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Kontaktadressen

Lage

Vorderasien, Arabische Halbinsel.

Offizieller Staatsname

Republik Jemen.

Landesvorwahl

967.

General Authority of Tourism, Yemen

PO Box 129, YE-Sana’a
Tel: (01) 25 23 19. Fax: (01) 25 23 16.
E-Mail: gtda@gtda.gov.ye
Internet: www.gtda.gov.ye

Yemen Tourism Promotion Board

Amman Street, PO Box 5607, Sana’a, Yemen
Tel (01) 20 92 65. Fax: (01) 20 92 66.
E-Mail: ytpb@yementourism.com
Internet: www.yementourism.com

Botschaft der Republik Jemen

Rheinbabenallee 18, D-14199 Berlin
Tel: (030) 897 30 50. Fax: (030) 89 73 05 62. Konsularabt.: Tel: (030) 83 22 59 01/02. Fax: (030) 83 22 59 03.
E-Mail: info@botschaft-jemen.de oder konsulat@botschaft-jemen.de
Internet: www.botschaft-jemen.de
Mo-Fr 08.30-16.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 10.00-14.00 Uhr.
Konsulat in Frankfurt/M.(Tel: (069) 95 50 78 93).

Botschaft der Republik Jemen

Wasagasse 6/10, A-1090 Wien
Tel: (01) 503 29 30. Fax: (01) 505 31 59.
E-Mail: yemenembassy.vienna@aon.at
Mo-Do 09.00-15.30 Uhr, Fr 09.00-14.00 Uhr.

Botschaft der Republik Jemen

19 Chemin du Jonc, CH-1216 Cointrin
Tel: (022) 799 05 10. Fax: (022) 798 04 65.
E-Mail: mission.yemen@ties.itu.int
Mo-Fr 09.00-17.30 Uhr.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Near Hadda Road/Outer Ring Road, PO Box 2562, YE-Sana’a
Tel: (01) 41 31 74/77/78. Fax: (01) 41 31 79.
E-Mail: germembasanaa@y.net.ye
Internet: www.germanembassysanaa.org

Konsulat der Republik Österreich

Bagdad Str. Nr. 56, YE-Sana'a
Postanschrift: PO Box 1465, YE-Sana'a
Tel: (01) 44 54 91/93. Fax: (01) 44 54 89.
Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der österreichischen Botschaft in Maskat (s. Oman).
Die Schweiz unterhält keine Vertretung im Jemen, zuständig ist die Botschaft in Riyadh (s. Saudi-Arabien).

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Allgemeines

Fläche

536.869 qkm.

Bevölkerungszahl

19.349.881 (2003).

Bevölkerungsdichte

36 pro qkm.

Hauptstadt

Sana’a. Einwohner: 1.778.900 (2003). Wirtschafts- und Handelshauptstadt: Aden.

Geographie

Jemen grenzt im Norden an Saudi-Arabien, im Osten an Oman und im Süden an den Golf von Aden, im Westen liegt das Rote Meer. Die Inseln Perim und Kamaran im Roten Meer und Socotra im Indischen Ozean gehören ebenfalls zu Jemen. Das Land ist überwiegend bergig und steigt stufenförmig bis auf fast 4000 m an. Der Hadramaut ist eine Bergkette an der Küste. Das Hochplateau im Landesinneren steigt steil von ca. 200 m auf 4000 m an, der höchste Gipfel ist der Jabal Nabi Shoveb. Die zwischen 50 km und 100 km breite Tihama ist eine flache Halbwüste an der Westküste. In den Tälern wird Landwirtschaft betrieben sowie Baumwolle und Getreide angebaut. Im Osten fallen die Berge zur arabischen Wüste Rub al-Khali hin ab.

Staatsform

Islamische Präsidialrepublik seit 1991. Neue Verfassung von 1994. Parlament mit 301 Mitgliedern. Staatsoberhaupt: Ali Abdallah Saleh, seit 1990. Regierungschef: Abdalkarim al-Eryani, seit 1998.

Sprache

Amtssprache ist Arabisch. In Städten wird teilweise Englisch gesprochen.

Religion

Islam (Mehrheit: Sunniten, einige Zaiditen). Kleine christliche und hinduistische Minderheit.

