Hotline - Rückruf kostenlos

Kontaktadressen

Lage

Südamerika.

Offizieller Staatsname

Kooperative Republik Guyana.

Landesvorwahl

592.

Tourism & Hospitality Association of Guyana

157 Waterloo Street, North Cummingsburg, GY-Georgetown
Tel: (022) 5 08 07. Fax: (022) 5 08 17.
E-Mail: thag@networksgy.com
Internet: www.exploreguyana.com

Botschaft der Kooperativen Republik Guyana

12 Avenue du Brésil, B-1050 Brüssel
Tel: (+32) (02) 675 62 16. Fax: (+32) (02) 672 55 98, 675 63 31.
E-Mail: embassy.guyana@skynet.be
Mo-Fr 09.30-17.00 Uhr; (auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig).
Österreich und die Schweiz unterhalten keine diplomatischen Vertretungen in Guyana. Die Interessen Österreichs und der Schweiz werden von den Botschaften in Caracas (s. Venezuela) vertreten.

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

24 Water Street, GY-Georgetown
Tel: (02) 27 33 44/50/63. Fax: (02) 26 18 81.
E-Mail: chris@jf-ltd.com

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Allgemeines

Fläche

214.969 qkm.

Bevölkerungszahl

702.100 (2003).

Bevölkerungsdichte

3,3 pro qkm.

Hauptstadt

Georgetown. Einwohner: 227.700 (2003).

Geographie

Guyana liegt im Nordosten Südamerikas und grenzt im Nordwesten an Venezuela, im Osten an Suriname und im Süden und Südwesten an Brasilien. Im Nordosten bildet der Atlantik eine natürliche Grenze. »Guiana« (ursprüngliche Schreibweise) bedeutet »Land der vielen Wasser«; der Name ist treffend, da das Land von über 1600 km schiffbaren Wasserwegen durchzogen ist. Die Kaieteur-Wasserfälle am Potaro-Fluß sind fünfmal so hoch wie die Niagara-Fälle. Das Landesinnere besteht aus Hochländern wie dem Rupununi-Gebirge an der venezolanischen Grenze oder dem Kanaku-Gebirge im äußersten Südwesten und dichtem Regenwald, der 85% des Landes bedeckt. Am schmalen, 322 km langen Küstenstrich werden Reis und Zucker angebaut. Hier lebt die Mehrheit der Bevölkerung; etwa 25% der Bevölkerung lebt in Georgetown.

Staatsform

Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1980. Verfassung von 1980. Einkammerparlament (National Assembly) mit 65 Mitgliedern, davon werden 53 direkt gewählt, Wahl alle 5 Jahre. Staatsoberhaupt: Bharrat Jagdeo, seit 1999. Regierungschef: Samuel A. Hinds, seit 1997. Unabhängig seit 1966 (ehemalige britische Kolonie).

Sprache

Amtssprache ist Englisch. Daneben werden Hindi und Urdu sowie indianische Sprachen gesprochen.

Religion

50% Christen (vorwiegend Anglikaner und Katholiken), 33% Hindus und 8% Moslems.

Ortszeit

MEZ - 5 (UTC - 4).

Netzspannung

110 V und 220 V, 60 Hz.

Post- und Fernmeldewesen

 

Telefon

Selbstwählferndienst in den größeren Städten.

Landesvorwahl

592.

Mobiltelefon

Triband-Netz wird verwendet. Netzbetreiber: Guyana Telephone and Telegraph Company (GT&T) (Internet: www.gtt.co.gy ). Mobiltelefone können bei GT&T gemietet werden.

Faxgeräte

Stehen bei der Guyana Telecommunication Corporation und im Bank of Guyana Building in Georgetown sowie in einigen Hotels zur Verfügung.

Internet/E-Mail

In Georgetown stehen Internetcafés zur Verfügung. Internetanbieter sind GT&T und GuyanaNet (Internet: www.guyana.net.gy ).

Telegramme

Können ebenfalls bei der Guyana Telecommunication Corporation und im Bank of Guyana Building sowie in einigen Hotels aufgegeben werden.

Post

Luftpost nach Europa benötigt 7-9 Tage, umgekehrt dauert es länger.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.

