Reiseführer China (Volksrepublik)
Inhaltsverzeichnis
Kontaktadressen
Lage
Ostasien.
Offizieller Staatsname
Volksrepublik China.
Landesvorwahl
86.
Fremdenverkehrsamt der Volksrepublik China
Ilkenhansstraße 6, D-60433 Frankfurt/M.
Tel: (069) 52 01 35. Fax: (069) 52 84 90.
E-Mail: info@china-tourism.de
Internet: www.fac.de
Mo-Do 09.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr, Fr 09.00-12.00 Uhr; (auch für Österreich zuständig).
Fremdenverkehrsamt der Volksrepublik China
Genferstraße 21, CH-8002 Zürich
Tel: (01) 201 88 77. Fax: (01) 201 88 78.
Mo-Do 09.00-12.00 und 14.00-17.30 Uhr, Fr 09.00-12.00 Uhr.
China International Travel Services (CITS)
103 Fu Xing Men Nei Avenue, CN-100800 Beijing
Tel: (10) 65 22 29 91. Fax: (10) 65 22 28 62.
E-Mail: shuyu@cits.com.net
Internet: www.cits.net
China National Tourism Administration (CNTA)
Department of Marketing & Communications, 9A Jian Guo Men Nei Avenue, CN-100740 Beijing
Tel: (10) 65 20 11 14. Fax: (10) 65 12 20 96.
E-Mail: webmaster@cnta.gov.cn
Internet: www.cnta.com
Tibet Tourism Administration
Yuanlin Road, Lhasa, Tibet 850001
Tel: (891) 683 43 13. Fax: (891) 683 4632.
Tibet Tourism Office
Room M021 Poly Plaza, 14 Dong Zhi Men Nan Jie, CN-100027 Beijing
Tel: (10) 65 00 11 88, 65 00 34 23. Fax: (10) 65 93 65 38, 65 03 58 02.
E-Mail: tibettour2001@sina.com
Internet: www.tibettour.net.cn
Tibet Tourism Bureau / Shanghai Office
Suite B, 2/F, QiHua Tower, 1375 Middle Huaihai Road, CN-200032 Shanghai
Tel: (21) 63 21 17 29. Fax: (21) 63 23 10 16.
E-Mail: ttbshanghai@163.net
Internet: www.tibet-tour.com
Botschaft der Volksrepublik China
Märkisches Ufer 54, D-10179 Berlin
Tel: (030) 27 58 80. Fax: (030) 27 58 82 21.
E-Mail: chinesischebotschaft@debitel.net
Internet: www.china-botschaft.de
Nur nach vorheriger Terminvereinbarung.
Konsularabteilung der Botschaft
Brückenstraße 10, D-10179 Berlin
Tel: (030) 27 59 08 83 oder 27 59 27 92. Fax: (030) 48 83 97 31.
Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr.
Botschaft der Volksrepublik China – Außenstelle Bonn
Kurfürstenallee 12, D-53177 Bonn/Bad Godesberg
Tel: (0228) 955 97 16. Fax: (0228) 36 16 35. Konsularabt.: Tel: (0228) 955 97 22.
Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr (Publikumsverkehr).
Generalkonsulate mit Visumerteilung in Hamburg (Tel: (040) 82 27 60 13) und in München (Tel: (089) 17 30 16 11).
Botschaft der Volksrepublik China
Metternichgasse 4, A-1030 Wien
Tel: (01) 714 31 49 48. Fax: (01) 713 68 16.
Internet: www.chinaembassy.at
Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr.
Konsularabteilung der Botschaft
Strohgasse 22, A-1030 Wien
Tel: (01) 710 36 48. Fax: (01) 710 37 70.
Mo, Mi 08.30-11.00 und 14.00-16.00 Uhr, Fr 08.30-11.00 Uhr.
Botschaft der Volksrepublik China
Kalcheggweg 10, CH-3006 Bern
Tel: (031) 352 73 33. Fax: (031) 351 45 73. Konsularabt.: Tel: (031) 351 45 93.
E-Mail: china-embassy@bluewin.ch
Internet: www.china-embassy.ch
Mo-Fr 09.00-12.00 und 14.30-18.00 Uhr.
Generalkonsulat mit Visumerteilung in Zürich (Tel: (043) 201 10 05/73).
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
17 Dong Zhi Men Wai Da Jie, Chaoyang District, CN-100600 Beijing
Tel: (10) 65 32 21 61. Fax: (10) 65 32 53 36.
E-Mail: germassy@bj-shuma.net
Internet: www.deutschebotschaft-china.org
Generalkonsulate in Hongkong, Kanton und Shanghai.
Botschaft der Republik Österreich
Jian Guo Men Wai, Xiu Shui Nan Jie 5, CN-100600 Beijing
Tel: (10) 65 32 20 61/-63. Fax: (10) 65 32 15 05.
E-Mail: peking-ob@bmaa.gv.at
Generalkonsulate in Hongkong und Shanghai.
Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft
3 Dong Wu Jie, San Li Tun, CN-100600 Beijing
Tel: (10) 65 32 27 36. Fax: (10) 65 32 43 53.
E-Mail: vertretung@bei.rep.admin.ch
Internet: www.eda.admin.ch/china_beishan/e/home.html
Generalkonsulate in Hongkong und Shanghai.
Allgemeines
Fläche
9.572.419 qkm.
Bevölkerungszahl
1.286.975.468 (2003).
Bevölkerungsdichte
134,4 pro qkm.
Hauptstadt
Beijing (Peking). Einwohner: 9.376.200 (2003). Eine der größten chinesischen Metropolen ist Shanghai mit 17.392.000 Einwohnern (2003). Es gibt mindestens 39 weitere Städte, in denen über 1 Mio. Menschen leben.
Geographie
China ist flächenmäßig das drittgrößte Land der Welt. Im Norden grenzt es an Kasachstan, die Mongolei und die Russische Föderation, im Osten an Nordkorea, das Gelbe Meer und das Ostchinesische Meer (mit Macau an der Südostküste), im Süden an Vietnam, Laos, Myanmar, Indien, Bhutan und Nepal und im Westen an Pakistan, Indien, Afghanistan, Kirgisistan und Tadschikistan. China besteht aus 22 Provinzen, 5 autonomen Gebieten und 4 regierungsunmittelbaren Städten. Die landschaftliche Vielfalt reicht vom Hochland im Westen mit über 8000 m hohen Bergen, bis zu den Tiefebenen im Osten. Etwa ein Drittel des Landes ist Gebirge. Die bekanntesten Gebirgsketten sind der Himalaja, die Altai-Berge, die Tianshan-Berge und die Kunlun-Berge. An der Grenze zu Nepal liegt der 8848 m hohe Mount Everest. Im Osten und Westen davon liegen die Qinghai-Hochebene und die Tibet-Hochebene; letztere ist über 4000 m hoch und wird das »Dach der Welt« genannt. Am Fuß der Tianshan-Berge liegt die Turfan-Tiefebene, die mit 154 m unter dem Meeresspiegel Chinas tiefsten Punkt bildet. Der Gelbe Fluß (Huang He) und der Yangtse Kiang (Chang Jiang) sind die bekanntesten Flüsse. Nur 10% der Fläche eignen sich für die Landwirtschaft. Die Küste hat eine Gesamtlänge von 18.000 km.
Staatsform
Sozialistische Volksrepublik. Verfassung von 1982, letzte Änderung 1999. Einkammerparlament: Quanguo Renmin Daibiao Dahui (Nationaler Volkskongreß). Staatsoberhaupt: Hu Jintao, seit 2003. Regierungschef: Wen Jiabao, seit 2003. Der Nationale Volkskongreß (NVK) ist das mächtigste staatliche Organ. Die 2979 Abgeordneten werden alle 5 Jahre von den Provinzparlamenten, den autonomen Gebieten und Städten sowie der Volksbefreiungsarmee gewählt. Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ist das oberste, politische Machtzentrum. Das oberste Entscheidungsgremium ist der Ständige Ausschuß des Politbüros mit dem Generalsekretär der Partei und weiteren sechs Mitgliedern.
Sprache
Amtssprache ist Mandarin. Neben zahlreichen regionalen Dialekten sprechen größere Gruppen Kantonesisch, Fukienesisch, Xiamenhua und Hakka. Die autonomen Regionen haben ihre eigenen Sprachen, wie z. B. Tibetisch und Mongolisch. Übersetzer- und Dolmetscherdienste sind gut. Englisch wird teilweise in Geschäftskreisen sowie in Geschäften, Hotels und von Reiseleitern gesprochen.
Religion
Die wichtigsten Religionsrichtungen sind der Buddhismus, der Taoismus, der Konfuzianismus und der Islam. Christliche, hinduistische und lamaistische Minderheiten.