Ortszeit

MEZ + 2 (UTC + 3).

Netzspannung

220/230 V, 50 Hz.

Post- und Fernmeldewesen

 

Telefon

Selbstwählferndienst in einige Landesteile.

Landesvorwahl

967.

Mobiltelefon

GSM 900. Hauptanbieter ist die Yemen Mobile Phone Company 'Sabafon'.

Faxdienst

Wird von einigen Hotels angeboten.

Internet/E-Mail

Hauptanbieter: TeleYemen (Internet: www.y.net.ye ). In den größeren Städten gibt es Internetcafés.

Telegramme

Kann man bei der Yemen Telecommunications Co. am Steamer Point (24 Std.) und in Crater aufgeben.

Post

Luftpost von Sana’a nach Europa benötigt 4 Tage, von anderen Städten länger. Öffnungszeiten: Sa-Do 08.00-14.00 und 16.00-20.00 Uhr.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.

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Reisepaß/Visum

Reisepaß/Visum

Land Visa Reisepass
Deutschland Ja Ja
Österreich Ja Ja
Schweiz Ja Ja
Andere EU-Länder Ja Ja

Einreisebeschränkungen

Die Regierung verweigert folgenden Personen die Ein- und Durchreise: (a) Inhabern von israelischen Reisepässen; (b) Inhabern von Reisepässen mit israelischen Sichtvermerken (Zweitpaß erforderlich). (c) Staatsangehörigen von Ägypten, Algerien, Libyen, Sudan und Tunesien, wenn sie nicht aus ihren Heimatländern einreisen.

Hinweis

Derzeit werden keine Visa für Einzelreisende in den Jemen erteilt. Für organisierte Gruppenreisen werden Visa jedoch weiterhin erteilt.

Reisepass

Allgemein erforderlich, muß bei der Einreise mindestens 6 Monate gültig sein. Der deutsche Kinderausweis wird mit Lichtbild anerkannt.

Visum

Allgemein erforderlich.

Visaarten

Touristen- und Geschäftsvisum (einmalige und mehrfache Einreise).

Visagebühren


Deutschland
Einmalige Einreise: 40 € (bei Auslandsschecks zusätzlich 15 € Bankgebühren);
mehrfache Einreise: 80 €.

Österreich
Einmalige Einreise: 33 €; mehrfache Einreise: 66 €.

Schweiz
Einmalige Einreise: 80 CHF; mehrfache Einreise: 160 CHF.

Gültigkeitsdauer

3 Monate ab Ausstellungsdatum, berechtigt zu einem Aufenthalt von 1 Monat (kann auch verlängert werden).

Antragstellung

Konsulat bzw. Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).

Unterlagen

(a) 2 Anträge. (b) 2 Paßfotos. (c) Reisepaß. (d) Gebühren. (e) Geschäftsvisum: Begleitschreiben der Firma.
Bei postalischer Antragstellung muß ein adressierter und frankierter Rückumschlag beigelegt werden.

Anmerkung

Informationen zu Gesundheitstests und internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Bearbeitungszeit

1 Tag. Postalisch: 3 Tage.

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Geld

Währung

1 Jemen Riyal = 100 Fils. Währungskürzel: YER (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5 und 1 YER; Münzen sind in den Nennbeträgen 50, 25, 10, 5 und 1 Fils im Umlauf.

Geldwechsel

US-Dollar werden empfohlen. Es sollten nur kleinere Geldsummen getauscht werden, da es schwierig ist, die Landeswährungen zurückzuwechseln.

Kreditkarten

American Express und Diners Club werden akzeptiert, Eurocard in Touristikzentren. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Können in manchen Banken und Hotels eingelöst werden.

Wechselkurse

YER YER YER YER YER
Dez. '02 Apr. '03 Sept. '03 Jan. '04 Apr. '04
1 € 164,55 189,79 209,52 236,00 228,21
1 CHF 112,35 128,74 134,97 144,21 140,30
1 US$ 165,00 177,89 178,01 184,35 184,56

Devisenbestimmungen

Reisende, die ihren Wohnsitz außerhalb vom Jemen haben: Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Bei der Einfuhr von Fremdwährungen müssen Beträge über 3000 US$ deklariert werden. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist auf den eingeführten und deklarierten Betrag beschränkt.
Reisende, die ihren Wohnsitz im Jemen haben: Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist auf 2.000 YER begrenzt. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbegrenzt, Beträge, die den Gegenwert von 3.000 US$ übersteigen, müssen deklariert werden. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist auf den Gegenwert von 3.000 US$ beschränkt.

