Reiseführer USA
Inhaltsverzeichnis
Kontaktadressen
Lage
Nordamerika.
Offizieller Staatsname
Vereinigte Staaten von Amerika.
Landesvorwahl
1.
Visit USA Committee Germany e.V.
(Dachverband der Fremdenverkehrsämter der US-Bundesstaaten in Deutschland)
Postfach 101551, D-64215 Darmstadt
Tel: (0190) 78 00 78 (Prospektversand und Information). Fax: (07000) 101 27 14.
E-Mail: info@vusa-germany.de
Internet: www.vusa-germany.de
Mo-Fr 10.00-17.00 Uhr (telefonische Auskünfte)
USA.de
USA Mediengesellschaft für Internet-Marketing mbH
Emil-von-Behring-Str. 6, D-60439 Frankfurt am Main
Tel: (069) 95 88 40 63. Fax: (069) 95 88 30 09.
E-Mail: info@usa.de
Internet: www.usa.de
(Broschürenversand gegen Portogebühr)
International Trade Administration, Tourism Industries
US Department of Commerce, Room 7025, US-Washington, DC 20230
Tel: (202) 482 01 40. Fax: (202) 482 28 87.
E-Mail: info@tinet.ita.doc.gov
Internet: www.tinet.ita.doc.gov
Travel Industry Association of America
1100 New York Avenue, Suite 450, West, US-Washington, DC 20005
Tel: (202) 408 84 22. Fax: (202) 408 12 55.
E-Mail: feedback@tia.org
Internet: www.tia.org
Botschaft der USA
Neustädtische Kirchstraße 4-5, D-10117 Berlin
Tel: (030) 830 50. Fax: (030) 238 62 90.
Internet: www.usembassy.de
Mo-Fr 08.30-17.30 Uhr (Termin nach Vereinbarung).
Konsularabteilung der Botschaft
Clayallee 170, D-14195 Berlin
Tel: (0190) 85 00 58 00 (Bandansage; 1,86 €/Min.; 24-Stunden-Service), (0190) 85 00 55 (Live-Operator-Visaservice; 1,86 €/Min., Mo-Fr 07.00-20.00 Uhr, auch Terminvereinbarung und Formularbestellung). Fax: (030) 831 49 26, (0190) 85 00 58 01 (Visa-Info-Fax-Abruf; 1, 86 €/Min.).
Generalkonsulat mit Visumerteilung in Frankfurt/M. (Tel: (069) 7 53 50). Generalkonsulate ohne Visumerteilung in Düsseldorf, Hamburg, Leipzig und München. Konsulin in Bremen.
Botschaft der USA
Boltzmanngasse 16, A-1090 Wien
Tel: (01) 31 33 90. Fax: (01) 310 06 82.
E-Mail: embassy@usembassy.at
Internet: www.usembassy.at
Mo-Fr 08.30-17.00 Uhr.
Konsularabteilung der Botschaft
Gartenbaupromenade 2, A-1010 Wien
Tel: (01) 313 39 23 52 (Visainformation), (0900) 51 03 00 (Live-Operator-Visaservice; 2,16 €/Min.; Mo-Fr 07.00-20.00 Uhr). Fax: (01) 512 58 35.
E-Mail: consularvienna@state.gov
Internet: www.usembassy.at
Terminvereinbarung, kein Publikumsverkehr.
Konsularagentur ohne Visumerteilung in Salzburg.
Botschaft der USA
Jubiläumsstraße 93, CH-3001 Bern
Tel: (031) 357 70 11. Fax: (031) 357 73 44. Konsularabt.: Tel: (0900) 87 84 72 (2,50 sfr/Min.). Fax: (031) 357 73 98.
E-Mail: bernniv@state.gov (Visaabteilung)
Internet: www.usembassy.ch
Mo-Fr 08.30-12.30 und 13.30-17.30 Uhr (telefonisch). Konsularabt: 09.00-11.30 und 14.30-16.00 Uhr.
Konsularagenturen in Genf und Zürich.
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
4645 Reservoir Road, NW, US-Washington, DC 20007-1998
Tel: (202) 298 81 40 (Telefonzentrale). Fax: (202) 298 42 49, 333 26 53.
E-Mail: ge-embus@ix.netcom.com
Internet: www.germany-info.org
Generalkonsulate in Atlanta, Boston, Chicago, Houston, Los Angeles, Miami, New York und San Francisco. Honorarkonsulate in Albuquerque, Anchorage, Birmingham (Alabama), Bonita Springs (Florida), Buffalo (New York), Charleston, Charlotte, Cincinnati, Cleveland, Corpus Christi, Dallas, Denver, Des Moines, Detroit, Honolulu (Hawaii), Indianapolis, Jackson, Kansas City (Kansas), Las Vegas, Louisville, Minneapolis, Nashville, New Orleans, Oklahoma City, Philadelphia, Phoenix, Pittsburgh, Portland, Salt Lake City, San Antonio, San Diego, Seattle, Spokane, St. Louis und Virginia Beach.
Botschaft der Republik Österreich
3524 International Court, N.W., US-Washington, DC 20008
Tel: (202) 895 67 00/09/19. Fax: (202) 895 67 50.
E-Mail: washington-ob@bmaa.gv.at
Internet: www.austria.org
Generalkonsulate in Chicago, Los Angeles und New York. Honorarkonsulate in Anchorage, Atlanta, Boston, Buffalo, Charlotte, Columbus, Denver, Detroit, Honolulu (Hawaii), Houston, Indianapolis, Kansas City (Missouri), Las Vegas, Miami, Milwaukee, Philadelphia, Pittsburgh, Portland, Richmond, Salt Lake City, San Francisco, San Juan (Puerto Rico), Seattle, St. Louis, St. Paul und St. Thomas.
Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft
2900 Cathedral Avenue NW, US-Washington, DC 20008-3499
Tel: (202) 745 79 00. Fax: (202) 387 25 64.
E-Mail: vertretung@was.rep.admin.ch
Internet: www.eda.admin.ch/washington
Generalkonsulate in Atlanta, Chicago, Houston, Los Angeles, New York und San Francisco. Konsulate in Boston, Buffalo, Charlotte, Cleveland, Dallas, Denver, Detroit, Honolulu (Hawaii), Indianapolis, Kansas City (Missouri), Miami, Minneapolis, New Orleans, Orlando, Philadelphia, Phoenix, Pittsburgh, Salt Lake City, San Juan (Puerto Rico), Seattle und Spartanburg.
Allgemeines
Fläche
9.809.155 qkm.
Bevölkerungszahl
290.342.554 (2003).
Bevölkerungsdichte
29,6 pro qkm.
Hauptstadt
Washington DC. Einwohner: 571.400 (2003).
In den USA gibt es 20 Städte mit einer größeren Bevölkerungszahl als Washington DC. New York ist mit über 8 Millionen Einwohnern die größte Stadt. Chicago, Dallas, Houston, Los Angeles, Philadelphia, Phoenix, San Antonio und San Diego hatten 2003 über eine Million Einwohner.
Geographie
Die USA bedecken einen Großteil des nordamerikanischen Kontinents und werden im Norden von Kanada, im Süden von Mexiko, dem Golf von Mexiko und dem Karibischen Meer, im Osten vom Atlantischen Ozean und im Westen vom Pazifischen Ozean begrenzt. Der Staat Alaska liegt im äußersten Nordwesten des Kontinents, wird im Norden vom Nordpolarmeer begrenzt und ist durch Kanada vom Rest der USA getrennt. Hawaii liegt im mittleren Pazifik. Aufgrund der riesigen Ausmaße der Vereinigten Staaten ist die Landschaft außerordentlich vielfältig. Das Klima reicht von subtropisch bis hin zu arktisch mit der entsprechenden Flora und Fauna. Weitere detaillierte Beschreibungen über die geographischen Einzelheiten jedes Gebietes im Abschnitt Die Staaten von A-Z.
Staatsform
Präsidiale Bundesrepublik mit bundesstaatlicher Verfassung seit 1789, letzte Verfassungsänderung 1992. Zweikammerparlament (Congress): Repräsentantenhaus (House of Representatives) mit 435 für zwei Jahre gewählten Abgeordneten und Senat (Senate) mit 100 für sechs Jahre gewählten Mitgliedern (1/3 der Senatoren werden alle 2 Jahre neu gewählt). Staats- und Regierungschef: George W. Bush (43. Präsident der USA), seit 2001. Nach dem Staats- und Regierungschef wird der höchste Rang vom Außenminister (Secretary of State) eingenommen. Die USA besteht aus 50 gleichberechtigten Bundesstaaten mit eigener Verfassung, eigenem Parlament und einem gewählten Gouverneur. Hoheitsrechte der einzelnen Bundesstaaten in den Bereichen Gesetzgebung für Schulwesen sowie bürgerliche, Handels- und Strafgerichtsbarkeit. Daneben gibt es den District of Columbia, 2 US-Commonwealth Territories sowie Außen- und Pachtgebiete.
Sprache
Englisch. Viele andere Sprachen werden in bestimmten Landesteilen gesprochen. An der mexikanischen Grenze hat in einigen Gegenden Spanisch die englische Sprache als wichtigste Umgangssprache abgelöst. Etwa 20 Millionen Einwohner sprechen kein Englisch.
Religion
Protestantisch (51%), römisch-katholisch (26,2%), jüdisch und viele andere Glaubensrichtungen. In den großen Städten leben Mitglieder bestimmter ethnischer oder religiöser Gruppen häufig im gleichen Stadtviertel.
Ortszeit
Die USA hat 6 Zeitzonen:
Eastern Standard Time/New York
MEZ - 6 (UTC - 5).
Central Standard Time/Chicago
MEZ - 7 (UTC - 6).
Mountain Standard Time/Salt Lake City
MEZ - 8 (UTC - 7).
Pacific Standard Time/Los Angeles
MEZ - 9 (UTC - 8).
Yukon Time/Alaska-Festland
MEZ - 10 (UTC - 9).