Ortszeit
MEZ + 7 (UTC + 8).
Netzspannung
220/240 V, 50 Hz. Mehrfachadapter empfohlen.
Post- und Fernmeldewesen
Telefon
Teilweise internationale Direktdurchwahl. Das Telefonnetz ist veraltet. Oft ist es einfacher, Auslands- als Inlandsgespräche zu führen. In den großen Hotels ist internationale Direktdurchwahl möglich. Ortsgespräche sind in der Regel kostenlos.
Landesvorwahl
86.
Mobiltelefon
GSM 1800 und 900 mit Empfangs-/Sendebereich in Beijing, Guangzhou (Kanton) und Shanghai; GSM 900 Netze gibt es in den meisten anderen Stadtgebieten im Südosten und Osten, einschließlich Chengdu and Chongqing. Netzanbieter sind China Mobile (Internet: www.chinamobile.com ) and China Unicom (Internet: www.netchina.com.cn ).
Fax
Größere Hotels bieten immer häufiger Faxdienste an, jedoch kann man meist nur Faxe empfangen. Die Kosten sind im allgemeinen hoch. Faxe können auch von Internetcafés aus verschickt werden.
Internet/E-Mail
Netzanbieter: Eastnet China Ltd. (Internet: www.home.eastnet.co.cn ). Internetcafés in größeren Städten.
Post
Post nach Europa benötigt ca. eine Woche. Alle Postsendungen sollten mit der Aufschrift The People’s Republic of China (»Volksrepublik China«) versehen sein.
Deutsche Welle
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.
Reisepaß/Visum
Reisepaß/Visum
| Land | Visa | Reisepass |
| Deutschland | Ja | Ja |
| Österreich | Ja | Ja |
| Schweiz | Ja | Ja |
| Andere EU-Länder | Ja | Ja |
Einreisebeschränkungen
Die Regierung der Volksrepublik China akzeptiert keine Reisedokumente, die von Taiwan ausgestellt wurden.
Anmerkung
Die Volksrepublik China erkennt die doppelte Staatsbürgerschaft nicht an. Reisende müssen bei der Einreise eine Gesundheitserklärung unterzeichnen, Reisenden, die HIV-positiv sind, an Lepra oder an einer offenen Lungentuberkulose erkrankt sind, wird die Einreise verweigert.
Sonderregelungen gelten für Hongkong (s. Hongkong) und Macau (s. Macau).
Reisepass
Allgemein erforderlich, muß noch mindestens 6 Monate gültig sein, bei zwei- oder mehrmaliger Einreise mindestens 9 Monate. Kinder sollten einen eigenen Reisepaß sowie ein eigenes Visum besitzen. Der deutsche Kinderausweis wird anerkannt, muß allerdings unbedingt mit einem Lichtbild versehen sein.
Visum
Allgemein erforderlich. Ausgenommen sind Staatsbürger der folgenden Länder für einen Aufenthalt von 15 Tagen:
Brunei, Japan, San Marino (30 Tage) und Singapur.
Transit
Transitreisende, die mit dem nächsten Anschluß innerhalb von 24 Std. weiterfliegen und über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen, benötigen kein Visum. Der Transitraum darf verlassen werden. Diese Bestimmungen gelten für Staatsbürger aus den USA nur am Flughafen von Beijing.
Visaarten
Touristen-, Gruppen-, Geschäfts- und Transitvisum.
Visagebühren
Deutsche:
Touristen- und Geschäftsvisum: 20 € (einmalige Einreise), 30 € (zweimalige Einreise), 40 € (mehrmalige Einreise, 6 Monate gültig), 60 € (mehrmalige Einreise, 1 Jahr gültig). Gruppenvisum: 30 € (einmalige Einreise). Zuschlag für eine bevorzugte Bearbeitung am gleichen Tag: 30 € pro Person, innerhalb von 2 Tagen: 20 € pro Person.
Österreicher:
Touristen- und Geschäftsvisum: 30 € (einmalige Einreise), 45 € (zweimalige Einreise), 60 € (mehrmalige Einreise, 6 Monate gültig), 90 € (mehrmalige Einreise, 1 Jahr gültig). Zuschlag für eine bevorzugte Bearbeitung am gleichen Tag: 33 € pro Person, innerhalb von 3 Tagen: 23 € pro Person.
Schweizer:
Touristen- und Geschäftsvisum: 50 CHF (einmalige Einreise), 75 CHF (zweimalige Einreise), 100 CHF (mehrmalige Einreise, 6 Monate gültig), 150 CHF (mehrmalige Einreise, 1 Jahr gültig). Gruppenvisum: 40 CHF pro Person (einmalige Einreise). Zuschlag für eine bevorzugte Bearbeitung am gleichen Tag: 20 CHF pro Person, innerhalb von 2 Tagen: 10 CHF pro Person.
Für Reisen nach Hongkong gelten je nach Nationalität und Visaart unterschiedliche Gebühren, Auskünfte erteilen die konsularischen Vertretungen (s. Adressen).
Gültigkeitsdauer
3 Monate (einmalige Einreise), 6 Monate (mehrmalige Einreise). Geschäftsvisa: unterschiedlich. Transitvisa werden meistens auf maximal 7 Tage ausgestellt. Touristen- und Gruppenvisa werden normalerweise für Pauschalreisende ausgestellt. Touristenvisa werden jedoch auch für Individualreisende ausgestellt.
Antragstellung
Zuständige konsularische Vertretung (s. Adressen).
Unterlagen
Touristenvisum: (a) ausgefülltes Antragsformular. (b) Paßfoto. (c) Reisepaß, der mind. noch 6 Monate gültig ist und mit mindestens 1 leeren Seite (d) Nachweis ausreichender Geldmittel. (e) Buchungsbestätigungen für Hotel und Flug. (f) Gebühr (in bar oder mit Verrechnungsscheck). (g) Für einen Aufenthalt von über 6 Monaten ist ein AIDS-Test erforderlich. (h) Geschäftsvisum: Einladungsschreiben eines Ministeriums, einer Firma oder einer offiziellen chinesischen Organisation. (i) Gruppenvisum: zusätzlich Bestätigung (Brief oder Fax) des chinesischen Reiseveranstalters, numerierte Paßkopien aller Reiseteilnehmer sowie eine Liste der Reiseteilnehmer in dreifacher Ausfertigung.
Die Beantragung von Visa per Post ist nicht möglich. Zur Anforderung von Antragsformularen muß ein frankierter Rückumschlag beigelegt werden.
Anstragsteller ohne deutschen Paß benötigen eine Kopie der Aufenthaltsgenehmigung. Ansonsten muß der Visumantrag im Heimatland gestellt werden.
Anmerkung
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Bearbeitungszeit
Visa sollten so früh wie möglich, jedoch frühestens 50 Tage vor der geplanten Abreise beantragt werden. Da alle Visa von den Behörden ausgestellt und je nach Wichtigkeitsgrad bearbeitet werden, kann es unter Umständen einige Zeit dauern, bis einem Antrag stattgegeben wird. In der Regel dauert die Visabearbeitung jedoch 4 Arbeitstage. Eine Expreßausstellung ist gegen Aufpreis möglich: bei Zahlung von 20 € erhält man das Visum innerhalb von 2 Tagen, für 30 € am selben Tag (Annahme bis 11.30 Uhr).
Aufenthaltsgenehmigung
Anfragen an die zuständige konsularische Vertretung (s. Adressen).
Anmerkung
(a) Die meisten Reisen werden von der offiziellen staatlichen Reiseagentur China International Travel Service CITS (s. Adressen) organisiert. Normalerweise übernimmt der Reiseveranstalter die Abwicklung der Formalitäten, Individualreisende können dies jedoch auch selbst übernehmen. Grundsätzlich müssen Reisende im Besitz von Rück- oder Weiterreisetickets sein. Nähere Auskünfte erteilen die zuständigen konsularischen Vertretungen und Fremdenverkehrsämter (s. Adressen).
(b) Die Einreise mit eigenem Fahrzeug ist nur im Rahmen einer Gruppenreise und mit schriftlicher Sondergenehmigung möglich.
(c) Individualreisen nach Tibet sind zur Zeit nicht möglich, nur organisierte Reisegruppen sind zugelassen. Weitere Informationen sind von den Botschaften und Konsulaten, der Tibet Tourism Administration oder Tibet Tourism Office (s. Adressen) erhältlich.
Hinweis
Für Besucher besteht eine Meldepflicht bei der lokalen Polizei bei Aufenthalten über 24 Stunden an einem Ort (die Meldung muss innerhalb von 24 Stunden erfolgen). Hotels übernehmen die Meldung automatisch.