Öffnungszeiten der Banken

Sa-Mi 08.30-12.00 Uhr, Do 08.00-11.30 Uhr.

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Duty Free

Duty Free

Folgende Artikel können zollfrei nach Jemen eingeführt werden:
600 Zigaretten oder 60 Zigarren oder 500 g Tabak;
2 Flaschen alkoholische Getränke (nur Nicht-Muslime);
1 Flasche Parfüm oder Eau de Toilette;
Geschenke bis zu einem Wert von 100.000 YER.
Einfuhrverbot: Schußwaffen, Narkotika, pornographisches Material und Produkte israelischen Ursprungs.

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Gesetzliche Feiertage

Gesetzliche Feiertage

1. Jan. 2004 Neujahr. 2. Febr. Eid al-Adha (Opferfest). 22. Febr. Muharram (Islamisches Neujahr). 1. Mai Tag der Arbeit. 2. Mai Mouloud (Geburtstag des Propheten). 22. Mai Jahrestag der Ausrufung der Republik. 26. Sept. Jahrestag der Revolution von 1963. 14. Okt. Jahrestag der Revolution von 1962. 14.-16. Nov. Eid al-Fitr (Ende des Ramadan). 30. Nov. Unabhängigkeitstag.

1. Jan. 2005 Neujahr. 21. Jan. Eid al-Adha (Opferfest). 10. Febr. Muharram (Islamisches Neujahr). 21. April Mouloud (Geburtstag des Propheten). 1. Mai Tag der Arbeit. 22. Mai Jahrestag der Ausrufung der Republik. 26. Sept. Jahrestag der Revolution von 1963. 14. Okt. Jahrestag der Revolution von 1962. 3.-5. Nov. Eid al-Fitr (Ende des Ramadan). 30. Nov. Unabhängigkeitstag.

Anmerkung

Die oben angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, essen Muslime nicht während des Tages, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch der normale Geschäftsablauf gestört werden kann. Viele Restaurants sind tagsüber geschlossen, und der Genuß von Alkohol und Zigaretten kann begrenzt werden. Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

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Gesundheit

Gesundheit

Krankheit Vorsorge Impfbescheinigung
Gelbfieber Nein 1
Cholera Nein Nein
Typhus & Polio 2 -
Malaria 3 -
Essen & Trinken 4 -

[1]

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden im Alter von über einem Jahr verlangt, die aus Infektionsgebieten kommen.

[2]

Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht.

[3]

Malariarisiko ganzjährig, vor allem jedoch zwischen September und Ende Februar in allen Landesteilen mit Ausnahme von Aden und des Flughafengebietes. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll gegen Chloroquin resistent sein.

[4]

Leitungswasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Außerhalb der größeren Städte sollte Wasser generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind ungefährlich.
Hepatitis A kommt vor, Hepatits B ist endemisch.
Bei der Einreise kann ein negativer HIV-Test für Ausländer erforderlich sein.

Gesundheitsvorsorge

Die medizinische Versorgung ist unzureichend und entspricht nicht westeuropäischem Standard. Für Reisen in Höhenlagen sollte man eine Akklimatisationszeit einplanen. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung mit Notrückführung wird empfohlen.

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Reiseverkehr - International

Sicherheitshinweis

Das Auswärtige Amt empfiehlt, von nicht notwendigen Reisen in den Jemen abzusehen.

Flugzeug

Jemens nationale Fluggesellschaft ist Yemen Airways (Yemenia) (IY). Zahlreiche Fluggesellschaften bieten Verbindungen von Frankfurt/M. und Zürich nach Sana'a an, u.a. Lufthansa (LH), Emirates (EK) und Royal Jordanien (RJ). Royal Jordanian fliegt auch von Wien.