Alaska-Hawaii Time/Hawaii und Aleuten-Inseln westlich von Alaska
MEZ - 11 (UTC - 10).
Anmerkung
Von April bis Oktober werden die Uhren in allen Staaten um 1 Std. vorgestellt, außer im Großteil von Indiana, in Arizona und in Hawaii.
Netzspannung
110/120 V, 60 Hz. Adapter oder duale Stromschalter erforderlich.
Post- und Fernmeldewesen
Telefon
Internatioanle Direktdurchwahl.
Landesvorwahl
1.
Mobiltelefon
GSM 1900, PCS und Analog. Triband-Geräte erforderlich. Roaming-Abkommen bestehen. Die wichtigsten Netzbetreiber mit GSM 1900 umfassen Verizon (Internet: www.verizonwireless.com ), Cingular (Internet: www.cingular.com ) und AT&T Wireless (Internet: www.attws.com ). GSM-Abdeckung besteht hauptsächlich in größeren Städten.
Faxdienste
Werden überall angeboten. In allen größeren Städten und Touristenzentren gibt es Faxbüros, die meisten Hotels bieten ebenfalls Faxdienste an.
Internet/E-Mail
Öffentlicher Zugang zu Internet/E-Mail in Geschäftszentren, Hotels und auf Flughäfen. Internetcafés stehen landesweit in großer Zahl zur Verfügung. Hauptinternetanbieter: America Online (Internet: www.aol.com ), AT&T Business Internet Services (Internet: www.attbusiness.net ), Cable & Wireless (Internet: www.cw.com ), MindSpring (Internet: www.earthlink.net ), MSN (Internet: www.masn.com ).
Telegramme
Können in allen Telegrafen- und Postämtern aufgegeben werden.
Post
Es gibt zahlreiche Postämter in allen Bundesstaaten. Briefmarken können für einen Aufpreis auch in Geschäften und Hotels gekauft werden sowie an Geldautomaten. Luftpost nach Europa ist bis zu einer Woche unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Sa 09.00-17.00 Uhr. In den Großstädten sind die Hauptpostämter 24 Std. lang geöffnet.
Deutsche Welle
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.
Reisepaß/Visum
Reisepaß/Visum
| Land | Visa | Reisepass |
| Deutschland | Nein/1 | Ja |
| Österreich | Nein/1 | Ja |
| Schweiz | Nein/1 | Ja |
| Andere EU-Länder | 1 | Ja |
Hinweis
Seit dem 5. März 2003 sind Fluggesellschaften, die die Vereinigten Staaten anfliegen, gesetzlich dazu verpflichtet, den US-Grenzschutzbehörden Zugriff auf alle vorhandenen Passagierdaten zu gewähren. Anmerkung: Aufgrund der sich vor allem in der letzten Zeit häufig ändernden Einreisebestimmungen ist es ratsam, sich rechtzeitig vor Abreise bei der zuständigen konsularischen Vertretung zu erkundigen (s. Adressen).
Einreisebeschränkungen
Folgenden Reisenden wird die Einreise in die Vereinigten Staaten von Amerika verweigert, sofern zuvor kein Waiver of Ineligibility ausgestellt worden ist:
(a) Personen mit schweren ansteckenden oder psychischen Krankheiten;
(b) Personen mit Vorstrafenregister;
(c) Drogenabhängigen, -benutzern oder -händlern;
(d) Personen, die zuvor aus den USA ausgewiesen wurden oder denen die Einreise innerhalb der letzten fünf Jahre verweigert wurde.
(e) Personen, die sich selbst als Faschisten oder Kommunisten bezeichnen.
(f) Personen, die an terroristischen Aktivitäten beteiligt sind.
Reisepass
Allgemein erforderlich, muß noch mindestens 6 Monate nach der Ausreise gültig sein, ausgenommen sind Teilnehmer am Programm zur Aufhebung der Visapflicht (VWP), deren Reisepässe während des Aufenthalts gültig sein müssen. Anmerkung: (a) Staatsbürger von Andorra, Belgien, Brunei, Liechtenstein und Slowenien, die im Rahmen des Programms zur Aufhebung der Visapflicht (VWP) in die USA einreisen möchten, müssen Inhaber eines maschinenlesbaren Reisepasses sein. Alle Inhaber eines älteren Reisepasses benötigen für die Einreise in die USA ein entsprechendes Visum. (b) Bis Oktober 2006 (vorläufiger Termin) werden deutsche Kinderausweise mit Lichtbild bzw. der Eintrag des Kindes im Paß eines mitreisenden Elternteils anerkannt. Auch ein Eintrag in den Paß der Eltern ist nach dem Oktober 2006 nicht mehr ausreichend. Ab Oktober 2006 benötigen alle Reisenden, auch Babys und Kinder, einen eigenen, maschinenlesbaren Reisepaß. Für deutsche Staatsangehörige ist nur der rote Europapass zulässig. Der deutsche Kinderausweis wird ab Oktober 2006 nicht mehr für die visumsfreie Einreise in die USA anerkannt. Reisepässe, die nach Oktober 2006 ausgestellt werden, müssen biometrische Daten zum Inhaber aufführen. Welche Merkmale das sind und wo diese erfasst werden, wird das Bundesinnenministerium bekannt geben. Nicaraguanische Reisepässe, die vor dem 30. Oktober 1981 ausgestellt wurden, werden nicht anerkannt. Auch dann nicht, wenn der Paßinhaber über ein gültiges Visum für die USA verfügt.
Informationen zu den neuen Einreisebestimmungen sind von der amerikanischen Botschaft in Berlin erhältlich.
Visum
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger von Kanada und Bermuda, die mit einem gültigen Reisepaß einreisen können, sowie Mexiko (nur mit gültiger Border Crossing Card DSP-150).
Visa Waiver Program (VWP): Staatsbürger folgender Länder können visumsfrei in die USA für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen einreisen, falls sie ein gültiges Weiter- bzw. Rückflugticket besitzen und per Flugzeug oder Schiff einer Transportgesellschaft des Programms zur Aufhebung der Visumspflicht (VWP – Visa Waiver Program) zu touristischen oder geschäftlichen Zwecken einreisen:
(a) [1] Bundesrepublik Deutschland, Österreich, übrige EU-Länder (ausgenommen Staatsbürger von Estland, Griechenland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakische Republik, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern, die ein Visum benötigen sowie Staatsbürger von Belgien und Slowenien, die nicht über einen maschinenlesbaren Reisepaß verfügen) und Schweiz (wenn ein Reisepass, der nach dem 1. Januar 2003 ausgestellt wurde, vorliegt);
(b) Andorra*, Australien, Brunei*, Island, Japan, Liechtenstein*, Monaco, Neuseeland, Norwegen, San Marino und Singapur.
Zusätzlich muß von allen visabefreiten Reisenden das Formblatt I-94W, das an Bord aller angeschlossenen Transportunternehmen erhältlich ist, ausgefüllt werden.
* Staatsbürger dieser Länder benötigen schon jetzt einen maschinenlesbaren Reisepaß.
Anmerkung: Reisenden, die der Visumpflicht unterliegen, erteilen die US-Konsulate in Berlin und Frankfurt Einreisevisa mit biometrischen Daten. Pro Antragsteller werden ein Foto und zwei Fingerabdrücke elektronisch gescannt. Am 5. Januar 2004 ist das US-Visit-Programm in Kraft getreten, aufgrund dessen von ein-und ausreisendenen Besuchern Fingeabdrücke genommen und Lichtbilder gemacht werden. Vom US-Visit-Programm ausgenommen sind Teilnehmer des Visa Waiver Programs (s.o.) sowie Inhaber der Green Card.
Aktueller Hinweis
Ab dem 30. September 2004 müssen sich auch alle Staatsangehörigen der am Visa-Waiver-Abkommen beteiligten Staaten per Fingerabdruck und Foto registrieren lassen. Ab Oktober 2006 (vorläufiger Termin) müssen Reisepässe den Fingerabdruck und andere biometrische Merkmale enthalten. Weitere Informationen unter www.dhs.gov/us-visit .
Transit
Aus Sicherheitsgründen wurde der visumfreie Transit für ansonsten visumpflichtige Reisende am 2. August 2003 eingestellt. Betroffen sind die Programme Transit Without Visa (TWOV) und International-to-International Transit (ITI). Diese Änderung gilt nicht für Teilnehmer des Visa Waiver Program (s.o.), welche die USA weiterhin ohne Transitvisum durchreisen können.
Anmerkungen
Staatsbürger der unter Visum aufgeführten Länder können auf dem Landweg über Kanada oder Mexiko ohne Visum in die USA einreisen, falls sie über ein ausgefülltes Formblatt I-94W verfügen, das bei der Einreise abgestempelt wurde. An den Grenzübergängen wird zusätzlich eine Gebühr von 7 US$ erhoben.
Zusätzliche Hinweise: Visaantragssteller aller Nationalitäten müssen weltweit das Formular DS-157 zusätzlich zum Visumsantragsformular DS-156 ausfüllen. Für F-/M-Visa (Studenten) und J-Visa (Austauschprogramme) muß zusätzlich das Antragsformular DS-158 von allen Antragsstellern eingereicht werden.
Die Bestimmungen für Paßfotos für Visaanträge wurden vor kurzem verschärft bzw. geändert. Eine Beschreibung der aktuellen Fotobestimmungen ist auf der Internetseite der US-Botschaft in Berlin zu finden. Weitere Informationen von den amerikanischen Botschaften (s. Adressen).
Hinweis
Reisende, die bezahlte oder unbezahlte Arbeit in den USA aufnehmen möchten (dazu gehört auch die Tätigkeit als Au-Pair oder Praktikant), einen Aufenthalt von mehr als 90 Tagen planen oder an einem Schul-/Universitätsaustauschprogramm teilnehmen möchten, benötigen ein Visum, auch wenn sie Staatsbürger eines der dem Visa Waiver Program angeschlossenen Länder sind. Weitere Informationen sind von den konsularischen Vertretungen erhältlich.