Geld
Währung
1 Yuan (Ren Min Bi Yuan) = 10 Jiao = 100 Fen. Währungskürzel: RMB¥, CNY (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 10, 5, 2 und 1 ¥ sowie 5, 2 und 1 Jiao. Münzen sind in Nennbeträgen von 1 ¥ und 1,5 Jiao sowie 5, 2 und 1 Fen im Umlauf.
Geldwechsel
Der RMB ¥ wird außerhalb Chinas nicht gehandelt. Ausländische Währungen und Reisechecks können in den Filialen der Bank of China gewechselt werden. Geldwechsel ist auch in größeren Hotels möglich. In den Hotels und den sogenannten Friendship Stores kann man die für Besucher importierten Luxusartikel (wie Spirituosen) in Devisen bezahlen.
Kreditkarten
Eurocard/MasterCard, Visa, Diners Club und American Express werden in internationalen Hotels und größeren Geschäften angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks
Sollten in US-Dollar ausgestellt sein.
Wechselkurse
| RMB ¥ | RMB ¥ | RMB ¥ | RMB ¥ | RMB ¥ | |
| Dez. '02 | Apr. '03 | Sept. '03 | Jan. '04 | Apr. '04 | |
| 1 € | 8,23 | 8,74 | 9,51 | 10,60 | 10,23 |
| 1 CHF | 5,58 | 5,88 | 6,08 | 6,76 | 6,52 |
| 1 US$ | 8,28 | 8,24 | 8,28 | 8,28 | 8,28 |
Devisenbestimmungen
Reisende, die ihren Wohnsitz in China haben: Die Einfuhr der Landeswährung ist auf 6.000 RMB ¥ in bar pro Person begrenzt. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist auf den Gegenwert von 1.000 RMB ¥ in bar pro Person begrenzt. Deklarationspflicht für höhere Beträge.
Reisende, die ihren Wohnsitz außerhalb von China haben: Die Einfuhr der Landeswährung ist auf 6.000 RMB ¥ in bar pro Person begrenzt. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist auf den Gegenwert von 5.000 RMB ¥ in bar pro Person begrenzt. Deklarationspflicht für höhere Beträge.
Die Ausfuhr der Landeswährung ist für alle Reisenden auf den Gegenwert von 6.000 RMB ¥ in bar pro Person begrenzt. Fremdwährungen können in Höhe der angegeben, eingeführten Beträge ausgeführt werden. Deklarationspflicht für höhere Beträge.
Öffnungszeiten der Banken
Mo-Fr 08.30-16.00 Uhr.
Duty Free
Duty Free
(a) Reisende, die bis zu 6 Monate im Land bleiben, können folgende Artikel zollfrei nach China einführen:
400 Zigaretten;
2 Flaschen alkoholische Getränke (bis 0,75 l);
Parfüm für den persönlichen Gebrauch.
(b) Reisende, die länger als 6 Monate im Land bleiben, dürfen folgende Artikel zollfrei einführen:
600 Zigaretten;
4 Flaschen alkoholische Getränke (bis 0,75 l);
Parfüm für den persönlichen Gebrauch.
Anmerkung
Bei der Einreise müssen alle Wertgegenstände (Kameras, Uhren, Schmuck usw.) deklariert werden. Die Kopie dieser Deklaration muß bei der Ausreise vorgelegt werden. Drogenbesitz wird mit hohen Freiheitsstrafen geahndet, auf Drogenhandel steht die Todesstrafe. Zollbeamte können CDs, Zeitschriften und Bücher beschlagnahmen und auf politisches, religiöses oder pornographisches Material hin untersuchen.
Einfuhrverbot
Waffen, Munition, belichtetes, nicht entwickeltes Filmmaterial, Pornographie (manche Fotos in westlichen Zeitschriften können als pornographisch eingestuft werden), Radios, politisches oder religiöses gedrucktes Material, Obst und bestimmte Gemüsearten.
Ausfuhrverbot
Beim Kauf von Schmuck, Jadeartikeln, Kunstgegenständen, Gemälden, Kalligraphien und Antiquitäten muß die Quittung aufbewahrt werden, um bei der Ausreise ein Exportzertifikat zu erhalten. Ohne dieses Zertifikat dürfen die genannten Artikel nicht ausgeführt werden.
Gesetzliche Feiertage
Gesetzliche Feiertage
1./2. Jan. 2004 Neujahr. 22. - 24. Jan. Chinesisches Neujahr. 1. - 3. Mai Tag der Arbeit. 1. - 3. Okt. Nationalfeiertage.
1./2. Jan. 2005 Neujahr. 9. - 11. Febr. Chinesisches Neujahr. 1. - 3. Mai Tag der Arbeit. 1. - 3. Okt. Nationalfeiertage.
Anmerkung
Zusätzlich zu den oben aufgeführten Daten treten folgende Feiertage regional auf: 8. März Internationaler Frauentag. 4. Mai Tag der Jugend. 1. Juni Internationaler Tag der Kinder. 1. Aug. Tag der Streitkräfte.
Gesundheit
Gesundheit
| Krankheit | Vorsorge | Impfbescheinigung |
| Gelbfieber | Nein | 1 |
| Cholera | Nein | Nein |
| Typhus & Polio | 2 | - |
| Malaria | 3 | - |
| Essen & Trinken | 4 | - |
[1]
Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus Infektionsgebieten kommen.
[2]
Poliomyelitis und Typhus kommen vor.
[3]
Malariarisiko durch die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax besteht in Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hainan, Sezchuan, Xinjiang, Xizang und Yünnan. Die gefährlichere Form Plasmodium falciparum nimmt Richtung Süden hin zu und tritt in Hainan, Yünnan und vereinzelt in Guangxi auf. Das Malariarisiko in Anhui, Hubei, Hunan, Jiangsu, Jiangxi, Shandong, Shanghai und Zheijiang ist gering, lokale Ausbrüche erhöhen jedoch das Risiko. In den Regionen nördlich 33° nördlicher Breite besteht das Übertragungsrisiko von Juli bis November in Höhen unter 1500 m, zwischen 33° und 25° nördlicher Breite von Mai bis Dezember und in den Regionen südlich 25° nördlicher Breite das ganze Jahr über.
[4]
Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Schweinefleisch, rohe Salate, Mayonnaise und Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Gemüse und Obst schälen.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen, besonders im zentralen Jangtse-Becken und in den zentralen und östlichen Landesteilen Hubei, Honan, Jiangxi, Anhui und Jiangsu vor. Das Schwimmen oder Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind ungefährlich.
Hepatitis A und E kommen vor (letztere vor allem im Westen des Landes), Hepatitis B ist hochendemisch.
Ein erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht von April bis Oktober vor allem in den zentralen und östlichen Provinzen (Ausnahmen: Xizang (Tibet), Xinjiang und Quinghai).
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Auch die Borreliose ist endemisch.
Für Langzeitaufenthalte ist ein negativer HIV-Test und evtl. ein Gesundheitszeugnis erforderlich. Ausländer müssen bei der Einreise eine Gesundheitserklärung ausfüllen.
Gesundheitsvorsorge
Die medizinische Versorgung ist preiswert, entspricht insbesondere außerhalb der großen Städte jedoch nicht westlichem Standard. Heilmethoden der traditionellen chinesischen Medizin (z. B. Akupunktur) sind weit verbreitet. Zahlreiche westliche Medikamente sind allerdings nicht erhältlich und die Verständigung kann ohne chinesische Sprachkenntnisse sehr problematisch sein. Eine Reiseapotheke sollte vor allem Mittel gegen Darm- und Erkältungskrankheiten und Einwegspritzen enthalten. Arzt- und Krankenhausrechnungen müssen in der Regel sofort nach der Behandlung in bar bezahlt werden. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen.
Reiseverkehr - International
Flugzeug
Linienflüge:
Täglich gibt es mehrere Non-Stop-Flüge von verschiedenen europäischen Großstädten nach Beijing und von dort weiter nach Shanghai. Alle großen nationalen Fluggesellschaften Europas sowie "Air China" und "China Eastern" bieten diese Verbindungen an. Chinas nationale Fluggesellschaft heißt Air China (CA) (Internet: www.airchina.com.cn ). Direktverbindungen nach Beijing von Frankfurt/M., Zürich, Wien und vielen anderen europäischen Großstädten.
Lufthansa (LH), British Airways (BA), Air France, Finnair, KLM, Qantas, Swiss und Singapore Airlines fliegen ebenfalls Beijing, Shanghai, Hongkong und verschiedene chinesische Städte an. LTU (Internet: www.ltu.de ) fliegt ab Düsseldorf nach Peking. Austrian Airlines fliegt ab Wien nach Peking und Shanghai.