Durchschnittliche Flugzeit

Frankfurt – Sana’a: 8 Std. 25.

Internationale Flughäfen

Sana’a International (SAH) (El-Rahaba) liegt 13 km nördlich der Stadt (Fahrzeit 30 Min.). Taxis stehen zur Verfügung. Flughafeneinrichtungen: Bank, Hotelreservierung, Duty-free-Shops, Geschäfte, Tourist-Information, Restaurants (alle 24 Std. geöffnet) und Autovermietung.
Aden Khormakasar (ADE) liegt 11 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 20 Min.). Busse und Taxis sind nur begrenzt vorhanden.
Ta’izz (TAI) (al-Janad) liegt 4 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 10 Min.). Autovermietung; Taxis und Busse stehen zur Verfügung.
Hodeida (HOD) liegt 8 km außerhalb der Stadt. Autovermietung; Taxis und Busse stehen zur Verfügung.

Flughafengebühren

Keine.

Schiff

Die größten internationalen Häfen sind Aden, Lohenja, Hodeida, Mokka und Sulif. Frachtschiffe mit Passagierkabinen laufen Hodeida an.

Bus/Pkw

Es gibt Straßen von Riyadh, Mekka und Jeddah (in Saudi-Arabien) nach Sana’a, die An- und Einreise mit Pkw und Bus nach Jemen ist jedoch nicht zu empfehlen.

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Reiseverkehr - National

Flugzeug

Yemen Airlines (IY) bietet zwischen Sana’a, Taiz, Hodeida und Aden an. Buchungen sollten vor der Abreise überprüft und bestätigt werden.

Flughafengebühren

Keine.

Schiff

Fähren verbinden alle jemenitischen Häfen. Einzelheiten von den Hafenbehörden.

Bus/Pkw

Das Straßennetz umfaßt ca. 5.000 km asphaltierte und ca. 20.000 km Zubringerstraßen. Die Straßen in Sana’a und von Taiz nach Mokha sind gut. Von Aden nach Taiz fährt man 5 Std. Es gibt eine Verbindungsstraße von Aden nach Sana’a und eine 500 km lange Straße von Aden nach Mukalla. Die anderen Straßen sind meist Wüstenpisten. Fahrzeuge mit Allradantrieb und ein Führer sind unerläßlich. Fahrten abseits der befestigten Straßen können wegen möglicher Minenfelder lebensgefährlich sein. Busse verkehren regelmäßig zwischen den Städten. Jeeps und Reisebusse der General Authority of Tourism (s. Adressen) verbinden alle Städte. Taxis haben gelbe Nummernschilder. Sammeltaxis (weiß mit horizontalen Streifen) sind das preiswerteste Verkehrsmittel für längere Strecken. In Städten gilt eine Mindestgebühr, bei längeren Fahrten sollte man den Fahrpreis im voraus vereinbaren. Mietwagenfirmen gibt es in allen Städten. Unterlagen: Internationaler Führerschein wird empfohlen, ist jedoch nicht verpflichtend.

Fahrzeiten

von Sana’a zu den anderen größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):

Flugzeug Bus/Pkw
Aden 0.45 4.30
Hodeida 0.30-0.45 3.00
Taiz 0.45 3.30

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Unterkunft

Hotels

In Sana’a reicht das Angebot von 3 bis 5-Sterne-Hotels. In Taiz und Hodeida befinden sich einige 3-Sterne-Hotels, und in Mareb gibt es ebenfalls ein 3-Sterne-Hotel. In Aden sind die Touristenhotels (darunter zwei Hotels von internationalem Standard) im Tawahi-Viertel zu finden. Ferner gibt es Hotels in Mukalla (al-Shaab), Seiyyum (al-Salaam), Shihr (al-Sharq), Mukheiras und Jaar. Außerhalb der größeren Städte und Urlaubsgebiete sind Unterkünfte begrenzt. Das Spektrum reicht generell von alten Palasthotels über moderne Luxushotels bis hin zu Funduks (Gasthäusern) und Nomadenzelten. Vorausbuchung wird empfohlen, und man sollte auf eine schriftliche Bestätigung bestehen. 15% extra werden für Bedienung berechnet. Informationen von der General Authority of Tourism, Yemen, (s. Adressen).

