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Kontaktadressen

Lage

Westliches Südamerika.

Offizieller Staatsname

Republik Peru.

Landesvorwahl

51.

PromPerú (Commission for the Promotion of Peru)

Calle 1 Oeste 50, Edificio Mincetur, 13th Floor, Urb. Córpac, San Isidro, PE-Lima 27
Tel: (01) 224 31 31. Fax: (01) 224 71 34.
E-Mail: postmaster@promperu.gob.pe
Internet: www.peru.org.pe

Iperú

Avenida Jorge Basadre 610, San Isidro, PE-Lima
Tel: (01) 421 16 27. Fax: (01) 421 12 27.
E-Mail: iperulima@promperu.gob.pe
Internet: www.peru.org.pe
Weitere Zweigstellen befinden sich in Arequipa, Ayacucho, Cusco, Iquitos, La Libertad, Lima, Puno und Iquitos.

Botschaft der Republik Peru

Mohrenstraße 42, D-10117 Berlin
Tel: (030) 206 41 03. Fax: (030) 30 64 10 77/51. Konsularabt.: Tel: (030) 229 14 55. Fax: (030) 229 28 57.
E-Mail: botschaft-peru@embaperu.de
Internet: www.botschaft-peru.de/ oder www.embaperu.de
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.30-17.00 Uhr (nachmittags nur nach Terminabsprache).
Konsularabteilung: Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-16.00 Uhr
Generalkonsulate mit Visumerteilung in Offenbach (069) 133 09 26 und Hamburg (Tel: (040) 47 67 45). Honorarkonsulate mit Visumerteilung in Bremen, Hannover und Düsseldorf.

Botschaft der Republik Peru

Gottfried-Keller-Gasse 2/35, A-1030 Wien
Tel: (01) 713 43 77. Fax: (01) 712 77 04.
E-Mail: embajada@embaperuaustria.at
Internet: www.embaperuaustria.at/
Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr
Konsularabteilung: Mo-Fr 09.30-12.30 Uhr und 14.30-16.00 Uhr (nachmittags Terminvereinbarung).

Botschaft der Republik Peru

Thunstraße 36, CH-3005 Bern
Tel: (031) 351 85 55. Fax: (031) 351 85 70. Konsularabt.: Tel (031) 351 85 67.
E-Mail: lepruberna02@bluewin.ch
Mo-Fr 09.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr.
Generalkonsulate mit Visumerteilung in Genf (Tel: (022) 707 49 17) und Zürich (Tel: (01) 211 82 11/12).

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Avenida Arequipa 4202-4210, Lima 18, PE-Miraflores
Postanschrift: Apartado 18-0504, PE-Lima 18
Tel: (01) 212 50 16. Fax: (01) 422 64 75.
E-Mail: kanzlei@embajada-alemana.org.pe
Internet: www.embajada-alemana.org.pe
Honorarkonsulate in Arequipa, Chiclayo, Cusco, Iquitos und Piura.

Botschaft der Republik Österreich

Edificio »De las Naciones«, Avenida Central 643, Piso 5, San Isidro, PE-Lima 27
Postanschrift: Apartado 853, PE-Lima 100
Tel: (01) 442 05 03, 442 18 07. Fax: (01) 442 88 51.
E-Mail: lima-ob@bmaa.gv.at
Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr
Honorarkonsulate in Cusco, Iquitos und Trujillo.

Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft

Avenida Salaverry 3240, San Isidro, Lima 27, PE-Lima 11
Postanschrift: Casilla 11-0210, PE-Lima 11
Tel: (01) 264 03 05. Fax: (01) 264 13 19.
E-Mail: vertretung@lim.rep.admin.ch
Internet: www.eda.admin.ch/lima
Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr.
Konsularagentur in Arequipa.

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Allgemeines

Fläche

1.285.216 qkm.

Bevölkerungszahl

28.409.897 (2003).

Bevölkerungsdichte

22,1 pro qkm.

Hauptstadt

Lima. Einwohner: 8.113.000 (2003).

Geographie

Peru ist ein bergiges Land an der Pazifikküste, südlich des Äquators. Das Land grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien und Bolivien und im Süden an Chile und gliedert sich in vier Regionen: Costa, Sierra, Montaña und Selva. Die Hauptstadt Lima liegt in der Costa-Region, die aus einem schmalen Küstenstreifen besteht, der wüstenhaften Charakter hat und teilweise künstlich bewässert wird. In der Sierra-Region lebt der Großteil der indianischen Bevölkerung. Die Anden erreichen eine Höhe von über 6000 m. Die Montaña-Region liegt zwischen den Anden und dem Dschungel im Osten Perus. Das fruchtbare subtropische Gebiet ist bisher kaum erschlossen. Die im Bau befindliche internationale Autobahn kann in einigen Abschnitten bereits befahren werden. Die Selva-Region, der Amazonas-Dschungel im östlichen Teil des Landes, verfügt über bedeutende Bodenschätze. Die Bevölkerung besteht überwiegend aus Indios und Mestizen. Europäische (hauptsächlich spanische), chinesische und afrikanische Siedler haben sich ebenfalls hier niedergelassen.

Staatsform

Präsidialrepubik seit 1980. Neue Verfassung von 1993. Parlament mit 120 Mitgliedern. Staatsoberhaupt: Alejandro Toledo Manrique, seit 2001. Regierungschef: Roberto Dañino, seit 2001. Unabhängig seit 1821 (ehemalige spanische Kolonie).