Anmerkung: Buchungen sollten vorher bestätigt werden, da Fehlbuchungen vorkommen.
Durchschnittliche Flugzeiten
Frankfurt – Beijing (Peking): 9 Std. 15; Frankfurt – Shanghai: ca. 10 Std. 20; Zürich – Beijing (Peking): 9 Std. 30; Wien – Beijing (Peking): 15 Std. (mit Zwischenlandung).
Internationale Flughäfen
Beijing (BJS/PEK) liegt 26 km nordöstlich der Stadt (Fahrzeiten: Bus 90 Min; Flughafenbus 50 Min; Taxi 30-40 Min.). Taxistand, Duty-free-Shops, Postamt, Bank/Wechselstube, Bar, Restaurants, Läden, Tourist-Information.
Guangzhou/Kanton (Baiyun), 7 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 20 Min.). Taxistand, Duty-free-Shops, Postamt, Bank/Wechselstube, Bar, Restaurant.
Shanghai Hongqiao (SHA), 12 km südwestlich der Stadt (Fahrzeiten: Taxi 20 Min; Flughafenbus 30 Min.). Ein Flughafenbus verkehrt zwischen Shanghai Hongqiao und Shanghai Pudong Airport. Taxistand, Duty-free-Shops, Postamt, Bank/Wechselstube, Bars, Restaurants.
Shanghai Pudong (PVG), 30 km vom Stadtzentrum im neuen östlichen Finanzbezirk (Fahrzeit: 30-40 Min.), seit März 2000 in Betrieb. Eine Magnetschienenbahn fährt in das Stadtzentrum, außerdem stehen Busse und Taxis zur Verfügung. Ein Flughafenbus verkehrt zwischen Shanghai Pudong und Shanghai Hongqiao Airport. Flughafeneinrichtungen: Banken, Wechselstuben, Restaurants, Geschäfte, Duty-Free Shops, Erste-Hilfe Einrichtungen.
Weitere Flughäfen in anderen größeren Städten.
Flughafengebühren
Beijing: 90 RMB ¥. Shanghai: 90 RMB ¥. Kinder unter 12 Jahren sind davon ausgenommen.
Schiff
Die Haupthäfen sind Shanghai und Hongkong sowie Fuzhou, Guangzhou (Kanton), Qingdao (Tsingtao), Tianjin und Xiamen. Zahlreiche Fährverbindungen mit Nachbarländern, u. a. Shanghai – Kobe, Shanghai – Yokohama, Shanghai – Nagasaki, Shanghai – Osaka, Tianjin – Kobe und zur Westküste von Süd-Korea. Verschiedene Kreuzfahrtlinien bieten Kreuzfahrten an, die entweder ausschließlich chinesische Häfen anlaufen oder dies im Zusammenhang mit einer Ost- oder Südostasientour tun.
Bahn
Eine regelmäßige Zugverbindung besteht zwischen Hongkong und Guangzhou (Kanton). Internationale Züge bieten in der Regel mehr Komfort als Inlandzüge. Reisende mit viel Zeit können mit der Transsibirischen Eisenbahn von Berlin über Moskau nach Beijing fahren. Vorausbuchung, möglichst 2 Monate vor Abreise, empfehlenswert. Erhöhte Vorsicht ist aufgrund zunehmender Aktivität von Schmugglerbanden geboten.
Beijing – Moskau (Russ. Föderation): 6-tägige Fahrt (90001 km); Beijing – Pyongyang (Nordkorea): Tagesfahrt (1347 km); Beijing – Mongolei: 4-tägige Fahrt (1561 km).
Bus/Pkw
Die wichtigsten Straßen nach China folgen den historischen Handelsrouten durch Myanmar, Indien, die GUS, Mongolei und Nepal.
Reiseverkehr - National
Flugzeug
Für Langstrecken im Binnenverkehr ist das Flugzeug unentbehrlich. Die Civil Aviation Administration of China (CAAC) ist die Dachorganisation zahlreicher regionaler Fluglinien wie China Northern, China Eastern, China Southern, Great Wall oder Yunnan Airlines, die über 80 Städte mit Beijing verbinden. Es gibt regelmäßige Flüge von Beijing und Guangzhou (Kanton) nach Hongkong. Flugtickets werden normalerweise von den Reiseleitern gekauft und sind in den Reisekosten enthalten. Individualreisende können durch das örtliche CITS-Büro buchen, das eine geringe Provision verlangt, oder die Flugtickets im Büro der Fluggesellschaft kaufen. Im Mai, September und Oktober wird Vorausbuchung empfohlen. Touristen bezahlen einen Zuschlag für Bahnfahrkarten (70%) und Flugtickets (100%). Check-In-Schalter öffnen 90 Min. und schließen 30 Min. vor Abflug. Alle Provinzhauptstädte sind mit dem Flugzeug erreichbar.
Flughafengebühren
Beijing: 50 RMB ¥. Shanghai: 50 RMB ¥. Kinder unter 2 Jahren sind von den Gebühren befreit.
Schiff
Fährverkehr auf allen größeren Flüssen. Die Küstenfähren verkehren zwischen Dalian, Tianjin (Tientsin), Qingdao (Tsingtao) und Shanghai. Victoria Cruises (Internet: www.victoriacruises.com ) bietet ganzjährig Fahrten auf dem Yangtse Kiang zwischen Chongquing und Shanghai über Wuhan und Shashi an.
Bahn
Das Eisenbahnstreckennetz hat eine Gesamtlänge von 52.000 km. Züge sind Hauptverkehrsmittel im Fracht- und Personenverkehr in China und meist sicher und pünktlich. Die Hauptstrecken führen von Beijing nach Guangzhou, Shanghai, Harbin, Chengdu und Urumqi. Es gibt Direktverbindungen von Beijing über Guangzhou nach Hongkong und von Beijing nach Tianjin. Es gibt vier Klassen: Holzsitz, Polstersitz, Hartlieger und Weichlieger (harte oder gepolsterte Betten). Preisnachlässe für Kinder werden praktisch berechnet: Kinder, die kleiner als 1 m sind, fahren kostenlos; Kinder unter 1,30 m bezahlen 25% des Fahrpreises. Auf den großen Bahnhöfen gibt es spezielle Schalter mit englischsprachigem Personal. Gepäckbestimmungen: Erwachsene max. 20 kg, Kinder max. 10 kg und Diplomaten max. 35 kg.
Bus/Pkw
Rechtsverkehr. Ca. 80% der chinesischen Ortschaften sind an das Straßennetz angeschlossen, außer Motno und Tibet. Die Straßen sind nicht immer gut, Fahrzeuge sollten absolut verkehrstüchtig sein. Man unterschätzt leicht die Entfernungen. China ist ein Agrarland, und Autowerkstätten entsprechen nicht westlichem Standard. Von Beijing nach Shanghai sind es 1461 km und von Beijing nach Nanjing (Nanking) 1139 km. Fernbus: Busverbindungen zwischen den größeren Städten, die Busse sind jedoch oft überfüllt. Mietwagen nur mit Chauffeur sind erhältlich. Selbstfahren von Mietwagen ist problematisch, weil die Autovermietungsfirmen den Reisepaß des Fahrers einbehalten und Ausländern nur in Sonderfällen das Fahren gestattet ist. Wer dennoch mit dem eigenen Auto einen Ausflug unternehmen möchte, sollte sich an die Hotelrezeption oder eines der staatlichen Reisebüros wenden. .
Stadtverkehr
Die offiziellen Reiseleiter bemühen sich darum, daß die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel reibungslos verläuft. Busse sind sehr preisgünstig, jedoch oft überfüllt. U-Bahnnetze gibt es in Beijing, Shanghai und Tianjin. In zahlreichen anderen Städten gibt es Straßenbahnen oder Oberleitungsbusse. Taxis gibt es in den Großstädten und sind leicht zu finden. Über den Kilometerpreis gibt ein Aufkleber außen an der Autotür Auskunft. Man sollte darauf achten, daß der Taxameter eingeschaltet ist. Es gibt eine Grundgebühr und einen streckenabhängigen Preis. Wenn möglich, sollte der Preis vor Fahrtantritt ausgehandelt werden. Die Taxifahrer verstehen jedoch in den seltensten Fällen eine Fremdsprache. Deshalb sollten sich Reisende von ihrem Hotel eine chinesisch geschriebene Adresse des Fahrzieles geben lassen und für die Rückfahrt eine Visitenkarte des Hotels. Man kann Taxis auch ganztags mieten. Motorrad-Taxis, Motorrad-Dreiräder und Fahrrad-Rikschas stehen an Bahnhöfen und Busbahnhöfen zur Verfügung. Fahrräder können u. a. in größeren Hotels und bestimmten Geschäften gemietet werden. Fahrradfahrer müssen langsam fahren und ständig klingeln.