Visaarten
NIV (Non-Immigrant Visa) für Urlaubs- und Geschäftsreisen; F-/M-Visum (Studentenvisum), J-Visum (Teilnahme an Austauschprogrammen); Journalisten-, Zeitarbeits- und Transitvisum.
Visagebühren
Deutsche und Österreicher:
Visabearbeitungsgebühr: 85 € (Antragsgebühren werden nicht rückerstattet).
Deutsche und Österreicher bezahlen ausschließlich eine Visabearbeitungsgebühr für folgende Visaarten, die Ausstellung der Visa ist kostenlos:
- Visum, das zu einem Aufenthalt von mehr als 90 Tagen berechtigt.
- Studentenvisum
- Journalistenvisum
- Zeitarbeitsvisum.
Schweizer:
Visum, das zu einem Aufenthalt von mehr als 90 Tagen berechtigt: 130 CHF.
Anmerkung: Für Staatsangehörige bestimmter Nationalitäten fallen zusätzliche Gebühren an, die von der Visaart abhängig sind.
Gültigkeitsdauer
Abhängig von Nationalität und Art des Visums. Weitere Informationen erteilen die amerikanischen Botschaften und Konsulate.
Antragstellung
Konsulat oder Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen). In den meisten Fällen ist eine persönliche Antragstellung erforderlich. Postalische Antragstellung ist derzeit nur möglich für Antragsteller, die jünger als 14 oder älter als 59 Jahre und EU-Bürger oder Staatsbürger eines visabefreiten Landes sind, sowie bei Erneuerung eines in Deutschland ausgestellten und nicht mehr als 6 Monate abgelaufenen Visums. Bei der US-Botschaft in Berlin oder dem Generalkonsulat in Frankfurt kann ein Visum per Drop-Box (persönliche Hinterlegung der Dokumente bei der konsularischen Vertretung) beantragt werden. In diesem Fall betragt die Bearbeitungszeit 10-15 Tage. Hinweis: Deutsche Antragsteller auf ein J-Visum (Austauschbesuchervisum - Formular DS-2019) müssen die entsprechenden Unterlagen bei dem amerikanischen Generalkonsulat in Frankfurt, nicht der Botschaft in Berlin einreichen. Weitere Informationen sind von der Botschaft in Berlin oder dem Generalkonsulat in Frankfurt erhältlich.
Unterlagen
(a) Gültiger Reisepaß, der mind. 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist und mit mind. einer leeren Seite. (b) 1-2 Paßfotos (je nach Nationalität) (nicht älter als 3 Monate) für jeden Antragssteller, egal welchen Alters. (c) 1 ausgefülltes Antragsformular DS-156 (kann von der Internetseite der Botschaft (s. Adressen) heruntergeladen werden) und 1 ausgefülltes Antragsformular DS-157. (d) Ggf. ausgefüllte Antragsformulare DS-157 und DS-158 (können von der Internetseite der Botschaft (s. Adressen) heruntergeladen werden). (e) Gebühr (abgestempeltes Original des Überweisungsbelegs, kein Bargeld oder Schecks). (f) Ggf. Nachweis ausreichender Geldmittel für die Aufenthaltsdauer. (g) Ggf. Nachweis des festen Wohnsitzes. (h) ggf. gültige Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz. (i) Adressierter und frankierter Rückumschlag. Eventuell müssen weitere Dokumente vorgelegt werden, die Grund und Einzelheiten der Reise bestätigen, sowie ein Nachweis, daß man beabsichtigt, wieder ins Heimatland zurückzukehren.
Bearbeitungszeit
Da das amerikanische Außenministerium und andere US-Behörden im Rahmen der amerikanischen Anti-Terrorismusmaßnahmen neue Registrationsverfahren und -systeme einrichten und zudem Visaanträge sehr viel genauer prüfen, kann sich die Visabearbeitung bei Angehörigen mancher Staaten sehr verzögern. Wegen der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen in den amerikanischen Botschaften in Europa und den neu eingeführten Registrationsmaßnahmen, kann sich das Visaantragsverfahren auch bei EU-Staatsbürgern länger als in vorherigen Jahren hinziehen. Die US-Botschaft in Berlin empfiehlt, ausreichend Zeit für die Beantragung eines Visums einzuplanen. Je nach Nationalität und Art der Visaantragsstellung beträgt die Bearbeitungszeit 2 bis 6 Wochen. In der Hauptreisesaison, besonders über Weihnachten und in den Sommerferien kann sich die Bearbeitungszeit noch weiter verlängern. Weitere Informationen sind bei den amerikanischen Botschaften erhältlich.
Geld
Währung
1 US-Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: US$, USD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 US$. Münzen in den Nennbeträgen 1 US$ sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Cent.
Geldwechsel
Hotels wechseln generell keine Fremdwährungen, und nur einige wenige Banken tauschen Fremdwährungen um. Es empfiehlt sich daher, ausreichend US-Dollar vor der Abreise zu wechseln.
Kreditkarten
Alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert. Die Benutzung von Kreditkarten wird empfohlen. Man sollte zumindest eine Kreditkarte haben, da viele Hotels oder Mietwagenfirmen Vorausbezahlung verlangen, falls nicht mit Kreditkarte bezahlt wird. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks
Reiseschecks in US-Dollar werden empfohlen. Bei Bezahlung oder Einlösung von Reiseschecks wird oft ein Identitätsnachweis verlangt (in manchen Fällen auch zwei). Nicht alle Banken können Reiseschecks einlösen, einige verlangen eine bisweilen recht hohe Gebühr.
Wechselkurs
| US$ | US$ | US$ | US$ | US$ | |
| Dez. '02 | Apr. '03 | Sept. '03 | Jan. '04 | Apr. '04 | |
| 1 € | 1,00 | 1,08 | 1,15 | 1,28 | 1,23 |
| 1 CHF | 0,67 | 0,73 | 0,74 | 0,82 | 0,79 |
Devisenbestimmungen
Keine Beschränkungen. Die Ein- und Ausfuhr von Beträgen über 10.000 US$ (einschl. Inhaberaktien) muß deklariert werden. Alle Goldmünzen und Goldmengen müssen bei der Einreise deklariert werden.
Öffnungszeiten der Banken
I. allg. Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr.
Duty Free
Duty Free
Folgende Artikel dürfen zollfrei in die USA eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 2 kg Tabak (auch in proportional anderen Mengen);
1 l alkoholische Getränke;
Geschenke bis zum Wert von 100 US$*.
Anmerkung: (a) [*] Die Artikel sollten nicht als Geschenke verpackt sein, da sie dem Zoll gezeigt werden müssen. Die Einfuhrbestimmung für Geschenke gilt nur einmal in 6 Monaten für Nicht-Einwohner der USA, die länger als 72 Std. im Land bleiben. (b) Alkohol- und Tabakwaren dürfen nur von Personen über 21 Jahren eingeführt werden. (c) Informationen über die Einfuhr von Haustieren sind der Broschüre Pets, Wildlife – US Customs zu entnehmen, die bei den amerikanischen Botschaften und Konsulaten erhältlich ist.
Weitere Informationen zu den Einfuhrbedingungen der USA ist erhältlich beim US Bureau of Customs and Border Protection (Internet: www.customs.ustreas.gov ).
Einfuhrverbot
Die Einfuhr der folgenden Artikel ist entweder verboten oder nur mit Sonderlizenz erlaubt:
(a) Narkotika und gefährliche Arzneimittel, die nicht aus medizinischen Gründen eingeführt werden (Attest des behandelnden Arztes erforderlich). (b) Absinth, biologische Materialien, Saatgut, Obst und Pflanzen (einschl. vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Gemüsearten und deren Produkte). (c) Schußwaffen und Munition. (d) Gefährliche Gegenstände (Feuerwerkskörper, giftige Artikel). (e) Fleisch- und Geflügelprodukte. (f) Pornografische Artikel. (g) Klappmesser. (h) Kubanische Zigarren, haitianische Souvenirs aus Leder sowie Gegenstände, die aus dem Iran stammen oder dorthin ausgeführt werden.
Gesetzliche Feiertage
Gesetzliche Feiertage
1. Jan. 2004 Neujahr. 19. Jan. Martin-Luther-King-Tag. 16. Febr. Presidents Day. 24. Mai Memorial Day. 4. Juli Unabhängigkeitstag. 6. Sept. Tag der Arbeit. 11. Okt. Columbus Day. 11. Nov. Veteranentag. 27. Nov. Erntedankfest. 25. Dez. Weihnachten.
1. Jan. 2005 Neujahr. 17. Jan. Martin-Luther-King-Tag. 21. Febr. Presidents Day. 30. Mai Memorial Day. 14. Juni Flaggen-Tag. 4. Juli Unabhängigkeitstag. 5. Sept. Tag der Arbeit. 10. Okt. Columbus Day. 11. Nov. Veteranentag. 24. Nov. Erntedankfest. 25. Dez. Weihnachten.
Anmerkung
Weitere Feiertage werden in den einzelnen Bundesstaaten an verschiedenen Tagen begangen.
Gesundheit
Gesundheit
| Krankheit | Vorsorge | Impfbescheinigung |
| Gelbfieber | Nein | Nein |
| Cholera | Nein | Nein |
| Typhus & Polio | Nein | - |
| Malaria | Nein | - |
| Essen & Trinken | Nein | - |
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
In manchen Bundesstaaten treten Krankheiten auf, die durch Zecken oder Mücken übertragen werden, wie das Dengue-Fieber, die Borreliose oder das West-Nil-Fieber.
Für Einwanderer ist ein Gesundheitszeugnis mit negativem HIV-Test erforderlich.