Sprache

Amtssprachen sind Spanisch und Quechua. Aymará wird teilweise gesprochen. In zahlreichen Urlaubsgebieten spricht man auch Englisch.

Religion

89% Katholiken. Protestantische Minderheit sowie Anhänger von Naturreligionen.

Ortszeit

MEZ - 6 (UTC - 5).

Netzspannung

220 V, 60 Hz; in Arequipa 220 V, 50 Hz und Iquitos 110 V, 50 Hz; amerikanische Stecker.

Post- und Fernmeldewesen

 

Telefon

Selbstwählferndienst.

Landesvorwahl

51. Ortsnetzkennzahlen für Amazonas: 41, Arequipa: 54, Ayacucho: 66, Cajamarca: 76, Chiclayo: 74, Cusco: 84, Huaraz: 43, Ica: 56, Iquitos: 65, Lima: 1, Piura: 73, Puerto Maldonado: 84, Puno: 51, Tacna: 52, Tarapoto: 42, Trujillo: 44 und Tumbes: 72. In den größeren Städten sind Telefonkarten erhältlich. Mobiltelefone können in Lima und größeren Städten bei Telefónica del Peru auf begrenzte Zeit gemietet werden.

Mobiltelefon

Triband-Netz, GSM 1900. Netzbetreiber ist TIM Peru. (Internet: www.tim.com.pe/home )

Faxdienste

Stehen in einigen Hotels zur Verfügung.

Internet/E-Mail

Es gibt Internetcafés in Lima, Arequipa, Cusco und Iquitos.

Telegramme

Können bei Telefónica del Peru in Lima, Pasaje Piura #25 aufgegeben werden. Öffnungszeiten: Mo-Sa 08.00-20.00 Uhr, So 08.00-14.00 Uhr.

Post

Luftpost nach Europa ist bis zu zwei Wochen unterwegs. Außerhalb Limas ist die Post weniger zuverlässig. An Postfächer innerhalb Perus adressierte Luftpostsendungen sind ca. vier Tage unterwegs, man muß jedoch mit Verzögerungen rechnen. Öffnungszeiten des Hauptpostamtes in Lima: Mo-Sa 08.00-18.00 Uhr sowie So 08.00-12.00 Uhr.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de ) anzufordern.

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Reisepaß/Visum

Reisepaß/Visum

Land Visa Reisepass
Deutschland Nein/1 Ja
Österreich Nein/1 Ja
Schweiz Nein/1 Ja
Andere EU-Länder 1/2 Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muß noch mindestens 1 Tag über den Aufenthalt hinaus gültig sein. Der deutsche Kinderausweis (mit Lichtbild) wird anerkannt, wenn er die Namen der Eltern enthält.

Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger folgender Länder für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten, sofern sie ausschließlich als Touristen einreisen:
(a) [2] Bundesrepublik Deutschland, Österreich, übrige EU-Länder (außer: Litauen) sowie die Schweiz;
(b) Andorra, Antigua & Barbuda, Argentinien, Australien, Bahamas, Barbados, Belarus, Belize, Bolivien, Brasilien, Brunei, Bulgarien, Chile, Costa Rica, Dominica, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Fidschi, Grenada, Guatemala, Guyana, Haiti, Honduras, Hongkong (China), Indonesien, Island, Israel, Jamaika, Japan, Kanada, Kiribati, Kolumbien, Korea (Süd), Kroatien, Liechtenstein, Malaysia, Marshall-Inseln, Mexiko, Moldawien, Föderierte Staaten von Mikronesien, Monaco, Nauru, Neuseeland, Nicaragua, Norwegen, Mazedonien (Ehemalige Jugoslawische Republik), Palau (Belau), Panama, Papua-Neuguinea, Paraguay, Philippinen, Russische Föderation, Salomonen, Samoa, San Marino, Serbien & Montenegro, Singapur, St. Kitts & Nevis, St. Lucia, St. Vincent & die Grenadinen, Südafrika, Suriname, Taiwan (China), Thailand, Tonga, Trinidad & Tobago, Tuvalu, Ukraine, Uruguay, USA, Vanuatu, Vatikanstadt und Venezuela.

Transit

Transitreisende, die innerhalb von 24 Std. weiterfliegen, den Transitraum nicht verlassen und über reservierte Plätze im Flugzeug verfügen, benötigen kein Transitvisum. Gültige Reisedokumente und die Bestätigung der Platzreservierung müssen vorgelegt werden.

Anmerkung

[1] Geschäftsreisende aller Nationalitäten benötigen ein Geschäftsvisum.

Visaarten

Touristen- und Geschäftsvisum. Außerdem gibt es Studenten-, Arbeits- und andere Visa. Einzelheiten von der Botschaft.

