palästinensische Gebiete wird dringend abgeraten. Aktuelle Sicherheitshinweise sind von den Auswärtigen Ämtern in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

Rundreisen

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5-tägige: Tel Aviv – Jaffa – Cäsarea – Sharon-Tal – Jerusalem – Masada – Nazareth – Tiberias – See Genezareth. 7-tägige: Jerusalem – Bethlehem – Masada – Totes Meer – Eilat – Timnatal-Nationalpark – Wüste Negev.

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Sozialprofil

Essen & Trinken

Israelische Restaurants bieten eine Kombination westlicher, orientalischer und regionaler Gerichte an. In den Großstädten gibt es auch Spezialitätenrestaurants (chinesisch, indisch, vegetarisch usw.). Manche Restaurants sind recht teuer, der Preis spiegelt jedoch nicht unbedingt den Standard wider. Es gibt zahlreiche Imbißstuben, die z. B. Falaffel (fritierte Kichererbsenbällchen mit Salat in Pitta-Brot), Kebabs, Schaschlik u. ä. anbieten. Speisekarten in Restaurants, Bars und Cafés, die auf Urlauber eingestellt sind, sind auf Hebräisch und Englisch geschrieben. Die israelische Küche ist im wesentlichen eine Mischung aus orientalischen und westlichen Kochkünsten. Ungarisches Gulasch, russischer Borschtsch, Wiener Schnitzel oder deutscher Braten sind ebenso erhältlich wie Humus (Kichererbsenpüree), Tahini (Sesampaste) und türkischer Kaffee. Es gibt auch traditionelle jüdische Gerichte wie Gefilte Fisch, gehackte Leber und Hühnersuppe. Bagels sind ringförmige Brötchen; unwiderstehlich sind auch die vielen verschiedenen Kuchen, Kekse und Torten. Das Angebot an Obst und Gemüse ist ebenfalls reichhaltig. An jeder Straßenecke werden frisch geröstete Nüsse und Kerne angeboten. Koschere Speisen: Das hebräische Wort koscher bezeichnet Gerichte, die in Übereinstimmung mit jüdischen Religionsgesetzen zubereitet sind. Dazu gehört z. B., daß Milch und Milchprodukte nicht zusammen mit Fleischgerichten serviert werden und Tiere auf eine bestimmte Weise geschlachtet sein müssen. Schweinefleisch, Krabben und Muscheln sind nicht koscher, trotzdem sind sie auf manchen Speisekarten zu finden. Getränke: Die Palette der israelischen Weine reicht von leichtem Weißwein über trockenen Rotwein bis hin zu süßem Rosé. Es gibt eine gute Auswahl an einheimischen Branntweinen und Likören. Zu den Likören zählen Hard Nut (Elias-Weinkellerei), Sabra (Schokolade und Orange) und Arak (Anis). Israelische Biersorten sind Maccabee und Gold Star. Liköre in großer Auswahl sind u. a. im Kloster in Latrun zwischen Jerusalem und Tel Aviv erhältlich.

Nachtleben

Nachtklubs und Diskotheken sind weit verbreitet; Pop-, Jazz-, Folklore- und Rockklubs gibt es in den meisten Städten und Urlaubsorten. Besonders in Tel Aviv erwartet den Besucher eine Vielzahl verschiedenster Veranstaltungen. Im Winter spielt das Israelische Philharmonie-Orchester in der Binynei Haooma Hall in Jerusalem; das internationale Israelische Musik- und Kunstfestival ist im Sommer ein große Attraktion. Kinos sind sehr beliebt, und viele bieten täglich drei Vorführungen (alle hebräischen Filme haben englische oder französische Untertitel). Eintrittskarten für Filme oder Aufführungen können im voraus in Agenturen und in manchen Hotels gekauft werden.

Kunst & Kultur

In vielen Städten gibt es Gemäldegalerien. Künstlerkolonien befinden sich in En Hod am Berg Karmel in der Nähe von Haifa, in Safed und in Jaffa. Jede größere Stadt hat mindestens ein Museum. Im Israel-Museum in Jerusalem sind die Schriftrollen vom Toten Meer aufbewahrt; das Museum der Diaspora in Tel Aviv ist weltbekannt und äußerst sehenswert.

Einkaufstips

Die Auswahl ist groß, in bestimmten Geschäften und besonders auf den Basaren ist Handeln üblich. Besucher, die Lederwaren in bestimmten staatlich registrierten Geschäften mit Devisen bezahlen, wird die Mehrwertsteuer erlassen. 25% Rabatt auf Lederwaren sind darüber hinaus erhältlich, wenn man die Ware zum Flughafen oder Ausreisehafen liefern läßt. Als Andenken empfehlen sich Schmuck, Edelsteine, Keramik, Stickereien, Glasartikel, Weine, religiöse Souvenirs und Kleidung. Öffnungszeiten der Geschäfte: So-Fr 08.00-19.00 Uhr (einige Läden scließen von 13.00-16.00 Uhr). Die jüdischen und arabischen Geschäfte haben allerdings unterschiedliche Öffnungszeiten und Geschäftsmethoden. Jüdische Läden schließen bei Sonnenuntergang am Freitag zum Sabbat (samstags ganztägig geschlossen), arabische Geschäfte haben freitags geschlossen. Geschäfte in Hotels sind oft bis Mitternacht geöffnet.