Fahrzeiten
von Beijing zu folgenden größeren chinesischen Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
| Flugzeug | Bahn | |
| Tianjin | 0.50 | 1.40 |
| Wuhan | 1.45 | 16.00 |
| Xi’an | 1.55 | 22.00 |
| Nanjing | 1.40 | 15.00 |
| Shanghai | 1.50 | 20.00 |
| Chengdu | 2.25 | 60.00 |
| Kunming | 3.20 | 80.00 |
| Guangzhou | 3.00 | 37.00 |
| Urumqi | 4.00 | 95.00 |
Unterkunft
Unterkünfte werden im allgemeinen vor Reiseantritt vom Reiseveranstalter gebucht, die Auswahl liegt daher zumeist nicht beim Reisenden.
Hotels
Mittlerweile gibt es über 4400 Touristenhotels mit einer Zimmerkapazität von 386.000. Mehr als die Hälfte der Hotels sind nach dem internationalen Sterne-System kategorisiert. Klimaanlage, Zimmer mit Bad, Konferenz- und Veranstaltungsräume, Bankettsäle, Restaurants mit chinesischer und internationaler Küche, Bars, Swimmingpool, Sauna, Schönheitssalons, medizinische und andere Service-Einrichtungen gehören im allgemeinen zur Standardausstattung. Einige Hotels bieten zusätzlich Einkaufspassagen, Business Center, Banken und Postämter.
Zimmer sind einfach zu finden und nach europäischen Maßstäben preiswert, obwohl Preise in 5-Sterne-Hotels in den letzten Jahren erheblich gestiegen sind. Die übrigen Hotels sind generell sauber und zweckmäßig eingerichtet. Auskünfte vom Hotelverband China Tourism Hotel Association, 9 A Jian Guo Men Nei Avenue, CN-100740 Beijing. (Tel: (10) 65 20 11 14 oder 65 12 29 05. Fax: (10) 65 12 28 51), oder China Hotel and Buyer's Guide (Internet: www.hotelschina.com )
Urlaubsorte & Ausflüge
Urlaubsorte & Ausflüge
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China besteht aus 26 Provinzen mit eigenen Dialekten und markanten regionalen Unterschieden. Insgesamt 23 Sehenswürdigkeiten in China wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Reiserouten werden normalerweise nach besten praktischen Gesichtspunkten von CITS (s. Adressen) geplant, die auch Reiseleiter stellen. Die CITS-Führer sind sehr hilfsbereit. Auch für Individualreisende wird Reisen in China immer einfacher. Auskünfte von den Fremdenverkehrsämtern (s. Adressen).
Beijing (Peking) und der Nordosten
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Beijing ist symmetrisch angelegt und besteht aus drei ineinandergesetzten Rechtecken. Das innerste Rechteck ist die »Verbotene Stadt«, früher die Residenz der Ming- und Qing-Kaiser und heute ein Park mit Museum. Im mittleren Rechteck befinden sich Parkanlagen und die Wohnstätten hoher Regierungsbeamter. Im äußeren Rechteck liegen die Vorstadt, die Märkte und die alten Wohnviertel. Eine der imposantesten Sehenswürdigkeiten ist der Kaiserpalast in der Verbotenen Stadt: ein architektonisches Meisterwerk mit prachtvollen Sälen, sechs Hauptpalästen, zahlreichen Nebengebäuden und Gärten. Mei Shan (»Kohlenhügel«) ist ein hochgelegener Park mit atemberaubender Aussicht. Beihai-Park ist einer der schönsten Parks Beijings. Der Tiananmen-Platz (»Platz des Himmlischen Friedens«) ist der größte öffentliche Platz der Welt; er ist von Museen, Parkanlagen und der Universität umgeben. Der Himmelstempel ist ein herausragendes Beispiel für die chinesische Architektur des 15. Jahrhunderts. Der Sommerpalast, die Sommerresidenz der Kaiser der Qing-Dynastie, auch als Museum Garden bekannt, mit seinen schönen Parkanlagen liegt nur knapp 20 km von Beijing entfernt am Kunmingsee.
Ein Teil der beeindruckenden Großen Mauer ist ebenfalls leicht von der Hauptstadt erreichbar: in der Nähe von Badaling kann man sich einen Eindruck dieses 5400 km langen Bauwerkes aus Granit und Backstein verschaffen, das 2600 Jahre alt und eines der sieben Weltwunder ist.
In den Ming-Grabstätten sind 13 Kaiser der Ming-Dynastie (1368-1644) beigesetzt. Zwei Grabstätten hat man freigelegt, eine davon ist für Besucher zugänglich.
Pingyao oder "Schildkrötenstadt" in der Provinz Shanxi südwestlich von Beijing ist eine alte Stadt mit Befestigungsmauer, deren historische Gebäude erstaunlich gut erhalten sind.
Die Höhle des Peking-Menschen, im Dorf Zhoukoudian am Fuße des Longgu Berges, 42 km südwestlich von Beijing, weist Überreste einer prehistorischen Kultur auf, die Feuer und Steinwerkzeuge bereits 690.000 Jahre v. Chr. einsetzte.
Beidaihe, ein kleiner Badeort an der Küste, 277 km von Beijing entfernt, mit Stränden, Tempeln und Parkanlagen, ist ein beliebtes Urlaubsziel der Beijinger. Sehenswert sind der Yansai-See und das mächtige Shan Hai Guan-Tor am Beginn der Großen Mauer.
Chengde ist ein Bergurlaubsort, der schon unter den Qing-Kaisern beliebt war. Es gibt zahlreiche Tempel und Parkanlagen, und auch die Ruinen des Sommerpalastes der Qing-Kaiser sind sehenswert. Der kaiserliche Garten des ehemaligen Palastes ist ein Meisterwerk chinesischer Landschafts- und Gartenbaukunst.
Die acht Äußeren Tempel am Fuße der Hügel nordöstlich des Palastes sind Beispiele für die architektonischen Stile der verschiedenen Volksstämme (Han, Mongolen und Tibeter). Die über 22 m hohe Buddha-Statue im Tempel des Allgemeinen Friedens gilt als die größte Holzskulptur der Welt.
Dalian ist Chinas drittgrößte Hafenstadt. Die Stadt war früher von der Sowjetunion besetzt und hat daher eine interessante Mischkultur. Hafenrundfahrten und Ausflüge in die Wohngebiete, zu den Parkanlagen, dem Xinghai- und dem Tiger Beach Park, und den im Süden gelegenen Stränden werden angeboten.
Harbin, die Hauptstadt der Provinz Heilongjiang, hat russischen Charakter. Hier konzentriert sich die Industrie des Nordostens. Es gibt einige Parkanlagen und Kriegsdenkmäler. Das berühmte Eisskulpturen-Festival findet jeden Januar statt.
Hohhot, was auf Mongolisch "die grüne Stadt" bedeutet, ist die Hauptstadt der Autonomen Region der Inneren Mongolei und wahrscheinlich die farbigste Stadt Chinas. Es werden mongolische Rodeos unter orientalischen Kuppeln veranstaltet, außerdem Ausflüge in die Grassteppe mit Reitkunstvorführungen und zu den Dörfern, in denen diese Volksstämme wohnen.
Shenyang, einst kaiserliche Hauptstadt, ist heute eine große Industriestadt. Die Ruinen des kaiserlichen Palastes und zwei interessante Grabmäler bieten sich zur Besichtigung an.
Die nördlichen Provinzen
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Lanzhou ist eine Oase an der alten Seidenstraße. Die malerische Stadt hat sich ihren Charme weitgehend bewahrt. Man kann Bootsfahrten auf dem Gelben Fluß zu den buddhistischen Bilingisi-Höhlen unternehmen.
Dunhuang ist eine 2000 Jahre alte Stadt am Rand der Wüste, einstmals eine wichtige Karawanserei an der Seidenstraße. Die ältesten buddhistischen Schreine Chinas befinden sich in den Magao-Höhlen. Die antiken handgeschnitzten Schreine sind ein Nationalschatz und spiegeln tausend Jahre der Buddhaverehrung wider (4.-14. Jh.).
Turpan und Urumqi, kleine exotische Städtchen, liegen im fernen Nordwesten des Landes am Rand der großen Wüste Xinjiang (Takla-Makan). Diese größtenteils islamischen Städte sind nicht nur vom Stadtbild her anders als die meisten chinesischen Städte. Anders sind auch der Kleidungsstil der Bewohner, ihre Lebensart und die freien Märkte, die außerhalb der staatlichen Planwirtschaft operieren. Mit der faszinierenden Geschichte kann man sich in den Museen beider Städte vertraut machen.