Gesundheitsvorsorge
Nur Notfälle werden ohne vorherige Bezahlung behandelt. Andere Behandlungen werden ohne Nachweis einer Versicherung oder Kaution oft abgelehnt. Die medizinischen Einrichtungen sind normalerweise sehr gut. Wer auf längere Zeit mit Schulkindern einreist, sollte beachten, daß ein Nachweis über Impfschutz gegen Diphterie, Masern, Polio, Röteln, Tetanus für die Schulzulassung benötigt wird. Viele Schulen verlangen außerdem Schutzimpfungen gegen Tetanus, Mumps und Keuchhusten. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung über mindestens 500.000 US$ wird dringend empfohlen.
Reiseverkehr - International
Hinweis
Die US-Regierung bekräftigt ihre Warnung vor Attentaten und ruft zu besonderer Vorsicht auf. Insbesondere im Luftverkehr werden erhöhte Sicherheitskontrollen durchgeführt. Reisende sollten bei Reiseantritt genügend Zeit einplanen, um diese Kontrollen rechtzeitig vor dem Abflug passieren zu können. Aktuelle Informationen sind von den Fremdenverkehrsämtern, Botschaften der Vereinigten Staaten und den zuständigen Auswärtigen Ämtern erhältlich (s. Adressen).
Anmerkung
Die nachstehenden Informationen sind als Überblick gedacht, genauere Angaben sind in den Kapiteln der einzelnen Bundesstaaten unter der entsprechenden Rubrik zu finden.
Flugzeug
Die wichtigsten nationalen Fluggesellschaften der USA sind American Airlines (AA), Continental Airlines (CO), Delta Air (DL), Northwest Airlines (NW), Trans World Airlines TWA (TW) (von American Airlines übernommen) und United Airlines (UA).
Internationale Flughäfen
Zu den größten internationalen Flüghäfen in den USA zählen Atlanta (ATL), Chicago (ORD), Los Angeles (LAX), Dallas/Forth Worth (DFW), San Francisco (SFO), Denver (DEN), Las Vegas (LAS), Minneapolis-St Paul (MSP), Phoenix (PHX) und Detroit (DTW). Weitere Informationen in der entsprechenden Rubrik.
Durchschnittliche Flugzeiten
Frankfurt – New York: 8 Std. 30; Frankfurt – Los Angeles: 11 Std. 30; Berlin – New York: 9 Std. 30;
Wien – New York: 10 Std; Wien – Los Angeles: 15 Std. (mit Umsteigen);
Zürich – New York: 7 Std. 10; Zürich – Los Angeles: 12 Std. 10;
Singapur – Los Angeles: 18 Std. 45; Singapur – New York: 21 Std. 25; Sydney – Los Angeles: 17 Std. 55; Sydney – New York: 21 Std. 05.
Anmerkung
Flüge in westliche Richtung (von Europa in die USA oder von der Ost- zur Westküste) dauern wegen des Windeinflusses länger als Flüge in östliche Richtung. Flüge von der Ostküste der USA nach Europa verringern sich um ca. 30-40 Min. (von der Westküste 1 Std.).
Schiff
Viele Kreuzfahrtschiffe aus der ganzen Welt laufen die Ost- und Westküste der USA an, u.a. Carnival Cruise Line, Cunard Line, Holland America Line, Norwegian Cruise Line, Orient Lines, Princess Cruises, Radisson Seven Seas Cruises, Royal Caribbean International, Seabourn Cruise Line und Silversea Cruises.
Bahn
In Yuma, El Paso, Del Rio und Laredo geht das amerikanische Streckennetz in das mexikanische über, es stehen jedoch nur wenige regelmäßige Verbindungen im Personenverkehr zur Verfügung. Fast alle Fernverkehrszüge werden von der US National Railroad Passenger Corporation (Amtrak) betrieben. Es gibt mehrere Passagierverbindungen nach Kanada. Die Hauptstrecken sind New York – Montréal, Chicago – Toronto und Seattle – Vancouver. Von Milwaukee, Chicago, Detroit und Buffalo fahren Züge nach Toronto, Hamilton und Ottawa. Nähere Informationen erteilen Amtrak (New York: Tel: (212) 582 68 75; Internet: www.amtrak.com ) sowie die folgenden Amtrak-Vertretungen: Deutschland: North America Travel House, CRD International in Hamburg (Tel: (040) 300 61 60, Internet: www.crd.de/amtrak ), MESO Amerika-Kanada Reisen in Berlin (Tel: (0180) 525 43 50, E-Mail: info@alternativ-tours.de ). Österreich: Austria Reiseservice in Wien (Tel: (01) 310 74 41). Schweiz: Kuoni Travel (Tel: (01) 277 45 80), SSR-Reisen (Tel: (01) 297 11 11) und Travac in Zürich (Tel: (01) 267 57 57).
Bus/Pkw
Es gibt zahlreiche Grenzübergänge zwischen Kanada und den USA. Die Hauptstrecken sind New York – Montréal/Ottawa, Detroit – Toronto/Hamilton, Minneapolis – Winnipeg und Seattle – Vancouver/Edmonton/Calgary. Es gibt Straßenverbindungen nach Mexiko von El Paso, San Diego, Tucson und San Antonio.
Greyhound bietet Verbindungen nach Kanada und Mexiko an. Nähere Informationen und Kontaktadresse s. Reiseverkehr - National.
Reiseverkehr - National
Anmerkung
Siehe Hinweis (Reiseverkehr International). Die nachstehenden Informationen sind als Überblick gedacht, genauere Angaben sind in den Kapiteln der einzelnen Bundesstaaten unter der entsprechenden Rubrik zu finden.
Flugzeug
Der Flug vom Osten der USA in den Westen dauert 5 Std., von Norden nach Süden 2 Std. Da es zwischen den Fluggesellschaften eine sehr starke Konkurrenz gibt, sind die Flugpreise recht unterschiedlich. Neben den gängigen Buchungsklassen First und Economy Class gibt es zahlreiche Sondertarife und Vergünstigungen. Nachtflüge sind in der Regel preiswerter.
Linienflüge:
TWA (TW) (von American Airlines übernommen), Delta (DL) und andere Fluggesellschaften bieten auf allen Inlandflügen für Besucher besondere Vergünstigungen an, wenn man die Tickets mindestens 21 Tage im voraus kauft.
Billigflüge:
AirTran (Internet: www.airtran.com ) bedient den Osten der USA.
Allegiant Air (Internet: www.allegiantair.com ) fliegt zwischen Las Vegas und einigen Städten an der Ostküste.
America West (Internet: www.americawest.com ) fliegt in den ganzen USA.
American Trans Air (ATA) (Internet: www.ata.com ) fliegt in den ganzen USA.
Frontier Airlines (Internet: www.frontierairlines.com ) fliegt in den ganzen USA.
Interstate Jet (Internet: www.flyijet.com ) fliegt zwischen Atlanta und einigen Städten an der Ostküste.
JetBlue Airways (Internet: www.jetblue.com ) fliegt ab New York JFK zu zahlreichen Städten in der USA.
Midwest Express (Internet: www.midwestexpress.com ) bedient die ganze USA.
Song Air (Internet: www.flysong.com ) fliegt vom Nordwesten nach Florida und nach Las Vegas.
Southeast Airlines (Internet: www.flyseal.com ) fliegt vom Nordosten nach Florida.
Southwest Airlines (Internet: www.southwest.com ) fliegt in den ganzen USA.
Spirit Airlines (Internet: www.spiritair.com ) verbindet Florida mit Chicago, Detroit und New York.
Sun Country Airlines (Internet: www.suncountry.com ) fliegt ab Aruba, California, Chicago, Cleveland, Detroit, Florida, New York, Minneapolis, Phoenix, Seattle, St.Louis, Texas und Washington.
Ted (Internet: www.flyted.com ) fliegt vom Nordosten zum Südosten und in den Westen der USA.
USA 3000 Airlines (Internet: www.usa3000airlines.com ) fliegt vom Midwest und Nordosten nach Florida, Cancun und in die Dominikanische Republik.
Anmerkung
Die Freigepäckgrenze richtet sich eher nach Anzahl und Umfang der Gepäckstücke als nach dem Gewicht.
Airpässe
Verschiedene amerikanische Fluglinien bieten den Visit USA Airpass an. Pro Flugnummer ein Coupon. Gültig auf dem Streckennetz von US Airways, US Airways Express, US Shuttle-Flügen innerhalb Kontinental-USA, Kanada, Bahamas, Bermuda, Puerto Rico, Karibik, Mittelamerika und US Virgin Islands (ausgenommen sind Flüge mit den Flugnummern 5600-8799). Pro Transatlantikticket darf nur ein Airpass und ein Karibik- Zusatztarif ausgestellt werden. Nur für Passagiere mit Wohnsitz außerhalb der USA, Kanada, American Virgin Islands, Bahamas, Puerto Rico, Bermuda und der Karibik. Der Airpass muß außerhalb Nordamerikas gekauft werden. Weitere Informationen über den Visit USA Airpass und andere Airpässe sind erhältlich von den Reisebüros. Sobald die Reiseroute feststeht, empfiehlt es sich für Reisebüros, die einzelnen Fluggesellschaften nach Preisangeboten und weiteren Pässen zu befragen.
Durchschnittliche Flugzeiten
Detroit – New York: 1 Std. 40; Los Angeles – Chicago: 4 Std. 15; Los Angeles – New York: 5 Std. 20; Miami – Chicago: 3 Std. 10; Miami – Los Angeles: 7 Std; Miami – New York: 2 Std. 40; New York – Chicago: 2 Std. 50; New York – Dallas: 4 Std; New York – Detroit: 2 Std; New York – Los Angeles: 6 Std; New York – Miami: 3 Std. 10; Seattle – San Francisco: 1 Std. 50.
Weitere Flugzeiten s. Die Staaten von A-Z.
Schiff
Die Schiffsverbindungen auf den Flüssen, Seen und an den Küsten sind sehr gut. Besonders auf dem Ohio River gibt es regen Schiffsverkehr.
Die großen Seen
Passagier- und Frachtschiffe sowie Ausflugsboote verkehren auf den großen Flüssen und Seen von Duluth, Sault Sainte Marie, Milwaukee, Chicago, Detroit, Toronto, Rochester, Cleveland und Buffalo aus.