Sport

Fußball, Basketball, Tennis und Golf sind beliebte Sportarten. Viele Hotels bieten Tennisplätze, und ein 18-Loch-Golfplatz befindet sich in Cäsarea. Reiten kann man landesweit. Fahrradfahren und Skilaufen sind ebenfalls sehr populär. Gute Sportanlagen findet man in den Kibbuzim und in den Städten. Wassersport: Schwimmen, Surfen, Wasserski, Segeln und Angeln. Tauchen und Tiefseetauchen kann man besonders gut in Eilat am Roten Meer. In der Nähe der Stadt gibt es ein faszinierendes Unterwasser-Observatorium inmitten eines Korallenriffs, in dem man von einem Schacht mit Glaswänden der Fischwelt ins Auge sehen kann. Fahrten mit Glasbodenbooten werden ebenfalls angeboten. Am Dolphin Reef kann man inmitten von Delphinen in deren natürlicher Umgebung im Roten Meer schwimmen und tauchen. In Eilat sind die Temperaturen auch im Winter warm genug zum Schwimmen und Sonnenbaden (s. Klima).

Anmerkung

Die Küste des Roten Meeres steht unter Naturschutz. »Souvenirs« wie abgebrochene Korallen werden mit hohen Strafen geahndet.

Archäologie

Besucher haben die Möglichkeit, tageweise oder länger an archäologischen Ausgrabungen mitzuarbeiten (Dig for a Day Programme). Nähere Auskunft vom Verkehrsbüro.

Veranstaltungskalender

17./18. März 2004 Purim (jüdisches Fest), landesweit. April Internationales Theaterfestival für Kinder und Jugendliche, Haifa. 13. - 20. April Karwoche in Jerusalem. 1./2. Mai Holocaust Gedenktag, Yad Vashem, Jerusalem. 24. Mai - 14. Juni Israel Festival, Jerusalem. Juni Jerusalem Pride (Schwulen und Lesben Festival). 23. - 27. Juni Internationale Buchmesse, Jerusalem. 27. Juni Tel Aviv Pride (Schwulen und Lesben Festival), Tel Aviv. Juli Jerusalem Film Festival. Aug. Tel Aviv Love Parade. 25. - 28. Aug. Rotes Meer Jazz Festival, Eilat. Okt. (1) Israel Fringe Theatre Festival (alternatives Theaterfestival), Acre. (2) Sukkot - Laubhüttenfest, landesweit. 5./6. Okt. Yom Kippur (Versöhnungstag), landesweit. 17. Okt. Jerusalem March (Großer Marsch durch die Stadt). Dez. Hanukah.

Zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar finden in Bethlehem katholische, evangelische und orthodoxe Weihnachtsgottesdienste statt. Die Karwoche wird ebenfalls feierlich begangen. Bei den obengenannten Veranstaltungen handelt es sich um eine Auswahl – eine vollständige Liste mit vielen Kunst- und Musikveranstaltungen sowie Weinfesten ist vom Verkehrsbüro erhältlich (s. Adressen).