Tibet (Xizang)
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Tibet, als »Dach der Welt« bekannt, ist erst seit 1980 für Besucher zugänglich. Am einfachsten ist es, Tibet als Teilnehmer an einer organisierten Reise zu bereisen. Wer individuelles Reisen dennoch vorzieht beziehungsweise mehr Flexibilität wünscht, kann zu bestimmten Zeiten auch an einem FIT-Program (Foreign Individual Tourists), einem kürzeren und gelockerten Programm teilnehmen. Mehr Informationen dazu auf der Website von Tibet Tourism Bureau / Shanghai Office
(Internet: www.tibet-tour.com/tourindex/tourist/fit.htm ).
Lhasa liegt auf einer Höhe von 3700 m. Der Name bedeutet »Stadt der Sonne«, obwohl es sechs Monate im Jahr außerordentlich kalt ist. Bevor Lhasa im 7. Jh. die Hauptstadt Tibets wurde, hatte das Gebiet Shannan schon eine Geschichte von rund 800 Jahren. Es war der Sitz von 32 tibetischen Königen. Die isolierte Lage Tibets, der außergewöhnliche, von alters her überlieferte Lebensstil und die religiösen Bräuche sind die Hauptattraktionen des Landes. Die berühmteste Sehenswürdigkeit Tibets ist der Potala, der ehemalige Palast des Dalai Lama. Das Gebäude aus dem 17. Jahrhundert ist heute ein in der Welt einzigartiges Museum; in ihm gibt es ein unterirdisches Labyrinth von Verliesen und Folterkammern, große juwelenbesetzte Buddhas, prunkvolle Schätze und 10.000 Kapellen mit Wanddekorationen aus Totenschädeln und Gebeinen. Andere sehenswerte Gebäude sind das Drepung-Kloster und der Jokhang-Tempel mit einem goldenen Buddha. Die Höhenlage macht manchen Reisenden zu schaffen. Anmerkung: Es ist ratsam um Erlaubnis zu fragen, bevor man in buddhistischen Tempeln fotografiert.
Die mittleren Provinzen
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Chengdu ist die Haupstadt der Sezchuan-Provinz und ein bedeutendes landwirtschaftliches Zentrum. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Schreine aus der Tang-Dynastie, alte Parkanlagen und Bambuswälder, buddhistische Tempel und ein uraltes buddhistisches Kloster. Chengdu ist der Ausgangspunkt für Ausflüge nach Emei Shan und zu den heiligen Bergen Gongga und Siguniang.
Wuhan am Yangtse ist eine Industriestadt, doch auch hier gibt es buddhistische Tempel, einladende Parkanlagen und Seen.
Xi’an zählte einst zu den größten Städten der Welt. Es war die Hauptstadt von 11 Dynastien. Neben Beijing ist sie die größte Touristenattraktion Chinas. Die berühmteste Sehenswürdigkeit der Stadt ist das Qin-Shi-Huangdi-Grabmal mit seiner Terrakotta-Armee aus über 6000 lebensgroßen Terrakotta-Soldaten und ihren Pferden. Sie wurden mit Kaiser Qin beerdigt, der China vereinte. Außerdem gibt es zahlreiche Grabmäler, Glockentürme, Pagoden, Pavillons und Museen, u. a. ein archäologisches Museum, in dem die Funde aus der neolithischen Stadt Banpo (heute in Xi’an) zu bewundern sind. Xi’an war früher Ausgangspunkt der »Seidenstraße«.
In der Nähe der Industriestadt Zhengzou, dem Knotenpunkt der Region, liegen die Städte Luoyang und Kaifeng, ehemalige Hauptstädte alter Dynastien und daher historisch interessant. In der Nähe von Luoyang befinden sich die Longmen-Höhlen (»Drachenhöhlen«). Hier liegen über 1300 Höhlen mit über 2100 Grotten und Felsnischen, mehreren Pagoden, unzähligen Inschriften, etwa 100.000 Buddhastatuen und -abbildungen und einem Buddhaschrein aus dem 5. Jahrhundert.
Die östlichen Provinzen
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Fuzhou an der Südostküste ist eine reizvolle Stadt an den Ufern des Flusses Min. Die Geschichte der Stadt läßt sich mindestens bis in die Tang-Dynastie vor 2000 Jahren zurückverfolgen. Zahlreiche Parkanlagen, Tempel und mehrere heiße Quellen beleben das Stadtbild.
Hangzhou, ca. 190 km südlich von Shanghai, ist eine der sieben alten chinesischen Hauptstädte. Von Marco Polo wurde sie als »schönste und großartigste Stadt der Welt« und als einer der zwei größten Häfen der Welt beschrieben. Heute ist Hangzhou ein wohlhabendes Industrie- und Agrarzentrum, jedoch noch immer von Besuchern wegen seiner Schönheit geschätzt. Die Seidenfabriken und der Zoo sind sehenswert. Der wahrscheinlich interessanteste Ausflug führt in das Gebiet des Sees westlich der Stadt, in dem man zwischen Trauerweiden und Pfirsichbäumen, schön geschwungenen Brücken, Steingärten und bunten Pagoden wandelt. Hier trifft man auf die Pagode der Sechs Harmonien sowie Grabmäler und heilige Hügel, Klöster und Tempel, wie z. B. den Linying-Tempel.
Nanjing, eine weitere ehemalige chinesische Hauptstadt, liegt in herrlicher Landschaft am Ufer des Yangtse und am Fuß des Zijinshan (Purpurberg). Zu den größten Attraktionen zählt das Grab des Ming-Kaisers. Hier liegt Zhu Yuanzhang begraben, der Gründer der Ming-Dynastie und der einzige Ming-Kaiser, der außerhalb Beijings beerdigt wurde. Reste der Stadtmauer aus dieser Periode sind noch zu sehen. Das Mausoleum von Chinas erstem Präsidenten, Dr. Sun Yatsen, steht ebenfalls hier. Die Yangtse-Brücke mit ihrem Aussichtsdeck ist sehenswert, ebenso wie das Observatorium auf dem Purpurberg oder die Gräber der südlichen Tang-Dynastie, die als »Unterirdischer Palast« bekannt sind.
Shanghai ist eine der größten Städte der Welt. Die Stadt an der Mündung des Yangtse ist Chinas führendes Industrie-, Handels- und Einkaufszentrum. Außerdem gibt es eine interessante Altstadt, geschäftige Hafenanlagen, herrliche Gärten und Parkanlagen, Museen, Paläste, Pagoden und Tempel zu bewundern. Der kleine Yu-Yuan-Garten ist über 400 Jahre alt und wurde mit vielen liebevollen Details, Pavillons, Steingärten und Seen nach Plänen antiker Gartenbaukunst angelegt. In den Garten gelangt man durch den Tempelbasar des Stadtgottes. Einer der bekanntesten buddhistischen Tempel Shanghais ist der Tempel des Jade-Buddha, die Nachbildung eines Palastes aus der Song-Dynastie, mit einer 2 m hohen Statue aus weißer Jade mit Edelsteinen verziert. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Museum für Kunst und Geschichte mit Ausstellungsstücken aus allen Dynastien; die Teppichfabrik, in der man Teppiche kaufen und verschiffen lassen kann; die Jadewerkstatt und der Kinderpalast, der einst einem reichen Geschäftsmann gehörte und heute den Kindern der Stadt zur Verfügung steht. Flußfahrten auf dem Huangpu sind ideal, um Shanghai vom Wasser aus kennenzulernen.
Suzhou ist eine der ältesten und schönsten Städte des Landes, deren Gründung über 2500 Jahre zurückliegt. Hier erwarten Besucher schön angelegte Gärten und Seidenfabriken. Über 400 historische Stätten und Anlagen sind geschützt, darunter finden sich so wohlklingende Namen wie »Pavillon der sanften Wellen«, »Garten des bescheidenen Verwalters« und der wunderschöne »Garten zum Verweilen«. Der große Kanal und der Tigerberg sind ebenfalls einen Besuch wert.
Wuxi, nicht weit von Suzhou, ist eine Industriestadt und gleichzeitig Ferienort am Nordufer des Tai-Sees. Hauptanziehungspunkte sind die Gärten, Parkanlagen und Sanatorien am Seeufer, außerdem auch die Hui-Shan-Tonfigurenfabrik. Wuxi ist fast völlig vom Yangtse umschlossen, und eine Reihe von Bootsfahrten werden angeboten.