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Reisepaß/Visum

Reisepaß/Visum

Land Visa Reisepass
Deutschland Nein Ja
Österreich Ja Ja
Schweiz Nein Ja
Andere EU-Länder Nein/Ja/1 Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muß noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger folgender Länder für Aufenthalte bis zu 90 Tagen, sofern sie ein Rück- oder Weiterreiseticket und ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthaltes besitzen:
(a) [1] Bundesrepublik Deutschland, übrige EU-Länder (außer: Österreich, Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern) und Schweiz;
(b) Antigua & Barbuda, Australien, Bahamas, Barbados, Belize, Dominica, Grenada, Jamaika, Japan, Kanada, Korea (Nord), Korea (Süd), Montserrat, Neuseeland, Norwegen, St. Kitts & Nevis, St. Lucia, St. Vincent & die Grenadinen, Südafrika, Suriname, Trinidad & Tobago und USA.

Transit

Transitreisende, die mit dem nächsten Anschluß innerhalb von 7 Std. weiterfliegen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum. Staatsangehörige mancher Länder sind hiervon ausgenommen, nähere Angaben von den konsularischen Vertretungen (s. Adressen).

Visaarten

Touristen- und Geschäftsvisa.

Visagebühren

Je nach Nationalität unterschiedlich.

Gültigkeitsdauer

3 Monate ab Ausstellungsdatum. Aufenthaltsdauer und Verlängerung im Ermessen der Einreisebehörde.

Antragstellung

Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).

Unterlagen

(a) 2 Anträge. (b) 2 Paßfotos. (c) Nachweis ausreichender Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts. (d) Reisepaß mit mindestens 6 Monaten Gültigkeit. (e) Bestätigung über Weiter- bzw. Rückreiseticket. (f) Gebühr. (g) Geschäftsvisum: Firmenschreiben oder Einladung einer in Guyana registrierten Firma.
Der postalischen Antragstellung sollte ein frankierter und adressierter Umschlag und der Zahlungsbeleg der Gebühren beigelegt werden.

Anmerkung

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Bearbeitungszeit

Anträge sollten mindestens eine Woche vor Reiseantritt eingereicht werden, die Ausstellung dauert i. allg. 2 Tage; bei Terminvereinbarung auch innerhalb 1 Tages.

Aufenthaltsgenehmigung

Anfragen an das Innenministerium.

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Geld

Währung

1 Guyana-Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: G$, GYD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 1000, 500, 100 und 20 G$; Münzen sind im Wert von 100, 50, 5 und 1 G$ im Umlauf. US-Dollar werden häufig akzeptiert.

Kreditkarten

American Express, Visa, Eurocard, MasterCard und Diners Club werden teilweise akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Wechselkurse

G$ G$ G$ G$ G$
Dez. '02 Apr. '03 Sept. '03 Jan. '04 Apr. '04
1 € 178,52 190,28 210,69 229,15 221,35
1 CHF 122,32 128,14 135,74 144,38 140,94
1 US$ 179,00 178,10 179,00 179,00 179,00

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist auf 200 G$ in bar beschränkt. Keine Beschränkungen für die Einfuhr von Fremdwährungen, Deklarationspflicht. Reisende, die ihren Wohnsitz in Guyana haben: Ausfuhr von Fremdwährungen unbegrenzt, vorausgesetzt es liegt eine Bewilligung der zentralen Geldwechselinstanz vor. Reisende, die ihren Wohnsitz außerhalb von Guyana haben: Ausfuhr von Fremdwährungen in Höhe des bei der Einreise deklarierten Betrages.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Do 08.00-12.00 Uhr, Fr 08.00-12.00 und 15.30-17.00 Uhr.

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Duty Free

Duty Free

Folgende Artikel dürfen zollfrei nach Guyana eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;
0,75 l Spirituosen;
0,75 l Wein;
Parfüm für den persönlichen Gebrauch.

Anmerkung

Alkoholische Getränke und Tabakwaren dürfen nur von Personen über 16 Jahren eingeführt werden.

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Gesetzliche Feiertage

Gesetzliche Feiertage

1. Jan. 2004 Neujahr. 2. Febr. Eid al-Adha (Opferfest). 23. Febr. Tag der Republik (Mashramani). 6. März Phagwah (Traditionsfest). 9. April Karfreitag. 12. April Ostermontag. 1. Mai Tag der Arbeit. 2. Mai Yum an-Nabi (Geburtstag des Propheten). 5. Mai Tag des Indianischen Erbes. 26. Mai Unabhängigkeitstag. 5. Juli Caricom-Tag. 2. Aug. Befreiungstag. 12. Nov. Diwali (Lichterfest der Hindus). 25./26. Dez. Weihnachten.