Camping

In Khokha und Mokha sind Campingplätze vorhanden. Weitere Informationen von Reisebüros in Sana’a.

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Urlaubsorte & Ausflüge

Urlaubsorte & Ausflüge

-

Die Republik Jemen ist das am wenigsten bekannte, jedoch landschaftlich und kulturell mitunter reizvollste Land Arabiens. Ein Großteil des Landes liegt über 3000 m hoch, Besucher sollten daher eine Akklimatisierungszeit einplanen.
Individualreisen sollten aufgrund des erhöhten Risikos nur mit zuverlässigen und erfahrenen jemenitischen Reiseagenturen unternommen werden. Eine Liste ist bei der deutschen Botschaft in Sana’a erhältlich. Vor Reisen in den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen wird ausdrücklich gewarnt.

Die Zentralregion

-

Sana’a, die Hauptstadt, liegt an der Handelsstraße zwischen Aden und Mekka. Die Stadt wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. gegründet und soll Legenden zufolge in biblischen Zeiten eine Rolle gespielt haben. Die Altstadt ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden. Die meisten der bis zu siebenstöckigen Häuser sind über 400 Jahre alt. Die Zitadelle Qasr al-Silah wurde nach der Einführung des Islam im 7. Jahrhundert gebaut und ist sehr gut erhalten geblieben. Das alte Stadtzentrum wird von den Überresten der Stadtmauer umgeben, die man im Süden in der Zuberi-Straße vor dem Bab al-Yemen (Tor zum Jemen) und im Osten am Berg Nugum sehen kann. Die Mauer erstreckt sich von der Zitadelle zum Bab Sha’oob, im Norden, bis zu dem Taherir-Platz. Der 1000 Jahre alte Markt Souk al-Milh, der am Bab al-Yemen beginnt, ist in 40 unterschiedliche Handwerks- und Handelsbereiche aufgeteilt. Besonders interessant ist der Gewürzmarkt. Der Souk al-Nahaas war früher ein Kupfermarkt, heute findet man hier bestickten Kopfschmuck, Gürtel und Jambias (gebogene Dolche). Die Große Moschee von Sana’a ist die älteste und größte Moschee Sanaas und eine der ältesten in der arabischen Welt. Sie wurde zu Lebenszeiten des Propheten Mohammed gebaut und im Jahre 705 vergrößert. Der Grundriß ist typisch für die frühen arabischen Bauwerke: Ein offener Hof wird von überdachten Galerien umschlossen. Das Nationalmuseum liegt am Taherir-Platz im Dar al-Shukr (Palast der Dankbarkeit). Hier gibt es interessante Ausstellungen aus vorislamischer Zeit, Bronze-Statuen, Volkskunst sowie einen schönen Mashrabia (zur Wasserkühlung). Überwältigend sind die mehrstöckigen, prunkvollen Häuser in der Stadtmitte, die mit filigranen Stuck- und Alabasterarbeiten reich verziert sind.

Rawdha, 8 km nördlich von Sana’a, ist eine Gartenstadt. Sehenswert ist die Moschee, die Ahmed Ibn al-Qasim erbauen ließ. Im Rawdha-Palast ist heute ein Hotel untergebracht.

Amran liegt nördlich von Rawdha. Die Stadt befindet sich am Rand des fruchtbaren Al-Bawn-Beckens. Amran ist von alten Tonmauern aus der Zeit des Königreichs der Sabäer umschlossen.

Hajja liegt eine Tagesreise nordwestlich von Sana’a. Die Umgebung besteht aus hohen Bergen und tiefen Tälern, einschl. des Wadi Sherez (1000 m ü. d. M.) und des Kohlan (2400 m ü. d. M.). Die Zitadelle Hajja thront auf dem gleichnamigen Hügel und ist für die unterirdischen Verliese bekannt.
Der Berg Hadda liegt südlich von Sana’a. An seinen Hängen liegen zahlreiche Dörfer und Obstgärten; hier wachsen Aprikosen-, Pfirsich-, Walnuß- und Mandelbäume. Im Dorf Hadda gibt es alte türkische Mühlen zu besichtigen.
Das Wadi Dhar liegt 10 km von Sana’a entfernt und ist ein idyllisches Tal, in dem Weintrauben, Granatäpfel und Zitrusfrüchte wachsen.