Jinan ist als die »Stadt der Quellen« bekannt, außerdem gibt es hier buddhistische Relikte, Parkanlagen und Seen. Die quadratische Pagode der vier Tore, südöstlich von Jinan, ist die älteste Steinpagode Chinas (6. Jahrhundert).
Qingdao ist einer der beliebtesten Ferienorte an der Küste und zugleich Heimat der bekannten Tsingtao-Brauerei, Überbleibsel der deutschen Kolonisation. Im Qingdao-Aquarium sind seltene Fischarten zu sehen.
Die südlichen Provinzen
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Changsha, in der Nähe von Shaoshan gelegen, ist vor allem eine Stadt der Kultur und Bildung. In Shaoshan gibt es Sehenswürdigkeiten aus Maos Jugendzeit.
Guangzhou (Kanton) ist eine subtropische Großstadt an der Südküste und wichtigstes Außenhandelszentrum des Landes. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen Parkanlagen, Museen und Tempel. Ausflüge zu den nahegelegenen Bergen bieten sich an. Hier gibt es heiße Quellen, und die Aussicht ist herrlich.
Die zauberhafte Landschaft Guilins ist auf zahlreichen Gemälden und Wandteppichen dargestellt: steile felsige Hügel erheben sich pompös aus der Ebene; rundherum schlängeln sich kleine Flüsse zwischen den Reisfeldern.
Kunming ist eine moderne Stadt mit einigen verstreuten Tempeln und hübschen Parkanlagen am See. Die Stadt hat ganzjährig ein angenehmes Klima. Wanderungen am etwas südlich gelegenen Dian-See lohnen sich. An seiner westlichen Seite findet man den heiligen Berg Xi Shan. Weiter außerhalb der Stadt liegt der »Versteinerte Wald« bei Shilin, ein beliebtes Ausflugsziel, auch bei Einheimischen. 80 km östlich des Steinwaldes liegt eine Karsthöhlengruppe, die Höhlen von Alu. In den Höhlen sind zahlreiche Stalagmiten, Steinblumen, Steinvorhänge und andere bizarr geformte Tropfsteine zu sehen.
Die 35.000 qkm große tropische Insel Hainan liegt im Südchinesischen Meer und wird als »Hawaii von morgen« gepriesen. In der Hauptstadt Haikou gibt es unzählige Hochhäuser. Im International Finance Shopping Center fühlt man sich wie in jeder anderen Großstadt. Hier sind edelste Mode und Accessoires erhältlich. Das historische China läßt sich in Haikou nur in der Altstadt wiederfinden. Am Südzipfel der Insel liegt ein internationaler Flughafen. Die im Süden der Insel gelegene Stadt Sanya ist mittlerweile eine bekannter Urlaubsort. Hier gibt es wunderschöne Strände, Palmen und kristallklares Wasser.
Rundreisen
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7-tägige: (a) Beijing – Shanghai – Guangzhou – Guilin. (b) Beijing – Hangzhou – Shanghai. (c) Beijing – Chengde – Xi’an – Beijing.
Sozialprofil
Essen & Trinken
Die chinesische Küche ist weltweit für ihre Vielfalt bekannt. Die Mahlzeiten werden oft mit gedünstetem Reis serviert. Zu den Spezialitäten gehört Dim Sum (zumeist gedünstete Häppchen in kleinen Bambuskörbchen, die auf Teewagen durch das Restaurant geschoben werden, von denen sich der Gast bedient). Die im Westen bekannte kantonesische Küche ist nur eine regionale Geschmacksrichtung. Insgesamt gibt es acht verschiedene Schulen der chinesischen Küche, die nach ihren Herkunftsorten benannt sind: Anhui, Fujian, Guangdong, Hunan, Jiangsu, Shandong, Szechuan und Zhejian. Um einen groben Überblick über die chinesischen Küche zu geben, unterteilt man sie am besten in vier Regionen:
Nordchinesische Küche: Die Küche Beijings, auch Mandarin oder Shandong genannt, ist sehr abwechslungsreich. Der Schwerpunkt liegt auf Teigwaren und würzigen Soßen; als Garmethode wird Fritieren bevorzugt. Am bekanntesten sind Peking-Ente, wobei die knusprige Entenhaut in hauchdünnen Reismehlpfannkuchen mit Gurke, Frühlingszwiebeln und Hoi Sin-Pflaumensoße serviert wird, und chinesisches Fondue. Dabei wird rohes Fleisch oder Gemüse in kochend heißer Hühnerbrühe in einem gußeisernen Topf gegart und mit diversen würzigen Soßen serviert. Eine weitere Spezialität sind Shuijiao, mit Schweinefleisch, Schnittlauch und Frühlingszwiebeln gefüllte Teigtaschen.
Südchinesische Küche: Die kantonesische Küche basiert auf Ankochen, Dünsten und kurzem Anbraten, um den natürlichen Geschmack zu erhalten. Neben Hühner-, Schweine- und Rindfleisch werden Schlangen, Hunde, Katzen und Schildkröten verarbeitet. Es gibt Cha Siu Bao (mit Schweinefleischstückchen gefüllte Teigklöße), Har Gau (gedünstete Garnelenklößchen) und Shiu Mai (gedünstetes Schweinehack mit Garnelen). Die Hakka-Küche ist meist einfach, ausgezeichnet schmeckt in Salz gebratenes Huhn.
Ostchinesische Küche: Die Küche von Shanghai und Zhejiang ist reichhaltig, süß und wird oft mit sauer eingelegten Früchten und Gemüsen zubereitet. Spezialitäten sind scharfe, saure Suppen, Meeresfrüchte, Nudeln und Gemüse. Gerichte aus Shanghai bestehen hauptsächlich aus geschnetzelten Zutaten, die in Sojasoße geschmort oder in Sesamöl mit viel Knoblauch und Pfeffer gebraten werden.
Westchinesische Küche: Gerichte aus Sezchuan sind mit Chilis scharf gewürzt; eine Spezialität ist gegrilltes Fleisch und Huhn in würziger Sojasoße mit Erdnüssen.
Getränke: Chinesischer Tee, zumeist grüner Tee, oftmals mit Ingwer, Jasmin- oder Rosenblüten aromatisiert, ist weltberühmt. Beliebte chinesische Weine und Spirituosen sind Zhian Jing (heiß servierter Reiswein), Liang Hua Pei (starker Pflaumenbranntwein), Kaolian (Whisky) und Mao Tai (Reisschnaps). Die beliebtesten Biersorten sind San Miguel und Tsingtao.
Nachtleben
Das abendliche Unterhaltungsprogramm ist generell vorher festgelegt, und die Mehrzahl der Besucher folgt einer vorausbestimmten Besichtigungstour. Die Reiseführer sind hilfsbereit und freundlich. Die meisten Touren schließen im voraus arrangierte Restaurantbesuche sowie Opern-, Ballett- und Theaterabende mit ein. Karaoke (auf Schildern mit OK abgekürzt) ist eine beliebte Form der Abendunterhaltung.
Einkaufstips
Die Preise sind von der Regierung vorgeschrieben. In Geschäften und Kaufhäusern kann man nicht handeln, auf Märkten hingegen ist es durchaus üblich. Für Antiquitäten, die über 100 Jahre alt sind, ist eine Ausfuhrgenehmigung erforderlich; diese ist durch ein amtliches rotes Wachssiegel gekennzeichnet. In den Geschäften gibt es preiswerte Souvenirs. Manche Artikel sind schwer erhältlich. Die besten Mitbringsel findet man in den regionalen Fabriken, Geschäften und Hotels, die sich auf Kunsthandwerk spezialisiert haben. Empfehlenswert sind Jadeschmuck, Stickereien, Kleidung aus Seide oder Kaschmirwolle, Schriftrollen, Kalligraphien, Gemälden und Schnitzereien aus Bambus, Stein und Holz. In Großstädten wie Beijing und Shanghai gibt es auch große Kaufhäuser mit breitgefächertem Angebot. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-So 09.00-19.00 Uhr.