1. Jan. 2005 Neujahr. 21. Jan. 2005 Eid ul-Azha (Opferfest). 23. Febr. Tag der Republik (Mashramani). März Phagwah (Traditionsfest). 25. März Karfreitag. 28. März Ostermontag. Mai Yum an-Nabi (Geburtstag des Propheten). 1. Mai Tag der Arbeit. 26. Mai Unabhängigkeitstag. 4. Juli Caricom-Tag. 1. Aug. Befreiungstag. 1. Nov. Diwali (Lichterfest der Hindus). 25./26. Dez. Weihnachten.

Anmerkung

Die oben angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, essen Muslime nicht während des Tages, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch der normale Geschäftsablauf gestört werden kann. Viele Restaurants sind tagsüber geschlossen, und der Genuß von Alkohol und Zigaretten kann begrenzt werden. Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

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Gesundheit

Gesundheit

Krankheit Vorsorge Impfbescheinigung
Gelbfieber Ja 1
Cholera 2 2
Typhus & Polio 3 -
Malaria 4 -
Essen & Trinken 5 -

[1]

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die älter als ein Jahr sind, aus Infektionsgebieten oder folgenden Ländern einreisen: Angola, Äquatorialguinea, Äthiopien, Belize, Benin, Bolivien, Brasilien, Burkina Faso, Burundi, Costa Rica, Côte d’Ivoire, Ecuador, Französisch-Guyana, Gabun, Gambia, Ghana, Guatemala, Guinea, Guinea-Bissau, Honduras, Kamerun, Kenia, Kolumbien, Kongo (Rep.), Kongo (Dem. Rep.), Liberia, Mali, Nicaragua, Niger, Nigeria, Panama, Peru, Ruanda, Sambia, São Tomé & Principe, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Suriname, Tansania, Togo, Tschad, Uganda, Venezuela und Zentralafrikanische Republik. Unabhängig von den Einreisebestimmungen ist eine Gelbfieber-Impfung medizinisch unbedingt ratsam.

[2]

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3]

Typhus kann vorkommen, Poliomyelitis kommt nicht vor.

[4]

Malariaschutz ganzjährig in allen Landesteilen, besonders im Hinterland, erforderlich. Geringes Malariarisiko in den Stadtgebieten von Georgetown und New Amsterdam. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll stark chloroquinresistent sein.

[5]

Leitungswasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Der Genuß von einheimischen Milchprodukten aus ungekochter Milch sollte vermieden werden. Einheimisches Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Früchte und Gemüse können ohne Bedenken verzehrt werden.
Hepatitis A kommt vor, Hepatitis B ist hochendemisch.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Ein sorgfältiger Mückenschutz ist ganzjährig angebracht.
Die Leishmaniase kommt vor.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Gesundheitsvorsorge

Die Krankenhausbehandlung ist in Georgetown kostenlos, Ärzte verlangen jedoch ein Honorar. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.

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Reiseverkehr - International

Flugzeug

Verbindungen über London u.a. mit BWIA West Indies Airways (BW) (Internet: www.bwee.com ). Air France (AF) fliegt täglich von Paris nach Cayenne (Französisch-Guyana), von wo aus es Anschlußflüge nach Guyana gibt.

Airpässe

Der Caribbean BWIA Airpass eröffnet Reisenden fast die gesamte Karibik und ist gültig im innerkaribischen BWIA Streckennetz: Antigua und Barbuda, Barbados, Caracas, Grenada, Guyana, Jamaika, St. Lucia, St. Maarten, St. Vincent und Trinidad und Tobago. Er berechtigt zu unbegrenzten Flügen mit BWIA in einem Zeitraum von 30 Tagen, allerdings müssen die gewünschten Strecken schon beim Kauf festgelegt werden, die Daten können jedoch auch erst später bestimmt werden. Zulässig ist jeweils nur ein Stopover pro Insel.

Durchschnittliche Flugzeit

Frankfurt – Guyana: 10 Std. 20 (einschl. Aufenthalt in Trinidad; keine Direktflüge); London – Guyana: 10 Std. (über Antigua, Barbados oder Trinidad).

Internationaler Flughafen

Georgetown Cheddi Jagan International (GEO) (Timehri) liegt 40 km südlich der Stadt (Fahrzeit 60 Min.). Busverbindung zur Stadt, die Busse sind häufig überfüllt und fahren unregelmäßig. Taxistand, Duty-free-Shop, Bank (Mo-Do 09.00-13.00, Fr 09.00-15.00 Uhr), Bars, Ambulanz, Postamt, Restaurants und Tourist-Information mit Hotelreservierungsschalter.