Land & Leute

Schalom heißt wörtlich »Frieden« und bedeutet sowohl »Hallo/Guten Tag« als auch »Auf Wiedersehen«. Die Umgangsformen sind selten besonders förmlich, allgemeine Höflichkeitsformen sollten bei Privatbesuchen beachtet werden. Israelis sind in der Regel aufgeschlossen und sprechen gern über ihr Land, die Religion und die Politik. Bekleidung ist zwangslos; religiöse Stätten (ob jüdisch, christlich oder islamisch) sollten jedoch nicht mit kurzen Hosen oder Röcken und bloßen Schultern betreten werden. In Synagogen tragen alle Männer eine Kopfbedeckung. Von Geschäftsleuten wird förmlichere Kleidung erwartet. Gute Restaurants, Nachtklubs und die Hotelrestaurants erwarten mitunter zum Abendessen elegantere Kleidung. Am Sabbat (Freitagabend bis Samstagabend) darf in manchen Restaurants und Hotels nicht geraucht werden; im allgemeinen gibt es Schilder, die Besucher darauf hinweisen. Trinkgeld: 10% sind in Restaurants üblich. Das Gesetz schreibt 15% Bedienungsgeld für Restaurant-, Hotel- und Caférechnungen vor.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Israel hat eine vielfältige und moderne Fertigungsindustrie, die sich in vieler Hinsicht mit Westeuropa messen kann (1997 wurde Israel in der Klassifikation des Internationalen Währungsfonds von einem Entwicklungsland zu einer Industrienation heraufgestuft). Der Rohstoffmangel macht der Wirtschaft jedoch zu schaffen, und man ist auf teure Importe angewiesen; zudem sind Verteidigungsausgaben besonders hoch. Dem gegenüber stehen hohe Subventionen der USA (ca. 5 Milliarden US-Dollar jährlich). In den achtziger Jahren steckte Israel in einer tiefen Wirtschaftskrise, die zu einer Inflationsrate von 1000% und fast zum Zusammenbruch des Shekels führte. Mit Hilfe eines drastischen Sparprogramms, das zu Beginn der neunziger Jahre eingeleitet und von Deregulierungsmaßnahmen sowie Privatisierungen begleitet wurde, hat sich die Wirtschaft allmählich erholt. Die Landwirtschaft hat einen relativ geringen Anteil am Volkseinkommen (ca. 4,2% des Bruttosozialprodukts); in erster Linie werden Obst (vor allem Zitrusfrüchte) und Gemüse angebaut, jedoch auch Baumwolle. Der Industriesektor stützt sich vor allem auf Maschinenbau, Flugzeugbau, Elektro- und chemische Industrie, Baustoffe, Textilien und Lebensmittelverarbeitung. Die relativ unbedeutende Bergbauindustrie soll in naher Zukunft expandiert werden, vor allem die Gewinnung von Pottasche und Brom. In geringerem Umfang wird auch Erdöl gefördert. Die hohen Investitionen der Touristikindustrie machen sich bezahlt; dieser Wirtschaftszweig hat einen langsamen, aber steten Zuwachs zu verzeichnen. Die Einnahmen aus dem Fremdenverkehr beliefen sich 1996 auf rund 2771 Mio. US$. Israel hat Handelsabkommen mit der EU und den USA, die auch der Haupthandelspartner sind. Exportmärkte sind die USA und Großbritannien, Japan und Deutschland. Importwaren werden vor allem von den USA, Belgien und Deutschland bezogen.

Geschäftsverkehr

Terminvereinbarungen und Visitenkarten werden erwartet. Die Einstellung zur Pünktlichkeit ist recht großzügig; es ist nicht unüblich, eine halbe Stunde zu warten. Die üblichen Höflichkeitsformen gelten, Geschäftstreffen sind jedoch oft weniger förmlich als in Westeuropa, und definitive Antworten auf direkte Fragen lassen manchmal auf sich warten.

Kontaktadressen

Trade Center des Staates Israel, Auguste-Viktoria-Straße 74, D-14195 Berlin. Tel: (030) 89 04 51 05. Fax: (030) 89 04 55 55. (E-Mail: munich@tradecenter-israel.de ; Internet: www.tradecenter-israel.de )
Handelsabteilung der Botschaft von Israel, Anton-Frank-Gasse 20, A-1180 Wien. Tel: (01) 47 64 65 04. Fax: (01) 47 64 65 76. (E-Mail: isrtrade@telecom.at )
Handelskammer Schweiz-Israel, Weinbergstraße 95, CH-8035 Zürich. Tel: (01) 362 16 16. Fax: (01) 363 75 55.
Federation of Israeli Chambers of Commerce, PO Box 6001, 84 Hahashmonaim Street, IL-Tel Aviv 61200. Tel: (03) 563 10 10. Fax: (03) 561 90 27. (Internet: www.chamber.org.il )

Konferenzen/Tagungen

Jährlich finden 150 Tagungen mit 50.000 Delegierten statt. Zusätzlich zu den Hotels und Tagungszentren in Jerusalem und Tel Aviv kann man in manchen Kibbuzim Tagungen veranstalten. Einzelheiten, auch über Incentive-Reisen, vom Israelischen Verkehrsbüro oder dem Jerusalem International Convention Centre (JICC), 1 Shazar Boulevard, PO Box 6001, IL-Jerusalem 91060. Tel: (02) 655 85 58. Fax: (02) 538 30 64. (E-Mail: infoicc@iccjer.co.il ; Internet: www.iccjer.co.il )

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Klima

Klima

Je nach Region sehr unterschiedlich. Im Norden kann der Winter kühl und regnerisch sein, in Jerusalem fällt manchmal Schnee, während in Eilat im Süden ganzjährig Badewetter herrscht. Im Sommer kann es – vor allem im Süden – sehr heiß werden. Frühling und Herbst sind in jeder Region sehr angenehme Reisezeiten.

Wassertemperaturen

Durchschnittswerte im jeweils kältesten/wärmsten Monat. Mittelmeer: 17,5°C Februar/März, 29°C August; See Genezareth: 15°C Januar, 29,5°C August/September; Totes Meer: 19°C Februar, 31°C September; Rotes Meer: 20°C Februar, 27°C August/September.

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