Visagebühren


Deutschland

Touristenvisum: 30 €. Geschäftsvisum: 30 €. Studentenvisum: 15 €.
Die Visagebühren für das Touristenvisum gelten für visumpflichtige Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland besitzen und in Deutschland ihren Wohnsitz haben. Gebühren sind vom Wechselkurs abhängig.
Österreich
Touristenvisum: 27 €. Geschäftsvisum: 27 €. Studentenvisum: 15 €.
Die Visagebühren für das Touristenvisum gelten für visumpflichtige Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für Österreich haben. Gebühren sind vom Wechselkurs abhängig.
Schweiz
Touristenvisum: 42 CHF. Geschäftsvisum: 42 CHF. Studentenvisum: 21 CHF.
Die Visagebühren für das Touristenvisum gelten für visumpflichtige Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für die Schweiz haben. Gebühren sind vom Wechselkurs abhängig.

Deutsche, Österreicher und Schweizer, die sich länger als 3 Monate als Tourist in Peru aufhalten möchten, können ihren Aufenthalt vor Ort bei der peruanischen Einwanderungsbehörde gebührenpflichtig verlängern.

Antragstellung

Konsulat bzw. Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).

Anmerkung

Postalische Anträge werden nur in Ausnahmefällen bearbeitet.

Unterlagen

(a) Gültiger Reisepaß. (b) Paßfoto. (c) 1 Antrag. (d) Buchungsbestätigung der Rück- oder Weiterreise. (e) Gebühr. (f) Geschäftsvisum: Firmenschreiben mit Besuchsanlaß und Einladungsbrief der Firma in Peru.

Anmerkung

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Bearbeitungszeit

In der Regel 3-7 Tage.

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Geld

Währung

1 Nuevo Sol = 100 Céntimos. Währungskürzel: S/., PEN (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 200, 100, 50, 20 und 10 S/. Münzen sind im Wert von 5, 2 und 1 S/. sowie 50, 20 und 10 Céntimos im Umlauf.

Geldwechsel

Reisende sollten US-Dollar mitführen, die überall gewechselt werden können. Viele Hotels und Geschäfte nehmen ebenfalls US-Dollar an. Beschädigte Banknoten können jedoch zurückgewiesen werden. Der Umtausch anderer ausländischer Währungen ist in Lima nur begrenzt, außerhalb Limas gar nicht möglich. Banken und Wechselstuben verlangen hohe Kommissionen. Offiziell darf nur die Banco de la Nación Geld wechseln, zahlreiche Casas de Cambios und einige der großen Hotels sind aber autorisierte Zweigstellen der Nationalbank. Die Casas de Cambios sind für ihre guten Wechselkurse und zügige Bedienung bekannt.

Kreditkarten

American Express, Diners Club, MasterCard, Eurocard und Visa werden in Lima akzeptiert, außerhalb der Hauptstadt kann die Bezahlung per Kreditkarte mit Schwierigkeiten verbunden sein. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Wechselkurse

S/. S/. S/. S/. S/.
Dez. '02 Apr. '03 Sept. '03 Jan. '04 Apr. '04
1 € 3,52 3,71 3,99 4,43 4,15
1 CHF 2,39 2,61 2,58 2,81 2,66
1 US$ 3,52 3,47 3,48 3,46 3,46

Devisenbestimmungen

Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist auf den eingeführten Betrag begrenzt, ansonsten keine Beschränkungen.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr, Sa 09.00-13.00 Uhr. Im Sommer können die Öffnungszeiten etwas abweichen.

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Duty Free

Duty Free

Folgende Artikel dürfen zollfrei nach Peru eingeführt werden:
400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 50 g Tabak (Personen über 18 J.);
3 Flaschen alkoholische Getränke (insgesamt nicht mehr als 2,5 l) (Personen über 18 J.);
Parfüm für den persönlichen Gebrauch;
Geschenke bis zu einem Gesamtwert von 300 US$.

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Gesetzliche Feiertage

Gesetzliche Feiertage

1. Jan. 2004 Neujahr. 8. April Gründonnerstag (Nachmittag). 9. April Karfreitag. 1. Mai Tag der Arbeit. 29. Juni St. Peter und St. Paul. 28./29. Juli Unabhängigkeitstage. 30. Aug. Santa Rosa de Lima (Prozessionen zu Ehren der Heiligen). 8. Okt. Schlacht bei Angamos. 1. Nov. Allerheiligen. 8. Dez. Mariä Empfängnis. 24. Dez. Heiligabend (Nachmittag). 25. Dez. Weihnachten.

1. Jan. 2005 Neujahr. 24. März Gründonnerstag (Nachmittag). 25. März Karfreitag. 1. Mai Tag der Arbeit. 29. Juni St. Peter und St. Paul. 28./29. Juli Unabhängigkeitstage. 30. Aug. Santa Rosa de Lima (Prozessionen zu Ehren der Heiligen). 8. Okt. Schlacht bei Angamos. 1. Nov. Allerheiligen. 8. Dez. Mariä Empfängnis. 24. Dez. Heiligabend (Nachmittag). 25. Dez. Weihnachten.

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Gesundheit

Gesundheit

Krankheit Vorsorge Impfbescheinigung
Gelbfieber Ja 1
Cholera 2 2
Typhus & Polio 3 -
Malaria 4 -
Essen & Trinken 5 -

[1]

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die älter als sechs Monate sind und aus Infektionsgebieten kommen. Vor dem Besuch von Dschungelgebieten in ländlichen Regionen unterhalb von 2300 m wird zu einer Schutzimpfung geraten.

[2]

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. 1991 wurde Peru von einer anhaltenden schweren Choleraepidemie heimgesucht, und ganz Peru ist bis auf Widerruf als Infektionsgebiet zu betrachten. Zuletzt wurden 1996 autochthone Cholerafälle gemeldet. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3]

Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht.