Flughafengebühren

2500 G$, Kinder unter 7 Jahren und Transitpassagiere sind davon befreit.

Schiff

Zahlreiche Schoner verkehren zwischen den Karibikinseln und Guyana, aber man sollte sich nicht auf die Fahrpläne verlassen. Einzelheiten vor Ort. Frachtschiffe der Guyana National Shipping Corporation mit Kabinenplätzen für Passagiere verkehren zwischen Miami und Georgetown und Schiffe der Demerara Shipping Company laufen Georgetown wöchentlich von europäischen Häfen aus an. American Canadian Caribbean Line, Cunard und Royal Caribbean Cruise Line laufen Guyana im Rahmen von Kreuzfahrten an. Seitdem sich die Beziehungen zu Suriname verbessert haben, gibt es eine Fährverbindung über den Courantyne-Fluß zwischen beiden Ländern.

Bahn

Es gibt keine Passagierzüge.

Bus/Pkw

Für den internationalen Verkehr steht gegenwärtig nur eine Straße von Georgetown über Kurupukari und Lethem nach Brasilien zur Verfügung, Fahrzeug mit Allradantrieb erforderlich (Fahrzeit ca. 2 Tage). Während der Regenzeit sind die Straßen häufig unpassierbar. Busse verkehren zwischen Boa Vista in Brasilien und Lethem. Derzeit gibt es noch keine gute Straßenverbindung nach Venezuela.

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Reiseverkehr - National

Flugzeug

Das Flugzeug ist das einzige zuverlässige Verkehrsmittel im Inlandsverkehr. Verschiedene Fluglinien und Charterfluggesellschaften bieten Flüge an. Weitere Informationen vor Ort.

Schiff

Es gibt über 1000 km schiffbare Wasserwege, die wichtigsten sind der Río Mazaruni, der Río Essequibo, der Río Potaro, der Río Demerara und der Río Berbice. Staatliche Schiffe verkehren auf den Flüssen Río Essequibo und Río Berbice; die Verbindungen sind jedoch unregelmäßig, da Überschwemmungen und Stromschnellen den Schiffsverkehr häufig behindern. Von Georgetown laufen Küstenfähren mehrere Häfen im Norden an. Kleinere Boote verkehren zwischen anderen Ortschaften.

Bahn

Die Bergwerksgesellschaften haben eigene Frachtzüge, Passagierzüge gibt es nicht.

Bus/Pkw

Allwetterstraßen sind überwiegend an der Ostküste zu finden, es gibt jedoch auch Straßen ins Landesinnere bis nach Linden und zur brasilianischen Grenze. Eine verhältnismäßig gute Küstenstraße verbindet Georgetown mit Rossignol, New Amsterdam und Crabwood Creek (Courantyne). Da Guyana viele Flüsse hat, ist man schon wenige Kilometer außerhalb von Georgetown auf Fähren angewiesen. Linksverkehr. Bus: Georgetowns Stabroek-Markt ist der Busbahnhof für Minibusse. Die Busse fahren unregelmäßig zwischen 05.00 und 21.00 Uhr, in Georgetown nachts auch durchgehend, und sind oft überfüllt. Von Vreed en Hoop nach Parika setzt man mit der Fähre über den Río Demerara nach Georgetown über, von New Amsterdam nach Crabwood Creek überquert man den Río Berbice. Taxis sind ausreichend vorhanden und ganz besonders nachts empfehlenswert. Innerhalb der Städte gilt Einheitstarif. Für Langstrecken und Nachtfahrten wird ein Zuschlag erhoben, der Fahrpreis sollte vorher vereinbart werden. Trinkgeld: 10% für Taxis. Mietwagen sind in Georgetown in beschränktem Umfang erhältlich (Hertz und örtliche Mietwagenfirmen). Unterlagen: Internationaler oder eigener Führerschein.

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Unterkunft

Hotels

In Georgetown gibt es 10 Hotels, einige davon bieten gehobenen internationalen Standard. Man zahlt keinen Zuschlag in der Hauptsaison. Da Stromausfälle häufig vorkommen, sollte man eine Taschenlampe mitnehmen. Auskünfte von der Tourism & Hospitality Association of Guyana (s. Adressen).