Shibam, 36 km von Sana’a entfernt, ist eine Siedlung aus der vorislamischen Zeit, die von der großen Festung Koukaban geschützt wurde.

Der Westen & Südwesten

-

Die Halbwüste Tihama (»heiße Erde«) im Westen, in der es kaum regnet, ist heiß, schwül und nur wenig bevölkert. Die Straße, die von Sana’a nach Süden führt, verläuft durch eine Gebirgslandschaft an Dhofar, der alten Hauptstadt der Himyariten (115 v. Chr. - 525 n. Chr.), und Ibb, einem früher wichtigen Rastplatz an der Straße von Sana’a nach Taiz, vorbei. Die Überreste der Stadtmauer und des Aquäduktes sind gut erhalten geblieben. Der Sumara-Paß, auf 2700 m Höhe, ermöglicht einen herrlichen Panoramablick über das Yarim- und das Dhamar-Becken.

Taiz liegt im Süden des Landes in 1400 m Höhe. Die Altstadt ist durch die schnellwachsende, moderne Stadt fast vollständig verdrängt worden, nur einige alte Häuser und Moscheen sind übrig geblieben. Diese liegen an der Südseite innerhalb der gut erhaltenen Stadtmauer (13. Jahrhundert). Im Norden stehen nur noch die Tore Bab Musa und Al-Bab al-Kabir. Die Festung Al-Qahera liegt innerhalb der Stadtmauern. In Taiz befinden sich auch die Moscheen Al-Ashrafiya und Al-Mudhaffar, die vermutlich schönsten in Jemen. Das Museum im Imam-Ahmad-Palast gibt Einblicke über das Leben des Königs Imam Ahmad. Der Legende nach ist nach Imams Tod in seinem »Anti-Revolutions-Palast« nichts verändert worden. Der Salah-Palast, ein weiteres Museum der königlichen Familie, liegt östlich der Stadt. Der Souk Taiz ist eine Fundgrube schöner Waren und Reisemitbringsel.
Der Berg Saber liegt 18 km von Taiz entfernt und ermöglicht einen wunderschönen Blick auf Taiz und das Taiz-Becken.

Mokha ist eine alte Hafenstadt am Roten Meer aus der himyaritischen Zeit. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde von hier aus Kaffee in alle Welt exportiert. Mokhas Glanz und Reichtum fanden ein Ende als Kaffee auch in anderen Regionen angebaut wurde. Der Hafen wurde kürzlich modernisiert und die Verbindungen nach Mokha verbessert, um die alte und einstmals reiche Stadt wieder aufleben zu lassen.

Hodeida kann man über die Berge von Manakha erreichen. Diese moderne Stadt am Roten Meer hat einen bedeutenden Hafen, der erst 1961 fertiggestellt wurde. Sehenswert sind der Fischmarkt und die traditionellen hölzernen Fischerboote.

Beit al-Faqih, 60 km von Hodeida entfernt, hat einen interessanten Markt, auf dem Kunstgewerbeartikel verkauft werden. Manakha liegt in den Haraz-Bergen und war früher ein Rastplatz osmanischer Händler. Die traditionellen Ismaeli-Dörfer liegen im Osten.

Der Norden

-

Zwischen Sana’a und Sada im Norden liegt das Wadi Wa’aar mit subtropischem Klima und endlosen Mango-, Papaya- und Bananenhainen. In dieser Region erhebt sich das riesige Shahara-Bergmassiv, der höchste Berg ist 3000 m hoch. Die Shahara-Brücke, die im 17. Jahrhundert erbaut wurde, verbindet zwei Berge und kann zu Fuß überquert werden.