[4]

Ein hohes Malariarisiko der weniger gefährlichen Form Plasmodium vivax (70%) sowie der gefährlicheren Form Plasmodium falciparum (30%) herrscht vor allem in den Gebieten Ayacucho, Luciano Castillo, Loreto, Madre de Dios, Junín, Jaen, Piura, Ucayali, Cerro de Pasco, San Martín und Tumbes auf. Die gefährlichere Form Plasmodium falciparum tritt nur in den Gebieten Luciano Castillo, Loreto, Jaen, Piura, San Martín, Lambayeque und Tumbes auf. Chloroquin- und Sulfadoxin-/Pyrimethamin-Resistenz von Plasmodium falciparum wurde in Piura, Loreto und Luciano Castillo gemeldet.

[5]

Trinkwasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Das Trinkwasser außerhalb der größeren Städte sollte vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollte man außerhalb der Städte meiden. Fleisch- und Fischgerichte sollten gut durchgekocht und heiß serviert werden. Den Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte man vermeiden. Gemüse nur gekocht und Obst geschält essen.
Hepatitis A tritt ebenfalls auf. Hepatitis B und D sind hochendemisch.
Pest kommt in den Departements Cajamarca, La Libertad, Lambayeque und Piura vor.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Gesundheitsvorsorge

Etwa 450 staatliche Krankenhäuser (30.000 Betten), 194 private Krankenhäuser und 16.000 Ärzte. Medizinische Behandlungen müssen sofort bezahlt werden. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen.

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Reiseverkehr - International

Flugzeug

Perus nationale Fluggesellschaften sind Lan Perú (LP), Taca Perú (TA), Aero Continente (N6) und Aero Condor (Q6). Keine Direktflüge von Zürich oder Wien (Umsteigen z. B. in Frankfurt/M., Paris, Madrid, New York oder Miami). Lima wird u.a. von Aeroméxico, Alitalia, American Airlines, Avianca, Continental, Delta Airlines, Iberia, und KLM angeflogen.

Airpässe

Der Visit South America Air Pass ist gültig auf allen Strecken der teilnehmenden Fluglinien innerhalb von Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Chile (mit Ausnahme der Osterinsel), Ecuador, Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela. Die teilnehmenden Fluglinien sind: Lan Chile (LA), Aer Lingus (EI), American Airlines (AA), British Airways (BA), Cathay Pacific (CX), Finnair (AY), Iberia (IB) und Qantas (QF). Der Paß darf nur an Personen mit ständigem Wohnsitz außerhalb Südamerikas verkauft werden und gilt für einen maximalen Aufenthalt von 60 Tagen. Eine Strecke darf nicht zweimal in der selben Richtung geflogen werden. Die erste Strecke muß fest reserviert werden, offene Strecken müssen bis 1 Tag vor Abflug reserviert werden. Kinder unter 12 Jahren erhalten 33%, Kleinkinder unter 2 Jahren (ohne eigenen Sitzplatz) 90% Ermäßigung.

Durchschnittliche Flugzeiten

Frankfurt – Lima: 15 Std. 20 (einschl. Zwischenlandungen); Miami – Lima: 5 Std. 55; New York – Lima: 9 Std. 20.

Internationaler Flughafen

Lima (LIM) (Jorge Chávez International) liegt 16 km nördlich der Stadt (Fahrzeit 25 Min.). Duty-free-Shops, Banken, Post, Tourist-Information, Mietwagenschalter, Geschäfte, Bars, Restaurants. Linienbusverkehr alle 15 Min. zur Stadt (Fahrzeit 25 Min.). Taxisstand.
Cuzco (CUZ) liegt im Süden des Landes; von hier gibt es Flugverbindungen nach La Paz (Bolivien).

Flughafengebühren

25 US$ von Lima, 10 US$ von anderen Flughäfen in Peru, ausgenommen sind Transitreisende und Kinder unter 2 Jahren.

Schiff

Internationale Kreuzfahrtschiffe legen hin und wieder in Callao, dem wichtigsten Hafen, an.

Bus/Pkw

Die Panamerikana ist die wichtigste internationale Straßenverbindung. Diese Autobahn verläuft in nord-südlicher Richtung durch die Wüstengebiete an der peruanischen Küste von Tumbes nach Tacna. Eine neue Straße führt von Ilo nach Bolivien. Busunternehmen wie Ormeño, El Rápido, Tas Choapa Internacional, Empresa Paraguaya de Transporte und Rutas de América bieten Verbindungen nach Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Chile, Argentinien, Uruguay, Paraguay und Brasilien. Eine weitere Straße führt von La Paz (Bolivien) nach Puno am Titicaca-See im Süden Perus.

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Reiseverkehr - National

Flugzeug

Lan Perú (LP), Taca Perú (TA), Aero Continente (N6), Aero Condor (Q6) und Aviandina (SJ) betreiben den Großteil des Inlandflugverkehrs und verbinden Lima mit Arequipa, Ayacucho, Cajamarca, Chiclayo, Chimbote, Huánuco, Cuzco, Iquitos, Juliaca-Puno, Piura, Pucallpa, Puerto Maldonado, Tacna, Tarapoto, Trujillo, Tumbes und anderen Städten. Die neue Fluglinie TANS fliegt viermal wöchentlich nach Tumbes. TransAm fliegt auf der Strecke Lima-Cuzco-Lima.