Pensionen

Es gibt eine Vielzahl von Unterkünften unterschiedlichen Standards im Landesinneren. Viele dieser Nature Resorts, Ranches, Camps und Lodges wie das Mapari Wilderness Camp liegen an einem der zahllosen Flüsse und sind ideale Ausgangspunkte für eine Erkundung der beeindruckenden Flora und Fauna des Regenwaldes. Die Resorts Rockview, Shanklands und Timberhead haben sich auf Ökotourismus im Regenwald spezialisiert. Das Shell Beach Camp liegt am Almond Beach, wo Wasserschildkröten zwischen April und August ihre Eier ablegen. Weitere Auskünfte erteilt Wilderness Explorers, 61 Hadfield and Cross Streets, Georgetown. Tel: (022) 6 20 85. (E-Mail: wilderness-explorers@solutions2000.net ; Internet: www.wilderness-explorers.com )

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Urlaubsorte & Ausflüge

Urlaubsorte & Ausflüge

-

Georgetown: Die Pfahlbauten (18. und 19. Jahrhundert) und die schattigen grünen Alleen an den holländischen Grachten geben der Stadt am Demerara-Fluß ein ganz besonderes Flair. Einige der reizvollsten Holzbauwerke stammen aus der Kolonialzeit, darunter das Rathaus, St. George’s Cathedral, das Gerichtsgebäude, die St. Andrew’s Kirk (Guyanas älteste Kirche) und das State House (ehemalige Residenz des britischen Gouverneurs, jetzt Residenz des Präsidenten). In der Nähe des Parlamentsgebäudes befindet sich der farbenprächtige Stabroek-Markt, auf dem man neben Lebensmitteln auch Gold- und Silberschmuck kaufen kann. Der 48 ha große Botanische Garten mit seinen Palmen, exotischen Orchideen und wunderschönen Lotusblumen lädt zu Spaziergängen ein. Das Theater im nahegelegenen neuen Kulturzentrum gilt als das beste der Karibik. Ein Besuch im interessanten Nationalmuseum vermittelt einen Eindruck der Landeskultur und Naturgeschichte. Auch das anthropologische Walter-Roth-Museum ist besuchenswert.
Bartica, am Zusammenfluß des Río Essequibo und des Río Mazaruni, ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Gold- und Diamantenfeldern, zu den Kaieteur-Fällen und ins übrige Landesinnere. Die Kaieteur-Fälle liegen am Río Potaro im Kaieteur-Nationalpark und gehören mit den Niagara-, Iguaçu- und den Victoria-Fällen zu den grandiosesten Wasserfällen der Welt. Aber auch die Orinduik-Fälle am Río Ireng sind ein lohnendes Reiseziel.

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Sozialprofil

Essen & Trinken

Die Auswahl der Gerichte spiegelt die Einflüsse der verschiedenen Kulturen wider. Die indische Küche mit ihren Curry, Lamm-, Garnelen- und Huhngerichten ist ebenso vertreten wie die afrikanischen Gerichte Fu-Fu (Kochbananen) und Metemgee (Edows, Yams, Maniok und Kochbananen in Kokosmilch und Kokosfleisch gekocht). Typische Spezialitäten sind portugiesisches Schweinefleisch mit Knoblauch und indianischer Pfeffertopf. Auf den meisten Speisekarten findet man Geflügel, Schweinefleisch, Steak und Garnelen. In Georgetown gibt es gute chinesische, indische und kreolische Restaurants. Getränke: Demerara-Rum, eine Spezialität des Landes, sollte man unbedingt probieren. Das örtliche Bier heißt Banks.

Nachtleben

Es gibt diverse Nachtklubs in Georgetown.

Einkaufstips

Auf dem Stabroek-Markt in Georgetown werden einheimische Strohhüte, Körbe, Tongefäße und Schmuck angeboten. Andere Geschäfte verkaufen indianische Bogen und Pfeile, Hängematten, Tonwaren und Schüsseln. In den staatlichen Geschäften findet man ausgezeichneten Schmuck aus Gold, Silber, Edel- und Halbedelsteinen. Preise sind niedrig, die Qualität gut. Quittungen und Zertifikate sollten unbedingt bis zur Ausfuhr für den Zoll aufbewahrt werden. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-11.30 und 13.00-16.00 Uhr, Sa 08.00-11.30 Uhr.