Veranstaltungskalender
5. Jan. - 5. Febr. 2004 Harbin Eis und Schnee-Festival. 15. Jan. - 29. Febr. Beijing Longqin Gorge Eis und Schnee-Festival. 22.-24. Jan. Frühlings-Festival (Chinesisches Neujahr), landesweit. Febr.-März Laternen-Festival, Zigong City. 15. Febr. Yuan Xiao-Festival, landesweit. 21. Febr. Tibetanisches Neujahr. 28. Febr. - 7. März Großes Gebets-Festival, Tibet. 1.-10. April Hainan Internationales Kokosnuss-Festival. 5. April Festival der reinen Helligkeit, landesweit. 13.-15. April Beregnungs-Festival von Dai, Jiahong City. 20.-26. April Chang’an Internationale Kalligraphische Zusammenkunft, Xi'an. 25. April Fujian Mazu-Festival, Meizhou Island. 24.-26. Juni Fackel-Festival der Yi-Minderheit, Yunnan. 23.-28. Juli Fackel-Festival der Yi-Minderheit, Liangshan. Aug. Shoton-Festival, Tibet. 21.-31. Aug. Pferderennen, Qiangtan, Tibet. 23.-28. Aug. China Changchun Internationales Film-Festival. Sept. Vollmond-Festival, landesweit. 18. Sept. Zhangjiajie Internationales Wald-Festival. 21.-27. Sept. Shanghai Huangpu Touristen-Festival. 26. Sept. - 10. Okt. Qufu International Konfuzius Kultur-Festival.
Diese Angaben stellen nur eine sehr kleine Auswahl an Veranstaltungen dar. Weitere Informationen über Veranstaltungen 2004 sind bei den Fremdenverkehrsämtern erhältlich (s. Adressen).
Land & Leute
Kulturelle Unterschiede können u. U. zu Mißverständnissen zwischen Bevölkerung und Besuchern führen. In Hotels, Speisewagen und Restaurants sind Verbesserungsvorschläge oft erwünscht; sie werden dann sorgfältig geprüft. Chinesen sind im allgemeinen reserviert. Es gilt: Höflichkeit vor Vertraulichkeit. Man sollte sich mit kritischen Bemerkungen über die politische Führung Chinas zurückhalten und keine Sympathie für Taiwan zeigen. Der volle Name des Landes ist »Volksrepublik China«, und er sollte auch im Schriftwechsel benutzt werden. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Manchmal wird ein ausländischer Gast mit Applaus begrüßt. Darauf applaudiert man zurück. In China wird der Familienname zuerst genannt, Wong Man Ying wird beispielsweise als Mister Wong angesprochen. Bei einer Einladung sollte man immer ein wenig vor der vereinbarten Zeit eintreffen und ein kleines Geschenk wie Obst, Pralinen oder ein Andenken aus der eigenen Heimat mitbringen. Briefmarken sind ebenso ein beliebtes Geschenk. Beim Besuch von Freunden freuen sich die Kinder über kleine Geldgaben. Es ist üblich, Gegeneinladungen auszusprechen. Während einer Mahlzeit prostet man sich bei jedem neuen Gang zu. Es können bis zu 12 Gänge serviert werden und obwohl es nicht als Beleidigung aufgefaßt wird, wenn man nur wenig ißt, gilt es als höflich, jeden Gang zu probieren. Wenn man zu einem chinesischen Fest eingeladen ist, sollte man sich vorher nach dem traditionell vorgeschriebenen Gastgeschenk erkundigen. Zurückhaltende Alltagskleidung ist angemessen, freizügige Kleidung sollte vermieden werden. Bei einigen gesellschaftlichen Anlässen und in manchen Restaurants wird gepflegte Kleidung erwartet. Rauchen ist in der Regel gestattet, und Nichtraucherzonen sind gekennzeichnet. Fotografieren: Auf Flughäfen ist das Fotografieren verboten. Auch in einigen Tempeln besteht Fotografierverbot. Bevor militärische und industrielle Einrichtungen oder Regierungsgebäude fotografiert werden, sollte man eine Genehmigung einholen. Trinkgeld: Offiziell verboten und manchmal als Beleidigung aufgefaßt.
Wirtschaftsprofil
Wirtschaft
Seit Beginn des Umwandlungsprozesses in eine "sozialistische Marktwirtschaft" gehört die chinesische Wirtschaft zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Die Reformpolitik nach dem Ende der Planwirtschaft sieht die Schaffung einer Wirtschaft mit freien, am Markt gebildeten Preisen vor, bei der als wesentliche Aufgaben des Staates die Kontrolle der Schlüsselindustrien und der Erhalt der sozialistischen Stabilität verbleiben. Zu den weiteren Reformen der 1998 gebildeten Regierung unter MP Zhu Rongji gehören unter anderem die Reform der Staatsunternehmen, die Reform des staatlichen Bankensystems sowie eine Kampagne zur Schaffung einer neuen Wirtschafts- und Verwaltungsethik. Begleitet werden sollen die Reformbemühungen von einem Aufbau des Sozialversicherungssystems, der Bekämpfung von Korruption und Kriminalität sowie der Entwicklung der mittleren und westlichen Regionen des Landes. Aufgrund seiner Kapitalverkehrskontrollen und der Nicht-Konvertabilität seiner Währung war China von der Wirtschaftskrise in Asien 1997 in geringerem Maße betroffen als andere Staaten dieser Region. Dennoch hatte das Land unter den Auswirkungen der anschließenden Exporteinbrüche zu leiden. Ende 1999 konnten diese jedoch durch eine erzielte Exportsteigerung, die seit Anfang 2000 sogar noch zunahm, stabilisiert werden. Obwohl das Bruttoinlandsprodukt Chinas (einschließlich Honkong) das siebtgrößte der Welt ist, ist China dem Pro-Kopf-Einkommen nach noch immer ein Entwicklungsland. 70% der chinesischen Bevölkerung leben auf dem Land und bestreiten ihren Lebensunterhalt fast ausschließlich von den Erträgen der Landwirtschaft, die nur 18% des Bruttosozialprodukts ausmacht. Die Unterschiede im Hinblick auf Einkommen, Versorgung und Bildung zwischen Stadt und Land sind erheblich und nehmen weiter zu. China importiert hauptsächlich Produkte aus den Bereichen Energie, Elektrotechnik und Telekommunikation. Textilien, Maschinen und Nahrungsmittel sind die Hauptexportgüter. Die chinesische Wirtschaft stellt den weltweit größten Markt für viele Produkte, vor allem Investitionsgüter und Infrastrukturausrüstungen. Große Kohle- und Eisenerzvorkommen liefern Rohmaterialien für die bedeutende Stahlindustrie. Weitere Mineralvorkommen sind Tungsten, Zinn, Blei, Molybdän, Bauxit (Aluminium), Phosphate und Mangan. China kann sich selbst mit Erdöl versorgen, eine petrochemische Industrie ist im Aufbau. Ende 2001 wurde China ein Mitglied der Welthandelsorganisation (WTO). China erhält weltweit den zweitgrößten Anteil an ausländischen Direktinvestitionen, jedoch mit sinkender Tendenz. Die wichtigsten Handelspartner sind die USA, Japan und Deutschland. Anmerkung: Gewichte und Maßeinheiten sind normlerweise metrisch, alte Einheiten werden aber auch noch benutzt.
Geschäftsverkehr
Terminvereinbarungen sind üblich, auf Pünktlichkeit wird Wert gelegt. Visitenkarten sollten auf der Rückseite die chinesische Übersetzung aufweisen. Geschäftsleute treffen sich mit ihren Geschäftspartnern normalerweise in Restaurants. Man sollte immer ein wenig früher erscheinen. Es ist üblich, den Gastgeber ebenfalls einzuladen. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-11.30 und 13.00-17.00 Uhr.
Kontaktadressen
Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft Beijing
Landmark Tower 2, Unit 0811,
8 North Dongsanhuan Road, Chaoyang District, CN-100004 Beijing
Tel: (10) 65 90 09 26. Fax: (10) 65 90 63 13.
Internet: www.ahk-china.org
(Weitere AHK-Büros gibt es in Hongkong, Kanton und Shanghai)
Wirtschaftskammer Schweiz – China
Alderstraße 49, CH-8008 Zürich
Tel: (01) 421 38 88. Fax: (01) 421 38 89.
E-Mail: info@sccc.ch
Internet: www.swisschinacham.org
China Council for the Promotion of International Trade (CCPIT)
1 Fu Xing Men Wai Jie, CN-100860 Beijing
Tel: (10) 68 02 02 20 oder 68 03 48 23. Fax: (10) 68 51 13 70.
E-Mail: info@ccpit.org
Internet: www.ccpit.org
Konferenzen/Tagungen
Folgende Organisationen geben Informationen und Planungshilfen: China International Travel Service (CITS) und China National Tourism Administration (CNTA) (s. Adressen).
Klima
Klima
Regional unterschiedlich. Kontinentalklima herrscht im allgemeinen vor, mit sehr heißen Sommern und sehr kalten Wintern. Im Norden und der mittleren Region regnet es viel. Die Sommer sind heiß, die Winter kalt. In Südchina ist es im Winter milder. Die südöstliche Region hat viel Regen, fast tropische Sommer und kühle Winter. In den Küstengebieten feuchtes Klima durch den Einfluß des Monsuns.