Flughafengebühren

10 US$.

Schiff

Regelmäßige Verbindungen zwischen Pucallpa und Iquitos (ca. 5 Tage Fahrzeit) sowie von Iquitos zur Grenze mit Brasilien und Kolumbien (2,5 Tage Fahrzeit).

Bahn

Es gibt zwei Schienennetze, die aber nicht miteinander verbunden sind. Zusätzlich gibt es Kurzstrecken in den Bergbaugebieten. Keine Verbindung zwischen Lima und Cuzco. Auf einigen Strecken verkehren schnelle und bequeme elektrische Autovagons.
Ferrocarril Central verbindet Lima, La Oroya, Huancayo und Huancavelica; sie ist die höchste Bahnstrecke der Welt (bis zu 4781 m) mit über 50 Tunnel und Brücken (zur Zeit wegen Privatisierungsmaßnahmen außer Betrieb).
Die Südstrecke führt von Arequipa über Juliaca nach Puno am Titicaca-See. Jeden Dienstag fährt eine Fähre über den See nach Bolivien und kehrt freitags wieder zurück. Der Fahrplan ändert sich häufig, nähere Informationen vor Ort oder im Internet: www.perurail.com.pe . Eine Nebenstrecke verläuft von Juliaca und Puno nach Cuzco, eine weitere Kurzstrecke nach Macchu Picchu (ca. 4 Std. Fahrzeit). Da beide Strecken nicht miteinander verbunden sind, muß man nicht nur den Zug, sondern auch den Bahnhof wechseln. Es gibt einen Winter- und einen Sommerfahrplan.

Bus/Pkw

Eine Straße verbindet Lima, Canta und Cerro de Pasco mit Huánuco und führt über Tingo María nach Pucallpa am Fluß Ucayali. Der Central Highway verbindet Lima mit La Oroya, Huancayo, Huancavelica, Ayacucho, Cuzco, Puno und Arequipa. Die Rundreise Lima – Cuzco – Puno – Arequipa – Lima ist 2400 km lang.
In Peru sind nur wenige Straßen asphaltiert. Erdrutsche und unwegsame Straßen erschweren das Fahren, und Pannen sind häufig. Der Touring y Automóvil Club del Perú ist bei der Urlaubsplanung behilflich und verkauft Karten der 12 Departamentos. Während der Regenzeit sind die Straßen in manchen Gebieten, insbesondere zwischen der Küste und den Bergen, aufgrund von Erdrutschen gesperrt. An allen ausländischen Fahrzeugen muß die Genehmigung der Zollbehörden, die bei der Einreise ausgestellt wird, gut sichtbar angebracht sein. Busse sind preiswert und als Verkehrsmittel weit verbreitet. Reisebusse der Firmen Ormeño, Cruz del Sur, Ittsa, Enlaces, Perú Bus, Oltursa u. a. bieten landesweite Verbindungen. Taxis findet man vor den Hotels und am Flughafen. Mietwagen kann man bei Hertz, Avis, National, Dollar, Mitsui, Rentandina, AAA, American, Budget u. a. in Lima und anderen Städten erhalten. Unterlagen: Für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen ist der nationale Führerschein ausreichend, bei längeren Aufenthalten muß beim Touring y Automóvil Club del Perú ein internationaler Führerschein beantragt werden.

Stadtverkehr

50% der öffentlichen Verkehrsmittel in Lima sind Stadtbusse, etwa 30% Minibusse und 20% sogenannte Colectivos. In diesen Sammeltaxis haben bis zu sechs Personen Platz, sie fahren auf vorgeschriebenen Strecken in die Vororte. Diese Taxis findet man an der Haltestelle La Colmena an der Plaza San Martín. Man bezahlt einen Einheitspreis und kann überall ein- und aussteigen. Die gewöhnlichen Taxis sind verhältnismäßig preiswert und haben keine Taxameter, deswegen sollte man den Fahrpreis vorher vereinbaren. Eine neue Buslinie mit zehn Haltestellen wird von hochmodernen Bussen befahren.

Fahrzeiten

von Lima zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):

Flugzeug Schiff* Bus/Pkw
Arequipa 1.10 - 18.00
Cuzco 1.00 - 24.00
Chachapoyas 1.20 - 24.00
Huancayo - - 6.00
Huaraz - - 6.00
Iquitos 1.30 5 Tage -
Nazca - - 6.00
Pucallpa 0.50 2,5 Tage 20.00
P. M’nado 2.00 3,5 Tage -
Tujillo 1.00 - 8.00
Tumbes 1.30 - 18.00

Anmerkung

[*] Die Zeit für Straßenverbindungen zwischen den einzelnen Wasserwegen ist in dieser Tabelle nicht berücksichtigt.