Sport

Kricket und Hockey sind sehr beliebt. Der Bourda ist einer der besten Kricketplätze in der Karibik. Reiten: Auf der Manari Ranch in der Rupununi-Savanne kann man Pferde ausreiten. Angeln: Man sollte rechtzeitig einen Angelschein beantragen. Die Flüsse bieten gute Fischgründe, die bekanntesten Fische sind die Piranhas (einheimisch Perau). Der beliebteste Fisch ist der Lucanni. Der Arapaima wiegt um die 100 kg. Die größten Süßwasserfischgründe sind in wenigen Flugstunden erreichbar. Einige Flüsse der Küstenregion haben ebenfalls gute Fischgründe. Diese sind bequem von Georgetown aus erreichbar, man sollte allerdings eine Übernachtung einplanen, da sie 4-5 Fahrstunden von der Hauptstadt entfernt sind.

Veranstaltungskalender

Febr. 2004 Mashramani (Tag der Republik) und Karneval. März Phagwah (Hindu-Festival). April Traditionelle Regatta auf dem Essequibo-Fluß, Bartica. Mai Stadtfest, Linden. Juli Miss Jam Zone Party. 31. Juli Pre-Emancipation Celebration (Feierlichkeiten anläßlich des 165. Jubiläums der Sklavenbefreiung). 9. - 17. Aug. 13th Scouts Caribbean Jamboree (karibisches Pfadfindertreffen). Sept. Monat des indianischen Erbes. 23. - 26. Sept. GuyExpo. Okt. Veranstaltungen zum Monat der Landwirtschaft. Okt./Nov. Diwali (Lichterfest der Hindus). Nov. Monat des Tourismus. Dez. Weihnachtsdorf, National Exhibition Centre, Sophia. 31. Dez. - 1. Jan. 2005 Rising Sun Old Year's Horse Race Meeting (traditionelles Pferderennen zum Jahreswechsel).

Eine vollständige Liste mit genauen Daten ist vom Fremdenverkehrsamt erhältlich.

Land & Leute

Gastfreundschaft ist selbstverständlich, und Einladungen in Privathäuser sind häufig. Freizeitkleidung ist üblich, Männer sollten jedoch keine Shorts tragen. In manchen Restaurants und zu besonderen gesellschaftlichen Anlässen wird elegantere Kleidung erwartet. Trinkgeld: 10% in Hotels und Restaurants.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Guyana hat einen hohen Selbstversorgungsgrad erreicht und muß weder Zucker noch Reis, noch Gemüse, Obst, Fleisch oder Geflügel einführen. Zucker und Reis sind sogar Hauptexportgüter und machen ca. 40 % der gesamten Exporteinkünfte aus. 80 % des Landes sind bewaldet, allerdings gewann die Holzwirtschaft erst in jüngster Zeit an Bedeutung. Neben der Landwirtschaft ist der Bauxitbergbau der wichtigste Wirtschaftszweig, rund ein Drittel der Exporteinkünfte entfallen auf Bauxit. Ferner werden Gold und Diamanten abgebaut, der Goldabbau nahm stark zu, als 1992 eine neue Mine geöffnet wurde. Guyana ist Gründungsmitglied der Karibischen Handelsgemeinschaft CARICOM. Haupthandelspartner sind Großbritannien, die USA, Kanada, Trinidad und Tobago, Indonesien und Deutschland.

Geschäftsverkehr

Terminvereinbarung und Visitenkarten sind üblich, Pünktlichkeit wird allgemein erwartet. Die karibische Mentalität macht sich auch im Geschäftsleben bemerkbar, die Atmosphäre ist entspannt. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-11.30 und 13.00-16.30 Uhr.

Kontaktadressen

Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz, c/o Zürcher Kantonalbank, IB/International Banking, Postfach 8010 Zürich, CH-8000 Zürich. Tel: (01) 272 08 52. Fax: (01) 275 87 98. (E-Mail: admin@latcam.ch ; Internet: www.latcam.ch )
Guyana Manufacturer’s Association (Vereinigung der herstellenden Industrie), Private Sector Commission Building, 157 Waterloo Street, Cummingsburg, Georgetown. Tel: (022) 7 42 95. Fax: (022) 5 56 15. (E-Mail: gma@sdnp.org.gy )
Georgetown Chamber of Commerce and Industry
(Industrie- und Handelskammer), 156 Waterloo Street, Cummingsburg, PO Box 10110, Georgetown. Tel/Fax: (022) 6 35 19. (E-Mail: sharmadev@hotmail.com )
Ministry of Trade, Tourism and Industry (Ministerium für Handel, Tourismus und Industrie), 229 South Road, Georgetown. Tel: (022) 6 25 05. Fax: (022) 5 43 10.

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Klima

Klima

Tropisch. Niederschläge und hohe Luftfeuchtigkeit ganzjährig. Regenzeiten von Dezember bis Januar sowie April und August. An der Küste kühler.

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