Sada ist noch heute von Stadtmauern umgeben und war früher ein Bergbau- (Eisenerz) und Gerbereizentrum sowie ein wichtiger Rastplatz an der himyaritischen Handelsstraße von Sana’a nach Mekka. Später wurde aus Sada die Hauptstadt des Zaydi-Staates und Zentrum der Zaydi-Lehre, einer Richtung des schiitischen Glaubens. Die Al-Hadi-Moschee ist eine wichtige Kultstätte des Zaydismus. Das interessante Najran-Tor befindet sich im Norden der Stadt. Die Große Moschee ist das Wahrzeichen Sadas. Auf dem Markt werden u. a. traditionelle Steinhalsbänder und schöne Silberarbeiten angeboten. Die Sada-Festung, mit ihren dicken Mauern, war früher die Residenz des Königs Imam und ist heute Sitz der Provinzregierung. Außerhalb der Stadt liegt der Zaydi-Friedhof mit interessanten Grabsteinen. Das Sada-Becken ist sehr fruchtbar.

Der Osten

-

Die Al-Mashrik-Berge im Osten des Landes steigen von 1100 m bis auf 3000 m an. Die Landschaft geht allmählich in Sanddünen über und die Bevölkerungsdichte nimmt ab.

Mareb war einst Hauptstadt des Königreiches Saba. Einen Besuch wert ist der Awwan-Tempel, angeblich der Tempel der Königin von Saba. Die behauenen Steinblöcke sind das Testament der Stadt. Südwestlich von Mareb liegt der gewaltige Mareb-Staudamm, der vor tausenden von Jahren zur Bewässerung diente. Bis 570 n. Chr. wurde der Damm genutzt, dann siedelte sich die Bevölkerung im Norden des Landes an. Die eindrucksvolle Steinmauer ist 600 m lang und 18 m dick.

Aden

-

Die Geschichte Adens als Hafenstadt reicht weit zurück. Der Hafen wurde im biblischen Buch von Hesekiel (ca. 6. Jh. v. Chr.) genannt. Das Nationalmuseum des Altertums in der Nähe des Tawahi-Hafens beherbergt eine interessante Sammlung vorislamischer Kunst. Crater, der älteste Stadtteil, liegt im Krater eines erloschenen Vulkans. Hier stehen die ältesten Gebäude der Stadt. Zu sehen sind noch die Adentanks, Felsenlager mit einer unglaublich hohen Wasserkapazität. Wenn es regnet, füllt sich der oberste Tank zuerst und speist dann die unteren. In Crater gibt es auch ein Völkerkundemuseum und ein Militärmuseum. Die Moschee von Sayyid Abdullah al-Aidrus (14. Jh.) erinnert an den Schutzheiligen von Aden. In Ma’allah können Besucher traditionelle arabische Boote sehen. Südlich von Aden liegt Klein-Aden, ebenfalls in einem Vulkankrater.

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Sozialprofil

Essen & Trinken

Hotelrestaurants und einige private Restaurants bieten sowohl internationale Spezialitäten (besonders indische und chinesische Küche) als auch arabische Gerichte an. Meeresfrüchte sind besonders empfehlenswert. Haradha (ein Gericht aus Hackfleisch mit Pfeffer) ist äußerst schmackhaft. Getränke: Alkohol ist nicht überall erhältlich, wird aber in einigen Hotels angeboten. Es ist verboten, Jemeniten alkoholische Getränke zu verkaufen.

Nachtleben

Findet überwiegend in den Hotels statt (s. Unterkunft).

Einkaufstips

Auf den Souks (Märkten) können Besucher stöbern und sich nach Kunstgewerbeartikeln umsehen. Schöne Souvenirs sind Foutah (Nationaltrachten), Lederartikel, Jambia (Dolche), Kerzenständer, Halstücher (mit Goldfäden durchwoben), Bernstein sowie bunte Kissen und Keramikwaren. Gold- und Silberarbeiten, Gewürze, Parfüm, Bukhur-Räucherstäbchen mit passendem Gefäß und bunte Matten sind ebenfalls sehr beliebt. Öffnungszeiten der Geschäfte: So-Do 08.00-13.00 und 16.00-21.00 Uhr.

Sport

In den größeren Hotels findet man Squash- und Tennisplätze, Swimmingpools und Saunas. Viele der Strände eignen sich gut zum Baden. In einigen Schwimmvereinen kann man auch vorübergehend Mitglied werden.