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Unterkunft

Hotels

Hotels von internationalem Standard findet man in Lima, Cuzco, Arequipa, Trujillo, Iquitos, Cajamarca, Chiclayo, Ica und Tarapoto. Zahlreiche Hotelprojekte sind für die nahe Zukunft geplant, die Infrastruktur außerhalb der Hauptstadt soll verbessert werden. Recht preiswerte Pensiones findet man in allen größeren Ortschaften Perus. In den ländlichen Gebieten ist der Standard der Unterkünfte recht unterschiedlich, Hotels sind in der Regel gut ausgestattet. 18% für Steuern (IGV) sind in den Rechnungen enthalten. Bei Hotels der höheren Klasse kann es sein, daß zudem noch ein Bedienungsgeld von 1-13% aufgeschlagen wird. Kategorien: 1-5 Sterne. Ein neues Gesetz verlangt das Aushängen besonderer Schilder: H (Hotel), HR (Hotel Residencial), HS (Hostal Residencial) oder P (Pension). Näheres vom Hotelverband: Asociación Peruana de Hoteles, Restaurantes y Afines (AHORA), Elías Aguirre 580, Miraflores, PE-Lima 18. Tel/Fax: (014) 444 43 03. (E-Mail: ahora@qnet.com.pe )

Jugendherbergen

38 Jugendherbergen mit Schlafsälen, Doppel- oder Einzelzimmern, Kochgelegenheiten, einer Bar oder Cafeteria und manchmal auch Schwimmbecken stehen zur Verfügung. Einzelheiten vom Jugendherbergswerk: Asociación Peruana de Albergues Turísticos Juveniles, Avenida Casimiro Ulloa 328, San Antonio, Miraflores, PE-Lima 18. Tel: (01) 446 54 88. Fax: (01) 444 81 87. (E-Mail: hostell@terra.com.pe ; Internet: www.limahostell.com.pe )

Camping

Keine offiziellen Campingplätze.

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Urlaubsorte & Ausflüge

Urlaubsorte & Ausflüge

-

Im Anschluß die Kurzbeschreibungen der schönsten Städte und Regionen von Nord nach Süd. Es wird darauf hingewiesen, daß in den abgelegenen Gegenden die Guerillaorganisation Sendero Luminoso (Leuchtender Pfad) weiterhin aktiv ist. Es kann daher gefährlich sein, die Touristengegenden zu verlassen.

Tacna: Die Kathedrale dieser Stadt an der chilenischen Grenze wurde von Eiffel entworfen, dem Erbauer des Pariser Eiffelturms. Das Eisenbahnmuseum ist ebenfalls einen Besuch wert.

Arequipa: Die »Weiße Stadt« liegt am Hang des 2359 m hohen Berges Misti. Der spanische Kolonialeinfluß ist überall zu sehen. Das Nonnenkloster von Santa Catalina bildet ein wunderschönes Stadtviertel.

Puno und Titicaca-See: Puno liegt auf der 3800 m hohen Callao-Hochebene. Überall kann man Kirchen der Kolonialzeit und präkolumbianische Überreste besichtigen. Puno ist das Zentrum peruanischer Folklore. Wollstoffe aus Alpaca werden angeboten, außerdem Torito de Pucara (Tongefäße) und Silberwaren. Der Titicaca-See wird als der höchstgelegene befahrbare See der Welt beschrieben.

Cuzco: Diese Stadt liegt 3360 m über dem Meeresspiegel. Cuzco war die Hauptstadt der Inkas. Zahlreiche Ruinen der Inkazeit können besichtigt werden, besonders sehenswert ist der Coricancha, der Zweite Sonnentempel. Kirchen wie La Merced und das dazugehörige Kloster San Francisco Belén de los Reves aus dem 17. Jahrhundert sowie die Klöster Santa Clara und San Blas stellen eine eindrucksvolle Mischung von spanischer und indianischer Architektur dar. Der Markt von Cuzco ist eine besondere Attraktion. Von der Ruine der Sacsahuaman-Festung ist die Aussicht auf die Stadt atemberaubend. Leicht erreichbar sind die Inkastätten Kkenkko, Puca Pucara, die Ruinen von Machay, Pisac, Ollantaytambo – und Macchu Picchu.

Macchu Picchu ist von Cuzco mit der Bahn oder zu Fuß auf dem Inka-Pfad erreichbar. Es gibt Regionalzüge, Touristenzüge und die schnelleren Autovagons. Die Fahrt dauert mehrere Stunden. Am Kilometerstein 88 kann man aussteigen und den Weg auf dem Inka-Pfad fortsetzen. Von hier aus beträgt der Fußweg ca. 30 km zu den Ruinen. Das Gelände ist schwierig, und man sollte mindestens drei Tage für den Weg rechnen. Die Überreste der Paläste, Türme, Tempel und Steintreppen werden zur Zeit restauriert.

Ica und Nazca: Die Museen beider Städte enthalten Ausstellungsstücke aus der Zeit vor den Inkas. In der Nähe von Nazca findet man die mysteriösen »Landebahnen Außerirdischer«, die Erich von Däniken in seinen Büchern beschrieben hat. Die Fluggesellschaft Nazca Lines veranstaltet preiswerte Rundflüge über dieses Gebiet.

Ayacucho wird auch die »Stadt der hundert Kirchen« genannt. In den Geschäften werden handgearbeitete Keramik, Lederartikel, Stoffe und Schmuckstücke angeboten.

Lima: Im Stadtzentrum findet man Kirchen, Museen, Galerien und Denkmäler. Die Altstadt von Lima ist UNESCO-Weltkulturerbe. Die Kirche San Francisco ist berühmt für ihre Katakomben und ihre umfangreiche Sammlung alter Texte. Es gibt auch ein Stierkampf-Museum, das Museo Tourino.