Bahn
Fast alle Fernverkehrszüge werden von der National Railroad Passenger Corporation (Amtrak), Vorort- und Kurzstreckenzüge von regionalen Firmen betrieben. Amtraks Hauptstrecke ist die Verbindung Boston – New York – Washington DC; andere Strecken führen nach Süden (Florida und New Orleans) sowie von Boston über New York und Washington DC nach Chicago. Von Chicago führt eine tägliche Verbindung nach Seattle, Portland, Oakland (San Francisco), Los Angeles (über Omaha – Denver – Salt Lake City – Las Vegas oder über Kansas City – Albuquerque – Flagstaff), San Antonio und New Orleans (über St. Louis und Dallas/Ft. North). Eine Verbindung besteht zwischen San Antonio und Los Angeles über El Paso – Tucson – Phoenix. Dreimal wöchentlich fährt ein Zug von Los Angeles nach New Orleans. Die von Amtrak eingeführten ACELA Express Hochgeschwindigkeitszüge fahren mit bis zu 240 km/h und verringern die dreistündige Fahrzeit zwischen Washington und New York um 30 Minuten; die normalerweise viereinhalbstündige Fahrt von New York nach Boston dauert mit dieser Verbindung nur noch drei Stunden.
Amtrak-Pauschalreisen: Es werden 74 unterschiedliche Pauschalreisen in 34 Staaten der USA angeboten. Die Amtrak-Broschüre enthält alle Einzelheiten. Die meisten Züge sind klimatisiert, haben Einheitsklasse und gegen Aufpreis Schlafwagen; alle Fernverkehrszüge haben Speisewagen. Besonders die Ost-West-Strecken führen durch wunderschöne Landschaft. Die meisten Amerikaner benutzen das Auto oder den Bus, Bahnreisen werden jedoch immer beliebter. Nähere Informationen erteilen Amtrak (New York: Tel: (212) 582 68 75; Internet: www.amtrak.com ) sowie die folgenden Amtrak-Vertretungen: Deutschland: North America Travel House, CRD International (Tel: (040) 300 61 60, Internet: www.crd.de/amtrak ), MESO Amerika-Kanada Reisen (Tel: (0180) 525 43 50, E-Mail: info@alternativ-tours.de ). Österreich: Austria Reiseservice (Tel: (01) 310 74 41). Schweiz: Kuoni Travel (Tel: (01) 277 45 80), SSR-Reisen (Tel: (01) 297 11 11) und Travac (Tel: (01) 267 57 57).
USA Rail Pass
Der
USA Rail Pass
ist speziell auf USA-Besucher zugeschnitten und wird ausschließlich an Personen verkauft, die ihren festen Wohnsitz nicht in den USA oder Kanada haben. Es gibt regionale und landesweite USA Rail Pässe, die jeweils 15 oder 30 Tage lang unbegrenztes Reisen auf dem gesamten Amtrak-Netz bis nach Montréal bieten, mit Ausnahme von Schlafwagenzügen. Der National USA Rail Pass gilt 15 oder 30 Tage lang in den gesamten USA und in Kanada und kostet je nach Saison zwischen 300 und 500 US$. Die Hochsaison dauert vom 1. Juni - Mitte Sept.
Die Regional USA Rail Passes sind nach Gebieten aufgeteilt. Die Pässe müssen außerhalb der USA unter Vorlage des Reisepasses gekauft und innerhalb von 90 Tagen benutzt werden. Platzreservierungen (Coach Class) sind im Preis inbegriffen, müssen allerdings stets vor Antritt einer Bahnfahrt vorgenommen werden.
Der
National Rail Pass
gilt innerhalb der USA.
Der
Northeast Rail Pass
gilt von Newport News (Virgina) nach Boston, Burlington (Vermont) und Montréal (Kanada), westlich von Philadelphia nach Harrisburg (Pennsylvania), westlich von New York zu den Niagara Fällen und ist wahlweise 15 Tage oder 30 Tage gültig.
Der
East Rail Pass gilt östlich von Chicago und New Orleans bis hinauf nach Montréal und ist ebenfalls für 15 oder 30 Tage erhältlich.
Der
West Rail Pass
gilt westlich bis Seattle, Portland, San Francisco und Los Angeles und ist 15 oder 30 Tage gültig.
Die Pässe gelten lediglich als Bezahlung der Bahnfahrten – für einen garantierten Sitzplatz auf einer bestimmten Amtrak-Reiseroute ist eine gesonderte Reservierung erforderlich. Ob eine Reservierung nötig ist, erfährt man an allen Amtrak-Bahnhöfen. Für Fahrten während den Hauptreisezeiten sollte man weit im voraus reservieren. Kinder unter 2 Jahren reisen umsonst, Kinder zwischen 2 und 15 Jahren zahlen die Hälfte. Es gibt Gruppen-, Familien-, Wochenend- und Pauschalfahrkarten. Die Fahrkarten können mitunter teurer sein als kombinierte Bus-/Flugtickets. Außerhalb der USA gekaufte Einzelfahrkarten sind oft bedeutend günstiger.
Durchschnittliche Fahrzeiten
Chicago – New Orleans: 18 Std; Chicago – New York: 18 Std; Chicago – Washington DC: 23 Std; Los Angeles – Dallas: 39 Std; Los Angeles – Chicago: 61 Std; New York – Miami: 26 Std; New York – New Orleans: 27 Std; New York – Washington DC: 4 Std.
Weitere Fahrzeiten s. Die Staaten A-Z.
Pkw/Bus
Am besten erforscht man das Land mit dem Auto, obwohl die Entfernungen gewaltig sind. Man sollte die Fahrzeiten richtig einschätzen, um Überanstrengungen zu vermeiden. Die Fahrbedingungen sind ausgezeichnet, alle Orte sind an das Straßennetz angeschlossen. Maut: Besonders im Osten der USA gibt es zahlreiche gebührenpflichtige Straßen (toll roads), Tunnel, Brücken etc. Sogenannte turnpikes und parkways belasten meistens die Reisekasse. Hierfür sollte man immer Kleingeld (change) parat halten. Benzin ist preiswerter als in Europa. An Tankstellen muß man oft im voraus bezahlen (Pay First) bzw. eine Kreditkarte hinterlegen. Die Preise variieren: gegen Barzahlung und/oder bei Selbstbedienung (Self Serve) gibt es mehr Sprit als auf Kreditkarte und/oder beim Tankwart (Full Serve). Getankt werden in den USA Gallonen (1 Gallone entspricht 3,78 Liter), auf die sich auch die angezeigten Preise beziehen. Der Amerikanische Automobilklub (AAA) bietet Reisedienste, Landkarten, Ratschläge und Versicherungen, die in den meisten Staaten auch für Mietwagen vorgeschrieben sind. Mitglieder eines europäischen Automobilklubs erhalten oft Ermäßigungen vom AAA (Internet: www.aaa.com ).
Fernbus
Das größte Busunternehmen der USA, das das ganze Land befährt, ist Greyhound World Travel. Zusammen mit über 11.000 anderen Busgesellschaften versorgt es die gesamten USA mit preiswerten Verbindungen. Die Intercity-Busse sind klimatisiert, haben verstellbare Sitze und WCs. Greyhound befährt die Südstaaten, die südlichen Zentralstaaten, den Süden der Rocky Mountains und bietet Verbindungen nach Mexiko und Kanada an. Gepäckaufbewahrungen und Imbißstuben sind normalerweise rund um die Uhr geöffnet. Übernachten im Busbahnhof (etwa beim Warten auf einen Anschlußbus) ist verboten.
Ermäßigungen
Greyhound Lines bietet den
North America Discovery Pass an, mit dem man zwischen 4 und 60 Tagen unbegrenzt die USA bereisen kann. Der Paß muß durch Greyhound World Travel außerhalb der USA gekauft werden. Kinder zwischen 2 und 11 Jahren bezahlen die Hälfte. Die Zahl der Zwischenaufenthalte ist unbegrenzt. Greyhound Lines bietet auch Preisnachlässe auf Einzelfahrten an. Einzelheiten vom internationalen Greyhound-Büro in New York (Tel: (212) 971 63 00) sowie vom Internet (www.greyhound.com ) oder von STA Travel Büros in Deutschland, Österreich (Ökista/STA Travel) und der Schweiz erhältlich.
Die meisten Busunternehmen bieten Zeitfahrscheine an, die 60 Tage gültig sind und unbegrenztes Reisen ermöglichen. Für Studenten und internationale Touristen gibt es diese Tickets zu Sondertarifen.
Mietwagen
An allen internationalen Flughäfen und in den Großstädten sind die bekannten internationalen Autovermietungen vertreten. Es gibt Pauschaltarife und ausgezeichnete Rabatte für Besucher. Von Kreditkarteninhabern wird oft keine Anzahlung verlangt. Ein »Economy« oder »Compact« entspricht einem normalen europäischen Auto; ein »Standard« ist eine große Limousine. Das Mindestalter ist je nach Autovermieter unterschiedlich (genauso wie Zahlungsweise und Übergabe). Neben der deutschen ist eine internationale Fahrerlaubnis empfehlenswert. Mieter müssen in Besitz ihres Passes und des Rückflugtickets sein. Reisebüros sollten sich für Kunden unter 25 Jahren genau erkundigen.
Eine ADAC-Auslands-Notrufstation in Orlando/Florida (Tel: (888) 222 13 73. Internet: www.adac.de ) ist eingerichtet. Sie bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und Unfallschutzes Hilfeleistungen bezüglich Hotels, Mietwagen, Fahrzeug- oder Krankenrücktransporte.