Land & Leute

Traditionelle Werte sind auch heute noch ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens, und Besucher werden mit traditionellen Höflichkeitsformen und Gastfreundschaft begrüßt. Im Norden werden Gewehre über der Schulter getragen und ergänzen den traditionellen Jambia. In den Städten sind Frauen mit schwarzen oder bunten Tüchern verschleiert, in den Dörfern sieht man dies weniger. Viele Einwohner kauen Khat, Blätter eines einheimischen Strauches, die eine narkotische Wirkung besitzen. Man kaut sie auf Märkten und in Cafés, meist jedoch auf Kissen sitzend in den sogenannten Mafrai, ganz oben unter dem Dach eines mehrstöckigen Hauses, wo sich das soziale Leben abspielt. Besucher sollten zurückhaltende Alltagskleidung tragen, von Geschäftsleuten werden Anzüge erwartet. Männer sollten bei gesellschaftlichen Anlässen und in guten Restaurants Sakko und Krawatte tragen. In der Öffentlichkeit sollten sich Frauen soweit wie möglich verhüllen. Badekleidung und Shorts sollten nur am Swimmingpool getragen werden. Während des Fastenmonats Ramadan ist Rauchen verboten. Trinkgeld: Kellner und Taxifahrer erwarten 10-15%.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Landwirtschaft im Jemen wird hauptsächlich im fruchtbaren Norden betrieben, die Hauptprodukte sind Kaffee, Baumwolle und Früchte. Viehzucht und Fischerei sind ebenfalls wichtige Einnahmequellen. Erdöl und Erdgas kommen vor, in geringerem Ausmaße auch Uran, Kupfer und Schwefel, die hauptindustrielle Aktivität ist jedoch die Erdöl und Gasproduktion. In Aden gibt es auch eine neugeschaffene Freihandelszone. Die Wirtschaftstrukturen der 1990 vereinigten Republik Jemen wurden in den letzten Jahrzehnten jedoch stark beschädigt. Die ablehnende Haltung der jemenistischen Regierung gegenüber den UN-Resolutionen gegen den Irak im Golfkrieg führte zu massiven Kürzungen in der westlichen Wirtschaftshilfe. Auch der Zusammenbruch während des Krieges traf die Wirtschaft schwer. Bürgerkrieg und soziale Unruhen zwischen 1994 und 1996 verschlimmerten die Situation noch. 1997 wurde nach Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds ein strukturelles Reformprogramm in Kraft gesetzt. Die jüngsten Ziele der Wirtschaftspolitik umfassen Privatisierungen und eine Generalüberholung des Bankensystems. Haupthandelspartner sind die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudiarabien, Japan, Südkorea, Ägypten und die USA.

Geschäftsverkehr

In Geschäftskreisen wird Englisch gesprochen. Terminvereinbarung ist üblich, auf Pünktlichkeit wird Wert gelegt. Auch während geschäftlicher Treffen wird häufig Khat gekaut. Geschäftszeiten: Mo-Mi 08.00-12.30 und 16.00-19.00 Uhr sowie Do 08.00-11.00 Uhr. Behörden: So-Do 08.00-14.00 Uhr.

Kontaktadressen

Handelsabteilung der Botschaft der Republik Jemen, Rheinbabenallee 18, D-14199 Berlin. Tel: (030) 89 73 05 82. Fax: (030) 89 73 05 62. (E-Mail: botschaft-jemen@freenet.de ; Internet: www.botschaft-jemen.de )
Österreichisch-Arabische Handelskammer, Lobkowitzplatz 1, A-1015 Wien. Tel: (01) 513 39 65. Fax: (01) 513 85 59. (E-Mail: headoffice@aacc.at ; Internet: www.aacc.at )
General Investment Authority
, PO Box 19022, YE-Sana'a. Tel: (01) 26 29 62. Fax: (01) 26 29 64. (E-Mail: gias@y.net.ye )

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Klima

Klima

Je nach Höhenlage unterschiedlich. An der Küste ganzjährig heiß und trocken mit Temperaturen zwischen 34°-53°C. Im Hochland im Sommer warm, im Winter (Oktober - März) nachts sehr kalt. Die jährliche Niederschlagsmenge ist sehr gering. In Wüstengebieten starke Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Die angenehmste Jahreszeit ist zwischen Oktober und April.

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