Trujillo und Chan-Chan: Chan-Chan ist die größte aus Lehm gebaute Stadt der Welt und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Chiclayo ist ein Ort im Norden des Landes, in dessen Nähe es archäologische Ausgrabungsstätten gibt: Tucume, Batán und Huaca Rajada, wo 1987 das Grabmal des Señor de Sipán gefunden wurde, das aus der Moche-Periode stammt und ca. 1600 Jahre alt ist.

Tumbes: Die nördlichste Stadt Perus ist ein bedeutendes Sport- und Fischereizentrum.

Der Dschungel: Das Amazonas-Becken zieht sich durch den größten Teil des Landes, ist aber kaum touristisch erschlossen. Von Pucallpa kann man zwar mit dem Boot nach Iquitos auf dem Fluß Ucayali fahren, das beste Transportmittel nach Iquitos, der wichtigsten Stadt des Gebietes, ist aber das Flugzeug. Die Stadt hat große Parkanlagen mit zahlreichen Baum- und Pflanzenarten. Regelmäßige Bootsfahrten werden zu den Siedlungen der Amazonas-Indianer veranstaltet. Die Bademöglichkeiten in dieser Gegend sind sehr gut. Von Iquitos kann man nach Puerto Maldonado fliegen, der Hauptstadt der Provinz Madre de Dios.

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Sozialprofil

Essen & Trinken

Beim Würzen wird besonders großzügig mit Aji und Ajo (Pfeffer und Knoblauch) umgegangen. Ceviche ist eine einheimische Spezialität (in Zitronensaft marinierter roher Fisch, der mit Maiskolben, Kartoffeln und Zwiebeln gegessen wird); wegen der Cholera-Gefahr sollte man jedoch auf den Genuß dieser Delikatesse verzichten. Escabeche ist eine Vorspeise aus gekochtem Fisch, die kalt gegessen und mit Pfefferschoten und Zwiebeln garniert wird. Corvina (Seebarsch) wird verschiedenartig zubereitet. Jakobsmuscheln (Conchitas), Miesmuscheln (Choros) und Krabben (Camarones) sind ebenfalls zu empfehlen. Chupe de Camarones ist ein Eintopf aus Krabben, Milch, Eiern, Kartoffeln und Pfefferschoten. Weitere Spezialitäten sind Sopa Criolla (stark gewürzte Suppe mit Rindfleisch und Nudeln), Aji de Gallina (Hühnerfleisch in pikanter Sahnesoße), Anticuchos (südamerikanischer Kebab) und Lomo Saltado (Rindfleischstücke mit Zwiebeln und Paprikaschoten, gedünstet und mit Bratkartoffeln und Reis angerichtet). Reis und Kartoffeln sind die Beilagen fast aller Gerichte. In den Hotels und Restaurants wird am Tisch bedient. Getränke: Einheimische Biere sind ausgezeichnet. Pisco Sour wird aus einem kräftigen Weinbrand hergestellt und ist ein beliebtes einheimisches Getränk. Chicha de Jora (fermentiert) und Chicha Morada (alkoholfrei) sind Getränke, die schon bei den Inkas beliebt waren.

Nachtleben

In den Urlaubsorten gibt es zahlreiche Bars, Diskotheken und Casinos. Peñas sind die traditionellen Stätten des peruanischen Nachtlebens. Dort kann man der Criolla (Volksmusik) zuhören und kleinere Mahlzeiten bestellen. Das Nachtleben in Lima und Cuzco ist sehr abwechslungsreich, die Diskotheken, Peñas, Pubs und Karaoke-Bars sind bis 03.00 oder 04.00 Uhr morgens geöffnet.

Einkaufstips

Wollsachen und Teppiche aus Alpaca- und Lamawolle, Masken, handgewobene Ponchos und Nachbildungen alter Inka-Schmuckstücke, Artikel aus Silber, Gold, Leder und Holz. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 10.00-13.00 und 16.00-20.00 Uhr.

Sport

Stierkampf Die bedeutendsten Stierkämpfe finden in der Plaza-de-Toros-de-Acho-Arena von Lima statt (Oktober bis März). Golf/Tennis: Tennis- und Golfplätze gibt es in Lima und den Vororten. In einigen Privatklubs darf man auch als Besucher spielen. Reiten kann man im zentralen Hochland und in den Pferdezuchtgebieten des Südens (Ica). Bergsteigen und Trekking: Die Anden, in denen es einige unbezwungene Gipfel gibt, sind ein besonderer Anziehungspunkt für alle Bergsteiger und Wanderer. Bergwanderungen können das ganze Jahr über unternommen werden, am günstigsten ist die Trockenzeit (Jni bis September). Die bekanntesten Trekkingrouten sind der Inka-Pfad nach Machu Picchu sowie die tropische Bergkette der Cordillera Blanca (Huascarán-Nationalpark). Forschungsreisen: Informationen vom South American Explorers Club. Wassersport: An der Küste können fast alle Wassersportarten ausgeübt werden. An den Stränden von Lima können Surfbretter gemietet werden. Fischen: Im Titicaca-See und in Conococha kann man Lachse und Forellen fangen. Das Meer ist ebenfalls für seinen Fischreichtum bekannt.