Drive Away
AAA und Auto Drive Away bieten die Möglichkeit, Autos auf bestimmten Strecken zu überführen. Man muß eine Kaution hinterlegen und bezahlt das Benzin selbst; die Ankunftszeit ist vorgeschrieben und läßt wenig Spielraum für Besichtigungen (wer später ankommt, muß hohe Bußgelder bezahlen). Einzelheiten in der Rubrik Automobile & Truck Transporting in den Branchentelefonbüchern der USA. Einige Firmen bieten diesen Dienst bis nach Kanada an. Weitere Informationen sind erhältlich von Auto Driveway (Tel: (312) 341 19 00. Internet: www.autodriveaway.com )
Campers/Motorhomes
Campmobile und Motorhomes sind eine weitere gute Möglichkeit, das riesige Land kennenzulernen. Es gibt zwei unterschiedliche Fahrzeugarten zu mieten: Bei einem Motorhome sind Wohn-/Schlafraum und Fahrerraum miteinander verbunden, es bietet Platz für bis zu 5 Personen. Ein Camper hat eine Wohn-/Schlafkabine, die vom Fahrerraum getrennt ist und bis zu 3 Personen Unterkunft bietet. Es gibt zahlreiche Modelle mit unterschiedlichem Komfort, alle verfügen jedoch über Kühlschrank, Gasherd, Waschbecken, WC und Dusche. Alle Fahrzeuge gibt es auch mit Automatik. Die Rückgabe des Campers kann aus rechtlichen Gründen nicht am Tag der Rückkehr nach Deutschland erfolgen. Also sollte eine Übernachtung einkalkuliert werden. Unterlagen: Ein internationaler Führerschein wird empfohlen, ist aber nicht gesetzlich vorgeschrieben (wird oft als zusätzlicher Ausweis anerkannt). Der nationale Führerschein wird bis zu einem Jahr anerkannt. Versicherung: Allen Reisenden, die in den USA ein Fahrzeug mieten, wird der Abschluß einer Haftpflichtversicherung dringend empfohlen. Die gelbe »Non-Resident Interstate Liability Insurance Card« (Haftpflicht), die als Versicherungsnachweis gilt, kann man bei den Autoversicherungen erhalten. Der Fahrer muß mindestens 21 Jahre alt sein. Sollen mehrere Personen das Motorhome fahren, müssen alle in dem Mietvertrag eingetragen sein.
Verkehrsbestimmungen:
Das Überholen eines Schulbusses, aus dem Kinder aussteigen und der die Warnblinker anhat, ist verboten. Alle Fahrzeuge müssen warten, bis der Bus die Türen geschlossen hat und abgefahren ist.
Rechtsabbiegen an roten Ampeln ist in allen US-Staaten außer in New York City erlaubt, aber erst nach vollständigem Stop und der Vergewisserung, daß kein Fußgänger oder andere Verkehrsteilnehmer behindert werden. (Ausnahme: bei Verkehrszeichen mit einem durchgestrichenen Rechtsabbiegerpfeil oder der Aufschrift No Turn On Red.)
Falls man von der Polizei angehalten wird, sollte man nicht sofort das Strafmandat bezahlen (es sei denn, es wird verlangt), da dies als Bestechungsversuch ausgelegt werden könnte.
Autofahrer müssen ihren Führerschein stets mit sich führen.
Alkohol am Steuer ist streng verboten, Zuwiderhandlungen werden streng bestraft.
Geschwindigkeitsbegrenzungen je nach Bundesstaat:
innerhalb geschlossener Ortschaften: 25-30 m.p.h. (40-48 km/h);
auf Interstate Highways: 55-75 m.p.h. (89-121 km/h);
auf US- und State Highways: 55 m.p.h. (89 km/h).
An den Autobahnen weisen Schilder die Höchstgeschwindigkeiten aus; Überschreitungen kosten hohe Strafen.
Durchschnittliche Pkw-Fahrzeiten
Los Angeles – Chicago: 44 Std; Miami – Los Angeles: 57 Std; Miami – New York: 27 Std; New York – Chicago: 16 Std; New York – Dallas: 33 Std; New York – Los Angeles: 58 Std; New York – Miami: 27 Std.
Durchschnittliche Bus-Fahrzeiten
Dallas – New Orleans: 13 Std; Detroit – Chicago: 6 Std; Los Angeles – Las Vegas: 5 Std. 30; Miami – Atlanta: 18 Std; New Orleans – Houston: 8 Std; New York – Washington DC: 4 Std. 40.
Stadtverkehr
Einige Städte der USA haben seit der »Transit-Renaissance«, die der Ölkrise der siebziger Jahre folgte, ein gutes öffentliches Verkehrsnetz. In mehreren Großstädten gibt es U-Bahnnetze, z. B. in New York (Subway), Washington DC (Metro), Boston (»T«), Chicago (Train), Los Angeles (Metro) und San Francisco (BART-Bay Area Rapid Transit). Darüber hinaus gibt es mehrere Straßenbahnen und Oberleitungsbusse, einschließlich der beliebten alten Cable Cars in San Francisco.
In den USA markieren die Farben an den Bordsteinkanten verschiedene Park- und Haltezonen:
Rot: Halteverbot Gelb: Loading Zone – Ladezone für Lieferwagen Gelb und Schwarz: LKW-Ladezone Blau: Parkplatz für Behinderte Grün: 10 Minuten Parken Weiß: Passenger Loading Zone – nur Ein- und Aussteigen.
Anmerkung
Viele U-Bahnnetze sind außerhalb der Stoßzeiten gefährlich, bieten aber während des Tages schnelle, günstige und zuverlässige Verbindungen (besonders in New York, Boston und Chicago). Die Benutzung anderer Verkehrsmittel tagsüber ist oft sehr umständlich.
Unterkunft
Hotels
Es gibt viele gute traditionelle Hotels, die Mehrzahl der Hotels ist jedoch modern, hat oft Einheitspreise und gehört nationalen oder internationalen Hotelketten an. Die Qualität ist normalerweise hoch, Fernseher und Telefon befinden sich in jedem Zimmer.
Weitere Auskünfte erteilt die American Hotel & Lodging Association, Suite 600, 1201 New York Avenue NW, Washington, DC 20005-3931. (Tel: (202) 289 31 00. Fax: (202) 289 31 99. E-Mail: info@ahla.com ; Internet: www.ahla.com ).
Kategorien: Es gibt fünf verschiedene Preisgruppen: Super, DeLuxe, Standard, Moderate und Inexpensive.
Gutscheinsysteme
Diese Systeme mit Vorausbezahlung werden von diversen Firmen angeboten und in vielen Hotel- und Motelketten der USA anerkannt.
Bed & Breakfast
Diese englische Traditionseinrichtung breitet sich inzwischen auch in den USA aus. Nicht alle Häuser sind durch Schilder ausgezeichnet, Verzeichnisse sind jedoch erhältlich. Weitere Informationen von der Professional Association of Innkeepers International (Internet: www.paii.org ).
Ferienhäuser und -wohnungen
Werden in den USA Apartments, Condominiums (kurz: Condos), Efficiencies oder Villas genannt.
Urlaub auf der Ranch
In den südlichen und westlichen Bundesstaaten findet man Ranches, die Reiten, Rindertreiben und Aktivurlaube in den Bergen oder an Seen anbieten.
Jugendherbergen
74 YMCA-Zentren befinden sich in 68 Städten der USA. Man benötigt keinen Mitgliedsausweis, sollte aber im Hauptbüro zwei Tage im voraus reservieren. Der YMCA bietet meist zentral gelegene, verhältnismäßig preiswerte Unterkünfte überall in den USA. Die meisten Zentren haben Einzel- und Doppelzimmer für Männer und Frauen und oft auch Sporteinrichtungen. Etwa 130 Jugendherbergen bieten ihren Mitgliedern einfache, preiswerte Unterkünfte, normalerweise in kulturell, historisch oder landschaftlich interessanten Gegenden.
Nähere Informationen erteilt YMCA of the USA, 101 North Wacker Drive, Chicago, IL 60606. (Internet: www.ymca.net ).
Die Mitgliedschaft im Jugendherbergsverband ist nicht vom Alter abhängig, und Einzel-, Familien- oder Gruppenausweise sind erhältlich.
Weitere Informationen erteilt American Youth Hostels Inc, Suite 840, 733 15th Street NW, Washington, DC 2005. (Tel: (202) 783 61 61. Fax: (202) 783 61 71. Internet: www.hiayh.org ).
Camping
Besonders in den Rocky Mountains und in Neuengland ist Zelten sehr beliebt. Die Neuengland-Staaten umfassen die sechs Staaten im Nordosten der USA, die zuerst von England besiedelt wurden – Maine, New Hampshire, Vermont, Massachusetts, Rhode Island und Connecticut. Die Saison dauert im Norden von Mitte Mai bis Mitte September. Es ist verboten, an Autobahnen und auf Plätzen, die nicht als Zeltplätze ausgewiesen sind, zu campen.
Auskünfte über Campingplätze erteilt KOA (Kampgrounds of America), (Tel: (406) 248 74 44. Fax: (406) 245 98 78. Internet: www.koakampgrounds.com ). Die über 24.000 Plätze gehören den folgenden zwei Kategorien an:
Staatliche Campingplätze
Befinden sich normalerweise in den National- oder Staatsparks und in den Wäldern. Sie bieten einfache, aber gemütliche Einrichtungen und oft WCs, Stromanschlüsse für Wohnwagen und Picknickplätze. Man kann meistens nicht im voraus reservieren, und die Aufenthaltsdauer ist begrenzt. Manche Nationalparks nehmen Reservierungen entgegen. Gebühren, falls sie verlangt werden, betragen bis zu 20 US$ pro Nacht.
Private Campingplätze
Können sowohl einfach als auch ausgesprochen luxuriös sein. Auf den meisten Plätzen gibt es Einrichtungen zum Wäschewaschen und -trocknen sowie Unterhaltungsveranstaltungen und Informationsbüros. Reservierungen können durch ein zentrales Buchungsbüro in den USA vorgenommen werden. Gebühren betragen 25-35 US$.
Für Campen im Backcountry (Gebiete, die nicht durch Straßen zugänglich sind) ist eine Genehmigung erforderlich, die kostenlos erhältlich ist. Urlaubern wird empfohlen, Wasser aus Flüssen und Bächen nur nach mindestens 5minütigem Abkochen zu trinken. Vor dem Aufbruch in solch unerschlossene Gebiete ist ratsam, der örtlichen Wildparkverwaltung die geplante Route bekanntzugeben.
Urlaubsorte & Ausflüge
Urlaubsorte & Ausflüge
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Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind in den einzelnen Staaten unter der entsprechenden Rubrik aufgeführt.
Rundreisen
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7-tägige: (a) New York – Providence – Newport – Martha’s Vineyard – Cape Cod – Boston. (b) New Orleans – Baton Rouge – Memphis – St. Louis. 10-tägige: (a) Miami – Fort Lauderdale – Palm Beach – Tampa – Orlando – Jacksonville – Tallahassee – Pensacola. (b) Houston – San Antonio – El Paso – Tucson – Grand Canyon – Phoenix. (c) San Diego – Los Angeles – Santa Barbara – Monterey – Redwoods-Nationalpark – San Francisco.
Sozialprofil
Essen & Trinken
Das Angebot reicht von Schnellimbiß-Ketten über Drive-Ins und Coffee-Shops, Diners (komplett mit Auffahrt und Neonlichtern, hauptsächlich in Kleinstädten) und Cafeterias bis zu Restaurants mit Tresen- oder Selbstbedienung. Die Restaurants in Großstädten sind in der Regel modern und sehr sauber und bieten eine große Auswahl an Gerichten aller Preisklassen an. Das amerikanische Frühstück besteht nicht selten aus warmen Speisen wie z. B. Pfannkuchen oder heißen Waffeln mit Ahornsirup und Obst oder Home fries and Grits (eine Spezialität des Südens). Besucher wundern sich oft über die Frage, wie sie ihre Frühstückseier haben wollen, z. B. Over easy (Spiegelei von beiden Seiten angebraten) oder Sunny side up (normales Spiegelei mit der »spiegelnden« Seite oben). Steakhäuser und Schnellimbiß-Ketten, die Hot dogs (Weenies), Hamburger und Pizzas servieren, findet man überall. Viele Restaurants bieten sowohl amerikanische als auch kontinentale Küche und internationale Spezialitäten. Die regionalen Spezialitäten reichen von mexikanischen Gerichten im Südwesten bis zu französischen, kreolischen und Cajun-Gerichten im tiefen Süden. Auch Grills sind im Süden sehr beliebt. Zu den Preisnachlässen vieler Restaurants gehören Early Bird Dinners (vor 18.00 Uhr serviert), Children's Platters (preisgünstiges Kindermenü) und Restaurant Special (Tagesgericht zu ermäßigtem Preis). Manchmal gibt es auch All-you-can-eat-Menus (für einen festgesetzten Preis kann man soviel essen, wie man möchte). Getränke: Es gibt viele unterschiedliche Bars, elegante Cocktailbars, Cafés, Saloonbars und Pubs im englischen Stil, aber auch einfache Kneipen. In den Großstädten gibt es häufig Happy Hours mit preiswerteren Getränken und kostenlosen Snacks. Grundsätzlich muß man für Bedienung extra bezahlen. Die Ausschankzeiten werden von den Staaten, Bezirken, Städten oder Gemeinden festgelegt. Das Mindestalter für den Alkoholkonsum liegt bei 21 Jahren. Die Alkoholgesetze unterscheiden sich von Bundesstaat zu Bundesstaat stark; z. B. ist der Konsum von Alkohol in Nevada zu jeder Zeit und überall gestattet, in anderen Bundesstaaten nur begrenzt erlaubt und in manchen Gegenden ganz verboten. In solchen Gegenden findet man oft Privatklubs oder eine nahegelegene Stadt, in der Alkohol verkauft werden darf. Geöffnete Alkoholbehälter dürfen jedoch nicht in Kraftfahrzeugen und oft auch nicht auf der Straße mitgeführt werden. Bier wird viel getrunken, aber auch kalifornische Weine werden immer beliebter. Für weitere Informationen s. einzelne Staaten.
Nachtleben
Clubs in den Städten sind normalerweise bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Alle Arten von Theater- und Musikveranstaltungen werden angeboten. Tickets für den New Yorker Broadway können für Gruppen über 20 Personen beim Group Sales Box Office gebucht werden (3rd Floor, 226 West 47th Street, New York, NY 10036. Tel: (212) 398 83 83. Fax: (212) 398 83 89). Tickets müssen im voraus bezahlt werden und können am Abend der Vorstellung an der Kasse abgeholt werden. Glücksspiele sind nur in lizensierten Kasinos erlaubt. Spieler müssen mindestens 21 Jahre alt sein.
Einkaufstips
Große Auswahl, lange Öffnungszeiten und günstige Preise charakterisieren den Einkauf in den USA. Viele kleine Geschäfte, Spezialitätengeschäfte und Hypermärkte sind 24 Std. geöffnet. Kleidung und elektronische Geräte kann man direkt vom Hersteller kaufen. Ge- und verkauft wird auf Flohmärkten, in Billigshops, großen Kaufhausketten und Ladengalerien. Besonders Einkaufszentren (Malls) sind in den USA sehr beliebt, sie bestehen aus verschiedenen Geschäften in einem einzigen Gebäudekomplex, meist auf mehreren Etagen und mit Innenhof. Man sollte beachten, daß man in den meisten Bundesstaaten eine Verkaufssteuer bezahlen muß, die nicht im Preis enthalten ist (normalerweise 3-15%). Einzelheiten über die Verkaufssteuern und Gesetze sind in einer Broschüre beschrieben, die unter folgender Adresse bezogen werden kann: PO Box 95-M, Oradell, NJ 07649. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 09.00/09.30-17.30/18.00 Uhr. Teilweise haben die Geschäfte ein- oder zweimal wöchentlich länger oder in manchen Bundesstaaten auch sonntags geöffnet.
Sport
Die Nationalsportarten sind American Football, Baseball und Basketball. Eishockey und Tennis sind auch beliebt. Besucher können in über 200 Klubs vorübergehend Mitglied werden. Golf: Einige Klubs stehen Besuchern ebenfalls offen. Weitere Informationen von der United States Golfing Association (USGA), PO Box 708, Far Hills, NJ 07931. Tel: (908) 234 23 00. Fax: (908) 234 96 87. (E-Mail: usga@usga.org ; Internet: www.usga.org ). Amerikas große Wildnisgebiete und Berge bieten Gelegenheit zu vielen Freiluftaktivitäten. Weitere Informationen von Outward Bound (Internet: www.outwardbound.org ). Pferderennen: Das amerikanische Rennsport-Zentrum befindet sich im »Bluegrass Country« in Kentucky. Die wichtigsten Rennen des Jahres, Bluegrass Stakes und Kentucky Derby, werden auf der Churchill Downs-Rennbahn in Louisville, Kentucky ausgetragen. Auch in Neuengland gibt es große Pferderennbahnen. Rodeos sind ein geschichtliches Erbe aus der Cowboyzeit. Sie werden in Colorado, Oklahoma, Texas und in allen westlichen Staaten veranstaltet. Ski: Die größten Skigebiete sind: im Osten Maine, New Hampshire und Vermont; in Kalifornien Lake Tahoe, Squaw Valley und Mammoth Mountain und in Colorado Aspen und Summit County. Weitere Möglichkeiten zum Skifahren bieten sich in Idaho, Montana, New Mexico und Utah. Skilanglauf ist in Neuengland, Kalifornien, Minnesota, Wisconsin, Colorado und Wyoming möglich. Ein Ski Touring Guide wird vom Ski Touring Council in New York veröffentlicht.
Veranstaltungskalender
Die größten Feste des Jahres sind das Erntedankfest (Thanksgiving) und Weihnachten.
Weihnachten: In Amerika wird Weihnachten im großen Stil gefeiert. In Neuengland und den anderen nördlichen Staaten sind »weiße Weihnachten« recht häufig, was die Freude am Fest noch erhöht. Man röstet Eßkastanien im Kamin und trinkt heiße Schokolade oder Grog. Der Weihnachtsbaum wird am Heiligabend reich verziert. Die Häuser werden in der Weihnachtszeit mit Kränzen, Girlanden und elektrischen Lichtern üppig geschmückt.
Thanksgiving (Erntedankfest): Dieser Feiertag findet am vierten Donnerstag im November im Familienkreis oder mit guten Freunden statt. Man segnet das Essen und ißt gefüllten Truthahn, Röstkartoffeln und Yamswurzeln. Dieser Feiertag stammt aus der Zeit, als sich die Engländer in der Neuen Welt niederließen. Sie dankten damit den Indianern für deren großzügige Hilfe und Ratschläge.
4. Juli: Dieser Feiertag wird zum Gedenken an Amerikas Sieg über die britische Kolonialmacht (Unabhängigkeitskrieg) gefeiert. Er wird im ganzen Land mit großen Feuerwerken begangen. Amerikanische Feuerwerke gehören zu den schönsten der Welt, und einige der aufregendsten finden an den Küsten statt, wo die Aussicht nicht von Gebäuden gestört wird.
Hallowe’en: Dieser Feiertag (31. Okt., Vorabend von Allerheiligen) ist typisch amerikanisch (obwohl er zunehmend auch in Europa gefeiert wird) und eher etwas für Kinder. Als Hexen, Geister oder Teufel kostümiert ziehen sie in Gruppen durch die Nachbarschaft, klopfen an Haustüren und sagen »Trick or Treat«, wenn die Tür geöffnet wird. Die Hauseigentümer geben den Kindern kleine Geschenke (Obst oder Süßigkeiten), damit ihnen kein Streich gespielt wird. In der Nacht vor Halloween (Mischief Night) sind jedoch kleine Streiche angesagt, klassische Scherze sind das Klingeln an Haustüren mit anschließender Fluchtergreifung oder das Umwickeln von Zäunen und Telefonmasten mit Toilettenpapier.