Veranstaltungskalender

Jan. 2004 Marinera-Tanzfestival, La Libertad. Febr. (1) Karneval (landesweite Feiern, vor allem in Cajamarca, Puno, Ayacucho und Iquitos). (2) Huanchaco Beach Olympics. 1. - 12. Febr. Virgen de la Candelaria, Puno. März La Vendimia (Weinfestival), Ica. April (1) Karwoche (landesweite Feierlichkeiten, besonders aber in Ayacucho und Tarma). (2) Festival des peruanischen Paso-Pferdes, Pachacámac. Mai (1) Maifestival, Huaraz. (2) Qoyllur Rit'i (Pilgerfahrt zum Schneestern, größte Pilgerfahrt der indianischen Ureinwohner Amerikas), Quispicanchis nahe Cuzco. Juni (1) Fronleichnam- und Folklorefest, Cuzco. (2) Inti Raymi (Sommersonnenwende). (3) San Juan Festival, Iquitos. Juli Fest der Jungfrau von El Carmen, Paucartambo, Cuzco. 28. Juli Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag, landesweit. Aug. (1) Festidanza (Folklorefest mit Musik und Tanz), Arequipa. (2) Santa Rosa de Lima-Tag (Schutzheilige Amerikas und der Philippinen). Sept. Internationales Frühlingsfestival, Trujillo (Umzüge, Ausstellungen, Volksmusik und Gastronomiewettbewerbe). Okt. Prozessionen zu Ehren des Herrn der Wunder, Lima. Nov. (1) Stierkampf-Festival, Lima. (2) Jubiläumswoche, Puna. 24. Dez. Santuranticuy-Jahrmarkt (Verkauf von Heiligenbildern und Kunsthandwerk), Cuzco.

Weitere Informationen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

Land & Leute

Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Legere Kleidung wird akzeptiert, am Abend zieht man sich allerdings etwas festlicher an. Zahlreiche Geschäftsleute tragen im Sommer Guayaberas (traditionelle Hemden ohne Krawatte). Shorts und Badebekleidung gehören an den Strand. Das Leben verläuft geruhsam, und die Peruaner begründen ihre Unpünktlichkeit lachend mit La Hora Peruana – die peruanische Zeit. Trinkgeld: Rechnungen enthalten i. allg. 15% für Bedienung. Ein zusätzliches Trinkgeld in Höhe von 5% wird erwartet. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.

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Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Ein Drittel der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Es werden hauptsächlich Zuckerrohr, Kartoffeln, Mais, Reis, Getreide, Baumwolle und Kaffee angebaut. Peru ist der größte Koka-Produzent der Welt; die Regierung versucht jedoch, den Anbau der Kokablätter zu unterbinden, ein entsprechendes Abkommen mit den USA wurde bereits unterzeichnet. Die Fischerei spielt eine große Rolle – die Fischbestände erholen sich jedoch derzeit nur langsam, nachdem sie durch klimatische Veränderungen in den achtziger Jahren reduziert wurden. Es gibt große Kupfer-, Gold-, Silber-, Eisenerz-, Kohle- und Phosphatvorkommen. Der Export von Bergbauprodukten erbringt fast die Hälfte der Exporteinnahmen. Der Tourismus spielt eine zunehmend wichtige Rolle für die Wirtschaft und verzeichnet ein Wachstum von jährlich 25%. In den vergangenen Jahren bemühte sich die Regierung, die hohe Inflation zu senken, die öffentlichen Ausgaben zu reduzieren und strebte ein Wirtschaftswachstum von 6% an. Trotz des unmittelbar sichtbaren Erfolges erlitt Perus Wirtschaft Rückschläge durch die weltweiten Auswirkungen der Finanzkrise in Asien sowie durch die klimatischen Störungen hervorgerufen durch das Phänomen El Niño. Peru ist Mitglied des Andenpakts und der Asociación Latinoamericana de Integración (11 Mitgliedstaaten). Die USA, Japan, Brasilien und Deutschland sind die wichtigsten Handelspartner.

Geschäftsverkehr

Spanischkenntnisse sind erforderlich. Termine sollten im voraus vereinbart und bestätigt werden. Pünktlichkeit wird von Besuchern erwartet. Visitenkarten sind üblich. Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.

Kontaktadressen

Handelsabteilung der Botschaft der Republik Peru, Mohrenstraße 42, D-10117 Berlin. Tel: (030) 206 41 03. Fax: (030) 20 64 10 51.
Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz, c/o Zürcher Kantonalbank, IB/International Banking, Postfach 8010 Zürich, CH-8000 Zürich. Tel: (01) 272 08 52. Fax: (01) 275 87 98. (E-Mail: admin@latcam.ch ; Internet: www.latcam.ch )
Cámara de Comercio de Lima (Handelskammer), Avenida Gregorio Escobedo 396, PE-Lima 11. Tel: (01) 463 34 34, 261 44 00. Fax: (01) 463 28 20. (E-Mail: info@camaralima.org.pe ; Internet: www.camaralima.org.pe )

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Klima

Klima

Der Winter dauert von Mai bis September. An der Küste und um Lima ist von Oktober bis April Sommer, im Dschungel und in den Bergen ist dies die Regenzeit. Von Mai bis September ist es in den Bergen klar, in den Küstengebieten dagegen oft neblig.

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