Mardi Gras (Faschingsdienstag): New Orleans feiert jedes Jahr Fasching. Zu den Festlichkeiten mit Paraden, Straßentänzen und Umzügen in Masken und Kostümen reisen Besucher aus dem In- und Ausland an.
Anmerkung
Für weitere Veranstaltungshinweise s. einzelne Staaten.
Land & Leute
Die relativ kurze Geschichte der Besiedlung des Landes durch eine große Anzahl unterschiedlicher Nationen brachte eine Vielfalt verschiedener Sitten, Kulturen und Traditionen mit sich. In den Großstädten leben Personen gleicher Abstammung oft in den gleichen Vierteln. Die Atmosphäre ist grundsätzlich eher locker und leger. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Die Amerikaner sind für ihre Offenheit und Gastfreundschaft bekannt. Auch hier freut sich der Gastgeber über ein kleines Geschenk. Kleidung ist normalerweise zwanglos. Gute Hotels, Restaurants und Klubs erwarten Abendkleidung. In öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln besteht oft Rauchverbot. Die meisten Restaurants haben Raucher- und Nichtraucherzonen. Trinkgeld ist üblich und normalerweise nicht in der Rechnung enthalten. Auch Eintrittsgebühren für Klubs usw. beinhalten kein Trinkgeld. Kellner, Taxifahrer und Friseure erwarten 15%, Gepäckträger 1 US$ pro Gepäckstück.
Wirtschaftsprofil
Wirtschaft
Die USA sind nach wie vor die größte Weltwirtschaftsmacht und eines der wohlhabendsten Länder der Erde. Dieser Status gründet sich auf ein großes, rohstoffreiches und gut erschlossenes Territorium, einen großen Binnenmarkt sowie auf ein durch unternehmerische Initiative und freien Handel gekennzeichnetes Wirtschafts- und Finanzsystem. Die entscheidende Rolle des US-Dollars ist auf die umfangreichen Auslandsinvestitionen der USA zurückzuführen, durch die das Land in fast jedem Wirtschaftszweig den Weltmarkt beherrscht. Große Teile der Landfläche der USA werden land- und forstwirtschaftlich genutzt, vor allem Baumwolle, Getreide und Tabak werden in großem Umfang exportiert. Im Bergbau werden Öl und Gas, Kohle, Eisen, Kupfer, Uran und Silber gefördert. In der Industrieproduktion führen die Sektoren Stahl, Kraftfahrzeuge, Luftfahrt, Chemie, Elektronik und Konsumgüter den Weltmarkt an. Der Dienstleistungssektor beschäftigt etwa drei Viertel der Erwerbstätigen und erwirtschaftet auch drei Viertel des Bruttoinlandsproduktes. Seine wichtigsten Bereiche sind Banken- und Finanzdienstleistungen, Telekommunikation und Tourismus. Die USA stehen als Reiseziel nach Frankreich weltweit an zweiter Stelle. Im Jahr 2000 kamen über 50 Mio. Touristen. Seit Ende der neunziger Jahre gibt es durch den Einfluß der Computerindustrie und die Auswirkungen des Internetbooms revolutionäre Veränderungen im Bereich des Handels. Generell war die Wirtschaftsleistung der USA während der neunziger Jahre relativ gut; das Wirtschaftswachstum lag bei etwa 3-4%, die Inflationsrate betrug 2-3% und die Arbeitslosigkeit 4-5%. Die Ereignisse vom 11. September 2001 führten jedoch zu einer massiven wirtschaftlichen Flaute in vielen Bereichen, besonders in der Flug- und Tourismusindustrie. Mittlerweile stufen Beobachter die momentane Wirtschaftlage als Anfangsphase einer Rezession ein.
Im Außenhandel sind die USA noch vor Japan und Deutschland weltweit der größte Exporteur. Die US-Exporte stiegen 2000 um rund 12%. 1992 unterzeichneten die USA, Kanada und Mexiko das North American Free Trade Agreement (NAFTA). Ziel des Abkommens ist es, Zolltarife und Handelsschranken abzubauen, die den Verkehr von Waren, Dienstleistungen und Finanzen auf dem nordamerikanischen Kontinent einschränken. In den NAFTA-Länder leben etwa soviel Menschen wie in den EU-Ländern und die NAFTA-Wirtschaftsleistung stimmt fast genau mit der der Europäischen Union überein. Größter Handelspartner der USA ist das Nachbarland Kanada, gefolgt von Mexiko, Japan, Großbritannien und Deutschland.
Geschäftsverkehr
Von Geschäftsleuten wird eine gepflegte Erscheinung erwartet, die Umgangsformen sind allerdings allgemein weniger formell als in Europa. An heißen Tagen können Männer auch ein kurzärmeliges Hemd unter dem Anzug tragen. Terminvereinbarungen, Pünktlichkeit und Visitenkarten sind eine Selbstverständlichkeit. Das Datum wird in Amerika in der Reihenfolge Monat, Tag, Jahr aufgeschrieben. Aus dem 7. April 2000 wird z. B. 4/7/00. Es empfiehlt sich, Monatsnamen auszuschreiben, um Verwirrung zu vermeiden. Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-17.30 Uhr.
Kontaktadressen
American Chamber of Commerce in Germany
Roßmarkt 12, D-60311 Frankfurt/M
Tel: (069) 929 10 40. Fax: (069) 92 91 04 11.
E-Mail: info@amcham.de
Internet: www.amcham.de
American Chamber of Commerce in Austria
Porzellangasse 35, A-1090 Wien
Tel: (01) 319 57 51. Fax: (01) 319 51 51.
E-Mail: office@amcham.or.at
Internet: www.amcham.or.at
Swiss-American Chamber of Commerce (Hauptsitz der Schweizerisch-Amerikanischen Handelskammer)
Talacker 41, CH-8001 Zürich
Tel: (01) 211 24 54. Fax: (01) 211 95 72.
E-Mail: info@amcham.ch
Internet: www.amcham.ch
Chamber of Commerce of the USA (Industrie- und Handelskammer der USA)
1615 H Street NW, Washington, DC 20062
Tel: (202) 659 60 00.
Internet: www.uschamber.org
Trade Information Center, US Department of Commerce
Tel: (202) 872 87 23. Fax: (202) 482 44 73.
Internet: www.tradeinfo.doc.gov
National Foreign Trade Council Inc (Nationaler Außenhandelsrat)
1625 K Street, NW Suite 200, Washington, DC 20006
Tel: (202) 887 02 78. Fax: (202) 452 81 60.
E-Mail: nftcinformation@nftc.org
Internet: www.nftc.org
Konferenzen/Tagungen
Die USA sind eine wichtige Destination für Konferenzen und Tagungen, alle Bundestaaten, Großstädte und Regionen haben ihre eigene Fremdenverkehrsämter und Convention Bureaus, die eine Fülle an Informationen jeder Art anbieten. Folgende Zeitschriften können Konferenzplanern behilflich sein: Meeting & Conventions Magazine (Internet: www.meetings-convention.com ), Successful Meetings Magazine (Internet: www.successmtg.com ) und Corporate Meetings and Incentive Magazine (Internet: www.meetingsnet.com ). Das Fremdenverkehrsamt der USA, die Verkehrsämter der einzelnen Staaten und die Außenhandelskammern erteilen nähere Auskünfte. Laut Statistiken ist Chicago die größte Messestadt der Welt.
Klima
Klima
Das Gebiet der USA erstreckt sich (mit Ausnahme von Alaska und Hawaii) über sechs Klimazonen. Die Continental Moist Zone liegt im Nordosten, die südwestliche Begrenzung dieser Klimazone verläuft in etwa entlang der Grenze von Iowa mit Nebraska und Missouri. Die Sommer sind warm und sehr niederschlagsreich, die Winter kalt. An den großen Seen muß man mit strengen Wintern mit Schnee und Frost rechnen. Südlich schließt sich die Subtropical Moist Zone an, die nach Westen bis an die Grenze von Oklahoma mit Arkansas und Louisiana und im Süden bis an den Golf von Mexiko reicht. Die Temperaturen sind ähnlich wie in der Continental Moist Zone mit warmen, regnerischen Sommern, die jahreszeitlichen Unterschiede sind jedoch nicht so krass, und die Winter werden nicht so kalt. Die Continental Steppe Zone liegt im Nordwesten der USA und zieht sich durch die großen Binnen- und Hochebenen westlich der Rocky Mountains. Dieses Gebiet ist wesentlich niederschlagsärmer. Die Sommer sind warm, die Winter kühl und trocken. Die Rocky Mountains selbst bilden zusammen mit den Gebirgszügen an der Pazifikküste die Highland Climate Zone. Wegen der Hochlage sind die Temperaturen in diesem Gebiet grundsätzlich niedriger als in Gebieten auf dem gleichen Breitengrad in Tallage. In der weiten Tiefebene zwischen den Rocky Mountains und den Erhebungen an der Ostküste liegt die Continental Desert Zone, die sich im Süden bis zur mexikanischen Grenze erstreckt. In diesem Wüstenklima wird es im Sommer recht warm, im Winter kühl. Es fallen das ganze Jahr über kaum Niederschläge. Der Küstenstreifen am Pazifik mit dem kalifornischen Längstal des Sacramento River bildet die Marine Temperate Zone. Hier herrscht sehr gemäßigtes Klima, die Sommer sind warm, im Süden heiß, und die Winter sind im Norden kühl und im Süden mild. Die meisten Niederschläge fallen im Winter. In Alaska gibt es drei unterschiedliche Klimazonen. An der Südküste herrscht gemäßigtes ozeanisches Klima. Die größte Klimazone ist die subarktische Zone, die bis zum Brooks Range-Gebirge im Norden reicht. Die Winter werden hier recht kalt. Die kälteste Zone ist das Gebiet im Norden des Bundesstaates, die Tundra-Zone mit Dauerfrost, kurzen Sommern und langen Wintern. Wesentlich wärmer ist das Klima im tropischen Bundesstaat Hawaii. Im Frühling und Herbst fallen an den Ostküsten der Inseln heftige Niederschläge.



